21.12.2025, 20:16
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.12.2025, 20:43 von Jonathan J. O´Neill.)
Anmerkung:
Nach damaliger Rücksprache mit den zuständigen Moderatoren im FF-Bereich des alten SGP-Forums, hatte ich angekündigt, dass es um ein schwieriges Thema in Bezug der FF-Serie "Odyssey" ab den zweiten Teil/11. Folge der 4. Staffel gehen wird. Ich hatte dies damals angekündigt, damit es nicht zu irgendwelchen Problemen oder gar Missverständnissen kommt.
Worum soll es also ab jetzt unter anderem gehen?
Die Kurzserie bzw. der Film SGO, hatte man mich auf eine Idee gebracht, nämlich auch hier Nazis auftreten zu lassen, weil diese sich ein Stück fortschrittlicher Technologie, nämlich eine Antikerraumschiffstadt namens Shangri-La/Shamballa, angeeignet hatten und damit am Ende des 2. Weltkrieges ins All geflohen sind.
Doch kommt man ihnen zum Glück auf die Schliche und kann ihre Spur aufnehmen, mit dem Ergebnis, dass die Nazis Shangri-La wieder verlieren sowie eine ordentliche Tracht Prügel beziehen.
Um die Leser zu beruhigen: Die Nazis tauchen nicht in allen zukünftigen Folgen auf. Ich versuche ihre Gegenwart so gering, wie nur möglich zu halten. Doch gilt es zumal aber auch einige dieser Charaktere ein wenig mehr oder weniger vorzustellen.
Es geht mir nicht darum die Ideologie und die Verbrechen dieser Zeit sowie den Krieg zu verherrlichen, sondern eher auf die Gefahr des Rechts- oder im Allgemeinen von jegliche Art und Form des Populismus hinzuweisen! Ganz besonders, wenn man die akutelle politische Entwicklung unter anderem auch in unserem eigenen Land, allmählich auch mit wachsender Sorge verfolgt.
23. August 1937
Milchstraße
Erde
Europa, Deutsches Reich, Berlin
Reichskanzlei
Geduldig wartete, Doktor Wilhelm Brücke, ein SS-Sturmbannführer darauf, dass ihn sein Reichskanzler und Führer Adolf Hitler endlich einlassen würde. Auf dem kleinen Tisch neben ihm lag ein Stapel sorgfältig sortierter Akten, und auf dem Stuhl neben ihm hatte er außerdem noch seine Aktentasche mit weiteren wichtigen Unterlagen abgelegt.
Brücke hatte seit jüngsten Jahren unzählige Artefakte sowie Beweise in Form von Schriften, Fotos und anderen Fundstücken zusammengetragen.
Er war gerade in Gedanken versunken, da war der Moment gekommen und er wurde nach einer weiteren kurzen und letzten Sicherheitsüberprüfung in den Saal gelassen.
Die anschließende Unterredung dauerte nicht lange, denn Brücke hatte Hitler von seinem Vorhaben schnell überzeugen können, nämlich einige Expeditionen zu genehmigen, die zum Vorteil für die Nazis werden sollten.
10. Juni 1938
Milchstraße
Erde
Afrika, irgendwo in Ägypten
“Sturmbannführer Doktor Brücke am Apparat. Ich möchte unseren Reichskanzler und Führer sprechen… Ja, ich warte.”
“Hier Reichskanzler und Führer Hitler. Sprechen Sie, Brücke!”
“Ich habe einen eindeutigen Hinweis. Die Vorbereitungen laufen noch, aber ich bin mir sicher, dass es keinerlei Schwierigkeiten mit Professor Paul Langford, seiner Fräulein Tochter sowie seinen Mitarbeitern geben wird.”
“Sehr gut.”
“Jawohl. Ich melde mich.”
“Das will ich hoffen!”
Kurz darauf, war das Telefonat der beiden beendet. Wilhelm Brücke wandte sich seinen kleinen Trupp von Soldaten und seiner Kollegin zu, die ihm bei diesem Einsatz helfen und den Erfolg sichern sollten.
5 Wochen später
Milchstraße
Erde
Europa, Deutsches Reich
Obersalzberg
“Mein Führer.”
“Ich höre!”
“Sturmbannführer Doktor Brücke ist nach wie vor unauffindbar. Von allen Mitgliedern seines Einsatztrupps fehlt ebenfalls jegliche Spur.”
“Das ist inakzeptabel!”, schimpfte der oberste Anführer der Nazis.
Adolf Hitler atmete noch einmal tief durch, dann fragte er: “Und, was gibt es sonst noch für Neuigkeiten von den anderen Expeditionen?”
USA, Boston
Die Sicherheit hatte absoluten Vorrang für Professor Paul Langford, denn die Begegnung und das Interesse der Nationalsozialisten, in Gestalt von Doktor Brücke an seiner Entdeckung von Gizeh behagten ihn nicht. Seine Tochter Catherine und er selbst konnten sich nur noch an die Begegnung mit den Nazis im Lagerhaus in Ägypten erinnern. Doch alles andere war weg, gelöscht auf Abydos von Aset, die ihren Verrat hatte teuer bezahlen müssen.
Seine Erleichterung war groß gewesen als die Achilles, ein Frachtschiff, endlich mit der geheimnisvollen Fracht in Sichtweite des Hafens gekommen war. Sofort fiel den beiden Langfords das Loch in der Steuerbordseite des Schiffes auf. Exakt dort, wo sich das Artefakt befand.
Der Kapitän berichtete sofort von dem Vorfall mit unbekannten Besuchern, die versucht hätten sein Schiff und seine Besatzung zu entern, aber daran gescheitert seien.
Cameron Mitchell hatte sich voll im Griff, obwohl ihm bewusst war, wer die Langfords waren. Doch er durfte nichts sagen und auch nichts erfragen, denn er durfte den Lauf der Geschichte nicht beeinflussen. Er hatte seine Mission erfüllt, nämlich Ba’al daran zu hindern die Reise des Stargates in die USA, die Forschung daran und die Entstehung des Stargate-Centers zu verhindern und somit, dass die gesamte Milchstraße in die Hände der Goa‘uld geraten konnte.
31. Oktober 1943
Milchstraße
Erde
Asien, Himalaya
Der Weg, den das Expeditionsteam genommen hatte, war schon seit Stunden ohne einen ortskundigen Führer oder einen guten Ausrüstung nicht mehr wiederzufinden. Frisch gefallener Schnee hatte jegliche Markierungen und Spuren verschwinden lassen. Für alle Teilnehmer an diesem gewagten Unternehmen lief die Zeit davon einen geschützten Unterschlupf zu finden.
Der Schneefall wurde immer dichter und dichter als die vierzig Personen endlich eine Höhle erreicht hatten.
“Nicht! Nicht! Dieser Ort hier ist heilig! Heilig seit vielen Jahrtausenden. Bitte! Bitte, nicht weitergehen!”, forderte der tibetische Führer eindringlich. Doch vier der dreißig Nazis schoben ihn und die anderen Treiber einfach mit Waffengewalt grob zur Seite, denn eine Offizierin der SS, die sich eine schnelle Beförderung erhoffte, hatte einen merkwürdigen Lichtschimmer wahrgenommen, was sie natürlich dem Leiter dieser Expedition sofort gemeldet hatte.
11. Juni 1944
Milchstraße
Erde
Europa, Frankreich, Normandie
Mit einem bösen Grinsen ließ Victor Creed seinen Gegner von der deutschen Wehrmacht los, der ihn mit aufgerissenen Augen anstarrte, ehe er endgültig zusammenbrach. Erst danach hatte er seine mit den langen Krallen bewehrten Finger aus dem Brustkorb seines Gegenübers gerissen.
“Und diese Schwächlinge bezeichnen sich also als Herrenrasse, die die Welt beherrschen möchte, Jimmy. Sind hier noch irgendwo welche von denen versteckt?”
“Nein. Alles ruhig. Ich denke, dies da war erst einmal der Letzte von diesen Spinnern”, lautete die Antwort seines Bruders, der sich eine neue Zigarre angezündet und auf einem abgesprengten Betonbrocken niedergelassen hatte.
“Was meinst Du, kommen wir bis nach Berlin?”
“Wir kommen dahin, wohin uns unsere Vorgesetzten schicken werden. Also mach dieses Mal nichts Unüberlegtes, Victor. Denn dieser Colonel hat uns schon seit einiger Zeit auf dem Kicker”, mahnte James Howlett, dessen Blick schon Richtung Strand gewandert war.
Dort unten am Strand kamen immer mehr Material und Truppen an, denn der benötigte Brückenkopf der Alliierten war nach tagelangen Kämpfen unter hohen Verlusten gefestigt worden.
Über den Köpfen aller Soldaten patrouillierten pausenlos Jagdmaschinen. Eine davon wurde von Cameron Mitchell geflogen, der das Geschwader anführte.
“He! Ihr zwei dort oben am Geschützbunker, packt gefälligst hier unten am Strand mit an! Wir sind hier nicht im Urlaub! Wenn ihr beiden so weitermacht, werde ich euch bald voneinander trennen!”, rief ein Colonel der US-Marines aufgebracht.
“Ich glaube, wir zwei sind gemeint”, brummte Victor verdrießlich.
27. April 1945
Milchstraße
Erde
Europa, Deutsches Reich, Berlin
Führerbunker unterhalb der Reichskanzlei, Quartier von Hitler
“Sorgen Sie persönlich dafür!”, verlangte Adolf Hitler, dessen Hände stark zitterten, von einem seiner letzten loyalen Soldaten eindringlich.
“Sie selber und ihr Stab könnten immer noch von hier fliehen, mein Führer. Die Kolonie würde ihre Führung brauchen.”
“Nein. Die Gefahr ist zu groß, dass ich den Roten in die Hände fallen könnte - daher steht mein Entschluss fest! Haben Sie das verstanden?”
“Jawohl, mein Führer.”
“Dann führen Sie meine Befehle und Ausweisungen ganz genauso aus, also gehen Sie jetzt endlich! Los!”
09. Juni 1945
Milchstraße
Erde
Antarktis
Noch einmal sah sich der Kommandant des abgebauten Stützpunktes in der eisigen Grotte um, bevor auch er den Schritt wagen würde. Es sah wieder alles in etwa so aus, wie man es vor etwa sieben Jahren vorgefunden hatte.
“Wir können aufbrechen, Herr Oberst-Gruppenführer. Die gesamte Flotte ist bereits zum Mars gestartet, angeführt von Shamballa, welches exakt vor fünf Stunden im Himalaya losgeflogen ist und im Orbit der Erde gewartet hatte. Der Wille und der Traum unseres Führers werden also weiterleben.”
“O ja. Zunächst in unseren beiden vorerst getrennten Kolonien. Eine ist die Flotte und die andere gedeiht bereits auf einen fernen Planeten, der von der Raumschiffflotte in einigen Monaten erreicht werden wird. Bis wir dann stark genug geworden sind und uns eines Tages an unseren Feinden rächen werden, denn wir werden hierher zurückkehren. Doch dafür müssen wir uns gut vorbereiten. Also gehen wir!”
Ungefähr eine Minute später erlosch das blaue Schimmern in der eisigen Höhle, und die Dunkelheit der Polarnacht am Südpol kehrte wieder zurück.
02. August 1953
Milchstraße
Erdabgewandte Seite vom Mond
“Es wird hier so langsam heikel für uns”, stellte der Kommandeur fest, “denn sie befördern immer mehr Satelliten in den Orbit der Erde. Und wenn es wahr ist, was unsere kleine Abhörstation aufgefangen hat, haben nicht nur diese Roten, sondern auch die Kapitalisten der USA vor, in den nächsten Jahren, wirklich hier auf dem Mond zu gelangen.”
“Sie werden wohl anordnen, dass wir uns strategisch zurückziehen werden und diese Basis hier ohne Spuren abbauen sollen.”
“Korrekt. Desto eher, umso besser. Erst ziehen wir uns auf unseren kleinen Stützpunkt auf dem Mars zurück, von wo aus wir dann aber sofort aufbrechen werden, wenn wir dort alles demontiert haben, um uns mit der anderen Kolonie wieder zu vereinen.”
04. Juni 1960
Grenzregion Milchstraße / Große Magellansche Wolke
Wieder einmal war der Standort der Basis verlagert worden, weil sich die Bedingungen rapide verschlechtert hatten. Dies bedeutete aber auch, dass die gesamte Kolonie umgesiedelt werden musste. Man hatte beschlossen zu warten, bis auch schließlich endlich auch die letzten Nachrückenden vom Mars angekommen waren.
Doch es sollte das einzige und auch letzte Mal sein, dass es dazu kommen sollte, denn der neu entdeckte Planet war der Erde sehr ähnlich. Das einzige was dieser Welt fehlte war das altertümliche Portal, ein Sternentor. Noch.
Denn man hatte sich entschieden einfach eines von einer anderen Welt mitzunehmen, mit dem Ziel es sehr genau zu erforschen, da man es für finstere Ziele nutzen wollte.
Während der Ausführung eines Manövers kam es zu einem Unfall, bei welchen der amtierende Führer der Nazis ums Leben kam, was die Folge hatte, dass Karl Magnus Hitler der neue Führer wurde. Einige hohe Offiziere hatten sofort die Vermutung, dass es ein geplanter Anschlag von ihm gewesen war, um endlich selber an die Macht zu kommen. Doch keiner wagte es, etwas gegen ihn zu unternehmen.
Shamballa
Auf der Kommandobrücke eines Stadtraumschiffes der Antiker vergewisserte sich der neue Führer der Nazis, dass sich die komplette Flotte versammelt hatte. Diese bestand aus einigen Al’kesh, die man für geleistete Dienste von einem Goa’uld-Lord erhalten hatte und einigen selbst entwickelten Raumschiffe, die nicht Überlichtfähig waren. Die Beziehung zu dieser Goa’uld-Dynastie war in Gefahr geraten, weil jene von einem kriegerischen Goa’uld angegriffen worden ist. Dieser war nicht geringeres als Heru’ur, der einmal mehr auf Eroberung ausgewesen war.
Shamballa hatte etwa ein Drittel der Größe von Atlantis, wurde aber auch von drei ZPM’ als Energiequelle versorgt, die sich bereits in Tibet in einem heiligen Schrein befunden hatten. Die dort ansässigen Mönche, die Wache gehalten hatten, hatte man gefoltert bis sie alles erzählt hatten, was die Nazi-Wissenschaftler wissen wollten.
“Wir sind bereit zum Abflug. Alle Maschinen befinden sich auf ihrer zugewiesenen Position”, hatte einer der Offiziere auf der Brücke gemeldet.
Kurz darauf kam auch schon der Befehl des amtierenden Führers die zugewiesenen Koordinaten anzusteuern.
Neun Tage später
Grenzregion Milchstraße / Große Magellansche Wolke
Shamballa
Zielplanet
Die Reise war vorüber und alle Raumschiffe waren auf einer großen Insel in einem See gelandet, der sich auf einem nördlichen Kontinent in der gemäßigten Klimazone des neuen Heimatplaneten befand. Dass diese gesamte Welt, wie auch die letzte, bereits von mehreren Menschen besiedelt war, störte die Nazis nicht, denn sie hatten somit billige Arbeitskräfte.
Shamballa lag seit der Landung auf den neuen Planeten schwimmend mitten im See. Dort hatten die Nationalsozialisten und auch deren Anführer ihr Hauptquartier.
Immer wieder sah Karl Magnus Hitler, der Sohn aus der Beziehung von Adolf Hitler und Eva Braun, auf die Pläne, die ihm einer der Berater seines Offiziersstabes auf dem Schreibtisch gelegt hatte.
Die Zeit drängte, denn die Bevölkerung war groß geworden und musste sicher untergebracht werden. Natürlich in einer großen Stadt. Zum Glück lagen dafür die Pläne vor, die schon einige Jahrzehnte alt waren. Und würde auch Shamballa mit der Zeit zu klein werden, sobald die Bevölkerung schnell weiter ansteigen würde.
“Es handelt sich um eine ideale Stelle für unsere Hauptstadt, mein Führer. Der Untergrund ist fest genug, um die gewaltigen Bauwerke zu tragen und das nahegelegene Gebirge eignet sich für eine weitläufige unterirdische Bunkeranlage. Hier sind auch die aktuellsten Zahlen unserer Bevölkerung, mein Führer.”
“Ah, ja. Ich habe einen passenden Namen für unseren neuen Planeten: Thule!“
“Ein guter Name, mein Führer.“
“Ja. Da haben wir es ja, … Hm. Es müssten mehr sein. Holen Sie mir daher einen der Doktoren für Rassenkunde, der muss sich darum kümmern, damit unsere Bevölkerung etwas schneller wächst! Und ganz wichtig, bei den bevorstehenden Annexionen auf dieser Welt prüfen, ob sich unser und auch der edlen japanischen Rasse naheliegende Kinder finden! Diese sind ihren biologischen Eltern zu trennen, damit sie im Sinne unserer Ideologie erzogen werden können! Dabei ist darauf auch zu achten, dass diese Kinder nicht älter als 2 Jahre sind!”
“Was soll mit den Eltern und den anderen geschehen, mein Führer?”
“Die kommen allesamt in die Arbeitslager und wer Widerstand leistet wird liquidiert! Richten sie meinen Freund General Ito aus, dass ich ihn zum Abendessen erwarte! Jetzt dürfen Sie wegtreten!”, wies Hitler an, der seinen Berater noch kurz hinterher sah. Als dieser sein Büro verlassen hatte, war er zum Fenster gegangen und hatte lange herausgeschaut. Schon bald, das wusste er, würde hier, rings um die legendäre Stadt Shamballa, die auch unter den Namen Shangri-La bekannt war, die langersehnte Hauptstadt des Nazi-Imperiums, Germania, entstehen.
Er selbst kannte nur die Berichte, alte Video- und Bilderaufnahmen, die die Entdeckung dieses Ortes durch eine Expedition in den verschneiten und vereisten Bergen des Himalayas dokumentiert hatten. Sie war lange Zeit ein Refugium von einigen Personen gewesen, welches umgeben von Schnee und Eis war und unter einer dichten Wolkendecke dem Blicken von der Luft aus verborgen war. Jetzt diente sie ihm und seinen Anhängern als Kommando-Basis. Ihn ärgerte es, dass es seine Wissenschaftler bislang noch nicht geschafft hatten mehr zu entschlüsseln, darunter weshalb nicht jeder dazu in der Lage war die Gerätschaften oder Maschinen zu bedienen. Dies schloss auch ein die Stadt durchs Weltall reisen zu lassen, die Schutz- und Waffensysteme zu kontrollieren.
‘Und irgendwann eines Tages werden wir zur Erde zurückkehren’, dachte er lächelnd, während sich eine Tür öffnete und seine Ehefrau, die mit einen süßem Lächeln im Gesicht mit ihren kleinem Baby, ihren Sohn Arminius, auf dem Arm auf ihn zukam. Langsam ging er, ebenfalls mit einem Lächeln auf die beiden zu.
Eine neue Dynastie, deren Fortbestand somit fürs erste gesichert war, würde schon sehr bald entstehen. Diese sollte nach dem Willen der Nazis nicht nur über diesen Planeten und die Erde herrschen, nein, über viele Welten würde diese Dynastie regieren. Eine Dynastie, die aber in den Augen aller Menschen, die für die Freiheit und das Gute kämpften, als eine Dynastie des Bösen bekannt werden würde.
Weihnachten 1969
Milchstraße
Erde, Nordamerika
USA, Colorado Springs
Lange musste George Hammond wieder einmal über die Begegnung mit den vier fremden nachdenken. Fremde Personen, die er nicht nur eines Tages kennenlernen, sondern sogar anführen würde.
Er hatte sich alle vier Namen jener Besucher notiert, die er sorgfältig in einer Schublade seines Schreibtisches verwahrte. Besonders das Schuldenkonto von Jack O’Neill musste er genau führen, denn das Geld wollte dieser ihm ja zurückzahlen. Darunter war auch ein Name, den er irgendwoher kannte und dessen Gedanke an jenen ihn nicht mehr losließ.
“Samantha Carter. So heißt doch auch die kleine Tochter meines Freundes Jacob”, murmelte er leise und erkannte schließlich zu seiner Verblüffung, dass jene Ähnlichkeiten mit dessen Frau hatte.
23. Mai 1973
Milchstraße
Erde, Nordamerika
USA, Minnesota
Zufriedener konnte der junge Mann nicht sein, denn MacGyver hatte es tatsächlich geschafft den kniffligen Hinderniswettbewerb zu gewinnen. Doch er wusste aber auch, dass das Physikstudium bald zu Ende sein würde, genauso wie der Griechischkurs.
Julian Ryman klopfte ihm anerkennend auf die Schultern: “Schade. Wirklich schade, dass Sie andere Pläne haben. Aber ich wünsche Ihnen alles erdenkliche Gute! Und noch etwas, wäre schön wenn wir in Kontakt bleiben könnten. Ich schätze sie wirklich sehr, MacGyver.”
19. Dezember 1980
Andromeda-Galaxie
Cyrannus-System, Caprica
Wieder ein Zivilist zu sein störte den jungen William “Husker” Adama noch nicht, denn für ihn war es wichtiger, dass der Krieg zu Ende war. Es war zwar nur ein Waffenstillstand mit den Zylonen, die sich gegen ihre Herren aufgelehnt hatten vereinbart worden, doch die Menschen in allen Kolonien hatten sprichwörtlich die Hölle erlebt und waren froh über das Ende der Kampfhandlungen.
Für Adama war aber eines klar, er wollte weiterhin fliegen und zwar im Weltraum. Er mochte einfach den Anblick in diese Unendlichkeit, die fernen Sterne, Gasnebel und Galaxien zu sehen. Das einzige was ihm nicht gefiel, dass die Admiralität auf Picon seine Aussage über die von ihm gemachten Entdeckungen nicht ernst zu nehmen schien.
Doch für ihn war es seit seiner Ausmusterung eh wichtiger, schnell eine Arbeit zu finden.
07. Februar 1997
Milchstraße
Chulak
Wieder einmal war Teal’c mit seinem Gebieter und Gott Apophis von einem Fischzug, der den Raub von Sklaven von fremden und anderen Planeten beinhaltete, heimgekehrt. Darunter war auch eine bislang unbekannte Welt, die sie überfallen hatte. Dabei war etwas passiert, was schier unmöglich war. Er war zusammen mit seinem Gott Apophis sowie seinen Kameraden auf so heftigen Widerstand gestoßen, dass zwei Jaffa-Krieger in einem heftigen kurzen Feuergefecht getötet und einige verwundet worden waren.
Er beschloss davon seinem Lehrmeister, Vorgänger als Primus des Apophis und einst großen Jaffa-Krieger Bra’tac zu berichten.
“Hm. Offenbar gibt es dort draußen Völker, die den Goa’uld Widerstand leisten könnten. Und ihr habt eine Frau von ihnen entführt?”
“Ja. Sie gehörte zu ihren Truppen.”
“Interessant. Was allerdings nicht ungewöhnlich ist, dass Frauen an der Seite von Männern in die Schlacht ziehen um die Truppenstärke und Schlagkraft zu erhöhen. Auch scheint dieser unbekannte Ort eine Festung zu sein. Vielleicht kehren wir dahin zurück, um ihn zu erobern”, murmelte Bra’tac.
“Am Ende, wir hatten das Cha’apa’ai wieder aktiviert, erschien offenbar auch noch ihr Anführer. Er gab den Befehl sofort das Feuer einzustellen, danach sah er sofort unseren Herrn Apophis ganz konzentriert an”, gab Teal’c letztendlich zudem noch preis.
etwa 2 Wochen später
Milchstraße
Erde, Nordamerika
USA, SGC
Für Major General George Hammond war es ein bewegender Anblick als er Colonel Jack O’Neill, Captain Samantha Carter, Doktor Daniel Jackson und auch den Jaffa Teal’c auf der Rampe vor dem Stargate stehen sah. Der Befehlshaber der Basis wusste, dass er sich nichts anmerken lassen durfte, da er ja alle bereits kannte. Er musste warten bis zu dem Tag, wo es zu diesen Ereignis kommen würde. Dies war ihm bewusst, damit er nicht den Ablauf der Geschichte änderte, dann würde er sie alle einweihen und über dieses Erlebnis aus seiner Vergangenheit aufklären. Eher allerdings nicht. Er schmunzelte leicht, als SG-1 zur ersten gemeinsamen Mission das Sternentor durchschritt.
10.10.2005
Milchstraße
Erde, Nordamerika
USA, Maryland, Annapolis
Es war ein sonniger Herbsttag an dem Cassandra Fraiser ihren Dienst an der Akademie der US Navy antrat. Obwohl sie einige Vorlesungen an der US Air Force Akademie in Colorado Springs besucht hatte, hatte sie sich zum Erstaunen aller ihrer Freunde, die ihr viel mehr die Familie geworden waren überrascht, da sie sich für den Eintritt in die Navy entschieden hatte.
Sie konnte von ihrem Platz aus ganz gut Lieutenant Colonel Samantha Carter, Doktor Daniel Jackson, Teal’c, Lieutenant General George Hammond mit seinen beiden Enkelinnen sowie Major General Jack O’Neill sehen.
Nachdem die Zeremonie zu Ende war, trat sie in den Kreis ,,ihrer’’ Familie.
“Ich hoffe ihr verzeiht mir meine Entscheidung zur Navy zu gehen.”
“Ist schon in Ordnung, Cassie”, nickte Sam, “es ist immerhin dein Leben und deine Entscheidung das beste daraus zu machen.”
“Korrekt. Doktor Fraiser wäre sehr stolz auf dich sowie dein ganzes Volk.”
Daniel konnte dies nur bestätigen, der dem Jaffa zustimmte und sich dafür aussprach ihr alles zu ermöglichen, wenn sie damit einverstanden war.
“Ich weiß nicht was mehr strahlt, das Weiß der Uniform oder die junge Frau hier vor uns”, stellte Hammond, der Leiter des Homeworld Command fest, der seinerseits Jackson beipflichtete sich dafür einzusetzen.
Dann beschlossen alle Jack zu folgen, der eine kleine Party für Cassandra, zusammen mit Sam vorbereitet hatte.
04.10.2006
Milchstraße
Ori-Flotte
Adria’ Flaggschiff
Die Orici genoss die Ruhe, die sie mit Daniel Jackson hatte. Sie hatte einen Plan gefasst, nämlich etwas zu begründen, was ihr zum Vorteil gereichen sollte. Doch Adria war auch bewusst, dass sie vorsichtig sein musste, weswegen sie nur wenige sehr loyale Anhänger eingeweiht hatte.
Arglos hatte Daniel, der ohne, dass es die Orici wusste von Merlins Geist bewohnt war, hatte seinen Becher ausgeleert und kurz darauf in einen tiefen Schlaf gesunken. Aber man hatte etwas hinzugefügt, nämlich eine Droge. So gab sich Daniel Adria willenlos hin. Es dauerte einige Stunden und Adria war zufrieden, denn sie spürte in sich mit voller Freude, dass es geglückt war. Sie hatte zumindest ein Kind empfangen, so hoffte sie.
Ob dies wirklich der Fall würde sich erst in einigen Tagen zeigen. Sanft küsste sie ihren wertvollen schlafenden Gast noch einmal kurz auf die linke Wange, dann verschwand sie in ihr eigenes Quartier.
einige Wochen später
Sternbild Andromeda
Ori-Raumschiff
Einige Lichtjahre vor dem eigentlichen Ziel ihrer langen Reise, verließ auf Befehl des Priors Eremitias das Raumschiff der Ori den Hyperraum.
Aus dem Cockpitfenster konnte man das erkennen, was die Menschen auf der Erde als Messier 110 oder als NGC beziehungsweise auch unter der Bezeichnung Andro-Alpha-Galaxie bekannt war.
“Wir werden nun ein wenig in der Zeit zurückreisen, dann sind die Bedingungen bei unserer Ankunft auf dem Zielplaneten noch günstiger”, erklärte Eremitias, dessen Stab kurz darauf schon aufleuchtete.
Es dauerte einige Minuten an. Als es geschehen war, nämlich das komplette Schiff von einem hellen Licht umschlossen gewesen war, prüfte Hauptmann Silon die Instrumente.
Wieder vergingen mehrere Minuten bis er verkündete: “Wir haben uns etwa 5 Jahre in der Zeit in die Vergangenheit bewegt.”
“Gut. Nun können wir unseren Flug im Hyperraum fortsetzen!”, entschied der Prior.
12.12.2009
Milchstraße
Mars, Atlantis
Monatelang hatte sich die verschollene und von der Atlantis-Expedition wiederentdeckte Stadt der Antiker auf dem Mars befunden, nachdem man mit Mühe einige ZPM’ hatte auftreiben können. Das war auch dringend notwendig, denn nach der Schlacht um die Erde gegen das verbesserte Basisschiff der Wraith hatte man Atlantis notgedrungen in der Bucht von San Francisco gelandet. Dadurch tauchte wieder ein altbekanntes Dilemma auf. Nämlich um das dauerhafte Problem mit der Energieversorgung von Atlantis zu lösen, hatten sich McKay und weitere Spezialisten zusammengesetzt um einen Weg zu finden entleerte ZPM’ eventuell doch wieder aufzuladen. Es war eines der vielen Projekte an welchen der Kanadier arbeitete, denn parallel dazu arbeitete er daran, selber eine Flotte von Puddle Jumpern zu entwickeln.
Zeitgleich wurde das Projekt gestartet, den Mars zu terraformieren, und ihn dadurch endlich vor allem für die Menschheit bewohnbar zu machen.
Erde, Nordamerika
USA, Cheyenne Mountain, SGC
Zufrieden war General O’Neill darüber, dass es dank dem Geschick von SG-1 und der Crew von Brigadier General Carter gelungen war den Kontrollstuhl von Praclarush Taonas einigermaßen unversehrt, trotz der dort herrschenden Bedingungen, zu bergen. Auch einige Trümmerteile des Kontrollstuhles, der durch die Wraith auf der teils zerstörten Area51-Basis, konnten bei der Reparatur von Nutzen sein.
Somit war die Erde endlich wieder ein wenig besser gegen gefährliche Angriffe aus dem All gewappnet.
Jack schaute auf einen der vielen Zettel auf seinem Schreibtisch, welcher ihm verriet das Atlantis in genau einem Tag zurück in die Pegasus-Galaxie aufbrechen würde. Und wie er Richard Woolsey kannte, würde dieser Termin pünktlich eingehalten werden.
30.09.2010
Milchstraße
Erde, Nordamerika
USA, Maryland, Annapolis
Die Jahre des Lernens, Studierens und Trainierens waren für Cassandra Fraiser vorüber, die sich mit den anderen Absolventen auf dem großen Platz zur großen Feier versammelt hatte.
“Ensign Cassandra Fraiser, Herzlichen Glückwunsch”, sagte Sam, die dann Cassie auch schon liebevoll umarmte. Auch die anderen Freunde, die sie seit Jahren kannte seitdem sie damals auf die Erde gekommen war, vermittelten der jungen Offizierin ihre Wünsche.
“Und, wo ist die erste Dienststelle, Cassie?”, erkundigte sich Jack.
“Ich werde erst einmal meinen Dienst auf der U.S.S. Carl Vinson antreten”, lautete die Antwort von Ensign Fraiser, “doch werde ich nebenbei noch ein Fernstudium betreiben, denn es gibt noch einige Gebiete, die mich sehr interessieren.”
02. Oktober 2010
Milchstraße
Erde, Europa
Deutschland, Hamburg
Nicht nur die beiden Freundinnen strahlten, sondern auch alle anderen frischgebackenen Polizeimeister und Polizeimeisterinnen. Aber die beiden jungen Polizeimeisterinnen Jeanne Nicole Schneider und Jasmin Nadine Ataya, die beide nebeneinander standen, schienen um die Wette zu strahlen. Alle hatten nämlich endlich vor wenigen Minuten gemeinsam ihre Schlaufen an den Schultern tauschen dürfen, nachdem sie ihre Urkunden erhalten hatten.
Lächelnd tippte Jeanne dabei auf ihre linke Schulter ihres dunkelblauen Uniformhemdes, wo jetzt zwei blaue Sterne eingestickt waren, wobei sie in der versammelten anwesenden Menge von Gästen direkt in meine Richtung schaute. Wir waren seit etwa dreieinhalb Jahren befreundet. Kennengelernt hatten wir drei uns damals im Süden von Berlin, als wir gleichzeitig eine Ausstellung von Luft- und Raumfahrttechnik besucht hatten.
Die Beziehung zu Jeanne war über die wenigen Jahre immer intensiver geworden, was sich zunächst in einer schönen Fernbeziehung gesteigert hatte. Auch die Gespräche um eine gemeinsame Zukunft in Hamburg beziehungsweise in der unmittelbaren Umgebung wurden schon seit Tagen immer häufiger. Obwohl sich dies als sehr herausfordernd für mich sein würde, denn ich musste mir eine neue Arbeit in einer anderen Region des Landes suchen und zeitgleich mit Jeanne nach einer gemeinsamen Wohnung, wollte ich diese Kraftanstrengung angehen.
Ich seufzte leise als die Feierlichkeiten dem Ende zugingen, während ich langsam auf Jeanne und Jasmin zuging.
Endlich konnte ich den beiden persönlich zu ihrer Ernennung und Übernahme in den aktiven Polizeivollzugsdienst gratulieren. Zunächst folgte allerdings zuerst eine kurze Umarmung für Jasmin, was dazu führte das Jeanne geschauspielert: “Was denn jetzt los?”, von sich gab.
Erst danach folgte eine lange mit meiner wirklichen Freundin, die mich nicht mehr loslassen wollte. Doch hatte sie keine Wahl, weil sich ihre Klasse auf Weisung ihres Vorgesetzten und Klassenlehrers noch einmal für ein abschließendes Foto aufstellen sollte.
05. Juni 2012
Große Magellansche Wolke
Thule, Nazi-Territorium
Hauptstadt Germania
Die errichtete Hauptstadt, war in den letzten Jahrzehnten, seit ihrer Gründung in den sechziger Jahren so gut wie fertig gebaut worden. Die Bevölkerungszahl war durch die Gewissenlosigkeit der Nazis, wie etwa durch zahlreiche Entführungen und Wegnahmen von Kindern bis zum zweiten Lebensjahr von anderen Völkern des Planeten, stark erhöht worden. Allein in der Hauptstadt lebten mittlerweile fast 90.000 Menschen.
Stolz schritt eine junge Frau, Barbara Hitler, in Formation mit ihren Jahrgang in ihrer schwarzen Uniform auf den großen Paradeplatz, denn endlich hatte sie es geschafft und war eine Offizierin der SS geworden.
Doch für einige der, von den Nazis, unterdrückten Menschen, war es wie jedes Jahr ein unschönes Schauspiel, welches sie miterleben mussten, denn einer der Gefangenen hauchte seinem Zellengenossen kaum vernehmbar: “Diese schwarzen Horden, die Armeen der Finsternis sind mal wieder aufmarschiert…”, zu.
Der andere Mann nickte, der lange mit seinem Volk, welches gegen die Besatzung und Gewaltherrschaft der Nazis gekämpft hatte, und brummte: “Für wahr. Aber ich habe Hoffnung, denn das Orakel meines Dorfes hat von Licht am Horizont und dem Ende dieser Verbrecher gesprochen…”
Der Führer der Nazis hielt eine lange Rede und forderte von allen Neuvereidigten absoluten sowie ewigen Gehorsam und Treue von jenen für sich ein, bevor er mit lauter Stimme eine Naziparole rief, wobei er den rechten Arm zum Nazigruß nach oben riss.
Sofort antworteten die neuen SS-Offiziere und -Soldaten sowie alle anderen Anwesenden gleichzeitig laut im Chor ebenfalls mit einer Naziparole, wobei auch sie allesamt, wie ihnen von ihren fanatischen Ausbildern seit der jüngsten Kindheit eingetrichtert worden war, ebenfalls ihre rechten Arme zum Hitler-Gruß nach oben rissen.
Wohlwollend schaute der Führer in die anwesende Menge, denn er brauchte nicht nur fähige Offiziere, sondern auch Soldaten, die ihm dabei helfen sollten in den nächsten Jahren die benachbarten und nächstgelegenen Kontinente komplett zu erobern und zu kontrollieren.
09. Januar 2015
Entfernte Galaxie
Destiny
Wie er es einprogrammiert hatte, war Eli Wallace einen Tag vor allen anderen aus dem Tiefschlaf geweckt worden und aus der Stasiskammer gestiegen, und zwar nachdem die Destiny in einem Stern ihre Energiereserven hatte endlich aufladen konnte. Dabei sah es lange nicht gut für den Studienabbrecher aus, da es ihm erst einen halben Tag vor dem Ablauf der Frist gelungen war, die letzte Kapsel in Gang zu setzen.
Er ließ nach und nach die Destiny bei einer in der Umgebung der Stasiskammersektion stehenden Konsole aus ihrem Schlummer erwachen. Sein nächster Gang führte auf die Brücke des alten Antikerschiffes.
03. Oktober 2016
Milchstraße
Erde, Europa,
Deutschland, Hamburg
Der alte Holger staunte nicht schlecht, als Jeanne, Jasmin und ich zusammen im frühen Morgengrauen in das Polizeikommissariat gekommen waren.
“Da soll mich doch der Klabautermann holen! Willkommen daheim, Jonathan… geht in den Aufenthaltsraum, ich komme gleich nach. Jan, kannst du mal meinen Platz übernehmen?”
“Das ist ja alles gut und schön die Verantwortlichen einsperren zu wollen”, murmelte ich, “doch war ich ein wenig schneller…”
“Wie meinst du das, Schatz?”
“Ich erinnere mich an nur ganz viel Blut, fruchtbare Schreie und nie enden wollenden Schmerz. Aber auch an Schüsse und Explosionen. Schatten, die versuchen vor mir zu fliehen…”
“Oh man. Kann mal jemand nachschauen, ob bei Interpol was vorliegt?”
“Mach’ ich sofort, Jeanne”, antwortete Jasmin, die sich sofort an den Dienstrechner setzte und begann auf der Tastatur zu tippen.
Nach einigen Minuten erklärte sie dann aber: “Negativ. Nichts drin. Damit war es eindeutig illegal, was da gemacht wurde.”
“Gut. Sonst hätte jemand von euch Jonathan verhaften müssen”, seufzte meine Ehefrau erleichtert auf, “denn ich hätte das nicht gemacht. Bin ja schwanger, falls ihr es vergessen habt.”
“Aber ihm hinterher rennen…”
“Ist ja gut Jassi, ja. Das war das normale Jagdfieber auf den Flüchtigen”, wiegelte Jeanne postwendend ab.
“Dann mal ab nach Hause”, gähnte Holger, der auf die Uhr sah und erkannte, dass die Ablösung bereits da war und er und seine Schicht somit schon seit etwa zwei Stunden Dienstschluss hatten.
04. Dezember 2016
Milchstraße
Erde, Europa
Deutschland, Hamburg
Es war ein schöner Tag gewesen, denn es hatte mal seit langen Jahren mal wieder ein wenig geschneit. Jeanne war seit einigen Wochen schon vom Dienst befreit gewesen, da sie hochschwanger war. Ich hatte immer wieder fruchtbare Albträume, weswegen ich Hilfe von Professor Xavier und Jean Grey sowie Logan gesucht hatte.
Jetzt stand etwas anderes bevor, nämlich eine Geburt. Doch, dass es am Ende zwei waren, war eine totale Überraschung, weil Jeanne nichts verlauten hatte lassen, sondern immer nur gesagt hatte: “Alles in Ordnung hier drin!”
Auch meine angebotene Anwesenheit bei der Geburt hatte sie verweigert, die einzige Person, die sie dabei sein ließ, war neben dem medizinischen Personal ihre beste Freundin Jasmin. Weswegen ich die Gelegenheit nutzte und schnell einen Blumenladen aufgesucht hatte.
Als ich wieder die Entbindungsstation betreten hatte, erwartete mich eine strahlende Mutter von Zwillingen. Wie vom Donner gerührt stand ich wohl einige Minuten da.
Jasmin gab mir schließlich einen sanften Ellbogenstoß in die Seite und flüsterte: “Alle wohl auf, sagt die Frau Doktor.”
“Hallo… ich glaube ich muss noch mal… und…”, stammelte ich verlegen.
“Nein. Das ist wirklich sehr lieb von dir, Liebling. Das Blumengesteck sieht wirklich toll aus”, beruhigte Jeanne mich lächelnd.
“Das ist ja eine Überraschung. Zwillinge.”
“Ja. Weißt du noch, ich darf die Namen auswählen der ersten Geburt auswählen?”
“Nein. Ich leide unter Amnesie”, versuchte ich zu erklären.
Doch eine grinsende Jasmin grätschte dazwischen: “Äh. Jeanne sagt die Wahrheit, ich habe eine Aufzeichnung von der Vereinbarung.”
“Puh. Also, wenn haben wir denn hier?”
“Das ist unsere Tochter: Michelle, und das hier ist unser Sohn: Niklas.”
“Damit kann ich leben. Das sind sehr schöne Namen. Wirklich.”
“So. Ganz vorsichtig halten ja!”, mahnte die Mutter mich, die mir zuerst Niklas anvertraute. Aber nur kurz, bevor sie mir ihn dann wieder durch Jasmin abnehmen ließ und Michelle behutsam in die Arme legte.
“So. Ich bleibe zur Beobachtung etwa eine Woche noch hier. Ist nämlich wirklich toll Privatpatientin und aus dem öffentlichen Dienst zu sein. Jassi, was tippst du da rum?”
“Ö, wie soll ich es sagen, musste den Kollegen mitteilen was los ist…”
“Du hast doch nicht etwa…?”
“Ich gestehe… ja, ich habe vom freudigen Ereignis Kunde getan.”
“Wird wohl noch mächtig Besuch kommen, aber erst morgen hoffentlich.”
“Ja, darum habe ich in der Nachricht gebeten. Nur unser Chef Holger und Jan unser Dienstgruppenleiter werden heute noch bei dir hier vorbeikommen, wenn sie es schaffen sollten.”
05. Dezember 2016
Milchstraße
Erde, Europa
Deutschland, Hamburg
Seit dem Beginn der Besuchszeit des Krankenhauses herrschte ein Kommen und Gehen in diversen Zimmern, auch in dem von Jeanne Nicole Schneider, die zuallererst Besuch von ihrem Chef des Polizeikommissariats in Begleitung von Holger und Jan bekam, die ihr einen dicken Blumenstrauß und ein Buch überreicht hatten.
“Ich hoffe, dass die beiden zu uns zur Hamburger Polizei kommen”, sagte Holger, der die Zwillinge in Augenschein nahm und bemerkte: “die haben jeweils von euch beiden etwas.”
Ihr Chef stimmte dem zu: “Oh ja. Das Gesicht von Michelle ist ganz das von ihrer Mutter. Anders als bei Niklas, dort scheint es gemischt zu sein. Leider haben die beiden keine große Lust uns anzusehen…”
“Ach ja, soll ich die beiden beim HSV als Mitglieder anmelden?”
“Tue das besser nicht, Jan. Denn Jonathan hat keine Lust sie eines Tages ins Stadion zu begleiten.”
“Spielt er nicht noch?”
“Nein. Ist zu gefährlich, meinte er. Was ich auch verstehen kann bei seinen Kräften und Fähigkeiten”, erklärte Jeanne.
29. Juni 2017
Milchstraße
Erde, Nordamerika, USA
SGC, Besprechungsraum
“Es ist leider wahr, Sir. Laut unseren Verbündeten zieht die Luzianische Allianz offenbar ihre gesamten Streitkräfte zusammen.”
“Das hört sich gar nicht gut an, Mitchell. Entweder sind die Jaffa das Ziel oder wir. Wobei ich eher vermute, dass wir als Ziel ausgesucht worden sind. Denn unser Konflikt mit der Luzianischen Allianz ist nach wie vor da. Walter! Ich brauche sofort eine sichere Leitung zu General O’Neill im Homeworld Command - und zwar schnell!”
Schon eine knappe Stunde darauf waren der Leiter des Homeworld Command, die wichtigsten Mitglieder des Komitees des IOA und auch der Vereinten Nationen, dank der Beamtechnologie im Cheyenne Mountain erschienen.
Die Besorgnis im Gesicht von Hank Landry hatte Jack O’Neill sofort verraten, dass es keine bloße vage Vermutung wahr. Auch die gesammelten Beweise verhießen nichts Gutes. Auch die anschließende Debatte ging immer mehr in Richtung höchste Alarmstufe.
“Also gut, wir müssen Vorkehrungen treffen! Alle anwesenden Teams auf dem Mars, der sich in der abschließenden Phase der Umwandlung zu einem bewohnbaren Planeten befindet, müssen sich in die Schutzbunker zurückziehen! Wir versetzen unsere gesamten Streitkräfte in erhöhte Alarmbereitschaft und parallel dazu wird sich das IOA weiterhin um Diplomatie bemühen! Sollten die Kontaktaufnahmen zur Allianz scheitern, ist es ein klares Signal!”, seufzte General O’Neill, der dem Vorschlag des anwesenden Vertreters des IOA zustimmte.
“Ich werde das Team der Diplomaten des Komitees sofort zu den bekannten Koordinaten schicken, wo wir die Luzianische Allianz mit Sicherheit schnell kontaktieren können”, entschied der anwesende IOA-Vertreter.
04. Juli 2017
Milchstraße
Erde, Nordamerika, USA
SGC, Torraum
“Immer noch keine Antwort vom Diplomaten-Team des IOA, General Landry”, verkündete Walter müde.
“Das muss nichts heißen. Die Verhandlungen oder Gespräche könnten immer noch laufen…”, erwiderte Hank, als gerade Großalarm ausgelöst wurde.
“Da haben wir wohl die Antwort der Allianz! Alles auf DEFCON 1!”, rief der General.
Auf einem Monitor konnte man es bereits schemenhaft erkennen: Mit vielen getarnten Al’kesh und Tel’tak griffen die Luzianer in der ersten Welle an, darunter waren das UN-Gebäude und auch mehrere Regierungssitze. Während die Tiefraumüberwachung eine Flotte von Mutterschiffen erfasst hatte, die sich ebenfalls im Anflug auf den blauen Planeten befand.
Europa, Deutschland
Hamburg
Jeanne hatte es nach einen Vierteljahr im Mutterschaftsurlaub nicht mehr ausgehalten, weswegen sie in den Dienst der Hamburger Schutzpolizei zurückgekehrt war. Die Zwillinge wurden daher überwiegend von ihren Eltern betreut, welche von ihr sofort nach dem verkürzten Dienst aufgesucht und übernommen wurden.
Dieses Mal war sie mit einem neuen Kollegen auf Streife, weil Jasmin sich im Urlaub befand. Ihr Einsatz hatte sie in den Hafen geführt. Beide wollten gerade wieder in den Streifenwagen steigen, da hatte es aus heiterem Himmel eine gewaltige Explosion gegeben, der weitere kleinere folgten. Der gesamte Hamburger Hafen schien lichterloh zu brennen. Überall waren verzweifelte Schreie von unzähligen Verletzten, aber auch Sterbenden zu hören.
Nordamerika, USA
San Francisco
Endlich war die Zeit gekommen und Pete und MacGyver hatten sich die Zeit genommen die gesamte Westküste der Vereinigten Staaten zu befahren.
Sie hatten sich gerade der Golden Gate Bridge genähert als es in deren Mitte eine Explosion gab.
“Nicht schon wieder”, stöhnte Thornton gequält auf, “wieso passiert so etwas immer, wenn wir gemeinsam etwas vorhaben, um auszuspannen. Jack Dalton erfolgreich abgewimmelt, und nun das. Das ist doch die reinste Sabotage!”
“Schauen wir mal nach, ob wir irgendwie helfen können.”
Europa, Deutschland
Hamburg
Da sie von einen Terrorakt ausgehen mussten, hatten sich die Polizeiobermeisterin Jeanne Nicole Schneider und ihr Kollege Polizeikommissar Felix Friedrich schnell gewappnet, indem sie sich ihre Schutzwesten und Helme angelegt sowie die MP’ gegriffen hatten.
Sie bemerkten nicht, dass sie von feindlichen Personen beobachtet wurden.
“Die beiden da unten dürfen uns nicht stören. Nimm sofort acht weitere Soldaten mit Dir, und töte sie beide!”
“Jawohl, Kommandant Nara.”
Der alte Holger hatte mich angerufen und mir geraten, mich so schnell wie nur möglich zum Hafen zu begeben.
Zum langen Suchen hatte ich keine Lust, weshalb ich meine Ehefrau einfach über das Mobiltelefon kontaktierte. Als sie die Nachricht erhielt, befand sie sich gerade in einer schlimmen Schießerei. Daher rief sie mich auch voller Stress sofort zurück.
“…folge einfach den Schüssen, Jonathan. Bitte beeile dich!”
“Ah! Mist, mich hat es erwischt!”
“Nein! Felix!”, war das Letzte, was ich hörte bevor die Verbindung abbrach.
‘Verdammt’, dachte ich im Rennen.
“Felix!”
“Tut mir leid, Jeanne… ich… ich bekomme keine richtige Luft mehr. Meine Brust…”
“Nein! Nein! Hier Peter 15-4, brauchen hier im südlichen Hafen schnell einen RTW und Verstärkung! Kollege verletzt! Ich wiederhole: Kollege verletzt! Ich selber stehe unter schweren Beschuss!”
Die Soldaten der Luzianischen Allianz hatten ihr Netz um die beiden Polizisten immer enger gezogen. Es dauerte nicht mehr lange und Jeanne und Felix waren komplett von den Angreifern eingekesselt worden.
“Worauf wartest du noch Vadar? Erschieß endlich diesen Soldaten dort! Du bist in der besseren Position. Ich gebe dir Deckung.”
“Ich bin kein Soldat!”, schrie Jeanne aufgebracht, “Ich bin eine Polizistin! Seht ihr das nicht?”
“Das ist ja eine Frau. Egal. Es ist Zeit zu sterben, für dich! Gib auf und wir gewähren Dir einen schnellen und schmerzlosen Tod!”
Schüsse waren keine mehr zu hören gewesen. Doch dafür hatte ich kurz die Stimme von Jeanne laut und deutlich hören können. Ich stoppte immer wieder, wobei meine Sinne, die stark verbessert worden waren konzentriert arbeiteten. Schließlich entdeckte ich Jeanne, die komplett eingekreist war. Auch ihren Kollegen machte ich aus, den sie hinter einen Abrisscontainer gezerrt hatte. Meine eigene Position war etwas günstiger, denn ich stand erhöht. Gerade hatte Jeanne ihre Waffe überprüft. Es war das letzte Magazin, welches sie eingeführt hatte. Und aufgeben, daran hatte sie kein Interesse.
“Ihr wollt mich wirklich umbringen? Ich habe zwei kleine Kinder, die nicht einmal ein Jahr alt sind.”
“Wir haben schon lange Krieg mit euch Tau’ri! Und diesen Krieg bringen wir heute für wahr auf eure Heimatwelt! Also, interessiert es uns auch nicht, dass du kleine Kinder hast! Ja, wir werden dich töten!”, antworte Vadar mit lauter Stimme.
Fieberhaft überlegte ich, ob ich etwas sagen oder einfach angreifen sollte. Ein Angriff ohne jegliche Ansage schien mir letztendlich die beste Option zu sein, womit ich das Moment der Überraschung eindeutig auf meiner Seite hätte.
“Worauf wartest du noch Vadar, erschieße sie, oder soll ich es tun? Vadar?”, erkundigte sich ein Luzianer irritiert, weil er sich wunderte, dass sein Kamerad nur steif dastand.
Dann sackte der große riesenhafte Soldat der Allianz zusammen.
“Wer seid Ihr denn?”
“Der Kerl, an dem ihr erst vorbeimüsst, wenn ihr diesen beiden hier wirklich noch weiter schaden wollt”, brummte ich wütend.
“Kannst du haben! Feuer frei! Erschießt diesen Mann! Erschießen!”, schrie Hamar, der Sub-Kommandant von Nara war, entschlossen.
Dadurch waren die Soldaten von der Luzianischen Allianz abgelenkt, weswegen sie nicht mitbekamen, dass Verstärkung, die Jeanne angefordert hatte, endlich eingetroffen war.
“Was zur Hölle?”, stutzten die feindlichen Kräfte.
Doch es half ihnen nichts, denn ich ließ meiner Wut freien Lauf, auch die herbeigeeilte Anti-Terroreinheit der Hamburger Polizei griff mit voller Härte durch. Es hatte nicht lange gedauert und Jeanne hatte sich von der Szenerie abgewendet. Sie hatte Angst vor mir, wegen meiner Brutalität bekommen, die ich offen gegen einige Soldaten der Luzianischen Allianz gezeigt hatte.
“Die Überlebenden sofort festnehmen!”, ordnete der Vorgesetzte der Spezialeinheit an.
Mit einem Fernglas, welches einer futuristischen Brille glich, hatte Kommandant Nara alles beobachten können. Seine Miene verfinsterte sich zusehends.
“Macht die Bombe fertig! Sofort!”, verlangte er von den übrigen Mitgliedern seines Kommandos.
“Wo ist unser Al’kesh?”
“Keine Ahnung, Kommandant Nara.”
“Wann geht die Bombe hoch?”
“In 15 Minuten.”
“Polizei Hamburg! Keine Bewegung, oder wir schießen!”
“Mist! Aber ihr kommt zu spät, denn schon bald werdet nicht nur ihr tot sein!”, lachte Kommandant Nara, der sich damit abgefunden hatte bald zu sterben, aber mit der Genugtuung, dass auch mehr als nur Hamburg durch die Naquadahbombe vernichtet werden würde.
Erdorbit
U.S.S. George Hammond - Kommandobrücke
“Eine weitere Energiesignatur, die sich expotentiell immer weiter auflädt. Dieses Mal in Deutschland. In Hamburg.”
“Danke für die Nachricht, Lieutenant Mitchell. Leutnant Peters, sie beamen das Ding dort unten weg! Und schicken sie es genau vor die angreifende Flotte der Luzianischen Allianz, wie auch die anderen Bomben! Zeigen wir somit der Allianz, dass wir auf solche Präsente keinen Wert legen”, erklärte Brigadier General Samantha Carter mit ruhiger Stimme.
Erde, Europa, Deutschland
Hamburger Hafen
Ein helles Licht umschloss die Bombe und ließ sie verschwinden.
“Ich hasse euch Tau’ri! Und was ist das da bloß für ein verfluchter Typ, der tot sein müsste!”, schrie Kommandant Nara wutentbrannt auf, als er von einer sichtlich sehr mitgenommenen aber dennoch auch grinsenden Jeanne die Handfesseln angelegt bekam.
Nordamerika, USA
San Francisco
Mit vollkommener Ruhe, was Pete sehr erstaunte, hatte MacGyver die Falle aufgestellt. Kurz darauf war auch schon eine Kampftruppe der Luzianischen Allianz hineingeraten. Doch zu ihrem Erstaunen wurden sie nicht liquidiert, sondern zunächst von den beiden befragt und dann von Soldaten der Nationalgarde gefangengenommen, um sie im Gewahrsam weiter zu verhören.
Erdorbit
Mit Mühe und großen Einsatz gelang es der Flotte von den Menschen der Erde die Angreifer zurückzudrängen. Diesen war es aber gelungen mehrere Truppentransporter die Landung zu ermöglichen. Auch das Aufspüren der getarnten Al’kesh und Tel’tak, welche sich noch auf der Erde befanden, würde sich mehr als nur schwierig gestalten.
Das Kampfgeschehen zwischen den beiden sich bekämpfenden Flotten verlagerte sich immer mehr Richtung Mond.
In ihrem getarnten Jet, der seit einigen Jahren auch schon für Weltraumflüge geeignet war, näherten sich einige von den X-Men um Jean Grey einer nach wie vor getarnten großen Flotte aus Al’kesh und einigen Tel’tak, welche auf den richtigen Moment warteten loszuschlagen. Diese verborgende Flotte sollte zum Teil den Menschen in den Rücken fallen und weitere Truppen auf die Erde bringen.
“Auf den Instrumenten ist nichts zu sehen”, seufzte Storm, der nichts anderes übrigblieb als Jean zu vertrauen.
“Doch. Sie sind hier genau vor uns. Ich kann sie ganz deutlich spüren. Noch ein wenig näher ran. Okay, jetzt nicht mehr weiterfliegen!”
“Okay. Halte Position. Wie viele sind es wirklich?”, erkundigte sich Storm.
“Einen Moment”, flüsterte Jean, die ihre Augen schloss, sich abermals eine Zielperson ausgesucht hatte, um sich durch deren Augen und Geist einen besseren Überblick verschaffen suchte. Kurz darauf nahm Jean telepathisch mit General Samantha Carter Kontakt auf, um sie und die anderen zu warnen.
Große Magellansche Wolke
Thule, nördliche Hemisphäre
Östlicher Teil des Kontinents
Die Vorbereitungen für eine weitere gewaltsame Annexion waren schon seit Stunden abgeschlossen. Würde es ihnen gelingen dieses Gebiet zu erobern, hätten es die Nazis endlich geschafft: Ein ganzer Kontinent würde schon sehr bald vollkommen ihnen gehören. Für diesen Feldzug hatte man sämtliche Truppen zusammengezogen. Die Nazis hatten unzählige Hinterhalte gelegt, denn sie hatten nicht vor sich an den Vereinbarungen zu halten. Die Verhandlungen waren nämlich nur eine Ablenkung und Irrführung gewesen, weil die Nazis andere Pläne hatten, denn alles sollte brutal und schnell zu Ende sein.
Voller Sorge schaute Sturmscharführer Barbara Hitler in die Richtung, in der sich in etwa ihre Freundin Rottenführer Kriemhild Krein befinden musste. Die vergangene gemeinsame letzte Nacht, voller Gefühle, könnte durchaus die Letzte gewesen sein.
“Die Gesandtschaft des Feindes ist in Sicht! Alle Truppen bereithalten, und alle Waffen sofort feuerbereit machen!”, befahl Brigadeführer Karl Kaulitz über Funk allen Nazi-Soldaten der SA und SS.
Barbara hielt schon lange ihre MP40 ganz fest in den Händen. Sie hatte, wie alle anderen auch nur eine festgelegte Anzahl von Magazinen bekommen. Sie hatte vor, so schnell es ihr und ihrer Einheit überhaupt nut möglich war, nach vorne zu stoßen, mit dem Ziel ihrer Freundin Unterstützung zu bringen. Dies entsprach zwar nicht ihrem Befehl, aber sie wollte Kriemhild nicht im Stich lassen.
Als sich die erwartete Gesandtschaft der Unterhändler mit ihrer Eskorte dort befand, wo die Nazis sie haben wollte, erfolgte der gemeine Überfall aus dem Hinterhalt. Doch obwohl die Überraschten technologisch weit unterlegen waren, wehrten sie sich tapfer gegen die Angriffe. Mit Panzern wurde ihnen der Weg zurück zu den eigenen Truppen versperrt, die sofort von den Kampffliegern der Nazis von der Luft aus angegriffen wurden.
“Tötet alle! Es werden keine Gefangenen gemacht!”, hatte Karl Kaulitz abermals sehr betonend über Lautsprecher angeordnet.
Eine Gruppe der eingeschlossenen Verteidiger hatte es allerdings geschafft den Spies umzudrehen, womit die kleine Kampfgruppe um Kriemhild Krein eingekesselt worden war.
Im letzten Moment erschien Barbara, die einen Angreifer mit mehreren Schüssen aus ihrer Waffe niedergestreckt hatte. Diese Tat rettete vermutlich in letzter Sekunde ihrer geliebten Freundin Kriemhild und den anderen sieben teils schwer verwundeten eingeschlossenen Nazi-Soldaten das Leben.
Von einer sicheren Anhöhe aus hatte Obersturmbannführer Barbarossa Hitler, der ältere Bruder von Barbara die Szenerie sehr genau beobachten können.
‘Sehr gut, Schwester. Sehr gut. Nur weiter so. Mit etwas Glück stirbst du irgendwann durch eine solche Tat, wodurch ich einen Rivalen weniger hätte, um der nächste Führer aller Nationalsozialisten zu werden’, dachte er im Stillen.
Aber die Sache ging gut für seine jüngere Schwester und deren beste Freundin aus. Wenige Minuten später hatten sie sich aus der Einkesselung erfolgreich befreit. Mittlerweile war auch, wie von den Nazis geplant, die gesamte Gesandtschaft und deren Eskorte kaltblütig ermordet worden, obwohl sich viele bereits ergeben hatten. Auch die übrigen Truppen des Landes, welches annektiert wurde, hatte man ohne Mitgefühl und Erbarmen ausgelöscht. Jeder, der sich noch bewegte, wurde einfach erschossen oder mit Bajonetten erstochen. An diesem widerwärtigen und barbarischen Massaker beteiligten sich alle, auch Barbara und Kriemhild nur allzu bereitwillig.
Milchstraße
Sol-System zwischen Erde und Mond
X-Men Stealth-Jet < > U.S.S. George Hammond
Dank der Hilfe von Jean Grey konnte die verborgene Flotte der dreißig Al’kesh und zehn Tel’tak einigermaßen lokalisiert werden. Scheinbar blind hatte Sam Carter den Abschuss mehrer Dutzend Raketen befohlen, genauso wie unten auf der Erde, von wo aus man ebenfalls welche gestartet hatte.
Vom Cockpit des Jets aus konnten Storm und Jean das gewaltige Inferno erkennen, welches von den Treffern herrührte. Man hatte allerdings sowohl auf der George Hammond, als auch auf der Erde die Raketen so programmiert, dass sie nach einer bestimmten zurückgelegten Distanz detonierten, damit sie nicht zu Gefahr für die eigenen Schiffe wurden.
“Die U.S.S. George Hammond ruft den X-Jet!”, begann Carter.
“Hier ist Storm.”
“Haben wir die Gefahr für die Erde abwenden können?”
“Einige haben sich retten können und andere sind schwer beschädigt”, hatte Jean kurz darauf zu berichten.
“Wir werden diese Personen bergen und festsetzen. Könnt ihr uns dabei den Rücken freihalten?”
“Das machen wir”, lautete kurz darauf die Bestätigung von Storm.
5 Tage später
Milchstraße
Erde, Nordamerika, USA
SGC - großer Konferenzraum
Nach langen und schweren Kämpfen mit hohen Verlusten auf beiden Seiten hatte man es geschafft, was auch an die herbeigeholte Hilfe von Teal’c gelegen hatte, die angreifende Luzianische Allianz aus dem Sonnensystem der Erde zurückzudrängen und wieder an den Verhandlungstisch zu bringen.
Die aktuellen sieben obersten führenden Anführer der Luzianischen Allianz hatten sich dazu bereit erklärt über einen Waffenstillstand zu verhandeln. Diese Einlenkung lag auch an Bra’tac und Teal’c, die beide der Führung der Freien Jaffa Nation klargemacht hatten, dass sie selber auch von der Luzianer Allianz angegriffen werden könnten. Durch diese Vermittlung der Jaffa konnten die Luzianer gar nicht anders, sie mussten die Kämpfe einstellen.
Wieder einmal stellte sich heraus dass Daniel Jackson großes Verhandlungsgeschick besaß. Doch er wurde dabei von Richard Woolsey und ein paar Diplomaten von den Vereinten Nationen unterstützt. Auch Ishtar, Teal’c und Bra’tac nahmen an diesen wichtigen Verhandlungen teil.
“…diese Galaxie ist groß genug. Wir hier an diesen Tisch, repräsentieren die drei größten Kräfte, die eher zusammenhalten sollten, als sich gegenseitig zu bekämpfen…”, verkündete Daniel.
Doch ein Luzianer unterbrach: “Ihr habt diese Wraith hierhergebracht, weil ihr nach Atlantis gesucht und auch gefunden habt. Es hat lange gedauert, alle Wraith aufzuspüren und zu eliminieren. Ihr habt uns die Destiny verwehrt. Ihr Tau’ri seid in mehreren Galaxien aktiv. Man könnte meinen ihr strebt die Kontrolle über das Universum an, um ein großes Imperium zu errichten.”
“Es mag für vermutlich so den Anschein erwecken. Es entspricht aber nun wirklich nicht der Wahrheit. Wir sind Forscher und Entdecker”, hatte Woolsey sofort erwidert, um diese These sofort zu widerlegen.
“Ihr müsst diesen Konflikt beenden!”, hatte Bra’tac gefordert, nachdem eine quälende Pause entstanden war.
“Wir haben hohe Verluste und Schäden erlitten…”
“Mister Woolsey. Auch wir haben ebenso unter euren Attacken gelitten.”
“So kommen wir nicht weiter”, hatte Daniel deswegen mit einem tiefen Seufzer feststellen müssen.
“Wie wäre es, wenn wir eine Pause einlegen. In dieser könnten man sich in kleineren Runden zu Gesprächen zusammenfinden, in denen man vielleicht Lösungen finden könnte”, war der Vorschlag den Bra’tac im Anschluss gemacht hatte.
Spät am Abend konnte der Waffenstillstandsvertrag unterzeichnet werden. Dessen Inhalt sah die Freilassung beziehungsweise Übergabe aller Gefangenen der beiden feindlichen Parteien in den nächsten sieben Tagen vor. Auch verzichteten beide Seiten auf die Leistung von Entschädigungen um die Lage zu entspannen, zudem wurde zusätzlich vereinbart Gebiete und Regionen des Anderen nicht zu betreten. Zusätzlich wurde auch noch vereinbart sich in festgelegten Abständen zu diplomatischen Gipfeln zu treffen, mit dem Ziel einen dauerhaften Frieden auszuhandeln.
Nach damaliger Rücksprache mit den zuständigen Moderatoren im FF-Bereich des alten SGP-Forums, hatte ich angekündigt, dass es um ein schwieriges Thema in Bezug der FF-Serie "Odyssey" ab den zweiten Teil/11. Folge der 4. Staffel gehen wird. Ich hatte dies damals angekündigt, damit es nicht zu irgendwelchen Problemen oder gar Missverständnissen kommt.
Worum soll es also ab jetzt unter anderem gehen?
Die Kurzserie bzw. der Film SGO, hatte man mich auf eine Idee gebracht, nämlich auch hier Nazis auftreten zu lassen, weil diese sich ein Stück fortschrittlicher Technologie, nämlich eine Antikerraumschiffstadt namens Shangri-La/Shamballa, angeeignet hatten und damit am Ende des 2. Weltkrieges ins All geflohen sind.
Doch kommt man ihnen zum Glück auf die Schliche und kann ihre Spur aufnehmen, mit dem Ergebnis, dass die Nazis Shangri-La wieder verlieren sowie eine ordentliche Tracht Prügel beziehen.
Um die Leser zu beruhigen: Die Nazis tauchen nicht in allen zukünftigen Folgen auf. Ich versuche ihre Gegenwart so gering, wie nur möglich zu halten. Doch gilt es zumal aber auch einige dieser Charaktere ein wenig mehr oder weniger vorzustellen.
Es geht mir nicht darum die Ideologie und die Verbrechen dieser Zeit sowie den Krieg zu verherrlichen, sondern eher auf die Gefahr des Rechts- oder im Allgemeinen von jegliche Art und Form des Populismus hinzuweisen! Ganz besonders, wenn man die akutelle politische Entwicklung unter anderem auch in unserem eigenen Land, allmählich auch mit wachsender Sorge verfolgt.
Odyssee
Folge 4.11 “Razor, Teil 1 - Dynasty of Evil”
23. August 1937
Milchstraße
Erde
Europa, Deutsches Reich, Berlin
Reichskanzlei
Geduldig wartete, Doktor Wilhelm Brücke, ein SS-Sturmbannführer darauf, dass ihn sein Reichskanzler und Führer Adolf Hitler endlich einlassen würde. Auf dem kleinen Tisch neben ihm lag ein Stapel sorgfältig sortierter Akten, und auf dem Stuhl neben ihm hatte er außerdem noch seine Aktentasche mit weiteren wichtigen Unterlagen abgelegt.
Brücke hatte seit jüngsten Jahren unzählige Artefakte sowie Beweise in Form von Schriften, Fotos und anderen Fundstücken zusammengetragen.
Er war gerade in Gedanken versunken, da war der Moment gekommen und er wurde nach einer weiteren kurzen und letzten Sicherheitsüberprüfung in den Saal gelassen.
Die anschließende Unterredung dauerte nicht lange, denn Brücke hatte Hitler von seinem Vorhaben schnell überzeugen können, nämlich einige Expeditionen zu genehmigen, die zum Vorteil für die Nazis werden sollten.
10. Juni 1938
Milchstraße
Erde
Afrika, irgendwo in Ägypten
“Sturmbannführer Doktor Brücke am Apparat. Ich möchte unseren Reichskanzler und Führer sprechen… Ja, ich warte.”
“Hier Reichskanzler und Führer Hitler. Sprechen Sie, Brücke!”
“Ich habe einen eindeutigen Hinweis. Die Vorbereitungen laufen noch, aber ich bin mir sicher, dass es keinerlei Schwierigkeiten mit Professor Paul Langford, seiner Fräulein Tochter sowie seinen Mitarbeitern geben wird.”
“Sehr gut.”
“Jawohl. Ich melde mich.”
“Das will ich hoffen!”
Kurz darauf, war das Telefonat der beiden beendet. Wilhelm Brücke wandte sich seinen kleinen Trupp von Soldaten und seiner Kollegin zu, die ihm bei diesem Einsatz helfen und den Erfolg sichern sollten.
5 Wochen später
Milchstraße
Erde
Europa, Deutsches Reich
Obersalzberg
“Mein Führer.”
“Ich höre!”
“Sturmbannführer Doktor Brücke ist nach wie vor unauffindbar. Von allen Mitgliedern seines Einsatztrupps fehlt ebenfalls jegliche Spur.”
“Das ist inakzeptabel!”, schimpfte der oberste Anführer der Nazis.
Adolf Hitler atmete noch einmal tief durch, dann fragte er: “Und, was gibt es sonst noch für Neuigkeiten von den anderen Expeditionen?”
USA, Boston
Die Sicherheit hatte absoluten Vorrang für Professor Paul Langford, denn die Begegnung und das Interesse der Nationalsozialisten, in Gestalt von Doktor Brücke an seiner Entdeckung von Gizeh behagten ihn nicht. Seine Tochter Catherine und er selbst konnten sich nur noch an die Begegnung mit den Nazis im Lagerhaus in Ägypten erinnern. Doch alles andere war weg, gelöscht auf Abydos von Aset, die ihren Verrat hatte teuer bezahlen müssen.
Seine Erleichterung war groß gewesen als die Achilles, ein Frachtschiff, endlich mit der geheimnisvollen Fracht in Sichtweite des Hafens gekommen war. Sofort fiel den beiden Langfords das Loch in der Steuerbordseite des Schiffes auf. Exakt dort, wo sich das Artefakt befand.
Der Kapitän berichtete sofort von dem Vorfall mit unbekannten Besuchern, die versucht hätten sein Schiff und seine Besatzung zu entern, aber daran gescheitert seien.
Cameron Mitchell hatte sich voll im Griff, obwohl ihm bewusst war, wer die Langfords waren. Doch er durfte nichts sagen und auch nichts erfragen, denn er durfte den Lauf der Geschichte nicht beeinflussen. Er hatte seine Mission erfüllt, nämlich Ba’al daran zu hindern die Reise des Stargates in die USA, die Forschung daran und die Entstehung des Stargate-Centers zu verhindern und somit, dass die gesamte Milchstraße in die Hände der Goa‘uld geraten konnte.
31. Oktober 1943
Milchstraße
Erde
Asien, Himalaya
Der Weg, den das Expeditionsteam genommen hatte, war schon seit Stunden ohne einen ortskundigen Führer oder einen guten Ausrüstung nicht mehr wiederzufinden. Frisch gefallener Schnee hatte jegliche Markierungen und Spuren verschwinden lassen. Für alle Teilnehmer an diesem gewagten Unternehmen lief die Zeit davon einen geschützten Unterschlupf zu finden.
Der Schneefall wurde immer dichter und dichter als die vierzig Personen endlich eine Höhle erreicht hatten.
“Nicht! Nicht! Dieser Ort hier ist heilig! Heilig seit vielen Jahrtausenden. Bitte! Bitte, nicht weitergehen!”, forderte der tibetische Führer eindringlich. Doch vier der dreißig Nazis schoben ihn und die anderen Treiber einfach mit Waffengewalt grob zur Seite, denn eine Offizierin der SS, die sich eine schnelle Beförderung erhoffte, hatte einen merkwürdigen Lichtschimmer wahrgenommen, was sie natürlich dem Leiter dieser Expedition sofort gemeldet hatte.
11. Juni 1944
Milchstraße
Erde
Europa, Frankreich, Normandie
Mit einem bösen Grinsen ließ Victor Creed seinen Gegner von der deutschen Wehrmacht los, der ihn mit aufgerissenen Augen anstarrte, ehe er endgültig zusammenbrach. Erst danach hatte er seine mit den langen Krallen bewehrten Finger aus dem Brustkorb seines Gegenübers gerissen.
“Und diese Schwächlinge bezeichnen sich also als Herrenrasse, die die Welt beherrschen möchte, Jimmy. Sind hier noch irgendwo welche von denen versteckt?”
“Nein. Alles ruhig. Ich denke, dies da war erst einmal der Letzte von diesen Spinnern”, lautete die Antwort seines Bruders, der sich eine neue Zigarre angezündet und auf einem abgesprengten Betonbrocken niedergelassen hatte.
“Was meinst Du, kommen wir bis nach Berlin?”
“Wir kommen dahin, wohin uns unsere Vorgesetzten schicken werden. Also mach dieses Mal nichts Unüberlegtes, Victor. Denn dieser Colonel hat uns schon seit einiger Zeit auf dem Kicker”, mahnte James Howlett, dessen Blick schon Richtung Strand gewandert war.
Dort unten am Strand kamen immer mehr Material und Truppen an, denn der benötigte Brückenkopf der Alliierten war nach tagelangen Kämpfen unter hohen Verlusten gefestigt worden.
Über den Köpfen aller Soldaten patrouillierten pausenlos Jagdmaschinen. Eine davon wurde von Cameron Mitchell geflogen, der das Geschwader anführte.
“He! Ihr zwei dort oben am Geschützbunker, packt gefälligst hier unten am Strand mit an! Wir sind hier nicht im Urlaub! Wenn ihr beiden so weitermacht, werde ich euch bald voneinander trennen!”, rief ein Colonel der US-Marines aufgebracht.
“Ich glaube, wir zwei sind gemeint”, brummte Victor verdrießlich.
27. April 1945
Milchstraße
Erde
Europa, Deutsches Reich, Berlin
Führerbunker unterhalb der Reichskanzlei, Quartier von Hitler
“Sorgen Sie persönlich dafür!”, verlangte Adolf Hitler, dessen Hände stark zitterten, von einem seiner letzten loyalen Soldaten eindringlich.
“Sie selber und ihr Stab könnten immer noch von hier fliehen, mein Führer. Die Kolonie würde ihre Führung brauchen.”
“Nein. Die Gefahr ist zu groß, dass ich den Roten in die Hände fallen könnte - daher steht mein Entschluss fest! Haben Sie das verstanden?”
“Jawohl, mein Führer.”
“Dann führen Sie meine Befehle und Ausweisungen ganz genauso aus, also gehen Sie jetzt endlich! Los!”
09. Juni 1945
Milchstraße
Erde
Antarktis
Noch einmal sah sich der Kommandant des abgebauten Stützpunktes in der eisigen Grotte um, bevor auch er den Schritt wagen würde. Es sah wieder alles in etwa so aus, wie man es vor etwa sieben Jahren vorgefunden hatte.
“Wir können aufbrechen, Herr Oberst-Gruppenführer. Die gesamte Flotte ist bereits zum Mars gestartet, angeführt von Shamballa, welches exakt vor fünf Stunden im Himalaya losgeflogen ist und im Orbit der Erde gewartet hatte. Der Wille und der Traum unseres Führers werden also weiterleben.”
“O ja. Zunächst in unseren beiden vorerst getrennten Kolonien. Eine ist die Flotte und die andere gedeiht bereits auf einen fernen Planeten, der von der Raumschiffflotte in einigen Monaten erreicht werden wird. Bis wir dann stark genug geworden sind und uns eines Tages an unseren Feinden rächen werden, denn wir werden hierher zurückkehren. Doch dafür müssen wir uns gut vorbereiten. Also gehen wir!”
Ungefähr eine Minute später erlosch das blaue Schimmern in der eisigen Höhle, und die Dunkelheit der Polarnacht am Südpol kehrte wieder zurück.
02. August 1953
Milchstraße
Erdabgewandte Seite vom Mond
“Es wird hier so langsam heikel für uns”, stellte der Kommandeur fest, “denn sie befördern immer mehr Satelliten in den Orbit der Erde. Und wenn es wahr ist, was unsere kleine Abhörstation aufgefangen hat, haben nicht nur diese Roten, sondern auch die Kapitalisten der USA vor, in den nächsten Jahren, wirklich hier auf dem Mond zu gelangen.”
“Sie werden wohl anordnen, dass wir uns strategisch zurückziehen werden und diese Basis hier ohne Spuren abbauen sollen.”
“Korrekt. Desto eher, umso besser. Erst ziehen wir uns auf unseren kleinen Stützpunkt auf dem Mars zurück, von wo aus wir dann aber sofort aufbrechen werden, wenn wir dort alles demontiert haben, um uns mit der anderen Kolonie wieder zu vereinen.”
04. Juni 1960
Grenzregion Milchstraße / Große Magellansche Wolke
Wieder einmal war der Standort der Basis verlagert worden, weil sich die Bedingungen rapide verschlechtert hatten. Dies bedeutete aber auch, dass die gesamte Kolonie umgesiedelt werden musste. Man hatte beschlossen zu warten, bis auch schließlich endlich auch die letzten Nachrückenden vom Mars angekommen waren.
Doch es sollte das einzige und auch letzte Mal sein, dass es dazu kommen sollte, denn der neu entdeckte Planet war der Erde sehr ähnlich. Das einzige was dieser Welt fehlte war das altertümliche Portal, ein Sternentor. Noch.
Denn man hatte sich entschieden einfach eines von einer anderen Welt mitzunehmen, mit dem Ziel es sehr genau zu erforschen, da man es für finstere Ziele nutzen wollte.
Während der Ausführung eines Manövers kam es zu einem Unfall, bei welchen der amtierende Führer der Nazis ums Leben kam, was die Folge hatte, dass Karl Magnus Hitler der neue Führer wurde. Einige hohe Offiziere hatten sofort die Vermutung, dass es ein geplanter Anschlag von ihm gewesen war, um endlich selber an die Macht zu kommen. Doch keiner wagte es, etwas gegen ihn zu unternehmen.
Shamballa
Auf der Kommandobrücke eines Stadtraumschiffes der Antiker vergewisserte sich der neue Führer der Nazis, dass sich die komplette Flotte versammelt hatte. Diese bestand aus einigen Al’kesh, die man für geleistete Dienste von einem Goa’uld-Lord erhalten hatte und einigen selbst entwickelten Raumschiffe, die nicht Überlichtfähig waren. Die Beziehung zu dieser Goa’uld-Dynastie war in Gefahr geraten, weil jene von einem kriegerischen Goa’uld angegriffen worden ist. Dieser war nicht geringeres als Heru’ur, der einmal mehr auf Eroberung ausgewesen war.
Shamballa hatte etwa ein Drittel der Größe von Atlantis, wurde aber auch von drei ZPM’ als Energiequelle versorgt, die sich bereits in Tibet in einem heiligen Schrein befunden hatten. Die dort ansässigen Mönche, die Wache gehalten hatten, hatte man gefoltert bis sie alles erzählt hatten, was die Nazi-Wissenschaftler wissen wollten.
“Wir sind bereit zum Abflug. Alle Maschinen befinden sich auf ihrer zugewiesenen Position”, hatte einer der Offiziere auf der Brücke gemeldet.
Kurz darauf kam auch schon der Befehl des amtierenden Führers die zugewiesenen Koordinaten anzusteuern.
Neun Tage später
Grenzregion Milchstraße / Große Magellansche Wolke
Shamballa
Zielplanet
Die Reise war vorüber und alle Raumschiffe waren auf einer großen Insel in einem See gelandet, der sich auf einem nördlichen Kontinent in der gemäßigten Klimazone des neuen Heimatplaneten befand. Dass diese gesamte Welt, wie auch die letzte, bereits von mehreren Menschen besiedelt war, störte die Nazis nicht, denn sie hatten somit billige Arbeitskräfte.
Shamballa lag seit der Landung auf den neuen Planeten schwimmend mitten im See. Dort hatten die Nationalsozialisten und auch deren Anführer ihr Hauptquartier.
Immer wieder sah Karl Magnus Hitler, der Sohn aus der Beziehung von Adolf Hitler und Eva Braun, auf die Pläne, die ihm einer der Berater seines Offiziersstabes auf dem Schreibtisch gelegt hatte.
Die Zeit drängte, denn die Bevölkerung war groß geworden und musste sicher untergebracht werden. Natürlich in einer großen Stadt. Zum Glück lagen dafür die Pläne vor, die schon einige Jahrzehnte alt waren. Und würde auch Shamballa mit der Zeit zu klein werden, sobald die Bevölkerung schnell weiter ansteigen würde.
“Es handelt sich um eine ideale Stelle für unsere Hauptstadt, mein Führer. Der Untergrund ist fest genug, um die gewaltigen Bauwerke zu tragen und das nahegelegene Gebirge eignet sich für eine weitläufige unterirdische Bunkeranlage. Hier sind auch die aktuellsten Zahlen unserer Bevölkerung, mein Führer.”
“Ah, ja. Ich habe einen passenden Namen für unseren neuen Planeten: Thule!“
“Ein guter Name, mein Führer.“
“Ja. Da haben wir es ja, … Hm. Es müssten mehr sein. Holen Sie mir daher einen der Doktoren für Rassenkunde, der muss sich darum kümmern, damit unsere Bevölkerung etwas schneller wächst! Und ganz wichtig, bei den bevorstehenden Annexionen auf dieser Welt prüfen, ob sich unser und auch der edlen japanischen Rasse naheliegende Kinder finden! Diese sind ihren biologischen Eltern zu trennen, damit sie im Sinne unserer Ideologie erzogen werden können! Dabei ist darauf auch zu achten, dass diese Kinder nicht älter als 2 Jahre sind!”
“Was soll mit den Eltern und den anderen geschehen, mein Führer?”
“Die kommen allesamt in die Arbeitslager und wer Widerstand leistet wird liquidiert! Richten sie meinen Freund General Ito aus, dass ich ihn zum Abendessen erwarte! Jetzt dürfen Sie wegtreten!”, wies Hitler an, der seinen Berater noch kurz hinterher sah. Als dieser sein Büro verlassen hatte, war er zum Fenster gegangen und hatte lange herausgeschaut. Schon bald, das wusste er, würde hier, rings um die legendäre Stadt Shamballa, die auch unter den Namen Shangri-La bekannt war, die langersehnte Hauptstadt des Nazi-Imperiums, Germania, entstehen.
Er selbst kannte nur die Berichte, alte Video- und Bilderaufnahmen, die die Entdeckung dieses Ortes durch eine Expedition in den verschneiten und vereisten Bergen des Himalayas dokumentiert hatten. Sie war lange Zeit ein Refugium von einigen Personen gewesen, welches umgeben von Schnee und Eis war und unter einer dichten Wolkendecke dem Blicken von der Luft aus verborgen war. Jetzt diente sie ihm und seinen Anhängern als Kommando-Basis. Ihn ärgerte es, dass es seine Wissenschaftler bislang noch nicht geschafft hatten mehr zu entschlüsseln, darunter weshalb nicht jeder dazu in der Lage war die Gerätschaften oder Maschinen zu bedienen. Dies schloss auch ein die Stadt durchs Weltall reisen zu lassen, die Schutz- und Waffensysteme zu kontrollieren.
‘Und irgendwann eines Tages werden wir zur Erde zurückkehren’, dachte er lächelnd, während sich eine Tür öffnete und seine Ehefrau, die mit einen süßem Lächeln im Gesicht mit ihren kleinem Baby, ihren Sohn Arminius, auf dem Arm auf ihn zukam. Langsam ging er, ebenfalls mit einem Lächeln auf die beiden zu.
Eine neue Dynastie, deren Fortbestand somit fürs erste gesichert war, würde schon sehr bald entstehen. Diese sollte nach dem Willen der Nazis nicht nur über diesen Planeten und die Erde herrschen, nein, über viele Welten würde diese Dynastie regieren. Eine Dynastie, die aber in den Augen aller Menschen, die für die Freiheit und das Gute kämpften, als eine Dynastie des Bösen bekannt werden würde.
Odyssee
Folge 4.12 “Razor, Teil 2 - Life Paths”
Weihnachten 1969
Milchstraße
Erde, Nordamerika
USA, Colorado Springs
Lange musste George Hammond wieder einmal über die Begegnung mit den vier fremden nachdenken. Fremde Personen, die er nicht nur eines Tages kennenlernen, sondern sogar anführen würde.
Er hatte sich alle vier Namen jener Besucher notiert, die er sorgfältig in einer Schublade seines Schreibtisches verwahrte. Besonders das Schuldenkonto von Jack O’Neill musste er genau führen, denn das Geld wollte dieser ihm ja zurückzahlen. Darunter war auch ein Name, den er irgendwoher kannte und dessen Gedanke an jenen ihn nicht mehr losließ.
“Samantha Carter. So heißt doch auch die kleine Tochter meines Freundes Jacob”, murmelte er leise und erkannte schließlich zu seiner Verblüffung, dass jene Ähnlichkeiten mit dessen Frau hatte.
23. Mai 1973
Milchstraße
Erde, Nordamerika
USA, Minnesota
Zufriedener konnte der junge Mann nicht sein, denn MacGyver hatte es tatsächlich geschafft den kniffligen Hinderniswettbewerb zu gewinnen. Doch er wusste aber auch, dass das Physikstudium bald zu Ende sein würde, genauso wie der Griechischkurs.
Julian Ryman klopfte ihm anerkennend auf die Schultern: “Schade. Wirklich schade, dass Sie andere Pläne haben. Aber ich wünsche Ihnen alles erdenkliche Gute! Und noch etwas, wäre schön wenn wir in Kontakt bleiben könnten. Ich schätze sie wirklich sehr, MacGyver.”
19. Dezember 1980
Andromeda-Galaxie
Cyrannus-System, Caprica
Wieder ein Zivilist zu sein störte den jungen William “Husker” Adama noch nicht, denn für ihn war es wichtiger, dass der Krieg zu Ende war. Es war zwar nur ein Waffenstillstand mit den Zylonen, die sich gegen ihre Herren aufgelehnt hatten vereinbart worden, doch die Menschen in allen Kolonien hatten sprichwörtlich die Hölle erlebt und waren froh über das Ende der Kampfhandlungen.
Für Adama war aber eines klar, er wollte weiterhin fliegen und zwar im Weltraum. Er mochte einfach den Anblick in diese Unendlichkeit, die fernen Sterne, Gasnebel und Galaxien zu sehen. Das einzige was ihm nicht gefiel, dass die Admiralität auf Picon seine Aussage über die von ihm gemachten Entdeckungen nicht ernst zu nehmen schien.
Doch für ihn war es seit seiner Ausmusterung eh wichtiger, schnell eine Arbeit zu finden.
07. Februar 1997
Milchstraße
Chulak
Wieder einmal war Teal’c mit seinem Gebieter und Gott Apophis von einem Fischzug, der den Raub von Sklaven von fremden und anderen Planeten beinhaltete, heimgekehrt. Darunter war auch eine bislang unbekannte Welt, die sie überfallen hatte. Dabei war etwas passiert, was schier unmöglich war. Er war zusammen mit seinem Gott Apophis sowie seinen Kameraden auf so heftigen Widerstand gestoßen, dass zwei Jaffa-Krieger in einem heftigen kurzen Feuergefecht getötet und einige verwundet worden waren.
Er beschloss davon seinem Lehrmeister, Vorgänger als Primus des Apophis und einst großen Jaffa-Krieger Bra’tac zu berichten.
“Hm. Offenbar gibt es dort draußen Völker, die den Goa’uld Widerstand leisten könnten. Und ihr habt eine Frau von ihnen entführt?”
“Ja. Sie gehörte zu ihren Truppen.”
“Interessant. Was allerdings nicht ungewöhnlich ist, dass Frauen an der Seite von Männern in die Schlacht ziehen um die Truppenstärke und Schlagkraft zu erhöhen. Auch scheint dieser unbekannte Ort eine Festung zu sein. Vielleicht kehren wir dahin zurück, um ihn zu erobern”, murmelte Bra’tac.
“Am Ende, wir hatten das Cha’apa’ai wieder aktiviert, erschien offenbar auch noch ihr Anführer. Er gab den Befehl sofort das Feuer einzustellen, danach sah er sofort unseren Herrn Apophis ganz konzentriert an”, gab Teal’c letztendlich zudem noch preis.
etwa 2 Wochen später
Milchstraße
Erde, Nordamerika
USA, SGC
Für Major General George Hammond war es ein bewegender Anblick als er Colonel Jack O’Neill, Captain Samantha Carter, Doktor Daniel Jackson und auch den Jaffa Teal’c auf der Rampe vor dem Stargate stehen sah. Der Befehlshaber der Basis wusste, dass er sich nichts anmerken lassen durfte, da er ja alle bereits kannte. Er musste warten bis zu dem Tag, wo es zu diesen Ereignis kommen würde. Dies war ihm bewusst, damit er nicht den Ablauf der Geschichte änderte, dann würde er sie alle einweihen und über dieses Erlebnis aus seiner Vergangenheit aufklären. Eher allerdings nicht. Er schmunzelte leicht, als SG-1 zur ersten gemeinsamen Mission das Sternentor durchschritt.
10.10.2005
Milchstraße
Erde, Nordamerika
USA, Maryland, Annapolis
Es war ein sonniger Herbsttag an dem Cassandra Fraiser ihren Dienst an der Akademie der US Navy antrat. Obwohl sie einige Vorlesungen an der US Air Force Akademie in Colorado Springs besucht hatte, hatte sie sich zum Erstaunen aller ihrer Freunde, die ihr viel mehr die Familie geworden waren überrascht, da sie sich für den Eintritt in die Navy entschieden hatte.
Sie konnte von ihrem Platz aus ganz gut Lieutenant Colonel Samantha Carter, Doktor Daniel Jackson, Teal’c, Lieutenant General George Hammond mit seinen beiden Enkelinnen sowie Major General Jack O’Neill sehen.
Nachdem die Zeremonie zu Ende war, trat sie in den Kreis ,,ihrer’’ Familie.
“Ich hoffe ihr verzeiht mir meine Entscheidung zur Navy zu gehen.”
“Ist schon in Ordnung, Cassie”, nickte Sam, “es ist immerhin dein Leben und deine Entscheidung das beste daraus zu machen.”
“Korrekt. Doktor Fraiser wäre sehr stolz auf dich sowie dein ganzes Volk.”
Daniel konnte dies nur bestätigen, der dem Jaffa zustimmte und sich dafür aussprach ihr alles zu ermöglichen, wenn sie damit einverstanden war.
“Ich weiß nicht was mehr strahlt, das Weiß der Uniform oder die junge Frau hier vor uns”, stellte Hammond, der Leiter des Homeworld Command fest, der seinerseits Jackson beipflichtete sich dafür einzusetzen.
Dann beschlossen alle Jack zu folgen, der eine kleine Party für Cassandra, zusammen mit Sam vorbereitet hatte.
04.10.2006
Milchstraße
Ori-Flotte
Adria’ Flaggschiff
Die Orici genoss die Ruhe, die sie mit Daniel Jackson hatte. Sie hatte einen Plan gefasst, nämlich etwas zu begründen, was ihr zum Vorteil gereichen sollte. Doch Adria war auch bewusst, dass sie vorsichtig sein musste, weswegen sie nur wenige sehr loyale Anhänger eingeweiht hatte.
Arglos hatte Daniel, der ohne, dass es die Orici wusste von Merlins Geist bewohnt war, hatte seinen Becher ausgeleert und kurz darauf in einen tiefen Schlaf gesunken. Aber man hatte etwas hinzugefügt, nämlich eine Droge. So gab sich Daniel Adria willenlos hin. Es dauerte einige Stunden und Adria war zufrieden, denn sie spürte in sich mit voller Freude, dass es geglückt war. Sie hatte zumindest ein Kind empfangen, so hoffte sie.
Ob dies wirklich der Fall würde sich erst in einigen Tagen zeigen. Sanft küsste sie ihren wertvollen schlafenden Gast noch einmal kurz auf die linke Wange, dann verschwand sie in ihr eigenes Quartier.
einige Wochen später
Sternbild Andromeda
Ori-Raumschiff
Einige Lichtjahre vor dem eigentlichen Ziel ihrer langen Reise, verließ auf Befehl des Priors Eremitias das Raumschiff der Ori den Hyperraum.
Aus dem Cockpitfenster konnte man das erkennen, was die Menschen auf der Erde als Messier 110 oder als NGC beziehungsweise auch unter der Bezeichnung Andro-Alpha-Galaxie bekannt war.
“Wir werden nun ein wenig in der Zeit zurückreisen, dann sind die Bedingungen bei unserer Ankunft auf dem Zielplaneten noch günstiger”, erklärte Eremitias, dessen Stab kurz darauf schon aufleuchtete.
Es dauerte einige Minuten an. Als es geschehen war, nämlich das komplette Schiff von einem hellen Licht umschlossen gewesen war, prüfte Hauptmann Silon die Instrumente.
Wieder vergingen mehrere Minuten bis er verkündete: “Wir haben uns etwa 5 Jahre in der Zeit in die Vergangenheit bewegt.”
“Gut. Nun können wir unseren Flug im Hyperraum fortsetzen!”, entschied der Prior.
12.12.2009
Milchstraße
Mars, Atlantis
Monatelang hatte sich die verschollene und von der Atlantis-Expedition wiederentdeckte Stadt der Antiker auf dem Mars befunden, nachdem man mit Mühe einige ZPM’ hatte auftreiben können. Das war auch dringend notwendig, denn nach der Schlacht um die Erde gegen das verbesserte Basisschiff der Wraith hatte man Atlantis notgedrungen in der Bucht von San Francisco gelandet. Dadurch tauchte wieder ein altbekanntes Dilemma auf. Nämlich um das dauerhafte Problem mit der Energieversorgung von Atlantis zu lösen, hatten sich McKay und weitere Spezialisten zusammengesetzt um einen Weg zu finden entleerte ZPM’ eventuell doch wieder aufzuladen. Es war eines der vielen Projekte an welchen der Kanadier arbeitete, denn parallel dazu arbeitete er daran, selber eine Flotte von Puddle Jumpern zu entwickeln.
Zeitgleich wurde das Projekt gestartet, den Mars zu terraformieren, und ihn dadurch endlich vor allem für die Menschheit bewohnbar zu machen.
Erde, Nordamerika
USA, Cheyenne Mountain, SGC
Zufrieden war General O’Neill darüber, dass es dank dem Geschick von SG-1 und der Crew von Brigadier General Carter gelungen war den Kontrollstuhl von Praclarush Taonas einigermaßen unversehrt, trotz der dort herrschenden Bedingungen, zu bergen. Auch einige Trümmerteile des Kontrollstuhles, der durch die Wraith auf der teils zerstörten Area51-Basis, konnten bei der Reparatur von Nutzen sein.
Somit war die Erde endlich wieder ein wenig besser gegen gefährliche Angriffe aus dem All gewappnet.
Jack schaute auf einen der vielen Zettel auf seinem Schreibtisch, welcher ihm verriet das Atlantis in genau einem Tag zurück in die Pegasus-Galaxie aufbrechen würde. Und wie er Richard Woolsey kannte, würde dieser Termin pünktlich eingehalten werden.
30.09.2010
Milchstraße
Erde, Nordamerika
USA, Maryland, Annapolis
Die Jahre des Lernens, Studierens und Trainierens waren für Cassandra Fraiser vorüber, die sich mit den anderen Absolventen auf dem großen Platz zur großen Feier versammelt hatte.
“Ensign Cassandra Fraiser, Herzlichen Glückwunsch”, sagte Sam, die dann Cassie auch schon liebevoll umarmte. Auch die anderen Freunde, die sie seit Jahren kannte seitdem sie damals auf die Erde gekommen war, vermittelten der jungen Offizierin ihre Wünsche.
“Und, wo ist die erste Dienststelle, Cassie?”, erkundigte sich Jack.
“Ich werde erst einmal meinen Dienst auf der U.S.S. Carl Vinson antreten”, lautete die Antwort von Ensign Fraiser, “doch werde ich nebenbei noch ein Fernstudium betreiben, denn es gibt noch einige Gebiete, die mich sehr interessieren.”
02. Oktober 2010
Milchstraße
Erde, Europa
Deutschland, Hamburg
Nicht nur die beiden Freundinnen strahlten, sondern auch alle anderen frischgebackenen Polizeimeister und Polizeimeisterinnen. Aber die beiden jungen Polizeimeisterinnen Jeanne Nicole Schneider und Jasmin Nadine Ataya, die beide nebeneinander standen, schienen um die Wette zu strahlen. Alle hatten nämlich endlich vor wenigen Minuten gemeinsam ihre Schlaufen an den Schultern tauschen dürfen, nachdem sie ihre Urkunden erhalten hatten.
Lächelnd tippte Jeanne dabei auf ihre linke Schulter ihres dunkelblauen Uniformhemdes, wo jetzt zwei blaue Sterne eingestickt waren, wobei sie in der versammelten anwesenden Menge von Gästen direkt in meine Richtung schaute. Wir waren seit etwa dreieinhalb Jahren befreundet. Kennengelernt hatten wir drei uns damals im Süden von Berlin, als wir gleichzeitig eine Ausstellung von Luft- und Raumfahrttechnik besucht hatten.
Die Beziehung zu Jeanne war über die wenigen Jahre immer intensiver geworden, was sich zunächst in einer schönen Fernbeziehung gesteigert hatte. Auch die Gespräche um eine gemeinsame Zukunft in Hamburg beziehungsweise in der unmittelbaren Umgebung wurden schon seit Tagen immer häufiger. Obwohl sich dies als sehr herausfordernd für mich sein würde, denn ich musste mir eine neue Arbeit in einer anderen Region des Landes suchen und zeitgleich mit Jeanne nach einer gemeinsamen Wohnung, wollte ich diese Kraftanstrengung angehen.
Ich seufzte leise als die Feierlichkeiten dem Ende zugingen, während ich langsam auf Jeanne und Jasmin zuging.
Endlich konnte ich den beiden persönlich zu ihrer Ernennung und Übernahme in den aktiven Polizeivollzugsdienst gratulieren. Zunächst folgte allerdings zuerst eine kurze Umarmung für Jasmin, was dazu führte das Jeanne geschauspielert: “Was denn jetzt los?”, von sich gab.
Erst danach folgte eine lange mit meiner wirklichen Freundin, die mich nicht mehr loslassen wollte. Doch hatte sie keine Wahl, weil sich ihre Klasse auf Weisung ihres Vorgesetzten und Klassenlehrers noch einmal für ein abschließendes Foto aufstellen sollte.
05. Juni 2012
Große Magellansche Wolke
Thule, Nazi-Territorium
Hauptstadt Germania
Die errichtete Hauptstadt, war in den letzten Jahrzehnten, seit ihrer Gründung in den sechziger Jahren so gut wie fertig gebaut worden. Die Bevölkerungszahl war durch die Gewissenlosigkeit der Nazis, wie etwa durch zahlreiche Entführungen und Wegnahmen von Kindern bis zum zweiten Lebensjahr von anderen Völkern des Planeten, stark erhöht worden. Allein in der Hauptstadt lebten mittlerweile fast 90.000 Menschen.
Stolz schritt eine junge Frau, Barbara Hitler, in Formation mit ihren Jahrgang in ihrer schwarzen Uniform auf den großen Paradeplatz, denn endlich hatte sie es geschafft und war eine Offizierin der SS geworden.
Doch für einige der, von den Nazis, unterdrückten Menschen, war es wie jedes Jahr ein unschönes Schauspiel, welches sie miterleben mussten, denn einer der Gefangenen hauchte seinem Zellengenossen kaum vernehmbar: “Diese schwarzen Horden, die Armeen der Finsternis sind mal wieder aufmarschiert…”, zu.
Der andere Mann nickte, der lange mit seinem Volk, welches gegen die Besatzung und Gewaltherrschaft der Nazis gekämpft hatte, und brummte: “Für wahr. Aber ich habe Hoffnung, denn das Orakel meines Dorfes hat von Licht am Horizont und dem Ende dieser Verbrecher gesprochen…”
Der Führer der Nazis hielt eine lange Rede und forderte von allen Neuvereidigten absoluten sowie ewigen Gehorsam und Treue von jenen für sich ein, bevor er mit lauter Stimme eine Naziparole rief, wobei er den rechten Arm zum Nazigruß nach oben riss.
Sofort antworteten die neuen SS-Offiziere und -Soldaten sowie alle anderen Anwesenden gleichzeitig laut im Chor ebenfalls mit einer Naziparole, wobei auch sie allesamt, wie ihnen von ihren fanatischen Ausbildern seit der jüngsten Kindheit eingetrichtert worden war, ebenfalls ihre rechten Arme zum Hitler-Gruß nach oben rissen.
Wohlwollend schaute der Führer in die anwesende Menge, denn er brauchte nicht nur fähige Offiziere, sondern auch Soldaten, die ihm dabei helfen sollten in den nächsten Jahren die benachbarten und nächstgelegenen Kontinente komplett zu erobern und zu kontrollieren.
09. Januar 2015
Entfernte Galaxie
Destiny
Wie er es einprogrammiert hatte, war Eli Wallace einen Tag vor allen anderen aus dem Tiefschlaf geweckt worden und aus der Stasiskammer gestiegen, und zwar nachdem die Destiny in einem Stern ihre Energiereserven hatte endlich aufladen konnte. Dabei sah es lange nicht gut für den Studienabbrecher aus, da es ihm erst einen halben Tag vor dem Ablauf der Frist gelungen war, die letzte Kapsel in Gang zu setzen.
Er ließ nach und nach die Destiny bei einer in der Umgebung der Stasiskammersektion stehenden Konsole aus ihrem Schlummer erwachen. Sein nächster Gang führte auf die Brücke des alten Antikerschiffes.
03. Oktober 2016
Milchstraße
Erde, Europa,
Deutschland, Hamburg
Der alte Holger staunte nicht schlecht, als Jeanne, Jasmin und ich zusammen im frühen Morgengrauen in das Polizeikommissariat gekommen waren.
“Da soll mich doch der Klabautermann holen! Willkommen daheim, Jonathan… geht in den Aufenthaltsraum, ich komme gleich nach. Jan, kannst du mal meinen Platz übernehmen?”
“Das ist ja alles gut und schön die Verantwortlichen einsperren zu wollen”, murmelte ich, “doch war ich ein wenig schneller…”
“Wie meinst du das, Schatz?”
“Ich erinnere mich an nur ganz viel Blut, fruchtbare Schreie und nie enden wollenden Schmerz. Aber auch an Schüsse und Explosionen. Schatten, die versuchen vor mir zu fliehen…”
“Oh man. Kann mal jemand nachschauen, ob bei Interpol was vorliegt?”
“Mach’ ich sofort, Jeanne”, antwortete Jasmin, die sich sofort an den Dienstrechner setzte und begann auf der Tastatur zu tippen.
Nach einigen Minuten erklärte sie dann aber: “Negativ. Nichts drin. Damit war es eindeutig illegal, was da gemacht wurde.”
“Gut. Sonst hätte jemand von euch Jonathan verhaften müssen”, seufzte meine Ehefrau erleichtert auf, “denn ich hätte das nicht gemacht. Bin ja schwanger, falls ihr es vergessen habt.”
“Aber ihm hinterher rennen…”
“Ist ja gut Jassi, ja. Das war das normale Jagdfieber auf den Flüchtigen”, wiegelte Jeanne postwendend ab.
“Dann mal ab nach Hause”, gähnte Holger, der auf die Uhr sah und erkannte, dass die Ablösung bereits da war und er und seine Schicht somit schon seit etwa zwei Stunden Dienstschluss hatten.
04. Dezember 2016
Milchstraße
Erde, Europa
Deutschland, Hamburg
Es war ein schöner Tag gewesen, denn es hatte mal seit langen Jahren mal wieder ein wenig geschneit. Jeanne war seit einigen Wochen schon vom Dienst befreit gewesen, da sie hochschwanger war. Ich hatte immer wieder fruchtbare Albträume, weswegen ich Hilfe von Professor Xavier und Jean Grey sowie Logan gesucht hatte.
Jetzt stand etwas anderes bevor, nämlich eine Geburt. Doch, dass es am Ende zwei waren, war eine totale Überraschung, weil Jeanne nichts verlauten hatte lassen, sondern immer nur gesagt hatte: “Alles in Ordnung hier drin!”
Auch meine angebotene Anwesenheit bei der Geburt hatte sie verweigert, die einzige Person, die sie dabei sein ließ, war neben dem medizinischen Personal ihre beste Freundin Jasmin. Weswegen ich die Gelegenheit nutzte und schnell einen Blumenladen aufgesucht hatte.
Als ich wieder die Entbindungsstation betreten hatte, erwartete mich eine strahlende Mutter von Zwillingen. Wie vom Donner gerührt stand ich wohl einige Minuten da.
Jasmin gab mir schließlich einen sanften Ellbogenstoß in die Seite und flüsterte: “Alle wohl auf, sagt die Frau Doktor.”
“Hallo… ich glaube ich muss noch mal… und…”, stammelte ich verlegen.
“Nein. Das ist wirklich sehr lieb von dir, Liebling. Das Blumengesteck sieht wirklich toll aus”, beruhigte Jeanne mich lächelnd.
“Das ist ja eine Überraschung. Zwillinge.”
“Ja. Weißt du noch, ich darf die Namen auswählen der ersten Geburt auswählen?”
“Nein. Ich leide unter Amnesie”, versuchte ich zu erklären.
Doch eine grinsende Jasmin grätschte dazwischen: “Äh. Jeanne sagt die Wahrheit, ich habe eine Aufzeichnung von der Vereinbarung.”
“Puh. Also, wenn haben wir denn hier?”
“Das ist unsere Tochter: Michelle, und das hier ist unser Sohn: Niklas.”
“Damit kann ich leben. Das sind sehr schöne Namen. Wirklich.”
“So. Ganz vorsichtig halten ja!”, mahnte die Mutter mich, die mir zuerst Niklas anvertraute. Aber nur kurz, bevor sie mir ihn dann wieder durch Jasmin abnehmen ließ und Michelle behutsam in die Arme legte.
“So. Ich bleibe zur Beobachtung etwa eine Woche noch hier. Ist nämlich wirklich toll Privatpatientin und aus dem öffentlichen Dienst zu sein. Jassi, was tippst du da rum?”
“Ö, wie soll ich es sagen, musste den Kollegen mitteilen was los ist…”
“Du hast doch nicht etwa…?”
“Ich gestehe… ja, ich habe vom freudigen Ereignis Kunde getan.”
“Wird wohl noch mächtig Besuch kommen, aber erst morgen hoffentlich.”
“Ja, darum habe ich in der Nachricht gebeten. Nur unser Chef Holger und Jan unser Dienstgruppenleiter werden heute noch bei dir hier vorbeikommen, wenn sie es schaffen sollten.”
05. Dezember 2016
Milchstraße
Erde, Europa
Deutschland, Hamburg
Seit dem Beginn der Besuchszeit des Krankenhauses herrschte ein Kommen und Gehen in diversen Zimmern, auch in dem von Jeanne Nicole Schneider, die zuallererst Besuch von ihrem Chef des Polizeikommissariats in Begleitung von Holger und Jan bekam, die ihr einen dicken Blumenstrauß und ein Buch überreicht hatten.
“Ich hoffe, dass die beiden zu uns zur Hamburger Polizei kommen”, sagte Holger, der die Zwillinge in Augenschein nahm und bemerkte: “die haben jeweils von euch beiden etwas.”
Ihr Chef stimmte dem zu: “Oh ja. Das Gesicht von Michelle ist ganz das von ihrer Mutter. Anders als bei Niklas, dort scheint es gemischt zu sein. Leider haben die beiden keine große Lust uns anzusehen…”
“Ach ja, soll ich die beiden beim HSV als Mitglieder anmelden?”
“Tue das besser nicht, Jan. Denn Jonathan hat keine Lust sie eines Tages ins Stadion zu begleiten.”
“Spielt er nicht noch?”
“Nein. Ist zu gefährlich, meinte er. Was ich auch verstehen kann bei seinen Kräften und Fähigkeiten”, erklärte Jeanne.
Odyssee
Folge 4.13 “Razor, Teil 3 - Ambushes”
29. Juni 2017
Milchstraße
Erde, Nordamerika, USA
SGC, Besprechungsraum
“Es ist leider wahr, Sir. Laut unseren Verbündeten zieht die Luzianische Allianz offenbar ihre gesamten Streitkräfte zusammen.”
“Das hört sich gar nicht gut an, Mitchell. Entweder sind die Jaffa das Ziel oder wir. Wobei ich eher vermute, dass wir als Ziel ausgesucht worden sind. Denn unser Konflikt mit der Luzianischen Allianz ist nach wie vor da. Walter! Ich brauche sofort eine sichere Leitung zu General O’Neill im Homeworld Command - und zwar schnell!”
Schon eine knappe Stunde darauf waren der Leiter des Homeworld Command, die wichtigsten Mitglieder des Komitees des IOA und auch der Vereinten Nationen, dank der Beamtechnologie im Cheyenne Mountain erschienen.
Die Besorgnis im Gesicht von Hank Landry hatte Jack O’Neill sofort verraten, dass es keine bloße vage Vermutung wahr. Auch die gesammelten Beweise verhießen nichts Gutes. Auch die anschließende Debatte ging immer mehr in Richtung höchste Alarmstufe.
“Also gut, wir müssen Vorkehrungen treffen! Alle anwesenden Teams auf dem Mars, der sich in der abschließenden Phase der Umwandlung zu einem bewohnbaren Planeten befindet, müssen sich in die Schutzbunker zurückziehen! Wir versetzen unsere gesamten Streitkräfte in erhöhte Alarmbereitschaft und parallel dazu wird sich das IOA weiterhin um Diplomatie bemühen! Sollten die Kontaktaufnahmen zur Allianz scheitern, ist es ein klares Signal!”, seufzte General O’Neill, der dem Vorschlag des anwesenden Vertreters des IOA zustimmte.
“Ich werde das Team der Diplomaten des Komitees sofort zu den bekannten Koordinaten schicken, wo wir die Luzianische Allianz mit Sicherheit schnell kontaktieren können”, entschied der anwesende IOA-Vertreter.
04. Juli 2017
Milchstraße
Erde, Nordamerika, USA
SGC, Torraum
“Immer noch keine Antwort vom Diplomaten-Team des IOA, General Landry”, verkündete Walter müde.
“Das muss nichts heißen. Die Verhandlungen oder Gespräche könnten immer noch laufen…”, erwiderte Hank, als gerade Großalarm ausgelöst wurde.
“Da haben wir wohl die Antwort der Allianz! Alles auf DEFCON 1!”, rief der General.
Auf einem Monitor konnte man es bereits schemenhaft erkennen: Mit vielen getarnten Al’kesh und Tel’tak griffen die Luzianer in der ersten Welle an, darunter waren das UN-Gebäude und auch mehrere Regierungssitze. Während die Tiefraumüberwachung eine Flotte von Mutterschiffen erfasst hatte, die sich ebenfalls im Anflug auf den blauen Planeten befand.
Europa, Deutschland
Hamburg
Jeanne hatte es nach einen Vierteljahr im Mutterschaftsurlaub nicht mehr ausgehalten, weswegen sie in den Dienst der Hamburger Schutzpolizei zurückgekehrt war. Die Zwillinge wurden daher überwiegend von ihren Eltern betreut, welche von ihr sofort nach dem verkürzten Dienst aufgesucht und übernommen wurden.
Dieses Mal war sie mit einem neuen Kollegen auf Streife, weil Jasmin sich im Urlaub befand. Ihr Einsatz hatte sie in den Hafen geführt. Beide wollten gerade wieder in den Streifenwagen steigen, da hatte es aus heiterem Himmel eine gewaltige Explosion gegeben, der weitere kleinere folgten. Der gesamte Hamburger Hafen schien lichterloh zu brennen. Überall waren verzweifelte Schreie von unzähligen Verletzten, aber auch Sterbenden zu hören.
Nordamerika, USA
San Francisco
Endlich war die Zeit gekommen und Pete und MacGyver hatten sich die Zeit genommen die gesamte Westküste der Vereinigten Staaten zu befahren.
Sie hatten sich gerade der Golden Gate Bridge genähert als es in deren Mitte eine Explosion gab.
“Nicht schon wieder”, stöhnte Thornton gequält auf, “wieso passiert so etwas immer, wenn wir gemeinsam etwas vorhaben, um auszuspannen. Jack Dalton erfolgreich abgewimmelt, und nun das. Das ist doch die reinste Sabotage!”
“Schauen wir mal nach, ob wir irgendwie helfen können.”
Europa, Deutschland
Hamburg
Da sie von einen Terrorakt ausgehen mussten, hatten sich die Polizeiobermeisterin Jeanne Nicole Schneider und ihr Kollege Polizeikommissar Felix Friedrich schnell gewappnet, indem sie sich ihre Schutzwesten und Helme angelegt sowie die MP’ gegriffen hatten.
Sie bemerkten nicht, dass sie von feindlichen Personen beobachtet wurden.
“Die beiden da unten dürfen uns nicht stören. Nimm sofort acht weitere Soldaten mit Dir, und töte sie beide!”
“Jawohl, Kommandant Nara.”
Der alte Holger hatte mich angerufen und mir geraten, mich so schnell wie nur möglich zum Hafen zu begeben.
Zum langen Suchen hatte ich keine Lust, weshalb ich meine Ehefrau einfach über das Mobiltelefon kontaktierte. Als sie die Nachricht erhielt, befand sie sich gerade in einer schlimmen Schießerei. Daher rief sie mich auch voller Stress sofort zurück.
“…folge einfach den Schüssen, Jonathan. Bitte beeile dich!”
“Ah! Mist, mich hat es erwischt!”
“Nein! Felix!”, war das Letzte, was ich hörte bevor die Verbindung abbrach.
‘Verdammt’, dachte ich im Rennen.
“Felix!”
“Tut mir leid, Jeanne… ich… ich bekomme keine richtige Luft mehr. Meine Brust…”
“Nein! Nein! Hier Peter 15-4, brauchen hier im südlichen Hafen schnell einen RTW und Verstärkung! Kollege verletzt! Ich wiederhole: Kollege verletzt! Ich selber stehe unter schweren Beschuss!”
Die Soldaten der Luzianischen Allianz hatten ihr Netz um die beiden Polizisten immer enger gezogen. Es dauerte nicht mehr lange und Jeanne und Felix waren komplett von den Angreifern eingekesselt worden.
“Worauf wartest du noch Vadar? Erschieß endlich diesen Soldaten dort! Du bist in der besseren Position. Ich gebe dir Deckung.”
“Ich bin kein Soldat!”, schrie Jeanne aufgebracht, “Ich bin eine Polizistin! Seht ihr das nicht?”
“Das ist ja eine Frau. Egal. Es ist Zeit zu sterben, für dich! Gib auf und wir gewähren Dir einen schnellen und schmerzlosen Tod!”
Schüsse waren keine mehr zu hören gewesen. Doch dafür hatte ich kurz die Stimme von Jeanne laut und deutlich hören können. Ich stoppte immer wieder, wobei meine Sinne, die stark verbessert worden waren konzentriert arbeiteten. Schließlich entdeckte ich Jeanne, die komplett eingekreist war. Auch ihren Kollegen machte ich aus, den sie hinter einen Abrisscontainer gezerrt hatte. Meine eigene Position war etwas günstiger, denn ich stand erhöht. Gerade hatte Jeanne ihre Waffe überprüft. Es war das letzte Magazin, welches sie eingeführt hatte. Und aufgeben, daran hatte sie kein Interesse.
“Ihr wollt mich wirklich umbringen? Ich habe zwei kleine Kinder, die nicht einmal ein Jahr alt sind.”
“Wir haben schon lange Krieg mit euch Tau’ri! Und diesen Krieg bringen wir heute für wahr auf eure Heimatwelt! Also, interessiert es uns auch nicht, dass du kleine Kinder hast! Ja, wir werden dich töten!”, antworte Vadar mit lauter Stimme.
Fieberhaft überlegte ich, ob ich etwas sagen oder einfach angreifen sollte. Ein Angriff ohne jegliche Ansage schien mir letztendlich die beste Option zu sein, womit ich das Moment der Überraschung eindeutig auf meiner Seite hätte.
“Worauf wartest du noch Vadar, erschieße sie, oder soll ich es tun? Vadar?”, erkundigte sich ein Luzianer irritiert, weil er sich wunderte, dass sein Kamerad nur steif dastand.
Dann sackte der große riesenhafte Soldat der Allianz zusammen.
“Wer seid Ihr denn?”
“Der Kerl, an dem ihr erst vorbeimüsst, wenn ihr diesen beiden hier wirklich noch weiter schaden wollt”, brummte ich wütend.
“Kannst du haben! Feuer frei! Erschießt diesen Mann! Erschießen!”, schrie Hamar, der Sub-Kommandant von Nara war, entschlossen.
Dadurch waren die Soldaten von der Luzianischen Allianz abgelenkt, weswegen sie nicht mitbekamen, dass Verstärkung, die Jeanne angefordert hatte, endlich eingetroffen war.
“Was zur Hölle?”, stutzten die feindlichen Kräfte.
Doch es half ihnen nichts, denn ich ließ meiner Wut freien Lauf, auch die herbeigeeilte Anti-Terroreinheit der Hamburger Polizei griff mit voller Härte durch. Es hatte nicht lange gedauert und Jeanne hatte sich von der Szenerie abgewendet. Sie hatte Angst vor mir, wegen meiner Brutalität bekommen, die ich offen gegen einige Soldaten der Luzianischen Allianz gezeigt hatte.
“Die Überlebenden sofort festnehmen!”, ordnete der Vorgesetzte der Spezialeinheit an.
Mit einem Fernglas, welches einer futuristischen Brille glich, hatte Kommandant Nara alles beobachten können. Seine Miene verfinsterte sich zusehends.
“Macht die Bombe fertig! Sofort!”, verlangte er von den übrigen Mitgliedern seines Kommandos.
“Wo ist unser Al’kesh?”
“Keine Ahnung, Kommandant Nara.”
“Wann geht die Bombe hoch?”
“In 15 Minuten.”
“Polizei Hamburg! Keine Bewegung, oder wir schießen!”
“Mist! Aber ihr kommt zu spät, denn schon bald werdet nicht nur ihr tot sein!”, lachte Kommandant Nara, der sich damit abgefunden hatte bald zu sterben, aber mit der Genugtuung, dass auch mehr als nur Hamburg durch die Naquadahbombe vernichtet werden würde.
Erdorbit
U.S.S. George Hammond - Kommandobrücke
“Eine weitere Energiesignatur, die sich expotentiell immer weiter auflädt. Dieses Mal in Deutschland. In Hamburg.”
“Danke für die Nachricht, Lieutenant Mitchell. Leutnant Peters, sie beamen das Ding dort unten weg! Und schicken sie es genau vor die angreifende Flotte der Luzianischen Allianz, wie auch die anderen Bomben! Zeigen wir somit der Allianz, dass wir auf solche Präsente keinen Wert legen”, erklärte Brigadier General Samantha Carter mit ruhiger Stimme.
Erde, Europa, Deutschland
Hamburger Hafen
Ein helles Licht umschloss die Bombe und ließ sie verschwinden.
“Ich hasse euch Tau’ri! Und was ist das da bloß für ein verfluchter Typ, der tot sein müsste!”, schrie Kommandant Nara wutentbrannt auf, als er von einer sichtlich sehr mitgenommenen aber dennoch auch grinsenden Jeanne die Handfesseln angelegt bekam.
Nordamerika, USA
San Francisco
Mit vollkommener Ruhe, was Pete sehr erstaunte, hatte MacGyver die Falle aufgestellt. Kurz darauf war auch schon eine Kampftruppe der Luzianischen Allianz hineingeraten. Doch zu ihrem Erstaunen wurden sie nicht liquidiert, sondern zunächst von den beiden befragt und dann von Soldaten der Nationalgarde gefangengenommen, um sie im Gewahrsam weiter zu verhören.
Erdorbit
Mit Mühe und großen Einsatz gelang es der Flotte von den Menschen der Erde die Angreifer zurückzudrängen. Diesen war es aber gelungen mehrere Truppentransporter die Landung zu ermöglichen. Auch das Aufspüren der getarnten Al’kesh und Tel’tak, welche sich noch auf der Erde befanden, würde sich mehr als nur schwierig gestalten.
Das Kampfgeschehen zwischen den beiden sich bekämpfenden Flotten verlagerte sich immer mehr Richtung Mond.
In ihrem getarnten Jet, der seit einigen Jahren auch schon für Weltraumflüge geeignet war, näherten sich einige von den X-Men um Jean Grey einer nach wie vor getarnten großen Flotte aus Al’kesh und einigen Tel’tak, welche auf den richtigen Moment warteten loszuschlagen. Diese verborgende Flotte sollte zum Teil den Menschen in den Rücken fallen und weitere Truppen auf die Erde bringen.
“Auf den Instrumenten ist nichts zu sehen”, seufzte Storm, der nichts anderes übrigblieb als Jean zu vertrauen.
“Doch. Sie sind hier genau vor uns. Ich kann sie ganz deutlich spüren. Noch ein wenig näher ran. Okay, jetzt nicht mehr weiterfliegen!”
“Okay. Halte Position. Wie viele sind es wirklich?”, erkundigte sich Storm.
“Einen Moment”, flüsterte Jean, die ihre Augen schloss, sich abermals eine Zielperson ausgesucht hatte, um sich durch deren Augen und Geist einen besseren Überblick verschaffen suchte. Kurz darauf nahm Jean telepathisch mit General Samantha Carter Kontakt auf, um sie und die anderen zu warnen.
Große Magellansche Wolke
Thule, nördliche Hemisphäre
Östlicher Teil des Kontinents
Die Vorbereitungen für eine weitere gewaltsame Annexion waren schon seit Stunden abgeschlossen. Würde es ihnen gelingen dieses Gebiet zu erobern, hätten es die Nazis endlich geschafft: Ein ganzer Kontinent würde schon sehr bald vollkommen ihnen gehören. Für diesen Feldzug hatte man sämtliche Truppen zusammengezogen. Die Nazis hatten unzählige Hinterhalte gelegt, denn sie hatten nicht vor sich an den Vereinbarungen zu halten. Die Verhandlungen waren nämlich nur eine Ablenkung und Irrführung gewesen, weil die Nazis andere Pläne hatten, denn alles sollte brutal und schnell zu Ende sein.
Voller Sorge schaute Sturmscharführer Barbara Hitler in die Richtung, in der sich in etwa ihre Freundin Rottenführer Kriemhild Krein befinden musste. Die vergangene gemeinsame letzte Nacht, voller Gefühle, könnte durchaus die Letzte gewesen sein.
“Die Gesandtschaft des Feindes ist in Sicht! Alle Truppen bereithalten, und alle Waffen sofort feuerbereit machen!”, befahl Brigadeführer Karl Kaulitz über Funk allen Nazi-Soldaten der SA und SS.
Barbara hielt schon lange ihre MP40 ganz fest in den Händen. Sie hatte, wie alle anderen auch nur eine festgelegte Anzahl von Magazinen bekommen. Sie hatte vor, so schnell es ihr und ihrer Einheit überhaupt nut möglich war, nach vorne zu stoßen, mit dem Ziel ihrer Freundin Unterstützung zu bringen. Dies entsprach zwar nicht ihrem Befehl, aber sie wollte Kriemhild nicht im Stich lassen.
Als sich die erwartete Gesandtschaft der Unterhändler mit ihrer Eskorte dort befand, wo die Nazis sie haben wollte, erfolgte der gemeine Überfall aus dem Hinterhalt. Doch obwohl die Überraschten technologisch weit unterlegen waren, wehrten sie sich tapfer gegen die Angriffe. Mit Panzern wurde ihnen der Weg zurück zu den eigenen Truppen versperrt, die sofort von den Kampffliegern der Nazis von der Luft aus angegriffen wurden.
“Tötet alle! Es werden keine Gefangenen gemacht!”, hatte Karl Kaulitz abermals sehr betonend über Lautsprecher angeordnet.
Eine Gruppe der eingeschlossenen Verteidiger hatte es allerdings geschafft den Spies umzudrehen, womit die kleine Kampfgruppe um Kriemhild Krein eingekesselt worden war.
Im letzten Moment erschien Barbara, die einen Angreifer mit mehreren Schüssen aus ihrer Waffe niedergestreckt hatte. Diese Tat rettete vermutlich in letzter Sekunde ihrer geliebten Freundin Kriemhild und den anderen sieben teils schwer verwundeten eingeschlossenen Nazi-Soldaten das Leben.
Von einer sicheren Anhöhe aus hatte Obersturmbannführer Barbarossa Hitler, der ältere Bruder von Barbara die Szenerie sehr genau beobachten können.
‘Sehr gut, Schwester. Sehr gut. Nur weiter so. Mit etwas Glück stirbst du irgendwann durch eine solche Tat, wodurch ich einen Rivalen weniger hätte, um der nächste Führer aller Nationalsozialisten zu werden’, dachte er im Stillen.
Aber die Sache ging gut für seine jüngere Schwester und deren beste Freundin aus. Wenige Minuten später hatten sie sich aus der Einkesselung erfolgreich befreit. Mittlerweile war auch, wie von den Nazis geplant, die gesamte Gesandtschaft und deren Eskorte kaltblütig ermordet worden, obwohl sich viele bereits ergeben hatten. Auch die übrigen Truppen des Landes, welches annektiert wurde, hatte man ohne Mitgefühl und Erbarmen ausgelöscht. Jeder, der sich noch bewegte, wurde einfach erschossen oder mit Bajonetten erstochen. An diesem widerwärtigen und barbarischen Massaker beteiligten sich alle, auch Barbara und Kriemhild nur allzu bereitwillig.
Milchstraße
Sol-System zwischen Erde und Mond
X-Men Stealth-Jet < > U.S.S. George Hammond
Dank der Hilfe von Jean Grey konnte die verborgene Flotte der dreißig Al’kesh und zehn Tel’tak einigermaßen lokalisiert werden. Scheinbar blind hatte Sam Carter den Abschuss mehrer Dutzend Raketen befohlen, genauso wie unten auf der Erde, von wo aus man ebenfalls welche gestartet hatte.
Vom Cockpit des Jets aus konnten Storm und Jean das gewaltige Inferno erkennen, welches von den Treffern herrührte. Man hatte allerdings sowohl auf der George Hammond, als auch auf der Erde die Raketen so programmiert, dass sie nach einer bestimmten zurückgelegten Distanz detonierten, damit sie nicht zu Gefahr für die eigenen Schiffe wurden.
“Die U.S.S. George Hammond ruft den X-Jet!”, begann Carter.
“Hier ist Storm.”
“Haben wir die Gefahr für die Erde abwenden können?”
“Einige haben sich retten können und andere sind schwer beschädigt”, hatte Jean kurz darauf zu berichten.
“Wir werden diese Personen bergen und festsetzen. Könnt ihr uns dabei den Rücken freihalten?”
“Das machen wir”, lautete kurz darauf die Bestätigung von Storm.
5 Tage später
Milchstraße
Erde, Nordamerika, USA
SGC - großer Konferenzraum
Nach langen und schweren Kämpfen mit hohen Verlusten auf beiden Seiten hatte man es geschafft, was auch an die herbeigeholte Hilfe von Teal’c gelegen hatte, die angreifende Luzianische Allianz aus dem Sonnensystem der Erde zurückzudrängen und wieder an den Verhandlungstisch zu bringen.
Die aktuellen sieben obersten führenden Anführer der Luzianischen Allianz hatten sich dazu bereit erklärt über einen Waffenstillstand zu verhandeln. Diese Einlenkung lag auch an Bra’tac und Teal’c, die beide der Führung der Freien Jaffa Nation klargemacht hatten, dass sie selber auch von der Luzianer Allianz angegriffen werden könnten. Durch diese Vermittlung der Jaffa konnten die Luzianer gar nicht anders, sie mussten die Kämpfe einstellen.
Wieder einmal stellte sich heraus dass Daniel Jackson großes Verhandlungsgeschick besaß. Doch er wurde dabei von Richard Woolsey und ein paar Diplomaten von den Vereinten Nationen unterstützt. Auch Ishtar, Teal’c und Bra’tac nahmen an diesen wichtigen Verhandlungen teil.
“…diese Galaxie ist groß genug. Wir hier an diesen Tisch, repräsentieren die drei größten Kräfte, die eher zusammenhalten sollten, als sich gegenseitig zu bekämpfen…”, verkündete Daniel.
Doch ein Luzianer unterbrach: “Ihr habt diese Wraith hierhergebracht, weil ihr nach Atlantis gesucht und auch gefunden habt. Es hat lange gedauert, alle Wraith aufzuspüren und zu eliminieren. Ihr habt uns die Destiny verwehrt. Ihr Tau’ri seid in mehreren Galaxien aktiv. Man könnte meinen ihr strebt die Kontrolle über das Universum an, um ein großes Imperium zu errichten.”
“Es mag für vermutlich so den Anschein erwecken. Es entspricht aber nun wirklich nicht der Wahrheit. Wir sind Forscher und Entdecker”, hatte Woolsey sofort erwidert, um diese These sofort zu widerlegen.
“Ihr müsst diesen Konflikt beenden!”, hatte Bra’tac gefordert, nachdem eine quälende Pause entstanden war.
“Wir haben hohe Verluste und Schäden erlitten…”
“Mister Woolsey. Auch wir haben ebenso unter euren Attacken gelitten.”
“So kommen wir nicht weiter”, hatte Daniel deswegen mit einem tiefen Seufzer feststellen müssen.
“Wie wäre es, wenn wir eine Pause einlegen. In dieser könnten man sich in kleineren Runden zu Gesprächen zusammenfinden, in denen man vielleicht Lösungen finden könnte”, war der Vorschlag den Bra’tac im Anschluss gemacht hatte.
Spät am Abend konnte der Waffenstillstandsvertrag unterzeichnet werden. Dessen Inhalt sah die Freilassung beziehungsweise Übergabe aller Gefangenen der beiden feindlichen Parteien in den nächsten sieben Tagen vor. Auch verzichteten beide Seiten auf die Leistung von Entschädigungen um die Lage zu entspannen, zudem wurde zusätzlich vereinbart Gebiete und Regionen des Anderen nicht zu betreten. Zusätzlich wurde auch noch vereinbart sich in festgelegten Abständen zu diplomatischen Gipfeln zu treffen, mit dem Ziel einen dauerhaften Frieden auszuhandeln.
