Stargate Highlander- The Untold Story
#1
Stargate Highlander- The Untold Story

Die folgende Story wurde von mir ungefähr 2007 geschrieben, nachdem ich mir damals den fünften Teil der Highlander Saga angesehen habe und so dermaßen enttäuscht war Die Story bestand ursprünglich aus 2 Teilen „The Source“ & „Remember the Past“, die ich hier zu einer Story vereint und überarbeitet habe.
Die Rechte gehören denen, denen sie gehören. Diese Geschichte wurde nur zum Spaß geschrieben.

Serie: SG-1/Highlander
Rating: PG

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Prolog



Er rannte. Sein Herz überschlug sich in seiner Brust und das Gewicht des Schwertes lastete schwer auf seinem Rücken. Äste und Blätter peitschten ihm ins Gesicht, doch er fühlte den Schmerz nicht. Er fühlte nichts außer der Angst vor seinem Verfolger. In der rechten Hand hielt er ein Handy, dessen kaltes Metall sich wie ein letzter Rest Verstand in seine zitternde Handfläche grub.

Der Mann hielt kurz inne und sah hinter sich. Es war nichts zu sehen. Alles schien unberührt, still, als hätte der Wald selbst den Atem angehalten. Doch er wusste, dass jemand – oder etwas – da war. Etwas, das Jagd auf ihn machte, seit er die Höhle tief im Erdinneren verlassen hatte. Seit dem Moment, in dem er den Hinweis gefunden hatte. Seitdem war jede Sekunde ein Wettlauf gegen den Tod.

Ein kurzes Piepen seines Handys riss ihn aus seinen Gedanken. Endlich, dachte er und drückte hektisch eine Kurzwahltaste. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis ein Freizeichen ertönte. Sein Blick huschte nervös durch die Schatten der Bäume, jeder Laut ließ seine Muskeln erzittern. Das Knacken von Holz ließ ihn reflexartig sein Schwert ziehen.

Das Toledo-Schwert war ein Meisterstück der neuesten Generation – glänzendes, sorgfältig geschliffenes Silber, ein lederumwickelter Griff, der perfekt in seiner Hand lag. Ein Werkzeug, das seit Jahrhunderten den Ruf hatte, selbst Ungeheuern ein Ende zu bereiten. Doch plötzlich erschien es ihm viel zu leicht, viel zu klein.

Am anderen Ende der Leitung knackte es, dann erklang ein kurzes, knappes Hallo. Es war Methos.
Der Mann ließ sein Gegenüber nicht zu Wort kommen. „Methos, ich hab ihn gefunden. Den Hinweis, der uns zur Quelle führt… es ist alles…“

Doch er verstummte. Seine Stimme blieb ihm im Hals stecken angesichts dessen, was vor ihm aus den Schatten trat.
Das Wesen war über zwei Meter groß. Seine Haut war blass, beinahe durchscheinend, als würde ein kaltes, unirdisches Licht unter der Oberfläche pulsieren. Kopf und Hals steckten in einem übergroßen Helm, dessen glatte, dunkle Oberfläche keinerlei Gesichtszüge erahnen ließ. Es wirkte wie ein Relikt aus einer Zeit, in der Menschen nicht einmal ein Flüstern in der Dunkelheit waren.

Er ließ das Handy fallen. Es landete dumpf im Moos. Mit beiden Händen packte er das Schwert, stellte die Beine schulterbreit auseinander und atmete tief ein. Wenn er sterben würde, dann stehend – nicht schreiend, nicht fliehend.
Die Hände des Wesens, die eher monströsen Greifklauen ähnelten, griffen nach hinten und zogen ein Schwert hervor, das fast so groß war wie ein ausgewachsener Mann. Die Klinge war schwarz wie Obsidian und schimmerte dennoch, als würde sie eigenes Leben in sich tragen.

Die Stimme des Wesens schien aus den tiefsten Schluchten der Hölle selbst zu stammen, als es sprach:
„Es kann nur einen geben.“

Ein Beben ging durch den Wald. Der Mann presste die Lippen zusammen. Er wusste, dass dieser Satz nicht nur eine Drohung war. Es war ein Urteil.

Das Wesen schwang sein Schwert. Eine einzige Bewegung – präzise, erbarmungslos, schneller als der Wind.
Sein Toledo-Schwert splitterte in unzählige glitzernde Teile, die wie silberner Regen durch die Luft tanzten. Einen Herzschlag später spürte er den kalten Einschlag der Klinge, ein letzter Moment zwischen Schmerz und Leere, bevor die Welt um ihn herum in Dunkelheit versank.

Der Kopf des Mannes löste sich von seinen Schultern.

Und der Wald war wieder still. Nur das Handy lag noch dort, der Bildschirm flackernd, Methos' Stimme gedämpft aus der Tiefe der Erde:
„…Hallo? Bist du noch dran?“



Part I

Methos lauschte angestrengt, doch er hörte nichts mehr außer dem Brechen von Stahl und einem Geräusch, das klang, als ob etwas Schweres auf den Boden gefallen wäre. Ein dumpfer Aufprall, gefolgt von einem kurzen, unnatürlich klingenden Kreischen des absterbenden Signals. Kurz darauf wurde die Verbindung unterbrochen.

Ein kaltes Schweigen erfüllte den Raum. Methos hielt das Telefon noch immer ans Ohr, obwohl längst nur noch Stille auf der Leitung war. Schließlich senkte er es langsam, als hätte die letzte Regung seines alten Freundes noch darin widergehallt.


Er konnte sich lebhaft vorstellen, was nun geschah: wie Blitze und Lichterscheinungen, die die Erneuerung begleiteten, aus dem toten Körper in den des Siegers fuhren, um damit die Essenz des anderen in sich aufzunehmen. Ein Ritual, so alt wie die Menschheit, älter als jedes aufgezeichnete Wort; ein unentrinnbarer Teil ihres Daseins. Das Quickening – Triumph und Verdammnis zugleich.

Der älteste Unsterbliche auf der Erde spürte einen Anflug von Trauer, eine dieser seltenen Regungen, die er tief in sich vergraben hielt. John Costa – so hieß das Opfer des Mörders – war ein enger Freund. Einer der wenigen, denen Methos zumindest ein Mindestmaß an Vertrauen entgegenbrachte. Er und John hatten sich mit weiteren Unsterblichen zusammengetan, um nach dem Ursprung ihrer Macht zu suchen: die Quelle

Der Mythos, der sie alle seit Jahrhunderten verfolgte. Manche hielten sie für eine Fabel. Andere für die Wurzel allen Seins.

John war einer Spur nachgegangen. Gerüchten zufolge sollte in Honduras jemand von den Toten auferstanden sein. Das bedeutete für Sterbliche nicht viel – Ersttode geschahen schließlich. Doch wenn man in Betracht zog, dass solche Fälle in letzter Zeit immer seltener wurden, war die Wahrscheinlichkeit ebenso groß, dass diese Person sich in der Nähe der Quelle befunden hatte. Zu groß, um den Hinweis zu ignorieren.

Methos strich sich über das Gesicht. Seine Hände fühlten sich schwer an, als trügen sie das Gewicht längst vergangener Zeitalter. Er fasste einen Entschluss. Er brauchte Hilfe. Und zwar die eines Mannes, der zwar stur, impulsiv und oftmals unvernünftig war, aber dennoch zu den stärksten lebenden Unsterblichen zählte: Duncan MacLeod.

Zuerst würde er mit Joe Dawson in Kontakt treten, um herauszufinden, wo sich MacLeod aufhielt. Seitdem dieser im Jahr zuvor gegen Jacob Kell angetreten war, schien der Highlander verändert. Dunkler. Schweigsamer. Die Tatsache, dass er, um Kell besiegen zu können, den Kopf seines engen Freundes und Clanmitglieds Connor MacLeod nehmen musste, hatte den Highlander gebrochen. Ein Sieg, der sich wie eine Niederlage anfühlte. Kurz nach Connors Beerdigung war Duncan spurlos verschwunden.

Methos zog sich sein Jacket über und packte einige Habseligkeiten in eine kleine Reisetasche. Unterwäsche, ein paar Hemden, ein Notizbuch, das er seit der Römerzeit mit sich führte, und ein abgegriffenes Foto von ihm und John, aufgenommen vor kaum zehn Jahren – ein Wimpernschlag für Unsterbliche.

Aus einer großen Glasvitrine, in der mehrere Schwerter ausgestellt waren, nahm er sich ein römisches Kurzschwert. Die Klinge war abgegriffen, doch perfekt ausbalanciert. Das Schwert war ein Geschenk Julius Caesars gewesen. In altem Latein war eine Gravur darauf zu sehen:
„Für meinen treuen Freund und Leibwächter.“


Methos lächelte bitter. Caesar hatte keine Ahnung gehabt, wie wenig Schutz er tatsächlich gebraucht hätte. Doch die Erinnerung wärmte ihn trotzdem, ein Relikt aus einer Zeit, in der er zumindest so getan hatte, als hätte er an Loyalität geglaubt.

„Für alle Fälle“, murmelte er, schulterte die Tasche und verließ seine Wohnung.



Le Blues Bar, Paris... wenige Tage später


Joe Dawson saß auf einem Barhocker und stützte sich mit einem Arm auf der Theke seiner Bar ab. Die Neonbeleuchtung über ihm flackerte leicht. Er ging gerade die neuesten Berichte der Beobachter durch – Berichte voller Gewalt, voller Enthauptungen, voller Namen, die durchgestrichen wurden und niemals wieder erscheinen würden. Als das Knarren derTür ertönte, hielt er inne und drehte sich um.
Überraschung zeichnete sich auf seinem Gesicht ab. Mit diesem Besuch hatte er nicht gerechnet.
„Methos. Es ist schön, dich zu sehen. Was treibt dich in meine kleine abgelegene Spelunke?“
Der Unsterbliche lächelte müde.
„Ein Drink wär schon mal ein guter Anfang.“
Dawson hob eine Augenbraue und sah zu seinem Barkeeper.
„Einen doppelten Scotch für uns beide.“ Dann, zu Methos gewandt: „Setzen wir uns.“

Sie nahmen an einem der kleineren Tische Platz. Kurz darauf wurden die Drinks serviert. Methos nahm seines, hielt es einen Moment gegen das Licht und leerte es dann in einem Zug.
„Genug der Freundlichkeiten. Ich muss MacLeod finden.“
Joe verzog das Gesicht. „Das hat nicht zufällig etwas mit deiner Suche nach der Quelle zu tun? Oder mit dem Tod John Costas?“
Nun war es Methos, der überrascht wirkte.
„Woher weißt du davon?“

„Die Beobachter mögen zerstritten sein, aber wir existieren immer noch“, antwortete Joe trocken. Er rückte seine Brille zurecht und fuhr fort: „Costas Tod war nur der Anfang. Innerhalb der letzten drei Tage wurden dreiundzwanzig Enthauptungen aus dem lateinamerikanischen Raum gemeldet. So viele hatten wir in den letzten drei Jahren nicht.“

Methos schloss die Augen. Das war schlimmer, als er befürchtet hatte.
„Weißt du, wer es gewesen ist?“

Dawson stand auf, ging zur Theke und nahm eines der Papiere, die dort verteilt lagen. Dann reichte er es Methos. Es war ein Schwarz-Weiß-Ausdruck einer Fotografie. Nur der Anblick des Wesens darauf ließ Methos’ Blut gefrieren.
„Der Wächter“, flüsterte er. „Das ist unmöglich!“

„Methos“, sagte Joe, „du müsstest am besten wissen, dass nichts unmöglich ist. Nicht für euch.“
Er trank seinen Scotch ebenfalls in einem Zug leer. „Ich weiß nicht genau, wo MacLeod ist, aber an deiner Stelle würde ich mich in Schottland umsehen. Sein letzter bekannter Aufenthaltsort war in der Nähe von Glenfinnan.“

Methos nickte langsam. „Danke, Joe.“

Er stand auf, schulterte seine Tasche und verließ die Bar. Als die Tür hinter ihm ins Schloss fiel, blieb Joe Dawson allein zurück. Er starrte auf das leere Glas vor sich, das noch nach Whisky roch, und seufzte schwer.
„Möge Gott euch beistehen“, murmelte er, „denn niemand sonst wird es tun.“

Stargate Kommando, Cheyenne Mountain
Bücher, alte Manuskripte, kleine Statuen und vieles andere Kleinzeug standen so dicht gedrängt auf Jacksons Schreibtisch, dass man kaum sehen konnte, wie der Archäologe in seiner Arbeit versunken war. Das flackernde Licht der Schreibtischlampe warf lange Schatten auf die umherliegenden Papiere, als hätte jeder Gegenstand seine eigene Geschichte zu erzählen. Daniel war seit Stunden in seinem Büro eingeschlossen und hatte kein Zeitgefühl mehr.

Carter war verreist, ein Kurzurlaub mit Pete, und Teal’c war mit einer wichtigen Aufgabe der Jaffa beauftragt worden. Jack nutzte die Gelegenheit vermutlich, um wieder einmal fischen zu gehen – seine ganz persönliche, meist wortlos angekündigte Auszeit. Genau wusste Daniel das allerdings nicht; als sich der Colonel verabschiedet hatte, war er bereits so tief in seinen Aufzeichnungen versunken gewesen, dass er kaum noch wahrgenommen hatte, was um ihn herum geschah. Die Worte des Colonels waren irgendwo zwischen einer altbabylonischen Steintafel und einer unleserlichen Notiz untergegangen.

Er wusste, dass eine Menge Arbeit auf ihn wartete, doch als er die Berge von Akten und alten Schriften sah, die aus verschiedenen Einsätzen mitgebracht worden waren und deren Übersetzung noch ausstand, hatte er ernsthaft in Erwägung gezogen, mit Jack zum Fischen zu fahren. Nur für ein paar Stunden. Nur, um die Augen zu entlasten – und den Kopf. Doch dann hatte ihn das schlechte Gewissen gepackt. Jeder dieser Texte konnte eine Information enthalten, die einem Team das Leben retten würde. Also blieb er.

Er nahm die Brille ab und rieb sich den Schlaf aus den Augen. Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass es längst weit nach Mitternacht war. Sein Körper protestierte, die Schultern schmerzten, seine Finger waren steif vom Schreiben und Tippen. Mit einem erschöpften Seufzer ordnete er die Akten, legte die empfindlichen Manuskripte in säurefreie Umschläge und sicherte die Daten auf dem Laptop. Dann schaltete er ihn aus und gönnte damit nicht nur sich selbst, sondern auch der Maschine wohlverdiente Ruhe.

Er hatte gerade den Kopf auf die Arme gelegt und war kaum richtig eingenickt, als das Telefon losklingelte. Das grelle Geräusch riss ihn aus dem Halbschlaf, und leicht angesäuert darüber, dass jemand die Frechheit besaß, ihn aus seiner hart erkämpften Ruhe zu zerren, griff er zum Hörer.
„Ja?“
„Doktor Jackson, ein Anruf von Doktor Gardner aus Honduras.“

Sarah

Der Name schoss ihm sofort durch den Kopf. Er richtete sich auf, plötzlich hellwach.
„Stellen Sie durch.“
Ein Klicken, dann hörte er ihre Stimme – warm, leicht atemlos, wie immer, wenn sie mitten in einer Ausgrabung steckte.
„Daniel, habe ich dich geweckt?“

Er schloss für einen Moment die Augen und stellte sich vor, wie Sarah in ihrer staubigen Arbeitskleidung neben irgendeinem halb ausgegrabenen Artefakt stand, das Telefon lässig zwischen Schulter und Ohr geklemmt.
„Nein, nein“, behauptete er. „Ich hatte noch zu tun. Was gibt’s?“
„Wir haben heute eine Kammer gefunden, die sich unter dem Grund des Tempels befand. Sie scheint älter zu sein als das Gebäude selbst – vermutlich von den Antikern.“

Sein Interesse war schlagartig geweckt.
„Und deshalb rufst du mich an?“

„Ja – und weil ich dich bitten wollte, herzukommen. Meine Leute kommen mit der Übersetzung der Inschriften in der Kammer nicht klar. Wir verstehen ein paar Symbole, aber der Rest… wir könnten deine Expertise gut gebrauchen.“
Daniel lächelte ein wenig. Sie wusste genau, welche Knöpfe sie drücken musste.

„Ich werde mit General Hammond sprechen. Mal sehen, ob ich mich hier loseisen kann.“
„Vielen Dank. Bis bald.“
„Bye.“

Ein Knacken verriet, dass sie aufgelegt hatte. Für einen Moment blieb Daniel still sitzen und ließ das Gesagte sacken. Eine Kammer unter einem antiken Tempel? Und möglicherweise von den Antikern? Das war zu verlockend, um es zu ignorieren.

Büro von General Hammond

Daniel stand in der Tür des Büros, während General Hammond gerade telefonierte. Die Stimme des sonst so strengen Mannes klang ungewöhnlich weich.
„Gute Nacht, mein Schatz. Opa vermisst dich.“

Daniel musste lächeln. Kaum etwas rührte Hammond mehr als seine Enkelin. Kurz darauf legte der General auf und richtete seine Aufmerksamkeit auf den Archäologen – ein stilles Zeichen, dass Daniel eintreten konnte.

„Ihre Enkeltochter, Sir?“
Hammond nickte, seine Gesichtszüge wieder streng, aber milde. „Ja. Nun, wie kann ich Ihnen helfen, Doktor Jackson?“
Daniel setzte sich. „Ich hatte vorhin einen Anruf von Dr. Gardner. Wie Sie wissen, arbeitet sie an der Ausgrabung in Honduras. Sie haben dort eine alte Kammer entdeckt, die vermutlich auf die Antiker zurückgeht. Sie hat mich gebeten, ihr bei den Übersetzungen zu helfen.“

Der General lehnte sich zurück. „SG-1 ist für die Dauer von Teal’cs Abwesenheit beurlaubt. Von meiner Seite spricht also nichts dagegen, dass Sie dorthin fliegen.“
Erstaunt darüber, nicht erst Überzeugungsarbeit leisten zu müssen, öffnete Daniel den Mund – nur um sofort wieder zu verstummen, als Hammond fortfuhr:
„Eine Bedingung habe ich.“
Daniel schloss kurz die Augen.
Ich wusste es…


„Aufgrund der letzten Ereignisse, in die Sie dort verwickelt waren, bestehe ich darauf, dass Sie von Colonel O’Neill begleitet werden. Ich werde ihn umgehend informieren.“
Daniel holte Luft. „Jack wird nicht begeistert sein, Sir.“
Bei der Vorstellung von O’Neills zu erwartendem Gesichtsausdruck konnte sich Hammond ein Lächeln nicht verkneifen.
„Das wird er garantiert nicht sein. Ich wünsche Ihnen dennoch viel Erfolg, Doktor.“

Daniel erhob sich, bedankte sich und verließ das Büro – allerdings mit gemischten Gefühlen.
Er freute sich auf die Ausgrabung, auf Sarah, auf mögliche Hinweise der Antiker… aber der Gedanke an Jack, der in Honduras schmoren musste, anstatt fischen zu gehen, brachte ihn jetzt schon zum Stöhnen.


Der Colonel würde garantiert seine üblichen Kommentare machen:
Von wegen „Warum können wir nicht einmal irgendwohin fliegen, ohne dass jemand uns erschießen will?“ oder „Daniel, wenn du noch einen Stein anfasst, der uns in die Luft jagt, laufe ich zu den Tok’ra über.“

Und trotzdem fühlte es sich richtig an. Sobald er die Kammer untersuchen würde – sobald er die Symbole sähe –, würde alles andere in den Hintergrund treten. Jack würde fluchen, und Sarah würde mit den Schultern zucken, und Daniel würde glücklich in alten Steinen wühlen.

Es war, trotz allem, sein Leben. Und er mochte es so.

Fortsetzung folgt...
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#2
Tja, auch ich kenne den Highlander-Film mit der Quelle, der auch mich mit gemischten Gefühlen hin und wieder zurücklässt Undecided .

Sehr interessanter Ansatz dieses Franchise mit Stargate zu verknüpfen Wink . Bin gerade beim Schauen der Serie und der Filme.

Bin also sehr gespannt, wie es dir gelungen ist, beide Universen mit einander zu verknüpfen Smile . Doch werde ich diese FF erst weiterverfolgen können, wenn ich mit Highlander fertig bin Angel .

Gruß
JJO
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