27.12.2025, 19:23
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.12.2025, 19:34 von Jonathan J. O´Neill.)
Odyssee
Folge 5.04 - “Keine Verbindung!”
Hyperraum
Ba’als Flaggschiff, Pel’tak
Seit der Flucht in letzter Sekunde von der Erde, befand sich der übriggebliebene Rest von der Streitmacht der Goa’uld nach der Schlacht gegen die Menschen im Hyperraum. Über Subraum hatte Ba’al den Stützpunkt in der Triangulum-Galaxie kontaktiert, und angeordnet diesen sofort zu evakuieren, nachdem er Koordinaten für einen Treffpunkt mitgeteilt hatte. Doch der oberste Systemlord hatte ein großes Problem, denn nach dieser schweren Niederlage gegen die Menschen war seine bislang unantastbare Position innerhalb der Goa’uld-Hierarchie stark ins Wanken geraten. Seine größte Sicherheit wäre daher schnell einen Ort zu finden, der seinem Volk einen schnellen Neuanfang bringen und sichern würde.
Goa’uld-Flotte
Zur selben Zeit hielten die anderen übriggebliebenen etwa zwei Dutzend Goa’uld-Lords unterschiedlichen Ranges eine geheime Konferenz ab. In jener besprachen sie, ob sie Ba’al überhaupt noch weiter als ihren alleinigen Gebieter anerkennen sollten.
“Sobald wir Lord Ba’al seines Sitzes des obersten Systemlords aller Goa’uld enthoben haben, sollten wir einen bestehenden Rat von fünf bis sieben von uns Lords einführen. Dieser sollte dann in Zukunft die Geschicke unseres Volkes leiten. Doch wir sollten noch einige Zeit warten, bevor wir eine endgültige Entscheidung treffen”, schlug Morrigan schließlich vor, worauf alle anderen Goa’uld nach kurzer Überlegung zustimmten. Denn man wollte Ba’al somit noch eine Gnadenfrist zugestehen.
Milchstraße
Sol-System
Erdorbit
Mu, Kontrollraum
Die Erkenntnis, dass die Flotte der Goa’uld offensichtlich die Milchstraße verlassen hatte, nachdem man sie mit vereinten Kräften aus einer bestehenden wackeligen Koalition besiegen konnte, verdankte man den Tiefraumsensoren der alten Antikerstadt, deren Daten rund um die Uhr überwacht wurden. Dies wurde als sehr notwendig erachtet, weil man annehmen musste, dass Ba’al möglicherweise wieder zurückkehren könnte. Um dies zu verhindern, hatte Adriana, die von ihrer Mutter zur Verfügung gestellten Flotte bis auf ein Mutterschiff, die Verfolgung der flüchtigen Goa’uld aufgenommen.
Hyperraum
Milchstraße < = > Triangulum-Galaxie
Adrianas Flotte & Flaggschiff, Kommandobrücke
Dadurch, dass Adriana Informationen von General O’Neill über den Stützpunkt von Ba’al erhalten hatte, war sie mit dem Großteil ihrer Streitmacht unterwegs dorthin. Kurz vor ihrer Abreise war sie von ihrer göttlichen Mutter aufgesucht worden. Sie hatte dabei schnell um Vergebung gebeten, weil es ihr nicht gelungen war Ba’al gefangen zu nehmen. Es war ein unnötiger Akt gewesen, denn Adria hatte es bereits vorhergesehen, dass dem obersten Systemlord die Flucht gelingen könnte.
Während Adriana den Auftrag erhalten hatte die Flüchtigen zu verfolgen und zur Strecke zu bringen, wollte Adria sich all ihren treuen Gläubigen auf der Erde zeigen. Wodurch sie sich erhoffte, dass sich weitere Erdenmenschen zur Umkehr zu ihr als wahre Göttin bewegen ließen.
Andromeda-Galaxie
Ilion-System
Auf dem ehemaligen Planeten wo sich Ilion einst befunden hatte, waren die Zylonen auf einige interessante Dinge gestoßen. Es handelte sich dabei um ein Sternentor, und dieses befand sich an Bord eines sehr alten Raumschiffes der Antiker, welches sich zur Hälfte in einem Berg befand. Dieser war jedoch durch die heftigen vulkanischen Aktivitäten des Planeten unmittelbar vor der Zerstörung in naher Zukunft bedroht.
“Wir müssen so schnell wie möglich dieses Schiff bergen, damit wir seine Technologie in unsere intrigieren können”, schlug ein Leoben vor, dem nach kurzer Zeit die Bedeutung dieses Fundes klar geworden war.
Und er war nicht allein mit dieser Position, denn die Einser-Modelle waren sich ebenfalls dessen sehr gut bewusst, weil sie die Erinnerungen und das Wissen von der Acht Captain Sharon Satterfield erforscht hatten. Davon hatten allerdings die anderen Zylonen keine Ahnung, weil die Einser das Wissen für sich behielten. Die Zylonen mobilisierten alle verfügbaren Kräfte, die von Erfolg in letzter Sekunde gekrönt waren. Das Raumschiff hob an einem befestigten Gestell, das zuvor an einem langen Stahlseil an einem Basisschiff montiert worden war vom Boden ab, nachdem man es zuvor mit kleinen Sprengladungen vom umliegenden Gestein befreit hatte.
Pegasus-Galaxie
Atlantis, Konferenzraum
Morgan La Fay hatte sich vor wenigen Stunden wieder an etwas erinnert, und hatte daher Richard Woolsey darüber umgehend in Kenntnis gesetzt. Nach kurzer Denkpause war es soweit, der Leiter der Atlantis-Expedition erklärte sich damit einverstanden zu versuchen mit dem Stargate Kontakt zur Stargate Command Base auf dem Mars aufzunehmen.
“Hoffentlich funktioniert es jetzt wieder einen Kontakt aufzubauen”, hatte Richard zum Ende der kleinen Sitzung geseufzt.
Milchstraße
Sol-System
Mars
SGCB, Level 28, kleiner Besprechungsraum Alpha
Erst vor einiger Zeit hatte man die schlechte Nachricht verkraften müssen, dass die Nazis in der Zeit des Zweiten Weltkrieges Shangri-La in ihre Gewalt gebracht hatten, doch die Meldung aus Atlantis, es gebe noch einen weiteren und wohl noch viel mächtigeren Ort, ließ Doktor Daniel Jackson aufhorchen. Der Archäologe begann sofort zu recherchieren, um der gegebenen Spur von Morgan La Fay auf den Grund zu gehen. Parallel dazu versuchte man stets einen Hinweis auf den Verbleib von Shangri-La zu finden.
Alle auf der Basis waren erleichtert darüber gewesen, dass die Erde sich wieder unter der Kontrolle der Menschen befand. General Hank Landry hatte schnell den Raum verlassen, da die nächste Besprechung mit einem SG-Team schon auf in wartete.
Erde
Nordamerika
USA, Homeworld Command, Krankenstation
Im Herzen des Cheyenne Mountain hatten sich um die Stasiskammer von Professor Charles Xavier viele Mutanten versammelt. Sie drückten somit ihre Anteilnahme aus und hofften, dass ihr Freund und zu einem gewissen Teil natürlich auch ihr Mentor doch ihre Anwesenheit trotz seines Zustandes wahrnehmen konnte.
Magneto, Storm, Jean Grey und Scott Summers debattierten darüber wie man ihm am besten helfen könnte. Doch sie fanden keine Lösung, denn der vorliegende medizinische Bericht, den sie selber geprüft hatten war eindeutig, sie konnten ihm nicht wirklich helfen, denn der Angriff mit dem Handmodul durch Murdoc war zu verheerend gewesen. Sie bemerkten nicht wie General Jack O’Neill, Laura und ihr Vater Wolverine eingetreten waren, um ebenfalls ihre Anteilnahme auszudrücken.
“Sir.”
“Was gibt es, Sergeant Miller?”
“Sie sollten umgehend in den Kommunikationsraum kommen, General. Denn dort stimmt etwas nicht.”
“Na schön. Was stimmt nicht? Sagen Sie mir etwas! Ich hasse nämlich Überraschungen! Also rücken sie damit raus, Sergeant!”
“Nun ja, die Kontaktfläche hat aufgehört zu leuchten, Sir.”
entfernte Galaxie
Destiny
“Die Verbindung ist hoffentlich nur gestört.”
“Das ist nur zu hoffen, Everett”, murmelte Nicholas, der sich noch einmal von dem im Raum Anwesenden ausführlich berichten ließ.
“Es wurde also nicht manipuliert! Kein außerirdisches Wesen war hier drin, da dieser Raum hier mit am Besten bewacht ist”, stellte David anhand der Aussagen aller erleichtert fest.
Der wissenschaftliche Leiter an Bord der Destiny überprüfte noch einmal einige Anzeigen, dann schüttelte er den Kopf: “Wir scheinen die Reichweite der Kommunikationssteine seit der Ankunft in diese neue Galaxie endgültig verlassen zu haben. Dies ist die einzige plausible Erklärung, da die Energieversorgung hier intakt und voll funktionsfähig ist.”
“Das ist nicht gut. Wohlmöglich können wir auch nicht mehr durch das Sternentor von der Erde aus kontaktiert werden”, vermutete MacGyver daher, der aber zufrieden über die letzte Nachricht von der Erde war, da es endlich gelungen war Murdoc wohl für immer aus den Verkehr zu ziehen. Auch Peter Thornton und Jack Dalton waren darüber sehr erleichtert gewesen.
Andromeda-Galaxie
Zylonenterritorium
Mit dem im Ilion-System gemachten und sichergestellten Fund war man auf dem Weg zurück zur gigantischen Heimatkolonie der Zylonen. Denn dort wollte man genauer und in Ruhe weiter an dem Raumschiff forschen. Aber schon unterwegs, war man einigen der verborgenen Geheimnisse auf der Spur, denn man hatte bereits die Computer angezapft, um an die Datenbank des alten Raumschiffes zu gelangen.
Durch das gestohlene Wissen von Sharon Satterfield, hatte man bereits sehr wichtige Kenntnisse vom Stargate erlangt, und jenes wurde versucht mit der Adresse zur Destiny anzuwählen. Doch schlug die Aktion fehl.
Weswegen man eine Lagesprechung angesetzt hatte, an welcher je ein Zylonenmodell teilnahm.
“Dieser Antrieb dieses Raumschiffes ist sehr weit fortgeschritten, und ist wohl in der Lage intergalaktische Reisen zu ermöglichen. Wir hatten aber im Vorfeld große Mühe damit gehabt, überhaupt die primären Systeme zu aktivieren. Nach einigen weiteren Tests mit menschlichen Gewebeproben, die anders waren, weil sie ein bestimmtes Gen aufwiesen, gelang es uns dann schließlich”, berichtete eine Sechs.
“Dann stellen wir eine Mannschaft zusammen, die sich an Bord dieses Schiffes dorthin auf den Weg machen wird, sobald wir die Datenbank kopiert haben”, schlug einer der Dorals vor.
Odyssee
Folge 5.05 - “Icarus, Teil 1”
Andromeda-Galaxie
Xi-Sektor
Mercury-Flotte
Die Flotte von Admiral Steven Baker hatte sich auf der Flucht vor den Zylonen und parallel auf der Suche nach einer neuen dauerhaften Heimat den unteren und äußeren Rand der eigenen Galaxis genähert. Während dieser langen Reise bisher ging der Befehlshaber der Flotte den Zylonen schon seit geraumer Zeit aus dem Weg, denn die Mercury wies zu starke Schäden auf, die keine längeren Gefechte mehr erlaubten.
Battlestar Mercury, CIC
Schon nach einer Pause von nur acht Stunden hatte Steven Baker sein Quartier wieder verlassen und auf seinen Posten zurückgekehrt.
„Haben Sie wenigstens ein paar Stunden geschlafen?“
„Ja. Schon kurz nachdem ich auf der Couch gelegen hatte, muss ich eingenickt sein, Colonel. Wie ist der aktuelle Status der Flotte?“
„Die Reparaturen der Titania sind gut verlaufen… doch die Mercury bleibt ein kaum lösbarer Fall. Wir müssten eigentlich ein ganzes Jahr den Kahn hier in eine Werft stecken, wenn das überhaupt reicht…“
„Das habe ich bereits geahnt. Gibt es auch gute Nachrichten, Dave?“
„Eines unser Raptorteams hat einen Planeten entdeckt, dort können wir aber nicht auf Dauer bleiben, also dauerhaft siedeln, sondern nur einige Vorräte, vor allem das benötige Wasser aufnehmen. Tut mir leid, Steve.“
„Immerhin etwas. Die Koordinaten dieses Planeten sofort an die gesamte Flotte senden, damit wir dorthin und mit der Arbeit beginnen können!“
Ny-Sektor
Electra-Flotte
Ilion, Kontrollraum
„Also, was haben Sie für uns, Miss Shen? Sie sprachen von wichtigen Neuigkeiten und Beobachtungen, die sie hier seit einiger Zeit getätigt hatten.“
„Ja, Admiral McBride. Dank der Tiefraumsensoren Ilions haben wir eine Flotte entdeckt. Diese ist in einem benachbarten Sektor und etwa 50 Lichtjahre von uns entfernt. Das Interessante dabei ist, dass es sich dabei anscheinend nicht um Zylonen handelt…“
Sofort unterbrach Admiral McBride: „Einen Moment! Woher will man dies denn so genau wissen?“
„Dies kann ihnen Doktor Rosenthal natürlich viel besser erklären.“
„Gut. Also dies können wir anhand der Daten herausfiltern, die wir erhalten haben. Hier eine Auflistung der errechneten Größen.“
„Sie könnten Recht haben“, murmelte Diana McBride, die schnell den von Xiaoyi Shen ausgehändigten Ausdruck überflog, und sofort an ihren Bruder zu einer genaueren Analyse weitergereicht hatte.
Pegasus-Galaxie
Atlantis, Konferenzraum
Kurz nachdem die Türen geschlossen waren, eröffnete Richard Woolsey die angesetzte Besprechung: „Meine Damen und Herren, sie haben alle die Daten vor sich liegen und auch die Berichte aus der Milchstraße sowie von der Expedition aus der Andromeda-Galaxie. Natürlich werden wir uns vorrangig um die Angelegenheiten in der Pegasus in Gestalt der Wraith kümmern. Deswegen war unser Gedanke die Territorien der Wraith und ihre Bewegungen möglich genau zu studieren, sowie ihre jeweiligen Flottenstärke genau zu kennen.“
„Wir wollen in der Pegasus die Wraith, wenn möglich komplett ausmerzen. Deswegen waren die meisten Schiffe unserer Flotte seit geraumer Zeit in dieser Galaxie in verschiedenen Quadranten unterwegs, mit dem Ziel genau diese Daten zu liefern“, fuhr Steven Caldwell fort.
John Sheppard ergänzte: „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir es seit unserer Ankunft in der Pegasus geschafft haben über ein Dutzend Basisschiffe der Wraith zu zerstören. Aber auch es leider nicht geschafft haben komplett die Pegasus mit unserer Flotte abzusuchen. Gut möglich, dass wir möglicherweise einige Schiffe der Wraith daher übersehen haben.“
Auf dem Bildschirm öffneten alle am Tisch die entsprechende Datei, die in einer Auflistung folgenden Inhalt offenbarte:
# 37 Basisschiffe
# rund 150 Kreuzer
# 9 Versorgungsschiffe
# rund 400 Transporter (Shuttles)
# 4.000 - 8.000 Wraith-Jäger (Darts)
# mindestens 1.000.000 - 2.000.000 Wraith
„Das sind aber eine Menge Wraith!“, schluckte Rodney McKay, der die Auflistung sah und auch die Worte von Colonel Sheppard gehört hatte.
„Was genau ist der Plan?“
„Wir werden mit unseren Schiffen, die wir in dieser Galaxie zur Verfügung haben, jede der bekannten einzelnen Flotten angreifen und auslöschen, Ronon. So sieht zumindest die Theorie unseres Planes aus.“
Der Sateder tat so als würde er kurz darüber nachdenken, dann sagte er: „Sie wollen also die Wraith komplett ausrotten - gefällt mir, Sheppard.“
„Doch, was ist mit den Wraith, die den Weg in ihre Galaxie gefunden haben?“
„Da haben sprechen Sie einen wichtigen weiteren Punkt an, Teyla. Dies ist ein großes Problem, denn unsere dortigen Verbände in der Milchstraße sind so ziemlich, während der vergangenen Schlacht um die Erde gegen Ba‘al und die anderen Goa‘uld massiv reduziert worden“, seufzte Mister Woolsey kurz.
Wenige Atemzüge später ging die Besprechung weiter, in der Caldwell, Sheppard und Ronon Dex einige Vorschläge machten, wie sie am Besten gegen die einzelnen Wraith vorgehen würden. Der Leiter der Atlantis-Expedition musste sie schließlich bremsen, da es noch einige andere Themen gab, die auf der Liste der Besprechung standen.
Milchstraße
Sol-System
Erde
Auf dem gesamten Planeten und auch in dessen Orbit sowie über dem Marsorbit war man immer noch damit beschäftigt Schäden, Trümmer und Spuren der schweren Kämpfe zu beseitigen. Jetzt erst, nachdem sehr viel Zeit vergangen war, wurde der gesamten Welt und ihrer Bevölkerung das Ausmaß der heftigen Auseinandersetzung mit Ba‘al und den anderen Goa‘uld bekannt.
Die verbliebenen Regierungschefs, die der heimlichen Implantation eines Goa‘uld entgangen waren, hatten große Mühe damit das Vertrauen ihrer Bürger wiederzuerlangen. Viele misstrauten einander, da es nach wie vor viele Goa‘uld auf der Erde gab, die sich aber nach einer Überprüfung mithilfe von Za‘tarc-Detektoren den Tok‘ra angeschlossen hatten. Darunter waren auch bekannte Namen, wie zum Beispiel die ehemaligen Goa‘uld-Lords Yu und Amaterasu, die sich auf der Erde niederlassen wollten. Die Goa‘uld Kali hingegen beschloss, zwischen Indien und Deutschland zu pendeln, weil sie in Hamburg ihre Freundinnen beziehungsweise Verbündete Nike und Bastet hin und wieder zu besuchen gedachte.
Viele Mutanten beschlossen mit Hilfe ihrer Kräfte den Menschen beim Wiederaufbau zu helfen. Ein Vorhaben welches von Erik Lehnsherr, der vielen als Magneto bekannt war, geteilte Gefühle ausgelöst hatte. Jener war sehr viel mehr daran interessiert, dass man sich seines alten und langjährigen Freundes annahm, damit dieser schnell wieder gesund werde.
Nordamerika
USA, Homeworld Command
Tief im Cheyenne Mountain Complex liefen alle Informationen zusammen, und von dort aus nach gründlicher Überprüfung an die UN, die diese dann an die einzelnen Nationen weiterleitete.
Cameron Mitchell vermisste die Missionen durch das Stargate und seine Teamgefährten von SG-1 immer mehr. Er hoffte inständig, dass die Tür aufgehen und sich Jack O‘Neill wieder an den Schreibtisch setzen würde. Er nahm mehrmals täglich Kontakt zur Stargate Command Base auf den Mars auf, da ihm die aktuellen Nachforschungen von Daniel Jackson sehr interessierten. Doch auch der Zustand von Charles Xavier, der sich immer noch in Stasis befand beschäftigte ihn wie auch alle anderen Mutanten, die den Professor als Mentor und Freund hoch schätzten.
Los Angeles, Phoenix Foundation
Es schien in der Familie zu liegen, denn Sam MacGyver-Malloy half bei vielen laufenden Projekten mit, da eine funktionierende Infrastruktur von großer Bedeutung nicht für sein eigenes Land, sondern für die gesamte Welt war. Gerade eben arbeitete er daran, wie man für sauberes Trinkwasser in vielen Ländern sorgen könnte, weil in überwiegend ärmeren Ländern immer noch so manche Seuchen grassierten.
Entfernte Galaxie
Destiny
An Bord des alten Antikerschiffes herrschte bei vielen Menschen große Ratlosigkeit. Denn es war vollkommen unklar was als nächstes passieren würde. Auch vermutete Doktor Rush mittlerweile, dass sie auch nicht mehr durch das Stargate erreichbar sein würden, egal wie groß die Energiequelle wäre.
Daher hatte Colonel Young entschieden jede kleine Möglichkeit zu nutzen, zum einen um in eine Sonne zu fliegen um die Destiny mit der benötigten Energie zu versorgen und zum anderen auf bewohnbaren Planeten Vorräte zu sammeln.
Andromeda-Galaxie
Xi-Sektor
Planetenorbit
Mercury-Flotte
Battlestar Mercury, CIC
„DRADIS-Kontakt! Peilung 3-3-9!“, meldete der Taktikoffizier auf Grund eines akustischen Annäherungsalarms aus heiterem Himmel.
Die Blicke von Baker und Hopkins gingen sofort auf den großen DRADIS-Monitor über ihren Köpfen. Der XO fluchte: „Verdammt! Das musste ja irgendwann passieren. Wir müssen unsere Leute so schnell wie nur möglich von der Planetenoberfläche evakuieren.“
„Das ist ein Raptor, Dave. Ein einzelner Raptor“, erwiderte der Admiral mit gelassener Ruhe. Doch er gab dem Ratschlag seines Ersten Offiziers statt, nämlich vorsichtshalber mit der Evakuierung zu beginnen, denn sie wussten, dass die Zylonen durchaus auch über koloniale Raptor und Schiffe verfügten.
„Der unbekannte Raptor ruft uns, Sir“, sagte der Kommunikationsoffizier.
„Die CAP soll den Raptor abfangen! Und diese uns noch unbekannte Raptorbesatzung soll uns umgehend ihren Identifizierungscode mitteilen!“, ordnete Colonel Hopkins an.
„Wird gerade übermittelt.“
„Gut, Lieutenant.“
5 Stunden später
Andromeda-Galaxie
Xi-Sektor
Planetenorbit
Mercury-Flotte
Battlestar Mercury, Offiziersmesse
Aufmerksam aber auch sehr erstaunt hatte der Stab von Admiral Baker den vielen Berichten gelauscht, die von Admiral McBride, Commander Aberdeen und Miss Shen erzählt wurden.
„…wenn ich dieses gewaltige Raumschiff, das einer Stadt ähnelt nicht sehen würde, würde ich glauben man wäre dabei mir einen gewaltigen Bären aufzubinden. Natürlich sind auch die Mitglieder von ihrer Expedition, die sie von einer anderen benachbarten Galaxie hierher in diese hier geführt haben auch ein Beweis. Doch ich muss zugeben, dass es mir sehr schwer fällt dies zu verarbeiten. Dieses Ilion ist bei uns auch als Ilios sowie in ihren Mythen als Troja bekannt gewesen. Interessant wie einige alte Legenden doch wahr sind“, erklärte Steven Baker, der sich im letzten Teil seines Statements an die Leiterin der Andromeda-Expedition gewandt hatte.
Ilion, Kontrollraum
Gedankenverloren hatte mich mein Weg in den Kontrollraum geführt. Große Nervosität machte sich bei den Leuten an den Konsolen und an einigen Bildschirmen breit, denn man hatte durch die Tiefraumsensoren Ilions etwas Beunruhigendes entdeckt.
„Admiral Baker, Miss Shen und Admiral McBride müssen sofort über diese Ereignisse in Kenntnis gesetzt werden!“, urteilte Doktor Rosenthal.
„Was ist denn los?“, fragte ich darum verwundert.
„Wir bekommen demnächst Besuch. Eine gewaltige Armada von mehr als ein Dutzend Basisschiffen der Zylonen wurde entdeckt. Und wenn die ihren Kurs beibehalten, werden sie in drei Tagen hier sein“, antwortete Private Kieras.
Odyssee
Folge 5.06 - “Icarus, Teil 2”
Andromeda-Galaxie
Xi-Sektor
Planetenorbit
Alliierte Flotte
Ilion, Kontrollraum
Die Flotte war durch den Zusammenschluss von den Admirals McBride und Baker größer geworden, und dadurch, dass sich mehrere Vertreter von verschiedenen Völkern darin befanden, die gegen die Zylonen zu bestehen versuchte, verstand man sich in erster Linie als Alliierte gegen diesen Feind.
Besprechungsraum
“Wir haben noch genau 26 Stunden um eine wichtige Entscheidung zu treffen”, begann Admiral Baker, “nämlich ziehen wir weiter und gehen den Zylonen aus den Weg oder stellen wir uns dieser Flotte, wobei wir dabei hohe Verluste riskieren.”
“Vielleicht könnten wir diesen Feind auch in eine Falle locken”, schlug Larissa vor. Sofort waren fragende Blicke auf die Angehörige der Leibgarde von Adriana gerichtet. Diese verwies auf die Menschen aus der Milchstraße: “Ihren Volk müsste da doch etwas einfallen, denn Ihr habt immer einen Ausweg gefunden, wenn es auch auf den ersten Blick zunächst unmöglich erschien, habt Ihr es geschafft - auch gegen die Ori.”
“War da etwa ein Kompliment versteckt?”, fragte daher Leutnant Jessica Schneider vorsichtig nach.
“Ja”, bestätigte, die Kriegerin der Orici, “wenn auch ein sehr mühsames.”
Die neugierigen Augen aller Gesprächsteilnehmer waren kurz darauf auf Major Hailey und Lieutenant Fraiser gerichtet. Von den beiden erhoffte man sich eine schnelle und vor allem auch damit verbunden eine umsetzbare Lösung.
Jennifer und Cassandra sahen sich kurz an. Cassie machte dann den Vorschlag: “Wir könnten sie gewiss in eine Falle locken. Doch ist es sehr riskant, denn wir könnten die Flotte der Zylonen nahe an die Sonne eines benachbarten Planetensystems heranlocken. Dieser Stern hat eine ziemlich hohe Aktivität in Form von mehreren Sonneneruptionen an nur einen Tag. Doch einige von ihnen sind sehr heftig. Leider sind sie sehr selten und fast unvorhersehbar. Zum Glück verfügt Ilion über hervorragende Sensoren, die eine solche Vorhersage erleichtern.”
“Aber wie locken wir die Zylonen zum richtigen Zeitpunkt in die Falle, und womit?”, fragte Commander Liam Aberdeen, der nicht als Einziger den Ausführungen der Soldatin und Wissenschaftlerin aufmerksam zugehört hatte.
“Wir müssten dazu leider ein Schiff als Köder benutzen, das die Zylonen mehr als nur interessiert”, ahnte Admiral Diana McBride.
“Das ist ein ziemlich hoher Preis, den wir da bezahlen müssten. Vielleicht wäre es klüger, wenn wir uns zurückziehen würden, und zwar so schnell wie nur möglich”, erwiderte hingegen Colonel Chou, der der militärische Befehlshaber der Andromeda-Expedition war.
“Da muss ich widersprechen Colonel Chou. Wir verfügen über einige Schiffe innerhalb unserer Flotte, die wir eh früher oder später aufgeben müssen. Zudem würden wir einen großen Sieg verbuchen, indem wir den Toastern einen gewaltigen Schlag versetzen würden, wenn die Falle mit voller Wirkung zuschnappen würde”, widersprach Admiral Baker. Und auch Admiral McBride nickte schon, und erklärte: “Wir sollten mit der Arbeit beginnen und unsere komplette Flotte in das betreffende System verlegen.”
Damit war die Entscheidung gefallen, nämlich dass man die Zylonen in eine Falle locken wollte, auch wenn man dabei einige Schiffe opfern würde.
Alle Befehlshaber der einzelnen Flüchtlingsflotten ließen sich umgehend von den Verantwortlichen die Auflistung der Zustände der einzelnen Schiffe geben. Dies sollte helfen die Auswahl schnell zu treffen.
“Sofort die Hephaistos evakuieren! Ja, richtig! Alles an Vorräten und wichtigen Dingen sind zu entfernen, damit sie an Bord der Electra transferiert werden können! Sie haben dafür noch exakt 24 Stunden Zeit!”, erklärte Commander Liam Aberdeen an, der demonstrativ dabei auf seine Armbanduhr gedeutet hatte, während er sprach.
Zeitgleich lief auf einer aktivierten Uhr der abzählende Countdown mit.
Durch die auf den neusten Stand gehaltenen Flottenlisten fiel die Auswahl der Schiffe in der gesamten Flotte sehr schnell. Denn kurz darauf trafen es auch noch die Iuno, ein Kampfstern des Valkyrie-Typs sowie die Mercury, die die Namensgeberin für die entsprechende Battlestar-Bauart war. Auch einige zivile Schiffe wurden dafür ausgewählt, um die Falle für die Zylonen noch um einiges attraktiver zu machen. Es war somit eine gemischte Flotte aus eben den drei Kampfsternen, einen Tyliumraffinerieschiff, zwei alten Transportern, einem ziemlich marode gewordenen Botanikschiff und zwei zivilen kolonialen Passagierschiffen, die alle eines gemeinsam haben, nämlich zu schwere Schäden nach der langen Flucht.
Dass die Zeit das größte Problem bei der ganzen auch sehr riskanten Sache war, war allen Verantwortlichen in der Flotte klar. Der Plan zur Ausführung sah vor, dass sich nur wenige an Bord der Schiffe aufhalten sollten, die sich dann aber mit einer Flotte von Evakuierungsraptor in Sicherheit bringen sollten sobald alle Schiffe auf Position waren.
Zudem wollte man zuerst ins Zielsystem springen, und erst danach so schnell es möglich war die FTL-Antriebe und anderen wichtigen Module ausbauen.
Entfernte Galaxie
Destiny
Man hatte gerade erst vor wenigen Sekunden den Hyperraum verlassen. Es dauerte nicht lange bis unbekannte Schiffe auftauchten und ohne jegliche Vorwarnung damit begannen die Destiny zu attackieren. Nach einer kurzen Beratung beschloss man, da sich allmählich die Energiereserven des Schiffes dem Ende zuneigten, in die Sonne zu fliegen um neue Energie aufzunehmen. In der Zwischenzeit versuchte die Besatzung an Bord möglichst viele Informationen über den neuen Gegner zu sammeln, die nützlich sein würden sowie Vorbereitungen für den Flug in die Sonne zu treffen.
Milchstraße
Sol-System
Mars, SGCB, Level 18
Nach einer einstündigen Beratung mit den fünf Kommandanten der Basis war es dann soweit, denn trotz großer Bedenken wurde das Gerät Merlins von Doktor Jackson und Doktor McKay aktiviert, weil sich dort ein weiterer wichtiger Hinweis befinden sollte, von welchen Morgan La Fay auf Atlantis dem Team von Colonel Sheppard und Mister Woolsey erzählt hatte.
Entfernte Galaxie
Destiny, Kommandobrücke
Als sich das Erkundungsschiff der Antiker der Sonne schon sehr angenähert hatte, bemerkte Doktor Rush: “Da sind soeben weitere Objekte aufgetaucht! Es sind wieder unsere alten Freunde - diese Drohnen! Wenn wir Glück haben, bemerken die uns nicht einmal, weil wir uns schon sehr nahe an dem Stern dieses Systems befinden.”
“Wollen wir es hoffen”, erwiderte Colonel Young, der über Funk die Nachricht erhalten hatte, dass die Vorbereitungen für den Flug in die Sonne abgeschlossen waren.
“Die Schilde sind stark genug, insbesondere bei dem Gewächshaus. Dennoch haben wir zur Sicherheit die entsprechenden Vorkehrungen für die Aussaat getroffen”, erklärte Eli.
Observationsdeck
Fast alle an Bord der Destiny, die nicht gerade für einen Dienst eingeteilt waren, hatten sich hier eingefunden. So auch MacGyver, Pete Thornton und Jack Dalton, die zum ersten Mal den Flug in eine Sonne miterleben konnten.
“Das wäre das Highlight jeder Reise durch das All, Leute, der Flug in die Sonne. Zeitgleich könnte man Sonnencreme oder so verkaufen…”, murmelte Jack, der gar nicht mitbekam, wie kritisch und wortlos er deswegen sofort von seinen beiden Freunden beäugt wurde.
Es wurde immer heller, während das sehr alte Raumschiff der Antiker in die Sonne schließlich eindrang und bis sie in ihr komplett verschwand. Die benötigten Apparate am Schiffskörper der Destiny fuhren dann ganz automatisch aus, um die Energie der Sonne aufzunehmen und zu speichern.
Einige der fremden Raumschiffe versuchten nur für einen Moment der Destiny zu folgen. Doch wurden sie kurz darauf von den ferngesteuerten Drohnen angegriffen und in eine schweren Kampf verwickelt, den sie dann schließlich auch verloren. Derweil durchquerte die Destiny den Stern, den sie wieder auf der gegenüberliegenden Seite in der nächsten Zeit verlassen würde.
Milchstraße
Sol-System
Mars, SGCB, Level 18
Die beiden Wissenschaftler befanden sich schon seit ungefähr einer Stunde in einer anderen Dimension. Es war nötig um an die benötigten Informationen zu gelangen, die auf dem Artefakt verborgen waren.
Mittlerweile hatte Daniel Jackson auch die entsprechende Datei im Gerät von Myrddin, welches in der Kammer in Clastonbury entdeckt worden war, gefunden. Das führte schließlich dazu, dass Rodney McKay unruhig geworden war. Dies machte sich dadurch bemerkbar, dass der Kanadier ständig Fragen stellte, was den Archäologen irgendwann zu viel wurde, weshalb er den Physiker auffordern musste sich zurückzuhalten.
Andromeda-Galaxie
Xi-Sektor
Flotte der Zylonen
An Bord des Flaggschiffes des großen Flottenverbandes des Zylonen hatte man auf dem DRADIS die Signale einer potentiellen Flüchtlingsflotte von Menschen entdeckt. Doch verschwanden diese, da sich diese der Sonne immer weiter genähert hatte.
“Der Empfang ist massiv gestört”, stellte ein Zweier enttäuscht fest.
“Schicken wir doch einige Jäger zur Aufklärung, die uns eine visuelle Bestätigung geben könnten”, schlug eine Acht vor.
Nach einer kurzen Beratungszeit wurde unter den Zylonen abgestimmt, mit dem Ergebnis dass der eingebrachte Vorschlag angenommen wurde und ein Geschwader von Raidern zur Überprüfung entsandt werden sollte.
Milchstraße
Sol-System
Mars, SGCB, Level 18
Ihre Arbeit war getan. Zumindest ein Teil davon, denn nun saßen beide an Computern um die jüngsten gesammelten Informationen festzuhalten. Dabei konzentrierte sich Rodney auf die technischen und Daniel auf die historischen Inhalte, die man herausgefunden hatte. Eine mühevolle Arbeit, weil es eine unerwartet hohe Menge von Daten gewesen war, die sich als nützlich erweisen könnten.
Andromeda-Galaxie
Xi-Sektor, Zielgebiet
Alliierte Flotte < = > Flotte der Zylonen
An Bord einiger Schiffe wurden die letzten Vorbereitungen getroffen beziehungsweise die letzten Bauteile demontiert, die als Ersatzteile von enormem Wert waren. Würden in dem Moment die Zylonen auftauchen, wenn einige Schiffe der Flotte wegspringen könnte der Plan scheitern oder den Maschinenwesen signalisieren, dass es einige Schiffe der Menschen gäbe, die technische Probleme hätten und somit bei einem Angriff leichte Beute wären.
An Bord und im Combat Information Center der Battlestar Titania hatte Admiral Steven Baker das Kommando übernommen, weil er sein eigenes Schiff die Mercury hatte aufgeben und für diesen Plan hergeben müssen. Was hieß hier, müssen. Er wollte es ja selber, denn eine so große Flotte der Zylonen für immer zu vernichten, war allemal dieses Wagnis und Opfer durchaus wert.
Es gab natürlich durch die Planumsetzung sehr viele Personalverschiebungen innerhalb der Flotte. Eine Thematik, die man in schon in naher Zukunft gedachte anzugehen.
Der neue Befehlshaber der Titania spürte das Kribbeln am gesamten Körper. Die Spannung stieg, denn immer noch befanden sich so einige Schiffe der regulären Flotte, mit einer einzigen Ausnahme, nämlich von Ilion bei ihnen. Auch ging man davon aus, dass die Zylonen in der Nähe ein oder gar zwei Auferstehungsschiffe haben würden, weshalb man getarnte Puddle Jumper im und in der Nähe dieses Sonnensystems postiert hatte. Denn man hatte vor den Zylonen einen sehr schweren und schmerzhaften Schlag zu versetzen.
Man hatte schon damit gerechnet, denn als der Alarm ausgelöst wurde, waren auf dem DRADIS für nur wenige Minuten die Signale von ungefähr einem Dutzend Zylonenjägern zu sehen.
“Okay. Wir haben noch einige Minuten, dann wird es hier nur so von den Toastern wimmeln! Doch dann will ich nicht mehr lange hier sein! FTL und die Sprungkoordinanten laden! Melden Sie der Flotte, dass wir auf mein Zeichen von hier wegspringen werden!”, gab Admiral Steven Baker bekannt, der inständig hoffte die Titania schon in naher Zukunft abgeben und das Kommando an Bord der Heracles übernehmen zu können.
Wie vermutet dauerte es nur wenige Minuten. Dann waren sie da, die Zylonen. Zehn Basisschiffe waren mit dem Ziel aufgetaucht, diese Flotte der Menschen aus den zerstörten Kolonien von Kobol auszulöschen.
Nicht nur Steven Baker schaute auf die Uhr. Der Admiral wollte sich exakt an den von Major Hailey und Lieutenant Fraiser errechneten Zeitpunkt halten.
“Die Basisschiffe der Zylonen nähern sich schnell und werden in etwa sieben Minuten in Waffenreichweite sein, Sir”, meldete der Taktikoffizier.
Noch einige Sekunden wartete der neue Befehlshaber der Titania, bevor er den Befehl erteilt hatte, sich zur übrigen und bereits wartenden Flotte zurückzuziehen.
Um die Übernahme der Schiffe durch ein Computervirus der Zylonen auszuschließen wurden die Schiffe, die auf Grund ihrer irreparablen Schäden für diesen gefährlichen Plan ausgewählt worden waren, manuell gesteuert und bedient, was bei den Kampfsternen natürlich auch deren reduzierte Waffensysteme betraf.
“Aha! Offenbar haben diese anderen neun Schiffe von diesem Ungeziefer Probleme mit ihren FTL’! Helfen wir ihnen doch dabei, dass sie sich nicht mehr darum und andere Dinge kümmern und sorgen müssen!”, stellte ein Einser diabolisch grinsend fest, der die Situation an Bord seines Schiffes auf der Brücke beobachtet hatte.
Auf der Brücke des Flaggschiffes der Zylonen gab man die Anweisung die Flotte der Menschen einzukreisen, damit man sie besser gezielt unter Beschuss nehmen konnte.
An sich war es vollkommen irrelevant, ob es die Zylonen schaffen würden die Köderflotte der Menschen zu zerstören oder nicht. Denn die Zeit lief ab und die Menschen, die sich noch an Bord jener neun Schiffe aufgehalten hatten, bestiegen die Evakuierungsraptor um sich in Sicherheit zu bringen.
Im Eifer des Gefechtes ging die Flucht dieser knapp anderthalb Dutzend Raptor vollkommen unter. Die Zylonen wunderten sich nur, dass die Kampfsterne gar keine Viper zur Verteidigung gestartet hatten.
Schließlich geschah es. Die vorhergesagte starke Sonneneruption nahm ihren Lauf. Und zwar exakt genauso, wie er an Bord Ilions von Hailey und Fraiser errechnet worden war. Denn in Bruchteil von nur wenigen Sekunden schoss ein gewaltiger Strahl heißer Gase und Materie von der Sonnenoberfläche auf die Raumschiffe zu. Die Zylonen konnten daher nicht mehr reagieren, weswegen ihre Schiffe, ebenso wie die der Menschen im rasanten Tempo zerstört worden waren.
Etwa drei Lichtjahre von diesem Planetensystem entfernt liefen die Systeme der drei Wiederauferstehungsschiffe auf Hochtouren, denn die Bewusstseins der Zylonen wurden in neue bereitstehende Körper heruntergeladen. Doch ohne jegliche Vorwarnung oder ein Anzeichen von der Gegenwart eines Feindes wurden diese drei Schiffe und die beiden zum Schutz abgestellten Basisschiffe aus dem Nichts heraus angegriffen.
Wenige Minuten später erschienen vier Kampfsterne, die nachdem die Jumper die FTL’ der Zylonenschiffe zerstört hatten, den Rest übernahmen und schließlich auch diese fünf noch verbliebenen Raumschiffe des Todfeindes vernichteten.
Milchstraße
Sol-System
Mars, SGCB, großer Konferenzraum
Die Präsentation war fertig gestellt, und alle zur Besprechung geladenen Personen hatten Platz genommen.
Circa zwei Stunden später, sagte Daniel zu allen Anwesenden: “…es handelt sich um einen Ort mit den Namen Emrys. Das walisische Wort für Unsterblichkeit. Dies könnte der wegweisende Hinweis zu dem wirklichen Verbleib von König Artus, seiner Ritter oder gar einer schon längst in Vergessenheit geratenen Vorrichtung der Antiker sein.”
