02.02.2026, 20:57
Odyssee
Folge 7.20 - “Ein letzter Gruß?, Teil 1“
2. Destiny-Galaxie
Hyperraum
Trinitatis, Cafeteria
Seit beinahe schon einem halben Tag, befand sich das wohl mächtigste Stadtraumschiff aller Zeiten von den Antikern wieder in jener Galaxie, welche immer noch eine sehr große Bevölkerung von Menschen auf mehrere Planeten verteilt, in sich beherbergte.
Alle Plätze und Tische in der großen und sehr einladenden Cafeteria, die natürlich auch mit vielen der unterschiedlichsten exotischen Pflanzen verschönert worden war, waren fast immer stets besetzt.
Auch Doktor Hank „Beast“ McCoy hatte sich hier eingefunden, denn es war mittlerweile Zeit fürs Abendessen. Ein sehr gewaltiger Nieser ganz in seiner unmittelbaren Nähe, zwang den vielleicht intelligentsten aller Mutanten, sich zu dessen Ursprung umzudrehen. Es war natürlich Doktor Rodney Meredith McKay dafür verantwortlich gewesen, der kurz darauf abermals noch einige Male sehr kräftig hatte niesen müssen.
„Was sind das nur für komische Pflanzen dort drüben in der Ecke? Es kann nicht anderes sein, es muss an dieser neuen Dekoration in der Nähe meines Stammtisches hier, an der Nähe des Buffets liegen!“, nuschelte der Kanadier, während er sich seine gepeinigte Nase vorsichtig putzte.
Woraufhin Doktor Jennifer Keller, seine Ehefrau, die heute mal wieder mit ihm gemeinsam am Tisch saß, lächelnd erwiderte: „Dies ist vollkommen ausgeschlossen, mein Lieber! Hier, in diesem Raum, befindet sich nichts wogegen Du auch nur im Ansatz allergisch bist, Rodney!“
„Bist du dir da sicher, Jennifer?“
„Ja!“
„Aber es gibt einen Grund! Ich weiß es ganz genau! Ha, hatschi! Siehst du!“, klagte McKay erneut.
Allmählich aber so sicher und auch ratlos, schüttelte Keller den Kopf, dann erhob sie sich, und sagte: „Na schön! Dann ab mit Dir auf die Krankenstation!“
Als ob er nur darauf, auf diese Aufforderung, gewartet hatte, sprang der Kanadier sofort von seinem Stuhl auf, um mit eiligen Schritten seiner Frau in die medizinische Abteilung von der Trinitatis zu folgen.
Dadurch wurde vollkommen unerwartet dieser Tisch frei, welcher sofort von niemand anderes als Jack Dalton in Beschlag genommen wurde.
Kurz darauf meldete sich dann der Kontrollraum durch eine sehr dringende Funkmitteilung bei Doktor Hank „Beast“ McCoy, mit der Aufforderung sich schnellstmöglich eben genau dort einzufinden. Somit wurde abermals ein weiterer Tisch in der Cafeteria frei, der auch sogleich sehr schnell einen neuen Gast fand.
Krankenstation
Als die beiden Doktoren Jennifer Keller und Rodney McKay gemeinsam im medizinischen Bereich des Stadtraumschiffes auftauchten, trafen die beiden dort überraschenderweise auf Doktor Daniel Jackson.
„Ach, Sie sind auch mal hier!“, bemerkte der Kanadier leicht hämisch.
„Habe mir nur einige Schlaftabletten und etwas gegen meine Reiseallergie geben lassen“, stellte der Archäologe gegenüber dem Physiker sofort klar. Er verabschiedete sich noch kurz von der Chefärztin, dann machte er sich schon auf dem Weg zum Kontrollraum.
Kaum war Doktor Jackson verschwunden, ahnte Doktor McKay etwas, was er sofort aussprach: „Na klar, jetzt fällt es mir ein! Es muss an dem Essen liegen! Wer weiß, was die da in der Küche zusammengerührt haben?! Die wollen mich vergiften!“
„Papperlapapp! Jetzt bist Du erst einmal ruhig, sonst muss ich Dich ruhigstellen!“, warnte Doktor Keller fest entschlossen, worauf ihr Patient stumm mit einem ängstlichen Blick nickte und auch sofort keinen Mucks mehr von sich gab.
Kontrollraum
Es war einer der längeren Wege gewesen, den Doktor Hank McCoy innerhalb der Stadt hatte zurücklegen müssen. Doch nun war er endlich eingetroffen und erkundigte sich auch natürlich umgehend, weshalb nicht nur seine Anwesenheit, sondern beinahe die des gesamten Führungspersonals dieser Mission so dringend notwendig sei. Auch Doktor Daniel Jackson war kurz nach dem Leiter der Mission im Kontrollraum eingetroffen.
Was dann alle dann schließlich hier erfuhren, sorgte bei den meisten für ein seltsames Gefühl. Erstens war man endlich in einer guten Reichweite um mit dem eigenen an Bord befindlichen Sternentor die Stargate Command Base auf dem Mars anzuwählen, um endlich die Botschaften von der Destiny-Besatzung an die Angehörigen auf die Erde übermitteln zu können, was eine gute Nachricht war. Natürlich würde die Verbindung auf Grund der riesigen Entfernung nur für eine knappe Minute, vielleicht auch zwei halten konnten, doch die Übermittlung der zusammengestellten Daten war von hoher Priorität. Zweitens jedoch befand sich laut den Daten der Tiefraum- und Langstreckensensoren direkt vor ihrer Position, also genau im Orbit eines Planeten, den sie in ungefähr in ein paar Minuten nach dem Verlassen des Hyperraums erreicht haben würden, ausgerechnet ein Mutterschiff der Orici Adria. Dies war eine totale Überraschung, was nur einen Schluss zuließ, hier in dieser Galaxie musste es ein Supergate geben.
„Wir werden unseren Flug fortsetzen und planmäßig den Hyperraum im System dieses Planeten verlassen! Doch werden wir ein wenig früher aus dem Hyperraum kommen, und zwar in etwa hier, damit wir nicht direkt auf dem Schiff der Orici landen!“, legte Doktor McCoy mit dem Finger auf den Monitor deutend fest, was die sofortige Zustimmung von Doktor Jackson fand.
Denn Daniel sagte: „Die Anhänger von Adria sind ganz sicher nicht ohne Grund hier. Es ist anzunehmen, dass sie hier sind um die Menschen in dieser Galaxis zu missionieren. Doch sollten wir zunächst unsere aufgezeichneten Botschaften sowie alle Berichte von der Destiny-Besatzung an die Erde weiterleiten, Hank.“
„Ja, dies hat natürlich absolute Priorität, Daniel. Ist eventuell schon jemand hier im Raum, der ein Gläubiger von der Lehre der Orici Adria ist?“
Um ein Wurmloch zur Stargate Command Base aufzubauen, musste die Trinitatis aber zunächst den Hyperraum wieder verlassen, was von Doktor Hank McCoy auch schon in der nächsten Minute angeordnet worden war.
Sol-System
Novus-Kolonie Solon
Am äußersten Rande des Sternensystems in dem sich die Novus-Kolonie Solon befand, die die Besatzung der Trinitatis bereits auf ihrer Hinreise zur Destiny aufgesucht hatte, verließ das mächtige Stadtraumschiff der Antiker, wie von McCoy zuvor angeordnet, schließlich den Hyperraum.
Trinitatis, Kontrollraum
Umgehend nach dem Verlassen des Hyperraums wurde sofort die Stargate Command Base auf dem Mars in der heimatlichen Milchstraße angewählt, damit man schnellstens die gesammelten und vorbereiteten Daten von der Destiny-Besatzung sowie auch die eigenen Missionsberichte übermitteln konnte. Doch auf Grund der riesigen Entfernung würde man diese Wurmlochverbindung lediglich nur wenige Minuten aufrechterhalten können.
Auf dem großen zentralen Bildschirm des Kontrollraumes, wurden indessen mehrere sehr große Objekte, die eine starke und auch bekannte Energiesignatur aufwiesen, im Orbit des Planeten Solon angezeigt, als das erste Chevron des Stargates bereits eingeloggt war.
Leerer Raum zwischen zwei sehr, sehr weit entfernten Galaxien
Hyperraum
Destiny
Nach einem mehrstündigen, von Colonel Everett Young, verhängten Zwangsstopp der Mission, konnte das beunruhigende Problem der aktuellen Störung der Schiffssensoren unter Mitwirkung aller klügsten Köpfe an Bord der Destiny schließlich endlich behoben werden.
An deren schneller Lösung, waren einige Vertreter sowohl von der Erde, den Tok‘ra, der Luzianer Allianz, einigen Orici-Anhängern und auch von den Kolonien von Kobol beteiligt gewesen.
Laut den nun wieder sicheren Daten, die man jetzt wieder von den Sensoren empfing, würde man erstaunlicherweise nur noch drei relativ kleine Galaxien durchqueren, ehe man endlich das Ziel der langen Reise schließlich erreicht haben würde, nämlich das Zentrum des Universums, so wie es manche der Besatzungsmitglieder an Bord Zutreffenderweise schon bereits bezeichnet hatten.
Milchstraße
Sol-System
Erde, USA, Colorado, Cheyenne Mountain Complex
Homeworld Command
Ebene 27, General O‘Neills Büro
Zum Einen freute sich General Jack O‘Neill außerordentlich über ein Lebenszeichen von der Trinitatis. Aber dadurch, dass die Wurmlochverbindung nur sehr, sehr kurz gewesen war, konnte man nicht wirklich in einen echten Kontakt in Form eines Gespräches treten, wie General Jacques Nantes unter anderem in einer Videokonferenz bedauerte.
Aber man erfuhr dennoch etwas sehr enorm Wichtiges, nämlich den momentanen Aufenthalt einer Präsenz von einer wohl sehr starken Flotte der Orici Adria, die aber mittlerweile ja schon bereits seit einiger Zeit durch Myrddin entmachtet ist.
2. Destiny-Galaxie
Sol-System
Orbit der Novus-Kolonie Solon
Das Auftauchen der Trinitatis und der beiden BC-304er, der Hector und der Paris, sorgte bei dem hier in diesem System stationierten Orici-Mutterschiff für keine sonderlich große Beunruhigung, obwohl man im Falle einer potentiellen militärischen Auseinandersetzung eindeutig unterlegen war.
An Bord der Trinitatis und der beiden BC-304 Schlachtkreuzer, bemerkte man aber auch sehr schnell die unzähligen Trümmer- und Wrackteile, die in diesem Sonnensystem jetzt vorhanden waren. Hier hatte wohl seit ihrer letzten Anwesenheit eine unbeschreibliche heftige und weiträumige Weltraumschlacht stattgefunden.
Nach einer kurzen Analyse der gefundenen Wrackteile stellte man dann fest, dass es sich dabei um mehrere der Drohnenkontrollschiffe sowie natürlich auch von unzähligen derer gesteuerten Drohnen unterschiedlicher Bauarten handelte. Doch auch so einige Überreste der Jäger von den Orici-Mutterschiffen waren darunter zu finden.
Orici-Mutterschiff, Brücke < > Trinitatis, Kontrollraum
Schon lange bestand Kontakt unter den beiden Flaggschiffen, denn man wollte den leichten Frieden zwischen den beiden Völkern wahren. Dies war nur allzu leicht verständlich, weil es ja auch an Bord der Trinitatis sowie ebenfalls auf der Destiny so einige und nicht wenige Menschen gab, die nach wie vor an die Lehre der Orici Adria glaubten.
„Wir sind natürlich hier, um den verirrten und bedrohten Menschen, die in dieser Finsternis und fernab jeglichen Lichtes sind, die einzigwahre Wahrheit zu verkünden!“, erklärte der Prior im feierlichen Tonfall, der nicht nur das Orici-Mutterschiff steuerte und kontrollierte, sondern auch die Truppen, die sich darauf befanden.
„Was ist mit den Menschen, die sich dem verweigern werden, also sich nicht der Lehre anschließen wollen?“, fragte Doktor Hank McCoy mit verständlicher Besorgnis in seiner Stimme.
Zunächst war ein langes Schweigen die Antwort. Eine Antwort, die so einige Minuten anhielt, bevor der Prior dann endlich antwortete, denn er sagte: „Sie werden natürlich immer wieder von unseren Aposteln, gläubigen, frommen Frauen und Männern, die dem Pfad des Lichtes folgen, immer wieder angesprochen und eingeladen werden…“
„Aha“, hakte sich nun Doktor Daniel Jackson unterbrechend ein, „kommt mir irgendwie bekannt vor. Wir machen uns natürlich auch um all die Menschen in dieser fernen Galaxie hier, sehr große Sorgen, da sie die Nachkommen…“
Nun unterbrach hingegen der Prior: „Dies ist mir bekannt, dass sie die Nachkommen von Menschen, die von der Erde stammen, oder vielmehr einer alternativen Besatzung des alten Schiffes der Antiker sind. Zu diesem seit Ihr doch unterwegs, nicht wahr?“
„Wir sind soeben auf der Heimreise, haben aber auf der Reise hin zur Destiny den Menschen in dieser Galaxie eines versprochen, nämlich jene noch einmal aufzusuchen!“, erklärte McCoy mit nun einer viel ruhigeren Stimme.
Nach wenigen Sekunden eines erneuten Schweigens, meinte der Prior dann nur noch: „Ich verstehe. Aber untersteht Euch gegen unsere Bemühungen, diesen vielen Menschen den wahren Pfad zu zeigen, vorzugehen!“
„Solange Ihr diese Menschen nicht bedroht oder dergleichen, und sie sich frei entscheiden können - sehen wir dafür keine Notwendigkeit!“, mahnte Daniel, der die ausgesprochene Warnung verstanden, doch direkt selber eine in Richtung des Priors ausgesprochen hatte.
Als Zeichen des Verstehens nickte der Prior erst einmal nur, dann sprach er: „So sei es!“
Danach wurde die Verbindung beendet.
Trinitatis
Puddle Jumper Hangar
Die ganze Zeit über bereits, war man schon an Bord von insgesamt 12 Puddle Jumpern mit sämtlichen Vorbereitungen beschäftigt gewesen, die die bereits abgestellten Teams zu verschiedenen Siedlungen und Städten auf Solon führen sollten. Deswegen war man auch sehr schnell einsatzbereit.
Alle Missionsteilnehmer hatten ihre Plätze eingenommen. Das Dach des Hangars öffnete sich schließlich, kaum dass der letzte Teilnehmer sich gesetzt hatte. Kurz darauf erhoben sich die Fluggeräte von ihren Liegeplätzen und flogen gen und dann durch die Öffnung.
Kontrollraum
Auf den Bildschirmen wurde die laufende Mission unten auf Solon mithilfe von Bodycams überwacht, die das Ziel hatte, erneut die Menschen dort unten einzuladen auf die Trinitatis zu kommen, die unterwegs nachhause zur Erde in die Milchstraße war. Zudem machte sich der Führungsstab um Doktor McCoy, insbesondere Doktor Jackson, große Sorgen darüber inwieweit die durchaus auch sehr fanatischen Orici-Missionare auf Solon und den anderen Kolonien von Novus wohl agiert hatten.
Ein entscheidender Grund dafür, die Reiseroute in dieser Galaxie noch einmal einer genauen Prüfung zu unterziehen, und gegebenenfalls den bisherigen geplanten Kurs zu korrigieren. Auch musste man stets damit rechnen auf weitere Schiffe der Orici zu treffen, die sich in den Systemen der Novus-Kolonien und wohl auch der neuen Heimatwelt der beiden Staaten, Tenera und Futura auf Novus, offenbar als Retter vor den Drohnen den Menschen dort zu präsentieren.
„Zumindest ist die Evakuierungsflotte der Novianer nicht wirklich davon betroffen. Das hoffe ich zumindest doch sehr“, seufzte Daniel Jackson.
Kaum hatte er ausgesprochen, meldete sich auch schon Rodney McKay mit: „Ach ja, wir wollten doch noch diese Flotte aufsuchen, Doktor McCoy!“, erinnernd zu Wort.
„Ich habe dieses Ihnen gegebene Versprechen meinerseits, was ich auf den Flug hin zur Destiny getätigt hatte, natürlich nicht vergessen, Doktor McKay! Doch müssen wir uns zunächst, um all die anderen Menschen in dieser Galaxis kümmern!“, antwortete der Leiter der Trinitatis-Mission, worauf natürlich der immer noch, von einer unbekannten Ursache geplagte, leicht schniefende Kanadier eine sehr trotzige Miene aufsetzte.
Milchstraße
Sol-System
Erde
Nordamerika, USA, Washington D.C.
Haus von Maryann Wallace
Kurz nachdem es an ihrer Tür in nur sehr kurzer Zeit beinahe schon penetrant in einem kurzen Abstand mehrere Male geklingelt hatte, war Maryann Wallace, die Mutter von Eli Wallace, dann doch schließlich endlich aufgesprungen.
Als sie die Tür geöffnet hatte, traute sie ihren Augen nicht, denn vor ihr stand niemand geringeres als General Jack O‘Neill. Allerdings war der Leiter des Homeworld Command momentan alleine unterwegs, und zudem auch noch in durchschnittlicher ziviler Kleidung. Deshalb gab es wohl auch keine Spur von seiner Adjutantin Major Lauren Perry.
„Was gibt es denn, Jack?“
„Es gibt so einige Neuigkeiten, die Sie vermutlich sehr interessieren werden“, lautete die schnelle Antwort, „denn wir haben vor wenigen Stunden eine Vielzahl von Botschaften der Destiny-Besatzung, über die Stargate Command Base auf dem Mars, von der Trinitatis erhalten. Eine davon ist für Sie.“
„Eli!“, entfuhr es Maryann, deren Herz heftig zu pochen begann. Kurz darauf bat sie den Besucher herein.
Als er ins Wohnzimmer trat, musste O‘Neill feststellen, dass er gerade nicht der einzige Gast in diesem Hause war, sondern dass auch Sharon Walker, die Lebensgefährtin von Camile Wray ebenfalls hier war.
„Gut. Das verkürzt ein wenig meine Runde, Miss Walker. Denn auch für Sie habe ich eine Botschaft dabei!“, meinte General O‘Neill erfreut, der schließlich mit seiner linken Hand noch zügig einen zweiten beschrifteten und markierten USB-Stick aus seiner linken Jackentasche hervorzog, während er den zweiten Satz aussprach. „Hier, Miss Walker! Ich geh dann mal auch gleich wieder.“
„Sie bleiben nicht?“
„Nein. Der Inhalt dieser Botschaften ist nun doch wirklich vollkommen privat! Außerdem muss, will ich noch ein paar, genauer gesagt, noch zwei weitere Botschaften persönlich überbringen. Nämlich eine davon geht noch an Emily Young, und die andere an unsere Präsidentin Armstrong“, antwortete Jack mit einem verschmitztem Lächeln auf die Frage von Maryann.
Kaum war General O‘Neill aus der Tür getreten und auf dem Weg zu seinem Wagen, da holten die beiden neugierig gewordenen Frauen auch schon schnell ihre Computer hervor, denn sie wollten natürlich sofort die Inhalte der überbrachten USB-Sticks erfahren. Dass es eindeutig persönliche Botschaften seien, dies hatte ja Jack schon verraten, doch was es genau für welche waren, damit hatte der Leiter des Homeworld Command nicht herausgerückt.
Haus von Maryann Wallace
Wohnzimmer
Um nicht doch noch irgendwie wieder von irgendetwas abgelenkt zu werden, setzten sich natürlich beide, Maryann Wallace und Sharon Walker, ihre Kopfhörer auf. Somit waren beide wirklich ungestört. Tauchten somit ab in eine eigene kleine Welt.
Eine gewisse Unsicherheit und somit auch Nervosität trugen beide selbstverständlich tief in sich, denn war es die lang erhoffte eine Ankündigung der baldigen Rückkehr oder war es gar ein letzter Gruß von der Mitte des der Menschheit bekannten Universums, den man schon so lange befürchtet hatte.
Mit zittrigen Fingern bewegte Maryann Wallace die Maus auf die eine neue Datei des mobilen Datenträgers zu, wo der Name ihres Sohnes stand. Es gab noch zwei weitere Dateien auf dem USB-Stick. Auf einer davon stand der Name von Colonel Everett Young und auf der anderen der von Doktor Nicholas Rush.
Doch sie wollte natürlich zunächst endlich erfahren, was ihr Sohn Eli ihr mitzuteilen habe, und klickte daher auch jene schließlich an.
Ein neues Fenster öffnete sich, der zugleich mit einem beigefügten Vermerk den Beginn des aufgezeichneten Videos ankündigte. Ihr Sohn Eli Wallace war durch ein Bild, schon bereits vor der eigentlichen Wiedergabe der Aufzeichnung zu sehen. Die Frau zögerte noch einige Sekunden, dann startete sie das Video dann doch, welches eindeutig an Bord der Destiny, und zwar auf dem Observationsdeck, aufgezeichnet worden war.
„Hi, Mom! Ich bin es Eli. Sieht man ja, nicht wahr!?“, sagte der junge Mann, der dabei offenbar mehr als nur gutgelaunt in die Kamera winkte.
„Hallo Eli!“, flüsterte Maryann, die ebenfalls instinktiv einmal kurz zurückwinkte, obwohl sie wusste, dass es nur ein Video war.
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Dies war es auch schon mit der 7. Staffel von Odyssee
. Am nächsten Sonntag, den 08.02.2026, geht es dann mit der 8.Staffel los, womit wir dann auch schon fast wieder in der Spur sind...
bis es dann am 22.02.2026 mit den Folgen losgeht
, die von dieser Staffel nicht im alten Forum veröffentlicht wurden.Zwischen den ersten vier Folgen von Staffel 8 lasse ich dann aber jeweils einige Tage Pause
Weitere Informationen gibt es dann, wenn die 8.Staffel am kommenden Sonntag wieder anfängt
