[SG/Multi-Crossover] Odyssee
#71
(07.06.2026, 16:27)Durnah schrieb: Hallo JJO, mit einigen Lücken, bin ich jetzt in deine FF in einem fortgeschrittenem Stadium (wieder-)eingestiegen, und zwar ab Folge 7.01.
Der Einstieg klappte sogar besser als ich es erwartet hatte, einige Fragen, die sich ergaben, klärten sich nach und nach. Der ständige Szenenwechsel macht den Schreibstil auf die Dauer etwas hektisch für mich, selbstverständlich ist dies aber genau so beabsichtigt.

Fauna und Flora des neuen Planeten der Überlebenden der 12/13 Kolonien haben also Ähnlichkeit mit der Erde des Pleistozäns. Wird vielleicht noch eine Begegnung mit der Tierwelt genauer geschildert?

Der pervertierte Gebrauch von "Wahrheit", "Einigkeit" und "Frieden" durch Adria macht die Szene in Celestis umso gruseliger.

Ich habe jetzt (noch) nicht nachgelesen, woher die neue Anhängerschaft Adrias (unter den Jaffa und Anderen) herrührt. Was leitet diese Leute bloß? Sogar auf der Erde? Auch wenn man die Unterwanderung im Sinne einer Friedenssicherung zugelassen hat, wie kommen die Leute nur dieser offenkundig falschen Religion zu folgen? Die Adria-Anhänger spielen mit den Institutionen der Erde ein markantes Spiel um Täter-Opfer-Umkehr und Appeasement. Die Last auf den Schultern von Zofia Mazur ist überwältigend, ihre Entscheidungen haben das Potential das Schicksal weit über die Erde hinaus zu bestimmen. Kann man sich denken, auch Vertreter anderer Planeten anwesend waren, zumindest als Beobachter?

Welchen Zweck hat die Tötungsszene in 7.7? Das es nicht in Notwehr oder so geschieht gibt den Protagonisten eine düstere Seite. Überbringens war die wohl entsprechende Hinrichtung eine der wenigen Szenen, die ich zufällig von der neuen Galactica im Fernsehen gesehen habe.
Etwas ungewöhnlich aber frisch finde ich den Einbau eines Ich-Erzählers als Nebenfigur.

Zitat:„Was? Soll das etwa heißen, niemand fliegt diese Dinger selber?“
„Ja, General. Sie werden vermutlich nur nach einem Programm gesteuert…“

Lustig, kurz zuvor hatte ich den Gedanken, dass ferngesteuerte Darts realistischer wären, wenn die Wraith ihre Kämpfer als nicht ganz entbehrlich ansehen.
Werden die ausgesetzten Wraithanbeter es auch so sehen  anerkennen wissen, dass ihnen eine faire Chance auf ein Leben in Frieden und Sicherheit gewährt wurde?
 

Die Möglichkeit einer Wiederaufnahme des Adria-Handlungsstranges wird deutlich betont. Besonders da Adria gesucht wird und sie ihren Namen noch kennt. Zwar ist es unwahrscheinlich sie noch zu ihren Lebzeiten zu finden, doch ist Stargate für seltsame Zufälle bekannt. Zufälle wie diese: 

Zitat:Die Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika, Patricia Armstrong, die auch die Mutter von Chloe Armstrong war, erwartete wie auch ihre Gesundheitsministerin, Maryann Wallace, die Mutter von Eli Wallace, schon seit sehr, sehr langer Zeit auf erlösende Nachrichten, obwohl man natürlich den groben Zeitplan der Trinitatis-Mission sehr gut aus erster Hand natürlich kannte.
Hallo Durnah, das freut mich Smile . Und auch, das einige Fragen schon beantwortet werden konnten.

Ja, der häufige Wechsel von Orten des Geschehens gehören leider zu meinem Schreibstilgerüst. Aber es gibt glaube ich auch Folgen, wo es sich auf ein paar Szenenorte beschränkt Angel .

Auf die Natur des/der neuen Heimatplaneten der Kolonialen gehe ich nicht weiter ein. Kann mich nicht daran etwas zu diesen Thema geplant und geschrieben zu haben Shy

O ja, bevor Adria noch von wem vermisst wird, muss es immer wieder miteinfließen, um die Spannung hoch zu halten. Und was Leute, auch auf der Erde dazu verleitet dem Pfad/Religion der Ori zu folgen, dazu hatte ich glaube ich mal etwas geschrieben... Unzufriedene Personen, die nicht mehr den alten Regeln usw. folgen wollen, sind für solche Dinge sehr empfänglich...
Es musste mal eine handelnde UN her, die durch das schon seit Jahren publike Stargate-Programm dazu gezwungen ist. Waren bestimmt auch Vertreter der Jaffa und Kolonialen und noch anderen Verbündeten anwesend.

Folge 7.07: Tja, Gaeta ist ja schon tot, und so blieb nur noch Zarek übrig, der wie auch in der Serie durch ein Erschießungskommando hingerichtet wurde. Ich orientiere mich des Öfteren an den Vorgaben der Serien, wenn auch die Umstände andere sind und die Ergebnisse einen ganz anderen Verlauf nehmen.

Die Ich-Erzähler-Form als Nebencharakter ist schon von Beginn dieser FF vorhanden Angel . Muss dabei nur aufpassen, meinen eigenen Auftritt und die normale betrachtende Erzähler-Form miteinander abzustimmen.

Es ist eher zu vermuten, dass sich die Gemeinde der Wraith-Anbeter aufspalten könnte, und zwar in welche, die ihren Glauben weiterhin unverändert fortführen und in ein Lager, welches zum Nachdenken angeregt wird.

Vielen Dank für das Feedback, Durnah Smile !

So. Feedback wurde erfolgreich bearbeitet. Ein erster Versuch des Postes mit der neuen Folge schlug irgendwie fehl. Angeblich zu viele Zeichen Angel

Erst einmal ein paar Informationen:
Diese Folge enthält mehrere Varianten, nämlich drei, die die Grundlage für mögliche Fortsetzungen dieser FF bilden.
Zu jeder dieser Varianten gibt, sagen wir ruhig dazu Leseproben ab der 11. bis zur 20. Folge der 8. Staffel.
Bei einer dieser Varianten bin ich schon fleißig am Schreiben. Doch wird dies erst gepostet, wenn ich mit dem Schreiben fertig bin.
Dadurch, dass es sehr viele Zeichen sind, muss ich es leider ein wenig unterteilen Angel

Doch nun genug der Worte, viel Spaß beim Lesen Smile 
Feedback, wie es bislang war, immer gern gesehen Rolleyes 

Odyssee
Folge 8.10 - “Intersections of Dimensions“

Zentrum des Universums
Innere der zweiten, der innersten Struktur
Destiny

In etwa genau dieser Sekunde, hatte laut den sehr genauen Berechnungen von Ginn und Eli Wallace das alte Raumschiff der Antiker und deren Besatzung, wohl endlich so gut wie sicher denn nun jetzt wirklich das wahre Zentrum des Universums schließlich erreicht. Doch dabei bewegte sich die Destiny aber auch sehr, sehr langsam immer weiter vorwärts, ganz so, als ob sie sich in einer äußerst zähflüssigen Masse befinden würde. Und schließlich schien es so als würde sie dann auch noch immer langsamer werden.

Niemand nahm zur Kenntnis, dass die Destiny schließlich sich nun überhaupt nicht mehr von der Stelle rührte, sondern auf ihrer Position verharrte.

Alle an Bord des alten Antikerraumschiffes schienen dabei aber schon seit so einigen Stunden bereits von einer gewissen und ungewohnten, inneren Ruhe erfüllt zu sein.  Diese war in den letzten Sekunden von einer unsichtbaren Präsenz noch weiter verstärkt worden zu sein.
Denn jeder einzelne an Bord der Destiny schien etwas Besonderes in sich zu spüren, was nur ziemlich schwer zu beschreiben, geschweige denn auszudrücken war. Alle schienen dies ganz besonders auf ihre Art und Weise zu genießen, vollkommen allein oder in einer gemeinschaftlichen Gruppe. Davon waren natürlich auch die Jaffa, Nox, und selbst der sonst so eigentlich eher sehr gefühlsfremde Asgard aus der Pegasus-Galaxie war von diesem Phänomen betroffen.

Rätselhaft und beängstigend war allerdings, dass vielen von ihnen, besonders denen, die einer Wissenschaft angehörten, die Antworten auf alle ihre bisherigen und bisher noch nicht beantworteten Fragen irgendwie zukamen, nach deren Lösungen sie einst schon immer in ihrer bisherigen Karriere schon immer gesucht hatten. Welche die spirituell sehr veranlagt waren, schienen eine Art von Erkenntnis zu erlangen, ganz so als ob sie eins mit dem Universum werden würden.

Doch aber auch alle anderen Rätsel, die schon bereits so viele Generationen vor ihnen sowie auch ihre eigene beschäftigte, waren von dieser Minute keine mehr. Darunter war unter anderem auch die Antwort auf die lange und quälende Frage, welche geheimnisvolle und mächtige außerirdische Spezies denn den Planeten Eden hatte entstehen lassen.
Dieses und vieles weitere floss ihnen einfach so zu, wie ein mächtiger Fluss stetig dem Meer zufließt. Es gab daher keinerlei Fragen mehr.
Sie alle an Bord der Destiny spürten in diesem Augenblick diese Nähe einer Macht, die sich durch nichts erklären ließ. Sie war einfach bei ihnen allen und erfüllte sie. Doch sie fühlten aber auch die große Verantwortung, die damit und all dem Wissen einherging.
Alle wussten es war jene Macht, die Botschaft, einst vor unendlichen Jahrmillionen oder gar vom Anbeginn der Zeit ausgesandt, die dann von den Antikern schließlich entdeckt worden war und sie letztendlich hierher, an diesen Ort geführt hatte.

Dabei war alles seit einiger Zeit komplett, nämlich jedes einzelne Besatzungsmitglied, jeder einzelne Gegenstand sowie aber auch die Destiny selbst, mittlerweile in ein sehr, sehr helles weißes und strahlendes Licht gehüllt worden. Das enorme Leuchten, was alle und alles andere an Bord des Raumschiffes schließlich komplett umgab, wurde schließlich abermals noch einmal um einiges heller, und zwar so sehr, dass man nun absolut gar nichts mehr um sich herum erkennen konnte.

Variante 1: 
“Zurück“

Milchstraße
Sol-System
Erde
Homeworld Command, Kontrollraum

Mit einem deutlich vernehmbaren verdrießlichen Brummen, hatte General Jack O‘Neill auf der ersten Stufe der Stahltreppe schließlich sofort abrupt kehrt gemacht. Denn es war für alle auf dem Stützpunkt der extrem schrille Annährungsalarm, der ausgelöst wurde und nun die gesamte Basis ertönte. Denn unerwartet war ein ziemlich großes und auch ebenso fremdes Objekt direkt vor der Atmosphäre der Erde, aus dem Nichts ohne jegliche Vorzeichen aufgetaucht.

„Was ist das für ein Alarm? Und, was um alles in der Welt ist der Grund?“, fragte Jack, welcher neben die Überwachungsmonitore geeilt war.
„Einen kleinen Augenblick, Sir. Gleich wissen wir es“, murmelte Lieutenant Douglas, der mit nervöser Miene einige Tasten seines Keyboards betätigte, während er parallel dazu auch noch versuchte zu telefonieren.
„Also, wenn wir ausgerechnet jetzt ganz miesen Besuch von irgendwoher aus dem All bekommen, würde mir dies so richtig den Feierabend und mein freies Wochenende versauen!“, brummte General O‘Neill missmutig, da eine Klärung auf seine wichtige Frage immer noch auf sich warten ließ.

Der Leiter des Homeworld Command musste eine Weile warten. Fest stand allerdings bislang nur eines: Es waren wohl zumindest keine Feinde im Orbit der Erde aufgetaucht.

Als dann die visuelle Aufklärung General O‘Neill und seinem Stab dann schließlich mitgeteilt hatte, dass es sich bei diesen gewaltigen Objekt nahe der Erdatmosphäre, anhand der bereits vorliegenden Daten, wohl tatsächlich um die Destiny handelte, war man komplett sprachlos. Mit allen hatte man stets gerechnet, aber nicht mit der Ankunft dieses alten Raumschiffes der Antiker im Orbit der Erde.

„Es ist doch tatsächlich die Destiny, Jack“, bestätigte General Carter, die sich derzeit im Homeworld Command aufhielt.
„Auch, was Du da nicht sagst, Sam. Ich war auch mal da oben, wenn auch nur über diese ollen Kommunikationssteine“, erwiderte der Leiter des Homeworld Command daraufhin ein wenig säuerlich. Schnell hatte er sich allerdings wieder gefangen, und ordnete an: „Die gesamte Besatzung der Destiny steht von nun an für eine gute Woche unter strikter Quarantäne! Geben Sie diesen Befehl weiter, Lieutenant Douglas!“
„Jawohl, Sir!“

Erdorbit
Destiny, Brücke

„Was ist da eben eigentlich gerade passiert?“, murmelte erstaunlicherweise Doktor Nicholas Rush sichtbar irritiert, der genauso wie alle anderen auch aus den Fenstern der Brücke der Destiny geradeaus schaute, immer wieder wegen des hellen Lichtes blinzeln musste, und besonders weil sie vor sich den Anblick der Erde sahen. Ein Anblick, eine Erinnerung an die Heimat, die schon beinahe so gut wie verblasst und vergessen war,
und ihnen allen wie ein Traum vorkam.

Sie alle konnten sich lediglich nur noch an das helle weiße Licht erinnern, welches alles an Bord der Destiny und sie selbst herum allesamt erleuchtet hatte.

Destiny, Krankenstation

Auch hier war die starke Lichtintensität zurückgegangen. Es war wieder alles normal. Wieder alles normal?
Auf den ersten Blick, ja. Alle staunten schließlich sehr, denn in einer Ecke, auf einer der Krankenbetten, saß ein junges Mädchen. Die Kleine musste in etwa acht maximal zwölf Jahre alt sein.
Verwundert wechselten sie alle einander die Blicke, da sich keiner hier wirklich erklären konnte, woher das Mädchen kam. Alle waren irritiert, weil es unter der Crew der Destiny nie Kinder gegeben hatte, abgesehen von den Novaner, die man ja einige Zeit lang an Bord aufgenommen hatte.

Allmählich schien First Lieutenant Tamara T.J. Johansen etwas zu ahnen, sie versuchte immer wieder zu sprechen, doch es ging irgendwie nicht, obwohl es ihr auf der Zunge lag, es auch in ihrer Seele und Herzen brannte. Wortlos bewegte sie daher ihre Lippen. Doch schließlich gelang es ihr, mühsam und kaum hörbar brachte sie: „Carmen?!“, hervor.
Das Wort muss dann doch immerhin laut genug gewesen sein, weswegen das Mädchen: „Mom?!“, antwortete.

Destiny, Brücke

„Wir haben eine Nachricht vom Homeworld Command erhalten, Colonel Young“, meldete Second Lieutenant Vanessa James, die sich, wie alle anderen auch an Bord wieder von diesem seltsamen mysteriösen Ereignis erholt, hatte.
„Was denn für eine Nachricht?“
„Eine freundliche Begrüßung: Destiny, willkommen zurück zuhause! Das Raumschiff und die gesamte Besatzung stehen von nun an für eine Woche unter Quarantäne! Benötigte Vorräte sowie medizinisches Personal werden an Bord gebracht. Mit besten Grüßen General Jack O‘Neill“, las Vanessa vor.
„War ja klar“, stöhnte Eli.
„Auf die eine Woche mehr kommt es jetzt doch auch nicht mehr an, oder?“, war alles was Doktor Nicholas Rush zu den Thema zu sagen hatte.
Ohne zu warten, meinte Colonel Telford: „Dem ist nichts hinzuzufügen! Miss Wray und ich werden mit allen Teamleitern dafür sorgen, dass alle für die medizinischen Test bereit sind. Lieutenant Scott, kommen Sie mit!“
„Jawohl, Colonel.“
„Gut, dann trommeln wir die Truppe mal zusammen“, stimmte Camile dem Plan von David zu.



Ori-Galaxie
Celestis, Heilige Stadt der Göttin Adria

Mit einer sehr nachdenklichen Miene gingen Vala Mal Doran, Tomin und Adriana durch die Räumlichkeiten des Hauptgebäudes. Es blieb nicht aus, dass sie von den meisten Prioren dem Doci und auch den zahlreichen Pilgernden hier äußerst misstrauisch angeschaut wurden, und dies obwohl alle ganz genau wussten, wer sie waren. Dennoch blieb es nicht aus, viele bettelten Adriana, die Tochter der Orici an, ihnen doch endlich bei der bislang erfolglosen Suche nach der wahren Göttin zu helfen.

„Bitte Königin Adriana, es geht doch um eure eigene Mutter“, bettelte eine Orici-Gläubige beinahe schon regelrecht verzweifelt. „Ihr müsst uns doch bei der Suche nach ihr, unserer Göttin, helfen.“
„Ich werde euch nicht dabei helfen, da sonst ihr Sehnsucht nach Rache sowie auch ihr Hunger nach Macht und Anbetung…“
„Sie ist eine Göttin, die einzigwahre Göttin und Wahrheit im gesamten Universum“, unterbrach ein Mann aber abrupt Adriana.
Aber Adriana ließ sich nicht beirren und fuhr unbeeindruckt mit ihrer Antwort fort: „…würden unweigerlich den bestehenden Frieden und die Allianz gefährden! Ihr dürft gerne glauben was euch beliebt, dies wurde in den Verträgen verankert, auch an meine Mutter als die einzigwahre Göttin des Universums und ihrer Lehre. Doch niemals dürft ihr jemanden, der nicht daran glaubt bedrohen oder umbringen!“
„Aber die Orici ist doch eure Mutter.“
„Ja, genau“, rief eine weitere Gläubige.
Dann sagte ein alter Mann: „Und was ist mit Euch, der jungfräulichen Mutter der Orici? Es geht um euer gesegnetes Kind von den Ori!“
„Die Ori wurden für ihre Verbrechen vernichtet, wohingegen Adria für ihre Delikte eine milde Bestrafung erhalten hatte, nämlich das Exil“, sagte Vala, die daraufhin mit bösen Blicken angesehen wurde. Aber niemand wagte es auch nur im Ansatz einen von den drei anzugreifen.
Um die Lage zu entspannen, erklärte nun Tomin: „Wir wissen lediglich nur, dass es der Orici gut geht. Sie lebt auf einer fernen Welt, die niemand von uns kennt, weil Myrrdin nicht nur unsere, sondern auch seine eigenen Erinnerungen an jenen Ort gelöscht hat.“
„Dieser verfluchte Hexenmeister der Antiker“, zischte ein alter Gläubiger verächtlich, während die meisten der Pilgernden leise miteinander tuschelten, und sich parallel dazu Königin Adriana, Vala Mal Doran und Tomin zum Gehen gewandt hatten, um weiteren Fragen und Diskussionen aus dem Weg zu gehen.



Pegasus-Galaxie
Atlantis, Stargate-Raum / Kontrollraum / Konferenzraum

Es war schon spät am Abend als sich das Sternentor aktiviert hatte, und dann allen, welche sich in der alten und mächtigen Antikerstadt gerade aufhielten, die absolut überraschende Rückkehr der Destiny im Orbit der Erde in der Milchstraße mitgeteilt wurde.

Dies geschah als Amelia Banks gerade einen gewöhnlichen Systemcheck durchlaufen ließ. Dabei leistete ihr Ronon Dex leistete, mit welchen sie schon seit geraumer Zeit verlobt war, und daher auch schon sehr viel gemeinsame Zeit verbrachte.
„Wir bekommen jetzt Besuch“, stellte der Sateder fest, kaum dass das Sternentor und auch das erste Chevron blau aufgeleuchtet waren und der Alarmton ertönte, welcher eben allen in der Stadt eine außerplanmäßige Ankunft ankündigte.
Mit einer fließenden und schnellen Bewegung, stieß sich Amelia von der einen Konsole ab und rollte mit dem Stuhl zur Kontrollkonsole, die die Stargate-Systeme beinhalteten, drückte auf eine Taste und der Irisschild aktivierte sich, noch ehe das vierte Chevron aufleuchtete.

Unten im Stargate-Raum gingen die Abwehrteams in Stellung, die ihre Waffen auf das Sternentor richteten.

Mit einem wütenden Brodeln schlug die Eruptionswelle gegen den Schutzschild, welcher sich sehr knapp vor dem eigentlichen Ereignishorizont befand, welcher sich nun bereits schon gebildet hatte.

„Entwarnung! Ihr dürft euch wieder entspannen, Leute. Es ist nur die Stargate-Command Base auf dem Mars. Erhalten eine Datenübertragung“, teilte Major Laura Cadman mit, nachdem sie von der Technikerin Amelia Banks die notwendigen Informationen mitgeteilt bekommen hatte.

Im Konferenzraum saßen wieder einmal wie so oft in den letzten Monaten die wichtigsten und einflussreichsten Kulturen in der Pegasus-Galaxie zusammen, denn man hatte zwar gute Fortschritte erzielt, was die Bildung einer Föderation unter ihnen anging, doch gab es auch ebenso viele strittige Themen.
Man befand sich in einer erneuten hitzigen Debatte als leise die Tür ausglitt, und dann schließlich Doktor Radek Zelenka eintrat, der sofort den Leiter der Atlantis-Expedition, Mister Richard Woolsey, ansteuerte und jenen ein Memo übergab.

Wortlos nahm Woolsey das Schreiben in seine Hände, las es, reichte es dann an General John Sheppard weiter. Dann nickten sich die beiden kurz einander zu, und Richard ergriff das Wort: „Verehrte Exzellenzen, ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit und darum Ihre, wenn auch so wichtigen Gespräche für einen kurzen Moment zu unterbrechen.“

Unerwartet wurde es umgehend still im Konferenzraum. Denn trotz der Debatte hatten einige dennoch mitbekommen, dass Mister Woolsey von Doktor Zelenka eine Nachricht bekommen hatte. Daher gingen bei so manchen der Anwesenden sofort natürlich wilde Spekulationen durch den Kopf.

Obwohl schnell Ruhe eingekehrt war, wartete Woolsey noch einen kurzen Atemzug, dann verkündete er den versammelten Repräsentanten im Konferenzraum: „Sehr verehrte und geschätzte Exzellenzen, wir haben vor wenigen Minuten die Nachricht erhalten, dass vor etwa zwei Stunden, vollkommen unerwartet die Destiny, ein altes Forschungsschiff der Antiker, welches vor Jahrmillionen unbemannt gestartet worden war, samt der jetzigen Besatzung in der Milchstraße im Orbit der Erde aufgetaucht ist.“



1 Woche später
Milchstraße
Sol-System
Mars, SGCB

Auf allen Ebenen war es, trotz der großen Kapazitäten der Stargate-Command Base, mittlerweile sehr voll geworden. Denn viele Verbündete der Menschen von der Erde hatten sich schnell, teils mit Raumschiffen oder durch das Sternentor auf den Weg gemacht, um sich die Destiny nicht nur ansehen zu können, sobald die Freigabe dafür erteilt sein würde.
Seit einigen Tagen schon befanden sich Menschen aus mehreren Galaxien hier auf, die von ihren Vorgesetzten für diese Aufgabe ausgewählt worden waren. Doch es waren auch viele Jaffa sowie auch einige von den Nox eingetroffen, die natürlich ebenso neugierig waren, wie die meisten Menschen von der Erde.

Erde

Die für alle unerwartete Rückkehr der Destiny samt ihrer vielfältigen Besatzung hatte sich insbesondere durch die verschiedenen Medien sehr schnell auf dem gesamten blauen Planeten verbreitet. Doch auch die anderen beteiligten Großmächte aus der Milchstraße, Andromeda-Galaxie und der Ori-Galaxie wurden darüber so zügig es ging, über die Ankunft der Destiny und deren Besatzung informiert.

Alle Rückkehrer hatten, verteilt über dem gesamten Globus, eine Unmenge von Terminen zu bewältigen, denn man wollte natürlich all diese Helden unbedingt näher kennenlernen und ihre erlebten Abenteuer hören.

Doch viele von ihnen wollten natürlich eines, nämlich einfach nur ihre Ruhe haben oder
so schnell wie nur möglich ihre Liebsten und Freunde wiedersehen, die sie immerhin seit rund 15 Jahren nicht mehr hatten sehen können. Denn die Quarantäne, die sie alle hatten einhalten müssen, hatte man auf eine Woche festgelegt.

Eli Wallace stellte, gleich zu Beginn seiner Heimkehr auf der Erde, seiner Mutter natürlich die Luzianerin Ginn vor. Maryann Wallace war froh darüber, dass ihr Sohn neben einer guten Arbeit wohl nun auch die Liebe entdeckt hatte.
Viele Beobachter aus den Sektoren Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sahen in dieser Verbindung, bestehend aus einer Angehörigen der Luzianischen Allianz und einem Bürger der Erde, mehr als nur eine Chance für einen dauerhaften Frieden zwischen zwei der einflussreichsten Großmächten innerhalb der Milchstraße. Zumal sich noch eine weitere solche Verbindung anbahnte, und zwar zwischen First Lieutenant Tamara T.J. Johansen und Varro.

Chloe‘ Mutter, die immerhin die Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika war, wollte ihre geliebte Tochter schon fast beinahe gar nicht mehr loslassen, denn sie war mehr als nur überglücklich ihr Kind wieder, endlich in Echt, in Fleisch und Blut, wieder in ihre Arme nehmen zu können.

Eine Emily Young bekam erstaunlicherweise sofort Besuch vom heimgekehrten Everett Young, der ihr versprach nie wieder von ihr und der Erde fortzugehen, mit der klaren und einleuchtenden Begründung, dass ihm die US Air Force eh noch sehr viel Urlaub schuldig sei.

Da die Destiny mit ihrer Crew dann doch so für alle sehr überraschend zurückgekehrt war, und dass auch noch vor der immer noch nicht zurückgekehrten Trinitatis, war natürlich General Jack O‘Neill vorzeitig in den Ruhestand gegangen. Er traf sich daher regelmäßig zu einer mittlerweile gewohnten Partie Schach mit General Hank Landry, welche natürlich stetig an abwechselnden Orten, meist zuhause bei Landry, O‘Neill oder gar in auf dem Grundstück von General O‘Neills Ferien-/Jagdhütte, stattfand.



Weit entfernte Galaxie
Hyperraum
Trinitatis, Konferenzraum

Nach sehr, sehr genau und auch mehrfach überprüften Berechnungen, konnte wusste nun endlich nicht nur Doktor Rodney Meredith McKay, wie lange denn ihre Rückreise zur Erde in die Milchstraße dauern würde.

„…tja, das sind nun einmal die unwiderlegbaren Fakten“, schloss der Kanadier.
„Ein ganzes Jahr, vielleicht auch noch länger, wenn unvorhersehbare Dinge geschehen sollten“, murmelte Doktor Daniel Jackson, der schon beinahe verzweifelt sein Gesicht in seinen Händen verbarg.
Daraufhin sah sich der Leiter der Trinitatis-Mission, der blauhaarige Mutant Doktor Hank „Beast“ McCoy, mit einem prüfenden Blick in der Runde der Abteilungsleiter, die an diesen Briefing teilnahmen um. Dann sagte Hank McCoy schließlich abschließend: „Wir alle werden natürlich diese Zeit und die damit verbundenen Herausforderungen ohne Zweifel meistern, denn schließlich befinden sich sowohl auf der Trinitatis und auch der E.U.S. Paris so einige der qualifiziertesten Leute, die es für eine solche Mission nur geben kann!“
„Das stimmt! Sehr gut, dass ich, äh… was“, bemerkte und stammelte Rodney eben noch gerade, der dabei den rechten Zeigefinger in die Höhe reckte, aber dann ins Stottern geriet, weil Jennifer, Hank und Daniel ihm einen mahnenden Blick zugeworfen hatten.



Milchstraße
Sol-System
Erdorbit
Destiny

All die Wissenschaftler, die immerhin jahrelang auf der Destiny verbracht hatten, hielten den stetigen Trubel unten auf der Erde nur für eine Weile lang aus, denn sie kehrten davon genervt, auf dieses zum Stück Heimat gewordene Raumschiff zurück, welches ihnen allen sehr wirksam die aufdringlich gewordenen Reporter und Kollegen vom Hals hielt.

Um die Destiny herum befand sich seit geraumer Zeit eine Flotte von Raumschiffen unterschiedlichster Zugehörigkeit, nämlich von den Kolonialen Menschen als auch einige Zylonen aus der Andromeda-Galaxie, den Jaffa, der Luzianischen Allianz, den Nox, deren Kulturen sich seit jeher in der Milchstraße befinden, auch vom letzten Stamm der Asgard aus der Pegasus-Galaxie, die ja zu ihrem Glück in der Milchstraße durch den Abschluss eines Vertrages Asyl gefunden hatten, und den Anhängern der Orici, die seit vielen Jahren in mehreren Galaxien Unterstützer haben. Sie alle hatten nämlich laut dem von ihnen allen geschlossenen Vertrag, die Zusicherung sich dort an Bord aufzuhalten, zu forschen und zu arbeiten.

Man beschloss im Nachtrag, gemeinsam die Destiny sehr genau bis ins kleinste Detail hinein zu analysieren, und wenn es möglich war wieder für weitere Forschungsmissionen wieder instand zu setzen.

Von den ersten Jaffa, die neu an Bord waren, gehörten natürlich Bra‘tac, Teal‘c, Ishtar und deren engsten Verwandten beziehungsweise Vertrauten. Sie alle sahen sich an Bord sehr genau um, auch stellten sie komplexe Fragen unter anderem zur Funktionsweise der Destiny. Doch anhand der Blicke von den Jaffa war zu erkennen, dass sie vom gesamten Design des alten Schiffes sehr erstaunt waren, weil es ja immerhin einst von den Antikern entwickelt und erbaut worden war.
Natürlich hatte sich General Samantha Carter eben genau dieser Gruppe bestehend aus ihren Freunden angeschlossen. Am interessantesten fand sie natürlich den Raum mit dem Kontrollstuhl sowie die Brücke.

Zum Glück für alle, hatte sich die K.I. der Destiny, Cassiopeia, dazu entschieden sich der Besatzung nicht nur zu zeigen, sondern auch bei den dringenden Instandhaltungsarbeiten die notwendigen Tipps zu geben.


Edora

Nicht nur General Jack O‘Neill, der sich mittlerweile im Ruhestand befand, war auf diesen Planeten gereist, denn er hatte einige andere wohlverdiente Personen ebenfalls zu einem Angelausflug auf einen anderen Planeten eingeladen. Unter ihnen befanden sich die Familie von MacGyver und die von Thornton.

Gemeinsam waren sie nun dabei sich um ihr Abendessen zu kümmern, während Laira damit beschäftigt war sich um die Salate und Brote zu kümmern.

„Wirklich sicher, dass Dalton uns hier nicht findet?“, fragte Pete.
„Der kommt hier nicht her, denn ich habe dafür gesorgt!“, erklärte Jack, der simultan mit Mac die Angel auswarf.
„He, guter Wurf!“, lobte Angus.
„Danke. Ach ja, MacGyver, wir beide sehen uns irgendwie ähnlich, wurdest Du mal auf das Gen getestet?“
„Dieses Antikergen?“
„Jip.“
„Der Test war negativ. Warum?“
„Mir kam da ein kleiner Verdacht auf…“, murmelte O‘Neill grübelnd.
„He, bei mir hat gerade einer angebissen!“, rief Thornton fröhlich, der die anderen beiden damit aus ihren Gedanken riss.



Andromeda-Galaxie
Omega-Sektor
Koloniale Erde
Hauptstadt Ilion

Die Errichtung der übrigen Einrichtungen im Umfeld Ilions waren gut vorangegangen, weshalb man die Umgebung überhaupt nicht mehr wiedererkennen konnte.
Die wenigen Angehörigen ihres Volkes, die sich dazu entschlossen hatten die Mission der Destiny bis zum Ende mitzugehen, waren wie die größten Helden aller Zeiten empfangen worden. Für diese Leute war es allerdings ein großer Schlag als sie erfuhren, was sich seit ihrer Abwesenheit an schlimmen Dingen bei all den Überlebenden der Kolonien von Kobol so ereignet hatte.

Derweil hatte eigentlich Laura Roslin vorgehabt ihren Ruhestand an der Seite von Admiral William Adama auszuleben, doch wurde sie von Präsidentin Francine Baltimore darum gebeten, ein Teil ihres Regierungskabinetts zu sein.

Im selben Moment war allerdings Captain Kara „Starbuck“ Thrace auf mysteriöserweise irgendwie von Bord der Galactica verschwunden. Darauf konnte sich verständlicherweise niemand einen Reim machen, der danach gefragt wurde bis sich Commander Lee „Apollo“ Adama an den Bericht erinnerte, wie die Pilotin wieder aufgetaucht war, nach sie für eine gewisse Zeit für tot gehalten worden war.

So einige dutzende Kilometer außerhalb von Ilion hatten sich schon sehr schnell nicht nur die Agathons niedergelassen, sondern auch Caprica-Sechs und Doktor Gaius Baltar, die jeweils Farmen gegründet hatten.


Planet Aurora
Koloniale Republik Aurora

Mit etwas Verzögerung, erreichte die Nachricht der unerwarteten Rückkehr der Destiny und ihrer Besatzung zur Erde in Milchstraße auch Präsident Richard Adar und sein Kabinett. Auch in der Kolonialen Republik gingen die Arbeiten an der Infrastruktur und in den Siedlungen, dank der Hilfe der anderen Völker gut voran. Doch fehlte es immer noch an den Nutzvieh und auch den akut dringend benötigten Saatgut für die bereits bestellten Agrarflächen.



3 Tage später
Milchstraße
Erde
USA, New York, Westchester
Campus Xavier, Hauptgebäude

Der langersehnte Traum von Professor Charles Francis Xavier schien endlich Realität geworden zu sein, denn seine einstige Schule für Kinder und Jugendliche, die wie er waren, hatte den Status einer Universität erlangt: Mutanten und Menschen gingen hier nicht nur gemeinsam ihrer Arbeit nach, sondern sie lernten auch seit einigen Wochen zusammen.

Ein dunkelblaues Auto, einem Mercedes, mit einem Kennzeichen aus Virginia, fuhr mit Schritttempo beim Eingang des Hauptgebäudes vor, hielt an. Kurz darauf stieg der Fahrer aus, umrundete das Fahrzeug, um seinen Fahrgast die Tür zu öffnen und offenzuhalten. Eine Frau mit einer Aktentasche in den Händen entstieg dem Wagen, welche kurz einige Worte mit dem Fahrer wechselte. Danach erklomm sie die Stufen, betrat das Gebäude und ging zielsicher zu einen der Büros.

Büro von Professor Xavier

„Doktor Moira MacTaggert!“, sagte der Mann am Schreibtisch sich lächelnd umwendend als die Tür sich öffnete.
„Hallo, Charles.“
„Komm nur rein und setz Dich. Ich muss nicht Deine Gedanken lesen, um zu erkennen, dass es einen Grund gibt, weswegen Du mich aufsuchst.“
„Leider. Wie Du sicherlich weißt, arbeite ich ab und wann für die CIA, dabei sind mir einige Informationen herangetragen worden, die die Anhänger der Orici Adria betreffen.“
„Und weswegen kommst Du denn damit zu mir? Moira, für solche Angelegenheiten ist das Homeworld Command zuständig.“
„Ich weiß. Doch der neue Leiter dieser Organisation ist zwar ein langjähriges und sicher auch erfahrendes Mitglied des Stargate-Programms“, erwiderte MacTaggert, „doch wollte ich zunächst mit Dir darüber sprechen, bevor ich den Nachfolger von General O‘Neill damit aufsuche.“
„Ich verstehe. Ich oder Jean sollen mit der Hilfe von Cerebro dieser Sache zunächst auf den Grund gehen.“
„So ist es“, bestätigte Moira mit einem Nicken die Annahme von Charles, während der Telepath bereits schon die ersten Seiten der erhaltenen Dokumente sichtete.



Nächster Tag
Milchstraße
Sol-System
Mars
Stargate-Command Base, Flugfeld

Nach einer abgeschlossenen Überprüfung, Bewertung und auch Unterredung mit allen leitenden Personen wurde entschieden, alle die sich an Bord der Destiny befunden hatten, ob Militärangehöriger oder Wissenschaftler, entsprechend endlich ihren Leistungen entsprechend zu befördern. Zu diesen feierlichen Akt hatte sogar General Jack O‘Neill ausnahmsweise seinen Ruhestandsurlaub für einige Tage unterbrochen, der ebenfalls durch das Stargate angereist war. Aber auch weitere teils auch sehr hochrangige Gäste, unter anderem aus der Pegasus-Galaxie und Andromeda-Galaxie, waren wenn auch sehr kurzfristig eingeladen worden und hatten sich bereits ebenfalls auf ihren vorbereiteten Plätzen eingefunden.

So kam es, dass die meisten Angehörigen der Militärs, die über die vielen Jahre hinweg auf der Destiny gedient hatten, teils auch um zwei Dienstränge höher befördert wurden als es eigentlich üblich war. Somit durften sich unter anderem Telford und Young von nun an jeweils Major General, die First Lieutenants Johansen und Scott Major, Second Lieutenant James von jetzt an Captain nennen.  Die Wissenschaftler wurden alle mit Professuren und Lehrstühlen an ihren bisherigen Universitäten belohnt, und Eli Wallace wurde in den Fächern Mathematik und Physik der Doktorgrad verliehen.


Außerhalb des Sol-Systems der Erde
Oortsche Wolke
Weltraumstation Langford

Die vor kurzer Zeit erst fertig gebaute (natürlich besonders begünstigt durch die bereits beendeten beziehungsweise beilegten Konflikte mit den so vielen verschiedenen Gegnern innerhalb der eigenen Galaxis und in anderen Galaxien) Langford-Raumstation, mit ihren sehr zahlreichen, verschiedenen Labors für die vielfältigen naturwissenschaftlichen bisher bekannten Felder, sowie auch den Unterkünften für die Besatzung, einigen Bars und Fitnessstudios, Läden, Hangars für Jumper, Raptor, Viper und F-302er, beherbergte mehrere hunderte von Mitarbeitern von den meisten Nationen des Planeten Erde. Sie war mehr als nur gewaltig, denn diese Weltraumstation, die nach den Langfords benannt worden war, war ein sehr enorm wichtiger wissenschaftlicher und militärischer Vorposten der Menschheit mitten im Nirgendwo, daher war sie natürlich auch selbstverständlich dementsprechend groß. Für jemanden, der sich näherte, sah diese Station aus wie eine Halbkugel, die an ihrer Unterseite eine leichte Wölbung aufwies. Diese Einrichtung hatte einen Durchmesser von etwa 700 Metern und war an der höchsten Stelle 160 Meter hoch. Bei dem Design hatte man versucht sich an Atlantis oder anderen ihrer Einrichtungen dieser Größenordnung der Antiker, zu orientieren.

An der Entwicklung, Fertigung und Installation der zahlreichen Instrumente und Geräte waren sehr viele Nationen der Erde, Großmächte aus einigen Galaxien und somit auch Firmen und Einrichtungen, darunter war unter anderem natürlich auch Yashida Industries und die Phoenix Foundation beteiligt gewesen.
Durch das Ausscheiden von Angus MacGyver, und dann auch der späteren Ablehnung seines Sohnes, Sean Angus MacGyver-Malloy, die Leitung der Phoenix Foundation zu übernehmen, übernahm der Sohn von Pete Thornton, Michael Thornton, deren Vorsitz. Zumal befanden sich all diese Personen ja immer noch auf einer Art Weltenreise.

Natürlich befand sich hier auch eine großes Observatorium, mit dem man nicht nur das Universum zu erkunden gedachte, sondern den näheren Umkreis zur Erde überwachen wollte. Denn es gab viele Bedrohungen, die nicht nur Asteroiden waren, nämlich auch feindliche Spezies, die schon längst, ohne dass man es wusste, auf die Erde aufmerksam geworden sein könnten.

„Ma‘am. Commander Perez Ich habe hier seit einigen Minuten etwas sehr Interessantes auf den Tiefraumsensoren. Es könnte sich hierbei eventuell nur um einen Meteoritenstrom, oder gar eine gewaltige Flotte von Raumschiffen handeln, die sich derzeit eindeutig auf einen Kurs direkt auf unsere galaktische Position befinden.“
„Behalten Sie diese Signale weiterhin im Blick, Lieutenant Robinson! Und sie, Lieutenant Commander Brown, berechnen den genauen Kurs! Sollte in den nächsten 24 Stunden der Kurs gleichbleiben, richten wir unser Teleskop auf diese Koordinaten aus.“
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RE: [SG/Multi-Crossover] Odyssee - von Durnah - 07.06.2026, 16:27
RE: [SG/Multi-Crossover] Odyssee - von Jonathan J. O´Neill - 07.06.2026, 20:49
RE: [SG/Multi-Crossover] Odyssee - von Durnah - 09.06.2026, 19:17

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