Stargate: Battlestar Galactica
#2
1.03 Preparation

Milchstraße
Erdorbit
Asgardraumschiff

Thor hatte sich selbst, sowie Kara Thrace und Jack O´Neill, sofort nach der Besprechung auf sein Schiff gebeamt. Starbuck war überrascht, da sie erstmals im wachen Zustand irgendwo hingebeamt wurde, und schaute sich nun aufmerksam um. Einige Asgard nickten den Menschen höflich zu, andere liefen beschäftigt von einer Stelle zur Nächsten.
Der General unterhielt kurz sich mit seinem Freund, dieser steuerte dann darauf die beiden Erdschiffe an. Kara lief auf der Brücke herum und trat an das Fenster.
“Also ein Kampfstern ist viel größer. Die Schiffe würden gut in einen Hangar der Galactica passen”, sagte Starbuck grinsend, als sie die Prometheus und die Daedalus im Orbit der Erde sah.
“Oh”, meinte O´Neill etwas enttäuscht, ”nur gut das wir gerade was Größeres bauen”.

“Wir wären dann soweit”, teilte Thor mit, worauf ihm die beiden Menschen in ein großes Labor folgten.
´Dieses Labor ist groß genug, um Eishockey darin zu spielen´, dachte sich O´Neill.
“Wow. Wirklich beeindruckend”, stellte Kara Thrace fest, und nickte anerkennend.
“Wie heißt denn das Schiff, Thor?”, fragte Jack interessiert.
“Samantha Carter”, antwortete der Asgard.
“Ah. Wie nett”, sagte der General.
“Wie groß ist dieses Schiff?”, fragte nun Kara.
Thor überlegte kurz, bevor schließlich antwortete: “Die Samantha Carter ist ungefähr 700 eurer Meter lang, 220 Meter breit und 210 Meter hoch. Es ist ein Forschungs-schiff, hat aber auch Schilde und Waffen an Bord, wie unsere großen Raumschiffe.”
Thor erklärte alles, bevor er an einer Konsole schließlich stehen blieb.

“Okay. Wie funktioniert es, und was muss ich machen?”, fragte Starbuck.
Der Asgard fing es ihr an zu erklären: ”Ich werde Dein Bewusstsein mit dem Schiffscomputer verbinden, sobald Du dort in der Kapsel Platz genommen hast, Kara Thrace. Und mit Hilfe deiner Erinnerungen wird das System alles abspeichern, und ich werde es dann mit unserer Technologie materialisieren. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Du das, was Du entwickeln willst genau kennst. Auch musst Du dich ganz genau auf diese Sache konzentrieren, damit es keine Komplikationen gibt.”
“Ich kriege es hin. Die Viper Mark II. kenne ich in- und auswendig.”
“Gut, dann können wir mit dem Prozess beginnen. Bitte begib dich in die Kapsel dort, Kara Thrace”, bat Thor, und deutete auf die Kapsel.
“Na schön. Bei den Göttern… hoffentlich geht das gut,” murmelte sie nervös, als sie die Kapsel begutachtete.
“Sei unbesorgt. Dir wird nichts geschehen, Kara”, versicherte ihr der kleine Außerirdische, und bereitete bereits das Programm vor.
General O´Neill klopfte Starbuck noch aufmunternd und väterlich auf die Schulter, bevor sie sich es in der Kapsel versuchte bequem zu machen, und jene sich schloss.
Nun verband Thor das Gedächtnis von Captain Thrace mit dem Schiffscomputer.

“Kannst Du uns hören?”, erkundigte sich Thor, nach einigen Sekunden.
“Ja. Alles klar. Ist nur ein komisches Gefühl”, stellte Starbuck bestätigend fest.
“Das Schiff und seine Systeme, stehen Dir nun zur Verfügung. Du kannst mit deiner Arbeit beginnen”, gab der Asgard bekannt.
“Sie können praktisch machen, was Sie wollen”, ergänzte Jack amüsiert, erntete aber dafür einen vorwurfsvollen Blick seines Freundes.

“Echt? Ist ja irre. Gleich mal testen”, hörte man Kara’ Stimme aus den Lautsprechern.
Nun ging das Licht einige Mal aus, an und aus.
“Captain Thrace!”, protestierte Thor im Dunkeln.
“Sorry”, meldete sie sich, und das Licht schaltete sich wieder ein.
“Du kannst dich uns auch als Hologramm zeigen, wenn Du es willst”, meinte Thor, dabei musterte er O´Neill, der ganz unschuldig tat und das Labor begutachtete - zumindest tat er so. Nun erschien zwischen Thor und dem General das Hologramm von Kara.
“Ist ja stark”, meinte das Holo amüsiert. “He, was soll das?”, beschwerte Starbuck sich, als Jack mit den rechten Arm durch das Hologramm fuhr.
“Was denn? Mir macht es jedes Mal aufs neue Spaß”, sagte O´Neill grinsend.

“Sie können nun beginnen, Captain Thrace”, verkündete Thor. Nun verschwand kurz darauf das Hologramm von Kara.
“Sie ist Dir sehr ähnlich, O´Neill”, seufzte der Asgard.

Ein anderer Asgard betrat das Labor, und teilte den Anwesenden mit, dass General Hammond eine Nachricht für General O´Neill habe und mit ihm dringend sprechen wolle, und ging dann wieder. Thor öffnete einen Kommunikationskanal, damit sich die beiden Generäle unterhalten konnten.
“Hier ist O´Neill. Ich höre.”
“Jack. Ihre Mission wurde vom IOA genehmigt. Sie können mit den Vorbereitungen beginnen”, begann General Hammond, wurde aber von Jack O´Neill unterbrochen.
“Oh. Wir sind quasi schon dabei”, erklärte O´Neill grinsend.
“Ich verstehe”, meinte Hammond, “ Ihnen stehen dann 3 oder 4 Schiffe zur Verfügung. Alles Weitere erzähle ich morgen bei der Besprechung. Hammond. Ende”, kam es aus der Funkanlage des Asgardschiffes.
“Bis morgen, George”, warf Jack noch schnell zum Abschied hinterher.

Kurz darauf unterhielten sich Thor und Jack eine Weile, über den Bau der Schiffe und die Hilfe der Asgard.
“Du kommst mit?”, fragte der General überrascht.
“Ja. Ich werde euch begleiten”, sagte der Außerirdische nickend.
“Das ist großartig”, freute sich O´Neill.

Nun beobachtete Thor die Anzeigen des Monitors, dabei veränderte sich seine Mimik und er sah etwas besorgt aus.
“Oh. Was tust Du da, Kara Thrace”, entfuhr es ihm schlagartig, dabei wurden seinen Augen immer größer.
“Ich bin gleich fertig. Moment”, erklang ihre Stimme aus den Lautsprechern.
“Was ist los?”, fragte Jack O´Neill nun alarmiert, der sich auf der Steuerkonsole abstützte und zu Thor beugte.
“Das werde ich Dir zeigen, O´Neill”, sagte der Asgard, und verschob einige Steine auf der Konsole, dabei fluchte er etwas in seiner Muttersprache.
“He, noch nicht”, hörte man Kara’ Stimme, doch Thor beendete die Prozedur, und die Kapsel von Starbuck öffnete sich.
“Götter. Ich war noch nicht fertig”, schimpfte Captain Thrace, während sie aufstand und die Kapsel verließ.
“Ich materialisiere nun. Und ihr werdet mich dann hoffentlich verstehen, weshalb ich den Vorgang beenden musste”, erklärte Thor, und wandte sich dabei besonders an Kara Thrace, und vorschob den letzten Stein. Kaum hatte er es getan, gab es im Labor ein großes Aufleuchten. Jack O´Neill sah nun, weshalb sein Freund etwas verärgert war, und auch Kara, konnte nun die Position von Thor nachvollziehen.
“Ups”, sagte sie nur, sah sich dabei entschuldigend nach den Außerirdischen um.

In den Raum standen nun 16 Mark II. Viper.
“Cool. Sieht so eindeutig besser aus, als die Trümmerversion auf Ebene 17”, stellte General O´Neill begeistert fest. Er trat nun an die Erste heran und begutachtete sie genau. Thor trat nun ebenfalls, neugierig geworden, heran.
“Was haben wir denn da?”, fragte O´Neill überrascht, deutete dabei an ein Objekt an der Wand vor ihm.
“Das ist ein Modell von der Galactica”, erklärte Starbuck zufrieden.
“Kann ich bitte noch mal rein? Bitte”, bat Kara den kleinen Asgard.
“Weswegen? Das hier reicht doch. Außerdem ist kein Platz mehr für weitere Objekte, dieser Größenordnung”, sagte kopfschüttelnd Thor.
“Ich will nur noch die Raumanzüge machen, die wir haben. Das ist wirklich alles. Geht das in Ordnung?”, machte Kara Thrace einen letzten Versuch, den kleinen Außerirdischen umzustimmen der zu seinen Freund blickte, und O´Neill zuckte nur mit den Schultern. Thor senkte den Kopf und überlegte kurz, dann nickte er.
“In Ordnung. Einverstanden. Aber nur dies!”, legte Thor mahnend fest, indem er den Zeigefinger der linken Hand in die Luft streckte.
“Danke Thor”, sagte Starbuck erleichtert.
Nach einer Dreiviertelstunde, war die Arbeit getan, und alle drei waren nun zufrieden.
“So, wenn ich Treibstoff bekomme, kann ich die Viper alle testen”, meinte Kara.
“Ihr habt nicht zufällig Thyllium, oder?”, fragte sie Thor und Jack. Beide schüttelten den Kopf, doch Thor sagte schließlich: “Ich werde Colonel Samantha Carter bei den notwendigen Analysen helfen.”
“Ja, tut das. Vielleicht gibt es sogar ein Äquivalent oder wir nennen es nur anders”, kommentierte Jack O´Neill, den Vorschlag von Thor.

Nächster Tag
14-Hundert, Briefing-Room, SGC

Als alle eingetroffen waren, stellte O´Neill Captain Kara Thrace allen Beteiligten vor, die sie noch nicht persönlich kannten, darunter waren Mister Woolsey und General Hammond. Richard Woolsey und George Hammond übernahmen den Vorsitz, und wurden von Thrace, O´Neill und Landry unterstützt. In der Besprechung wurde viel erläutert auch die Bedingungen des IOA für die genehmigte Mission.
“Ja, General O´Neill, ich werde Sie begleiten, sowie noch weitere Vertreter des IOA, die heute nicht teilnehmen können. Ich werde als Diplomat mitkommen, genauso wie die anderen Mitglieder, wobei die leitende Funktion in dieser Angelegenheit von mir getragen wird”, erzählte Woolsey, “außerdem erhalten die das Hauptkommando über die Flotte, die aus der neuen BC-306, der Phoenix, einer BC-304 der Daedalus-Klasse und zwei 303er der Prometheus-Klasse, bestehen wird.”
“Vier Schiffe?”, fragte O´Neill, und Hammond und Woolsey nickten.
“Die Ausrüstung und die Ausstattung, der Schiffe überlassen wir Ihnen, Thor und Colonel Chekov. Ausnahme dabei bildet eine 303, die für die Kolonien gedacht ist, falls sie aus Platzgründen ein weiteres Schiff benötigen”, ergänzte Hammond.

“Wir konnten Proben dieses Thylliums, mit Hilfe der Asgard, aus dem Tank der Viper isolieren und eine chemische Analyse durchführen. Mit dieser Grundlage haben wir einige Asteroiden und Planeten ausfindig gemacht, auf denen es das Rohmaterial dafür gibt. Doch wir können die Viper auch mit unseren Treibstoffen betreiben, die wir für unsere Kampfjets verwenden”, berichtete Colonel Carter.
“Das ist eine gute Nachricht. Also kann ich alle Viper demnächst testen”, stellte Kara fest, und nickte zufrieden.
“Das können Sie ab morgen tun, Captain Thrace. Ich habe bereits alles in die Wege geleitet und werde Sie begleiten”, erklärte Sam Carter, und Starbuck grinste zufrieden.

“General O´Neill, die eine 303 überlassen Sie wir nicht den Kolonien völlig, sondern es werden nur Passagiere und Patienten aufgenommen. Wenn keine weiteren Fragen aufkommen, dann wäre es erst einmal alles. Sie haben alle ihre Mappen, und kennen ihre Aufgaben. - Die Besprechung ist beendet”, sagte Richard Woolsey, und stand dann auf, als sich keiner mehr zu Wort meldete.

In den nächsten Tagen verbrachte General O´Neill viel Zeit damit, sich durch viele Personalakten zu arbeiten, meist tat er es in der Kantine, im Besprechungsraum, wenn dieser frei war. Colonel Chekov von der russischen Luftwaffe leistete ab und zu Gesellschaft, da der russische Colonel das Kommando über ein Schiff übernehmen sollte.

Derweil testete Starbuck, dort wo sich mal der Planet Abydos befunden hatte, alle 16 Viper auf Herz und Nieren durch.
“Okay,… die hier hat auch ‘ ne Macke”, klang es über Funk aus den Lautsprechern der Prometheus.
“Verstanden, Starbuck”, antwortete Carter, und Kara kehrte zurück und landete.

Landry’ Büro, SGC

“Hallo Colonel Mitchell”, begrüßte General Landry den Neuankömmling.
“Guten Tag, Sir”, antwortete der Colonel Cameron Mitchell und salutierte.
Beide führten ein kurzes Gespräch, und Mitchell meinte: “Ich wollte SG-1 beitreten. Und nicht ein neues SG-1-Team zusammenstellen.”
“Sie können das. Außerdem benötigt General O´Neill die Fähigkeiten von SG-1. Hier sind die Akten, wählen Sie ihr Team, Colonel!”, ordnete der General trocken an, und drückte dem Colonel einen dicken Stapel Akten in die Hände.

Kurze Zeit später eilte Landry in den Torraum, und traf dort auf Vala Mal Doran.
“Wieso ist mein Daniel nicht hier?”, fragte sie nach einer kurzen Unterhaltung enttäuscht.
“Doktor Jackson befindet sich auf einer Mission, und kehrt erst in etwa 2 Tagen zurück, Miss Mal Doran”.
“Dann warte ich hier solange.”
“Geht in Ordnung. Doch zuerst, werden Sie von diesen Soldaten auf die Kranken-station begleitet!” Nach einen kurzen Wortwechsel und Anweisungen mit den Soldaten, verließ General Landry den Stargate-Raum wieder, und Vala Mal Doran wurde zur Krankenstation begleitet.

Prometheus

Nachdem Starbuck die letzte Viper getestet hatte, erschien sie wie vereinbart auf der Brücke bei Sam.
“Und nun besorgen wir uns ein geeignetes Stargate, bevor wir nach Edora fliegen”, meinte Colonel Carter.
“Schön. Und wofür?”, fragte Captain Thrace.
“Für die Phoenix.”
“Bin gespannt, wie groß die ist”, lachte Starbuck.
“Nicht so groß, wie die Galactica. Aber mit gut 900 Metern Länge, einer Breite von circa 210 Metern und einer Höhe von knapp 190 Metern, ist die Phoenix das größte Schiff was wir dann bisher gebaut haben”, erklärte Carter stolz, “außerdem bauen wir erst seit gut 50 Jahren Raumschiffe, und jeder fängt erstmal klein an.”

Kantine, SGC

O´Neill blätterte gerade gelangweilt in den Akten, als Colonel Chekov hereinkam.
“Hallo General”, begrüßte ihn der Russe.
“Chekov. Was gibt es?”, fragte Jack, als von seiner Arbeit aufsah.
“Ich bin mit der Zusammenstellung meiner Mannschaft fertig. Das IOA hat bereits zugestimmt und unterschrieben, nun benötige ich noch Ihre Zusage, General”, kam Chekov sofort zur Sache, und überreichte Jack O´Neill die Dokumente.
“Setzen sie sich doch Colonel”, meinte Jack, indem er auf den zweiten Stuhl deutete.
“Danke, sehr gern.”
“Wir gehen alles gemeinsam durch”, erklärte O´Neill, als sich der Colonel gesetzt hatte.
Nach einer guten Stunde nickte General O´Neill.
“Okay. Alles in Ordnung”, sagte Jack, und unterschrieb ebenfalls, wo bereits die Mitglieder des IOA unterzeichnet hatten.
“Ich danke Ihnen, General”, sagte Chekov, als er aufstand.
“Ist schon gut, Chekov”, sagte O´Neill, bevor sie sich verabschiedeten.

Im Hyperraum, Orbit von Edora, Prometheus

“Wie lange sind Sie eigentlich jetzt schon bei uns?”, fragte Sam an Kara gerichtet.
“Fast zwei Wochen”, antwortete Starbuck, nach kurzen nachdenken.
“Wir erreichen in den nächsten Minuten unser Ziel: Edora und die Weltraum-Werft, Colonel Carter”, meldete ein Sergeant.

Einige Minuten später, trat die Prometheus aus dem Hyperraum in der Nähe von den Planeten Edora ein.
“Wow. War mal eine andere Art durch das All zu reisen”, sagte Starbuck begeistert.
Doch als sie die Werft vor sich entdeckte, verstummte sie einen kurzen Moment.
“Captain Thrace, darf ich Ihnen die Phoenix vorstellen”, sagte Carter gutgelaunt. Um die Werft mit der Phoenix und einigen BC-304er, befanden sich noch einige Raumschiffe der Asgard, die beim Bau und ausrüsten halfen.
“Wann wird sie fertig sein?”, fragte Starbuck, die ihre Sprache wiedergefunden hatte. 
“Es wird noch 2-4 Wochen dauern, doch einige Arbeiten können noch unterwegs auf der Reise in die Andromeda durchgeführt werden”, antwortete Carter zufrieden.
“Alle Materialien, sowie das Sternentor wurden auf die Phoenix gebeamt”, berichtete Lieutenant Boyle.
“Danke Lieutenant. Colonel Pendergast müsste in 5 Stunden mit seiner Crew durch das Tor auf Edora kommen”, schloss Carter, nach einem Blick auf die Uhr und Planer.

Landry’ Büro, SGC

“Sie hätten sein Gesicht sehen müssen Jack”, sagte Hank, und nahm einen Schluck Kaffee.
“Ja. Dumm für ihn das ich meine alte Truppe benötige. Ich muss nur noch Teal’c überzeugen”, grinste O´Neill.
“Und was will diese Vala Mal Doran von Daniel?”, fragte General O´Neill.
“Keine Ahnung. Sie will nur mit Doktor Jackson sprechen. Doktor Lee hat alles untersucht, was sie dabei hatte. Auch der medizinische Bericht ist in Ordnung. Doktor Lee vermutet, dass es sich um eine Steintafel und zwei goldfarbene Metallbänder handelt, die sie Doktor Jackson zeigen wollte”, erzählte General Landry.

“Alle ZPM’ sind einsatzfähig”, murmelte O´Neill, als er einen Bericht las, “zwei für das SGC, fünf gehen nach Atlantis, eins bekommen jeweils die Daedalus und die Prometheus, und zwei weitere gehen nach Antarctica für den Antikeraußenposten. Und wie viele bekomme ich?”
“Das steht hier. Die Phoenix erhält 3, die BC-304er und die 303er jeweils ein ZPM. Außerdem erhalten sie noch vier weitere als Reserve, die auf der Phoenix gelagert werden sollen. Und die bisher restlichen 9 Zero Point Module, die man geborgen hat verbleiben im Stargate-Center”, las Landry ihm ergänzend vor.
“So ich muss los, und die Jumper fliegen. Und dabei werde ich mir mal mein Schiff, die Phoenix, ansehen”, sagte General Jack O´Neill, als er auf die Uhr gesehen hatte und stand auf.

SGC, Erde

Zwei Tage später kehrte Daniel von seiner Mission von dem Planeten Trois zurück. Doktor Jackson hatte den Planeten nach der entdeckten Stadt benannt, die er dort entdeckt hatte.

“Nein, oder. Sie haben Vala hierbehalten, und nicht wieder weggeschickt”, sagte Daniel kopfschüttelnd, als er mit Landry gesprochen hatte. Nun war er auf den Weg zu dem Quartier, wo man Vala untergebracht hatte.
“Oh, hallo Daniel. Freust Du dich nicht mich wieder zu sehen?”, fragte die Frau, als er den Raum betrat.
“Nein. Nicht wirklich. Was willst Du diesmal?”, fragte der Wissenschaftler, nachdem er Vala’ Frage beantwortet hatte. Nun begann Vala an zu erzählen, von der Tafel der Antiker und einen Schatz, der sich auf der Erde befinden soll. Während sich beide unterhielten, nahm Vala Mal Doran beide Metallbänder, die sich als Armreife entpuppten und legte das Erste Daniel an, und das Andere sich selbst. Zuerst war Daniel Jackson wütend und später auch General Landry, da sich herstellte das Doktor Lee die Naquadahwerte übersehen hatte, die von den Schmuckstücken ausgingen.
Später stellte sich herausstellte waren Vala Mal Doran und Doktor Daniel Jackson, durch jene Armbänder auf physiologischer Ebene miteinander verbunden, und mussten sich immer in einen maximalen Abstand von 500 Metern aufhalten. Da jeder Versuch die Armreifen zu entfernen fehlschlug, man überlegte sogar die Unterarme zu amputieren - doch beide protestierten vehement.

Als General O´Neill von den Vorfall erfuhr, war er alles andere als begeistert, denn Daniel stand auf seiner Teilnehmerliste.
“Dann kommt eben diese Vala mit. Diesen Schatz könnt ihr euch vornehmen, wenn wir wieder zurück sind! Die Menschenleben gehen vor!”, ordnete Jack an, und unterband den Versuch eines Einwandes von Vala mit einer klaren Geste.

Es vergingen Wochen in denen, durch das Stargate und mit Hilfe der Prometheus, Lebensmittel, Medikamente, Kleidung, Ausrüstung und weitere Materialien zu der Erdflotte transportiert wurden, auch die ersten Crewmitglieder brachte man zu ihren Schiffen, die nun fast fertig waren. Nebenbei waren General O´Neill und Colonel Chekov dabei Pläne für die Mission herauszuarbeiten.
Währenddessen war Colonel Mitchell sehr erfolglos ein Team zusammenzustellen, da er keine passenden Mitglieder fand, worauf Landry ihn erst einmal SG-2 zuteilte.

“Hallo Teal’c, lange nicht gesehen. Was ist los, und was macht die Politik?”, fragte Jack, als er den Jaffa im SGC traf.
“Ich grüße dich O´Neill. Ich bin zu Besuch hier, und Politik ist ziemlich langweilig und anstrengend”, antwortete der große Jaffa müde.
“Verstehe. Also willst Du mal ausspannen?”
“In der Tat.”
“Ich hab’s begleite mich doch auf einer spannenden, aufregenden Reise in eine andere Galaxie. Selbst Thor kommt mit. In ein paar Tagen geht es los.”
Teal’c überlegte kurz, dann nickte er.
“Würde ich gern. Ich werde nur schnell Bra’tac informieren, das Rak´nur und Rya´c ihn unterstützen sollen.”
“Das klingt doch gut, bis dann”, sagte Jack zufrieden.

Der Jaffa nickte kurz, und begab sich erst in den Kontrollraum, und danach in den Torraum, um nach Dakara zurückzukehren.
Kaum war Teal’c abgereist kehrte Starbuck durch das Stargate zurück. Sie hatte in den letzten beiden Wochen mitgeholfen, Startröhren für die Viper auf der Phoenix zu planen, zu entwickeln und zu bauen. Kara Thrace lächelte zufrieden, als sie O´Neill in der Kantine antraf.
“Wir sind fertig. Alle 4 Schiffe sind einsatzbereit, und die Lampen und Tische können wir unterwegs zusammenbauen”, sagte Starbuck müde, und setzte sich zu Jack an den Tisch und stellte ihr Tablett ab.
“Das sind gute Nachrichten, dann gibt es in zwei Tagen, um 10:00 Uhr eine Besprechung mit allen leitenden Personen, die an dieser Mission teilnehmen”, sagte General O´Neill glücklich, “ich werde nachher ein paar Anrufe tätigen.” 

Kara’ Quartier, SGC

Am Abend lag Starbuck auf ihren Bett sie war zufrieden und glücklich.
“Ich komme zurück”, murmelte sie leise, schloss die Augen und dachte an Lee, Sam, den Admiral und an die Galactica. Kurze Zeit später schlief sie ein.
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RE: Stargate: Battlestar Galactica - von Jonathan J. O´Neill - 26.06.2026, 22:04

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