22.12.2025, 13:39
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.12.2025, 13:47 von Jonathan J. O´Neill.)
Odyssee
Folge 4.19 - “Résistance, Teil 3”
Milchstraße
Sol-System, Erde, Nordamerika
USA, Homeworld Command
Die Vernehmungen der beiden Goa’uld Bastet und Nike beziehungsweise ihrer zwei Wirtinnen waren beendet und ausgewertet worden. Beide hatten in etwa dasselbe erzählt. Bastet schien bei den zwei Gesprächen sogar noch ein wenig offener zu sein, denn diese Goa’uld, war der festen Überzeugung einige Verbündete unter den Systemlords zu finden, welche unter anderen mit ihr befreundet waren.
Parallel dazu hatte man in etwa all die Regionen mittlerweile etwas genauer lokalisieren können, wo es die meisten und erfolgreichsten Widerstandsorte gegen Ba’al und die Systemlords auf der Erde gab. Außerdem war unerwartete Verstärkung auf der Basis in Form von zwölf Ori-Kriegern eingetroffen, die sich, wie einige weitere von ihnen schon seit einiger Zeit auf dem Planeten aufhielten. Somit stand fest, dass alle Städte, in denen sich Priore aufhielten den meisten Schutz gab. Alle diese Stellen wurden auf einer Weltkarte markiert. Hinzu kam kurz darauf die ungefähre Truppenstärke auf der Basis.
Bei einer Region stutzte General Mitchell: “Was ist denn das? Los Angeles hat nur so ein kleines Energiefeld?”
“Ja, Sir. Es wurde in der Phoenix Foundation kreiert. General O’Neill bat darum, dort nach einigen guten Verbesserungen zu forschen. Mister Angus MacGyver hat sich, wie Doktor Mei Jan ebenfalls daran beteiligt.”
“Aha. Also wird es kein militärischer Aktivposten, sondern eher ein humanitärer sein.”
“Davon müssen wir ausgehen, General Mitchell.”
Schließlich meldete sich einer der Ori-Soldaten zu Wort: “Wir könnten einige unserer Krieger dorthin entsenden, um diese Festung vor den falschen Göttern zu sichern. Denn nach meinen letzten Informationen befinden sich im Umkreis dieser Stadt etwa 30 unserer Kriegerinnen und Krieger. Diese könnten die Jaffa und ihre Verbündeten von dieser Phoenix Foundation fernhalten.”
“Könnte einer ihrer Leute das Feld eventuell sogar verstärken und verbessern?”
“Das könnte gut möglich sein, General Mitchell.”
Hyperraum
Zwischen Pegasus-Galaxie und Milchstraße
U.S.S. Apollo, Gäste-Quartier Delta-7
“Das ist ja im Himalaya, wenn das stimmt. Was könnte da sein?”
“Das wüsste wahrscheinlich nur Doktor Jackson, Rodney.”
“Sind sie da sicher, Sheppard?”
“Ja. Denn sonst hätten Sie es uns allen gesagt”, bestätigte Teyla sofort.
Der Kanadier verzog daraufhin schmollend ein wenig sein Gesicht, während er nebenbei nervös auf seinem Tablet herumtippte. Er suchte dabei nach hinterlegten Informationen über die Mythen, die in dieser Region ihren Ursprung hatten. Doch er fand nichts, denn es fanden sich auf der Festplatte nur Informationen über andere wissenschaftliche Felder, jedoch nichts über Geschichte und Archäologie.
Dann war es letztendlich Teyla, die die entscheidenden Wörter fand und übersetzte: “Hier steht etwas von zwei Orten: Einen mit dem Namen Shangri-La und der andere heißt Emrys.”
“Shangri-La soll ein Mythos sein. Ein Refugium, so ähnlich wie Kheb oder der Ort, wo ich festgesessen habe, um den Aufstieg entgegen zu gehen”, murmelte John, der deswegen erstaunte Blicke von Rodney erntete.
“Woher wollen Sie das wissen?”
“Habe es mal gelesen, als es über mögliche Orte ging, die ebenfalls von den Antikern oder ihren Verbündeten gegründet beziehungsweise erschaffen worden sein könnten, McKay.”
“Pah!”, machte Rodney nur.
“Colonel Sheppard. Hier spricht Colonel Ellis, wir haben soeben die Milchstraße erreicht, und werden in den nächsten vier Tagen die Erde erreicht haben. Doch werden wir, wie besprochen einen Zwischenstopp einlegen, um erst einmal die Lage aus der Ferne mit Hilfe der Sensoren zu erkunden.”
“Danke für die Neuigkeiten, Colonel.”
Triangulum-Galaxie
Hyperraum
U.S.S. Odyssey & Mu
Beide Raumschiffe waren gemeinsam zurück in den Hyperraum gesprungen. Dieses Mal jedoch, befand sich das Erdschiff im Schlepptau des Antikerschiffes. Denn es war Doktor Daniel Jackson gewesen, der etwas Nützliches entdeckt hatte: Mu besaß ebenso wie Atlantis eine Tarnvorrichtung. Der Haken an der Sache war, wie auch bei Atlantis, keine Schutzschilde bei Tarnung.
“Zumindest kommen wir dadurch dicht genug an die neue Heimatwelt der Goa’uld heran”, hatte General Jack O’Neill mit den Schultern zuckend nur gemeint.
Pegasus-Galaxie
Atlantis, Woolsey’ Büro
Beunruhigende Neuigkeiten machten auch vor Atlantis nicht halt, denn offenbar blieben vermehrt menschliche Planeten vor den schweren Angriffen der Wraith verschont, wenn sie die Orici Adria als ihre Göttin verehrten und anbeteten.
“In der Milchstraße soll es so etwas auch schon gegeben haben. Dies ging aus einem Bericht hervor, denn wir erhielten, kurz bevor der Kontakt zur Erde gebrochen wurde”, war Richard Woolsey eingefallen, nachdem er dem Bauern eines Planeten angehört hatte, mit dem man seit geraumer Zeit Handel trieb.
Andromeda-Galaxie
Heraclia
Königreich Capripolia
Von der Oberfläche des Heimatplaneten von Adriana konnte man das immer wieder beeindruckende Schauspiel beobachten, denn ein Ori-Mutterschiff setzte zur Landung an.
Die Kunde davon erreichte schließlich Veronika, die die hohen Gäste empfing.
“Wo ist meine Tochter, Prinzessin der Amazonen?”
“Sie befindet sich mal alleine auf der Jagd in den nahen Wäldern. Ich kann sie suchen gehen, denn ich weiß, wo sie sich wohl am ehesten aufhält, o große Göttin Adria Orici.”
“Dies ist nicht nötig, wenn sie bald zurückkommt”, lehnte Adria zunächst einmal ab, weil sie hoffte, dass ihre Tochter schon sehr bald zurückkehren würde.
Damit die Zeit schneller verging, ließ sich die Orici vom Prior Eremitias berichten, wie es mit der Verbreitung des wahren Glaubens auf diesen Planeten stand.
“An sich sehr gut. Doch eure Tochter ist sehr zurückhaltend und stellt es den Menschen frei sich zu euch, der einzigwahren Göttin im Universum zu bekehren.”
“Ist es so?”
“Ja. Ich habe versucht sie zu ermutigen auch Strafen zu verhängen, doch sie lehnt es ab, weil sie auf Freiwilligkeit setzt.”
“Hat Adriana Erfolg damit?”
“Meistens ja. Als sie damals entschieden hat das große Kaiserreich im Süden dieser Welt zu zerstören, haben sehr viele andere Völker Angst bekommen und sich euch schon nach kurzer Zeit zugewandt.”
“Sind es viele, die sich der wahren Lehre verweigern?”
“Nein. Aber viele halten nebenbei an ihren alten Göttern, Sitten und Ritualen fest…”
“Solange ich auch verehrt und angebetet werde, ist es mir noch gleich.”
“Warum seid Ihr hierhergekommen?”
“Ich habe Adriana dazu auserkoren den Heiligen Kreuzzug gegen einen alten Feind von mir anzuführen, welcher zurückgekehrt ist.”
“Gegen die ungläubigen Menschen von der Erde?”
“Nein. Sie soll die Erde befreien, damit die meisten der noch nicht erleuchteten Menschen sich mir zuwenden.”
“Ich verstehe, meine Gebieterin. Ah. Seht, dort kommt eure Tochter angeritten.”
“Mutter!”
“Mein Kind. Bitte komme zu mir, denn ich muss Dir etwas sehr Wichtiges mitteilen!”
Milchstraße
Sol-System
Zwischen Mars und Erde
Es geschah dies, was man sowohl in der Stargate Command Base auf dem Mars, als auch im Homeworld Command auf der Erde bereits befürchtet hatte, denn die Flotte von Ba’al und den Goa’uld ließ von den Rebellen auf der Erde ab und wandte sich dem Mars sowie der zusammengezogenen Flotte der Menschen und der Jaffa zu.
Ba’al hatte beschlossen die Kampfstärke der Flotte seines Gegners zu testen, während die von den Goa’uld freigesetzten Krankheiten auf dem Planeten in den Regionen den Menschen weiterhin stark zusetzten, in denen es Widerstand gegen ihre Herrschaft gab.
Marsorbit
U.S.S. George Hammond, Brücke
Es war sofort im Gesicht von Brigadier General Samantha Carter zu lesen, dass es ihr gar nicht behagte, was sie und alle anderen dort zu sehen bekamen. Eine geschlossene Formation von drei großen Flaggschiffen, 20 Ha’tak, 40 Al’kesh und mehreren hunderten von Todesgleitern kam auf sie zu.
“Sofortige Gefechtsbereitschaft für die gesamte Flotte sowie den Stützpunkt auf dem Mars!”, ordnete Sam an, nachdem die feindlichen Schiffe in Waffenreichweite gekommen waren.
Mars
SGCB, Kommandozentrale
Die Sorgenfalten standen allen Anwesenden ins Gesicht geschrieben, weil einige Schiffe ihrer Flotte eigentlich nach wie vor noch in Wartung, in Reparatur waren, wegen der letzten Kampfhandlungen gegen die Goa’uld. General Landry und seine Kollegen hätten lieber auf die Dienste der vier beschädigten Schlachtschiffe verzichtet, doch es ging nicht anders.
Alle vermuteten, dass es der Plan der Goa’uld war, die gemeinsame Flotte der Menschen und der Jaffa zu schwächen, und somit zum Rückzug zu zwingen.
Marsorbit
Immer noch hielten die im Anflug befindlichen Goa’uld-Schiffe ihre geschlossene sichelförmige Schlachtformation bei, denn sie hatten noch einige Kräfte in der Reserve, im Gegensatz zu ihren Gegnern.
Allerdings waren es die Schlachtschiffe der Erde, die das Feuer eröffnet hatten. Die Flotte der Jaffa, die unter dem Kommando von Master Bra’tac stand, wartete noch einige Minuten ab.
Die Ha’tak der Jaffa eröffneten gemeinsam das Feuer auf ein feindliches Ha’tak, während ihre Al’kesh und Gleiter damit beschäftigt waren die feindlichen Gleiter zu bekämpfen.
Schnell war aber auch zu erkennen gewesen, wie groß die Probleme für einige 304er waren, da sie eigentlich weiterhin dringend repariert werden müssten. Aber noch etwas fiel auf, nämlich dass die Ha’tak-Kampfschiffe sämtlicher Klassen der Goa’uld über klar verbesserte Schutzschilde verfügten, weswegen die Jaffa unter Bra’tac ein einziges unter Dauerbeschuss nehmen mussten.
Schließlich explodierte das chinesische Schiff Ming, kurz nachdem es noch ein Al’kesh der Goa’uld zerstört und ein Ha’tak nahezu kampfunfähig geschossen hatte.
U.S.S. George Hammond, Brücke
Sofort erkundigte sich Sam nach den Verbleib der Besatzung der Ming. Aber nur kurz, denn die Schlacht war noch nicht beendet. Denn gemeinsam mit der Challenger und der Thetys griffen sie nach wie vor eines der großen Flaggschiffe an.
Einer ihrer Offiziere auf der Brücke gab General Carter dann eine kleine Notiz in die Hand, auf welcher stand, dass mehr als die Hälfte der Besatzung der Ming sich mittels der Beamtechnologie hatte retten können.
Andromeda-Galaxie
Galactica-Flotte
Colonial One, Zareks Quartier
Auf der Suche nach Verbündeten war Vizepräsident Tom Zarek vielfach fündig geworden. Im Innersten seiner selbst verurteilte er sich hart dafür als Präsident vor einiger Zeit Laura Roslin als seine Stellvertreterin vorgeschlagen zu haben, damit jene wieder Präsidentin wird, nur um anschließend selber wieder in die zweite Reihe zu rücken. Aber er hatte ein nicht nur unerhebliches Problem, denn der Admiral und sein Sohn und ihre Leute waren gefeierte Helden, weswegen er sich nicht offen gegen seine Gegner stellen konnte.
‘Zumindest kann ich auf diejenigen setzen, die von den Zylonen auf Neu-Caprica drangsaliert wurden’, dachte er im Stillen, da er wusste, dass es davon mehrere tausend gab.
Milchstraße
Sol-System
Erde
Die furchtbaren Krankheiten, die Ba’al auf den ganzen Planeten freigesetzt hatte, griffen auf immer mehr Menschen über. Dadurch erhoffte er sich, die Widerstandregionen in die Knie zu zwingen. Doch diese hatten sich größtenteils abgeschottet. Und falls doch etwas durchdrang, konnte man auch auf die Hilfe der Priore setzen, denen sehr viel daran lag, die eigenen Gläubigen zu schützen.
Nordamerika, USA
Homeworld Command
Obwohl sein Bauchgefühl dagegen sprach, hatte sich General Mitchell letztendlich dazu durchgerungen das Angebot von Bastet anzunehmen, die ihre Freundin und Verbündete Kali aufsuchen wollte. Das Ziel war es auch Lord Yu, der den Menschen eigentlich nicht überwiegend feindlich gesinnt war, zum Widerstand gegen Ba’al und die aggressiveren Vertretern der Goa’uld zu bewegen. Ein heikles Unterfangen, weil es auch nach hinten losgehen könnte.
Doch Teal’c hatte Nike und Bastet zugestimmt, dass man den herrschenden Frieden zwischen den Systemlords mit gewissen Argumenten schnell schwächen musste.
“Es ist wirklich war. Die meisten der Jaffa tragen ihre Helme stets im geschlossenen Zustand aber wieso?”, murmelte Cameron Mitchell.
Es war Teal’c, dem es schließlich auffiel: “Hier auf diesen Bildern tragen einige Jaffa keine Helme, da sie von Explosionen heruntergerissen worden sind. Sie sehen fast alle gleich aus… Das… Die sehen so ähnlich aus, wie die Menschen, die O’Neill und ich einst in diesen großen Kammern gesehen haben. Diese Welt hieß Euronda.”
“Dann hat Ba’al also diese Welt durch unsere Missionsberichte entdeckt und sie geplündert…”
“In der Tat, Mitchell.”
Andromeda-Galaxie
Heraclia
Königreich Capripolia
Nach kurzer Zeit verstand die junge Frau schon, was ihre Mutter von ihr erwartete, nämlich die Armee im Kampf eines Kreuzzuges gegen einen alten Feind anzuführen.
“Soll ich alle von diesen Goa’uld töten, auch die Frau und Freundin von diesen Wolfrino, von denen du erzählt hattest, Mutter?”, fragte sie schließlich.
“Das wird hoffentlich nicht nötig sein. Ansonsten darfst du natürlich alle Goa’uld töten, wenn es nicht anders geht, aber Ba’al will ich persönlich vernichten, nachdem er noch mit ansehen musste, wie sein Imperium untergegangen ist!”
“In Ordnung, Mutter.”
“Gut. Und nun rüste dich, mein liebes Kind! Wir wollen morgen vor Sonnenuntergang aufbrechen!”
Mit der gütigen Erlaubnis der Orici traf sich ihre Tochter Adriana noch einmal mit ihrer Pflegefamilie und Freunden. Kurz darauf übertrug sie die Verantwortung an ihre beste Freundin, die Amazonenprinzessin Veronika.
“Ich werde dich nicht enttäuschen, meine Schwester. Komm du ja nur, eines Tages gesund und wohlbehalten zu uns zurück. Es sei denn die göttliche Orici, deine Mutter, hat noch andere Aufgaben für dich”, sagte die Veronika, die Adriana noch einmal kurz zum Abschied umarmte.
Sämtliche ihrer getreuen Anhänger standen Spalier, als die Tochter der Orici auf das Raumschiff zuschritt, wo ihre Mutter bereits auf sie wartete.
Milchstraße
Sol-System
Marsorbit
U.S.S. George Hammond, Brücke
Vollkommen überraschend brachen die Goa’uld den Kampf ab, denn sie hatten bemerkt, dass ihre beiden Flotten in etwa gleichstark waren.
“Das wäre zunächst einmal überstanden. Die wollen wohl keine weiteren Verluste riskieren”, seufzte General Carter, die aber auch selber Schiffe und Leute verloren hatte.
Schließlich meldete sich Master Bra’tac bei ihr, der zwei seiner Ha’tak und Al’kesh verloren hatte. Sein eigenes Ha’tak und das andere seien während der Schlacht zum Glück nur leicht beschädigt worden.
Mars
SGCB, Kommandozenrale
Die Generäle und ihre Offiziersstäbe zogen schnell Bilanz. Und diese war ernüchternd, denn man hatte mehr Schiffe verloren als der Gegner. Zudem waren erneut einige weitere BC-304er unterschiedlich stark beschädigt worden.
“Wir haben die Panthalassa, die Ming und Justicia sowie zwei Ha’tak und Al’kesh verloren und ein Großteil unserer Flotte ist mit der Alexandria, der Io, Challenger, der Chukov, der Katharina und der Olympos sowie zwei Ha’taks ziemlich angeschlagen. Einen weiteren solchen Angriff werden wir nur mit Mühe überstehen”, fasste General Landry zusammen.
Sofort erwogen einige seiner Kollegen alle aufgezählten reparaturbedürftigen 304er in ein benachbartes System zu verlegen, damit man sie in Ruhe reparieren könnte.
Nach einer kurzen Beratung entschied man dann aber entgegen, da man dadurch noch um einiges angreifbarer wäre, als zum jetzigen Zeitpunkt.
12 Stunden zuvor
Triangulum-Galaxie
Mu & U.S.S. Odyssey
Man hatte das neue Heimatplanetensystem und somit den Hauptstützpunkt der Goa’uld erreicht. Das Stadtraumschiff war getarnt. Auf den Bildschirmen der Zweier-Flotte, war eine deutliche Übermacht der Goa’uld zu erkennen.
Kurz darauf war eine wahre Flotte von Puddle Jumper gestartet worden. Diese hatte unter General O’Neill persönlich den klaren Auftrag nicht nur die Vorhut zu bilden, sondern die erste Angriffswelle vorzunehmen.
Jumper 1
Jeder Jumper war mit zwölf Drohnen bestückt, was zumindest soweit reichen sollte, um genügend Chaos und Verwirrung unter den Goa’uld-Streitkräften zu verursachen.
“Hier spricht General O’Neill: An alle Jumper, nachdem ich die erste Drohne abgefeuert habe, gibt es kein zurück mehr! Das bedeutet, dass wir den Kampf solange fortsetzen werden bis die Goa’uld geflüchtet sind! Passt auf euch auf da draußen! Jumper 1, Ende!”
Wenige Minuten später begann der Kampf gegen die Übermacht der Goa’uld-Flotte, die zuallererst von den getarnten Puddle Jumpern angegriffen wurde, deren primäre Ziele lebenswichtige Systeme und die Hyperraumantriebe waren.
Wie alle erwartet hatten, hatten die Goa’uld viele Gleiter gestartet, weil die Treffer durch die Drohnen unter anderem die Waffensysteme teilweise außer Funktion gesetzt hatten.
Somit wurde es für die Jumper heikel, denn die Todesgleiter feuerten blind, um so Treffer zu landen. Um nicht getroffen zu werden, schalteten alle Jumper auf die Schutzschilde um und wurden dadurch sichtbar.
U.S.S. Odyssey, Brücke
Auf diesen günstigen Moment hatte man schon lange gewartet. Denn die Todesgleiter der Goa’uld-Flotte waren somit abgelenkt, weil sie Jagd auf die Jumper machten. Weswegen der stellvertretende Kommandant, Lieutenant Colonel Clark Petersen, des Erdschiffes sofort anordnete mit den Plasmawaffen und den anderen verfügbaren Waffen mehrere Ziele, in erster Linie die normalen Ha’taks zu erfassen und zu beschießen.
Goa’uld-Flotte
Großes Flaggschiff
Systemlord Kali war davon, was mit ihnen geschah total überrumpelt worden, wie auch alle anderen Goa’uld-Lords. Ihr blieb keine andere Wahl, als den Befehl zu erlassen das Stargate auf dem Planeten anzuwählen und die übrigen Bodentruppen zur Erde zu entsenden, während die Flotte den Kampf gegen die Angreifer aufnehmen würde.
“Wenn es nicht anders geht, werden wir uns zurückziehen müssen”, schimpfte die Goa’uld übelgelaunt. Ihr passte die Vorstellung nicht, diesen Vorfall, der gerade hier geschah, ihren Gebieter Ba’al erklären zu müssen.
Sie überlegte kurz, erst trug sie einigen Jaffa auf durch das Sternentor auf die Erde zu gehen, sofort Ba’al über die Vorgänge hier zu berichten, erst dann entschied sie sich für einen taktischen Rückzug.
“Gebieterin?”
“Wir haben keine andere Wahl! Die meisten ihrer Schiffe sind wieder getarnt, und wir können uns nur ihrer wirklich entledigen, wenn wir uns in den Hyperraum zurückziehen! Tun wir dies nicht, verlieren wir den Größteil unsrer Flotte in dieser Galaxie”, erklärte Kali frustriert, die inständig darauf hoffte, dass Ba’al Verständnis für ihre getroffene Entscheidung haben würde.
Kurz darauf verließ sie ungesehen das Pel’tak.
Odyssee
Folge 4.20 - “Heimat, Teil 1“
Milchstraße
Sol-System
Erde, Nordamerika, USA
Washington D.C., Pentagon
Es war an derzeit nichts Ungewöhnliches mehr, wenn Truppen von der neuen Heimatwelt der Goa’uld durch das Stargate auf die Erde kamen. Doch schien, die aktuelle und sehr starke und vermehrte Hektik der Neuankömmlinge nichts Gutes zu bedeuten. Sofort hatte sich deswegen Ba’al gemeldet, der daraufhin den Angriff auf den Mars und die dorthin zurückgezogene befindliche Flotte der Tau’ri abbrechen ließ.
Weißes Haus, Oval Office
Verlegen schaute Kali auf den Boden, da sie ihren Gebieter, welcher sie seit ihrer Ankunft finster anschaute, Rede und Antwort hatte stehen müssen.
“O’Neill! Schon wieder O’Neill! Daran hätte ich denken müssen!”, schimpfte Ba’al voller Wut, der sich selber Vorwürfe machte, weil er den Stützpunkt auf der neuen Heimatwelt nicht besser gesichert hatte. Ohne ein weiteres Wort deutete er an, dass sich Kali sofort zu entfernen hatte.
Die Goa’uld verschwand so schnell es ihr möglich war aus dem Gebäude.
‘Ich hätte besser bei meiner alten Freundin und Verbündeten Bastet bleiben sollen’, dachte sie niedergeschlagen, da diese militärische jüngste Schlappe gegen die Tau’ri ganz tief in ihr schmerzte.
Triangulum-Galaxie
Goa’uld Heimatwelt
Da sich das Sternentor auf einer freien Fläche befand, war es für die Crew von General O’Neill ein Leichtes gewesen es zu finden. Die Idee einfach eine Atombombe oder einen anderen, wenn auch nur konventionellen Sprengsatz durch das Tor zu werfen, wurde von Doktor Jackson kritisiert und deswegen verworfen.
“Also, was machen wir, um Ba’al die Nutzung des Tores auf der Erde zu vermiesen?”, fragte Jack in die Runde.
“Wir könnten dieses Stargate auf diesen Planeten hier einfach mit uns nehmen”, schlug Lauren/Egeria vor.
“Gute Idee, das machen wir. Aber was ist mit dem Tor auf der anderen Seite?”
“Ich tue es, Jack.”
“Daniel. Sie bleiben hier! Oder haben sie etwa keine Lust mehr auf die Datenbank von Mu? Nein, ich schicke einen Trupp guter Soldaten durch, der Vorkehrungen treffen wird, um das Tor unbrauchbar zu machen! Doch zuvor müssten sie das Sternentor noch einmal anwählen können, damit sie sich auf sicheren Boden zurückziehen können!”
Andromeda-Galaxie
Orbit des Zielplaneten
Battlestar Thetis, CIC
Überall an Bord des kolonialen Kampfsternes herrschte ziemlich große Ratlosigkeit, denn man hatte Ilion bislang nicht aufspüren können.
Miss Shen schüttelte leicht resignierend mit den Kopf: “Wir haben den gesamten Planeten abgesucht… nach Mustern, Energiesignaturen… Dann ist es also wohl leider doch wahr, unser lang gesuchtes Ziel scheint sich für wahr, wirklich nicht auf dem Planeten zu befinden…”
“Dann werden wir wohl das gesamte System absuchen müssen!”, entschied Commander Aberdeen daraufhin.
Große Magellansche Wolke
Thule, nördliche Hemisphäre
Kontinent Lanassa, Großgermanien
Es hatte viel Vorbereitung und leider auch einige Leben gekostet, doch die stetig gewachsene Rebellengruppe, die sich mit anderen Gruppen zusammengeschlossen hatte, war endlich nahe am Ziel. Für eine ausreichende Bewaffnung und Material sowie Verpflegung war schon lange gesorgt.
“Wir benötigen einen sicheren Unterschlupf, Tara.”
“Vielleicht weiß ich da etwas, was sehr nützlich sein könnte”, meldete sich ein älterer Mann, “denn, als es immer früher vor vielen Jahrhunderten noch Unstimmigkeiten zwischen den Stämmen gab, wurden unzählige Tunnel mit geräumigen Kammern untertage angelegt. Ein Tunnel befindet sich sogar in einem Berg, von wo aus man die Hauptstadt unserer Widersacher, dieser Verbrechern, sehr gut sehen kann. Es geht hier entlang, also folgt mir!”
Milchstraße
Sol-System
Erde, Nordamerika, USA
Washington D.C., Pentagon
Ein Trupp von sechs Marines hatte es geschafft, den Raum mit den Sternentor nach dem Einsatz eines Gases einzunehmen. Die Zeit war knapp und der Plan an sich einfach, nämlich eine oder mehrere Sprengladungen mit einem Zeitzünder am Tor und dem DHD anzubringen, nebenbei eine Adresse einer befreundeten Welt anzuwählen und wieder zu verschwinden.
“Das hier ist doch tatsächlich das Pentagon”, stellte der Kommandeur fest, während er eine Ladung C4 an einen der Chevrons platzierte, “na ja. Gut, der Countdown läuft! Wir haben exakt noch eine ganze Minute bis zum Feuerwerk! Wo geht es hin, Lieutenant?”
“Cimmeria, Sir.”
“Gut. Verteidigungslinie bilden, denn wir müssen die Jaffa… ach du Schande… ein paar von diesen Drohnen sind auch dabei… Feuer frei!… Und jetzt langsam abrücken! Unsere Zeit läuft ab! Noch 10 Sekunden!”
Weißes Haus, Oval Office
Die Erschütterung der Sprengung war weithin zu spüren. So auch von Ba’al, der sich sofort erkundigte was geschehen sei, obwohl er einen wichtigen Informanten bei sich empfangen hatte.
“Das Cha’apa’ai ist verloren?… O’Neill. Das kann nur er gewesen sein. Du nervst mich immer mehr, O‘Neill!”, grollte der oberste Systemlord der Goa’uld ungehallten vor sich hin.
Doch dafür hatte er leider zusätzlich noch erfahren müssen, dass sich Bastet und Nike in aller Stille abgesetzt hatten. Dazu kam noch, dass er keinen Druck auf die beiden ausüben konnte, weil sie ihre engsten Familienangehörigen ebenfalls hatten verschwinden lassen.
“Danke für ihre Dienste, Mister Murdoc. Finden Sie die beiden und ihren Anhang!”
“Soll ich sie töten?”
“Nein. Erst einmal zu mir bringen!”
Derweil hatte Kali eine Nachricht von Bastet erhalten. Die Goa’uld war sich unsicher, ob sie den vorgeschlagenen Treffpunkt bestätigen sollte.
“Okay. Ich beeile mich, Bastet.”
Kali wusste leider nur allzu gut, dass sie Verbündete bitter nötig hatte, denn Ba’al und die anderen Goa’uld würden sie sicherlich irgendwann zur Rechenschaft ziehen, sobald die Erde komplett unterworfen war.
Große Magellansche Wolke
Thule, nördliche Hemisphäre
Kontinent Lanassa, Großgermanien
“Sehr schöner Ausblick auf das Machtzentrum dieser Verbrecher”, erkannte Tara, die Germania gut erkennen konnte, welches aber noch einige Kilometer von ihnen entfernt war.
“Wir haben die ersten Vorräte und Materialien bereits eingelagert.”
“Gut.”
“Und da ist noch etwas, Tara.”
“Was denn?”
“Es nähern sich einige ihrer Soldaten. Sollen wir angreifen und ihnen ein Ende bereiten? Denn unsere Aussichten auf einen Erfolg sind gut.”
“Lass mich mal kurz überlegen, Iwan. Hm. Hätte nichts dagegen diese Leute mal wieder bluten zu sehen. Aber wir könnten einige ihrer Uniformen sehr gut gebrauchen, um uns in ein paar ihrer Stützpunkte einzuschleichen, wo wir sie dann sehr gut treffen könnten. Und das geht schlecht, wenn wir sie alle durchlöchern… waschen geht. Aber diese Sachen flicken… das fällt auf. Leider.”
Noch einige Kilometer vom Versteck der Rebellen entfernt, näherte sich eine kleine Fahrzeugkolonne dem Wald. Es handelte sich um eine Einheit der SS, zu der Barbara Hitler und auch ihre beste Freundin Kriemhild Krein gehörten.
“Alle absitzen! Und dann Rottenweise angetreten!”, befahl sofort Sturmbannführer Gernot Herzog im barschen Befehlston, kurz nachdem er aus dem Wagen gestiegen war.
Grimmig schaute er auf seine Uhr, während sich seine Einheit sortierte.
“Das geht schneller Soldatinnen und Soldaten der SS!”, schnauzte er wütend. Und weil es ihm zu langsam gewesen war, ließ er die Übung noch einige Male wiederholen.
Aus einer sicheren Entfernung wurden die Nazis aufmerksam von einigen Spähern der Rebellen aufmerksam beobachtet.
“Sieh dir es genau an! Die sind komplett ausgestattet.”
“Ich sehe es auch, Tabor.”
“Hanon. Wir müssen es so schnell wie möglich berichten. Damit Tara einen Angriffsplan vorbereiten kann… Oh, hallo Tara.”
“Hallo Freunde. Sehr schön. Die liefern uns, was wir so dringend brauchen.”
“Gibst du uns das Signal zum Angriff.”
“Nein!”
“Was?! Warum nicht? Töten wir sie doch einfach alle.”
“Ich brauche ihre Uniformen! Möglichst ohne Beschädigungen! Und das geht nur, wenn wir sie am Leben lassen! Vorerst!”
“Schlau, Tara.”
“Es sind also nicht mehr als vierzig feindliche Soldaten. Ich habe sie schon gezählt. Doch bevor wir sie uns greifen, müssen sie von ihren Fahrzeugen weg, sonst haben sie zu viele Deckungsmöglichkeiten und der Gefechtslärm könnte dann durchaus weitere von ihnen hierherlocken! Los, wir ziehen uns erst einmal zurück! Ich muss all unseren Freunden erklären, was ich möchte.”
Derweil nickte Sturmbannführer Herzog zufrieden: “Es geht doch, meine Damen und Herren. Es geht doch. Immer so und wir haben Zeit für andere Dinge.“
Als Nächstes wandte er sich an die fünf Fahrer: “Ihr fahrt wieder zurück zur Kaserne!”
“Sollen wir Sie und ihre Leute irgendwann abholen, Herr Sturmbannführer?“
“Nein! Wir werden laufen!”
Nicht nur Barbara und Kriemhild schwitzten nach den zwölf Wiederholungen zum Üben des Antretens. An sich war es nichts Schlimmes, doch waren alle komplett mit ihren Stahlhelmen, Waffen und Ausrüstung seit ihrer Abfahrt von der Kaserne ausgestattet.
Voller Absicht wurden sie alle noch mehrere Minuten in der prallen Sonne von ihren Kommandeur stehen gelassen, der sich unter einen Baum gestellt hatte.
“Und jetzt: Links um! Marsch!”, befahl er schließlich, nachdem er sich wieder zu ihnen gesellt hatte.
Milchstraße
Sol-System
Erde, Nordamerika, USA
Washingston D.C. < > Colorado Springs
Es war nicht schwer gewesen sich ein Ticket zu besorgen und nach Colorado Springs zu fliegen. Während des Fluges wurde Kali aufmerksam von den anderen Fluggästen beäugt, doch die Goa’uld bekam davon nicht viel mit, denn sie schaute neugierig aus den Fenster.
Aus der Luft konnte sie die zahlreiche Zerstörung von den Kämpfen, einige Zonen mit Schutzschilden, wo es den erfolgreichen Widerstand gegen die Goa’uld gab, und auch unberührte Regionen sehen.
Cheyenne Mountain
Vorsichtig hatte sich Bastet vorangetastet, nachdem sie den sicheren Bereich verlassen. Zuvor hatte sie sich allerdings sehr genau umgeschaut. Sie war unterwegs zu dem Treffpunkt, den sie mit Kali vereinbart hatte. Was sie nicht wusste, war dass General Mitchell Teal’c und weitere Leute losgeschickt hatte, die ihr den Rücken freihalten sollten, falls es Probleme geben sollte.
Schließlich war Bastet nur noch etwa hundert Meter von der Stelle entfernt. Sie hielt sich gut verborgen im Gebüsch auf. Sie war froh darüber, dass sie eine Zat dabei hatte. Diese Waffe gab ihr ein gewisses Sicherheitsgefühl, denn wer sagte ihr denn nicht, dass gleich Jaffa anstelle von Kali kommen würden, die sie dann zu Ba’al bringen würden.
‘Nein!’, Bastet verscheuchte diesen Gedanken sofort wieder, denn auf Kali und Nike hatte sie das größte Vertrauen und sich immer verlassen können.
Ein leises Rascheln und auch das Knacken von Zweigen waren deutlich zu hören. Irgendjemand war unterwegs. Vorsichtig schaute Bastet sich um. Dann erkannte sie Kali, die sich behutsam nach allen Seiten sogar noch einmal zurückschaute.
“Hallo, Kali. Ich bin hier.”
“Bastet. Wo ist Nike? Und wo sind deine Jaffa?”
“Ich habe derzeit keine Jaffa. Und Nike ist nicht hier. Sie ist in Sicherheit, im Homeworld Command.”
“Was? Ihr… ihr habt also tatsächlich die Goa’uld verraten!”, stammelte Kali erschrocken.
“Nein. Wir haben uns an die Seite der Menschen gestellt, deren Wirte wir sind.”
“Dann habt ihr euch von euren Wirtinnen beeinflussen lassen?”
“Ein wenig inspirieren lassen. So würden wir es bezeichnen. Also Nike und ich.”
“Schließt du dich uns an? Dir wird nichts geschehen, Kali.”
Die Goa’uld zögerte mehrere Minuten, denn sie fühlte sich nicht wirklich sicher, weil sie sich als entbehrlich empfand. Doch dann nickte sie: “Gut. Aber du musst dafür einstehen, dass ich nicht getötet werde.”
“Natürlich.”
Andromeda-Galaxie
System des Missionszieles
Battlestar Thetis, Backbordhangardeck
Um etwas mehr Ruhe zu haben, hatten sich daher Major Jennifer Hailey und Lieutenant Cassandra Fraiser in einen der Puddle Jumper an Bord zurückgezogen.
“Wo kann dieses Ilion nur abgeblieben sein…?”
“Vielleicht existiert es im schlimmsten Fall schon gar nicht mehr, Cassie.”
“Daran will ich gar nicht denken. Moment mal. Wir sollten die Mysterien und Legenden um Ilion, welches bei uns auf der Erde auch als Troja bekannt ist, mal genau unter die Lupe nehmen.”
“Guter Vorschlag, Lieutenant. Nur, wen aus unserem Team können wir da nur zu diesen Thema fragen? Unsere Verbündeten von den Kolonien von Kobol und auch die Soldaten der Orici werden uns da nicht weiterhelfen können. Funke mal alle von unseren Team an, damit sie alle hierherkommen! Denn mehrere Köpfe wissen mehr als nur ein Einzelner.”
weitentfernte Galaxie
Destiny, Brücke
“Die Sensoren haben mehrere Signale ausgemacht”, teilte Doktor Rush über Funk Colonel Young mit.
Nur wenige Minuten später war es voll auf der Brücke geworden. Sofort fragte Everett: “Nicholas, haben wir schon ein Muster?”
“Augenblick… Es sind diese Drohnen.”
“Nicht schon wieder”, stöhnte Eli, dem diese Begegnungen so langsam missfielen, genauso wie die mit den anderen Aliens, die einst Nicholas und Chloe in ihrer Gewalt gehabt hatten.
“MacGyver.”
“Ja.”
“Haben Sie es geschafft die Energieversorgung mit den Schutzschildgeneratoren zu installieren?”
“Wird sich zeigen. Doch ich empfehle einen sofortigen Systemcheck durchzuführen, solange wir noch Zeit dafür haben.”
“Lieutenant Scott was ist mit den zusätzlichen Waffensystemen?”, fragte nun Colonel Telford, der eine positive Antwort von dem jungen Offizier erhielt.
Es dauerte einige Minuten, dann war der von MacGyver erbetene Systemcheck beendet. Auch hier waren alle Anzeigen auf grün.
Doch Colonel Young war nicht erpicht auf eine Auseinandersetzung mit diesen Drohnen, daher fragte er: “Wann können wir in den Hyperraum zurückkehren?”
“In etwa einer halben Stunde”, lautete die Antwort von Varo, dem Luzianer, “wir werden also leider nicht Drumherum kommen, Colonel.”
“Dann sollten wir uns umgehend für dieses Gefecht bereit machen! Warnen sie die gesamte Besatzung Rush! Alle Schilde auf Maximum und die Waffen bereitmachen!”
“Bei der momentanen Geschwindigkeit der Drohnen und der Destiny werden sie in spätestens fünf Minuten in Waffenreichweite sein”, teilte Eli mit, während David die gesamte Besatzung des Schiffes vorwarnte.
