19.12.2025, 17:51
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.12.2025, 16:52 von Jonathan J. O´Neill.)
Hallo, da sind wir wieder, und da schon wieder ein Freitag ist, beginnen wir auch heute mit der 4. Staffel des Re-Starts dieser FF-Serie
Diese Staffel wird von Freitag bis Montag mit jeweils 5 Folgen gepostet.
Gründe dafür sind:
1. die damalige lange Pause, die ich mit dem Schreiben eingelegt hatte, und
2. auch eine Idee, die mir kam, ich dann aufgegriffen und dann auch umgesetzt hatte.
Die 5.Staffel folgt dann schon ab Freitag, den 26.12.2025, versuchsweise in einem anderen Modus, und ob dieser dann beibehalten werden kann, liegt daran wie es Anfang Januar weitergeht für mich (Lehrgang ja oder nein).
Triangulum-Galaxie
P4M-770
Das geräuschvolle Prasseln der unzähligen Regentropfen übertönte das leise Schmatzen des Bodens, als Captain Lauren Perry einen weiteren Schritt weiter nach vorne machte. Doch dann gab der aufgeweichte Erdboden unter ihren Stiefeln nach.
Beinahe hilflos mussten alle mit ansehen, wie die Adjutantin des Generals den Halt verlor und zunächst den Steilhang in die Tiefe rutschte und dann ins Wasser des Flusses fiel. Einzig und allein General Jack O’Neill versuchte noch irgendwie zu reagieren, indem er auf den entsetzten erschrockenen Schrei der Soldatin reagierte, sich schnell er konnte umwandte und im noch auf dem Boden fallen nach ihr zu greifen versuchte.
Vom schmalen Pfad des Canyons aus mussten alle mit ansehen, wie verzweifelt die Soldatin gegen das nasse Element kämpfen musste.
Erfreulicherweise schien dann nach einigen Minuten die Angelegenheit mit der Aussicht auf einen guten Ausgang geklärt zu sein, denn Captain Lauren Perry hatte es mit aller Kraft geschafft sich an einen der wenigen, aus dem Wasser ragenden schlanken Felsen festzuklammern.
Wodurch man sich schon darauf vorbereitet hatte, die Soldatin mithilfe einer Rettungs-leine zu bergen. Diese warf man ihr schon wenige Minuten später zu. Doch ehe Lauren danach mit einer Hand greifen konnte, spürte sie, wie irgendetwas nun heftig an ihren Beinen zu zerren begann. So vehement, dass sie den Halt verlor und abermals unter Wasser geriet.
Deswegen schimpfte General O’Neill: “Verdammt! Sie ist schon wieder außer Sichtweite!”
“So panisch wie Captain Perry geschrien hat, bevor sie verschwand - muss da etwas im Wasser sein”, bemerkte Doktor Jackson besorgt.
Da das gesamte Team sofort wusste, dass die Strömung des Flusses Captain Perry fortgetragen hatte, versuchten sie sich zu beeilen. Mühsam und wachsam tasteten alle sich auf dem schmalen und gefährlichen Pfad vorwärts, wobei sie parallel sorgsam den Fluss und seine Ufer absuchten.
Andromeda-Galaxie
Galactica-Flotte
Battlestar Pegasus - CIC
Nach dem schnellen Aufbruch weg von Neu-Caprica, waren viele FTL-Sprünge vergangen, bis sich Admiral William Adama sicher genug war ausreichend Distanz zwischen seiner Flotte und den Zylonen aufgebaut zu haben. Das wusste auch Commander Lee Adama, in dessen Kopf die Gedanken schwirrten und er sich die Frage stellte, ob es nicht vielleicht doch besser gewesen wäre, um Neu-Caprica gegen die Zylonen zu kämpfen.
“Commander. Der Admiral ist in der Leitung und will mit Ihnen sprechen”, teilte Lieutenant Hoshi mit, der somit seinen Befehlshaber wieder zurück in die Realität holte.
Triangulum-Galaxie
P4M-770
“Sir. Dort drüben. Dort zwischen den Büschen, die etwa 20 Meter vor uns sind”, rief ein Sergeant aufgeregt, der den halb im Wasser liegenden Körper der Vermissten endlich ausgemacht hatte.
“Gott sei Dank”, seufzte Daniel erleichtert.
Aber auch alle anderen waren froh, dass sich Captain Lauren Perry auf ihrer Uferseite des Flusses befand, was ihre Bergung leichter machen würde.
Ohne auf die Anweisung zu warten, begaben sich die Ärztin und ihr Sanitätsteam sofort an die Spitze der Expeditionsgruppe. Dicht gefolgt von General O’Neill und Doktor Jackson.
“Zum Glück liegt sie nicht mit dem Gesicht nach unten, beziehungsweise im Wasser”, hörte man die Ärztin sagen. Schon kurz darauf versuchte sie ihre Patientin direkt anzusprechen: “Captain Perry! Captain Lauren Perry, können Sie mich hören?… Sie ist bewusstlos. Haben wir einen Puls?… Okay, Beatmung beginnen, damit wir das Wasser aus den Lungen von ihr bekommen!”
Es dauerte nicht lange, da krümmte sich die Soldatin auch schon, hustete das Wasser heraus und japste nach Luft.
“So. Wie sieht es aus, Doktor?”
“Ihre rechte Hand ist bald wieder auf dem Posten, General.”
“Gut.”
“Captain Perry muss sich mit letzter Kraft ans Ufer gekämpft haben, Jack.”
“Ich weiß, Daniel. Wir können alle eine Pause vertragen. Leute, wir lagern hier und ruhen uns aus, bis sich Captain Perry erholt hat und die gute Frau Doktor grünes Licht gibt!”, erklärte daraufhin General O’Neill.
Milchstraße
Erde
Deutschland - Hamburg
Dadurch, dass es Nike und Bastet erfolgreich geschafft hatten in den vom Homeworld Command auf den auf sie angesetzten Agenten, der sie überwachen sollte einen Goa’uld-Symbionten zu implantieren, konnten sich die beiden fortan unbehelligt auf der Erde bewegen.
Somit konnten die zwei ohne Sorge verfolgt zu werden, den geheimen Brückenkopf aufsuchen, um sich mit weiteren Symbionten zur Implantation auszurüsten. Doch erwartete sie dort eine Überraschung, denn sie wurden bereits erwartet.
“Hallo, liebe Schwestern. Ich bin es, Isis.”
“Sei uns willkommen. Was gibt es für Neuigkeiten?”
“Danke. Ba’al schickt mich hierher, mit dem Auftrag euch beide abzulösen, Nike!”
“Wieso das denn?”, fragte Bastet irritiert.
“Es ist wahr ihr Lieben. Wir alle, das ganze Volk der Goa’uld ist euch dankbar für den mutigen Dienst, den ihr vollbracht habt. Besonders Lord Ba’al, dessen großen Dank ich euch überbringen soll. Ich soll an eure Stelle treten, damit ihr der Tätigkeit eurer Wirtinnen in Ruhe nachgehen könnt. Wir werden es euch wissen lassen, sobald wir die Tau’ri für ihre Taten bestrafen werden. Ferner soll ich euch die Nachricht übermitteln, dass Lord Ba’al damit einverstanden ist eurer Bitte nachzukommen, die Familien und Freunde von den Wirtinnen von euch zwei von der Rache zu verschonen.”
Triangulum-Galaxie
Goa’uld-Planet
Sofort nach der ersten Rückmeldung mit einem direkten Statusbericht von Isis, gab Ba’al die Anweisung, mit der Schrittweisen Übernahme der Erde durch Infiltration fortzufahren.
Aber dennoch fragte einer der unterrangigen Goa’uld: “Ich will ja nicht ungeduldig erscheinen, doch wie lange müssen wir noch warten, um die Welt der Tau’ri endgültig zu besetzen, Lord Ba’al?”
“Es wird natürlich noch einige Zeit dauern bis alle wichtigen Positionen von unseren Agenten infiltriert worden sind. Also müssen wir uns noch ein wenig in Geduld üben, liebe Freunde, und auch Du”, antwortete der oberste Systemlord mit einem selbstbewussten Lächeln.
P4M-770
“Alles wieder in Ordnung, Captain Perry?”
“Ja, Doc. Mir ist noch etwas flau im Magen und habe noch immer etwas Kopfschmerzen, aber ansonsten bin ich wieder einsatzbereit…”
“Ist verständlich, denn sie befanden sich mehrmals minutenlang unter Wasser. Doch ich erlaube Ihnen die Rückkehr in den aktiven Dienst!”, erklärte die Ärztin schmunzelnd.
Kurz darauf wurde von einem kleinen Erkundungsteam der Eingang der Höhle, die man suchte hinter einen der zahlreichen Wasserfälle entdeckt.
Diese gute Nachricht erreichte das übrige Team. Und General O’Neill sowie Doktor Jackson hatten schnell das Personal ausgewählt, welches sie ins Innere der gesuchten Höhle begleiten sollte.
Goa’uld-Planet
Währenddessen gingen, trotz der klaren Antwort von Ba’al in der Ratssitzung die Debatten über das aktuelle Vorgehen munter weiter, weil es sehr viele Lagen gab, die es galt im Blick zu behalten.
“Wir haben es leider versäumt, die Destiny zu infiltrieren. Aber auch die Geschehnisse in der Andromeda-Galaxie sollten wir nicht vernachlässigen”, bemerkte Selene, “doch könnten wir stattdessen auf Atlantis unsere Konzentration richten.”
“Ja. Da ist schon etwas dran”, nickte Ba’al, “dennoch halte ich es für wichtiger unseren konzentrierten Blick auf die Welt der Tau’ri zu halten. Erst danach können wir uns um andere Ziele kümmern.”
“Lord Ba’al. Eine wichtige Nachricht von unserem Einsatzteam: Sie waren mit ihrer Mission erfolgreich und befinden sich bereits auf dem Rückweg.”
“Sehr gut, Morrigan.”
Andromeda-Galaxie
Battlestar Thetis - Aufenthaltsraum
Wir hatten uns gerade von dem Schock mit dem großen Rudel der außerordentlich gefährlichen Nemeiischen Löwen einigermaßen erholt, als uns ein Zufallsfund in die Hände gefallen war. Etwas irritiert wand einer nach den anderen das alte Artefakt in den Händen. Es waren Lieutenant Cassandra Fraiser und Larissa, denen auffiel, dass der Fund in der kleinen Höhlenkammer und ein weiterer Fund auf dem Mond in einen der nahegelegenen Sternensysteme zusammengehörten.
“Soll das etwa eine Art Schnippseljagd werden, die wir machen müssen, um dieses Ilios zu finden?!”, stutzte Leutnant Jessica Schneider.
Ihre Schwester nickte zustimmend, worauf First Lieutenant Jiao Jin meinte: “Und das hier ist die Karte mit den Aufgaben, die wir wohl abarbeiten müssen, um dorthin zu kommen.”
“Oh man. Kennt jemand die Aufgaben die Herakles allesamt machen musste?”, fragte ich seufzend in die Runde.
“Werden wohl andere beziehungsweise ähnliche Prüfungen sein, die wir anscheinend bestehen müssen”, antwortete Private Sandra Kieras.
Milchstraße
Erde
Großbritannien, England - London
Voller Tatendrang machte sich einer der 12 Auserwählten daran, pünktlich die nächste Phase, gemäß den Auftrag von der Orici Adria einzuläuten. Dabei postierte er sich direkt vor einer Kirche, wo er sofort damit begann, wie gewohnt seine Botschaft allen anderen zu verkünden. Aber er war zum ersten Mal intensiver in seiner Wortwahl, um für neue Anhänger seiner Religion zu werben.
Nach einiger Zeit kam es dann, wie es kommen musste, nämlich zu den ersten verbalen bösen Anfeindungen. Besorgte Passanten riefen die Polizei zu Hilfe, die die Lage zunächst dadurch befrieden konnte, indem sie den Mann aufforderte sich von der Kirche zu entfernen.
Später am Abend trat er mit einigen der anderen 11 Auserwählten in Kontakt, um sich über die jüngsten gemachten Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen.
Triangulum-Galaxie
P4M-770
Das von General Jack O’Neill und Doktor Daniel Jackson angeführte zehnköpfige Erkundungsteam, war sehr tief ins Innere der Höhle vorgedrungen, wobei sich das innere Bild sehr merklich änderte als sie sich einer großen Grotte näherten.
“Das ist… eine sehr interessante Architektur, die wir hier vor uns haben. Ich denke, wir sind hier wirklich auf der richtigen Spur”, bemerkte Daniel äußerst zufrieden, der sich kurz darauf schon der großen quadratischen Kammer widmete, in die der Weg sie geführt hatte. Der Archäologe war ganz in seinem Element, denn er begann sofort alles nach weiteren Hinweisen, wie Piktogramme und Inschriften abzusuchen.
Davon gab es in dieser Kammer sehr viele, weswegen viele es Doktor Jackson gleichtaten und ihre Kameras zur Hilfe nahmen.
Dabei wurden sie allesamt von einem grinsenden Jack O’Neill beobachtet, der amüsiert die Szene beobachtete. Auch der General begann sich ein wenig in der Kammer umzusehen, als er dies tat durchschritt er zunächst ein kaum sichtbares Mosaikmuster am Boden, welches sich genau im Zentrum der Kammer befand.
Die Reaktion folgte von einer Sekunde zur anderen, denn es leuchtete in der Kammer sehr hell auf. Schon kurz darauf wurden weitere bislang noch verborgene Mosaike an den Wänden, der Decke und auf dem Boden sichtbar.
Die Menschen reagierten erschrocken auf Grund dieser Effekte, indem einige von ihnen einige Schritte rückwärts getätigt hatten.
Es dauerte aber einige Minuten bevor alle realisierten, dass sie sich in einem Hologramm befanden, welches den ganzen Raum auszufüllen schien. Dieses zeigte die Karte der Triangulum-Galaxie.
“Na dann, Daniel. Leg los!”, verlangte Jack, der sich dabei fast komplett im Kreis drehte, während er mit dem ausgestreckten linken Arm auf das Spektakel um sich deutete.
Milchstraße
Erde
Dadurch, dass das Netzwerk der Goa’uld zur Infiltration auf der Erde gut geplant gewesen war, ging die Übernahme vieler weiterer wichtiger Organisationen zügig voran. Doch auch viele Regierungen wurden weiterhin auf demselben Wege mit aller höchster Vorsicht unterwandert.
Nicht viele konnten diese Veränderungen wahrnehmen. Zu denen, die das aber konnten gehörten Professor Charles Xavier, Jean Grey sowie die etwa drei Dutzend Priore der Orici, die eine stetig anwachsende Veränderung und Präsenz auf dem Planeten zu spüren schienen.
Vor allem Xavier bemerkte dies, wegen der Nutzung von Cerebro, da er so mit einigen wichtigen Personen, zu denen er in Kontakt zu pflegen und treten pflegte, keinerlei Erfolg mehr hatte. Und das obwohl diese Personen noch lebten und auf dem ersten Blick vollkommen normal wirkten.
Triangulum-Galaxie
P4M-770
Es war einmal mehr Doktor Daniel Jackson, dem die entscheidende Entdeckung dann schließlich gelang. Er tat es, wie so oft sehr emotional, so sehr, dass viele seiner Teammitglieder doch ein wenig zusammenzuckten. Denn der Archäologe hatte im Hologramm eine Linie bemerkt, die er neugierig verfolgt hatte, die sich von Punkt zu Punkt bewegt hatte, bevor sie schließlich an einem still verharrte.
“Also. Was gibt es für eine bahnbrechende Entdeckung, mein Lieber?”, hakte General Jack O’Neill ein weiteres Mal nach, weil er immer noch auf eine Antwort warten musste.
“Ja, natürlich. Also gut, es scheint sich bei dieser ganzen Kammer hier, um eine besonders fortschrittliche Form von Archivierung zu handeln. Wissen. Geschichtliche Abläufe. Und zwar seid dem Zeitpunkt an dem diese Galaxie besiedelt wurde. Wir sollten alle diese Punkte ansteuern, die auf dieser Karte hier angezeigt sind. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir Mu, genau hier finden werden, Jack”, antwortete Daniel, der sich sonderbar kurz gefasst hatte.
“Ist irgendetwas nicht in Ordnung, Sir?”
“So ist es leider, Major. Wir dürfen diesen Fund hier nicht in Feindeshand fallen lassen, daher sichern wir soviel wir können. Parallel dazu fangen wir an Sprengsätze zu legen, die wir in sicherer Entfernung zünden werden, sobald wir wieder in den Jumpern sitzen!”, ordnete General O’Neill an, dem bewusst war, dass den Wissenschaftlern dieser Beschluss von ihm nicht gefallen würde.
“Jawohl Sir.”
“Dann werden wir uns mal beeilen”, seufzte Doktor Jackson, obwohl er die Entscheidung nachvollziehen konnte.
Während alle ihrer Arbeit nachgingen, nahm niemand von Captain Lauren Perry Notiz, die ebenfalls mithalf, aber etwas tief im Stillen in ihr dachte: ‘Oh, wenn ihr armseligen und schwachen Kreaturen wüsstet, wie einfältig ihr seid. Und wie enttäuscht darüber, dass die Auslöschung dieses Ortes umsonst gewesen sein wird.’
Andromeda-Galaxie
Galactica-Flotte
Battlestar Galactica - CIC
Kaum war ein warnendes Piepen ertönt, da rief Captain Carl C. “Helo” Agathon laut warnend: “Alarm! DRADIS-Kontakt! Ein einzelner Kontakt! Der Größe nach könnte es ein Aufklärer der Zylonen sein!”
Sofort hatte Admiral William “Husker” Adama seinen Blick nach oben auf den DRADIS-Monitor gerichtet, wobei er nur wenige Sekunden lang überlegte und dann anordnete:
“Die CAP soll ihn unverzüglich abfangen und neutralisieren! Die gesamte Flotte soll sich auf Sprung zu den Notfallkoordinaten vorbereiten und startet die Uhr!”
“Die Pegasus wird zurückbleiben um unseren möglichen Rückzug zu decken”, meldete Helo, der aktuelle XO der Galactica.
Einige Minuten vergingen, ehe sich die erlösende Stimme des amtierenden CAG des Kampfsterns Galactica aus dem Lautsprecher mit dem Statusbericht meldete: “Galactica, hier ist Kat. Es handelt sich nur um einen einzelnen Raptor.”
30 Minuten später
Andromeda-Galaxie
Galactica-Flotte
Battlestar Galactica - Steuerbordhangardeck < = > Brig
Vom Hangardeck aus ging es, nach dem an Bord kommen für Captain Sharon Satterfield direkt in eine Zelle. Dies geschah aber nur, weil es Admiral Adama sehr viel Mühe gekostet hatte, sich den nicht nur für ihn verworrenen Bericht anzuhören, die sie zu erzählen hatte.
Ihre mögliche Exekutierung war heikel für die gesamte Flotte, deswegen ließ der Oberbefehlshaber der Galactica und der Flotte der Flüchtlinge der Kolonien von Kobol zunächst den Raptor nach versteckten Peilsendern zu überprüfen. Wortlos sah er die Gefangene durch die Gitterstäbe an und dachte über den ersten kurzen Eindruck sowie deren gesagten Worte nach.
Pegasus-Galaxie
Atlantis
Dadurch, dass Doktor Daniel Jackson, wegen seiner nicht in vornhinein bekannt gemachten Teilnahme an der Mission auf der Suche nach Mu in die Triangulum-Galaxie nicht verfügbar war, gestaltete sich die von Richard Woolsey gestellte Aufgabe mehr als nur schwierig.
Zum anderen waren alle von der Nachricht beunruhigt worden, dass sich einzelne Priore auf den Weg in die Pegasus gemacht hatten, um die dortige menschliche Bevölkerung ebenfalls zu missionieren.
Ein Grund damit allein schon genug für Mister Woolsey alle Bewohner in Atlantis über ihre Religionszugehörigkeit befragen zu lassen, da er mehr als nur feindliche Agenten in den eigenen Reihen nicht ausschließen konnte. Viele könnten sich aber auch aus eigener Überzeugung der Lehre zur Orici Adria angeschlossen haben, ohne zerstörerische Absichten gegenüber der Erde und ihren Verbündeten zu haben.
Triangulum-Galaxie
Goa’uld-Planet
Voller Argwohn inspizierte der oberste Systemlord Ba’al nicht nur mit seinen gesamtem Führungsstab, sondern auch loyalsten Anhängern unter den Goa’uld die ersten einsatzfähigen Verbände der geplanten großen Armada und den dazugehörigen Truppen.
Einige Stunden später erst waren sie damit fertig, und er zeigte sich sehr zufrieden über den aktuellen Status der Streitkräfte der Goa’uld.
Darüber äußerte Ba’al sich in der anschließenden Sitzung, in einem großen Saal des Hauptpalastes, mit den meisten der übrigen Systemlords überwiegend positiv.
Während die Goa’uld noch tagten und über die anstehenden Pläne mit der Erde in der nahen Zukunft sprachen, traf eine wichtige Nachricht durch einen Boten ein.
Sie alle lauschten aufmerksam den neuen Informationen. Als der Überbringer dann geendet hatte, verkündete der oberste Systemlord gutgelaunt: “Liebe verehrte Freunde. Ihr habt alle die neuesten Informationen gehört, die mehr als nur sehr erfreulich für uns sind. Das liegt natürlich an alle unseren Brüdern und Schwestern, die als mutige Agenten vom Volk der Goa’uld auf der Welt der Tau’ri, die bislang die meisten der wichtigsten Regierungen und Organisationen erfolgreich unterwandert haben. Dabei werden schon die ersten Vorbereitungen für unsere bevorstehende vollkommene Machtübernahme in aller Stille vorbereitet. Diese könnte nach einer vorsichtigen Einschätzung von Lord Isis schon in etwa 2 bis 3 Monaten erfolgen.”
“Sehr gut. Das ist wirklich sehr gut. Ich freue mich schon darauf, Rache an den Tau’ri nehmen zu können”, erklärte Athene.
Dieser Aussage stimmte schließlich ohne lange Überlegungen auch Selene zu: “Darauf warten wir alle schon bereits voller Geduld. Doch sollten wir die Zeit bis dahin nutzen, um unsere schon bereits bestehenden Streitkräfte noch weiter zu vergrößern.”
Milchstraße
Erde
USA - New York City
Wie jeden Tag ging die Orici-Anhängerin, die dem Pfad des Ursprungs folgte und den Glauben an ihr dort noch weiter tragen sollte, zur Andacht um dort zu beten und sich vom dortigen eingesetzten Prior der Gemeinde segnen zu lassen.
“Die mächtige Orici, unsere einzigwahre Göttin, möge schützend stets an deiner Seite stehen, meine liebe Tochter. Außerdem möge sie dich stärken, damit du nicht wankst und somit furchtlos unter all den Ungläubigen den wahren Pfad zur Erleuchtung gehst und zeigst”, sprach der Prior, während er ihr seine linke Hand segnend auf den Kopf legte.
“Ich danke euch, o verehrter Prior. Nun fühle ich mich ausreichend gewappnet, um furchtlos in dieser Welt all den noch Ungläubigen zu begegnen, den wahren Glauben zu verkünden und zum Licht der Orici Adria zu bekehren…”
Triangulum-Galaxie
Goa’uld-Planet
Zum Glück, so empfand es zumindest Ba’al, befand jener sich schon seit einigen Minuten in den privaten Gemächern des großen Palastes, wo niemand sonst Zutritt hatte. Denn kaum hatte der oberste Systemlord der Goa’uld den Arbeitsbereich betreten, kam vollkommen unerwartet eine Kontaktaufnahme mit seiner neuesten Agentin zustande.
“Schön. Wie sieht es bei Dir aus, meine Liebe?”
“Es wurde unter anderem eine Karte gefunden, auf welcher 7 Planeten markiert worden sind. General O’Neill hat angeordnet all diese Welten aufzusuchen, in der Hoffnung weitere wichtige Informationen über Mu zu erlangen…”
“Aha. Wenn es möglich ist, würde ich gerne jetzt eine Abbildung dieser Karte sehen!”
“Ja. Einen Moment. Hier ist sie, denn es ist mir gelungen heimlich einige Aufnahmen davon zu machen.”
“Vielen Dank. Viel von den beschriebenen Details sind leider nicht zu erkennen, darum versuche uns diese Informationen, in einem günstigen Moment in einer anderen Form zukommen zu lassen. Außerdem will ich, dass Du all diese Missionen zu diesen Planeten begleitest, um weitere Informationen zu sammeln! Und sollte die Odyssey dann endlich Mu erreicht haben, ist es eine weitere Aufgabe von Dir das Tau’ri-Schiff kampfunfähig zu machen, damit wir es übernehmen können sowie General O’Neill und Doktor Jackson auszuschalten! Dabei ist es mir vollkommen egal, ob Du die beiden tötest oder nicht, denn wozu gibt es Sarkophage.”
“Ja, Lord Ba’al. Ich werde alle Deine Befehle befolgen.”
“Aber ich muss dennoch fragen, wird es eventuell irgendwelche Probleme geben?”
“Nein. Denn meine Wirtin ist die persönliche Adjutantin von General O’Neill.”
“Sehr gut, das wird sehr vieles erleichtern”, erkannte Ba’al sofort mit einem süffisanten Lächeln, ehe er die Verbindung beendete.
Andromeda-Galaxie
Heraclia
Königreich Capripolia
Schon seit geraumer Zeit war überall auf dem Kontinent, auf dem die Völker von Adriana und Veronika ihre Heimat hatten, wieder Frieden eingekehrt, den die beiden mühsam begründet hatten.
Doch war der Frieden schon seit einiger Zeit stark bedroht, denn die junge geschaffene Allianz, wurde schon seit einigen Wochen von einem entfernten Großreich von einem anderen Kontinent militärisch provoziert und herausgefordert, weil es sich bedroht fühlte.
“Das ist doch vollkommen absurd”, fand Adriana, nachdem der Botschafter des Kaisers, dieses mächtigen Reiches, ihr seine Botschaft übermittelt hatte.
“Ich gehe davon aus, dass ich meinem hohen und göttlichen Gebieter Eure Kapitulation mitteilen darf.”
Es war schließlich Veronika, die von der herabwürdigenden Art und Weise des Gastes genug hatte: “Ich muss Euch warnen, Botschafter, denn Adriana ist die Tochter der mächtigen Göttin Adria, der Orici, die ein sehr mächtiges Wesen ist. Ich habe die Ehre gehabt, ihr persönlich begegnen und eine Probe ihrer Macht erleben zu dürfen. Deshalb solltet Ihr nichts unternehmen, was in einen Krieg mündet, den Euer Herrscher nicht gewinnen kann…”
Entrüstet unterbrach der hohe Gast die Amazone: “Wie könnt Ihr es wagen mich einfach, ohne zu fragen anzusprechen und zu belehren Prinzessin Veronika? Ihr scheint wohl zu vergessen, dass ihr mit einem König redet!”
“Nein, habe ich nicht! Und Ihr seid es, der sich nicht benehmen kann. Wache! Bringt unseren hohen Gast, König Teotican, den erlauchten Botschafter des fernen Kaisers zu seinem Schiff!”
“Wie Ihr wünscht, Herrin. Bitte folgen Sie uns jetzt zum Hafen, Herr.”
Ori-Galaxie
Celestis
Da es für Adria eigentlich nicht unerwartet geschah, war klar, aber dennoch freute sie sich sehr darüber, dass es ihre Tochter wirklich tat - nämlich zu ihr betete. Aber wichtiger für die Orici ist natürlich, dass Adriana um ihre göttliche Hilfe ersuchte.
Als der spirituelle Kontakt beendet worden war, manifestierte sie sich in dem Raum, wo sich auch gerade der von ihr eingesetzte neue Doci aufhielt. Ohne Umschweife erteilte sie dem obersten Prior einen klaren Auftrag, der keinerlei Aufschub duldete.
Triangulum-Galaxie
Hyperraum
U.S.S. Odyssey - Perry’ Quartier
Nach vielen vergeblichen Versuchen, aber mit starker und ungebrochener Willensstärke gelang es Captain Lauren Perry schließlich doch, in ihrem Unterbewusstsein in Kontakt mit dem Goa’uld in ihr zu treten. Es gelang ihr, obwohl sie von dem Symbionten in den Hintergrund gedrängt worden war.
“Du bist wirklich sehr stark - für einen weiblichen Menschen”, gab die Goa’uld sofort zu, die die Gestalt ihrer Wirtin angenommen hatte und somit ganz gut ihre Zwillingsschwester hätte sein können.
“Ja, sieht wohl so aus. Nennt man wohl auch Training, welches ich einer sehr guten militärischen Ausbildung und Spezialtrainings verdanke. Außerdem kann ich eine ziemliche Nervensäge sein. In Kontakt mit Dir zu treten hat einen sehr wichtigen Grund, denn durch das Eindringen in meinen Körper und mein Bewusstsein hast Du auch somit den Großteil meiner Erfahrung und meines Wissens übernommen…”
“So ist es, Captain. Es ist noch sehr viel in Dir verborgen. Noch. Aber nicht mehr lange. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ich Dich vollends unter Kontrolle und Dein ganzes Wissen erlangt habe.”
“Ich weiß. Aber auch ich weiß etwas, nämlich zum Beispiel Deinen Namen: Egeria. Er ist mir nicht unbekannt.”
“Hm.”
Direkt und ohne einen weiteren Informationsaustausch drängte die Goa’uld ihre Wirtin wieder zurück, die sich zu ihrer Verwunderung nicht dagegen sträubte. Neugierig geworden durchforschte Egeria nach weiteren Erkenntnissen das Bewusstsein ihrer Wirtin.
Es dauerte nicht lange, weil sich Lauren Perry nicht dagegen zur Wehr setzte. Die Goa’uld in ihr war erstaunt über das Wissen ihrer Wirtin, aber auch mit dem verblüffenden Ähnlichkeiten mit der anderen Egeria und ihrer eigenen Persönlichkeit, auf welche sie gestoßen war.
Milchstraße
Erde
Vom Brückenkopf aus, der sich immer noch in Hamburg befand, verbreitete sich die Information mit den Anweisungen von Ba’al mit Hilfe sämtlicher Kommunikationsmedien über den gesamten Erdball. Es dauerte daher nicht lange bis alle Goa’uld-Agenten davon Kenntnis hatten, nämlich die Übernahme der Heimatwelt der Tau’ri durch ihren Gebieter Ba’al vorzubereiten.
Milchstraße
P4Z-114
Der kommende Angriff kam aus dem heiteren Himmel. Für keinen der Bewohner dieses Planeten gab es eine Vorwarnung. Nur lediglich ein leises Summen erfühlte die Luft, welches sich dann in ein bedrohliches Brummen gesteigert hatte.
Doch da keiner der Bewohner dieses Planeten wusste, was da vor sich ging, war die Neugier groß und daher waren viele hinaus ins Freie gegangen um nachzusehen.
Wäre es ein vermeidlicher Zorn der Orici gegenüber einem Ungläubigen auf dieser Welt gewesen, dann wären alle von einem Prior gewarnt und auf die Verfehlung hingewiesen worden. Was natürlich mit einer sofortigen Aufforderung zur Umkehr verbunden gewesen wäre. Doch hielt sich der Prior zudem, der die Gemeinde auf diesen Planeten betreute, die Angreifer mit seinen Kräften ein wenig in Schach. Er hatte eigentlich den Auftrag erhalten alle willigen wehrfähigen Frauen und Männer für den bevorstehenden Kreuzzug gegen das Böse, die der Lehre des Ursprungs feindlich gegenüberstanden zu rekrutieren.
Lange schützte sich der Prior durch seinen persönlichen Schutzschild nur selbst. Nur nach den Flehen und Bitten der Gläubigen, griff er dann schließlich aktiver in das Geschehen gegen die Wraith ein.
Orbit P4Z-114
Flaggschiff der obersten Wraith-Königin
Zu aller erst hatte die Übermutter es noch mit einem sehr zufriedenen Fauchen zur Kenntnis genommen, als man ihr gemeldet hatte, wie gut das Ausdünnen dieser Welt voranging.
Aber dann geschah etwas Seltsames ihr gesamtes Schiff wurde von einem hellen gelben Licht umhüllt, bevor es in das Innere eindrang und damit begann jeden Wraith zu töten.
Immer wieder aufs Neue, begannen hinzu geeilte alarmierte Wraith-Offiziere und Drohnen auf diese Erscheinung zu feuern, mit dem Ergebnis nur wenige Sekunden später von einer hervorzüngelnden Flammenzunge in eine Fackel auf Beinen verwandelt zu werden.
Und da die Wraith über große Regenerationsfähigkeiten verfügten, dauerte es lange bis sie tot waren.
Adria genoss ihre Aktivitäten, denn ihr Eingreifen war unter anderem ein Test. Aber die Orici brauchte keinerlei Einschreiten der Antiker in diesen Teil der Galaxie zu befürchten, weil ihre Macht sehr groß geworden war. Was auch noch ins Gewicht fiel, war dass sie gegen die Wraith vorging.
Derweil wurde das Chaos an Bord immer größer und unübersichtlicher, weswegen niemand der abgestellten Wächter nicht mehr so richtig auf Todd zu achten schien. Der Wraith spürte die Unsicherheit seiner noch drei Aufpasser, die im Vergleich zu ihm selber noch sehr jung waren. Darum nutzte er die günstige Gelegenheit. Mit überraschender Leichtigkeit schaffte er es seine Bewacher zu überwältigen und alle bis auf einen mit einem Stunner zu betäuben, um sich an jenen sofort zu nähren.
In derselben Sekunde kannte die oberste Königin, die das unbekannte Phänomen auf ihren Schiff verfolgte nur eines: Nämlich so schnell es für sie nur möglich war an Bord ihres persönlichen Kreuzers zu gelangen und zu fliehen, denn ihre gesamte Flotte hatte sich deswegen bereits zum größten Teil in den Hyperraum zurückgezogen.
Mit sehr schnellen Schritten eilte die Königin, die die Wraith in der Milchstraße geführte hatte durch die Korridore und Gänge. Sie hatte es beinahe zu dem Flugdeck geschafft. Als sie dann an einer Nische vorbeieilte, verspürte sie vollkommen unerwartet einen heftigen Schmerz in ihren Oberkörper. Etwas irritiert sah sie daher an ihren Körper herab und sah dann den Grund dafür: Es war das spitze Ende eines Wraith-Stunners, welches in der Höhe ihrer Brust herausragte.
Eine Weile blieb sie regungslos und irritiert an Ort und Stelle stehen, bevor die Königin mit einem wütenden Fauchen herumwirbelte und mit zornigem Blick ihren Angreifer anfunkelte. Es war Todd, der nun vor ihr stand.
“Du! Du Verräter!”, stieß die Wraith zischend hervor.
“Ich bin es, der zuerst verraten wurde - und zwar von Euch, Übermutter!”, gab jener zurück, dann schlug er ein weiteres Mal, dieses Mal mit einem Schwert zu und tötete die oberste Königin, indem er ihr den Kopf abschlug. Danach eilte Todd unverzüglich zu dem persönlichen Kreuzer, der von ihm getöteten Übermutter, den er kaperte. Doch kaum war er an Bord gelangt und hatte er sofort die Systeme gestartet. Er wartete nicht lange, da öffnete er auch schon ein Hyperraumfenster, wodurch das Flaggschiff der Wraith-Flotte vernichtet wurde.
Doch bevor dies geschah, war es Adria gelungen die meisten ihrer Anhänger von Bord des Hives zu retten und zurück auf den Planeten zu transportieren.
weit entfernte Galaxie
Destiny
Fast vollkommene Dunkelheit herrschte in dieser abgelegenen Sektion des alten Schiffes der Antiker. Hierher hatte sich Chloe Armstrong nach ihrer Herausholung aus der Stasis zurückgezogen. Denn, weil sie sich einst durch ihre Mutation stark verändert hatte, die aber von den Aliens geheilt worden war, waren verständlicherweise seelische Spuren zurückgeblieben.
Vorsichtig hatte sich die Sanitäterin First Lieutenant Tamara Johansen, kurz nachdem sie endlich die Krankenstation verlassen durfte, da sie keine weitere Zeit vergeuden und ihrer Freundin helfen wollte, auf die Suche nach ihr gegangen. Ein kurzer prüfender Blick von ihr zeigte, Chloe hatte sich nicht wieder verändert, sondern wirkte nur nachdenklich.
“Bitte, lass dir helfen von uns helfen. Bitte. Und komm wieder zu den anderen zurück.”
Die Tochter des verstorbenen Senator Armstrong schaute Johansen skeptisch lange Zeit an, bevor sie schließlich zögerlich den Ärmel hochzog, damit man ihr TJ etwas Blut abnehmen konnte, um es zu untersuchen.
In derselben Zeit half Angus MacGyver in einen der Labore die Erze und Mineralien zu untersuchen, die man auf der letzten Mission gesammelt hatte. Interessiert und neugierig halfen sogar Thornton und Dalton dabei mit.
Milchstraße
Erde
USA - Washington D.C., Weißes Haus
Die Debatte in dem großen Saal, war lang und genauso schwierig. Schließlich jedoch erklärte Professor Charles Xavier mit bedrückter Stimme: “Na schön, ich werde sie nicht dazu zwingen auf mich zu hören, obwohl ich es durchaus könnte.”
Schon während der Mutant noch sprach konnte er in viele verständnislos schauende Gesichter schauen.
“Das ist doch nur eine Vermutung von Ihnen”, erwiderte der kanadische IOA-Abgeordnete.
“Na gut. Lass es gut sein, Charles, wenn diese Leute hier die berechtigten Warnungen in den Wind schlagen wollen, sollen sie es doch. Sie werden schon irgendwann zu der schmerzhaften Erkenntnis kommen. Also gehen wir wieder”, brummte Erik Lehnsherr, der erstaunlicherweise bis jetzt die ganze Zeit über geschwiegen hatte.
Triangulum-Galaxie
Goa’uld-Planet
Mit mehr als nur einem selbstzufriedenen Lächeln hatte nicht nur Lord Ba’al allein den aktuellen Bericht aus der Milchstraße zur Kenntnis genommen. Denn für alle Goa’uld lagen viele Optionen auf der Hand, doch für den obersten Systemlord stand die Entscheidung aber bereits fest.
“Es wird so ablaufen: Während der Hauptteil unserer Armada die Erde und somit die Tau’ri angreifen und klar unterwerfen werden, werde ich mich der Odyssey und so auch um O’Neill kümmern, sobald sie ihr Ziel erreicht hat!”, gab Ba’al bekannt.
Als er gesprochen hatte, erklärte Athene sofort im Anschluss: “Und ich werde den Angriff auf die Welt der Tau’ri vom All aus durchführen und leiten, um ihre Raumschiffflotte und Luftabwehr zu schwächen. Lord Morrigan wird dann simultan Truppen durch das Stargate entsenden wird. Dadurch greifen wir unsere Feinde von mehreren Seiten gleichzeitig an, um sie zu zermürben.”
“So ist es. Das ist der Plan”, nickte der oberste Systemlord.
Daraufhin ergänzte Lord Selene: “Also, alle Schiffe bis auf das Flaggschiff von unseren Gebieter Ba’al und seiner Geleitflotte werden schon in 3 Tagen aufbrechen, was für uns anderen hier bedeutet 4 Wochen Zeit zu haben, bis der entscheidende Angriff endlich beginnen wird.”
Andromeda-Galaxie
Electra-Flotte
Battlestar Electra - CIC
Mit nach wie vor einem hochkonzentrierten Blick schaute Admiral Diana McBride nach oben auf den DRADIS-Monitor über ihren Kopf. Der Grund dafür war ihr Taktikoffizier, der ihr einige nicht identifizierbare Energiesignaturen gemeldet hatte, was die Befehlshaberin der Electra äußerst misstrauisch gemacht hatte. Deswegen hatte sie sofort die CAP zu den Koordinaten geschickt, um so schnell wie nur möglich die Lage zu klären.
Es dauerte lange quälende Minuten, bevor sich eine Raptorpilotin meldete: “Electra! Es ist ein sehr großes ringförmiges Objekt, welches sich aus mehreren gleichförmigen und identisch großen Teilen zusammensetzt. Ich übermittle jetzt einige Aufnahmen, Admiral.”
Battlestar Thetis - Bereitschaftsraum 1
In einem anderen Sektor der Galaxie ging man ganz anderen Dingen nach. Es ging nicht um die Vorbereitung oder Nachbereitung eines Einsatzes. Dafür war es die falsche Örtlichkeit.
Nein. Es ging in der Crew um Abwechslung. Denn an einen der Tische saßen schon seit geraumer Zeit 5 Spielerinnen bei einem Kartenspiel beisammen. Aber auch um sie herum herrschte reges Treiben, unter den etwa 3 Dutzend Zuschauern, die untereinander pausenlos immer wieder neue Wetten abschlossen, während sie den Spielerinnen aufmerksam zusahen.
Es dauerte einige Runden, dann stieg als Erste, Leutnant Sarah Schneider aus, kurz darauf auch der CAG der Thetis, Major Sara Slight. Beide Soldatinnen schüttelten ihre Köpfe als sie ihre Karten weggelegt hatten, denn die Einsätze auf den Tisch und die Erhöhungen wurden den beiden schließlich zu hoch, und ihre Karten waren zu schlecht zum weitermachen.
Etwa eine Viertelstunde darauf hatte dann auch Private Sandra Kieras genug: “Puh! Ne! Also… Ich bin auch raus, Leute!”
Somit waren nur noch Major Jennifer Hailey und Major Valeria Rubicon übrig. Doch, bevor es in diesem Duell so richtig spannend werden konnte, betraten Lieutenant Cassandra Fraiser und Commander Liam Aberdeen den Aufenthaltsraum, denn es gab einige neue wichtige Erkenntnisse.
Battlestar Electra - CIC
Es war für alle dann doch ein wenig überraschend, nachdem Miss Shen das Gebilde als ein Supergate identifiziert hatte. Auf Grund dieser Entdeckung hatte Diana McBride angeordnet, dass sich die gesamte Flotte, die unter ihren Schutz stand, bis auf die Electra und die CAP, in ein anderes Sonnensystem zu schicken.
Keinen Moment zu früh, denn das Supergate erwachte zum Leben, was für die Piloten der CAP ein beeindruckendes Schauspiel war. Schon bereits kurz darauf, als sich ein stabiles Wurmlochgebildet hatte, wurde der Ereignishorizont von 7 Ori-Mutterschiffen passiert.
Für etwa 10 Minuten verharrten die Kriegsschiffe in ihrer Position, dann sprangen die Neuankömmlinge in den Hyperraum.
Milchstraße
Erde
Australien - Perth
Wie es die Orici Adria schon prophezeit hatte, so kam es dann auch schließlich für ihre zwölf auserwählten Anhänger, die sie als Missionare auf die Erde entsandt hatte.
Die Situation wurde für diese zunehmend immer bedrohlicher.
Der Apostel Adrias in Australien weigerte sich immer noch verbal den Platz vor der Kirche wieder zu verlassen, weswegen ein großes Aufgebot der Polizei in schwerer Ausrüstung von einer gerufenen Streife zur Unterstützung angefordert worden war, mit dem Ziel dadurch Schlimmeres zu verhindern. Denn eine große aufgebrachte Menschenmenge hatte sich bereits in der Nähe versammelt.
Trotz dieser Bemühungen der Polizei sowie anderer Personen vor Ort, wurde die gesamte Atmosphäre in diesen Stadtteil immer aggressiver. Schließlich sahen die Einsatzkräfte keine andere Möglichkeit mehr, denn sie entschieden den Boten der Orici in eines der Fahrzeuge zu holen und wegzubringen, weil sei eine wütende Menge versammelt hatte.
Diese Maßnahme der Polizei von Perth hatte zum Glück letztendlich den erwünschten Erfolg. Zumindest für einige Stunden, denn die Gläubigen, die dem Pfad des Ursprungs folgten und die Orici Adria natürlich als ihre rechtmäßige Göttin verehrten, organisierten in kürzester Zeit eine große Demonstration, in der sie für ihre Rechte noch in der folgenden Nacht auf die Straße gingen.
USA - San Francisco
Die junge predigende Frau folgte, wenn auch etwas widerstrebend den Anweisungen der beiden Officers. Von Zeit zu Zeit hielt sie immer wieder an, drehte sich dann zu den umherstehenden Leuten um und stieß Proteste und auch Warnungen aus: “… von wegen Meinungs- und Religionsfreiheit! Das ist doch alles eine Lüge! Nur der Glaube an die Orici Adria und die Lehre vom Pfad des Ursprungs kann das Volk der Erde und alle anderen Völker von Menschen im gesamten Universum einen! Wenn dies nicht gelingt, werdet ihr alle verloren sein! Achtet auf meine Worte…”
Südafrika - Kapstadt
Auch im südlichsten Staat auf dem afrikanischen Kontinent, wobei Südafrika aber auch das einzige Land war, wo auch die einzige große Gemeinde entstehen konnte. Dorthin war ebenfalls ein Orici-Apostel gereist.
Viele Bewohner aber auch Touristen kamen an ihm vorbei. Pausenlos sprach er zu der Menge und erzählte voller Hingabe von der Lehre des Ursprungs.
Doch schließlich hatte einer der Passanten genug von seinen Worten, denn er fühlte sich massiv gekränkt von dem, was er über den Glauben von anderen Menschen bisher gesagt hatte.
Mit wütendem Blick sah er sich um, bis er eine Flasche in der Nähe eines Abfallbehälters entdeckte, die er mit einem grimmigen Blick an sich nahm.
Langsam schritt er auf den Boten der Orici zu, dann beschleunigte auf den letzten drei Metern seine Schritte und schlug dann mit voller Wucht jenen die Flasche auf den Kopf.
Lautes entsetztes Schreien in der versammelten Menge war erst der Anfang der massiven Ausschreitungen in der Stadt, die auf diese Aktion in den nächsten Stunden folgen sollten.
Mexiko - Mexiko-City
Doch auch in Zentralamerika kam es zu starken Tumulten. In der Hauptstadt Mexikos wurde im selben Moment der Apostel der Orici, nicht nur allein von einer großen Menge Christen, sondern auch von vielen Anhängern der indigenen Religionsgruppen sehr stark bedrängt.
Die Ansammlung der Menschenmenge machte es den herbeigerufenen Polizisten schlicht unmöglich einzuschreiten. Somit konnten sie es nicht mehr verhindern, dass die ersten Personen damit begonnen hatten auf den Boten der Orici einzuprügeln. Es dauerte nicht lange und der Mann ging schwer verletzt zu Boden. Doch die aufgebrachten Leute ließen nicht von den Hilflosen ab, auch als er sich nicht mehr rührte, traten und schlugen sie weiterhin auf ihn ein.
Da sie aus ihrer Sicht immer noch nicht genug gegen die aus ihrer Sicht Ungläubigen getan hatten, bewegten sie sich zu dem erst vor kurzem errichteten und eingeweihten Tempel der Orici. Dort hatten sich zum Glück bereits mehrere hunderte Polizisten versammelt sowie der Bürgermeister und sogar der Präsident, um die aufgebrachten Bürger zu beruhigen und ins Gewissen zu reden.
Andromeda-Galaxie
Battlestar Thetis - CIC
“Commander, sollen wir über diese neuen Erkenntnisse Admiral McBride informieren?”, fragte der XO, dem immer noch sehr unwohl auf Grund der dürftigen Informationen war, die Lieutenant Fraiser aus der Kombination von dem Kristall und den anderen Artefakt gewonnen hatte.
“Hm. Erst sehen wir uns kurz um, bevor wir den Admiral kontaktieren und eventuell unsere gesamte Flotte nachholen. Denn ich will kein unnötiges Risiko eingehen”, antwortete Liam Aberdeen, der Befehlshaber der Thetis. Nachdem er dies getan hatte, gab er den Befehl die korrigierten Sprungkoordinaten in den FTL-Computer einzugeben und nicht direkt zu den Originalkoordinaten zu springen.
Orbit von Heraclia
Nach einem kurzen Flug im Hyperraum hatte die Flotte der Orici die Heimatwelt ihrer Tochter Adriana erreicht. Der Befehlshaber der Flotte gab erst den Befehl einige Aufklärer zu starten, die die Lage erkunden sowie nach Adriana selbst und dem Prior Eremitias suchen sollten.
Heraclia
Äquator - Westlicher Ozean
So wie es der Kaiser, der hohe Gebieter des ausgesandten Botschafters, der bekannterweise selber ein König war, waren wie sie es miteinander verabredet hatten, mitten auf dem Ozean aufeinander getroffen.
Als das einzelne Schiff des Abgesandten auf die gewaltige Armada seines Herrschers traf, gab es sofort eine Audienz in der wichtige Dinge besprochen wurden. Außerdem berichtete der Botschafter von seinem Treffen mit Adriana, Veronika und ihren vielen Verbündeten: “…wie dem auch sei, Ihr hattet Recht behalten, mein göttlicher Kaiser, nämlich das alle Berichte, die wir gehört hatten wahr sind.”
“Sicher. Eure Aussage bestätigt es nur, dass wir davon ausgehen müssen in akuter Gefahr zu sein, von dieser großen Allianz nicht nur angegriffen, sondern gar vernichtet zu werden.”
“So ist es. Alle Reiche auf diesen Kontinent sind seit einiger Zeit schon miteinander verbündet und bedrohen in der Tat Eure eigenen Pläne sowie das Überleben unserer eigenen großartigen Kultur…”
“Genug! Da ich dies vorhergesehen habe, verkünde und verspreche ich dies: Diesen Kontinent so schnell es geht zu unterwerfen und zu versklaven sowie persönlich diese Adriana und ihre engsten Vertrauten auf der höchsten Pyramide unseres Heiligtums unseren mächtigen Hauptgott der Sonne und des Krieges zu opfern! Admiral!”
“Ja, mein göttlicher Gebieter.”
“Verbreitet den Befehl in der gesamten Armada: Wir setzen unseren Weg weiterhin fort! Den Kurs beibehalten, bis wir Land in Sicht kommt! Es folgen dann weitere Befehle, um die Invasion zu vollziehen!”
“Jawohl, mein göttlicher Herrscher. Und möge es so geschehen, wie Ihr es gesagt habt.”
Pegasus-Galaxie
M9E-7731
“Das hier ist einer der unwirtlichsten und kargsten Welten, die ich eh gesehen habe”, stellte Teyla Emmagan bedrückt fest, während sie sich umsah.
Keiner der anderen Mitglieder ihres Teams konnte dieser Aussage widersprechen. Das Team von Colonel Sheppard vertraute dabei auf die Informationen, die von Morgan La Fay stammten, und fanden beinahe fast alles genauso vor, wie jene es beschrieben hatte.
Lange folgten alle Doktor Rodney McKay, der mit einem Scanner in beiden Händen vor sich hinplappernd vorausging.
Aber es waren sowohl die Athosianerin und der Sateder Ronon Dex, die schließlich den einen wichtigen Fund machten, weil sie sich prüfender umgesehen hatten.
Milchstraße
Erde
Wie viele der weltweiten Zeugen es bereits befürchtet hatten, verbreiteten sich die schlimmen interreligiösen Auseinandersetzungen über alle bekannten Medien, in einem besorgniserregenden rasanten Tempo, über die ganze Welt.
Deutschland - Hamburg, Brückenkopf der Goa’uld
“Sehr schön. Wir werden nichts gegen diese Unruhen unternehmen. Besser könnte es gar nicht laufen. Die Tau’ri werden damit beschäftigt sein ihre internen Probleme zu beheben, wodurch wir das entstandene Chaos nutzen werden, um die Herrschaft über die Erde zu übernehmen. Und das mit einem sehr geringen Aufwand”, bemerkte Isis, die auf vielen Bildschirmen, die aktuellsten Nachrichten auf der gesamten Erde aufmerksam verfolgte.
USA - New York City
Viele Kamerateams waren live vor Ort, wie es die dortige Gemeinde von Adrias Gläubigen gewünscht hatte. Niemand konnte auch nur erahnen, was sich gleich direkt vor den Augen aller Welt durch diese Sondersendung ereignen würde.
Eine der 12 auserwählten Glaubensverkünder der Orici, die ganz normale Menschen, aber besonders eifrige Anhänger waren, setzte sich wieder einmal mehr mit ihren gut überlegten gewählten Worten hervorragend gegen die verbalen Angriffe ihrer Gegner zur Wehr. Die Konter der jungen Frau, die ohne jegliche Furcht zu sein schien, saßen gut. Schürten aber nur noch mehr Hass.
Die große versammelte Menschenmenge um sie herum war bunt gemischt, die sich mittlerweile aus allen verschiedenen Bürgerschichten und Religionszugehörigkeiten zusammensetzte.
Mit Mühe hatten es einige Polizisten geschafft zu der jungen Frau vorzudringen. Doch auch jemand anderes hatte sich nach vorne zu der Orici-Anhängerin geschoben. Allerdings gefielen dem Mann die Worte und die Botschaft nicht, die seine Ohren zu hören bekamen, weswegen er die letzten drei Meter laut schreiend losstürmte, um auf die junge Frau aus kurzer Entfernung ein paar Schüsse aus einem kleinen Revolver abzufeuern.
Einer der nebenstehenden Polizisten erschoss schnell den Attentäter und rief über Funk einen Rettungswagen, während zwei seiner Kolleginnen sofort Erste Hilfe leisteten und alles versuchten, um der schwer verletzten jungen Frau zu helfen.
“Halten Sie bitte durch! Bitte nicht sterben! Halten Sie durch! Hilfe ist unterwegs!”, seufzte die eine Polizistin bedrückt, während sie ihre Hände auf die Wunden presste, um die Blutungen zu stoppen, während ihre Kollegin einen Verband anlegte.
Schweiz - Genf, Sitz der UN
Mit bangen Entsetzen stieß der UN-Generalsekretär: “Oh nein! Großer Gott, nein!”, hervor, der mit seinem Stab und auch einigen Delegierten des IOA die Sondersendung aus New York City live mitverfolgt hatte.
Triangulum-Galaxie
Hyperraum
U.S.S. Odyssey
Auf dem gesamten Schlachtschiff der Erde herrschte allgemeine Ruhe und Entspannung. Viele der Crewmitglieder an Bord befanden sich in ihren Quartieren, den Mannschafts- beziehungsweise Aufenthaltsräumen, um zu schlafen oder sich anderweitig in ihrer Freizeit zu beschäftigen. Deswegen versah natürlich nur sehr wenig Personal der Odyssey seinen aktiven Dienst. In den Korridoren und anderen Räumen waren aus diesem Grund auch nur ein paar Leute unterwegs.
Captain Perry’ Quartier
Weil sich ihr Quartier direkt neben den ihres Vorgesetzten befand, hätte sie keinerlei Probleme ihren nächsten Auftrag zu erfüllen. Doch zunächst tat sie das, was sie mit Ba’al vereinbart hatte, nämlich den aktuellsten und letzten Bericht an den obersten Goa’uld-Systemlord zu senden. Aber es fiel Egeria nicht sonderlich leicht, denn seitdem sie mit Lauren Perry verschmolzen war, war sie natürlich auch von starken Emotionen überflutet worden. Um dennoch keinerlei Verdacht zu erregen tat sie es, nachdem sie sich zuvor einen guten Plan überlegt hatte und aktivierte den abhörsicheren Goa’uld-Kommunikator.
General O’Neills Quartier
Wie es Egeria vermutet hatte, hatte sie keinerlei Schwierigkeiten das Quartier von Jack zu betreten, obwohl sie ihre volle Kampfmontur trug.
Sie fand den Befehlshaber der Odyssey auf dem Bett liegend, der tief und fest schlafend vor sich hinschnarchte. Auf dem kleinen Nachttisch neben dem Bett standen ein Teller mit Kuchen und eine halbleer getrunkene Kaffeetasse.
Mit großem Erstaunen stellte Egeria fest, dass obwohl es einen Luftzug gegeben hatte, als sie eingetreten war, O’Neill nach wie vor tief und fest schlummerte. Einige lange Minuten stand sie still und ruhig neben dem Bett, den General beobachtend.
‘Dies wäre ein günstiger Moment Ihr Leben zu beenden, General O’Neill. Aber nicht mit einer Projektilwaffe’, dachte Egeria, die nun das Kampfmesser aus der Scheide zog und abermals kurz überlegte. Doch anstatt auszuholen und dann das Leben von Jack gewaltsam zu beenden, ließ sie die Waffe mit einem lauten Poltern auf den Fußboden fallen.
Wie erhofft, wurde General O’Neill von diesem Geräusch jäh aus dem Schlaf gerissen.
“Was zur…? Captain Perry?! Was ist los? Was tun Sie denn hier drin? Sind wir etwa schon am Ziel?”, fragte Jack schläfrig benommen.
Milchstraße
Erde
Deutschland - Hamburg
Da es ihnen nicht anders möglich war, trafen sich Nike und Bastet in dem Haus von Jasmin Nadine Ataya, der Wirtin von Bastet. In der jüngsten Zeit waren in den beiden Goa’uld akute Zweifel über das eigene Handeln aufgekommen, ob sie nicht vielleicht doch momentan auf der falschen Seite standen. Denn nach wie vor, waren der Einfluss und die Stärke der beiden Wirte für die beiden enorm groß und auch prägend.
“Was sollte Ba’al daran hindern, nicht doch noch das uns gegebene Versprechen zu brechen? Alles was infolge der Invasion der Erde geschieht, könnte er als einen unglücklichen Unfall bezeichnen”, erklärte Nike nüchtern, die den starken Willen ihrer Wirtin einmal mehr spürte.
Bastet stimmte ihr nach kurzer Überlegung zu, da sie unter den gleichen Einfluss stand: “Das ist leider wahr. Obwohl es uns eigentlich in Prinzip egal sein sollte. Denn wir sind Goa’uld. Uns ist das Schicksal von Menschen nicht naheliegend…”
“Das tut es aber irgendwie nicht.”
“Stimmt. Wir müssen innerhalb der nächsten Tage handeln. Doch uns offen gegen Lord Ba’al stellen, dürfen wir nicht, weil er uns umgehend eliminieren würde.”
Triangulum-Galaxie
Hyperraum
U.S.S. Odyssey - Brig
Verständlicherweise war er vollkommen irritiert gewesen, doch hatte sich General Jack O’Neill schnell wieder von der Situation in seinem Quartier erholt. Damit war aber auch der Moment gekommen, wo der Befehlshaber der Odyssey froh darüber war, dass Daniel sich an Bord befand.
Am liebsten hätte Jack die Goa’uld sofort auf den schnellsten Wege an die dünne Luft gesetzt, sprich aus der nächsten Luftschleuse geworfen. Aber daher, dass sie sein Leben verschont und einen Teil von Ba’als Plänen bereits verraten hatte, darunter den geplanten Hinterhalt, hielt O’Neill von diesen Schritt ab.
Mit grübelnder Miene, aber mit gelassener Ruhe verfolgte der General über einen Monitor, wie sich Doktor Jackson mit Egeria unterhielt.
“…zudem bin ich dazu bereit, meine Wirtin zu verlassen - und, wenn es sein muss, auch dabei zu sterben, Doktor Daniel Jackson.”
“Ich bin der festen Überzeugung, dass dies nicht nötig sein wird. Wir haben einige gute Möglichkeiten Symbionten auch ohne einen willigen Wirt am Leben zu erhalten. Und auf Grund ihrer Ehrlichkeit, dürfte ihr Leben nicht mehr in Gefahr sein…”
“Versprich dieser Schlange nicht zuviel, Daniel”, brummte Jack leise vor sich hin.
“Ich weiß, dass ihr alle das Leben meiner Wirtin sehr schätzt. Besonders der General.”
“Jedes Leben ist wertvoll, Egeria.”
“Dieses hat mir unter anderen, Captain Lauren Perry, ebenfalls mitgeteilt. Auch weiß ich schon so einiges von der anderen Egeria.”
“Hm. Hat Ihnen General O’Neill schon mehr dazu erzählt? Falls nicht, helfe ich da gerne weiter”, bot Daniel an.
“Das würde ich sehr gern, Doktor Jackson.”
Andromeda-Galaxie
Battlestar Galactica - Untersuchungszelle
Seit geraumer Zeit, in Prinzip seit ihrer Ankunft auf dem Kampfstern, bekam Captain Sharon Satterfield, wie auch Sharon Boomer Valerii einst, regelmäßigen Besuch von Admiral William Adama.
Das frühere Mitglied der Andromeda-Expedition, das die schlimme Erfahrung machen musste in Wahrheit ein Zylon zu sein, stand rund um die Uhr unter ständiger strenger Bewachung durch mindestens 4 Marines.
Seit einer knappen Stunde bereits saß Admiral Adama ihr in der Zelle gegenüber. So gut es ging versuchte Sharon Satterfield dem Befehlshaber über die Erde, von der sie stammte und ihre Position im Universum zu informieren.
Draußen im Überwachungsraum hatte sich Commander Lee Adama von der Battlestar Pegasus eingefunden, der versuchte so viele dieser Treffen mitzuverfolgen.
Als William Adama die Untersuchungszelle verlassen hatte, trat Lee Adama an ihn heran und fragte: “Und. Was hat Ihnen das Ding da drin erzählt, Admiral?”
“Sie hat es sehr gut beschrieben, wie auch die anderen Informationen, die sie uns bereits verraten hat.”
“Die Erde. Unsere vielleicht, die wir versuchen zu finden. Oder gar eine andere. Sowie ihre Geschichte von einer fremden Galaxie. Ein Sternentor. Mindestens eine oder zwei weitere Flotten von Flüchtlingen, die den Angriff auf die Kolonien ebenfalls überlebt haben sollen. Sie glauben ihr diese Geschichten doch nicht etwa, Admiral?”
“Ebenfalls tue ich es nicht blind, falls das ihre Befürchtungen sind, Commander. Und ich will verdammt sein, wenn wir nicht einigen dieser Berichte von dieser Acht nachgehen. Finden wir ihr Team aus der anderen Galaxie, die sie Milchstraße nennt, hat unser Volk viel bessere Überlebenschancen. Doch das muss noch warten, denn erst müssen wir unsere Leute von Neu-Caprica befreien. Was schon nicht einfach sein wird.”
Heraclia
Königreich Capripolia
Schon seit dem Beginn der Lagebesprechung hörten alle, die miteinander verbündeten Anführer der Allianz den Kundschaftern der Orici aufmerksam zu. Diese hatten ihren ausführlichen Bericht und ihre Worte in erster Linie an Adriana gerichtet. Aber auch der Prior Eremitias und die Prinzessin der Amazonen, Veronika, wurden ganz besonders in die anschließenden Beratungen miteinbezogen.
Als die meisten Fakten auf dem Tisch lagen, fragte schließlich einer der abgesandten Hauptleute von Adrias Flotte: “Tochter der Orici. Ihr braucht es nur noch zu befehlen,und unsere Flotte löscht die unseres Feindes aus.”
“Hm”, machte Adriana, die daraufhin ihre Arme vor der Brust verschränkte und noch einmal konzentriert nachdachte. Die junge Frau wusste, dass sie schnell und entschieden handeln musste, denn auf einigen der vorlagerten Inseln konnte man von den höchsten Leuchttürmen aus die sich ständig näherkommende Flotte am Horizont schon gut erkennen.
“Nun denn. Ihr habt es ja selber gehört, also wie lauten Eure Befehle, Gebieterin?”, fragte Hauptmann Cassius, der einen vielsagenden Blick von Veronika bemerkt hatte. Denn die Amazone hatte ein entschlossenes Glitzern in den Augen ihrer Blutsschwester entdeckt.
“Also schön”, begann Adriana einige Minuten später, “wir werden gegen diesen Feind auf eine andere Weise kämpfen. Die Flotte, die mir meine Mutter zur Unterstützung gesandt hatte, werden ich aufteilen nachdem Bodentruppen abgesetzt worden sind! Dann werden fünf der sieben Schiffe zum Heimatkontinent und den übrigen Herrschaftsgebiet der sich nahenden Invasoren reisen und diese angreifen! Dort dann angelangt soll jeglicher Widerstand ohne Gnade niedergeschlagen und der Feind ausgelöscht werden! Außerdem sollen all ihre Städte, Siedlungen, Häfen, Felder und ganz besonders ihre verfluchten Heiligtümer, wo sie all ihren nutzlosen seelenlosen Götzen huldigen, zerstört werden!”
“Jawohl, Tochter der göttlichen und einzigwahren Göttin Adria. Wir werden all diese, Eure Befehle sehr genau befolgen und ausführen”, erklärte einer der Hauptleute, der sich dabei kurz vorbeugte, bevor er sich umdrehte um zu seinen Shuttle aufzubrechen.
Diese Staffel wird von Freitag bis Montag mit jeweils 5 Folgen gepostet.Gründe dafür sind:
1. die damalige lange Pause, die ich mit dem Schreiben eingelegt hatte, und
2. auch eine Idee, die mir kam, ich dann aufgegriffen und dann auch umgesetzt hatte.
Die 5.Staffel folgt dann schon ab Freitag, den 26.12.2025, versuchsweise in einem anderen Modus, und ob dieser dann beibehalten werden kann, liegt daran wie es Anfang Januar weitergeht für mich (Lehrgang ja oder nein).
Odyssee
Folge 4.01 Im Bann der Goa´uld, Teil 2
Triangulum-Galaxie
P4M-770
Das geräuschvolle Prasseln der unzähligen Regentropfen übertönte das leise Schmatzen des Bodens, als Captain Lauren Perry einen weiteren Schritt weiter nach vorne machte. Doch dann gab der aufgeweichte Erdboden unter ihren Stiefeln nach.
Beinahe hilflos mussten alle mit ansehen, wie die Adjutantin des Generals den Halt verlor und zunächst den Steilhang in die Tiefe rutschte und dann ins Wasser des Flusses fiel. Einzig und allein General Jack O’Neill versuchte noch irgendwie zu reagieren, indem er auf den entsetzten erschrockenen Schrei der Soldatin reagierte, sich schnell er konnte umwandte und im noch auf dem Boden fallen nach ihr zu greifen versuchte.
Vom schmalen Pfad des Canyons aus mussten alle mit ansehen, wie verzweifelt die Soldatin gegen das nasse Element kämpfen musste.
Erfreulicherweise schien dann nach einigen Minuten die Angelegenheit mit der Aussicht auf einen guten Ausgang geklärt zu sein, denn Captain Lauren Perry hatte es mit aller Kraft geschafft sich an einen der wenigen, aus dem Wasser ragenden schlanken Felsen festzuklammern.
Wodurch man sich schon darauf vorbereitet hatte, die Soldatin mithilfe einer Rettungs-leine zu bergen. Diese warf man ihr schon wenige Minuten später zu. Doch ehe Lauren danach mit einer Hand greifen konnte, spürte sie, wie irgendetwas nun heftig an ihren Beinen zu zerren begann. So vehement, dass sie den Halt verlor und abermals unter Wasser geriet.
Deswegen schimpfte General O’Neill: “Verdammt! Sie ist schon wieder außer Sichtweite!”
“So panisch wie Captain Perry geschrien hat, bevor sie verschwand - muss da etwas im Wasser sein”, bemerkte Doktor Jackson besorgt.
Da das gesamte Team sofort wusste, dass die Strömung des Flusses Captain Perry fortgetragen hatte, versuchten sie sich zu beeilen. Mühsam und wachsam tasteten alle sich auf dem schmalen und gefährlichen Pfad vorwärts, wobei sie parallel sorgsam den Fluss und seine Ufer absuchten.
Andromeda-Galaxie
Galactica-Flotte
Battlestar Pegasus - CIC
Nach dem schnellen Aufbruch weg von Neu-Caprica, waren viele FTL-Sprünge vergangen, bis sich Admiral William Adama sicher genug war ausreichend Distanz zwischen seiner Flotte und den Zylonen aufgebaut zu haben. Das wusste auch Commander Lee Adama, in dessen Kopf die Gedanken schwirrten und er sich die Frage stellte, ob es nicht vielleicht doch besser gewesen wäre, um Neu-Caprica gegen die Zylonen zu kämpfen.
“Commander. Der Admiral ist in der Leitung und will mit Ihnen sprechen”, teilte Lieutenant Hoshi mit, der somit seinen Befehlshaber wieder zurück in die Realität holte.
Triangulum-Galaxie
P4M-770
“Sir. Dort drüben. Dort zwischen den Büschen, die etwa 20 Meter vor uns sind”, rief ein Sergeant aufgeregt, der den halb im Wasser liegenden Körper der Vermissten endlich ausgemacht hatte.
“Gott sei Dank”, seufzte Daniel erleichtert.
Aber auch alle anderen waren froh, dass sich Captain Lauren Perry auf ihrer Uferseite des Flusses befand, was ihre Bergung leichter machen würde.
Ohne auf die Anweisung zu warten, begaben sich die Ärztin und ihr Sanitätsteam sofort an die Spitze der Expeditionsgruppe. Dicht gefolgt von General O’Neill und Doktor Jackson.
“Zum Glück liegt sie nicht mit dem Gesicht nach unten, beziehungsweise im Wasser”, hörte man die Ärztin sagen. Schon kurz darauf versuchte sie ihre Patientin direkt anzusprechen: “Captain Perry! Captain Lauren Perry, können Sie mich hören?… Sie ist bewusstlos. Haben wir einen Puls?… Okay, Beatmung beginnen, damit wir das Wasser aus den Lungen von ihr bekommen!”
Es dauerte nicht lange, da krümmte sich die Soldatin auch schon, hustete das Wasser heraus und japste nach Luft.
“So. Wie sieht es aus, Doktor?”
“Ihre rechte Hand ist bald wieder auf dem Posten, General.”
“Gut.”
“Captain Perry muss sich mit letzter Kraft ans Ufer gekämpft haben, Jack.”
“Ich weiß, Daniel. Wir können alle eine Pause vertragen. Leute, wir lagern hier und ruhen uns aus, bis sich Captain Perry erholt hat und die gute Frau Doktor grünes Licht gibt!”, erklärte daraufhin General O’Neill.
Milchstraße
Erde
Deutschland - Hamburg
Dadurch, dass es Nike und Bastet erfolgreich geschafft hatten in den vom Homeworld Command auf den auf sie angesetzten Agenten, der sie überwachen sollte einen Goa’uld-Symbionten zu implantieren, konnten sich die beiden fortan unbehelligt auf der Erde bewegen.
Somit konnten die zwei ohne Sorge verfolgt zu werden, den geheimen Brückenkopf aufsuchen, um sich mit weiteren Symbionten zur Implantation auszurüsten. Doch erwartete sie dort eine Überraschung, denn sie wurden bereits erwartet.
“Hallo, liebe Schwestern. Ich bin es, Isis.”
“Sei uns willkommen. Was gibt es für Neuigkeiten?”
“Danke. Ba’al schickt mich hierher, mit dem Auftrag euch beide abzulösen, Nike!”
“Wieso das denn?”, fragte Bastet irritiert.
“Es ist wahr ihr Lieben. Wir alle, das ganze Volk der Goa’uld ist euch dankbar für den mutigen Dienst, den ihr vollbracht habt. Besonders Lord Ba’al, dessen großen Dank ich euch überbringen soll. Ich soll an eure Stelle treten, damit ihr der Tätigkeit eurer Wirtinnen in Ruhe nachgehen könnt. Wir werden es euch wissen lassen, sobald wir die Tau’ri für ihre Taten bestrafen werden. Ferner soll ich euch die Nachricht übermitteln, dass Lord Ba’al damit einverstanden ist eurer Bitte nachzukommen, die Familien und Freunde von den Wirtinnen von euch zwei von der Rache zu verschonen.”
Triangulum-Galaxie
Goa’uld-Planet
Sofort nach der ersten Rückmeldung mit einem direkten Statusbericht von Isis, gab Ba’al die Anweisung, mit der Schrittweisen Übernahme der Erde durch Infiltration fortzufahren.
Aber dennoch fragte einer der unterrangigen Goa’uld: “Ich will ja nicht ungeduldig erscheinen, doch wie lange müssen wir noch warten, um die Welt der Tau’ri endgültig zu besetzen, Lord Ba’al?”
“Es wird natürlich noch einige Zeit dauern bis alle wichtigen Positionen von unseren Agenten infiltriert worden sind. Also müssen wir uns noch ein wenig in Geduld üben, liebe Freunde, und auch Du”, antwortete der oberste Systemlord mit einem selbstbewussten Lächeln.
P4M-770
“Alles wieder in Ordnung, Captain Perry?”
“Ja, Doc. Mir ist noch etwas flau im Magen und habe noch immer etwas Kopfschmerzen, aber ansonsten bin ich wieder einsatzbereit…”
“Ist verständlich, denn sie befanden sich mehrmals minutenlang unter Wasser. Doch ich erlaube Ihnen die Rückkehr in den aktiven Dienst!”, erklärte die Ärztin schmunzelnd.
Kurz darauf wurde von einem kleinen Erkundungsteam der Eingang der Höhle, die man suchte hinter einen der zahlreichen Wasserfälle entdeckt.
Diese gute Nachricht erreichte das übrige Team. Und General O’Neill sowie Doktor Jackson hatten schnell das Personal ausgewählt, welches sie ins Innere der gesuchten Höhle begleiten sollte.
Goa’uld-Planet
Währenddessen gingen, trotz der klaren Antwort von Ba’al in der Ratssitzung die Debatten über das aktuelle Vorgehen munter weiter, weil es sehr viele Lagen gab, die es galt im Blick zu behalten.
“Wir haben es leider versäumt, die Destiny zu infiltrieren. Aber auch die Geschehnisse in der Andromeda-Galaxie sollten wir nicht vernachlässigen”, bemerkte Selene, “doch könnten wir stattdessen auf Atlantis unsere Konzentration richten.”
“Ja. Da ist schon etwas dran”, nickte Ba’al, “dennoch halte ich es für wichtiger unseren konzentrierten Blick auf die Welt der Tau’ri zu halten. Erst danach können wir uns um andere Ziele kümmern.”
“Lord Ba’al. Eine wichtige Nachricht von unserem Einsatzteam: Sie waren mit ihrer Mission erfolgreich und befinden sich bereits auf dem Rückweg.”
“Sehr gut, Morrigan.”
Andromeda-Galaxie
Battlestar Thetis - Aufenthaltsraum
Wir hatten uns gerade von dem Schock mit dem großen Rudel der außerordentlich gefährlichen Nemeiischen Löwen einigermaßen erholt, als uns ein Zufallsfund in die Hände gefallen war. Etwas irritiert wand einer nach den anderen das alte Artefakt in den Händen. Es waren Lieutenant Cassandra Fraiser und Larissa, denen auffiel, dass der Fund in der kleinen Höhlenkammer und ein weiterer Fund auf dem Mond in einen der nahegelegenen Sternensysteme zusammengehörten.
“Soll das etwa eine Art Schnippseljagd werden, die wir machen müssen, um dieses Ilios zu finden?!”, stutzte Leutnant Jessica Schneider.
Ihre Schwester nickte zustimmend, worauf First Lieutenant Jiao Jin meinte: “Und das hier ist die Karte mit den Aufgaben, die wir wohl abarbeiten müssen, um dorthin zu kommen.”
“Oh man. Kennt jemand die Aufgaben die Herakles allesamt machen musste?”, fragte ich seufzend in die Runde.
“Werden wohl andere beziehungsweise ähnliche Prüfungen sein, die wir anscheinend bestehen müssen”, antwortete Private Sandra Kieras.
Milchstraße
Erde
Großbritannien, England - London
Voller Tatendrang machte sich einer der 12 Auserwählten daran, pünktlich die nächste Phase, gemäß den Auftrag von der Orici Adria einzuläuten. Dabei postierte er sich direkt vor einer Kirche, wo er sofort damit begann, wie gewohnt seine Botschaft allen anderen zu verkünden. Aber er war zum ersten Mal intensiver in seiner Wortwahl, um für neue Anhänger seiner Religion zu werben.
Nach einiger Zeit kam es dann, wie es kommen musste, nämlich zu den ersten verbalen bösen Anfeindungen. Besorgte Passanten riefen die Polizei zu Hilfe, die die Lage zunächst dadurch befrieden konnte, indem sie den Mann aufforderte sich von der Kirche zu entfernen.
Später am Abend trat er mit einigen der anderen 11 Auserwählten in Kontakt, um sich über die jüngsten gemachten Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen.
Triangulum-Galaxie
P4M-770
Das von General Jack O’Neill und Doktor Daniel Jackson angeführte zehnköpfige Erkundungsteam, war sehr tief ins Innere der Höhle vorgedrungen, wobei sich das innere Bild sehr merklich änderte als sie sich einer großen Grotte näherten.
“Das ist… eine sehr interessante Architektur, die wir hier vor uns haben. Ich denke, wir sind hier wirklich auf der richtigen Spur”, bemerkte Daniel äußerst zufrieden, der sich kurz darauf schon der großen quadratischen Kammer widmete, in die der Weg sie geführt hatte. Der Archäologe war ganz in seinem Element, denn er begann sofort alles nach weiteren Hinweisen, wie Piktogramme und Inschriften abzusuchen.
Davon gab es in dieser Kammer sehr viele, weswegen viele es Doktor Jackson gleichtaten und ihre Kameras zur Hilfe nahmen.
Dabei wurden sie allesamt von einem grinsenden Jack O’Neill beobachtet, der amüsiert die Szene beobachtete. Auch der General begann sich ein wenig in der Kammer umzusehen, als er dies tat durchschritt er zunächst ein kaum sichtbares Mosaikmuster am Boden, welches sich genau im Zentrum der Kammer befand.
Die Reaktion folgte von einer Sekunde zur anderen, denn es leuchtete in der Kammer sehr hell auf. Schon kurz darauf wurden weitere bislang noch verborgene Mosaike an den Wänden, der Decke und auf dem Boden sichtbar.
Die Menschen reagierten erschrocken auf Grund dieser Effekte, indem einige von ihnen einige Schritte rückwärts getätigt hatten.
Es dauerte aber einige Minuten bevor alle realisierten, dass sie sich in einem Hologramm befanden, welches den ganzen Raum auszufüllen schien. Dieses zeigte die Karte der Triangulum-Galaxie.
“Na dann, Daniel. Leg los!”, verlangte Jack, der sich dabei fast komplett im Kreis drehte, während er mit dem ausgestreckten linken Arm auf das Spektakel um sich deutete.
Milchstraße
Erde
Dadurch, dass das Netzwerk der Goa’uld zur Infiltration auf der Erde gut geplant gewesen war, ging die Übernahme vieler weiterer wichtiger Organisationen zügig voran. Doch auch viele Regierungen wurden weiterhin auf demselben Wege mit aller höchster Vorsicht unterwandert.
Nicht viele konnten diese Veränderungen wahrnehmen. Zu denen, die das aber konnten gehörten Professor Charles Xavier, Jean Grey sowie die etwa drei Dutzend Priore der Orici, die eine stetig anwachsende Veränderung und Präsenz auf dem Planeten zu spüren schienen.
Vor allem Xavier bemerkte dies, wegen der Nutzung von Cerebro, da er so mit einigen wichtigen Personen, zu denen er in Kontakt zu pflegen und treten pflegte, keinerlei Erfolg mehr hatte. Und das obwohl diese Personen noch lebten und auf dem ersten Blick vollkommen normal wirkten.
Triangulum-Galaxie
P4M-770
Es war einmal mehr Doktor Daniel Jackson, dem die entscheidende Entdeckung dann schließlich gelang. Er tat es, wie so oft sehr emotional, so sehr, dass viele seiner Teammitglieder doch ein wenig zusammenzuckten. Denn der Archäologe hatte im Hologramm eine Linie bemerkt, die er neugierig verfolgt hatte, die sich von Punkt zu Punkt bewegt hatte, bevor sie schließlich an einem still verharrte.
“Also. Was gibt es für eine bahnbrechende Entdeckung, mein Lieber?”, hakte General Jack O’Neill ein weiteres Mal nach, weil er immer noch auf eine Antwort warten musste.
“Ja, natürlich. Also gut, es scheint sich bei dieser ganzen Kammer hier, um eine besonders fortschrittliche Form von Archivierung zu handeln. Wissen. Geschichtliche Abläufe. Und zwar seid dem Zeitpunkt an dem diese Galaxie besiedelt wurde. Wir sollten alle diese Punkte ansteuern, die auf dieser Karte hier angezeigt sind. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir Mu, genau hier finden werden, Jack”, antwortete Daniel, der sich sonderbar kurz gefasst hatte.
“Ist irgendetwas nicht in Ordnung, Sir?”
“So ist es leider, Major. Wir dürfen diesen Fund hier nicht in Feindeshand fallen lassen, daher sichern wir soviel wir können. Parallel dazu fangen wir an Sprengsätze zu legen, die wir in sicherer Entfernung zünden werden, sobald wir wieder in den Jumpern sitzen!”, ordnete General O’Neill an, dem bewusst war, dass den Wissenschaftlern dieser Beschluss von ihm nicht gefallen würde.
“Jawohl Sir.”
“Dann werden wir uns mal beeilen”, seufzte Doktor Jackson, obwohl er die Entscheidung nachvollziehen konnte.
Während alle ihrer Arbeit nachgingen, nahm niemand von Captain Lauren Perry Notiz, die ebenfalls mithalf, aber etwas tief im Stillen in ihr dachte: ‘Oh, wenn ihr armseligen und schwachen Kreaturen wüsstet, wie einfältig ihr seid. Und wie enttäuscht darüber, dass die Auslöschung dieses Ortes umsonst gewesen sein wird.’
Odyssee
Folge 4.02 Im Bann der Goa´uld, Teil 3
Andromeda-Galaxie
Galactica-Flotte
Battlestar Galactica - CIC
Kaum war ein warnendes Piepen ertönt, da rief Captain Carl C. “Helo” Agathon laut warnend: “Alarm! DRADIS-Kontakt! Ein einzelner Kontakt! Der Größe nach könnte es ein Aufklärer der Zylonen sein!”
Sofort hatte Admiral William “Husker” Adama seinen Blick nach oben auf den DRADIS-Monitor gerichtet, wobei er nur wenige Sekunden lang überlegte und dann anordnete:
“Die CAP soll ihn unverzüglich abfangen und neutralisieren! Die gesamte Flotte soll sich auf Sprung zu den Notfallkoordinaten vorbereiten und startet die Uhr!”
“Die Pegasus wird zurückbleiben um unseren möglichen Rückzug zu decken”, meldete Helo, der aktuelle XO der Galactica.
Einige Minuten vergingen, ehe sich die erlösende Stimme des amtierenden CAG des Kampfsterns Galactica aus dem Lautsprecher mit dem Statusbericht meldete: “Galactica, hier ist Kat. Es handelt sich nur um einen einzelnen Raptor.”
30 Minuten später
Andromeda-Galaxie
Galactica-Flotte
Battlestar Galactica - Steuerbordhangardeck < = > Brig
Vom Hangardeck aus ging es, nach dem an Bord kommen für Captain Sharon Satterfield direkt in eine Zelle. Dies geschah aber nur, weil es Admiral Adama sehr viel Mühe gekostet hatte, sich den nicht nur für ihn verworrenen Bericht anzuhören, die sie zu erzählen hatte.
Ihre mögliche Exekutierung war heikel für die gesamte Flotte, deswegen ließ der Oberbefehlshaber der Galactica und der Flotte der Flüchtlinge der Kolonien von Kobol zunächst den Raptor nach versteckten Peilsendern zu überprüfen. Wortlos sah er die Gefangene durch die Gitterstäbe an und dachte über den ersten kurzen Eindruck sowie deren gesagten Worte nach.
Pegasus-Galaxie
Atlantis
Dadurch, dass Doktor Daniel Jackson, wegen seiner nicht in vornhinein bekannt gemachten Teilnahme an der Mission auf der Suche nach Mu in die Triangulum-Galaxie nicht verfügbar war, gestaltete sich die von Richard Woolsey gestellte Aufgabe mehr als nur schwierig.
Zum anderen waren alle von der Nachricht beunruhigt worden, dass sich einzelne Priore auf den Weg in die Pegasus gemacht hatten, um die dortige menschliche Bevölkerung ebenfalls zu missionieren.
Ein Grund damit allein schon genug für Mister Woolsey alle Bewohner in Atlantis über ihre Religionszugehörigkeit befragen zu lassen, da er mehr als nur feindliche Agenten in den eigenen Reihen nicht ausschließen konnte. Viele könnten sich aber auch aus eigener Überzeugung der Lehre zur Orici Adria angeschlossen haben, ohne zerstörerische Absichten gegenüber der Erde und ihren Verbündeten zu haben.
Triangulum-Galaxie
Goa’uld-Planet
Voller Argwohn inspizierte der oberste Systemlord Ba’al nicht nur mit seinen gesamtem Führungsstab, sondern auch loyalsten Anhängern unter den Goa’uld die ersten einsatzfähigen Verbände der geplanten großen Armada und den dazugehörigen Truppen.
Einige Stunden später erst waren sie damit fertig, und er zeigte sich sehr zufrieden über den aktuellen Status der Streitkräfte der Goa’uld.
Darüber äußerte Ba’al sich in der anschließenden Sitzung, in einem großen Saal des Hauptpalastes, mit den meisten der übrigen Systemlords überwiegend positiv.
Während die Goa’uld noch tagten und über die anstehenden Pläne mit der Erde in der nahen Zukunft sprachen, traf eine wichtige Nachricht durch einen Boten ein.
Sie alle lauschten aufmerksam den neuen Informationen. Als der Überbringer dann geendet hatte, verkündete der oberste Systemlord gutgelaunt: “Liebe verehrte Freunde. Ihr habt alle die neuesten Informationen gehört, die mehr als nur sehr erfreulich für uns sind. Das liegt natürlich an alle unseren Brüdern und Schwestern, die als mutige Agenten vom Volk der Goa’uld auf der Welt der Tau’ri, die bislang die meisten der wichtigsten Regierungen und Organisationen erfolgreich unterwandert haben. Dabei werden schon die ersten Vorbereitungen für unsere bevorstehende vollkommene Machtübernahme in aller Stille vorbereitet. Diese könnte nach einer vorsichtigen Einschätzung von Lord Isis schon in etwa 2 bis 3 Monaten erfolgen.”
“Sehr gut. Das ist wirklich sehr gut. Ich freue mich schon darauf, Rache an den Tau’ri nehmen zu können”, erklärte Athene.
Dieser Aussage stimmte schließlich ohne lange Überlegungen auch Selene zu: “Darauf warten wir alle schon bereits voller Geduld. Doch sollten wir die Zeit bis dahin nutzen, um unsere schon bereits bestehenden Streitkräfte noch weiter zu vergrößern.”
Milchstraße
Erde
USA - New York City
Wie jeden Tag ging die Orici-Anhängerin, die dem Pfad des Ursprungs folgte und den Glauben an ihr dort noch weiter tragen sollte, zur Andacht um dort zu beten und sich vom dortigen eingesetzten Prior der Gemeinde segnen zu lassen.
“Die mächtige Orici, unsere einzigwahre Göttin, möge schützend stets an deiner Seite stehen, meine liebe Tochter. Außerdem möge sie dich stärken, damit du nicht wankst und somit furchtlos unter all den Ungläubigen den wahren Pfad zur Erleuchtung gehst und zeigst”, sprach der Prior, während er ihr seine linke Hand segnend auf den Kopf legte.
“Ich danke euch, o verehrter Prior. Nun fühle ich mich ausreichend gewappnet, um furchtlos in dieser Welt all den noch Ungläubigen zu begegnen, den wahren Glauben zu verkünden und zum Licht der Orici Adria zu bekehren…”
Triangulum-Galaxie
Goa’uld-Planet
Zum Glück, so empfand es zumindest Ba’al, befand jener sich schon seit einigen Minuten in den privaten Gemächern des großen Palastes, wo niemand sonst Zutritt hatte. Denn kaum hatte der oberste Systemlord der Goa’uld den Arbeitsbereich betreten, kam vollkommen unerwartet eine Kontaktaufnahme mit seiner neuesten Agentin zustande.
“Schön. Wie sieht es bei Dir aus, meine Liebe?”
“Es wurde unter anderem eine Karte gefunden, auf welcher 7 Planeten markiert worden sind. General O’Neill hat angeordnet all diese Welten aufzusuchen, in der Hoffnung weitere wichtige Informationen über Mu zu erlangen…”
“Aha. Wenn es möglich ist, würde ich gerne jetzt eine Abbildung dieser Karte sehen!”
“Ja. Einen Moment. Hier ist sie, denn es ist mir gelungen heimlich einige Aufnahmen davon zu machen.”
“Vielen Dank. Viel von den beschriebenen Details sind leider nicht zu erkennen, darum versuche uns diese Informationen, in einem günstigen Moment in einer anderen Form zukommen zu lassen. Außerdem will ich, dass Du all diese Missionen zu diesen Planeten begleitest, um weitere Informationen zu sammeln! Und sollte die Odyssey dann endlich Mu erreicht haben, ist es eine weitere Aufgabe von Dir das Tau’ri-Schiff kampfunfähig zu machen, damit wir es übernehmen können sowie General O’Neill und Doktor Jackson auszuschalten! Dabei ist es mir vollkommen egal, ob Du die beiden tötest oder nicht, denn wozu gibt es Sarkophage.”
“Ja, Lord Ba’al. Ich werde alle Deine Befehle befolgen.”
“Aber ich muss dennoch fragen, wird es eventuell irgendwelche Probleme geben?”
“Nein. Denn meine Wirtin ist die persönliche Adjutantin von General O’Neill.”
“Sehr gut, das wird sehr vieles erleichtern”, erkannte Ba’al sofort mit einem süffisanten Lächeln, ehe er die Verbindung beendete.
Andromeda-Galaxie
Heraclia
Königreich Capripolia
Schon seit geraumer Zeit war überall auf dem Kontinent, auf dem die Völker von Adriana und Veronika ihre Heimat hatten, wieder Frieden eingekehrt, den die beiden mühsam begründet hatten.
Doch war der Frieden schon seit einiger Zeit stark bedroht, denn die junge geschaffene Allianz, wurde schon seit einigen Wochen von einem entfernten Großreich von einem anderen Kontinent militärisch provoziert und herausgefordert, weil es sich bedroht fühlte.
“Das ist doch vollkommen absurd”, fand Adriana, nachdem der Botschafter des Kaisers, dieses mächtigen Reiches, ihr seine Botschaft übermittelt hatte.
“Ich gehe davon aus, dass ich meinem hohen und göttlichen Gebieter Eure Kapitulation mitteilen darf.”
Es war schließlich Veronika, die von der herabwürdigenden Art und Weise des Gastes genug hatte: “Ich muss Euch warnen, Botschafter, denn Adriana ist die Tochter der mächtigen Göttin Adria, der Orici, die ein sehr mächtiges Wesen ist. Ich habe die Ehre gehabt, ihr persönlich begegnen und eine Probe ihrer Macht erleben zu dürfen. Deshalb solltet Ihr nichts unternehmen, was in einen Krieg mündet, den Euer Herrscher nicht gewinnen kann…”
Entrüstet unterbrach der hohe Gast die Amazone: “Wie könnt Ihr es wagen mich einfach, ohne zu fragen anzusprechen und zu belehren Prinzessin Veronika? Ihr scheint wohl zu vergessen, dass ihr mit einem König redet!”
“Nein, habe ich nicht! Und Ihr seid es, der sich nicht benehmen kann. Wache! Bringt unseren hohen Gast, König Teotican, den erlauchten Botschafter des fernen Kaisers zu seinem Schiff!”
“Wie Ihr wünscht, Herrin. Bitte folgen Sie uns jetzt zum Hafen, Herr.”
Ori-Galaxie
Celestis
Da es für Adria eigentlich nicht unerwartet geschah, war klar, aber dennoch freute sie sich sehr darüber, dass es ihre Tochter wirklich tat - nämlich zu ihr betete. Aber wichtiger für die Orici ist natürlich, dass Adriana um ihre göttliche Hilfe ersuchte.
Als der spirituelle Kontakt beendet worden war, manifestierte sie sich in dem Raum, wo sich auch gerade der von ihr eingesetzte neue Doci aufhielt. Ohne Umschweife erteilte sie dem obersten Prior einen klaren Auftrag, der keinerlei Aufschub duldete.
Triangulum-Galaxie
Hyperraum
U.S.S. Odyssey - Perry’ Quartier
Nach vielen vergeblichen Versuchen, aber mit starker und ungebrochener Willensstärke gelang es Captain Lauren Perry schließlich doch, in ihrem Unterbewusstsein in Kontakt mit dem Goa’uld in ihr zu treten. Es gelang ihr, obwohl sie von dem Symbionten in den Hintergrund gedrängt worden war.
“Du bist wirklich sehr stark - für einen weiblichen Menschen”, gab die Goa’uld sofort zu, die die Gestalt ihrer Wirtin angenommen hatte und somit ganz gut ihre Zwillingsschwester hätte sein können.
“Ja, sieht wohl so aus. Nennt man wohl auch Training, welches ich einer sehr guten militärischen Ausbildung und Spezialtrainings verdanke. Außerdem kann ich eine ziemliche Nervensäge sein. In Kontakt mit Dir zu treten hat einen sehr wichtigen Grund, denn durch das Eindringen in meinen Körper und mein Bewusstsein hast Du auch somit den Großteil meiner Erfahrung und meines Wissens übernommen…”
“So ist es, Captain. Es ist noch sehr viel in Dir verborgen. Noch. Aber nicht mehr lange. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ich Dich vollends unter Kontrolle und Dein ganzes Wissen erlangt habe.”
“Ich weiß. Aber auch ich weiß etwas, nämlich zum Beispiel Deinen Namen: Egeria. Er ist mir nicht unbekannt.”
“Hm.”
Direkt und ohne einen weiteren Informationsaustausch drängte die Goa’uld ihre Wirtin wieder zurück, die sich zu ihrer Verwunderung nicht dagegen sträubte. Neugierig geworden durchforschte Egeria nach weiteren Erkenntnissen das Bewusstsein ihrer Wirtin.
Es dauerte nicht lange, weil sich Lauren Perry nicht dagegen zur Wehr setzte. Die Goa’uld in ihr war erstaunt über das Wissen ihrer Wirtin, aber auch mit dem verblüffenden Ähnlichkeiten mit der anderen Egeria und ihrer eigenen Persönlichkeit, auf welche sie gestoßen war.
Milchstraße
Erde
Vom Brückenkopf aus, der sich immer noch in Hamburg befand, verbreitete sich die Information mit den Anweisungen von Ba’al mit Hilfe sämtlicher Kommunikationsmedien über den gesamten Erdball. Es dauerte daher nicht lange bis alle Goa’uld-Agenten davon Kenntnis hatten, nämlich die Übernahme der Heimatwelt der Tau’ri durch ihren Gebieter Ba’al vorzubereiten.
Odyssee
Folge 4.03 Der Anfang vom Ende, Teil 1
Milchstraße
P4Z-114
Der kommende Angriff kam aus dem heiteren Himmel. Für keinen der Bewohner dieses Planeten gab es eine Vorwarnung. Nur lediglich ein leises Summen erfühlte die Luft, welches sich dann in ein bedrohliches Brummen gesteigert hatte.
Doch da keiner der Bewohner dieses Planeten wusste, was da vor sich ging, war die Neugier groß und daher waren viele hinaus ins Freie gegangen um nachzusehen.
Wäre es ein vermeidlicher Zorn der Orici gegenüber einem Ungläubigen auf dieser Welt gewesen, dann wären alle von einem Prior gewarnt und auf die Verfehlung hingewiesen worden. Was natürlich mit einer sofortigen Aufforderung zur Umkehr verbunden gewesen wäre. Doch hielt sich der Prior zudem, der die Gemeinde auf diesen Planeten betreute, die Angreifer mit seinen Kräften ein wenig in Schach. Er hatte eigentlich den Auftrag erhalten alle willigen wehrfähigen Frauen und Männer für den bevorstehenden Kreuzzug gegen das Böse, die der Lehre des Ursprungs feindlich gegenüberstanden zu rekrutieren.
Lange schützte sich der Prior durch seinen persönlichen Schutzschild nur selbst. Nur nach den Flehen und Bitten der Gläubigen, griff er dann schließlich aktiver in das Geschehen gegen die Wraith ein.
Orbit P4Z-114
Flaggschiff der obersten Wraith-Königin
Zu aller erst hatte die Übermutter es noch mit einem sehr zufriedenen Fauchen zur Kenntnis genommen, als man ihr gemeldet hatte, wie gut das Ausdünnen dieser Welt voranging.
Aber dann geschah etwas Seltsames ihr gesamtes Schiff wurde von einem hellen gelben Licht umhüllt, bevor es in das Innere eindrang und damit begann jeden Wraith zu töten.
Immer wieder aufs Neue, begannen hinzu geeilte alarmierte Wraith-Offiziere und Drohnen auf diese Erscheinung zu feuern, mit dem Ergebnis nur wenige Sekunden später von einer hervorzüngelnden Flammenzunge in eine Fackel auf Beinen verwandelt zu werden.
Und da die Wraith über große Regenerationsfähigkeiten verfügten, dauerte es lange bis sie tot waren.
Adria genoss ihre Aktivitäten, denn ihr Eingreifen war unter anderem ein Test. Aber die Orici brauchte keinerlei Einschreiten der Antiker in diesen Teil der Galaxie zu befürchten, weil ihre Macht sehr groß geworden war. Was auch noch ins Gewicht fiel, war dass sie gegen die Wraith vorging.
Derweil wurde das Chaos an Bord immer größer und unübersichtlicher, weswegen niemand der abgestellten Wächter nicht mehr so richtig auf Todd zu achten schien. Der Wraith spürte die Unsicherheit seiner noch drei Aufpasser, die im Vergleich zu ihm selber noch sehr jung waren. Darum nutzte er die günstige Gelegenheit. Mit überraschender Leichtigkeit schaffte er es seine Bewacher zu überwältigen und alle bis auf einen mit einem Stunner zu betäuben, um sich an jenen sofort zu nähren.
In derselben Sekunde kannte die oberste Königin, die das unbekannte Phänomen auf ihren Schiff verfolgte nur eines: Nämlich so schnell es für sie nur möglich war an Bord ihres persönlichen Kreuzers zu gelangen und zu fliehen, denn ihre gesamte Flotte hatte sich deswegen bereits zum größten Teil in den Hyperraum zurückgezogen.
Mit sehr schnellen Schritten eilte die Königin, die die Wraith in der Milchstraße geführte hatte durch die Korridore und Gänge. Sie hatte es beinahe zu dem Flugdeck geschafft. Als sie dann an einer Nische vorbeieilte, verspürte sie vollkommen unerwartet einen heftigen Schmerz in ihren Oberkörper. Etwas irritiert sah sie daher an ihren Körper herab und sah dann den Grund dafür: Es war das spitze Ende eines Wraith-Stunners, welches in der Höhe ihrer Brust herausragte.
Eine Weile blieb sie regungslos und irritiert an Ort und Stelle stehen, bevor die Königin mit einem wütenden Fauchen herumwirbelte und mit zornigem Blick ihren Angreifer anfunkelte. Es war Todd, der nun vor ihr stand.
“Du! Du Verräter!”, stieß die Wraith zischend hervor.
“Ich bin es, der zuerst verraten wurde - und zwar von Euch, Übermutter!”, gab jener zurück, dann schlug er ein weiteres Mal, dieses Mal mit einem Schwert zu und tötete die oberste Königin, indem er ihr den Kopf abschlug. Danach eilte Todd unverzüglich zu dem persönlichen Kreuzer, der von ihm getöteten Übermutter, den er kaperte. Doch kaum war er an Bord gelangt und hatte er sofort die Systeme gestartet. Er wartete nicht lange, da öffnete er auch schon ein Hyperraumfenster, wodurch das Flaggschiff der Wraith-Flotte vernichtet wurde.
Doch bevor dies geschah, war es Adria gelungen die meisten ihrer Anhänger von Bord des Hives zu retten und zurück auf den Planeten zu transportieren.
weit entfernte Galaxie
Destiny
Fast vollkommene Dunkelheit herrschte in dieser abgelegenen Sektion des alten Schiffes der Antiker. Hierher hatte sich Chloe Armstrong nach ihrer Herausholung aus der Stasis zurückgezogen. Denn, weil sie sich einst durch ihre Mutation stark verändert hatte, die aber von den Aliens geheilt worden war, waren verständlicherweise seelische Spuren zurückgeblieben.
Vorsichtig hatte sich die Sanitäterin First Lieutenant Tamara Johansen, kurz nachdem sie endlich die Krankenstation verlassen durfte, da sie keine weitere Zeit vergeuden und ihrer Freundin helfen wollte, auf die Suche nach ihr gegangen. Ein kurzer prüfender Blick von ihr zeigte, Chloe hatte sich nicht wieder verändert, sondern wirkte nur nachdenklich.
“Bitte, lass dir helfen von uns helfen. Bitte. Und komm wieder zu den anderen zurück.”
Die Tochter des verstorbenen Senator Armstrong schaute Johansen skeptisch lange Zeit an, bevor sie schließlich zögerlich den Ärmel hochzog, damit man ihr TJ etwas Blut abnehmen konnte, um es zu untersuchen.
In derselben Zeit half Angus MacGyver in einen der Labore die Erze und Mineralien zu untersuchen, die man auf der letzten Mission gesammelt hatte. Interessiert und neugierig halfen sogar Thornton und Dalton dabei mit.
Milchstraße
Erde
USA - Washington D.C., Weißes Haus
Die Debatte in dem großen Saal, war lang und genauso schwierig. Schließlich jedoch erklärte Professor Charles Xavier mit bedrückter Stimme: “Na schön, ich werde sie nicht dazu zwingen auf mich zu hören, obwohl ich es durchaus könnte.”
Schon während der Mutant noch sprach konnte er in viele verständnislos schauende Gesichter schauen.
“Das ist doch nur eine Vermutung von Ihnen”, erwiderte der kanadische IOA-Abgeordnete.
“Na gut. Lass es gut sein, Charles, wenn diese Leute hier die berechtigten Warnungen in den Wind schlagen wollen, sollen sie es doch. Sie werden schon irgendwann zu der schmerzhaften Erkenntnis kommen. Also gehen wir wieder”, brummte Erik Lehnsherr, der erstaunlicherweise bis jetzt die ganze Zeit über geschwiegen hatte.
Triangulum-Galaxie
Goa’uld-Planet
Mit mehr als nur einem selbstzufriedenen Lächeln hatte nicht nur Lord Ba’al allein den aktuellen Bericht aus der Milchstraße zur Kenntnis genommen. Denn für alle Goa’uld lagen viele Optionen auf der Hand, doch für den obersten Systemlord stand die Entscheidung aber bereits fest.
“Es wird so ablaufen: Während der Hauptteil unserer Armada die Erde und somit die Tau’ri angreifen und klar unterwerfen werden, werde ich mich der Odyssey und so auch um O’Neill kümmern, sobald sie ihr Ziel erreicht hat!”, gab Ba’al bekannt.
Als er gesprochen hatte, erklärte Athene sofort im Anschluss: “Und ich werde den Angriff auf die Welt der Tau’ri vom All aus durchführen und leiten, um ihre Raumschiffflotte und Luftabwehr zu schwächen. Lord Morrigan wird dann simultan Truppen durch das Stargate entsenden wird. Dadurch greifen wir unsere Feinde von mehreren Seiten gleichzeitig an, um sie zu zermürben.”
“So ist es. Das ist der Plan”, nickte der oberste Systemlord.
Daraufhin ergänzte Lord Selene: “Also, alle Schiffe bis auf das Flaggschiff von unseren Gebieter Ba’al und seiner Geleitflotte werden schon in 3 Tagen aufbrechen, was für uns anderen hier bedeutet 4 Wochen Zeit zu haben, bis der entscheidende Angriff endlich beginnen wird.”
Andromeda-Galaxie
Electra-Flotte
Battlestar Electra - CIC
Mit nach wie vor einem hochkonzentrierten Blick schaute Admiral Diana McBride nach oben auf den DRADIS-Monitor über ihren Kopf. Der Grund dafür war ihr Taktikoffizier, der ihr einige nicht identifizierbare Energiesignaturen gemeldet hatte, was die Befehlshaberin der Electra äußerst misstrauisch gemacht hatte. Deswegen hatte sie sofort die CAP zu den Koordinaten geschickt, um so schnell wie nur möglich die Lage zu klären.
Es dauerte lange quälende Minuten, bevor sich eine Raptorpilotin meldete: “Electra! Es ist ein sehr großes ringförmiges Objekt, welches sich aus mehreren gleichförmigen und identisch großen Teilen zusammensetzt. Ich übermittle jetzt einige Aufnahmen, Admiral.”
Battlestar Thetis - Bereitschaftsraum 1
In einem anderen Sektor der Galaxie ging man ganz anderen Dingen nach. Es ging nicht um die Vorbereitung oder Nachbereitung eines Einsatzes. Dafür war es die falsche Örtlichkeit.
Nein. Es ging in der Crew um Abwechslung. Denn an einen der Tische saßen schon seit geraumer Zeit 5 Spielerinnen bei einem Kartenspiel beisammen. Aber auch um sie herum herrschte reges Treiben, unter den etwa 3 Dutzend Zuschauern, die untereinander pausenlos immer wieder neue Wetten abschlossen, während sie den Spielerinnen aufmerksam zusahen.
Es dauerte einige Runden, dann stieg als Erste, Leutnant Sarah Schneider aus, kurz darauf auch der CAG der Thetis, Major Sara Slight. Beide Soldatinnen schüttelten ihre Köpfe als sie ihre Karten weggelegt hatten, denn die Einsätze auf den Tisch und die Erhöhungen wurden den beiden schließlich zu hoch, und ihre Karten waren zu schlecht zum weitermachen.
Etwa eine Viertelstunde darauf hatte dann auch Private Sandra Kieras genug: “Puh! Ne! Also… Ich bin auch raus, Leute!”
Somit waren nur noch Major Jennifer Hailey und Major Valeria Rubicon übrig. Doch, bevor es in diesem Duell so richtig spannend werden konnte, betraten Lieutenant Cassandra Fraiser und Commander Liam Aberdeen den Aufenthaltsraum, denn es gab einige neue wichtige Erkenntnisse.
Battlestar Electra - CIC
Es war für alle dann doch ein wenig überraschend, nachdem Miss Shen das Gebilde als ein Supergate identifiziert hatte. Auf Grund dieser Entdeckung hatte Diana McBride angeordnet, dass sich die gesamte Flotte, die unter ihren Schutz stand, bis auf die Electra und die CAP, in ein anderes Sonnensystem zu schicken.
Keinen Moment zu früh, denn das Supergate erwachte zum Leben, was für die Piloten der CAP ein beeindruckendes Schauspiel war. Schon bereits kurz darauf, als sich ein stabiles Wurmlochgebildet hatte, wurde der Ereignishorizont von 7 Ori-Mutterschiffen passiert.
Für etwa 10 Minuten verharrten die Kriegsschiffe in ihrer Position, dann sprangen die Neuankömmlinge in den Hyperraum.
Odyssee
Folge 4.04 Der Anfang vom Ende, Teil 2
Milchstraße
Erde
Australien - Perth
Wie es die Orici Adria schon prophezeit hatte, so kam es dann auch schließlich für ihre zwölf auserwählten Anhänger, die sie als Missionare auf die Erde entsandt hatte.
Die Situation wurde für diese zunehmend immer bedrohlicher.
Der Apostel Adrias in Australien weigerte sich immer noch verbal den Platz vor der Kirche wieder zu verlassen, weswegen ein großes Aufgebot der Polizei in schwerer Ausrüstung von einer gerufenen Streife zur Unterstützung angefordert worden war, mit dem Ziel dadurch Schlimmeres zu verhindern. Denn eine große aufgebrachte Menschenmenge hatte sich bereits in der Nähe versammelt.
Trotz dieser Bemühungen der Polizei sowie anderer Personen vor Ort, wurde die gesamte Atmosphäre in diesen Stadtteil immer aggressiver. Schließlich sahen die Einsatzkräfte keine andere Möglichkeit mehr, denn sie entschieden den Boten der Orici in eines der Fahrzeuge zu holen und wegzubringen, weil sei eine wütende Menge versammelt hatte.
Diese Maßnahme der Polizei von Perth hatte zum Glück letztendlich den erwünschten Erfolg. Zumindest für einige Stunden, denn die Gläubigen, die dem Pfad des Ursprungs folgten und die Orici Adria natürlich als ihre rechtmäßige Göttin verehrten, organisierten in kürzester Zeit eine große Demonstration, in der sie für ihre Rechte noch in der folgenden Nacht auf die Straße gingen.
USA - San Francisco
Die junge predigende Frau folgte, wenn auch etwas widerstrebend den Anweisungen der beiden Officers. Von Zeit zu Zeit hielt sie immer wieder an, drehte sich dann zu den umherstehenden Leuten um und stieß Proteste und auch Warnungen aus: “… von wegen Meinungs- und Religionsfreiheit! Das ist doch alles eine Lüge! Nur der Glaube an die Orici Adria und die Lehre vom Pfad des Ursprungs kann das Volk der Erde und alle anderen Völker von Menschen im gesamten Universum einen! Wenn dies nicht gelingt, werdet ihr alle verloren sein! Achtet auf meine Worte…”
Südafrika - Kapstadt
Auch im südlichsten Staat auf dem afrikanischen Kontinent, wobei Südafrika aber auch das einzige Land war, wo auch die einzige große Gemeinde entstehen konnte. Dorthin war ebenfalls ein Orici-Apostel gereist.
Viele Bewohner aber auch Touristen kamen an ihm vorbei. Pausenlos sprach er zu der Menge und erzählte voller Hingabe von der Lehre des Ursprungs.
Doch schließlich hatte einer der Passanten genug von seinen Worten, denn er fühlte sich massiv gekränkt von dem, was er über den Glauben von anderen Menschen bisher gesagt hatte.
Mit wütendem Blick sah er sich um, bis er eine Flasche in der Nähe eines Abfallbehälters entdeckte, die er mit einem grimmigen Blick an sich nahm.
Langsam schritt er auf den Boten der Orici zu, dann beschleunigte auf den letzten drei Metern seine Schritte und schlug dann mit voller Wucht jenen die Flasche auf den Kopf.
Lautes entsetztes Schreien in der versammelten Menge war erst der Anfang der massiven Ausschreitungen in der Stadt, die auf diese Aktion in den nächsten Stunden folgen sollten.
Mexiko - Mexiko-City
Doch auch in Zentralamerika kam es zu starken Tumulten. In der Hauptstadt Mexikos wurde im selben Moment der Apostel der Orici, nicht nur allein von einer großen Menge Christen, sondern auch von vielen Anhängern der indigenen Religionsgruppen sehr stark bedrängt.
Die Ansammlung der Menschenmenge machte es den herbeigerufenen Polizisten schlicht unmöglich einzuschreiten. Somit konnten sie es nicht mehr verhindern, dass die ersten Personen damit begonnen hatten auf den Boten der Orici einzuprügeln. Es dauerte nicht lange und der Mann ging schwer verletzt zu Boden. Doch die aufgebrachten Leute ließen nicht von den Hilflosen ab, auch als er sich nicht mehr rührte, traten und schlugen sie weiterhin auf ihn ein.
Da sie aus ihrer Sicht immer noch nicht genug gegen die aus ihrer Sicht Ungläubigen getan hatten, bewegten sie sich zu dem erst vor kurzem errichteten und eingeweihten Tempel der Orici. Dort hatten sich zum Glück bereits mehrere hunderte Polizisten versammelt sowie der Bürgermeister und sogar der Präsident, um die aufgebrachten Bürger zu beruhigen und ins Gewissen zu reden.
Andromeda-Galaxie
Battlestar Thetis - CIC
“Commander, sollen wir über diese neuen Erkenntnisse Admiral McBride informieren?”, fragte der XO, dem immer noch sehr unwohl auf Grund der dürftigen Informationen war, die Lieutenant Fraiser aus der Kombination von dem Kristall und den anderen Artefakt gewonnen hatte.
“Hm. Erst sehen wir uns kurz um, bevor wir den Admiral kontaktieren und eventuell unsere gesamte Flotte nachholen. Denn ich will kein unnötiges Risiko eingehen”, antwortete Liam Aberdeen, der Befehlshaber der Thetis. Nachdem er dies getan hatte, gab er den Befehl die korrigierten Sprungkoordinaten in den FTL-Computer einzugeben und nicht direkt zu den Originalkoordinaten zu springen.
Orbit von Heraclia
Nach einem kurzen Flug im Hyperraum hatte die Flotte der Orici die Heimatwelt ihrer Tochter Adriana erreicht. Der Befehlshaber der Flotte gab erst den Befehl einige Aufklärer zu starten, die die Lage erkunden sowie nach Adriana selbst und dem Prior Eremitias suchen sollten.
Heraclia
Äquator - Westlicher Ozean
So wie es der Kaiser, der hohe Gebieter des ausgesandten Botschafters, der bekannterweise selber ein König war, waren wie sie es miteinander verabredet hatten, mitten auf dem Ozean aufeinander getroffen.
Als das einzelne Schiff des Abgesandten auf die gewaltige Armada seines Herrschers traf, gab es sofort eine Audienz in der wichtige Dinge besprochen wurden. Außerdem berichtete der Botschafter von seinem Treffen mit Adriana, Veronika und ihren vielen Verbündeten: “…wie dem auch sei, Ihr hattet Recht behalten, mein göttlicher Kaiser, nämlich das alle Berichte, die wir gehört hatten wahr sind.”
“Sicher. Eure Aussage bestätigt es nur, dass wir davon ausgehen müssen in akuter Gefahr zu sein, von dieser großen Allianz nicht nur angegriffen, sondern gar vernichtet zu werden.”
“So ist es. Alle Reiche auf diesen Kontinent sind seit einiger Zeit schon miteinander verbündet und bedrohen in der Tat Eure eigenen Pläne sowie das Überleben unserer eigenen großartigen Kultur…”
“Genug! Da ich dies vorhergesehen habe, verkünde und verspreche ich dies: Diesen Kontinent so schnell es geht zu unterwerfen und zu versklaven sowie persönlich diese Adriana und ihre engsten Vertrauten auf der höchsten Pyramide unseres Heiligtums unseren mächtigen Hauptgott der Sonne und des Krieges zu opfern! Admiral!”
“Ja, mein göttlicher Gebieter.”
“Verbreitet den Befehl in der gesamten Armada: Wir setzen unseren Weg weiterhin fort! Den Kurs beibehalten, bis wir Land in Sicht kommt! Es folgen dann weitere Befehle, um die Invasion zu vollziehen!”
“Jawohl, mein göttlicher Herrscher. Und möge es so geschehen, wie Ihr es gesagt habt.”
Pegasus-Galaxie
M9E-7731
“Das hier ist einer der unwirtlichsten und kargsten Welten, die ich eh gesehen habe”, stellte Teyla Emmagan bedrückt fest, während sie sich umsah.
Keiner der anderen Mitglieder ihres Teams konnte dieser Aussage widersprechen. Das Team von Colonel Sheppard vertraute dabei auf die Informationen, die von Morgan La Fay stammten, und fanden beinahe fast alles genauso vor, wie jene es beschrieben hatte.
Lange folgten alle Doktor Rodney McKay, der mit einem Scanner in beiden Händen vor sich hinplappernd vorausging.
Aber es waren sowohl die Athosianerin und der Sateder Ronon Dex, die schließlich den einen wichtigen Fund machten, weil sie sich prüfender umgesehen hatten.
Milchstraße
Erde
Wie viele der weltweiten Zeugen es bereits befürchtet hatten, verbreiteten sich die schlimmen interreligiösen Auseinandersetzungen über alle bekannten Medien, in einem besorgniserregenden rasanten Tempo, über die ganze Welt.
Deutschland - Hamburg, Brückenkopf der Goa’uld
“Sehr schön. Wir werden nichts gegen diese Unruhen unternehmen. Besser könnte es gar nicht laufen. Die Tau’ri werden damit beschäftigt sein ihre internen Probleme zu beheben, wodurch wir das entstandene Chaos nutzen werden, um die Herrschaft über die Erde zu übernehmen. Und das mit einem sehr geringen Aufwand”, bemerkte Isis, die auf vielen Bildschirmen, die aktuellsten Nachrichten auf der gesamten Erde aufmerksam verfolgte.
USA - New York City
Viele Kamerateams waren live vor Ort, wie es die dortige Gemeinde von Adrias Gläubigen gewünscht hatte. Niemand konnte auch nur erahnen, was sich gleich direkt vor den Augen aller Welt durch diese Sondersendung ereignen würde.
Eine der 12 auserwählten Glaubensverkünder der Orici, die ganz normale Menschen, aber besonders eifrige Anhänger waren, setzte sich wieder einmal mehr mit ihren gut überlegten gewählten Worten hervorragend gegen die verbalen Angriffe ihrer Gegner zur Wehr. Die Konter der jungen Frau, die ohne jegliche Furcht zu sein schien, saßen gut. Schürten aber nur noch mehr Hass.
Die große versammelte Menschenmenge um sie herum war bunt gemischt, die sich mittlerweile aus allen verschiedenen Bürgerschichten und Religionszugehörigkeiten zusammensetzte.
Mit Mühe hatten es einige Polizisten geschafft zu der jungen Frau vorzudringen. Doch auch jemand anderes hatte sich nach vorne zu der Orici-Anhängerin geschoben. Allerdings gefielen dem Mann die Worte und die Botschaft nicht, die seine Ohren zu hören bekamen, weswegen er die letzten drei Meter laut schreiend losstürmte, um auf die junge Frau aus kurzer Entfernung ein paar Schüsse aus einem kleinen Revolver abzufeuern.
Einer der nebenstehenden Polizisten erschoss schnell den Attentäter und rief über Funk einen Rettungswagen, während zwei seiner Kolleginnen sofort Erste Hilfe leisteten und alles versuchten, um der schwer verletzten jungen Frau zu helfen.
“Halten Sie bitte durch! Bitte nicht sterben! Halten Sie durch! Hilfe ist unterwegs!”, seufzte die eine Polizistin bedrückt, während sie ihre Hände auf die Wunden presste, um die Blutungen zu stoppen, während ihre Kollegin einen Verband anlegte.
Schweiz - Genf, Sitz der UN
Mit bangen Entsetzen stieß der UN-Generalsekretär: “Oh nein! Großer Gott, nein!”, hervor, der mit seinem Stab und auch einigen Delegierten des IOA die Sondersendung aus New York City live mitverfolgt hatte.
Odyssee
Folge 4.05 - Rivalen für die Ewigkeit, Teil 1
Triangulum-Galaxie
Hyperraum
U.S.S. Odyssey
Auf dem gesamten Schlachtschiff der Erde herrschte allgemeine Ruhe und Entspannung. Viele der Crewmitglieder an Bord befanden sich in ihren Quartieren, den Mannschafts- beziehungsweise Aufenthaltsräumen, um zu schlafen oder sich anderweitig in ihrer Freizeit zu beschäftigen. Deswegen versah natürlich nur sehr wenig Personal der Odyssey seinen aktiven Dienst. In den Korridoren und anderen Räumen waren aus diesem Grund auch nur ein paar Leute unterwegs.
Captain Perry’ Quartier
Weil sich ihr Quartier direkt neben den ihres Vorgesetzten befand, hätte sie keinerlei Probleme ihren nächsten Auftrag zu erfüllen. Doch zunächst tat sie das, was sie mit Ba’al vereinbart hatte, nämlich den aktuellsten und letzten Bericht an den obersten Goa’uld-Systemlord zu senden. Aber es fiel Egeria nicht sonderlich leicht, denn seitdem sie mit Lauren Perry verschmolzen war, war sie natürlich auch von starken Emotionen überflutet worden. Um dennoch keinerlei Verdacht zu erregen tat sie es, nachdem sie sich zuvor einen guten Plan überlegt hatte und aktivierte den abhörsicheren Goa’uld-Kommunikator.
General O’Neills Quartier
Wie es Egeria vermutet hatte, hatte sie keinerlei Schwierigkeiten das Quartier von Jack zu betreten, obwohl sie ihre volle Kampfmontur trug.
Sie fand den Befehlshaber der Odyssey auf dem Bett liegend, der tief und fest schlafend vor sich hinschnarchte. Auf dem kleinen Nachttisch neben dem Bett standen ein Teller mit Kuchen und eine halbleer getrunkene Kaffeetasse.
Mit großem Erstaunen stellte Egeria fest, dass obwohl es einen Luftzug gegeben hatte, als sie eingetreten war, O’Neill nach wie vor tief und fest schlummerte. Einige lange Minuten stand sie still und ruhig neben dem Bett, den General beobachtend.
‘Dies wäre ein günstiger Moment Ihr Leben zu beenden, General O’Neill. Aber nicht mit einer Projektilwaffe’, dachte Egeria, die nun das Kampfmesser aus der Scheide zog und abermals kurz überlegte. Doch anstatt auszuholen und dann das Leben von Jack gewaltsam zu beenden, ließ sie die Waffe mit einem lauten Poltern auf den Fußboden fallen.
Wie erhofft, wurde General O’Neill von diesem Geräusch jäh aus dem Schlaf gerissen.
“Was zur…? Captain Perry?! Was ist los? Was tun Sie denn hier drin? Sind wir etwa schon am Ziel?”, fragte Jack schläfrig benommen.
Milchstraße
Erde
Deutschland - Hamburg
Da es ihnen nicht anders möglich war, trafen sich Nike und Bastet in dem Haus von Jasmin Nadine Ataya, der Wirtin von Bastet. In der jüngsten Zeit waren in den beiden Goa’uld akute Zweifel über das eigene Handeln aufgekommen, ob sie nicht vielleicht doch momentan auf der falschen Seite standen. Denn nach wie vor, waren der Einfluss und die Stärke der beiden Wirte für die beiden enorm groß und auch prägend.
“Was sollte Ba’al daran hindern, nicht doch noch das uns gegebene Versprechen zu brechen? Alles was infolge der Invasion der Erde geschieht, könnte er als einen unglücklichen Unfall bezeichnen”, erklärte Nike nüchtern, die den starken Willen ihrer Wirtin einmal mehr spürte.
Bastet stimmte ihr nach kurzer Überlegung zu, da sie unter den gleichen Einfluss stand: “Das ist leider wahr. Obwohl es uns eigentlich in Prinzip egal sein sollte. Denn wir sind Goa’uld. Uns ist das Schicksal von Menschen nicht naheliegend…”
“Das tut es aber irgendwie nicht.”
“Stimmt. Wir müssen innerhalb der nächsten Tage handeln. Doch uns offen gegen Lord Ba’al stellen, dürfen wir nicht, weil er uns umgehend eliminieren würde.”
Triangulum-Galaxie
Hyperraum
U.S.S. Odyssey - Brig
Verständlicherweise war er vollkommen irritiert gewesen, doch hatte sich General Jack O’Neill schnell wieder von der Situation in seinem Quartier erholt. Damit war aber auch der Moment gekommen, wo der Befehlshaber der Odyssey froh darüber war, dass Daniel sich an Bord befand.
Am liebsten hätte Jack die Goa’uld sofort auf den schnellsten Wege an die dünne Luft gesetzt, sprich aus der nächsten Luftschleuse geworfen. Aber daher, dass sie sein Leben verschont und einen Teil von Ba’als Plänen bereits verraten hatte, darunter den geplanten Hinterhalt, hielt O’Neill von diesen Schritt ab.
Mit grübelnder Miene, aber mit gelassener Ruhe verfolgte der General über einen Monitor, wie sich Doktor Jackson mit Egeria unterhielt.
“…zudem bin ich dazu bereit, meine Wirtin zu verlassen - und, wenn es sein muss, auch dabei zu sterben, Doktor Daniel Jackson.”
“Ich bin der festen Überzeugung, dass dies nicht nötig sein wird. Wir haben einige gute Möglichkeiten Symbionten auch ohne einen willigen Wirt am Leben zu erhalten. Und auf Grund ihrer Ehrlichkeit, dürfte ihr Leben nicht mehr in Gefahr sein…”
“Versprich dieser Schlange nicht zuviel, Daniel”, brummte Jack leise vor sich hin.
“Ich weiß, dass ihr alle das Leben meiner Wirtin sehr schätzt. Besonders der General.”
“Jedes Leben ist wertvoll, Egeria.”
“Dieses hat mir unter anderen, Captain Lauren Perry, ebenfalls mitgeteilt. Auch weiß ich schon so einiges von der anderen Egeria.”
“Hm. Hat Ihnen General O’Neill schon mehr dazu erzählt? Falls nicht, helfe ich da gerne weiter”, bot Daniel an.
“Das würde ich sehr gern, Doktor Jackson.”
Andromeda-Galaxie
Battlestar Galactica - Untersuchungszelle
Seit geraumer Zeit, in Prinzip seit ihrer Ankunft auf dem Kampfstern, bekam Captain Sharon Satterfield, wie auch Sharon Boomer Valerii einst, regelmäßigen Besuch von Admiral William Adama.
Das frühere Mitglied der Andromeda-Expedition, das die schlimme Erfahrung machen musste in Wahrheit ein Zylon zu sein, stand rund um die Uhr unter ständiger strenger Bewachung durch mindestens 4 Marines.
Seit einer knappen Stunde bereits saß Admiral Adama ihr in der Zelle gegenüber. So gut es ging versuchte Sharon Satterfield dem Befehlshaber über die Erde, von der sie stammte und ihre Position im Universum zu informieren.
Draußen im Überwachungsraum hatte sich Commander Lee Adama von der Battlestar Pegasus eingefunden, der versuchte so viele dieser Treffen mitzuverfolgen.
Als William Adama die Untersuchungszelle verlassen hatte, trat Lee Adama an ihn heran und fragte: “Und. Was hat Ihnen das Ding da drin erzählt, Admiral?”
“Sie hat es sehr gut beschrieben, wie auch die anderen Informationen, die sie uns bereits verraten hat.”
“Die Erde. Unsere vielleicht, die wir versuchen zu finden. Oder gar eine andere. Sowie ihre Geschichte von einer fremden Galaxie. Ein Sternentor. Mindestens eine oder zwei weitere Flotten von Flüchtlingen, die den Angriff auf die Kolonien ebenfalls überlebt haben sollen. Sie glauben ihr diese Geschichten doch nicht etwa, Admiral?”
“Ebenfalls tue ich es nicht blind, falls das ihre Befürchtungen sind, Commander. Und ich will verdammt sein, wenn wir nicht einigen dieser Berichte von dieser Acht nachgehen. Finden wir ihr Team aus der anderen Galaxie, die sie Milchstraße nennt, hat unser Volk viel bessere Überlebenschancen. Doch das muss noch warten, denn erst müssen wir unsere Leute von Neu-Caprica befreien. Was schon nicht einfach sein wird.”
Heraclia
Königreich Capripolia
Schon seit dem Beginn der Lagebesprechung hörten alle, die miteinander verbündeten Anführer der Allianz den Kundschaftern der Orici aufmerksam zu. Diese hatten ihren ausführlichen Bericht und ihre Worte in erster Linie an Adriana gerichtet. Aber auch der Prior Eremitias und die Prinzessin der Amazonen, Veronika, wurden ganz besonders in die anschließenden Beratungen miteinbezogen.
Als die meisten Fakten auf dem Tisch lagen, fragte schließlich einer der abgesandten Hauptleute von Adrias Flotte: “Tochter der Orici. Ihr braucht es nur noch zu befehlen,und unsere Flotte löscht die unseres Feindes aus.”
“Hm”, machte Adriana, die daraufhin ihre Arme vor der Brust verschränkte und noch einmal konzentriert nachdachte. Die junge Frau wusste, dass sie schnell und entschieden handeln musste, denn auf einigen der vorlagerten Inseln konnte man von den höchsten Leuchttürmen aus die sich ständig näherkommende Flotte am Horizont schon gut erkennen.
“Nun denn. Ihr habt es ja selber gehört, also wie lauten Eure Befehle, Gebieterin?”, fragte Hauptmann Cassius, der einen vielsagenden Blick von Veronika bemerkt hatte. Denn die Amazone hatte ein entschlossenes Glitzern in den Augen ihrer Blutsschwester entdeckt.
“Also schön”, begann Adriana einige Minuten später, “wir werden gegen diesen Feind auf eine andere Weise kämpfen. Die Flotte, die mir meine Mutter zur Unterstützung gesandt hatte, werden ich aufteilen nachdem Bodentruppen abgesetzt worden sind! Dann werden fünf der sieben Schiffe zum Heimatkontinent und den übrigen Herrschaftsgebiet der sich nahenden Invasoren reisen und diese angreifen! Dort dann angelangt soll jeglicher Widerstand ohne Gnade niedergeschlagen und der Feind ausgelöscht werden! Außerdem sollen all ihre Städte, Siedlungen, Häfen, Felder und ganz besonders ihre verfluchten Heiligtümer, wo sie all ihren nutzlosen seelenlosen Götzen huldigen, zerstört werden!”
“Jawohl, Tochter der göttlichen und einzigwahren Göttin Adria. Wir werden all diese, Eure Befehle sehr genau befolgen und ausführen”, erklärte einer der Hauptleute, der sich dabei kurz vorbeugte, bevor er sich umdrehte um zu seinen Shuttle aufzubrechen.
