12.07.2026, 19:07
Guten Abend, liebe Leserschaft!
Heute beginnen wir mit der Leseprobe zur 1. Fortsetzungsvariante, wobei hier der Titel schon feststeht und ich auch noch fleißig am Schreiben bin.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.
Titel: [SG/Multi-Crossover] Odyssee
Autor: Jonathan J. O´Neill
Rating: FSK 16
Genre: Sci-fi, Abenteuer, Action, Drama etc.
Crossover & Charas: Diese FF ist ein Multi-Crossover, welche die Franchisebereiche von Stargate, Battlestar Galactica, MacGyver, X-Men und Defiance mit den dazugehörigen OC sowie eigene Charaktere beinhaltet
Pairings: bekannte, und eigene.
Anmerkungen:
1. Alle Rechte an Stargate SG-1/SG-A/SG-U, Battlestar Galactica, X-Men, MacGyver und Defiance gehören denen, welchen sie gehören.
2. Ich schreibe diese Crossover-FF nur zum Spaß, nicht um Geld damit zu verdienen.
3. Sämtliche Geschehnisse sind vollkommen frei erfunden, und die vertrauten Zeitlinien aller Franchise-Universen wurden außer Acht gelassen.
4. Diese Crossover-FF wir in der normalen betrachtenden bzw. berichteten Erzähler- & Ich-Form erzählt.
Zentrum des Universums
Innere der zweiten innersten Struktur
Destiny
In etwa genau dieser aktuellen Sekunde, hatte laut den sehr genauen Berechnungen von Ginn und Eli Wallace das alte Raumschiff der Antiker und deren Besatzung, wohl endlich, so gut wie sicher jetzt nun wirklich das wahre Zentrum des Universums und somit auch schließlich das Ende der langen abenteuerlichen und ebenso gefährlichen Reise erreicht.
Doch dabei bewegte sich die Destiny aber auch nur sehr, sehr langsam immer weiter vorwärts, ganz so, als ob sie sich schon bereits seit einigen Minuten in einer äußerst sehr zähflüssigen Masse befinden würde.
Schließlich schien es allen an Bord nach einer darauffolgenden gewissen Zeit, ganz so als würde sich die Destiny noch immer langsamer von der Stelle bewegen.
Niemand nahm dabei aber letztendlich zur Kenntnis, dass sich die Destiny schließlich nun wirklich überhaupt nicht mehr von der Stelle rührte, sondern schließlich komplett auf ihrer mittlerweile erreichten Position verharrte, und zwar ganz exakt genau im Zentrum der zentralen Struktur. Der Eindruck das alte Raumschiff der Antiker würde sich noch stetig weiterbewegen, unterlag einer optischen Täuschung der Muster der innersten Struktur, die kontinuierlich nach wie vor, vor sich hinpulsierte.
Alle an Bord des alten Antikerraumschiffes schienen aber schon bereits, so seit etwa ein paar Stunden, von einer gewissen und für manche aber auch ungewohnten, inneren Ruhe erfüllt zu sein. Dieser ziemlich intensiv empfundene und erfahrene Gefühlszustand bei allen Besatzungsmitgliedern der Destiny, war dann insbesondere in den letzten Sekunden von einer unsichtbaren Präsenz schließlich noch weiter massiv verstärkt worden. Denn jeder einzelne an Bord schien etwas ganz Besonderes und somit Ungewöhnliches in sich zu spüren, was nur ziemlich schwer zu beschreiben, geschweige denn irgendwie in Worte auszudrücken war. Alle schienen dies aber natürlich auch, auf ihre eigene und spezielle Art und Weise aber auch zu genießen.
Sie taten dies entweder vollkommen allein oder natürlich auch in einer gemeinschaftlichen Gruppe. Von diesem Zustand, waren neben den Menschen natürlich aber auch die Jaffa, Nox, und selbst der sonst so eigentlich eher sehr gefühlsfremde Asgard aus der Pegasus-Galaxie an Bord der Destiny waren von diesem mysteriösen Phänomen betroffen.
Doch rätselhaft und beängstigend war es aber allerdings schon, nämlich dass viele von ihnen, besonders denen, die einer Wissenschaft angehörten, die Antworten auf all ihre bisherigen und bisher noch nicht beantworteten Fragen irgendwie auf eine recht unheimliche Form einfach so zukamen, und somit nach deren Lösungen sie einst schon immer in ihrer bisherigen Karriere gesucht hatten.
Alle anderen Crewmitglieder an Bord der Destiny, die eher sehr spirituell veranlagt waren, schienen eine Art von spezieller Erkenntnis oder gar eine Form von einer Erleuchtung zu erlangen, ganz so als ob sie eins mit dem Universum werden würden.
Die Anhänger der Orici Adria erhielten auf diesen Wege ungünstigerweise Kenntnis ganz genau von dem Ort, wohin ihre Göttin vor einiger Zeit von Myrrdin verbannt worden war. Daher versuchten einige unter ihnen sich natürlich verzweifelt Notizen zu machen, um dieses für sie so kostbare Wissen dann doch irgendwie, für sich selbst oder andere Generation, festzuhalten.
Doch aber auch alle anderen Rätsel der so unterschiedlichen Mitglieder von Kulturen, Völkern und Rassen an Bord der Destiny, die bereits viele unzählige Generationen schon vor ihnen sowie auch ihre eigene beschäftigte, waren von dieser Minute an, keine mehr. Darunter war natürlich unter anderem auch die Antwort, auf die lange und quälende Frage, welche wohl so geheimnisvolle und mächtige außerirdische Spezies den Planeten Eden hatte entstehen lassen. Dieses und vieles weitere Wissen, floss ihnen einfach so zu, wie ein mächtiger Fluss stetig dem Meer zufließt. Es gab daher für keinen von ihnen an Bord der Destiny keinerlei Fragen mehr.
Sie alle an Bord der Destiny spürten genau in diesem Augenblick diese prickelnde und aber auch absolut unheimliche Nähe, und zwar von einer gewaltigen Macht, die sich dennoch durch nichts erklären ließ, trotz des Wissens, welches sie alle erhalten hatten, denn sie war einfach da, bei ihnen allen und erfüllte sie mit einer noch größeren Intensität. Doch sie fühlten dadurch aber noch etwas, nämlich auch die große, ja quasi lastende und gewaltige Verantwortung, die damit und mit all dem Wissen einherging.
Alle wussten es nun schließlich noch etwas, es war eben genau jene, diese große Macht, die diese Botschaft, einst vor unendlichen Jahrmillionen oder gar vom Anbeginn der Zeit ausgesandt, die dann vor vielen Jahrmillionen einst von den Antikern schließlich als erste Kultur entdeckt worden war und sie letztendlich hierher, an diesen Ort geführt hatte.
Dabei war alles und jeder seit geraumer Zeit komplett, und zwar jedes einzelne Mitglied der Besatzung, jeder einzelne Gegenstand sowie natürlich auch die Destiny selbst, mittlerweile in ein sehr, sehr helles weißes und strahlendes Licht gehüllt worden. Das enorme Leuchten, was alle und alles andere an Bord des Raumschiffes schließlich komplett umgab, wurde schließlich abermals noch einmal um einiges heller, und zwar so sehr grell, dass jeder an Bord der Destiny, egal wo er sich befand nun absolut gar nichts mehr um sich herum erkennen konnte.
Milchstraße
Sol-System
Erde
Homeworld Command, Kontrollraum
Nachdem der erfahrene und langjährige Befehlshaber des Stützpunktes die beiden letzten Stunden mühsam damit verbracht hatte, sich die neuesten empfangenen Daten auf allen vorhandenen Monitoren anzusehen, beschloss er schließlich, sich für eine unbestimmte Zeit in sein Büro zurückzuziehen.
Doch kaum war er mit seinem linken Fuß auf der Treppe, hielt er inne, und mit einem deutlich vernehmbaren und recht verdrießlichen Brummen, hatte General Jack O‘Neill dann auch auf der untersten ersten Stufe der Stahltreppe schließlich sofort abrupt kehrt gemacht. Denn es war für alle Anwesenden auf dem Stützpunkt deutlich vernehmbar der extrem schrille Annährungsalarm ausgelöst worden, der nun warnend in der gesamten Basis zu hören war. Denn für alle war vollkommen unerwartet ein ziemlich großes und auch fremdes Objekt direkt vor der Atmosphäre der Erde aus dem Nichts ohne jegliche Vorzeichen aufgetaucht.
„Gerade jetzt. Was ist das denn jetzt nur schon wieder für ein Alarm? Und ja: Was um alles in der Welt ist dieses Mal der Grund dafür, Lieutenant Douglas?“, fragte Jack gereizt, welcher neben einer der Überwachungsmonitore geeilt war.
„Einen kleinen Augenblick noch bitte, Sir. Gleich wissen wir es sehr genau“, murmelte Lieutenant Douglas, der mit nervöser Miene einige Tasten seines Keyboards betätigte, während er parallel dazu auch noch mit einem anderen Stützpunkt zu telefonieren.
„Also, wenn wir ausgerechnet jetzt ganz miesen Besuch von irgendwoher aus dem All bekommen, würde mir dies so richtig den Feierabend und ebenso mein einziges freies und auch noch verlängertes Wochenende in diesem Monat versauen!“, brummte General O‘Neill missmutig, da eine Klärung auf seine wichtige Frage immer noch auf sich warten ließ.
Der Leiter des Homeworld Command musste dann doch noch eine ganze Weile auf die Antworten auf seine gestellten Fragen warten. Fest stand allerdings bislang nur wirklich eines: Es waren wohl zumindest keine Feinde der Erde und ihrer Allianz im Orbit der Erde aufgetaucht.
Als dann doch endlich die visuelle Aufklärung durch die Weltraumüberwachung in Form einer F-302er Patrouille General O‘Neill und seinem Stab dann schließlich mitgeteilt hatte, dass es sich bei diesen vor einigen Minuten gewaltigen Objekt nahe der Erdatmosphäre, anhand der bereits vorliegenden Daten, tatsächlich eindeutig um die Destiny handelte, war man natürlich komplett sprachlos.
Mit allen hatte man stets immer gerechnet, aber ganz und gar nicht mit der Ankunft dieses alten Raumschiffes der Antiker, und zwar direkt im Orbit der Erde, zudem noch in einer stabilen Umlaufbahn.
„Es ist doch tatsächlich die Destiny, Jack“, bestätigte General Samantha Carter, die sich derzeit zufälligerweise ebenfalls im Homeworld Command aufhielt.
„Auch, was Du da nicht sagst, Sam. Ich war übrigens auch schon mal einige Male da oben, auf diesen alten Kahn, der Destiny heißt. Wenn auch nur bislang über diese ollen Kommunikationssteine mit Hilfe eines Tauschpartners“, erwiderte der erfahrene Leiter des Homeworld Command daraufhin ein wenig säuerlich.
„Ich weiß“, bestätigte Carter gutgelaunt mit einem fröhlichen Grinsen, „und schon sehr bald können wir persönlich dort nach oben.“
Schnell hatte sich General O‘Neill durch den Smalltalk mit der Befehlshaberin der George Hammond allerdings auch schon wieder gefangen, denn er ordnete dann streng an: „Lieutenant Douglas, geben Sie diesen Befehl von mir an die Führung der Destiny weiter, welcher lautet: Die gesamte Besatzung der Destiny, steht von dieser Sekunde an, für eine Woche unter strikter Quarantäne! Geben Sie diesen Befehl umgehend weiter und lassen Sie sich den Empfang bestätigen, Lieutenant Douglas! Außerdem werden wir ein medizinisches Team an Bord schicken, welches nicht nur Tests durchführen wird, sondern noch einige frische Vorräte und auch noch einige bequeme Annehmlichkeiten, damit die Truppe da oben nicht unnötigerweise noch anfängt zu meutern!“
„Jawohl, Sir!“
Erdorbit
Destiny, Brücke
„Was ist denn da eben eigentlich gerade mit uns allen passiert?“, murmelte fragend erstaunlicherweise ausgerechnet niemand anderes als Doktor Nicholas Rush, der sichtbar immer noch irritiert wirkte, und genauso wie alle anderen um ihm herum, die auch aus den Fenstern der Brücke der Destiny geradeaus schauten.
Der Wissenschaftler musste auch immer noch hin wieder blinzeln, obwohl mittlerweile das extrem helle und blendende Licht verschwunden war.
Erstaunt waren er und die anderen auf der Brücke, die bei ihm waren, besonders darüber, weil sich vor ihnen vollkommen unerwartet der Anblick auf die Erde offenbarte.
Eigentlich müsste es ja ein sehr vertrauter Anblick sein, doch nach all den vielen Jahren, war er mittlerweile nur noch eine Erinnerung an die alte bekannte Heimat geworden, die beinahe schon so gut wie verblasst und teilweise bei manchen wohl auch schon wegen der vielen anderen Planeten, die man gesehen hatte allmählich vergessen war und deswegen bei vielen von ihnen daher wohl nur wie ein Traum vorkam.
Sie alle konnten sich seltsamerweise nur noch lediglich an das extrem helle weiße und stark blendende Licht erinnern, welches alles an Bord der Destiny und sie allesamt erleuchtet hatte, aber nicht an das viele andere seitdem sie sich im wirklichen Zentrum des Universums befunden hatten.
Dennoch besaßen natürlich so einige Besatzungsmitglieder an Bord so manche sehr verwirrende Aufzeichnungen von diesen Momenten, die sie in einem Tranceähnlichen Zustand dann doch irgendwie zu Papier, auf Tafeln oder gar an Wände und Türen der Destiny gemacht hatten. Aber viele von diesen hastig gemachten Schriftstücken, ergaben natürlich irgendwie überhaupt gar keinen Sinn, denn einfach viel zu kompliziert waren nämlich all die Formeln, Gleichungen und Symbole, die sich auf den meisten der gemachten Notizen befanden. So ging es auch den besten Wissenschaftlern an Bord des Antikerraumschiffes.
Destiny, Krankenstation
Die starke Lichtintensität war endlich vollständig überall nach und nach zurückgegangen. Es war somit wieder alles normal.
Wieder alles normal?
Auf den ersten Blick, natürlich eindeutig ja.
Alle staunten doch nur wenige Sekunden später schließlich dann aber sehr, denn in einer Ecke, auf einem der gut ein Dutzend Krankenbetten, saß für allen Anwesenden in diesen Raum ein komplett unbekanntes junges Mädchen. Die Kleine, die alle Anwesenden mit großen und angstvollen Augen anschaute, musste in etwa zehn maximal zwölf Jahre alt sein.
Verwundert tauschten sie daher alle miteinander Blicke aus, da sich keiner von ihnen hier wirklich erklären konnte, woher dieses Mädchen überhaupt herkam. Alle waren nach wie vor aber auch noch total irritiert, weil es innerhalb der Crew der Destiny nie wirklich Kinder gegeben hatte, abgesehen von denen der Familien der Novaner, die man ja einige Zeit lang an Bord aufgenommen hatte.
Allmählich schien First Lieutenant Tamara T.J. Johansen, die sich ebenfalls auf der Krankenstation aufhielt, dann schließlich doch etwas zu ahnen. Sie versuchte nämlich immer wieder beinahe schon fast krampfhaft zu sprechen, doch es ging irgendwie nach wie vor nicht, obwohl es ihr geradezu auf der Zunge lag, es dazu auch noch in ihrer Seele und Herzen regelrecht brannte.
Wortlos bewegte sie daher viele Sekundenlang wortlos ihre Lippen. Doch schließlich gelang es ihr dann doch, mühsam und kaum hörbar brachte sie dann nur ein Wort: „Carmen?!“, hervor.
Dieses Wort muss dann doch immerhin noch laut genug gewesen sein, weswegen das Mädchen dann zielgerichtet in ihre Richtung blickte, und zaghaft mit: „Mom?!“, antwortete.
Destiny, Brücke
„Wir haben soeben eine direkte Nachricht vom Homeworld Command erhalten, Colonel Young“, meldete Second Lieutenant Vanessa James, die sich, wie alle anderen auch an Bord allmählich wieder von diesem seltsamen mysteriösen Ereignis einigermaßen erholt hatte.
„Was denn für eine Art von Nachricht, Lieutenant James?“
„Eine freundliche Begrüßung zu Beginn und dann einige stehende Anordnungen: Destiny, Willkommen zurück Zuhause! Das Raumschiff selbst und auch die gesamte Besatzung, stehen von nun an, für eine gesamte Woche unter strikter Quarantäne! Für die Crew benötigte Vorräte, inklusive einige Annehmlichkeiten, sowie medizinisches Personal für umfangreiche Untersuchungen werden an Bord der Destiny gebracht. Durch das von Doktor Lam geführte Team werden Bestellungen entgegengenommen. Mit den besten Grüßen General Jack O‘Neill“, las Vanessa mit lauter Stimme vor.
„War ja so was von klar“, stöhnte Eli daraufhin.
„Auf die eine Woche mehr oder weniger kommt es jetzt doch auch nicht mehr an, oder?“, war auch schon alles was Doktor Nicholas Rush zu diesen Thema zu sagen hatte.
Ohne lange zu warten, meinte Colonel Telford zustimmend: „Dem ist nichts hinzuzufügen! Miss Wray und ich werden mit allen Teamleitern und Sprechern an Bord der Destiny dafür sorgen, dass sich alle für die anstehenden medizinischen Tests bereithalten. Lieutenant Scott, kommen Sie mit!“
„Jawohl, Colonel.“
„Gut, dann trommeln wir unsere Truppen hier mal nach den Teams unterteilt zusammen“, stimmte Camile dem schon geäußerten Plan von David zu.
Ori-Galaxie
Celestis, Heilige Stadt der Göttin Adria
Mit einer immer noch sehr, sehr nachdenklichen Miene gingen Vala Mal Doran, Tomin und Adriana gemeinsam durch die Räumlichkeiten des eindrucksvollen Hauptgebäudes. Weder diese drei Personen und auch die anderen Bewohner des Planeten und der übrigen Ori-Galaxie, wussten bislang etwas von der unerwarteten Heimkehr der Destiny und ihrer Besatzung zur Erde. Die drei wurden während ihrer Reise, natürlich von der Leibgarde von Adriana begleitet.
Es blieb aber natürlich dennoch nicht aus, dass sie hier von den meisten Prioren, dem Doci, der seit der letzten Rückkehr von Adria von jener eingesetzt worden war und aber auch von den vielen zahlreichen Pilgernden hin wieder äußerst misstrauisch angeschaut wurden, und dies obwohl alle ganz genau wussten, wer sie überhaupt waren.
Wie schon vor ihrer Abreise befürchtet, bettelten viele der Gläubigen Adriana, die Tochter der Orici an, ihnen doch endlich bei der bislang noch immer erfolglosen Suche nach, der natürlich aus ihrer Sicht, der einzigwahren Göttin des Universums zu helfen.
„Bitte Königin Adriana, es geht doch hier bei dieser heiligen Sache um eure eigene Mutter“, bettelte eine Orici-Gläubige beinahe schon regelrecht verzweifelt. „Ihr müsst uns doch endlich bei der Heiligen Suche nach ihr, unserer Göttin, helfen. Uns dabei anführen.“
„Ich werde euch nicht dabei helfen, da sonst ihr Sehnsucht nach Rache, sowie auch ihr unstillbarer Hunger nach absoluter Macht und Anbetung…“
„Sie ist eine Göttin, die einzigwahre und alleinige Göttin und Wahrheit im gesamten Universum“, unterbrach ein Mann aber abrupt Adriana.
Aber Adriana ließ sich nicht von ihrer Rede beirren, und fuhr daher unbeeindruckt mit ihrer Antwort fort: „…würden unweigerlich den bestehenden Frieden und die Allianz gefährden! Ihr dürft natürlich gerne glauben an was immer euch beliebt, dies wurde in den Gesetzen und Verträgen tief verankert und gilt. Auch an meine Mutter als die einzigwahre Göttin des Universums und ihrer Lehre, dürft Ihr alle weiterhin glauben. Doch vergesst dieses Gebot nicht: Niemals dürft ihr jemanden, der nicht daran glauben will bedrohen oder umbringen!“
„Aber die Orici ist doch eure Mutter.“
„Ja, genau“, rief eine weitere Gläubige.
Dann sagte ein alter Mann auch noch anklagend: „Und was ist mit Euch, der benedeiten jungfräulichen Mutter der Orici? Es geht um euer gesegnetes Kind, welches ihr von den gandenreichen Ori empfangen habt!“
„Die sogenannten gnadenreichen Ori, wurden für ihre Verbrechen gerichtet und vernichtet, wohingegen Adria, meine Tochter, für ihre zahlreichen Delikte eine viel mildere Bestrafung erhalten hatte, nämlich das ewige Exil“, sagte Vala kalt, die daraufhin von allen Seiten natürlich mit absolut bösen Blicken angesehen wurde.
Aber niemand wagte es, auch nur im kleinsten Ansatz, einen von den Dreien wirklich körperlich anzugreifen. Dafür war der Respekt, insbesondere in erster Linie vor Adriana und Tomin, aber ebenso auch Vala immer noch zu groß.
Um die mittlerweile sehr aufgeheizte Stimmung wieder deutlich zu entspannen, erklärte nun Tomin mit ruhiger Stimme: „Wir wissen lediglich nur, dass es der Orici, dort wo sie ist gut geht. Sie lebt auf einer unbekannten fernen Welt, die wirklich niemand von uns kennt, weil Myrrdin nicht nur unsere, sondern auch seine eigenen Erinnerungen an jenen Ort gelöscht hat.“
„Dieser alte elendige und verfluchte Hexenmeister der Antiker“, zischte ein greiser und geradezu fanatischer Gläubiger verächtlich, während die meisten der Pilgernden noch immer sehr leise miteinander tuschelten. Parallel dazu hatten sich Königin Adriana, Vala Mal Doran und Tomin zum Gehen gewandt, um weiteren ziemlich unbequemen Fragen und Diskussionen der Pilgernden und Prior-Novizen aus dem Weg zu gehen, die ohne Weiteres natürlich ohne Weiteres kommen würden, wenn sie noch länger bleiben würden.
Pegasus-Galaxie
Atlantis, Stargate-Raum & Kontrollraum
Es war schon sehr spät am Abend als sich das Sternentor aktiviert hatte, und dann allen, welche sich derzeit in der alten und mächtigen ehrwürdigen Antikerstadt aufhielten, die absolut überraschende Rückkehr der Destiny und ihrer letzten kompletten bekannten Besatzung im Orbit der Erde und somit in der Milchstraße mitgeteilt wurde.
Dies geschah in dem Moment als die diensthabende Technikerin Amelia Banks gerade einen gewöhnlichen Systemcheck der Hauptcomputer im Kontrollraum von Atlantis durchlaufen ließ. Dabei leistete ihr der Sateder Specialist Ronon Dex seine Gesellschaft, mit welchen sie außerdem schon seit geraumer Zeit verlobt war, weswegen die beiden daher natürlich sehr viel Zeit gemeinsam verbrachten.
„Wir bekommen jetzt wohl Besuch“, stellte der Sateder fest, kaum dass das Sternentor und auch das erste Chevron blau aufgeleuchtet waren und der Alarmton ertönte, welcher eben allen in der Stadt eine außerplanmäßige Ankunft ankündigte.
Mit einer fließenden und schnellen Bewegung, stieß sich Amelia von der einen Konsole ab und rollte mit ihrem Stuhl in einem Zug zur Kontrollkonsole, die die Stargate-Systeme beinhalteten, drückte auf einen Kristall und der starke Irisschild aktivierte sich, noch ehe das vierte Chevron aufleuchtete.
Unten im Stargate-Raum gingen die bereitstehenden Abwehrteams auch schon in Stellung, die die Mündungen ihrer Waffen auf die Mitte des Sternentores richteten.
Mit einem wütenden Brodeln schlug die Eruptionswelle gegen den Schutzschild, welcher sich sehr knapp vor dem eigentlichen Ereignishorizont befand, welcher sich nun bereits schon gebildet hatte, wo sich aber rein gar nichts materialisieren konnte.
„Entwarnung! Ihr dürft euch alle wieder entspannen, Leute. Es ist lediglich die Stargate-Command Base auf dem Mars. Erhalten von dort eine Datenübertragung. Und zwar jetzt“, teilte Major Laura Cadman allen unmittelbar Anwesenden mit, nachdem sie von der Technikerin Amelia Banks die notwendigen Informationen mitgeteilt bekommen hatte.
Konferenzraum
Ganz in der Nähe des Kontrollraumes, saßen wieder einmal wie so oft in den letzten Monaten, die Vertreter und Abgesandten der wichtigsten sowie natürlich auch der mächtigsten und damit einflussreichsten Völker in der Pegasus-Galaxie zusammen an einem Tisch. Nämlich die, die es geschafft hatten den immer heftigeren Angriffen der Wraith in der jüngsten Vergangenheit irgendwie, wenn auch mit massiven Verlusten zu trotzen und ihre eigene Kultur zu erhalten.
Man hatte zwar bislang bei den bisherigen beziehungsweise während der jüngsten Sitzungen recht gute Fortschritte erzielt, was die Bildung einer Föderation unter ihnen allen anging, doch gab es natürlich aber auch noch ebenso viele strittige Themen, die es zunächst einmal nach und nach zu lösen galt.
Man befand sich gerade in diesen Augenblick schon wieder einmal in einer erneuten, wenn nicht sogar einer festgefahrenen hitzigen Debatte als leise die Tür aufglitt, und dann schließlich mit sehr leisen und zügigen Schritten Doktor Radek Zelenka eintrat, der sofort den Leiter der Atlantis-Expedition, Mister Richard Woolsey, zielsicher ansteuerte und ihm wortlos ein Memo in die Hand drückte.
Wortlos nahm Woolsey das nur knapp drei Zeilen umfassende überreichte Schreiben in seine beiden Hände, las es, nickte und reichte es dann kurz darauf stumm an den neben ihn sitzenden General John Sheppard weiter. Auch jener las es schnell durch und verstand, was der Inhalt für die gesamte Menschheit bedeutete. Dann nickten sich die beiden Männer kurz einander zu.
Der Leiter der Atlantis-Expedition ergriff dann schließlich das Wort: „Verehrte Exzellenzen, ich bitte um ihrer aller geschätzte Aufmerksamkeit und somit auch darum ihre, wenn auch so sehr wichtigen Gespräche untereinander für einen kurzen Moment zu unterbrechen und mir das Gehör zu schenken.“
Vollkommen unerwartet wurde es dann doch umgehend still im wieder geschlossenen Konferenzraum, den Doktor Zelenka wieder still und leise, genauso wie er dort auch hineingekommen war, verlassen hatte. Denn trotz der auch teilweise in festen Gruppen geführten Debatten untereinander, wegen eines strittigen aktuellen Themenpunktes, hatten einige es doch irgendwie mitbekommen, dass Mister Woolsey vom tschechischen Wissenschaftler wohl eine sehr dringende Nachricht überreicht bekommen hatte, und wohl dessen enorm wichtigen Inhalt allen Anwesenden mitteilen wollte. Daher gingen bei so manchen der Anwesenden sofort natürlich die wildesten Spekulationen durch den Kopf.
Obwohl schnell wieder Ruhe im Raum eingekehrt war, wartete Woolsey trotzdem noch einen kurzen Atemzug lang, dann erst verkündete er den versammelten Repräsentanten: „Sehr verehrte und geschätzte Exzellenzen, wir haben vor erst wenigen Minuten eine recht interessante Nachricht durch das Stargate aus unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, erhalten: Nämlich dass vor etwa zwei Stunden, vollkommen unerwartet die Destiny, ein altes Forschungsschiff der Antiker, welches einst vor vielen, vielen Millionen von Jahren unbemannt gestartet worden war, samt der jetzigen Besatzung ebendort in der Milchstraße, im Orbit der Erde, in einer stabilen Umlaufbahn aufgetaucht ist.“
Als Richard Woolsey geendet hatte, blieb es noch lange ruhig in dem Konferenzraum, da alle waren komplett sprachlos. Der Abgesandte der einflussreichen Genii fand natürlich zuerst seine Sprache wieder, denn er erinnerte sofort die Atlanter daran, dass ihnen allen, die sich an diesen Projekt bereits schon beteiligten, ein direkter persönlicher Zugang zur Destiny zustand.
Jumper-Hangar
Entspannt vom gemeinsamen und schon bereits ausklingenden Wochenende von dem jungen Torren John Emmagan, dem Sohn von Teyla Emmagan, der Anführerin der Athosianer, für den General John Sheppard unter anderem einst auch die Patenschaft übernommen hatte, kehrten die Athosianer Halling, Kanaan und Jinto und die beiden Doktoren Alison Porter und Carson Beckett gutgelaunt vom größten Kontinent von ihren gemeinsamen Ausflug über ein leicht verlängertes Wochenende auf diesen Planeten nach Atlantis zurück.
Über Funk wurde die Gruppe bei ihrer Landung darüber informiert, dass die Destiny in die Milchstraße zur Erde zurückgekehrt sei. Dadurch seien aus eben diesem gegebenen Anlass alle anderen noch geplanten Sitzungen der Pegasus-Förderation für die nächsten Tage erst einmal abgesagt worden.
1 Woche später
Milchstraße
Sol-System
Mars, SGCB
Auf allen Ebenen war es, trotz der eigentlich großen Kapazitäten der Stargate-Command Base, mittlerweile in den vergangenen letzten vier Tagen sehr voll geworden. Denn viele Verbündete der Menschen von der Erde hatten sich schnell, teils mit Raumschiffen oder durch das Sternentor auf den Weg zu den Tau‘ri gemacht, um sich die Destiny nicht nur von außen ansehen zu können, sondern sie auch von selber zu erkunden und erforschen, sobald endlich die Freigabe dafür erteilt sein würde. Somit waren alle noch bislang freien verfügbaren Quartiere auf der Basis sehr schnell belegt gewesen.
Denn seit einigen Tagen schon, hielten sich aber auch nicht nur Menschen aus mehreren der bislang bekannten Galaxien auf dieser Basis auf, die von ihren politischen Anführern beziehungsweise Vorgesetzten für diese Aufgabe ausgewählt worden waren, sondern auch klar erkennbar andere außerirdische Rassen aus der Milchstraße, wie zum Beispiel die Serakin, mit denen damals schon Stargate-Center unter General Georg Hammond wichtige und richtungweisende Beziehungen geknüpft hatte. Doch es waren unter anderen natürlich aber auch viele Jaffa, darunter auch aus dem Lager der Hak‘tyl sowie einige weitere Vertreter von den Nox eingetroffen, die verständlicherweise natürlich ebenso neugierig auf die Destiny waren, wie die meisten Menschen auf der Erde.
Unter den nun anwesenden menschlichen Völkern, waren natürlich auch Personen aus der Pegasus-Galaxie, die eindringlich weiterhin unter der Federführung der Genii darauf bestanden hatten, ebenfalls schon sehr bald Zugang zur Destiny zu erhalten, sobald die von General Jack O‘Neill verhängte Quarantäne für das Raumschiff abgelaufen war.
Ausgeschlossen von den wissenschaftlichen Untersuchungen und möglichen weiteren Missionen mit der Destiny, war bislang lediglich nur das Koloniale Volk der Republik Aurora, auf dem gleichnamigen Planeten in der Andromeda-Galaxie, denen man wie verabredet immer noch absolut nichts von der Rückkehr der Destiny berichtet hatte. Man hatte aber zumindest vor dies in den nächsten Tagen nachzuholen, und ihnen dann nur zuzusichern, lediglich ausgewählte und geprüfte Informationen dann an sie weiterzuleiten.
Erdorbit
Destiny
Um sich die von General Jack O‘Neill verordnete Quarantäne und somit drohende quälende Langeweile an Bord des Raumschiffes in der letzten Woche einigermaßen erträglich zu gestalten, hatten die besten Wissenschaftler unter ihnen schon bereits damit begonnen die Probe der Materie, welche man vom Zentrum des Universums entnommen hatte, natürlich unter der Anleitung von Doktor Nicholas Rush, in weitere kleinere Proben aufzuteilen.
Doch schon im Anschluss, begannen sie damit aber auch schon testweise einen kleinen Teil der Materieprobe zu analysieren, soweit es mit dem an Bord der Destiny vorhandenen wissenschaftlichen Equipment so gut wie möglich war.
Andere Besatzungsmitglieder hatten sich aber von den immer wieder eintreffenden Quarantäne-Teams mit allen möglichen Dingen versorgen lassen, auf welche man so viele Jahre hatte verzichten müssen. Doch was alle am meisten freute, war, dass sie endlich wieder das Essen konnten, worauf sie ebenfalls so lange Zeit hatten verzichten müssen.
Erde
Die für alle unerwartete Rückkehr der Destiny, samt ihrer seit ein paar Jahren ziemlich bunt zusammengesetzten Besatzung, hatte sich insbesondere durch die verschiedenen Medien sehr schnell auf dem gesamten blauen Planeten verbreitet. Doch waren natürlich auch in der vergangenen Woche die anderen beteiligten Großmächte von der wichtigen Destiny-Mission aus der übrigen Milchstraße, Andromeda-Galaxie und der Ori-Galaxie sowie der Pegasus Galaxie waren darüber so zügig es ging, über die unerwartete Ankunft der Destiny und deren Besatzung, informiert worden.
Alle Rückkehrer hatten, verteilt über dem gesamten Globus, eine Unmenge von Terminen, sowohl von privater als auch verpflichtender Natur zu bewältigen, sobald sie die Freigabe aus der Quarantäne endlich bekommen hatten. Es war ihnen natürlich klar, denn man wollte natürlich all diese Helden unbedingt näher kennenlernen und auch möglichst viele ihrer erlebten Abenteuer hören.
Doch viele von ihnen wollten eigentlich natürlich nur Eines, nämlich einfach nur erst einmal eine gewisse Zeit ihre Ruhe haben oder so schnell wie nur möglich ihre Liebsten und Freunde wiedersehen, die sie immerhin seit rund 15 Jahren nicht mehr hatten sehen können. Denn die Quarantäne, die sie alle hatten einhalten müssen, hatte man ja zum Zeitpunkt seit ihrer Rückkehr auf exakt eine Kalenderwoche festgelegt.
Eli Wallace stellte gleich zu Beginn seiner Heimkehr auf der Erde, seiner Mutter natürlich mit einem großen Freudenstrahlen die Luzianerin Ginn vor. Maryann Wallace war sofort erkennbar sehr froh darüber, dass ihr Sohn nicht nur neben einer guten und wichtigen Arbeit, wohl nun auch seine große Liebe fürs Leben entdeckt hatte. Seine unerwartete große Liebe, die er eigentlich durch die Tat des Luzianers Simeon allerdings schon für immer verloren geglaubt hatte.
Natürlich ließ es sich die Mutter von Eli nicht nehmen die beiden nicht nur als Gäste im Haus aufzunehmen, sondern auch umgehend mit ihren Kochkünsten zu verwöhnen, weil die angesprochene und von Ginn bestätigte Verlobung natürlich dementsprechend gefeiert werden musste. Während des Abendessens hatten sich die drei natürlich sehr viel zu erzählen, weil ja einst der Kontakt unvermittelt abgerissen war und nur für eine kurze Weile mit der Trinitatis, die sich noch auf den Rückflug in die Milchstraße befand, wieder hergerichtet worden war.
„Und wie lange wird es noch dauern bis Doktor McCoy mit der Trinitatis wieder zurück sein wird?“, fragte Maryann interessiert.
„Laut den Berechnungen von Ginn und mir, wird es noch mindestens ein Jahr dauern, wenn die Trinitatis auf ihrer Route gut vorankommt“, antwortete Eli.
Viele Beobachter aus den wohl wichtigsten Sektoren, nämlich von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sahen in dieser Verbindung, bestehend aus einer Angehörigen der Luzianischen Allianz mit einem Bürger der Erde, mehr als nur eine Chance für mehr als nur einen dauerhaften Frieden zwischen zwei der wohl einflussreichsten Großmächte innerhalb der Milchstraße zu gewährleisten. Zumal sich laut des Homeworld Command noch eine weitere solche von der Destiny bestätigte Verbindung anbahnte, und zwar nämlich die zwischen First Lieutenant Tamara T.J. Johansen und dem Soldaten, und seit seiner Rückkehr zu einem wichtigen Anführer der Luzianischen Allianz aufgestiegenen, Commander Varro.
Chloe‘ Mutter, die immerhin die Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika war, wollte ihre geliebte Tochter schon fast beinahe gar nicht mehr loslassen, denn sie war mehr als nur überglücklich ihr Kind wieder, endlich in Echt, und zwar in Fleisch und Blut, wieder in ihre eigenen Arme nehmen zu können. Doch Chloe Armstrong war nicht alleine im Weißen Haus erschienen, denn sie hatte natürlich ihren Verlobten Matthew Scott mitgebracht.
Eine Emily Young hingegen, bekam erstaunlicherweise sofort Besuch vom heimgekehrten Everett Young, der ihr noch auf der Schwelle des Hauses heilig versprach, nie wieder von ihr und auch der Erde fortzugehen, mit der klaren und einleuchtenden Begründung, dass ihm die US Air Force eh noch sehr viel Urlaub schuldig sei. Zudem habe er sich für einen Posten auf einen Stützpunkt in der Nähe ihres Wohnortes beworben. Eine Bewerbung, die einen Unterstützer fand, nämlich die von niemand anderes als General Jack O‘Neill, welcher auch um die Hilfe von der Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika, des IOA und der UN für die Wunschposten nicht nur dieses, sondern auch der vielen anderen Destiny-Heimkehrer warb.
Da die Destiny mit ihrer Crew für alle sehr überraschend zurückgekehrt war, und dass auch noch vor der nach wie vor immer noch nicht heimgekehrten Trinitatis unter dem Kommando von Doktor Hank „Beast“ McCoy, war General Jack O‘Neill nichtsdestotrotz dann doch noch vorzeitig in den wohlverdienten Ruhestand gegangen.
Er traf sich natürlich wie so oft, regelmäßig zu einer Partie Schach mit dem schon im Ruhestand befindlichen General Hank Landry, welche natürlich stetig an abwechselnden Orten, zuhause bei Hank Landry oder Jack O‘Neill beziehungsweise auf dem Grundstück von General O‘Neills Ferienhütte, stattfand.
Weit entfernte Galaxie
Hyperraum
Trinitatis, Konferenzraum
Nach sehr, sehr genau und auch mehrfach überprüften Berechnungen, konnte, dies wusste dann nun endlich nicht nur Doktor Rodney Meredith McKay, wie lange denn jetzt wirklich ihre Rückreise zur Erde in die Milchstraße noch in etwa dauern würde.
„…tja, das sind nun einmal die unwiderlegbaren Fakten“, schloss der Kanadier.
„Ein ganzes Jahr brauchen wir also bestimmt noch zurück zur Erde. Vielleicht auch noch einige Monate länger, wenn uns auf der Rückreise unvorhersehbare Dinge widerfahren sollten“, murmelte Doktor Daniel Jackson, der schon beinahe verzweifelt sein Gesicht in seinen Händen verbarg und mit sich haderte, noch solange sich immer wieder mit Doktor Rodney McKay auseinandersetzen zu müssen. Daher dachte er: ,Warum nur um alles in der Welt, bin ich nicht mit der Hector nach Hause zurückgekehrt?´
Daraufhin sah sich der Leiter der Trinitatis-Mission, der blauhaarige Mutant Doktor Hank „Beast“ McCoy, mit einem prüfenden Blick in der Runde der Abteilungsleiter, die an diesen Briefing teilnahmen um. Dann sagte er schließlich abschließend: „Wir alle werden natürlich diese Zeit und die damit verbundenen Herausforderungen ohne jeglichen Zweifel meistern, denn schließlich befinden sich auf der Trinitatis als auch der E.U.S. Paris so einige der qualifiziertesten Leute, die es für eine solche Mission nur geben kann!“
„Das stimmt! Sehr gut, dass ich, äh… was“, bemerkte und stammelte Rodney eben noch gerade, der dabei den rechten Zeigefinger in die Höhe reckte, aber dann ins Stottern geriet, weil Jennifer, Hank und Daniel ihm einen mahnenden Blick zugeworfen hatten.
tbc
Heute beginnen wir mit der Leseprobe zur 1. Fortsetzungsvariante, wobei hier der Titel schon feststeht und ich auch noch fleißig am Schreiben bin.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.
Titel: [SG/Multi-Crossover] Odyssee
Autor: Jonathan J. O´Neill
Rating: FSK 16
Genre: Sci-fi, Abenteuer, Action, Drama etc.
Crossover & Charas: Diese FF ist ein Multi-Crossover, welche die Franchisebereiche von Stargate, Battlestar Galactica, MacGyver, X-Men und Defiance mit den dazugehörigen OC sowie eigene Charaktere beinhaltet
Pairings: bekannte, und eigene.
Anmerkungen:
1. Alle Rechte an Stargate SG-1/SG-A/SG-U, Battlestar Galactica, X-Men, MacGyver und Defiance gehören denen, welchen sie gehören.
2. Ich schreibe diese Crossover-FF nur zum Spaß, nicht um Geld damit zu verdienen.
3. Sämtliche Geschehnisse sind vollkommen frei erfunden, und die vertrauten Zeitlinien aller Franchise-Universen wurden außer Acht gelassen.
4. Diese Crossover-FF wir in der normalen betrachtenden bzw. berichteten Erzähler- & Ich-Form erzählt.
Odyssee
Special zur 1. Fortsetzungsvariante
Odyssee - Final Wars
“Intersections of Dimensions: Zurück, Teil 1“
Zentrum des Universums
Innere der zweiten innersten Struktur
Destiny
In etwa genau dieser aktuellen Sekunde, hatte laut den sehr genauen Berechnungen von Ginn und Eli Wallace das alte Raumschiff der Antiker und deren Besatzung, wohl endlich, so gut wie sicher jetzt nun wirklich das wahre Zentrum des Universums und somit auch schließlich das Ende der langen abenteuerlichen und ebenso gefährlichen Reise erreicht.
Doch dabei bewegte sich die Destiny aber auch nur sehr, sehr langsam immer weiter vorwärts, ganz so, als ob sie sich schon bereits seit einigen Minuten in einer äußerst sehr zähflüssigen Masse befinden würde.
Schließlich schien es allen an Bord nach einer darauffolgenden gewissen Zeit, ganz so als würde sich die Destiny noch immer langsamer von der Stelle bewegen.
Niemand nahm dabei aber letztendlich zur Kenntnis, dass sich die Destiny schließlich nun wirklich überhaupt nicht mehr von der Stelle rührte, sondern schließlich komplett auf ihrer mittlerweile erreichten Position verharrte, und zwar ganz exakt genau im Zentrum der zentralen Struktur. Der Eindruck das alte Raumschiff der Antiker würde sich noch stetig weiterbewegen, unterlag einer optischen Täuschung der Muster der innersten Struktur, die kontinuierlich nach wie vor, vor sich hinpulsierte.
Alle an Bord des alten Antikerraumschiffes schienen aber schon bereits, so seit etwa ein paar Stunden, von einer gewissen und für manche aber auch ungewohnten, inneren Ruhe erfüllt zu sein. Dieser ziemlich intensiv empfundene und erfahrene Gefühlszustand bei allen Besatzungsmitgliedern der Destiny, war dann insbesondere in den letzten Sekunden von einer unsichtbaren Präsenz schließlich noch weiter massiv verstärkt worden. Denn jeder einzelne an Bord schien etwas ganz Besonderes und somit Ungewöhnliches in sich zu spüren, was nur ziemlich schwer zu beschreiben, geschweige denn irgendwie in Worte auszudrücken war. Alle schienen dies aber natürlich auch, auf ihre eigene und spezielle Art und Weise aber auch zu genießen.
Sie taten dies entweder vollkommen allein oder natürlich auch in einer gemeinschaftlichen Gruppe. Von diesem Zustand, waren neben den Menschen natürlich aber auch die Jaffa, Nox, und selbst der sonst so eigentlich eher sehr gefühlsfremde Asgard aus der Pegasus-Galaxie an Bord der Destiny waren von diesem mysteriösen Phänomen betroffen.
Doch rätselhaft und beängstigend war es aber allerdings schon, nämlich dass viele von ihnen, besonders denen, die einer Wissenschaft angehörten, die Antworten auf all ihre bisherigen und bisher noch nicht beantworteten Fragen irgendwie auf eine recht unheimliche Form einfach so zukamen, und somit nach deren Lösungen sie einst schon immer in ihrer bisherigen Karriere gesucht hatten.
Alle anderen Crewmitglieder an Bord der Destiny, die eher sehr spirituell veranlagt waren, schienen eine Art von spezieller Erkenntnis oder gar eine Form von einer Erleuchtung zu erlangen, ganz so als ob sie eins mit dem Universum werden würden.
Die Anhänger der Orici Adria erhielten auf diesen Wege ungünstigerweise Kenntnis ganz genau von dem Ort, wohin ihre Göttin vor einiger Zeit von Myrrdin verbannt worden war. Daher versuchten einige unter ihnen sich natürlich verzweifelt Notizen zu machen, um dieses für sie so kostbare Wissen dann doch irgendwie, für sich selbst oder andere Generation, festzuhalten.
Doch aber auch alle anderen Rätsel der so unterschiedlichen Mitglieder von Kulturen, Völkern und Rassen an Bord der Destiny, die bereits viele unzählige Generationen schon vor ihnen sowie auch ihre eigene beschäftigte, waren von dieser Minute an, keine mehr. Darunter war natürlich unter anderem auch die Antwort, auf die lange und quälende Frage, welche wohl so geheimnisvolle und mächtige außerirdische Spezies den Planeten Eden hatte entstehen lassen. Dieses und vieles weitere Wissen, floss ihnen einfach so zu, wie ein mächtiger Fluss stetig dem Meer zufließt. Es gab daher für keinen von ihnen an Bord der Destiny keinerlei Fragen mehr.
Sie alle an Bord der Destiny spürten genau in diesem Augenblick diese prickelnde und aber auch absolut unheimliche Nähe, und zwar von einer gewaltigen Macht, die sich dennoch durch nichts erklären ließ, trotz des Wissens, welches sie alle erhalten hatten, denn sie war einfach da, bei ihnen allen und erfüllte sie mit einer noch größeren Intensität. Doch sie fühlten dadurch aber noch etwas, nämlich auch die große, ja quasi lastende und gewaltige Verantwortung, die damit und mit all dem Wissen einherging.
Alle wussten es nun schließlich noch etwas, es war eben genau jene, diese große Macht, die diese Botschaft, einst vor unendlichen Jahrmillionen oder gar vom Anbeginn der Zeit ausgesandt, die dann vor vielen Jahrmillionen einst von den Antikern schließlich als erste Kultur entdeckt worden war und sie letztendlich hierher, an diesen Ort geführt hatte.
Dabei war alles und jeder seit geraumer Zeit komplett, und zwar jedes einzelne Mitglied der Besatzung, jeder einzelne Gegenstand sowie natürlich auch die Destiny selbst, mittlerweile in ein sehr, sehr helles weißes und strahlendes Licht gehüllt worden. Das enorme Leuchten, was alle und alles andere an Bord des Raumschiffes schließlich komplett umgab, wurde schließlich abermals noch einmal um einiges heller, und zwar so sehr grell, dass jeder an Bord der Destiny, egal wo er sich befand nun absolut gar nichts mehr um sich herum erkennen konnte.
Milchstraße
Sol-System
Erde
Homeworld Command, Kontrollraum
Nachdem der erfahrene und langjährige Befehlshaber des Stützpunktes die beiden letzten Stunden mühsam damit verbracht hatte, sich die neuesten empfangenen Daten auf allen vorhandenen Monitoren anzusehen, beschloss er schließlich, sich für eine unbestimmte Zeit in sein Büro zurückzuziehen.
Doch kaum war er mit seinem linken Fuß auf der Treppe, hielt er inne, und mit einem deutlich vernehmbaren und recht verdrießlichen Brummen, hatte General Jack O‘Neill dann auch auf der untersten ersten Stufe der Stahltreppe schließlich sofort abrupt kehrt gemacht. Denn es war für alle Anwesenden auf dem Stützpunkt deutlich vernehmbar der extrem schrille Annährungsalarm ausgelöst worden, der nun warnend in der gesamten Basis zu hören war. Denn für alle war vollkommen unerwartet ein ziemlich großes und auch fremdes Objekt direkt vor der Atmosphäre der Erde aus dem Nichts ohne jegliche Vorzeichen aufgetaucht.
„Gerade jetzt. Was ist das denn jetzt nur schon wieder für ein Alarm? Und ja: Was um alles in der Welt ist dieses Mal der Grund dafür, Lieutenant Douglas?“, fragte Jack gereizt, welcher neben einer der Überwachungsmonitore geeilt war.
„Einen kleinen Augenblick noch bitte, Sir. Gleich wissen wir es sehr genau“, murmelte Lieutenant Douglas, der mit nervöser Miene einige Tasten seines Keyboards betätigte, während er parallel dazu auch noch mit einem anderen Stützpunkt zu telefonieren.
„Also, wenn wir ausgerechnet jetzt ganz miesen Besuch von irgendwoher aus dem All bekommen, würde mir dies so richtig den Feierabend und ebenso mein einziges freies und auch noch verlängertes Wochenende in diesem Monat versauen!“, brummte General O‘Neill missmutig, da eine Klärung auf seine wichtige Frage immer noch auf sich warten ließ.
Der Leiter des Homeworld Command musste dann doch noch eine ganze Weile auf die Antworten auf seine gestellten Fragen warten. Fest stand allerdings bislang nur wirklich eines: Es waren wohl zumindest keine Feinde der Erde und ihrer Allianz im Orbit der Erde aufgetaucht.
Als dann doch endlich die visuelle Aufklärung durch die Weltraumüberwachung in Form einer F-302er Patrouille General O‘Neill und seinem Stab dann schließlich mitgeteilt hatte, dass es sich bei diesen vor einigen Minuten gewaltigen Objekt nahe der Erdatmosphäre, anhand der bereits vorliegenden Daten, tatsächlich eindeutig um die Destiny handelte, war man natürlich komplett sprachlos.
Mit allen hatte man stets immer gerechnet, aber ganz und gar nicht mit der Ankunft dieses alten Raumschiffes der Antiker, und zwar direkt im Orbit der Erde, zudem noch in einer stabilen Umlaufbahn.
„Es ist doch tatsächlich die Destiny, Jack“, bestätigte General Samantha Carter, die sich derzeit zufälligerweise ebenfalls im Homeworld Command aufhielt.
„Auch, was Du da nicht sagst, Sam. Ich war übrigens auch schon mal einige Male da oben, auf diesen alten Kahn, der Destiny heißt. Wenn auch nur bislang über diese ollen Kommunikationssteine mit Hilfe eines Tauschpartners“, erwiderte der erfahrene Leiter des Homeworld Command daraufhin ein wenig säuerlich.
„Ich weiß“, bestätigte Carter gutgelaunt mit einem fröhlichen Grinsen, „und schon sehr bald können wir persönlich dort nach oben.“
Schnell hatte sich General O‘Neill durch den Smalltalk mit der Befehlshaberin der George Hammond allerdings auch schon wieder gefangen, denn er ordnete dann streng an: „Lieutenant Douglas, geben Sie diesen Befehl von mir an die Führung der Destiny weiter, welcher lautet: Die gesamte Besatzung der Destiny, steht von dieser Sekunde an, für eine Woche unter strikter Quarantäne! Geben Sie diesen Befehl umgehend weiter und lassen Sie sich den Empfang bestätigen, Lieutenant Douglas! Außerdem werden wir ein medizinisches Team an Bord schicken, welches nicht nur Tests durchführen wird, sondern noch einige frische Vorräte und auch noch einige bequeme Annehmlichkeiten, damit die Truppe da oben nicht unnötigerweise noch anfängt zu meutern!“
„Jawohl, Sir!“
Erdorbit
Destiny, Brücke
„Was ist denn da eben eigentlich gerade mit uns allen passiert?“, murmelte fragend erstaunlicherweise ausgerechnet niemand anderes als Doktor Nicholas Rush, der sichtbar immer noch irritiert wirkte, und genauso wie alle anderen um ihm herum, die auch aus den Fenstern der Brücke der Destiny geradeaus schauten.
Der Wissenschaftler musste auch immer noch hin wieder blinzeln, obwohl mittlerweile das extrem helle und blendende Licht verschwunden war.
Erstaunt waren er und die anderen auf der Brücke, die bei ihm waren, besonders darüber, weil sich vor ihnen vollkommen unerwartet der Anblick auf die Erde offenbarte.
Eigentlich müsste es ja ein sehr vertrauter Anblick sein, doch nach all den vielen Jahren, war er mittlerweile nur noch eine Erinnerung an die alte bekannte Heimat geworden, die beinahe schon so gut wie verblasst und teilweise bei manchen wohl auch schon wegen der vielen anderen Planeten, die man gesehen hatte allmählich vergessen war und deswegen bei vielen von ihnen daher wohl nur wie ein Traum vorkam.
Sie alle konnten sich seltsamerweise nur noch lediglich an das extrem helle weiße und stark blendende Licht erinnern, welches alles an Bord der Destiny und sie allesamt erleuchtet hatte, aber nicht an das viele andere seitdem sie sich im wirklichen Zentrum des Universums befunden hatten.
Dennoch besaßen natürlich so einige Besatzungsmitglieder an Bord so manche sehr verwirrende Aufzeichnungen von diesen Momenten, die sie in einem Tranceähnlichen Zustand dann doch irgendwie zu Papier, auf Tafeln oder gar an Wände und Türen der Destiny gemacht hatten. Aber viele von diesen hastig gemachten Schriftstücken, ergaben natürlich irgendwie überhaupt gar keinen Sinn, denn einfach viel zu kompliziert waren nämlich all die Formeln, Gleichungen und Symbole, die sich auf den meisten der gemachten Notizen befanden. So ging es auch den besten Wissenschaftlern an Bord des Antikerraumschiffes.
Destiny, Krankenstation
Die starke Lichtintensität war endlich vollständig überall nach und nach zurückgegangen. Es war somit wieder alles normal.
Wieder alles normal?
Auf den ersten Blick, natürlich eindeutig ja.
Alle staunten doch nur wenige Sekunden später schließlich dann aber sehr, denn in einer Ecke, auf einem der gut ein Dutzend Krankenbetten, saß für allen Anwesenden in diesen Raum ein komplett unbekanntes junges Mädchen. Die Kleine, die alle Anwesenden mit großen und angstvollen Augen anschaute, musste in etwa zehn maximal zwölf Jahre alt sein.
Verwundert tauschten sie daher alle miteinander Blicke aus, da sich keiner von ihnen hier wirklich erklären konnte, woher dieses Mädchen überhaupt herkam. Alle waren nach wie vor aber auch noch total irritiert, weil es innerhalb der Crew der Destiny nie wirklich Kinder gegeben hatte, abgesehen von denen der Familien der Novaner, die man ja einige Zeit lang an Bord aufgenommen hatte.
Allmählich schien First Lieutenant Tamara T.J. Johansen, die sich ebenfalls auf der Krankenstation aufhielt, dann schließlich doch etwas zu ahnen. Sie versuchte nämlich immer wieder beinahe schon fast krampfhaft zu sprechen, doch es ging irgendwie nach wie vor nicht, obwohl es ihr geradezu auf der Zunge lag, es dazu auch noch in ihrer Seele und Herzen regelrecht brannte.
Wortlos bewegte sie daher viele Sekundenlang wortlos ihre Lippen. Doch schließlich gelang es ihr dann doch, mühsam und kaum hörbar brachte sie dann nur ein Wort: „Carmen?!“, hervor.
Dieses Wort muss dann doch immerhin noch laut genug gewesen sein, weswegen das Mädchen dann zielgerichtet in ihre Richtung blickte, und zaghaft mit: „Mom?!“, antwortete.
Destiny, Brücke
„Wir haben soeben eine direkte Nachricht vom Homeworld Command erhalten, Colonel Young“, meldete Second Lieutenant Vanessa James, die sich, wie alle anderen auch an Bord allmählich wieder von diesem seltsamen mysteriösen Ereignis einigermaßen erholt hatte.
„Was denn für eine Art von Nachricht, Lieutenant James?“
„Eine freundliche Begrüßung zu Beginn und dann einige stehende Anordnungen: Destiny, Willkommen zurück Zuhause! Das Raumschiff selbst und auch die gesamte Besatzung, stehen von nun an, für eine gesamte Woche unter strikter Quarantäne! Für die Crew benötigte Vorräte, inklusive einige Annehmlichkeiten, sowie medizinisches Personal für umfangreiche Untersuchungen werden an Bord der Destiny gebracht. Durch das von Doktor Lam geführte Team werden Bestellungen entgegengenommen. Mit den besten Grüßen General Jack O‘Neill“, las Vanessa mit lauter Stimme vor.
„War ja so was von klar“, stöhnte Eli daraufhin.
„Auf die eine Woche mehr oder weniger kommt es jetzt doch auch nicht mehr an, oder?“, war auch schon alles was Doktor Nicholas Rush zu diesen Thema zu sagen hatte.
Ohne lange zu warten, meinte Colonel Telford zustimmend: „Dem ist nichts hinzuzufügen! Miss Wray und ich werden mit allen Teamleitern und Sprechern an Bord der Destiny dafür sorgen, dass sich alle für die anstehenden medizinischen Tests bereithalten. Lieutenant Scott, kommen Sie mit!“
„Jawohl, Colonel.“
„Gut, dann trommeln wir unsere Truppen hier mal nach den Teams unterteilt zusammen“, stimmte Camile dem schon geäußerten Plan von David zu.
Ori-Galaxie
Celestis, Heilige Stadt der Göttin Adria
Mit einer immer noch sehr, sehr nachdenklichen Miene gingen Vala Mal Doran, Tomin und Adriana gemeinsam durch die Räumlichkeiten des eindrucksvollen Hauptgebäudes. Weder diese drei Personen und auch die anderen Bewohner des Planeten und der übrigen Ori-Galaxie, wussten bislang etwas von der unerwarteten Heimkehr der Destiny und ihrer Besatzung zur Erde. Die drei wurden während ihrer Reise, natürlich von der Leibgarde von Adriana begleitet.
Es blieb aber natürlich dennoch nicht aus, dass sie hier von den meisten Prioren, dem Doci, der seit der letzten Rückkehr von Adria von jener eingesetzt worden war und aber auch von den vielen zahlreichen Pilgernden hin wieder äußerst misstrauisch angeschaut wurden, und dies obwohl alle ganz genau wussten, wer sie überhaupt waren.
Wie schon vor ihrer Abreise befürchtet, bettelten viele der Gläubigen Adriana, die Tochter der Orici an, ihnen doch endlich bei der bislang noch immer erfolglosen Suche nach, der natürlich aus ihrer Sicht, der einzigwahren Göttin des Universums zu helfen.
„Bitte Königin Adriana, es geht doch hier bei dieser heiligen Sache um eure eigene Mutter“, bettelte eine Orici-Gläubige beinahe schon regelrecht verzweifelt. „Ihr müsst uns doch endlich bei der Heiligen Suche nach ihr, unserer Göttin, helfen. Uns dabei anführen.“
„Ich werde euch nicht dabei helfen, da sonst ihr Sehnsucht nach Rache, sowie auch ihr unstillbarer Hunger nach absoluter Macht und Anbetung…“
„Sie ist eine Göttin, die einzigwahre und alleinige Göttin und Wahrheit im gesamten Universum“, unterbrach ein Mann aber abrupt Adriana.
Aber Adriana ließ sich nicht von ihrer Rede beirren, und fuhr daher unbeeindruckt mit ihrer Antwort fort: „…würden unweigerlich den bestehenden Frieden und die Allianz gefährden! Ihr dürft natürlich gerne glauben an was immer euch beliebt, dies wurde in den Gesetzen und Verträgen tief verankert und gilt. Auch an meine Mutter als die einzigwahre Göttin des Universums und ihrer Lehre, dürft Ihr alle weiterhin glauben. Doch vergesst dieses Gebot nicht: Niemals dürft ihr jemanden, der nicht daran glauben will bedrohen oder umbringen!“
„Aber die Orici ist doch eure Mutter.“
„Ja, genau“, rief eine weitere Gläubige.
Dann sagte ein alter Mann auch noch anklagend: „Und was ist mit Euch, der benedeiten jungfräulichen Mutter der Orici? Es geht um euer gesegnetes Kind, welches ihr von den gandenreichen Ori empfangen habt!“
„Die sogenannten gnadenreichen Ori, wurden für ihre Verbrechen gerichtet und vernichtet, wohingegen Adria, meine Tochter, für ihre zahlreichen Delikte eine viel mildere Bestrafung erhalten hatte, nämlich das ewige Exil“, sagte Vala kalt, die daraufhin von allen Seiten natürlich mit absolut bösen Blicken angesehen wurde.
Aber niemand wagte es, auch nur im kleinsten Ansatz, einen von den Dreien wirklich körperlich anzugreifen. Dafür war der Respekt, insbesondere in erster Linie vor Adriana und Tomin, aber ebenso auch Vala immer noch zu groß.
Um die mittlerweile sehr aufgeheizte Stimmung wieder deutlich zu entspannen, erklärte nun Tomin mit ruhiger Stimme: „Wir wissen lediglich nur, dass es der Orici, dort wo sie ist gut geht. Sie lebt auf einer unbekannten fernen Welt, die wirklich niemand von uns kennt, weil Myrrdin nicht nur unsere, sondern auch seine eigenen Erinnerungen an jenen Ort gelöscht hat.“
„Dieser alte elendige und verfluchte Hexenmeister der Antiker“, zischte ein greiser und geradezu fanatischer Gläubiger verächtlich, während die meisten der Pilgernden noch immer sehr leise miteinander tuschelten. Parallel dazu hatten sich Königin Adriana, Vala Mal Doran und Tomin zum Gehen gewandt, um weiteren ziemlich unbequemen Fragen und Diskussionen der Pilgernden und Prior-Novizen aus dem Weg zu gehen, die ohne Weiteres natürlich ohne Weiteres kommen würden, wenn sie noch länger bleiben würden.
Pegasus-Galaxie
Atlantis, Stargate-Raum & Kontrollraum
Es war schon sehr spät am Abend als sich das Sternentor aktiviert hatte, und dann allen, welche sich derzeit in der alten und mächtigen ehrwürdigen Antikerstadt aufhielten, die absolut überraschende Rückkehr der Destiny und ihrer letzten kompletten bekannten Besatzung im Orbit der Erde und somit in der Milchstraße mitgeteilt wurde.
Dies geschah in dem Moment als die diensthabende Technikerin Amelia Banks gerade einen gewöhnlichen Systemcheck der Hauptcomputer im Kontrollraum von Atlantis durchlaufen ließ. Dabei leistete ihr der Sateder Specialist Ronon Dex seine Gesellschaft, mit welchen sie außerdem schon seit geraumer Zeit verlobt war, weswegen die beiden daher natürlich sehr viel Zeit gemeinsam verbrachten.
„Wir bekommen jetzt wohl Besuch“, stellte der Sateder fest, kaum dass das Sternentor und auch das erste Chevron blau aufgeleuchtet waren und der Alarmton ertönte, welcher eben allen in der Stadt eine außerplanmäßige Ankunft ankündigte.
Mit einer fließenden und schnellen Bewegung, stieß sich Amelia von der einen Konsole ab und rollte mit ihrem Stuhl in einem Zug zur Kontrollkonsole, die die Stargate-Systeme beinhalteten, drückte auf einen Kristall und der starke Irisschild aktivierte sich, noch ehe das vierte Chevron aufleuchtete.
Unten im Stargate-Raum gingen die bereitstehenden Abwehrteams auch schon in Stellung, die die Mündungen ihrer Waffen auf die Mitte des Sternentores richteten.
Mit einem wütenden Brodeln schlug die Eruptionswelle gegen den Schutzschild, welcher sich sehr knapp vor dem eigentlichen Ereignishorizont befand, welcher sich nun bereits schon gebildet hatte, wo sich aber rein gar nichts materialisieren konnte.
„Entwarnung! Ihr dürft euch alle wieder entspannen, Leute. Es ist lediglich die Stargate-Command Base auf dem Mars. Erhalten von dort eine Datenübertragung. Und zwar jetzt“, teilte Major Laura Cadman allen unmittelbar Anwesenden mit, nachdem sie von der Technikerin Amelia Banks die notwendigen Informationen mitgeteilt bekommen hatte.
Konferenzraum
Ganz in der Nähe des Kontrollraumes, saßen wieder einmal wie so oft in den letzten Monaten, die Vertreter und Abgesandten der wichtigsten sowie natürlich auch der mächtigsten und damit einflussreichsten Völker in der Pegasus-Galaxie zusammen an einem Tisch. Nämlich die, die es geschafft hatten den immer heftigeren Angriffen der Wraith in der jüngsten Vergangenheit irgendwie, wenn auch mit massiven Verlusten zu trotzen und ihre eigene Kultur zu erhalten.
Man hatte zwar bislang bei den bisherigen beziehungsweise während der jüngsten Sitzungen recht gute Fortschritte erzielt, was die Bildung einer Föderation unter ihnen allen anging, doch gab es natürlich aber auch noch ebenso viele strittige Themen, die es zunächst einmal nach und nach zu lösen galt.
Man befand sich gerade in diesen Augenblick schon wieder einmal in einer erneuten, wenn nicht sogar einer festgefahrenen hitzigen Debatte als leise die Tür aufglitt, und dann schließlich mit sehr leisen und zügigen Schritten Doktor Radek Zelenka eintrat, der sofort den Leiter der Atlantis-Expedition, Mister Richard Woolsey, zielsicher ansteuerte und ihm wortlos ein Memo in die Hand drückte.
Wortlos nahm Woolsey das nur knapp drei Zeilen umfassende überreichte Schreiben in seine beiden Hände, las es, nickte und reichte es dann kurz darauf stumm an den neben ihn sitzenden General John Sheppard weiter. Auch jener las es schnell durch und verstand, was der Inhalt für die gesamte Menschheit bedeutete. Dann nickten sich die beiden Männer kurz einander zu.
Der Leiter der Atlantis-Expedition ergriff dann schließlich das Wort: „Verehrte Exzellenzen, ich bitte um ihrer aller geschätzte Aufmerksamkeit und somit auch darum ihre, wenn auch so sehr wichtigen Gespräche untereinander für einen kurzen Moment zu unterbrechen und mir das Gehör zu schenken.“
Vollkommen unerwartet wurde es dann doch umgehend still im wieder geschlossenen Konferenzraum, den Doktor Zelenka wieder still und leise, genauso wie er dort auch hineingekommen war, verlassen hatte. Denn trotz der auch teilweise in festen Gruppen geführten Debatten untereinander, wegen eines strittigen aktuellen Themenpunktes, hatten einige es doch irgendwie mitbekommen, dass Mister Woolsey vom tschechischen Wissenschaftler wohl eine sehr dringende Nachricht überreicht bekommen hatte, und wohl dessen enorm wichtigen Inhalt allen Anwesenden mitteilen wollte. Daher gingen bei so manchen der Anwesenden sofort natürlich die wildesten Spekulationen durch den Kopf.
Obwohl schnell wieder Ruhe im Raum eingekehrt war, wartete Woolsey trotzdem noch einen kurzen Atemzug lang, dann erst verkündete er den versammelten Repräsentanten: „Sehr verehrte und geschätzte Exzellenzen, wir haben vor erst wenigen Minuten eine recht interessante Nachricht durch das Stargate aus unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, erhalten: Nämlich dass vor etwa zwei Stunden, vollkommen unerwartet die Destiny, ein altes Forschungsschiff der Antiker, welches einst vor vielen, vielen Millionen von Jahren unbemannt gestartet worden war, samt der jetzigen Besatzung ebendort in der Milchstraße, im Orbit der Erde, in einer stabilen Umlaufbahn aufgetaucht ist.“
Als Richard Woolsey geendet hatte, blieb es noch lange ruhig in dem Konferenzraum, da alle waren komplett sprachlos. Der Abgesandte der einflussreichen Genii fand natürlich zuerst seine Sprache wieder, denn er erinnerte sofort die Atlanter daran, dass ihnen allen, die sich an diesen Projekt bereits schon beteiligten, ein direkter persönlicher Zugang zur Destiny zustand.
Jumper-Hangar
Entspannt vom gemeinsamen und schon bereits ausklingenden Wochenende von dem jungen Torren John Emmagan, dem Sohn von Teyla Emmagan, der Anführerin der Athosianer, für den General John Sheppard unter anderem einst auch die Patenschaft übernommen hatte, kehrten die Athosianer Halling, Kanaan und Jinto und die beiden Doktoren Alison Porter und Carson Beckett gutgelaunt vom größten Kontinent von ihren gemeinsamen Ausflug über ein leicht verlängertes Wochenende auf diesen Planeten nach Atlantis zurück.
Über Funk wurde die Gruppe bei ihrer Landung darüber informiert, dass die Destiny in die Milchstraße zur Erde zurückgekehrt sei. Dadurch seien aus eben diesem gegebenen Anlass alle anderen noch geplanten Sitzungen der Pegasus-Förderation für die nächsten Tage erst einmal abgesagt worden.
1 Woche später
Milchstraße
Sol-System
Mars, SGCB
Auf allen Ebenen war es, trotz der eigentlich großen Kapazitäten der Stargate-Command Base, mittlerweile in den vergangenen letzten vier Tagen sehr voll geworden. Denn viele Verbündete der Menschen von der Erde hatten sich schnell, teils mit Raumschiffen oder durch das Sternentor auf den Weg zu den Tau‘ri gemacht, um sich die Destiny nicht nur von außen ansehen zu können, sondern sie auch von selber zu erkunden und erforschen, sobald endlich die Freigabe dafür erteilt sein würde. Somit waren alle noch bislang freien verfügbaren Quartiere auf der Basis sehr schnell belegt gewesen.
Denn seit einigen Tagen schon, hielten sich aber auch nicht nur Menschen aus mehreren der bislang bekannten Galaxien auf dieser Basis auf, die von ihren politischen Anführern beziehungsweise Vorgesetzten für diese Aufgabe ausgewählt worden waren, sondern auch klar erkennbar andere außerirdische Rassen aus der Milchstraße, wie zum Beispiel die Serakin, mit denen damals schon Stargate-Center unter General Georg Hammond wichtige und richtungweisende Beziehungen geknüpft hatte. Doch es waren unter anderen natürlich aber auch viele Jaffa, darunter auch aus dem Lager der Hak‘tyl sowie einige weitere Vertreter von den Nox eingetroffen, die verständlicherweise natürlich ebenso neugierig auf die Destiny waren, wie die meisten Menschen auf der Erde.
Unter den nun anwesenden menschlichen Völkern, waren natürlich auch Personen aus der Pegasus-Galaxie, die eindringlich weiterhin unter der Federführung der Genii darauf bestanden hatten, ebenfalls schon sehr bald Zugang zur Destiny zu erhalten, sobald die von General Jack O‘Neill verhängte Quarantäne für das Raumschiff abgelaufen war.
Ausgeschlossen von den wissenschaftlichen Untersuchungen und möglichen weiteren Missionen mit der Destiny, war bislang lediglich nur das Koloniale Volk der Republik Aurora, auf dem gleichnamigen Planeten in der Andromeda-Galaxie, denen man wie verabredet immer noch absolut nichts von der Rückkehr der Destiny berichtet hatte. Man hatte aber zumindest vor dies in den nächsten Tagen nachzuholen, und ihnen dann nur zuzusichern, lediglich ausgewählte und geprüfte Informationen dann an sie weiterzuleiten.
Erdorbit
Destiny
Um sich die von General Jack O‘Neill verordnete Quarantäne und somit drohende quälende Langeweile an Bord des Raumschiffes in der letzten Woche einigermaßen erträglich zu gestalten, hatten die besten Wissenschaftler unter ihnen schon bereits damit begonnen die Probe der Materie, welche man vom Zentrum des Universums entnommen hatte, natürlich unter der Anleitung von Doktor Nicholas Rush, in weitere kleinere Proben aufzuteilen.
Doch schon im Anschluss, begannen sie damit aber auch schon testweise einen kleinen Teil der Materieprobe zu analysieren, soweit es mit dem an Bord der Destiny vorhandenen wissenschaftlichen Equipment so gut wie möglich war.
Andere Besatzungsmitglieder hatten sich aber von den immer wieder eintreffenden Quarantäne-Teams mit allen möglichen Dingen versorgen lassen, auf welche man so viele Jahre hatte verzichten müssen. Doch was alle am meisten freute, war, dass sie endlich wieder das Essen konnten, worauf sie ebenfalls so lange Zeit hatten verzichten müssen.
Erde
Die für alle unerwartete Rückkehr der Destiny, samt ihrer seit ein paar Jahren ziemlich bunt zusammengesetzten Besatzung, hatte sich insbesondere durch die verschiedenen Medien sehr schnell auf dem gesamten blauen Planeten verbreitet. Doch waren natürlich auch in der vergangenen Woche die anderen beteiligten Großmächte von der wichtigen Destiny-Mission aus der übrigen Milchstraße, Andromeda-Galaxie und der Ori-Galaxie sowie der Pegasus Galaxie waren darüber so zügig es ging, über die unerwartete Ankunft der Destiny und deren Besatzung, informiert worden.
Alle Rückkehrer hatten, verteilt über dem gesamten Globus, eine Unmenge von Terminen, sowohl von privater als auch verpflichtender Natur zu bewältigen, sobald sie die Freigabe aus der Quarantäne endlich bekommen hatten. Es war ihnen natürlich klar, denn man wollte natürlich all diese Helden unbedingt näher kennenlernen und auch möglichst viele ihrer erlebten Abenteuer hören.
Doch viele von ihnen wollten eigentlich natürlich nur Eines, nämlich einfach nur erst einmal eine gewisse Zeit ihre Ruhe haben oder so schnell wie nur möglich ihre Liebsten und Freunde wiedersehen, die sie immerhin seit rund 15 Jahren nicht mehr hatten sehen können. Denn die Quarantäne, die sie alle hatten einhalten müssen, hatte man ja zum Zeitpunkt seit ihrer Rückkehr auf exakt eine Kalenderwoche festgelegt.
Eli Wallace stellte gleich zu Beginn seiner Heimkehr auf der Erde, seiner Mutter natürlich mit einem großen Freudenstrahlen die Luzianerin Ginn vor. Maryann Wallace war sofort erkennbar sehr froh darüber, dass ihr Sohn nicht nur neben einer guten und wichtigen Arbeit, wohl nun auch seine große Liebe fürs Leben entdeckt hatte. Seine unerwartete große Liebe, die er eigentlich durch die Tat des Luzianers Simeon allerdings schon für immer verloren geglaubt hatte.
Natürlich ließ es sich die Mutter von Eli nicht nehmen die beiden nicht nur als Gäste im Haus aufzunehmen, sondern auch umgehend mit ihren Kochkünsten zu verwöhnen, weil die angesprochene und von Ginn bestätigte Verlobung natürlich dementsprechend gefeiert werden musste. Während des Abendessens hatten sich die drei natürlich sehr viel zu erzählen, weil ja einst der Kontakt unvermittelt abgerissen war und nur für eine kurze Weile mit der Trinitatis, die sich noch auf den Rückflug in die Milchstraße befand, wieder hergerichtet worden war.
„Und wie lange wird es noch dauern bis Doktor McCoy mit der Trinitatis wieder zurück sein wird?“, fragte Maryann interessiert.
„Laut den Berechnungen von Ginn und mir, wird es noch mindestens ein Jahr dauern, wenn die Trinitatis auf ihrer Route gut vorankommt“, antwortete Eli.
Viele Beobachter aus den wohl wichtigsten Sektoren, nämlich von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sahen in dieser Verbindung, bestehend aus einer Angehörigen der Luzianischen Allianz mit einem Bürger der Erde, mehr als nur eine Chance für mehr als nur einen dauerhaften Frieden zwischen zwei der wohl einflussreichsten Großmächte innerhalb der Milchstraße zu gewährleisten. Zumal sich laut des Homeworld Command noch eine weitere solche von der Destiny bestätigte Verbindung anbahnte, und zwar nämlich die zwischen First Lieutenant Tamara T.J. Johansen und dem Soldaten, und seit seiner Rückkehr zu einem wichtigen Anführer der Luzianischen Allianz aufgestiegenen, Commander Varro.
Chloe‘ Mutter, die immerhin die Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika war, wollte ihre geliebte Tochter schon fast beinahe gar nicht mehr loslassen, denn sie war mehr als nur überglücklich ihr Kind wieder, endlich in Echt, und zwar in Fleisch und Blut, wieder in ihre eigenen Arme nehmen zu können. Doch Chloe Armstrong war nicht alleine im Weißen Haus erschienen, denn sie hatte natürlich ihren Verlobten Matthew Scott mitgebracht.
Eine Emily Young hingegen, bekam erstaunlicherweise sofort Besuch vom heimgekehrten Everett Young, der ihr noch auf der Schwelle des Hauses heilig versprach, nie wieder von ihr und auch der Erde fortzugehen, mit der klaren und einleuchtenden Begründung, dass ihm die US Air Force eh noch sehr viel Urlaub schuldig sei. Zudem habe er sich für einen Posten auf einen Stützpunkt in der Nähe ihres Wohnortes beworben. Eine Bewerbung, die einen Unterstützer fand, nämlich die von niemand anderes als General Jack O‘Neill, welcher auch um die Hilfe von der Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika, des IOA und der UN für die Wunschposten nicht nur dieses, sondern auch der vielen anderen Destiny-Heimkehrer warb.
Da die Destiny mit ihrer Crew für alle sehr überraschend zurückgekehrt war, und dass auch noch vor der nach wie vor immer noch nicht heimgekehrten Trinitatis unter dem Kommando von Doktor Hank „Beast“ McCoy, war General Jack O‘Neill nichtsdestotrotz dann doch noch vorzeitig in den wohlverdienten Ruhestand gegangen.
Er traf sich natürlich wie so oft, regelmäßig zu einer Partie Schach mit dem schon im Ruhestand befindlichen General Hank Landry, welche natürlich stetig an abwechselnden Orten, zuhause bei Hank Landry oder Jack O‘Neill beziehungsweise auf dem Grundstück von General O‘Neills Ferienhütte, stattfand.
Weit entfernte Galaxie
Hyperraum
Trinitatis, Konferenzraum
Nach sehr, sehr genau und auch mehrfach überprüften Berechnungen, konnte, dies wusste dann nun endlich nicht nur Doktor Rodney Meredith McKay, wie lange denn jetzt wirklich ihre Rückreise zur Erde in die Milchstraße noch in etwa dauern würde.
„…tja, das sind nun einmal die unwiderlegbaren Fakten“, schloss der Kanadier.
„Ein ganzes Jahr brauchen wir also bestimmt noch zurück zur Erde. Vielleicht auch noch einige Monate länger, wenn uns auf der Rückreise unvorhersehbare Dinge widerfahren sollten“, murmelte Doktor Daniel Jackson, der schon beinahe verzweifelt sein Gesicht in seinen Händen verbarg und mit sich haderte, noch solange sich immer wieder mit Doktor Rodney McKay auseinandersetzen zu müssen. Daher dachte er: ,Warum nur um alles in der Welt, bin ich nicht mit der Hector nach Hause zurückgekehrt?´
Daraufhin sah sich der Leiter der Trinitatis-Mission, der blauhaarige Mutant Doktor Hank „Beast“ McCoy, mit einem prüfenden Blick in der Runde der Abteilungsleiter, die an diesen Briefing teilnahmen um. Dann sagte er schließlich abschließend: „Wir alle werden natürlich diese Zeit und die damit verbundenen Herausforderungen ohne jeglichen Zweifel meistern, denn schließlich befinden sich auf der Trinitatis als auch der E.U.S. Paris so einige der qualifiziertesten Leute, die es für eine solche Mission nur geben kann!“
„Das stimmt! Sehr gut, dass ich, äh… was“, bemerkte und stammelte Rodney eben noch gerade, der dabei den rechten Zeigefinger in die Höhe reckte, aber dann ins Stottern geriet, weil Jennifer, Hank und Daniel ihm einen mahnenden Blick zugeworfen hatten.
tbc
