[SG/Multi-Crossover] Odyssee
#66
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Odyssee
Folge 8.06 - “Epiphania - A Principio ad Finem, Teil 2“

Milchstraße
Dakara-System
Dakara

Viele Wochenlang schon, war man immer noch dabei die unzähligen Ruinentrümmer der alten Stadt von Dakara dazu zu verwenden, eine neue Stadt sowie ein kulturelles Zentrum zu errichten. Es sollte vor allem aber auch eine Stätte werden, um alle Jaffa für alle Zeiten daran zu erinnern, dass man zusammenhalten und sich nicht erneut entzweien lassen sollte. Deswegen waren auch alle, das gesamte Volk der Jaffa an den Arbeiten beteiligt. Dort wo sich einst die gewaltige und mächtige Vorrichtung der Antiker befunden hatte, war man dabei eine wirklich sehr imposante Halle mit einem Mahnmal zu errichten.


Chulak-System
Chulak

Auch auf Chulak wurden nach wie vor so manche der vielen Trümmer der erst jüngsten zurückliegenden Auseinandersetzungen beseitigt, und somit eine neue Ära eingeläutet. Das Volk von Chulak hatte nach einer langen Beratung schließlich Teal‘c als ihren Abgesandten für den neuen Jaffa-Rat der Freien Jaffa Nation gewählt, obwohl er gleichseitig eine Funktion innehatte, die in etwa dem eines Außenministers auf der Erde entsprach.

Zufrieden über die bisherigen neuesten Fortschritte, winkte Master Bra‘tac seinen ältesten Freund und zugleich auch wohl besten Schüler zu sich heran, sobald er ihn erblickt hatte. Doch um natürlich ungestört miteinander sprechen zu können, zogen sie sich in das Haus des alten und weisen Jaffa-Masters zurück. Hier sprach Bra‘tac schließlich davon, dass er nun absolut jetzt davon fest überzeugt sei, dass es endlich einen dauerhaften Frieden für alle, und dies nicht nur allein in der Milchstraße, geben könnte. Was natürlich an der neuen großen Allianz liegen würde, die vor kurzem erst feierlich gegründet worden war.

„Und was ist, wenn die Anhänger von der Orici eines Tages wirklich Adria finden sollten?“
„Bis dahin wird nicht nur hier bei uns, sondern überall im Universum viel geschehen sein, alter Freund.“
„Du bist also zum ersten Male seit langer Zeit in dieser Angelegenheit sehr optimistisch“, stellte Teal‘c erstaunt fest, was Bra‘tac ihm mit einem äußerst zufriedenen Lächeln auch noch unterstreichend quittierte.


Sol-System
Mars
Stargate-Command-Base

Durch die neue große Allianz war diese Basis der Menschen, auf den kleinen Bruder der Erde, mittlerweile zu einem großen Mittelpunkt zur weiteren Erforschung der Milchstraße geworden. Dies führte natürlich unweigerlich dazu, dass sich auch hier eine gewisse Anzahl von Vertretern eben aus dieser Allianz natürlich auch hier ihre Quartiere und Arbeitsplätze zugewiesen bekamen, wenn sie es wünschten. Denn niemand von den Partnern aus dieser großen Allianz, sollte zu etwas gezwungen werden.

Erde
Europa
Deutschland, Hamburg

Nach einer langen Reise, mit den beiden Hauptfeierlichkeiten von Camelot und dann auch noch auf Heraclia, waren wir endlich wieder zuhause angekommen.

Ohne viel Zeit zu vergeuden, eilte Jeanne zum Telefon, wählte die Nummer der Pfarrerin ihrer Gemeinde, um diese um einen Termin für die Erneuerung unseres Eheversprechens zu bitten.

Derweil hatte Jasmin ganz andere Sorgen, denn die eigenen Kinder belagerten sie sofort ungeduldig mit ihren vielen Fragen. Währenddessen verzog ich mich klammheimlich in die Waschküche, um dort die beiden Waschmaschinen mit unserer Reisewäsche zu beladen.



Pegasus-Galaxie
Atlantis, Konferenzraum

Nach einer ausführlichen Rücksprache mit dem Homeworld Command und dem IOA auf der Erde in der Milchstraße, hatte man beschlossen auch hier die führenden Zivilisationen wenn möglich in einer Union zu vereinen, wobei man unter anderen besonders natürlich den Genii und den überlebenden Athosianern eine führende Rolle einzuräumen gedachte. Dieser beabsichtigte und bereits eingeleitete Schritt, geschah natürlich ein wenig nach dem bestehenden Vorbild der jüngsten Allianz der größten Großmächte der bekanntesten Galaxien. Hierbei sollten sich aber nur die menschlichen Zivilisationen in der gesamten Pegasus-Galaxie in einer Gemeinschaft vereinen, aber auch ein Mitspracherecht bei den Operationen der Atlantis-Expedition in dieser Galaxie zugestanden werden, damit es nie wieder zu gewissen Problemen kommen sollte.

Mittlerweile hatten sich beim Leiter der Atlantis-Expedition Mister Richard Woolsey und Brigadier General John Sheppard alle von den eingeladenen Abgesandten der wichtigsten Zivilisationen dieser Galaxie versammelt.

Die wichtigsten Themen dieser stattfindenden heutigen Konferenz waren natürlich allen anwesenden Delegierten nur allzu gut bekannt, denn es sollte insbesondere auch um den Status der sich entwickelten Gemeinschaft der Wraith um Todd, den Verbleib der letzten echten Wraith-Königin und ihren Gefolge sowie natürlich auch den Ausbau der schon bereits bestehenden Handelsbeziehungen untereinander gehen.
Der erstgenannte Punkt auf der Agenda, war natürlich auch gleichzeitig der brisanteste von allen, weil viele Kulturen und Völker in der Pegasus, trotz der immer neuen Aufklärung durch Doktor Carson Beckett, nach wie vor extrem verunsichert waren, was die einst von Wraith in die jetzt menschenähnlichen Wesen betraf.



Ori-Galaxie
Celestis
Heilige Stadt

Einmal mehr hatten sich einige der Anführer von den radikalsten Anhänger, der von Merlin verbannten und somit auch verschwundenen Orici Adria, vor dem heiligen Schrein ihrer Göttin versammelt. Sie schworen abermals, wenn es nötig sein sollte bis an das Ende ihres Lebens den Ort des erzwungenen Exils ihrer Göttin Adria zu suchen, um somit ihre Herrschaft über die Menschen im gesamten Universum wiederherzustellen.

Die Frage, die sich viele Menschen, die an die Lehre der Orici nicht nur allein in dieser Galaxis glaubten jedoch stellten, wie sollte man die kürzlich geschlossene Allianz, die der bekanntesten Großmächte im Universum, welche sich über mehrere Galaxien erstreckte, überhaupt bewerten. Für so manche war dies nur ein Bündnis, welches seine Gültigkeit hatte bis ihre Göttin Orici Adria wieder ihren Sitz in Celestis eingenommen haben würde. Immerhin hatten nämlich auch so einige konservative Anführer der Lehre sowie auch Priore ihr Einverständnis zu diesem Vertrag gegeben, welcher unter anderen von Vala Mal Doran und ihren Ehemann Tomin mit den anderen Mächten ausgearbeitet worden war.

Andere Seite des Planeten
In einem Gebirgsdorf

Schlau und gerissen wie Ba‘al nun einmal war, hatte jener sich nicht nur allein bereits ein gewisses Vermögen erwirtschaftet, sondern sich auch unter anderem so manches Stück von der Technologie der Ori und ihrer Anhängerschaft besorgt. Und damit niemand ihn vielleicht eventuell doch noch erkannte, ließ er sich schon seit langer Zeit die Haare und den Bart etwas länger wachsen als sonst. Er musste es aus Tarnungszwecken tun, denn sollte man ihn entdecken und erkennen, wäre er vermutlich am Ende doch noch für immer verloren, da es hier ja überhaupt keinerlei Verbündete für ihn gab.



Andromeda-Galaxie
Omega-System
Koloniale Erde

Viel Hilfe gab es von Verbündeten der Erde aus der Milchstraße zwar nicht, doch diese half dennoch überraschend gut. Der Aufbau der Infrastruktur der Stadtbereiche um die alte Antikerstadt Ilion ging planmäßig gut voran. Doch auch in anderen Regionen des Planeten wurde fleißig gebaut. Aber nicht nur Häuser und Industrieanlagen, sondern auch die Schaffung von Agrarland stand ganz oben auf der Liste der notwendigsten Prioritäten.

Orbit der Kolonialen Erde
Abydos-Weltraumwerft

Alle Kampfsterne der Kolonialen Flotte wurden schließlich nach und nach einer schon sehr lange notwendigen und auch intensiven Kontrolle, und wenn möglich auch einer machbaren Überholung unterzogen. Doch dies nahm sehr viel Genauigkeit und somit auch Zeit in Anspruch. Sprich man kam trotz der Unterstützung aus der Milchstraße nur sehr langsam voran.

Battlestar Galactica

Erstaunt war nicht nur Admiral William „Husker“ Adama alleine immer wieder aufs Neue, denn diese neue Galactica aus der Milchstraße war ein sorgfältig hergestelltes Duplikat der ersten Galactica.

Der Kommandeur und Flottenadmiral der Kolonialen Flotte war in diesen Moment auf dem Weg ins CIC, das Combat Information Center, wo Colonel Saul Tigh bereits mit anderen Offizieren, wie angeordnet, auf ihn wartete. Dort würde er von seinem XO wieder einmal einen aktuellen Bericht über die aktuellen Arbeiten erhalten. Aber Adama war wie so oft nicht mit leeren Händen unterwegs, denn er hielt dieses Mal eine kleine Box in seinen Händen, außerdem trug er seine graue Galauniform, genauso wie andere hohe Militärs, die ihn auf seinem Weg begleiteten.


Koloniale Republik Aurora

Wie zugesagt, halfen das Volk der Kolonialen Erde sowie auch die Menschen von der Erde aus der Milchstraße, wo es ihnen selber auch nur möglich war, damit die Menschen von Aurora ebenfalls eine sichere Zukunft hatten.

Nach einer weiteren und sehr genauen Bestandsaufnahme, stellte man fest, dass es bei vielen Punkten wirklich immer noch an den Nötigsten mangelte, wie Medizin, Maschinen und Baumaterial. Daher waren nicht nur Präsident Richard Adar und sein gesamtes Kabinett froh über jede auch nur so kleine Lieferung gewesen, die mit einem Konvoi im Orbit eingetroffen war.


Messier 110 alias NGC 205 alias Andro-Alpha-Galaxie
Heraclia
Königreich Capripolia

Wann immer es auch ihre zahlreichen Pflichten als Königin an der Seite von König Artus es zuließ, besuchte Adriana ihr eigenes Volk, insbesondere aber natürlich in erster Linie ihre Pflegefamilie und ihre langjährige Freundin Veronica, die mittlerweile die Königin der Amazonen geworden war.

Bei ihren jüngsten Aufenthalt stellte sich heraus, dass es einige Unruhestifter in Gestalt von sehr strenggläubigen Anhängern ihrer Mutter bei jedem Volk auf dem gesamten Planeten gab.
Unverzüglich ließ Adriana all diese Personen ausfindig machen und festnehmen, da sie aufgrund ihres Auftretens und Vorgehensweise für schwere Tumulte gesorgt hatten.

„Ich habe euch alle festnehmen und vorführen lassen, weil ihr allesamt die Menschen dieses Planeten mit der Lehre meiner Mutter hart bedrängt, wodurch es zu großen Unruhen auf gesamt Heraclia gekommen war. Ihr werdet daher, wegen all dieser Taten von hier verbannt und dürft diese Welt nie wieder betreten!“, erklärte Königin Adriana streng, im besein ihrer Freundin, der Königin der Amazonen, Veronica.
Kurz nachdem das Urteil gesprochen worden war, wurden die Gefangenen auch sogleich von den Wachen ergriffen und zu den Transportschiffen gebracht, um sie anschließend in die Ori-Galaxie zu überführen.


Koloniale Erde
Planetenorbit
Battlestar Galactica, CIC

Es war eine enorme Überraschung für den XO, Colonel Saul Tigh, sowie langjährigen Freund von Admiral William Adama. Denn es war als einer der letzten Fünf, und somit auch der wenigen Überlebenden der 13. Kolonie von Kobol, weil er mit einem Besuch eines Regierungsmitgliedes oder etwas Ähnlichem gerechnet hatte, und nicht mit einer Zeremonie, die ihn direkt betraf.

Es war ein ergreifenden Moment, der der Lohn für die beinahe lebenslange Loyalität gegenüber der Kolonialen Flotte und besonders seines direkten Vorgesetzten zur Geltung bringen sollte. Dies brachte William „Husker“ Adama in seiner Rede emotional zum Ausdruck, in welcher er Saul Tigh zum Commander befördert und auch Befehlshaber der Galactica ernannt hatte.

Wirklich viele zivile Gäste waren zwar nicht im Combat Information Center anwesend, doch dafür waren sie allesamt vom hohen Rang oder standen in enger Verbindung zu den Stämmen der Kolonien von Kobol.



2. Destiny-Galaxie
Trinitatis, Kontrollraum

Es war nun mittlerweile schon etwa einen ganzen Tag her als man das Planetensystem, in welchen sich natürlich auch der neue Heimatplanet der Novianer befindet, verlassen hatte.

Nachdem man sich seit einigen Tagen bereits wirklich sicher sein konnte, nicht eventuell doch noch von einen der Schiffe der Orici bei der Arbeit gestört zu werden, hatte man sich letztendlich dem gigantischen Supergate nun auf Sichtentfernung genähert. Wobei man dennoch natürlich einen Sicherheitsabstand, zu diesem gigantischen Apparat, einhielt.

Mit einem: „Ich muss diese gewaltige Apparatur unbedingt einmal mit meinen eigenen Augen sehen!“, verließ nicht nur Doktor Hank „Beast“ McCoy mit raschen Schritten den Kontrollraum, um auf einen der nahegelegenen Balkone zu gehen. Wobei sich natürlich die Besten von ihnen im Zentrum und den mittigen Türmen von Trinitatis befanden. Denn nicht jeder in seinem vielseitigen Expeditionsteam, hatte bislang ein Supergate zu Gesicht bekommen.
Natürlich waren so manche Details des riesigen Supergates durch den Schutzschild, der die Trinitatis einhüllte, nicht sonderlich gut zu erkennen, doch der Anblick war für alle oder zumindest für die meisten an Bord atemberaubend.

Konferenzraum

Doch schon nur wenige Minuten später, hatten sich alle Geladenen zu einer Besprechung eingefunden, denn man wollte bereden, wie man den Steuerkristall in einen der Segmente am Besten in das große Stargate integrieren konnte. Vollkommen unerwartet erhielten, besser gesagt, erhielt natürlich Rodney, Unterstützung von einer sehr treuen Anhängerin der Orici, die bei diesem Projekt freudig ihre Mitarbeit anbot.

Nach einem anfänglichen Zögern willigte der Kanadier schließlich ein, denn so manche wollten ja durch das Supergate auf einen schnelleren Weg zurück auf die Erde oder zumindest in die Milchstraße gelangen.
Der Grund dafür war, dass man nach der Auswertung einer Systemanalyse festgestellt hatte, welche auch den Antrieb und die Energieversorgung betraf, dass diese beiden Systeme, durch die schnelle Reise von der Erde bis hin zur Destiny, am Ende doch so ziemlich gelitten hatten. Eine Theorie, vor der Eli Wallace natürlich auch Rodney McKay bereits vorgewarnt hatte, nachdem der Schüler von Nicholas Rush einige Berechnungen angestellt hatte. Doktor McKay hatte dies nicht wahrhaben wollen, es schließlich nur für einen Fehler gehalten und auch abgetan bis er dann selbst vor kurzem, es war einige Stunden her, schließlich von Doktor McCoy angewiesen wurde dies endlich einmal zu überprüfen.

U.N.S. Hector

Obwohl es noch nicht wirklich klar war, hatten sich die meisten der Personen, die sehr schnell zurück nach Hause wollten, bereits an Bord der Hector eingefunden. Da es ja nur ein kurzer Flug sein würde, konnten an alle die Enge an Bord verschmerzen, denn schon sehr bald würde man es ja geschafft haben.

Die Kommandantin der Hector, Colonel Erin Rockefeller, hatte sehr schnell Platz für die zusätzlichen Personen schaffen müssen, doch hielt sie zunächst noch Abstand davon wichtige Vorräte und Ausrüstung vorschnell auf die E.U.S. Paris oder die Trinitatis zu transferieren. Es war ja noch nicht endgültig ganz klar, ob der Plan von McKay wirklich funktionieren würde. Erst wenn sich wirklich eine stabile Verbindung aufgebaut hätte, dann würde Colonel Rockefeller die entsprechenden Befehle an ihre umgestellte Crew erteilen.

Supergate

Weil man glücklicherweise schon vor dem Beginn der Trinitatis-Mission zur Destiny, wirklich schon sehr gute Kontakte zu den Kolonialen in der Andromeda-Galaxie aufgebaut hatte, verfügte man auch über drei Raptor, und ganz besonders wichtig, über die sehr guten Weltraumanzüge, die auch die Viper- und Raptorpiloten während ihrer Einsätze trugen. Diese waren um einiges besser als die, die die Menschen der Erde und auch der Luzianischen Allianz bislang entwickelt hatten.

Es befanden sich soeben ein Puddle Jumper und ein Raptor in unmittelbarer Nähe eines der großen Segmente des Supergates. Diese Segmente hatten allesamt ungefähr die Größe eines Tel‘tak, eines Goa‘uld-Frachtschiffes.

Die Anhängerin der Orici, Vivien Hvar, schwebte neben McKay und noch zwei weiteren Personen direkt neben dem gesuchten Segment. Die Verkleidung zu entfernen war ja noch das einfachste der ganzen Arbeit, doch dann das entsprechende Steuerkristall zu finden, was man durch das eigene modifizierte Kristall ersetzen wollte, war schon wieder um so einiges schwieriger.

„Da ist es! Das da muss es sein!“, erklärte Vivien, die auf eines der so vielen dutzende von durchsichtigen Kristallen deutete.
Rodney fragte daher skeptisch: „Sind Sie sich da wirklich absolut sicher? Denn, wenn Sie sich irren, bleibt von uns nicht mehr allzu viel übrig!“
„Die Orici wird uns beschützen“, antwortete die junge Frau unbeirrt und zuversichtlich.
„Na schön“, murmelte der Kanadier, „dann wollen wir mal. Äh, Trinitatis, Hector, Paris, hier Doktor McKay, aktivieren Sie besser mal vorsichtshalber ihre Schilde!“

Keine Antwort kam, dennoch machte sich Doktor McKay an die Arbeit. Er schwitzte dabei, von allen die sich in der Nähe des Supergates befanden, natürlich am meisten. Kräftige Schweißperlen bildeten sich in seinem Gesicht, die dann in kleinen Bächen an ihm herab rannen. Lediglich Vivien Hvar allein war scheinbar äußerst gelassen, während des gesamten Außeneinsatzes im All.

Die Entnahme des Ori-Kristalls war noch ohne jegliche Gefahr gewesen. Doch jetzt setzte Rodney das eigene Kristall ein, dessen Code die Besatzung auf der U.N.S. Hector zurück in die eigene Heimat bringen sollte.

Nachdem sich der eigene Kristall mit dem speziellen Programm nun an der richtigen Stelle befand, fuhr der kleine Kasten zurück, leuchtete zum Zeichen, dass das Programm auf dem Kristall akzeptiert wurde, blau auf. Aber auch nur, weil Vivien Hvar das zuvor teils in englischer und antikischer Sprache geschriebene Programm von Rodney McKay, komplett in die Sprache der Ori übersetzt hatte. Dabei hatte sich die Orici-Gläubige aber auch nicht über die Schulter schauen lassen.

„Das war‘s Trinitatis!“, meldete Rodney McKay.
„Ja“, bestätigte Vivien Hvar, „der Ereignishorizont müsste sich in Kürze bilden.“

Und so geschah es dann schließlich auch, denn eine gewaltige blaue Eruption brach mehrere hundert von Metern aus dem Supergate heraus, wodurch sich schon nur wenige Sekunden später ein stabiler Durchgang gebildet hatte, der dann aber allerdings nur für etwa 38 Minuten geöffnet sein würde. Somit musste von jetzt alles sehr schnell vonstatten gehen.

U.N.S. Hector, Brücke

Das Supergate war bereits seit ungefähr einer Viertelstunde geöffnet. In dieser Zeit wurden die letzten Transfers an Personal, Vorräten und Ausrüstung getätigt.

Mit einem seltsamen Gesichtsausdruck nahm Colonel Erin Rockefeller in ihrem Stuhl Platz, und murmelte: „Das ist ja jetzt mal wirklich etwas ganz Anderes. Bin ja schon durch das Stargate gelaufen, aber noch nie mit einer BC-304 rein- und hindurchgeflogen.“
„Ist halt ein Supergate, Ma‘am“, seufzte Major Stephen Steward, der auf dem Befehl zum Weiterflug durch den Ereignishorizont wartete.

Nach einer kurzen Ansprache durch Videoübertragung von Doktor Hank „Beast“ McCoy, erteilte Colonel Erin Rockefeller schließlich den lang ersehnten Befehl: „Major Steward, bringen Sie uns nach Hause!“
„Jawohl, Ma‘am.“

Supergate

Langsam aber zielstrebig, gleitete der Schlachtkreuzer der Erde auf den Ereignishorizont zu. Zuerst verschwanden die Antennen am Bug im schimmernden blau, danach Meter für Meter der komplette Bug, im Anschluss die gesamte mittlere Sektion, danach folgten die Flug- und Hangardecks sowie die Brücke. Den Abschluss die Antriebssektion, die dann als letzte im Ereignishorizont verschwand.

U.N.S. Hector, Cafeteria

Wegen der bevorstehenden, wenn auch wohl nur sehr kurzen Reise des Schlachtkreuzers der Erde durch das Supergate, gab es natürlich nicht für jeden an Bord ein Quartier.
Deswegen hielten sich von den zahlreichen zusätzlichen Passagieren an Bord, unter anderem auch Angus MacGyver, Peter Thornton und Jack Dalton in der Cafeteria auf.

Als der Ereignishorizont immer näher auf ihn zu kam, beschlich Jack ein komisches Gefühl. Alle hatten Informationen und Instruktionen darüber erhalten, was denn gleich mit ihnen allen geschehen würde und sie sich am Besten dabei verhalten sollten.

„Hoffentlich geht das alles glatt“, murmelte Dalton, ehe er in die immer näher kommende blau-weiß schimmernde Wand eintauchte.

Trinitatis, Kontrollraum

„Und, weg sind sie nun“, war alles was Doktor Daniel Jackson sagte, der sich aber sehr darüber wunderte, dass Doktor Rodney McKay es nicht geschafft hatte, Doktor Hank „Beast“ McCoy dazu, zu überreden ihn abreisen zu lassen. Vermutlich lag es auch an Doktor Jennifer Keller, die unbedingt ihren Posten auf der Krankenstation der Trintitatis nicht aufgeben wollte.

Nachdem sich das Supergate nach etwas mehr als 38 Minuten wieder abgeschaltet hatte, ordnete der Leiter der Trinitatis-Mission an: „Na schön, wir setzen unseren Weg zur Erde dann mal ebenfalls fort! Bereitmachen zum Sprung in den Hyperraum!“

Kurze Zeit später, hatte die E.U.S. Paris dann endlich an einen der sieben freien Liegestellen von der Trinitatis festgemacht, worauf das mächtige Stadtraumschiff der Antiker, wie von Doktor McCoy angeordnet, mit dem Kurs zur Erde in den Hyperraum verschwand.



Milchstraße
Hanka-System
Supergate

Eine kleine wartende Flotte der Orici staunte nicht schlecht als, nachdem das gewaltige Sternentor zum sprudelnden Leben erwacht war, ein Schlachtschiff der Erde aus dem Ereignishorizont auftauchte.

Die Besatzung von der U.N.S. Hector wurde natürlich sofort vom Flaggschiff der Orici-Flotte gerufen, wie denn dies möglich sei, und auch, was das Auftauchen für einen Grund habe. Als der Kommandeur und der oberste Prior dieser Orici-Flotte erfahren hatten, dass es sich in der Tat um ein Schiff der Trinitatis-Mission war, bei welcher auch einige ihrer eigenen Brüder und Schwestern teilnahmen, wurden sie sehr neugierig. Die Folge war natürlich ein reger Austausch an Informationen, weil man sich ja mittlerweile in einer gemeinsamen großen Allianz befand, die sich ja sogar auch über mehrere Galaxien erstreckte.

U.N.S. Hector, Cafeteria

„Es ist vorbei, Jack! Du kannst die Augen wieder aufmachen“, erklärte Mac.
„Bist du dir dabei auch vollkommen sicher, MacGyver?“
„Aber ja. Alles ist dort, wo es auch sein sollte“, seufzte der Gefragte, der jedoch eine dramatische Pause einlegte. Dann fuhr er mit einer spitzen Bemerkung fort: „Moment, was ist denn das da am…?“
„Wie bitte?“, keuchte der Mann im Pilotenoutfit. „Was stimmt nicht?“, jammerte er dann, während er panisch, aber immer noch mit geschlossenen Augen damit begann sich selber abzutasten.
Es musste ein merkwürdiger Anblick für alle anderen Anwesenden in der Cafeteria sein, denn sie wechselten einander überraschte Blicke.

Schließlich hatte Pete Thornton dann aber ein Einsehen, und sagte im beruhigenden und glaubhaften Ton: „Also, es ist wirklich alles in Ordnung, Dalton!“
Das leise Gelächter um sie herum, schien die Bemerkung zu bestätigen. Langsam öffnete daher Jack die Augen, aber erst nachdem er mit dem Abtasten fertig gewesen war.
„Na. Zufrieden?“, erkundigte sich ein grinsender Angus.
„Also wirklich MacGyer. Pete“, klagte Dalton, der erleichtert darüber war, dass wirklich alles in Ordnung bei ihm war.


Territorium der Luzianischen Allianz

Für viele der sehr unterschiedlichen Anführer, die die Herrschaft und Kontrolle über ihre Untergebenen hatten, war das Eintreffen der Information, dass die Trinitatis ihre Mission, in Form des Findens der Destiny zur Hälfte erfolgreich erfüllt hatte, der Hauptgrund sich der neuen großen Allianz anzuschließen. Es gab aber auch so manche unter ihnen, die natürlich ihr bisheriges Geschäftsmodell, mit welchen sie so einflussreich geworden sind, nicht so ohne weiteres für immer aufgeben. Daher ließ man alles, was zum Beispiel auf der Erde als kriminelle Geschäfte galt, heimlich weiterhin im Hintergrund, so wie bisher auch weiterlaufen.



Weit entfernte Galaxie
Hyperraum
Trinitatis, Kontrollraum

Es war schon mehrere Stunden her, dass sich die Flotte der Trinitatis-Mission aufgeteilt hatte. Die U.N.S. Hector war durch das Supergate in der 2. Destiny-Galaxie auf dem Weg nach Hause zur Erde, wobei die Trinitatis selbst mit der zweiten BC-304, der E.U.S. Paris, im Schlepptau auf ungefähr dem selben langen Weg zurück in den heimatlichen Teil des Universums war.

Auf dem Monitor war von Doktor Rodney McKay deutlich zu erkennen, dass sie diese recht kleine Galaxie, welche sie gerade durchquerten, bald hinter sich lassen würden. Doch zuvor würden sie in einer Sonne die mittlerweile sehr erschöpften Energiereserven des gewaltigen Stadtraumschiffes ein weiteres Mal aufladen.

tbc
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RE: [SG/Multi-Crossover] Odyssee - von Jonathan J. O´Neill - 15.03.2026, 19:30

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