[SG/Multi-Crossover] Odyssee
#17
So. Heute schließen wir die 2. Staffel mit den letzten 4 Folgen ab.

Odyssee
Folge 2.17 Vagabunden des Alls, Teil 1

Tag des Falls der 12 Kolonien von Kobol
Milchstraße
Mars - SGCB < = > Erde - Homeworld Command

Es war Doktor Carolyn Lam deutlich anzusehen wie nervös sie war. Denn obwohl sie diesen Befund mehr als ein Dutzend Mal hatte überprüfen lassen, konnte sie es immer noch nicht glauben, weil das Ergebnis einfach viel zu verblüffend war. Davon so stark überrumpelt recherchierte die Chefärztin zunächst ausgiebig, und erst dann entschied sie sich dazu die Resultate persönlich weiterzuleiten.

Klare Vorteile für Carolyn Lam waren die gute Freundschaft ihres Vaters mit dem Mann, dem sie davon unterrichten musste, und von welchem bekannt war keine langen Vorträge zu mögen.

Schließlich war die Verbindung aufgebaut und das Signal stabil genug.
“Also, was gibt es denn so bewegendes zu berichten, Doktor Lam? Im Memo der Mail von Ihnen stand nur: Ergänzung zum medizinischen Bericht von Captain Sharon Satterfield”, begann Jack O’Neill entspannt.

Doch als dann Carolyn von den Ergebnissen zu berichten begann, schaute Jack immer mehr überraschter drein.
Am Ende als die Ärztin fertig war, hakte der General nach: “Wollen Sie mir etwa somit weismachen das Captain Sharon Satterfield synthetisch ist?”
“Genauso ist es, Sir.”
“Netter Seufzer in die Kamera…”, bemerkte Jack, der sich nachdenklich immer noch das Kinn massierte, bevor er dann nickte.
“Na schön, Doktor Lam…”
“Sie glauben mir?”
“So ist es. Wir alle haben schon die verrücktesten Sachen erlebt…, darum kann man rein gar nichts mehr ausschließen… Schicken Sie mir den ganzen Bericht! Das ist eine Sache für das IOA und auch den NID.”
“In Ordnung, General O’Neill. Ich habe bereits alles vorbereitet, die Unterlagen sollten mit der nächsten Sendung auf der Erde eintreffen.”



Andromeda-Galaxie
Cyrannus Star System
Helios Beta System
Orbit von Troy - Battlestar Minas

Es war schon mehr als nur eine gewisse Routine in der sich der Kampfstern der Valkyrie-Klasse befand. Der Commander und die Besatzung dieses Schlachtschiffes hatten den Auftrag von der Admiralität und der Regierung erhalten die Aktivitäten um Troy verstärkt zu kontrollieren, sowie den Schmuggel einzudämmen. Aber nicht nur das, denn man diente parallel dazu auch noch als Gefangenentransporter, der verurteilte Sträflinge zu den Minen Troy’ bringen sollte, die dadurch hofften bei guter Führung dort ihre Haftzeit reduzieren zu können.

Die Crew im Combat Information Center wurde regelrecht aus der Alltagslethargie geholt, denn Alarm wurde ausgelöst. Das DRADIS hatte die Ankunft von drei Basisschiffen der Zylonen registriert, die sich im schnellen Tempo ihrer Position näherten.

“So viel zum Thema Routine”, stöhnte der XO der Minas, der es nicht so wahrhaben wollte, was da ihnen drohte.
“Sie sagen es Colonel”, brummte der Commander verächtlich leise fluchend.
Kurz darauf bemerkte der Taktikoffizier: “Sir. Wir sind der einzige Kampfstern, der die Siedlung auf Troy im Kampf gegen die Toaster beistehen kann…”
“Sind Sie irre Mister? Wir alleine gegen drei Basisschiffe der Zylonen, das wäre purer Selbstmord. Wir unterstützen die Evakuierung der Leute da unten, und dann nichts wie weg hier! Die gesamte Steuerbordlandebucht ist daher unverzüglich für die Ankunft der Evakuierungsraptor und -Shuttles vorbereiten! Startet alle Vögel die wir haben, auch die Raptor sobald sie für den Kampfeinsatz aufgerüstet worden sind!”
“Was steht ihr noch so herum? Ihr alle habt den Commander gehört, also an die Arbeit!”, bellte der XO im barschen Ton, worauf so manche im CIC zusammenzuckten.



Milchstraße
Erde - Homeworld Command

Sofort nachdem Jack O’Neill den Bericht von Carolyn Lam erhalten hatte, übergab er diese an Samantha Carter.

“Nun ja”, begann Sam, “wer auch immer das getan hat, hat gute Arbeit geleistet. Denn all diese synthetischen Spuren würden nie auf dem ersten Blick auffallen. Aber zum Glück haben sich unsere Technik und Untersuchungsmethoden seit dem Stargate-Programm massiv gesteigert…”
“Ah! Bitte die Kurzfassung!”
“Keine Panik. Ich war schon beinahe fertig”, versicherte Carter.
“Na dann - mach Schluss”, grinste O’Neill
“…ja. Wir sind besser geworden. Damals haben Janet und ich es für normale genetische Abweichungen abgetan. Normale Mutationen, wie sie bei unseren Freunden vorkommen.”
“Tja. Wie dem auch immer sei… schicken sie ein Teil der Proben zum NID! Die werden sich bestimmt darüber freuen. Ich will den Fall so schnell wie es nur geht geklärt haben.”



1. Tag nach den Fall der 12 Kolonien von Kobol
Andromeda-Galaxie
Cyrannus Star System
Helios Beta System
Battlestar Minas

Viele Male hintereinander war der Kampfstern gesprungen. Aber da der FTL-Antrieb im Gefecht mit den Zylonen nicht nur unbedeutend beschädigt worden war, reichte es nur noch für kleine ,,Hopser‘’, wie es der Commander der Minas bezeichnet hatte.
Soeben befanden sich sein XO und er auf den Rückweg ins CIC, nachdem die beiden persönlich nach den Technikern und Mechanikern gesehen hatten, welche mit der Reparatur beschäftigt waren.

Dabei unterhielten sich die beiden Männer über den Fortschritt dieser Arbeiten.
“…hat man ja gehört, wie lange das dauert.”
“Ja, Colonel. Und so lange sitzen wir auf dem Präsentierteller.”
“Das Aggregat muss abkühlen, sonst können die das Modul nicht wechseln.”
“Das ist ein verfluchter Mist! Wir müssen uns einen Ort suchen, wo wir einige Stunden nicht entdeckt werden und vor Anker gehen können”, sagte der Commander als beide das CIC wieder betreten hatten.
Die diensthabende Kommunikationsoffizierin, die das Gespräch zum Teil mitgehört hatte, schlug etwas zögerlich: “Wie wäre es mit dem Heramond Euboca?” - vor.
Nach nur einer kurzen Überlegung nahm der Commander der Minas den Vorschlag an.

Heramond Euboca

Die sechs Raptor losten den Kampfstern in einen der größeren Canyons von Euboca, der ideal für das Vorhaben war. Als die Minas dann langsam runter ging, knirschte und knarrte nicht nur das Felsgestein des Himmelskörpers.

Battlestar Minas - CIC

“Und. Wie sieht es da draußen aus?”
“Sehr gut, Colonel. Besser hätte man nicht landen können, denn alle kritischen Sektionen liegen frei”, meldete sich eine Stimme aus dem Lautsprecher, die einen der Raptorpiloten gehörte.
“Guter Job. Kommt zurück an Bord! Ihr startet wieder sobald der FTL repariert ist!”, erklärte der XO.
Der Commander sah kurz auf die Uhr, und sagte: “Wenn wir nach dem Handbuch gehen, werden die ungefähr zwei Stunden brauchen. Hoffentlich kreuzen hier keine Toaster auf.”

Lagerraum Alpha-1C

Viele Flüchtlinge hatte man hier, wie auch in einigen anderen Lagerräumen untergebracht. Unter ihnen befanden sich auch einige Dutzende Sträflinge, die aber nur leichte Vergehen begangen hatten. Trotzdem hätte der Befehlshaber der Minas die Kriminellen am liebsten auf Troy zurückgelassen. Deswegen hatte er seinen Marines den Befehl gegeben gut aufzupassen.

Brig-Sektion

Alle verfügbaren 9 Zellen waren bis auf den letzten Platz belegt. Das bedeutete, dass in den meisten dieser Zellen maximal 6 Gefangene zusammen einsaßen. Eine Zelle davon war nur von einer einzelnen jungen Frau belegt, die zur Mannschaft des Kampfsterns gehörte und wegen wiederholten Ungehorsams zu einer Haftstrafe von einen Monat verdonnert worden war.



3 Stunden später
Andromeda-Galaxie
Cyrannus Star System
Helios Beta System
Heramond Euboca
Battlestar Minas - CIC

“Endlich sind wir fertig Commander. Es gab mit einigen Halterungen Probleme, aber der FTL ist wieder funktionstüchtig”, meldete einer der verantwortlichen Techniker über Funk.

“Na dann. Schickt die Raptorcrews 1 bis 6 wieder los! Sie sollen uns ebenso sauber wieder hier herauslotsen!”, ordnete der Commander an, worauf der XO den Befehl an die Piloten der Raptor sofort weiterleitete.



53 Minuten später
Andromeda-Galaxie
Cyrannus Star System
Helios Beta System
Ragnarmond Sigurd
Battlestar Minas - CIC

Die Überlebenden an Bord des Kolonialen Schlachtschiffes hatten den einzigen Mond des Gasgiganten Ragnar mit einem einzigen Überlichtsprung erreicht. Dieser gewaltige Riese umkreiste die beiden Sonnensysteme Gamma und Delta.

Nur wenige Minuten nach dem ausgeführten Sprung waren verstrichen, als sämtliche Luken, die zum Gefechtsstand des Kampfsternes führten, zeitgleich aufgerissen wurden.
Hinein strömten schwerbewaffnete Crewmitglieder, aber auch Kriminelle, die sich befreit hatten. Angeführt wurden sie von der jungen Offizierin, die in der Zelle gesessen hatte.

Das Gesicht des Commander wurde steinhart und sein Blick eiskalt, als er die Frau direkt ansah und ansprach: “Seid ihr allesamt wahnsinnig? Das ist Meuterei! Und Sie - Sie sind so was von dumm, Captain Joana Edwards! Diese Aktion hier, wird nicht nur Ihnen sondern auch allen anderen, die sich daran beteiligen das Genick brechen! Aber! Aber sie haben noch eine Chance… Die da lautet: Runter und weg mit den Waffen!”
“Das hätten Sie wohl gerne - Sir. Vergessen Sie es also!”, fauchte die junge Frau, die sich schon bereits seit einigen Jahren übergangen fühlte, wenn es jedes Mal in den letzten fünf Jahren um Beförderungen ging.

Mit einem bösen Blick richtete sie nach wie vor ihre Pistole auf den Commander der Minas, und drückte ohne ein weiteres Wort zu sagen ab. Sofort kurz nachdem sie ihn erschossen hatte, zielte sie auf den XO.
“Und nun zu Ihnen: Sie haben mir die Position geklaut, die mir eigentlich zugestanden hätte und somit meine Karriere in der Kolonialen Flotte behindert hat! Sie verfluchter Schleimbolzen! Und da ich Ihnen noch nie getraut habe…”, stieß sie wütend hervor.
“Nein! Nein! Oh bitte tun Sie…”, stammelte der Colonel flehend, als die junge Frau schon erneut ihre Waffe abfeuerte.

Wegen der darauffolgenden vielen weiteren Schüsse und auch panischen Schreie im Combat Information Center, brach in einem Dominoeffekt an Bord des gesamten Schiffes Chaos und Panik aus. Es dauerte einige Stunden bis der brutale Führungswechsel der Minas vollendet war. Aber trotz des Tumultes auf allen Decks, schafften es nicht gerade wenige Crewmitglieder, sowie auch Flüchtlinge von Troy mit Hilfe einiger Viper, Raptor und Shuttles zu entkommen.

Mit einem prüfenden Blick auf den Monitor erklärte der neue Taktikoffizier: “Sir. Noch sind die Flüchtigen in Waffenreichweite.”
“Nein! Waffen ruhen lassen! Lasst sie abhauen. Heute sind genug gestorben”, erklärte die neue Befehlshaberin der Minas.

Wenige Minuten später legte der neue XO ihr eine Liste und einen Bericht vor, und sagte dabei: “Uns fehlen somit 9 Viper, 5 Raptor und zwei Koloniale Shuttles. Somit sind nach einer ersten Prüfung 23 Crewmitglieder der Minas und über zwei Dutzend Flüchtlinge von Troy entkommen. Aber unser Schiff ist einsatzbereit.”
“Sehr gut, Derek. Schauen wir uns mal um, und was es zu holen gibt. Denn wir benötigen Vorräte… Und die holen wir uns!”, erklärte Joana Edwards voller Entschlossenheit, die sich wie alle anderen auch dazu entschieden hatte, auf Raubzug zu gehen.

Odyssee
Folge 2.18 Vagabunden des Alls, Teil 2

Andromeda-Galaxie
Cyrannus Star System
Battlestar Leonis - CIC

“Commander! Wir haben hier eine ganze Flotte von Kontakten auf dem DRADIS, die sich unserer Position nähern. Könnten eventuell die verfluchten Zylonen sein...”
“Verdammt noch mal… Wir sind also nicht mehr allein hier. Schickt sofort die Hälfte aller unserer Viper los! Sie sollen die Lage erkunden, und wenn es wirklich Toaster sein sollten - diese vernichten! Die übrigen Viper und Raptor bleiben in Alarmbereitschaft! ”, ordnete Commander Jonas Edwards auf die Meldung seines XO hin an.

Einige Minuten später waren alle im Gefechtsstand der Leonis mehr als nur erleichtert über die Mitteilung das es sich bei den Neuankömmlingen um Koloniale Viper, Raptor und Flüchtlinge von der Battlestar Minas handelte.

Aber was Commander Jonas Edwards kurz darauf dann in einem Gespräch mit einigen der Neuankömmlinge über die Umstände dazu zu Ohren kam, machte ihn aufs tiefste betrübt und für einige Minuten absolut fassungslos. Denn er wollte nicht wahrhaben was er gerade eben gehört hatte.



Gegenwart
Milchstraße
Erde
Deutschland - Hamburg

Dunkel und verlassen lag die alte Lagerhalle im Hafen der Hansestadt da, weil sie seit Jahren schon nicht mehr genutzt wurde. Der ideale Ort für so manche Leute, die gerne unerkannt bleiben wollten.

“Ah! Da bist Du ja endlich, Nike!”
“Hallo Athene! Hallo Selene! Seid mir beide gegrüßt.”
“Sehr schön dass Du kommen konntest. Als wir den Streifenwagen und die Uniform gesehen hatten, dachten wir schon, es gäbe hier so etwas, was die Tau’ri eine Razziaoder so nennen. Doch waren wir dann sehr erleichtert als wir Dich dann im Schein einer Laterne gerade noch rechtzeitig erkannt hatten”, stellte Athene fest.
“Ja. Aber sehr viel Zeit haben wir nicht um uns zu besprechen. Ich hoffe es genügt dafür eine knappe Viertelstunde, dann muss ich wieder hier weg.”
“Dies sollte genügen”, nickte Selene.
“Ich habe mich noch nicht für die Wahl meiner Wirtin bedankt, dies hole ich hiermit nach - denn sie gefällt mir. Also worüber wolltet ihr zwei mit mir sprechen?”
“Freut uns dass sie Dir so gut gefällt. Es geht um den Vorfall in den wir leider geraten, und was deswegen in der Folge geschehen ist… und um den Plan die Rasse der Goa’uld vor dem endgültigen Untergang zu bewahren.”
“Hört sich gut an, Athene. Ich werde mich schon sehr bald darum kümmern. Habt ihr dabei, worum ich gebeten habe?”
“Das haben wir”, bestätigte Selene. “Aber Nike, wieso tötest Du diese andere Frau nicht einfach, genauso wie diesen Mann?”
“Hm! Ganz einfach, weil meine Wirtin schon eh schwer genug zu kontrollieren ist, und vermutlich überhaupt nicht mehr zu bändigen wäre, wenn ich ihre beste Freundin töten würde. Und außerdem ist sie die ideale Wirtin für meine beste Freundin”, lautete die Antwort der lächelnden Goa’uld, während sie die Kühlbox entgegennahm.

Eine kurze Pause trat ein, dann fragte Athene: “Vielleicht sollten wir noch mehr Larven bringen, damit wir noch mehr infiltrieren können, wie zum Beispiel einige Politiker, oder dem Mann Deiner Wirtin.”
“Das wäre sinnlos - er ist gegen eine Implantation eines Goa’uld-Symbionten immun.”
“Dann schaff ihn halt einfach aus dem Weg, Nike!”
“Haha”, lachte jene herzlich amüsiert auf, “die Mühe kann ich mir wirklich sparen. Dieser Kerl ist mit auf diese Andromeda-Expedition gegangen, die schon seit einigen Wochen verschollen ist. Das habe ich euch doch schon berichtet…”
“Hattest Du in einer Botschaft beiläufig erwähnt. Aber sollte er dann doch eines Tages zurückkehren, wird er Dich töten wollen”, warnte Selene sofort.
“Dafür liebt er sie, also meine Wirtin, viel zu sehr”, erwiderte Nike postwendend.

Direkt im Anschluss erläuterte Athene den Plan, den es nun allmählich galt in die Tat umzusetzen.
“…, und während wir dort sind, werden wir so gut es geht Kontakt halten - und zwar mit diesen Kommunikationsgeräten. Eine neue Entwicklung von mir. Doch zunächst muss eine Agentin von uns befreit werden muss”, erläuterte die Goa’uld, welche immer mehr in Aufbruchsstimmung kam.
“Ihr verkriecht euch in eine wirklich kleine Galaxie, welche für alle anderen uninteressant ist”, erkannte Nike, die verstehend nickte.
“So ist es. Selene und ich werden dort unsere Streitmacht aufbauen, während Bastet und Du hier auf der Erde in Geheimen das neue goldene Zeitalter der Goa’uld vorbereiten werdet…”
“..die Erde ist somit der Brückenkopf”, ergänzte Selene.

Irritiert schaute die Goa’uld, die in der Polizistin steckte die beiden anderen an, und erwiderte: “Euer Plan hat einen kleinen Schönheitsfehler: Das Sternentor befindet sich nicht mehr auf der Erde, sondern auf deren kleinen Bruder, nämlich dem Mars!”

Zuerst schien es so als ob Athene über diese Zurechtweisung verärgert wäre, doch schon nach wenigen Sekunden nur begann sie mehr als nur siegessicher zu lächeln. Dann deutete sie erklärend auf einige Transportkisten: “Eine Gesellschaft, die mir gehört wird in Kürze diesen Gebäudekomplex hier im Hafen gekauft haben. Ich weiß ja natürlich dass es purer Selbstmord wäre irgendwie an das Sternentor zu kommen, deswegen habe ich eines besorgt. Es befindet sich in der größten Kiste dort drüben und muss nur noch in Betrieb genommen werden. Hier wird der erste provisorische Stützpunkt aufgebaut werden.”

Als sie dies gesagt hatte, übergab Selene Nike eine Notiz mit den Koordinaten, wo dann später nach einiger Zeit die feste Basis des Brückenkopfes etabliert werden soll.



Andromeda-Galaxie
Cyrannus Star System
Helios Gamma System
Acheron Asteroid Belt - nahe Scorpia
Battlestar Minas

Zuerst war man an Bord des kleinen schon sehr stark von den Zylonen dezimierten Flüchtlingstrecks, der aus drei zivilen Schiffen bestand, erleichtert über den Kontakt mit dem Kolonialen Schlachtschiff der Valkyrie-Klasse gewesen.
Aber was dann an Bord jeweils dort geschah, glich mehr einem mehr als nur brutalen Überfall gegen die meist wehrlosen Passagiere, und wer es wagte auch nur einen Gegenstand in die Hand zu nehmen, der wie eine Waffe aussah wurde sofort erschossen.
So rücksichtslos ging die Mannschaft der Minas schon seit dem Tag an gegen andere Überlebende aus den Kolonien vor, seitdem Joana Edwards und die anderen Meuterer die Gewalt und die Kontrolle über das Schlachtschiff vor einigen Wochen erlangt hatten.

Trotz dieser Aktion gelang es einem zivilgenutzten Raptor mit einigen Passagieren an Bord zu fliehen, was in der Folge sicherlich noch für mehr als nur Gesprächsstoff sorgen würde.

Im Gefechtsstand der Minas zog man indessen Bilanz über die Beute, die man gemacht hatte.
“So. Wir haben genügend Wasser und Nahrung, sowie wichtige Ersatzteile. Nicht zu vergessen den Treibstoffvorrat, sowie erstaunlicherweise 6 Viper und 2 Raptor gekapert. Das nenne ich doch mal einen lohnenden Tag”, fasste die Befehlshaberin die jüngsten Erfolge kurz zusammen.
“Schön und gut, Sir. Aber - was sollen wir mit den Gefangenen und den Leuten machen? Das wird immer wieder von unserer Crew gefragt.”
“Wie viele von denen sind dazu bereit sich uns anzuschließen?”, fragte Joana Edwards auf die Bemerkung ihres XO’.
Dieser antwortete: “Nicht einmal die Hälfte.”
“Dann befehlen Sie alle Gleichgesinnten zu uns an Bord zu transferieren! Die anderen überlassen wir ihrem Schicksal!”
“In Ordnung, Sir.”

So schnell es ging wurden in etwa 170 Personen von den Schiffen des Flüchtlingstrecks auf den Kampfstern geholt. Dies führte zu einer Aufstockung der eigenen Mannschaft von Joana Edwards auf über 1000 Personen.

Es waren nicht einmal zwei Stunden vergangen, nachdem die Minas weggesprungen war, und acht Raider und zwei schwere Jäger der Zylonen auftauchten, die über den hilflosen kleinen Treck der Menschen herfiel.

Aber was an Bord der Minas niemand so wirklich ahnen konnte, dass die Aussicht auf Beute bereits schon seit einiger Zeit nachließ, denn die wenigen zivilen Flüchtlingsflotten wurden im und um das Cyrannus Star System immer rarer.



unbekannte weitentfernte Galaxie
Destiny

“…also zum wiederholten Male, David”, seufzte Everett, “wenn die Erde wirklich dazu in der Lage ist, uns die mehr als nur dringest benötigten Vorräte und Ausrüstungen zu schicken, dann aber so schnell es geht! Her damit, sonst sind wir in spätestens 4 bis 6 Wochen endgültig erledigt! Und dafür brauchen wir nicht auf diese komischen Aliens oder diese Drohnen zu warten, die uns immer wieder auflauern…”
“Da gibt es in der Tat eine mehr als nur vielversprechende Möglichkeit. Die aber nur einmal, wie uns allen nur allzu gut bekannt ist, funktionieren würde. Aber es ist dann auch eine aktive, das heißt weiteres Personal für die Destiny…”
“Das haben Sie mir schon beim letzten Besuch erzählt. Wobei Nicolas, Eli und noch einige andere Wissenschaftler nach wie vor dieselbe Botschaft haben: Beeilt euch! Und wenn es eine echte Chance für TJ, First Lieutenant Tamara Johansen gibt, dann auch dies - sie wäre mit großer Sicherheit damit einverstanden, egal was es auch sein mag um ihr eine echte Überlebenschance zu geben... Das weiß ich”, unterbrach Colonel Young um die aktuelle schwierige Notlage abermals zu betonen.

“Also gut. Ich will sehen, was ich in die Wege leiten kann. Und noch etwas von dem ich weiß, dass es vielen nicht gefallen wird: Ich kehre auf die Destiny zurück, Everett.”
“Ach wirklich, David? Von mir aus. Ich und noch einige andere können es kaum erwarten”, brummte Colonel Young, ehe er die Verbindung der Kommunikationssteine zwischen Sergeant Greer und Colonel Telford beendete.

Kurz darauf machten sich die beiden auf den Weg in den Stargate-Raum, wo all die vielen noch überlebenden anderen Besatzungsmitglieder an Bord der Destiny bereits neugierig auf die wichtigen Informationen von der Erde warteten.
Als alle die Nachricht aus dem Mund von Colonel Everett Young hörten, dass in rund einer Woche das Sternentor aktiviert werden würde, herrschte zunächst eine unfassbare Stille.
Da niemand etwas dazu zu sagen hatte, fuhr der ranghöchste militärische Offizier mit seiner Ansprache fort: “…wenn es soweit ist, werden wir diese wohl ein allerletztes Mal erhalten. Doch bekommen wir frische Vorräte, Ausrüstung und weiteres Personal… sowie Colonel David Telford.”
Als der Name des Mannes fiel, welcher sich vor Jahren als einziger alleine auf den Weg zu Erde gemacht, war Gemurmel zu hören.

Da Colonel Young fertig war, trat Doktor Rush an ihn heran.
“Darf ich Sie mal kurz sprechen, Everett?”
“Aber ja, Nicolas.”
“Von der Pegasus-Galaxie aus?! Wurden etwa endlich die Wraith komplett vernichtet?”
“Nein. Ganz im Gegenteil. Eine große Flotte macht momentan leider die Milchstraße mehr als nur unsicher, denn es gab bereits zahlreiche Angriffe auf viele, dabei nicht nur von Menschen bewohnte Planeten, einschließlich der Erde.”
“Dann ist das absoluter Wahnsinn! Damit riskieren die etwas, nämlich das die Wraith hier auf bei uns auf der Destiny landen!”
“Nick! Jetzt hören Sie mir mal genau zu: Einen anderen Icarus-Planeten gibt es nicht mehr - außer den einen in der Pegasus. Darum wird dort auch eine große Militärpräsenz vor Ort sein, um diese Mission zu schützen. Und wenn alles gut geht, werden wir bald die Hilfe von mehreren Stadtschiffen der Atlantis-Klasse erhalten, die jeden wieder nach Hause bringen werden!”, sagte Everett streng.



Milchstraße
Erde
Deutschland - Hamburg

Unter einem falschen Vorwand hatte die Goa’uld Nike, die sich schon seit mehr als einer Woche in ihrer neuen Wirtin, der Polizeiobermeisterin Jeanne Nicole Schneider befand, die Polizeiobermeisterin Jasmin Nadine Ataya während der Mittagspause in einen der Kellerräume gelockt.
“He! Was soll das? Ah! Nein!”, schrie Jasmin entsetzt auf, als sie ohne Vorwarnung von hinten hart gepackt wurde und ihr ein mit Chloroform getränktes Tuch aufs Gesicht gehalten wurde. Langsam erschlaffte sie, da dieses überriechende Betäubungsmittel zu wirken begann.

Lächelnd wartete Nike noch einige Sekunden, dann öffnete sie die mitgebrachte kleine Kühlbox, griff mit ihrer rechten Hand hinein und holte den einen darin schwimmenden aufgeregten zuckenden Symbionten heraus.
Sanft drückte sie den Mund von Jasmin auf, um somit der Goa’uld Bastet das Eindringen in ihre neue Wirtin zu erleichtern.



Andromeda-Galaxie
Cyrannus Star System
Battlestar Koios - CIC

Sofort kurz nach dem der einzelne Raptor auf dem DRADIS aufgetaucht war, hatte Commander Julius Rubicon seiner CAP befohlen den Neuankömmling unverzüglich abzufangen.

Battlestar Hyperion - Quartier des Admirals

Es hatte nicht lange gedauert und Commander Julius Rubicon hatte seinen Vorgesetzten Admiral  Alexander Korfu über die Neuigkeiten informiert. Dieser war dann gezwungen jemand anderes zu sich an Bord zu rufen, nämlich den armen Commander Jonas Edwards, welcher traurig und bestürzt über diese Informationen seinen Kopf schüttelte.

“Was im Namen der Götter ist nur in meine Cousine gefahren? Was tut sie da mit ihren furchtbaren Taten unserer Familie nur an?”, stöhnte Jonas voller Qualen.
“Ich weiß, es ist hart für Sie… Aber ihre Cousine hat es nun einmal getan. Wieder einmal. Daher muss sie, wenn sich eine Gelegenheit dafür bieten sollte, gestellt, gefasst, verurteilt und schwer bestraft werden! Es tut mir persönlich sehr Leid für ihre patriotische Familie, aber unsere Gesetze dafür sind nun einmal sehr eindeutig”, erklärte Admiral Korfu gefasst, der nämlich Commander Jonas Edwards und dessen Familie, wie er soeben schon angedeutet hatte sehr schätzte. Im Geiste ging der Befehlshaber der kleinen Flotte im Stillen für sich die vielen Namen durch welche ihm spontan einfielen, darunter waren in erster Linie Militärs, aber auch Wissenschaftler und berühmte Sportler.



Milchstraße
König Arkhans Planet

Mit dem Wissen dass die Zeit gerade so ausreichen würde, hatte König Arkhan I. alias Harry Maybourne eine sprichwörtliche Völkerwanderung seiner Untertanen angeordnet. Es ging darum das rettende Ziel, eine neuerrichtete Militärbasis zu erreichen, ehe die Wraith diese Welt heimsuchen würden.
Der ehemalige Offizier der United States Air Force, erinnerte sich sehr gut daran, wie er Jack O’Neill im wahrsten Sinne des Wortes schon beinahe auf den Knien darum ersucht hatte einen großen Schutzbunker im Gebirgszug, der sich nahe bei der Hauptstadt auf seiner neuen Heimatwelt befand zu errichten.

Es vergingen rund zwei Wochen bis Doktor Daniel Jackson die Echtheit einer sehr alten Antikertafel bestätigte, die dann zur Genehmigung durch General O’Neill zum Bau des Stützpunktes führte.

Die ganze Zeit über hatte Harry Maybourne das Gefühl, dass es Jack O’Neill genossen hatte ihn auf Knien zu sehen. Doch zumindest stellte Arkhan I. dann fest, hatte der General sämtliche Hebel in Bewegung gesetzt um seinem Volk und ihm zu helfen. Doch war die Zeit so knapp geworden, dass man auf Tok’ra-Tunnelkristalle zurückgreifen musste, die den Vorteil hatten dass man keine Luftschächte nach außerhalb benötigte.

Als vermeintlich guter Regent hatte Harry den Tross seines Volkes geführt, und immer wieder dabei mehrmals angehalten um seine getreuen Untertanen zum Weitergehen anzuspornen.

Schließlich war es dann nach vielen Kilometern geschafft und alle Bewohner des Planeten sammelten sich in den vorbereiteten Quartieren, und als dann gerade eben die letzten Nachzügler das schwere und gepanzerte Eingangstor des Stützpunktes endlich passiert hatten, wurde der Alarm ausgelöst.
Die Wraithflotte, bestehend aus sechs Hives und doppelt so vielen Kreuzern, sowie einem Hilfsschiff einem sogenannten Versorgungsschiff um möglichst viele Menschen als frische Nahrung an Bord aufzunehmen, hatte nachdem sie den Hyperraum verlassen hatten den Orbit des Planeten erreicht.

Sofort wurden die Kreuzer und Jäger der Angreifer zu dem Planeten entsandt um die menschliche Bevölkerung auszudünnen.
Die Truppen der Wraith drehten jeden Stein um, wo sich eine Siedlung, ein Dorf oder eben auch die Hauptstadt befand. Doch Beute machten sie keine. Drohnen und Offiziere gingen sogar ohne etwas zu bemerken an den mittlerweile getarnten Zugang der Basis vorbei, hinter dessen Pforte die zum Gefecht bereiten Soldaten und Krieger warteten.

Schließlich fand einer der Sub-Commander einer Königin einen Hinweis in einen der vielen verlassenen Gebäude der Hauptstadt, welcher auf die Menschen der Erde hindeutete.


Orbit
Flaggschiff der obersten Königin der Wraith

“Tritt näher!”, befahl die oberste Wraithkönigin zischend, die nach kurzen Sekunden bereits den gefundenen Gegenstand erkannte, den sie prüfend untersucht hatte. Verärgert verzog sie ihr Gesicht noch zu einer bedrohlicheren Mimik - die Erde war ihr offenbar zuvor gekommen. Aber wie?
“Dies ist schon die vierte Welt, die verlassen oder sehr stark befestigt ist!”, stellte sie mit einem wütenden Fauchen fest.

“Wie dem auch sei, es gibt noch viele andere Welten, die wir ausweiden können. Sucht mir eine! Danach werden wir uns zurück  auf unsere neue Heimatwelt in dieser Galaxie begeben!”, ordnete sie nach einer kurzen Pause an, nachdem sie sich wieder auf ihren Thron gesetzt hatte.

Odyssee
Folge 2.19 Vagabunden des Alls, Teil 3

Milchstraße
Mars
SGCB - Zellentrakt

Für viele unerwartet ertönte der schrille Alarm durch die Korridore der Basis. Man war davon so sehr überrascht worden, dass man es zunächst für einen Fehlalarm hielt, ehe einige der dann doch herbeigeeilten Wachen mehrere ihrer bewusstlosen Kameradinnen und Kameraden vorfanden.

“Es ist Kira Miller!”, hustete einer von ihnen. “Sie hat sich irgendwie aus ihrer Zelle befreien können. Verflixt noch eins - tut das vielleicht weh!”

Die Suchtrupps kamen aber zu spät, denn die Ringe, die nach oben zur Hangarebene führten waren schon bereits vor einigen Minuten genutzt worden.

Marsoberfläche
Goa’uld-Tel’tak

Nach einer sehr nervenaufreibenden Flucht, die etwa eine halbe Stunde nach dem mehr als nur geglücktem Ausbruch dauerte, befand sich die entflohene Goa’uld-Spionin bei ihrer Auftraggeberin wieder.

“Hat alles gut geklappt. Wobei ich erst annahm, dass ich von einer Zweiereskorte zu einem weiteren… sinnlosen Verhör gebracht werden würde… stattdessen bekam ich eine Waffe und eine Code-Karte ausgehändigt”, murmelte die Goa’uld an die Adresse von Athene gerichtet.
Diese nickte lächelnd und erklärte: “Diese beiden gehören zu uns. Es handelte sich dabei um Nike und Bastet, die unten auf der Erde für unsere Herrschaft über die Tau’ri alles vorbereiten werden. Und Du wirst weiterhin für uns die Luzianische Allianz aushorchen und alle wichtigen Informationen an uns weiterleiten!”
“In Ordnung! Zwei Polizistinnen für diese Aufgabe zu erwählen ist ein sehr guter Plan.”
“Das wissen und hoffen wir sehr Morrigan. Denn uns dürfen absolut keine Fehler mehr unterlaufen, sonst ist die Rasse der Goa’uld möglicherweise dem endgültigen Untergang geweiht!”, mahnte Selene eindringlich, die das Frachtschiff in den Hyperraum steuerte.


Erde
Deutschland - Hamburg

“Ich hasse es!”
“Was meinst Du damit - Bastet?”
“Befehle befolgen zu müssen, Nike.”
“Ach, aber…”
“Nein! Verstehe mich bitte nicht falsch. Der Job hier, den meine Wirtin hat, stellt keinerlei Probleme dar. Gefällt mir sogar. Aber ich meinte damit, nach der Pfeife von Athene tanzen zu müssen - dies missfällt mir, meine liebste Freundin!”
“Tja, so ist es…”
“Blödsinn. Abgesehen davon, dass wir an der vordersten Linie stehen und somit unser beider Leben riskieren müssen, während sich obendrein Athene und Selene in eine andere Galaxie verkrümeln, könnten wir auch die Erde alleine beherrschen. Obwohl ich mich frage, wie das gehen soll, wenn wir nicht Millionen oder Milliarden dieser Menschen hier umbringen… Hm, vielleicht sollten wir es doch mal besser mit der Tok’ra-Philosphie versuchen…”
“Was? Habe ich mich da gerade verhört? Bist Du krank oder was?”
“Nein. Anders haben wir beide wohl keine Überlebenschance, vermute ich mal”, antwortete Bastet mit einem nachdenklichen Gesicht, während Nike sie nur wortlos für einige Minuten perplex anstarrte.

“Wie sollen wir das anstellen? Uns als Goa’uld zu erkennen geben, etwa? Dann wären wir in nur wenigen Minuten in einer Zelle - im besten Fall… oder aber auch tot.”
“Nun ja, wir könnten vorgeben schon seit unserer Jugend Goa’uld zu sein. Wir müssten dafür aber noch unsere Wirtinnen überzeugen.”
“Ha!”, machte Nike. “Du hast echt einen Knall Bastet. Also wirklich…”

“Jeanne! Jasmin! Seid ihr noch da, oder macht ihr zwei etwa schon Feierabend?”, fragte eine leicht verärgerte Stimme aus dem Lautsprecher ihres Funkgerätes.


USA - Los Angeles

Schon seit geraumer Zeit ging MacGyver in seiner Wohnung systematisch vor. Nachdem er im Arbeits- und Wohnzimmer fertig war, nahm er sich nun seinen Kleiderschrank im Schlafzimmer vor, daraus entnahm er immer wieder einige Sachen um diese in einer der drei großen Reisetaschen zu verstauen.

“Oh! Wie ich sehe packst Du bereits. Das ist wirklich hervorragend Mac, denn ich habe da…”, erzählte Jack Dalton gutgelaunt, der einfach keine Lust mehr gehabt hatte zu warten, und einfach die Wohnung seines alten Freundes betreten hatte. Er wollte gerade von seiner neuesten Geschäftsidee erzählen, als er stoppen musste, weil Angus ihn böse ansah.
“Tut mir Leid Jack! Aber ich muss Dich enttäuschen… ich packe für die Destiny-Mission!”

“Das würde ich mir an Deiner Stelle noch einmal gut überlegen, denn es könnte mit großer Sicherheit eine Reise ohne Rückkehr zur Erde werden”, warf Peter Thornton mit einem schweren Seufzer ein, der es sich in einem Sessel bequem gemacht hatte, ehe Jack Dalton etwas erwidern konnte.
Dieser Umstand brachte ihm einen gehörigen Schrecken ein, da er angenommen hatte MacGyver alleine in dessen Wohnung anzutreffen.



Andromeda-Galaxie
Cyrannus Star System
Armada der Zylonen - Flaggschiff

Die gewaltige Angriffsarmada der Zylonen hatte sich schon seit geraumer Zeit aufgeteilt. Eine Armada jagte der von der Galactica begleiteten Flüchtlingsflotte hinterher, einige andere suchten ebenfalls nach weiteren Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet waren, und eine andere hielt sich immer noch als Besatzungsmacht in den Sonnensystemen der Zwölf Kolonien von Kobol als Besatzungsmacht auf.
Und in der Letztgenannten hielt sich eine bekannte Figur auf. Es war Sharon Satterfield, die eher rein zufällig mitbekommen hatte, dass geplant war sie zur Heimatkolonie der Zylonen zu transferieren um so besser für ihre Sicherheit sorgen zu können. Denn ihr Wissen und ihr Körper waren für das Volk der Zylonen einfach zu wertvoll. Vor allem hatte eine Erkenntnis alle erschreckt: Es gab noch weitere Menschen in einigen anderen Galaxien. Deswegen hatten einige Einser bestürzt geäußert: “Das artet ja in Arbeit aus, um das Universum von dieser Plage zu befreien!”

Doch Sharon Satterfield hatte den Beweis, dass es ihr Team immer noch da draußen irgendwo gab, weswegen in ihr der Wunsch wuchs die Zylonen so bald es ihr nur möglich war zu verlassen und um ihre alten Freunde vor deren Pläne zu warnen.



Milchstraße
Erde
USA - Homeworld Command

Erneut klopfte es mehrere Male an die Tür, die von Jack O’Neills privatem Quartier auf dem Stützpunkt. Um gar nicht in seiner notwendigen Ruhe gestört zu werden hatte er extra ein Schild mit der Aufschrift: “NICHT STÖREN!!!” außen angebracht.

Als dann aber auch noch zusätzlich das Telefon neben seinem Bett zum Leben erwachte, war es endgültig vorbei mit der Ruhe für den General.

“General O‘Neill! Was soll das? Kann man nicht einmal ein paar Stunden pennen ohne gestört zu werden?”, grunzte er grob in den Hörer, ohne zu wissen wer sich überhaupt am anderen Ende der Leitung befand.
“Was? Maybourne?… Wie bitte?… Oh, Mann!… Aha. Okay. Wenn es denn sein muss… Richten Sie ihrer Majestät aus, dass ich unterwegs bin Lieutenant!”, brummte der General, dann legte er auf.
“Auch das noch. Was zur Hölle will denn der jetzt schon wieder von mir und hier?”, murmelte Jack immer noch schläfrig.



Pegasus-Galaxie
Atlantis

Mit den neueingestellten Tiefraumsensoren und einem Apparat, den vor vielen Monaten Todd der Wraith John Sheppard ausgehändigt hatte, konnten die Bewohner von Atlantis beinahe alle Schiffe der Wraith in einem Großteil der Galaxis im Blick behalten. Dies war natürlich vom großen Nutzen für die bevorstehende Destiny-Mission.

Aber die aktuellen Bewegungen sämtlicher Wraith-Flotten sorgten bei allen im Raum für großes Unbehagen. Denn die Wraith schienen sich nicht mehr nur auf ihre eigenen Territorien zu konzentrieren und diese zu verteidigen, sondern damit beschäftigt zu sein  die Pegasus systematisch zu durchstreifen.

“Sie haben Recht, Doktor Zelenka. Das könnte ein großes Problem für uns alle werden”, stellte Richard Woolsey fest, der gerufen worden war um die aktuelle Entwicklung selber in Augenschein zu nehmen.
Der Tscheche nickte und bestätigte die Annahme des Leiters: “Dadurch das bereits über die Hälfte der Wraith die Pegasus verlassen hat und in die Milchstraße gezogen ist, verteilen sich die hiergebliebenen neu.”
“Ja. Aber es gibt auch Zusammenschlüsse. Neue Allianzen”, stellte Colonel Sheppard fest.
Darauf reagierte Ronon mit der Bemerkung, dass es dadurch auch zu Spannungen unter den verschiedenen Wraith-Stämmen kommen wird, was wieder gut für alle Menschen in der Pegasus-Galaxie wäre.
Es war ihm und auch Teyla sofort aufgefallen, dass es etwa 5 große und etwa 3 kleine solcher Zusammenschlüsse der Wraith gab, die ihre Flotten neu formierten.



Milchstraße
Erde
USA - Homeworld Command

“König Arkhan I. hier auf der Erde - welche Ehre!”, erklärte General O’Neill, als er das noble und komfortable VIP-Quartier betrat, wo sein Gast schon seit einer guten Stunde auf ihn wartete.
“Hallo Jack! Schön Sie wiederzusehen.”
“Gleichfalls. Ah ja, was gibt es dieses Mal?”
“Die Wraith waren, wie auf der Tafel beschrieben, bei uns gewesen. Doch Dank meiner Erkenntnisse, die immer noch sehr viele meiner treuen Untertanen nach wie vor als seherische Gaben betrachten, kam niemand direkt zu schaden. Die Angreifer sind seit etwa einem halben Tag weg. Aber bevor sie uns verließen, haben sie wohl aus Wut darüber keine Beute gemacht zu haben, sehr viel verwüstet oder unwiederbringlich zerstört”, antwortete Harry betrübt, womit seinem Gesprächspartner schnell klar wurde, worum es in dem Gespräch gehen würde - nämlich um humanitäre Hilfe.


Los Angeles - MacGyvers Wohnung

So einige Stunden waren vergangen, da erklärte auch Pete seine Absicht Mac bei seiner Reise zumindest bis auf dem Mars zu begleiten.
“…und wenn ich die Tests bestehen sollte, komme ich natürlich mit auf die Destiny”, legte Thornton für sich den weiteren Ablauf fest.

“Dann wäre das ja beinahe wie in alten Zeiten Freunde”, stellte Jack fest, “denn ich werde auch mitkommen. Ihr glaubt doch nicht etwa, dass ich euch beide alleine lasse. Ohne mich seit ihr da draußen im All doch aufgeschmissen!”
Diese Ankündigung brachte dem Mann mit dem markanten Schnauzer fragende Blicke ein. Weswegen er mit den Worten: “He! Die brauchen bestimmt noch ein paar gute Piloten da draußen.“ - reagierte.

“Na, das kann ja heiter werden”, flüsterte daraufhin Pete leise Mac zu.
“Ja. Ich erinnere mich auch daran, dass es immer andersherum war”, raunte jener ebenso leise zurück.



Andromeda-Galaxie
Battlestar Minas

In der letzten Zeit hielt sich der Kampfstern immer des Öfteren außerhalb des Cyrannus Star Systems auf. Auch wagte er sich weiter hinaus um die Lage zu erkunden und nach schutzlosen zivilen Flüchtlingsschiffen zu suchen, die man kapern und ausplündern konnte. Doch diese wurden weniger, da sie entweder schon von den Zylonen aufgebracht worden sind, oder sich einer Flotte von mehreren Kampfsternen als Geleit angeschlossen hatten, von denen es einige gab um eine neue Heimat zu suchen.

“Unsere Lager sind beinahe alle voll. Aber wir benötigen noch einige weitere Vorräte…”, eröffnete Joana Edwards die tägliche Lagebesprechung, die dann auch laut das Thema ansprach sich eine neue Heimat zu suchen.
Am Ende ihres Vortrags meinte ihr XO: “Klingt alles sehr vernünftig. Doch wie schon bereits erwähnt wurde, brauchen wir noch einige Thyliumvorräte, da diese Reise sehr lange dauern könnte - vermutlich zwei bis drei Jahre. Wofür ein Kampfstern dieser Klasse ausgelegt ist.”

Kurz darauf gingen beide mit dem übrigen Führungsstab in die Beratungen für das weitere Vorgehen mit den kleineren Details weiter.
Mittendrin wurde dann aber unerwartet der Alarm ausgelöst. Hastig sprangen alle auf um zusammen die Offiziersmesse zu verlassen und in das CIC zu eilen.

“Commander. Es sind 3 Basisschiffe der Zylonen!”
“Verflucht! Koloniale Flüchtlinge wären mir lieber gewesen… Sprung vorbereiten und dann zu den Notfallkoordinaten!”, befahl Joana Edwards.
“Sir. Der FTL-Antrieb ist Offline! Ist gerade eben passiert…”
“Was?”
“Der ist defekt! Da muss beim letzten kleinen Gefecht mit dem einen Basisschiff irgendein Schaden auftreten sein, der…”, meldete die neue Kommunikationsoffizierin rasch.
“Gefechtsbereitschaft für das gesamte Schiff!”, befahl daher Derek, der seit der Meuterei zum XO geworden war, verärgert.

Somit machte sich auf diese Weise das schlechte und kriminelle Vorgehen der Crew von der Minas bemerkbar. Denn hätte man auf Zusammenarbeit mit anderen Schiffen, egal ob militärisch oder zivil gesetzt, hätte man bessere Verteidigungsoptionen gehabt.
Aber so sah es schlecht bestellt um die Zukunft aller Menschen an Bord aus.

Auf den DRADIS-Monitoren im Combat Information Center konnten alle mit ansehen, wie schnell die drei Schiffe der Zylonen damit begonnen hatten sie in die Zanke und unter Beschuss zu nehmen.
Diese machten sich als heftige Erschütterungen bemerkbar, die die gesamte Minas beinahe ohne Unterbrechungen erzittern ließen.

An Bord der Minas arbeiteten die Mechaniker und Techniker fieberhaft am FTL-Antrieb, wobei sie sämtliche Energie - und Steuerungsleitungen abtrennten um das Schiff nicht zu gefährden.

Im Maschinenraum wandte sich einer der Mechaniker an einen der Sträflinge, der die Arbeitenden überwachen sollte, und schrie laut über den Lärm hinweg: “Melden Sie unserer Befehlshaberin das wir noch mehr Zeit benötigen - etwa noch 15 bis 20 Minuten!”

Währenddessen ging der Beschuss der Zylonen pausenlos weiter, die vollkommen unerwartet auf die Minas gestoßen waren. Diese nahmen bereits seit einiger Zeit bewusst sämtliche Geschütztürme des Kampfsterns unter Beschuss, um diese auszuschalten. Doch wunderten sie sich sehr darüber dass bislang noch keine Viper und Raptor gestartet worden waren, obwohl die Abwehrgeschütze schon eine Schutzzone aufgebaut hatten, die dies ermöglichten.

Die Besatzung an Bord der Minas hatte zudem wegen dem pausenlosen Dauerbeschuss durch die Basisschiffe der Zylonen mit immer mehr Bränden zu kämpfen, die teilweise zusätzlich auch noch von Explosionen begleitet wurden.

“Commander! Wir haben erneut einige unserer wichtigsten Geschütztürme verloren! Wenn wir nicht bald von hier verschwinden können, dann sind wir erledigt!”, schrie Derek, der XO über den Tumult hinweg, in dessen Blick bereits die blanke Panik zu erkennen war.
Kurz darauf rannte einer der Mechaniker vollkommen aus der Puste, so schnell ihn seine Füßen hatten dorthin bringen können, in das CIC.
“Sir! Wenn wir springen wollen, dann sollten wir es jetzt tun. Der FTL-Antrieb ist unter größten Anstrengungen notdürftig repariert”, sprach er endlich die erlösenden Worte, bevor er kollabierte.
“Den Göttern sei Dank! Sofort den Sprung durchführen! Und Sprung! Sprung!”, befahl Joana Edwards sofort panisch.

Die Battlestar Minas verschwand in einem grellen Überlichtblitz gerade noch rechtzeitig, da etliche Atomwaffen der Zylonen sonst für ihre Vernichtung gesorgt hätten.

Einige Lichtjahre weiter von ihrer alten Position entfernt tauchte der Kampfstern wieder auf. Und nach der Überprüfung sämtlicher Schadensberichte wurde eines klar, die Minas würde keinen Kampf mehr überstehen.

“Wir müssen evakuieren, Derek!”, flüsterte Joana leise ihrem XO ins Ohr.
Dieser nickte kaum bemerkbar und raunte ruhig und leise zurück: “Das ist leider wahr. Leider haben wir nicht genug Viper, Raptor und Shuttles für alle hier an Bord…”
“Ich weiß. Vorschläge?”
“Bringen wir uns in Sicherheit. Es können nicht alle überleben…”

“Hm. Lieutenant. Wie viele Überlichtsprünge haben wir noch?”, fragte die Kommandantin dann nach kurzer Überlegung laut.
“Laut unserer Anzeigen… maximal 3, Sir!”, lautete die Antwort der Offizierin.

“Was hast Du vor Joana?”, erkundigte sich der XO.
“Die Leonis finden. Und damit meinen Cousin Jonas. Er hält sich mit großer Sicherheit noch in der Nähe unseres Heimatsystems auf…”
“Die werden uns nicht gerade auf die Schultern klopfen, sondern wohl die meisten von euch Militärs durch die Luftschleuse werfen, oder gleich erschießen lassen!”, warnte sofort Derek daraufhin leise zischend.
“Aber nicht mein Cousin. Er wird mich nur in eine Zelle sperren”, hoffte die junge Frau.


Battlestar Leonis - CIC

“Ist der Kontakt auf dem DRADIS immer noch auf derselben Position, Colonel Hale?”
“Ja, Commander. Und wenn die Daten hier stimmen, dann handelt es sich dabei um die Minas. Geben Sie Befehl zum Angriff, Sir?”
“Noch nicht! Waffen noch ruhen lassen! Gab es bislang irgendwelche Versuche von der Minas uns zu kontaktieren?”, fragte Jonas Edwards an seinen Kommunikationsoffizier gerichtet.
Dieser schüttelte den Kopf, und sagte: “Noch kein Mucks Sir.”
Dafür meldete sich dafür der Taktikoffizier zu Wort, welcher vermeldete: “Von der Minas wurden soeben Viper, Raptor und Shuttles gestartet.”
“Commander?”, fragte der XO, der seinem Kommandanten daran in Erinnerung rief eine Entscheidung zu treffen.
“Gut. Die CAP soll sie abfangen! Startet all unsere Viper! Und schickt einen Raptor zu der Position der Hyperion um Admiral Korfu zu informieren dass wir die Minas haben! Lasst die Flugzeuge der Minas nur einzeln, im Gefangenendrill, an Bord des Backbordhangars bringen! Wer sich von der Minas meinen Anordnungen widersetzt wird abgeschossen!”
“Jawohl, Sir. Ihr habt den Commander gehört - an die Arbeit!”, ordnete Colonel Hale an, der prüfend zu Edwards schaute, welcher während er auf den DRADIS-Monitor blickte auf einen Kontaktversuch von den sich nahenden Fluggeräten wartete.

Backbordhangar

Wie von Commander Jonas Edwards angeordnet, wurden zuerst die verbliebenen 13 Viper, danach die 6 Raptor der Battlestar Minas, und zum Schluss die 4 zivilen Shuttles an Bord geholt. Die jeweiligen Besatzungen mussten sofort nach ihrer Ankunft aussteigen, ihre Waffen und Ausrüstung ablegen, sowie sich niederknien. Danach wurden ihnen sofort die Handschellen oder andere verfügbare Fesseln angelegt.

Von einem Geländer aus verfolgte Jonas Edwards, der das CIC schnell verlassen hatte den gesamten Ablauf. Sein Blick erhellte sich aber nur kurz als er seine Cousine unter den Ankömmlingen ausgemacht hatte.



2 Tage später
Andromeda Galaxie
Battlestar Hyperion

Es hatte eine gewisse Zeit in Anspruch genommen alle noch lebenden übrigen Personen, sowie die geplünderten Vorräte von der Minas zu bergen. Dabei wurde offensichtlich, wie brutal die Meuterer bei ihrer Flucht von der Minas vorgegangen waren. Die Überlebenden  berichteten daher von spontanen Hinrichtungen, sowie Verhaftungen, die Joana Edwards, Derek und den den anderen Verantwortlichen der Meuterei die Flucht erleichtern sollten.

In seinem persönlichen Quartier führte Admiral Alexander Korfu all diese gewonnen Erkenntnisse in einem Gespräch mit seinem Führungsstab auf, und zog Bilanz: “…wir haben beinahe 300 Personen von der Minas innerhalb unserer Flotte, haben unsere Schlagkraft etwas erhöhen können, wegen der Viper und Raptor. Doch ich muss ihnen allen diese Frage stellen: Was soll nur mit allen geschehen? Es sind unter diesen Personen, bis auf nur einige wenige Ausnahmen, alles Vagabunden, Piraten, Meuterer, Kriminelle - kurz gesagt die schlimmsten Verbrecher mit den abscheulichsten Taten in allergrößter Not, keine Leute für die Sonntagsschule.”

Alle im Raum nickten wortlos. Ehe man über die bereits ersten gefällten Urteile diskutierte.
Die meisten davon waren Todesurteile. Einige Offiziere sprachen sich aber dafür aus nur körperliche Bestrafungen wie Schläge vorzunehmen und zur Abschreckung nur wenige Todesurteile wirklich zu vollstrecken.
“Was? Die gehören doch allesamt exekutiert!”, erklärte der XO von der Hyperion empört auf den Vorschlag seines Kameraden von der Leonis.
“Nun ja. Wir wissen nicht wie viele von unseren Volk überlebt haben, und da…”, versuchte jemand vorzubringen.
Darauf reagierte der XO der Hyperion erneut ungehalten mit einem: “Blödsinn!”

Der Einzige, der nur selten etwas sagte, war Commander Jonas Edwards, der mit immer mehr schwitzenden Händen das gefällte Urteil für seine Cousine Major Joana Edwards in den Händen hielt. Es war ein Todesurteil.

Nach einem mühsamen Gespräch unter vier Augen mit seinem Vorgesetzten Admiral Korfu, hatte sich Commander Edwards in Begleitung von einigen Marines auf den Weg zum Zellentrakt an Bord der Hyperion gemacht.

Sofort als Joana Jonas erblickt hatte, sprang sie von ihrem Bett auf und sah in flehentlich an. Doch der Mann schüttelte nur traurig den Kopf als er vor ihr stand, und fragte: “Was hast Du unserer Familie damit, mit deinen Taten nur angetan? Wieso? Sag es mir!”
“Du bist doch hier um mich auf die Leonis zu holen und dort in einer Zelle für einige Zeit einzusperren…”
“Nein. Ich bin hier um Dir zu sagen, dass es das Todesurteil ist, was in zwei Stunden vollstreckt werden soll. Ich hatte mich dabei enthalten. Aber bleibt Dir zumindest die Wahl: Entweder die Luftschleuse oder der Tod durch Erschießen?”
“Was? Das kannst Du doch nicht erlauben! Ich… ich will leben. Unter deinem Kommando. Bitte Jonas. Ich habe das Recht auf eine Anhörung. Bitte. Bitte vergib mir”, flehte Joana verzweifelt, als mehrere Marines zu ihr in die Zelle traten, um ihr erneut Handschellen anzulegen und dann fortzuführen.

Mit Tränen in den Augen sahen sich beide an, ehe sich dann schließlich Commander Jonas Edwards traurig von Captain Joana Edwards abwandte und sagte: “Das habe nicht ich zu entscheiden. Du hattest Deine Chance. Ich vergebe Dir, und die Götter hoffentlich auch!”
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RE: [SG/Multi-Crossover] Odyssee - von Jonathan J. O´Neill - 07.12.2025, 20:08

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