02.08.2026, 21:33
Guten Abend, heute folgt Teil 2. Viel Spaß beim Lesen 
Milchstraße
Sol-System
Erdorbit
Destiny
All die Wissenschaftler, die immerhin jahrelang auf der Destiny verbracht hatten und jeden Tag um ihr Überleben kämpfen mussten, hielten den stetigen immer weiter wachsenden Trubel um ihre Personen unten auf der Erde nur für eine sehr kurze Weile lang aus, denn sie kehrten davon ziemlich genervt auf dieses zum Stück Heimat gewordene Raumschiff wieder zurück, welches ihnen allen sehr wirksam die aufdringlich gewordenen Reporter und auch wissenschaftlichen Kollegen, zumindest bis zu einem gewissen Grad, dauerhaft vom Hals hielt.
Um die Destiny herum befand sich seit geraumer Zeit auch eine immer noch stetig anwachsende Flotte von Raumschiffen unterschiedlichster Bauart, nämlich von den Kolonialen Menschen und den Zylonen aus der Andromeda-Galaxie, den Jaffa, der Luzianischen Allianz, den Nox, deren Kulturen sich seit je her in der Milchstraße befinden, auch vom letzten Stamm der Asgard aus der Pegasus-Galaxie, die ja zu ihrem Glück in der Milchstraße durch den Abschluss eines Vertrages Asyl gefunden hatten, und den Anhängern der Orici, die seit vielen Jahren in mehreren Galaxien noch immer zahlreiche Unterstützer haben. Sie alle hatten nämlich laut dem von ihnen allen geschlossenen Vertrag, die Zusicherung sich dort an Bord aufzuhalten, zu forschen und auch zu arbeiten.
Man beschloss im Nachtrag einer großen Konferenz, gemeinsam die Destiny sehr genau bis ins kleinste Detail hinein mit der Hilfe von Cassiopeia, der K.I. des alten Raumschiffes der Antiker zu analysieren, und wenn es möglich und dann auch machbar war, für weitere kleinere Forschungsmissionen in der unmittelbaren Nachbarschaft der Milchstraße wieder instand zu setzen.
Von den ersten Jaffa, die neu an Bord waren, gehörten natürlich Bra‘tac, Teal‘c, Ishtar und deren engsten Verwandten beziehungsweise Vertrauten. Sie alle sahen sich an Bord sehr genau um, auch stellten sie komplexe Fragen unter anderem zur Funktionsweise der Destiny. Doch anhand der Blicke von den Jaffa war zu erkennen, dass sie vom gesamten Design des alten Schiffes sehr erstaunt waren, weil es ja immerhin einst von den Antikern entwickelt und erbaut worden war.
Natürlich hatte sich General Samantha Carter eben genau dieser speziellen Gruppe, bestehend aus ihren Freunden und Teamgefährten schon sehr schnell angeschlossen, sobald sie ihre vertrauten Stimmen vernommen hatte. Am Interessantesten fand sie natürlich den Raum mit dem Kontrollstuhl sowie die Brücke. Aber sie fand dies alles ziemlich rustikal, weil Sam ja natürlich ganz was anderes und weitaus moderneres von den Antikern gewohnt war, was nämlich sowohl die Technik als auch die Architektur dieses Volkes betraf.
Aber auch der aus der Andromeda-Galaxie angereiste Doktor Gaius Baltar, hielt sich gerade eben mit einer größeren Delegation bestehend aus kolonialen und zylonischen Wissenschaftlern an Bord des alten Antikerraumschiffes auf, denn er hatte sehr schnell erkannt, dass er sich am besten in der Nähe von den Vertretern der alten und erfahrenen Besatzung der Destiny aufzuhalten hatte. Doch er starrte dabei immer wieder neugierig in Richtung von Samantha Carter, was natürlich Caprica-Sechs, die Gaius Baltar ebenfalls begleitete, nicht besonders zu gefallen schien.
„Gaius, hör sofort auf diese Frau dort drüben anzustarren! Es ist General Samantha Carter. Die ist, so klug und schön sie ist, bestimmt schon mit jemand sehr Wichtiges zusammen, der Dir sehr viel Ärger bereiten könnte! Und außerdem sind wir beide seit einem Monat verlobt!“, flüsterte Caprica leise warnend und erinnernd.
Doch dabei handelte es sich wohl leider mal wieder um eine gewisse Schwäche, des sonst so genialen kolonialen Wissenschaftlers, nämlich dass er gewissermaßen von schönen blonden Frauen wie an Magnet angezogen wurde.
Zum Glück für alle, hatte sich die K.I. der Destiny, Cassiopeia, dazu entschieden sich nicht nur den Mitgliedern ihrer Besatzung hin und wieder zu zeigen, sondern auch den anwesenden Ingenieuren und Arbeitern an Bord bei den immer noch sehr dringenden Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten die notwendigen Tipps zu geben.
Einige Kriegerinnen und Krieger der Orici, die gerade eben etwas sehr gelangweilt durch die Korridore der Destiny spazierten, hielten mit einem Male inne, denn in einer Ritze dicht über dem Fußboden steckte ein Stück Papier auf dem sich das Symbol der Orici befand. Langsam ließen sich einige von ihnen in die Hocke sinken, um den Zettel genauer zu inspizieren und dann schließlich auch aufzuheben. Während sie dies taten, bemerkte sie noch einige weitere Notizen, die sich in unmittelbarer Nähe befanden.
Gemeinsam stellten sie alle miteinander fest, dass die Notizen darauf in ihrer ganz speziellen und religiösen Sprache geschrieben worden waren. Doch schon bereits der Inhalt des ersten Zettels überraschte sie am meisten, weswegen sie dann auch penibel die anderen Notizen auflasen, um sie dann ebenfalls sehr sorgfältig zu studieren.
Die drei Männer und zwei Frauen, waren nämlich in den Bereich der Destiny angelangt, wo sich einige ihrer Brüder und Schwestern aufgehalten hatten als sich das Raumschiff samt seiner Besatzung im Zentrum des Universums befunden hatte.
„Das ist eine sehr wichtige Entdeckung, die wir umgehend nach Celestis in die Heilige Stadt zum Doci bringen müssen“, flüsterte eine der beiden Kriegerinnen, die sich sichernd umschaute, ob man sie beobachtete. Doch sie waren ungestört und alleine. Ihrer Aussage wurde natürlich sofort zugestimmt. Auch wussten sie alle fünf, dass sie diesen enorm sehr wichtigen Fund vor all den vielen Ungläubigen, die sich gerade um sie herum an Bord der Destiny aufhielten, unbedingt geheim zu halten hatten.
Edora-System
Edora
Nicht nur General Jack O‘Neill, der sich mittlerweile seit einigen Tagen endlich im sehr wohlverdienten Ruhestand befand, war auf diesen Planeten gereist, denn er hatte einige andere wohlverdiente Personen ebenfalls zu einem Off-World-Angelausflug auf einen anderen, eben genau diesen Planeten eingeladen. Hier auf Edora hatte er sich mit am längsten am Stück fernab der Erde aufgehalten. Unter diesen anderen wohlverdienten Personen, befanden sich seit so ungefähr einer Woche auch die Familien von MacGyver und Thornton. Es war ein gut geplantes und kluges Manöver, um einen gewissen Jack Dalton für längere Zeit mit Sicherheit nicht mehr zu begegnen.
Gemeinsam waren sie nun gemeinsam dabei beschäftigt, sich mit dafür verschiedenen Aufgaben betraut, um ihr Abendessen zu kümmern. Während Laira, welche sie alle voller Freude bei sich in ihren Haus aufgenommen hatte, den beiden anderen Frauen, Mei Jan und Connie Thornton beibrachte originelle edoranische Brote zu backen und Salate zuzubereiten.
Als das erste Brot und der erste Salat fertig waren, sagte Laira einladend zu Mei Jan und Connie: „Hier kostet mal hiervon.“
Nach nur etwa einer halben Minute fingen die beiden anderen Frauen auch schon an zu schwärmen.
„Oh, ist das ein gutes Brot. Ich brauche unbedingt das Rezept, meine liebe Laira“, schwärmte Connie Thornton.
„O ja, ich auch“, stimmte Mei Jan zu, „aber natürlich auch von den köstlichen Salaten.“
„Wirklich sicher, dass Dalton uns hier auf diesen Planeten nicht doch irgendwann eines Tages findet?“, fragte Pete an seinen Sitznachbarn gerichtet, der sich vollkommen entspannt in seinem Stuhl rekelte.
„Der kommt hier nicht hier her, denn ich habe höchstpersönlich dafür gesorgt!“, erklärte Jack, der dann kurz darauf, schon beinahe simultan mit Mac die Angel auswarf.
„He, das war ein wirklich sehr guter Wurf!“, lobte Angus sofort.
„Danke. Ach ja, MacGyver, wir beide sehen uns irgendwie ähnlich, wurdest Du unter anderem mal auf das Gen getestet?“
„Dieses Antikergen?“
„Jip.“
„Dieser medizinische Test, durchgeführt vor der Trinitatis-Mission war bei mir und auch bei Pete und Jack Dalton negativ. Warum?“
„Ach. Mir kam da eben nur ein ganz kleiner Verdacht auf…“, murmelte O‘Neill grübelnd.
„He, bei mir hat gerade einer angebissen!“, rief Thornton erkennbar fröhlich, der somit die anderen beiden Männer sofort aus ihren Gedanken riss.
Zur selben Zeit beschäftigten sich Michael Thornton und Sam MacGyver-Malloy damit, den Grill mit Grillkohle und Grillholz, welches natürlich von Buchen oder Obstbäumen stammte, vorzubereiten oder aber auch die bereits gefangenen Fische auszunehmen und mit einer vorbereiteten Panade aus Kräutern und Gewürzen zu panieren.
Während die beiden noch recht jungen Männer dies taten, unterhielten sie sich natürlich auch über ihre Väter, aber auch über die Phoenix Foundation für die sie beide gemeinsam arbeiteten.
„Ich glaube unsere beiden alten Herren proben schon für den Ruhestand“, meinte Sam, der grinsend Richtung ihrer Väter und General O‘Neill schaute.
Michael folgte der Kopfbewegung, nickte zustimmend und sagte dann: „Ich glaube da hast Du einen Treffer. Mein Dad ist schon seit Jahren im Ruhestand, und Deiner wird, glaube ich es auch bald sein. Obwohl ich es mir bei ihm, nur sehr schwer vorstellen kann… Aber verdient haben sie sich es beide, nach all den vielen Abenteuern.“
Andromeda-Galaxie
Omega-Sektor
Koloniale Erde
Hauptstadt Ilion
Die Errichtung der übrigen sehr wichtigen Einrichtungen im Umfeld Ilions, waren in den letzten Monaten weiterhin mehr als nur gut vorangegangen, weshalb man die nähere Umgebung der Hauptstadt der Kolonialen auf ihrer neuen Heimatwelt überhaupt nicht mehr wiedererkennen konnte.
Die knapp zwei Dutzend Angehörigen ihres Volkes, die sich dazu entschlossen hatten die Mission der Destiny bis zum Ende mitzumachen, waren natürlich wie Helden empfangen worden. Für diese Leute war es allerdings ein großer Schlag als sie erfuhren, was sich seit ihrer Abwesenheit an schlimmen Dingen bei all den Überlebenden der Kolonien von Kobol so ereignet hatte.
Derweil hatte Laura Roslin eigentlich vorgehabt ihren wohlverdienten Ruhestand an der Seite von Admiral William Adama auf dem Land in einer Hütte zu verbringen, doch wurde sie von Präsidentin Francine Baltimore inständig darum gebeten, ein wichtiger Bestandteil ihres Regierungskabinetts zu sein.
Im selben Moment war allerdings Captain Kara „Starbuck“ Thrace auf mysteriöserweise irgendwie von Bord der Galactica verschwunden. Darauf konnte sich verständlicherweise niemand einen eindeutigen Reim machen. Jeder, der danach gefragt wurde, hatte keine Ahnung, bis sich schließlich Commander Lee „Apollo“ Adama eben genau an den Bericht erinnerte, wie die in der gesamten Flotte sehr bekannte gewordene Pilotin einst wieder aufgetaucht war, nachdem man sie ja für eine gewisse Zeit für tot gehalten hatte.
Für Lee war es dennoch sehr seltsam, denn nicht nur er, sondern auch einige andere von der Crew der Galactica hatten sich noch kurz vor dem Verschwinden Kara‘ mit ihr sogar noch sehr ausführlich über die weitere zukünftigen Pläne unterhalten hatten.
So einige dutzende von Kilometern außerhalb von Ilion, hatten sich schon sehr schnell nicht nur die Agathons in einer gewissen Abgeschiedenheit niedergelassen, sondern auch Caprica-Sechs und Doktor Gaius Baltar, die dort in unmittelbarer Nachbarschaft jeweils ihre kleinen Farmen gegründet hatten. Dabei lagen die Wohnhäuser der beiden Familien natürlich auf zwei direkten benachbarten Grundstücken.
Planet Aurora
Koloniale Republik Aurora
Natürlich mit der etwas geplanten Verzögerung der intergalaktischen Allianz, erreichte die Nachricht der unerwarteten Rückkehr der Destiny und ihrer Besatzung zur Erde in der Milchstraße, schließlich auch Präsident Richard Adar und sein Kabinett, und damit auch die gesamte Bevölkerung auf Aurora.
Auch auf diesen Planeten auf dem sich die Koloniale Republik Aurora befand, gingen die aktuellen Arbeiten an der gesamten Infrastruktur und in den Siedlungen, dank der Hilfe der anderen, nämlich besonders durch die Erde aus der Milchstraße und ihren Brüdern und Schwestern des anderen Kolonialen Volkes immer besser voran. Doch fehlte es immer noch an den wichtigem Nutzvieh, wie Hühner, Rinder und Schafen, und auch den weiterhin akut dringend benötigten Saatgut für die bereits bestellten Agrarflächen zur Versorgung der Bevölkerung. Denn der Frühling auf dem Teil des Planeten auf dem sie sich angesiedelt hatten, und somit die Zeit für die Aussaat, ging allmählich dem Ende entgegen.
Große Erleichterung machte sich dann aber letztendlich am Abend breit, als endlich die schon lange erwarteten Saatgüter und einige Nutztiere eintrafen.
3 Tage später
Milchstraße
Erde
USA, New York, Westchester
Campus Xavier, Hauptgebäude
Der langersehnte Traum von Professor Charles Francis Xavier schien nach all den vielen Jahren des harten Ringens mit der menschlichen Gesellschaft endlich Realität geworden zu sein, denn seine einstige Schule, die bislang nur für Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen ins Leben gerufen worden war, hatte mit der gestrigen großen Feier den Status einer anerkannten öffentlichen Universität erlangt: Mutanten und Menschen gingen hier seit diesem Tag nicht nur gemeinsam ihrer Arbeit nach, sondern sie lernten auch schon seit einigen Wochen Seite an Seite zusammen.
Ein großes dunkelblaues Auto, einem noblen Mercedes, laut seinem Kennzeichen aus Virginia, fuhr mit gemächlichem Schritttempo bis zum Eingang des Hauptgebäudes vor, hielt dort schließlich sanft stoppend an. Kurz darauf stieg auch schon der Fahrer, ein Mann mittleren Alters mit gepflegter Frisur und Bartschnitt aus, der einen schwarzen Anzug trug, umrundete mit schnellen Schritten das Fahrzeug, um seinem Fahrgast die Tür zu öffnen und offenzuhalten.
Eine Frau in einem schönen dunkelblauen Kostüm und weißer Bluse, welches um den Kragen mit einem gelben Halstuch locker gebunden worden war, mit einer Aktentasche in den Händen, entstieg in eleganter Art dem noblen Wagen. Nachdem sie sich kurz umgesehen hatte, wechselte sie noch kurz einige Worte mit dem Fahrer. Danach erklomm sie auch schon die Stufen, betrat dann das Gebäude und ging sogleich zielsicher zu einen der wichtigen Büros.
Büro von Professor Xavier
„Doktor Moira MacTaggert!“, sagte der Mann in einem Rollstuhl am Schreibtisch sitzend, der sich lächelnd umwendete als die Tür sich öffnete.
„Hallo, Charles.“
„Komm nur rein und setz Dich. Ich muss nicht erst in Deinen Gedanken lesen, um zu erkennen, dass es unter anderen einen sehr wichtigen Grund gibt, weswegen Du mich am heutigen Tage aufsuchst, Moira.“
„Leider. Wie Du sicherlich weißt, arbeite ich ab und wann immer noch für die CIA, dabei sind mir einige Informationen herangetragen worden, die die Anhänger der Orici Adria betreffen.“
„Und weswegen kommst Du denn damit zu mir? Moira, für solche Angelegenheiten ist das Homeworld Command zuständig.“
„Ich weiß. Doch der neue Leiter dieser Organisation ist zwar ein langjähriges und sicher auch erfahrendes Mitglied des Stargate-Programms“, erwiderte MacTaggert, „doch wollte ich zunächst mit Dir darüber sprechen, bevor ich dann den Nachfolger von General Jack O‘Neill und somit das Homeworld Command damit aufsuche.“
„Ich verstehe. Ich oder Jean sollen mit der Hilfe von Cerebro dieser Sache zunächst auf eine etwas diskretere Form auf den Grund gehen.“
„So ist es“, bestätigte Moira mit einem Nicken die Annahme von Charles, während der mächtige Telepath schon bereits die ersten Seiten der erhaltenen Dokumente sichtete, um sich einen ersten Eindruck von der Lage zu machen.
Nächster Tag
Milchstraße
Sol-System
Mars
Stargate-Command Base, Flugfeld
Nach einer schnellen, aber trotzdem sehr sorgfältig abgeschlossenen Überprüfung, Bewertung und auch Unterredung mit allen leitenden Personen wurde dann entschieden, nämlich alle, die sich an Bord der Destiny befunden hatten, egal ob Militärangehöriger, Wissenschaftler oder einfacher Mitarbeiter, endlich jeden entsprechend seiner erbrachten Leistungen zu befördern und damit auch für ihre Dienste zu belohnen.
Zu diesen kurzfristig, aber dennoch gut vorbereiteten angesetzten feierlichen Akt, hatte sogar General Jack O‘Neill ausnahmsweise seinen Ruhestandsurlaub, den er bislang auf Edora verbracht hatte für einige Tage unterbrochen, der in Begleitung seiner langjährigen Adjutantin, vor wenigen Stunden erst ebenfalls durch das Stargate angereist war. Aber auch noch viele weitere, teils auch sehr hochrangige Gäste, natürlich unter anderem aus der Pegasus-Galaxie und auch der nahen Andromeda-Galaxie, waren wenn es auch sehr kurzfristig war eingeladen worden und hatten sich bereits ebenfalls auf ihren vorbereiteten Plätzen eingefunden. Zudem war es allen natürlich auch gestattet worden jeweils zwei Begleitpersonen mitzubringen.
So kam es, dass die meisten Angehörigen der Militärs, die über die vielen Jahre hinweg auf der Destiny gedient hatten, teils auch um zwei Dienstränge höher befördert wurden als es eigentlich üblich war. Somit durften sich unter anderem Telford und Young von nun an jeweils Major General, die First Lieutenants Johansen und Scott sich ab jetzt Major, Second Lieutenant James von jetzt an Captain nennen.
Die Wissenschaftler wurden allesamt mit Professuren und den damit verbundenen Lehrstühlen ihrer bisherigen Universitäten belohnt, wo sie vor ihren Einsatz auf der Destiny gewirkt hatten. Dem Studiumsabbrecher und unerwarteten Schüler, von dem nun an neuen Professor Doktor Nicholas Rush, Eli Wallace wurde in den Fächern Mathematik und Physik der Doktorgrad verliehen.
Außerhalb des Sol-Systems der Erde
Oortsche Wolke
Weltraumstation Langford
Die erst vor sehr kurzer Zeit endlich fertig gebaute, natürlich begünstigt durch die bereits beendeten beziehungsweise beilegten Konflikte mit den so vielen verschiedenen Gegnern innerhalb der eigenen Galaxis und in anderen Galaxien, Langford-Raumstation, mit ihren zahlreichen verschiedenen, sehr gut mit der besten Technologie ausgestatteten Labors für die vielfältigen naturwissenschaftlichen bisher bekannten und auch noch unbekannten Felder. Aber es gab natürlich auch die benötigten Unterkünfte für die Stammbesatzung und Gäste, einigen Bars und Fitnessstudios, Läden, Hangars für Geschwader für die Jumper, Raptor, Viper und F-302er. Zudem beherbergte sie schon jetzt mehrere hunderte von Mitarbeitern von den meisten Nationen des Planeten Erde und ihren Verbündeten.
Diese Weltraumstation war mehr als nur gewaltig. Denn diese riesige Weltraumstation, die nach den Langfords benannt worden war, war ein sehr enorm wichtiger wissenschaftlicher und natürlich auch militärischer Vorposten der Menschheit mitten im Nirgendwo, daher war sie natürlich auch selbstverständlich dementsprechend groß. Für jemanden, der sich ihr näherte, sah diese Station in etwa aus wie eine Halbkugel, die an ihrer Unterseite aber jedoch eine leichte Wölbung aufwies. Diese Einrichtung hatte einen Durchmesser von etwa 700 Metern und war an der höchsten Stelle etwas mehr als 200 Meter hoch, die darauf befindlichen Antennen- und Radaranlagen nicht mitgerechnet. Bei dem gesamten Design, hatte man versucht sich irgendwie an dem gewaltigen Stadtraumschiff Atlantis oder anderen ihrer Einrichtungen in dieser enormen Größenordnung, an den Antikern, zu orientieren.
An der gesamten Entwicklung, Fertigung und Installation der zahlreichen Instrumente und Geräte der Langford-Raumstation waren sehr viele Nationen der Erde, und natürlich auch einige der Großmächte aus ein paar Galaxien und somit auch Firmen und Einrichtungen, darunter war unter anderem natürlich auch das größte Unternehmen Asiens, Yashida Industries, und auch die Phoenix Foundation aus den USA beteiligt gewesen.
Durch das kürzliche Ausscheiden von Angus MacGyver aus der Organisation allerdings, und dann auch der späteren Ablehnung seines Sohnes, Sean Angus MacGyver-Malloy, die Leitung der Phoenix Foundation als leitender Direktor zu übernehmen, übernahm dann doch letztendlich der Sohn von Pete Thornton, Michael Thornton, deren Vorsitz und trat somit, wenn auch etwas verspätet in die Fußstapfen seines Vaters. Zumal befanden sich ja all diese Personen immer noch auf einer Art Weltenreise. Darum war von den beiden Familien auch nur Michael Thornton als Vertreter der Phoenix Foundation, bei der heutigen großen offiziellen Einweihung der Langford-Raumstation, anwesend.
Natürlich befand sich hier auch ein sehr großes Observatorium, mit dem man nicht nur das Universum zu erkunden gedachte, sondern ebenso auch den näheren Umkreis zur Erde überwachen wollte. Denn es gab immer noch viele und unbekannte Bedrohungen, die nicht nur Asteroiden waren, nämlich auch so manche noch bislang unbekannte feindliche Spezies, die schon längst, ohne dass man es vermutlich überhaupt wusste, auf die Erde aufmerksam geworden sein könnten.
Sol-System
Erde
Antarctica, Forschungseinrichtung
ABC-Speziallabore, Subebene 33
Um die Forschungsarbeiten auf der Stargate Command Base auf dem Mars ein wenig zu entlasten, hatte man auf dem südlichsten Kontinent der Erde eine weitere große Anlage errichtet, und zwar einige hundert Meter von McMurdo entfernt, also in der Nähe des Antikeraußenpostens.
Man hatte sich für Antarctica entschieden, weil dieser Erdteil ein politisches Neutralgebiet und auch durch seine klimatischen Bedingungen am besten dafür geeignet gewesen war.
Viele führende Wissenschaftler der ganzen Erde und ihrer Verbündeten, hatten sich in den letzten Tagen in der Forschungseinrichtung eingefunden. Hier hatte natürlich Professor Nicholas Rush die Leitung der Untersuchungen der noch immer unbekannten Materie, die von der Struktur vom Zentrum des Universums stammte, zu übernehmen. Dafür war nicht nur gesamte Subebene 33, sondern auch die bis einschließlich Subebene 30 abgeriegelt worden.
Man erhoffte sich insbesondere durch eine Spektralanalyse, mehr über die elementare Zusammensetzung zu erfahren. Die bisherigen Laborergebnisse, die man erhalten hatte schienen lückenhaft und noch recht dürftig zu sein. Doch noch viele andere Experimente sollten noch mit der Probe durchgeführt werden. Es musste stets sorgfältig und sparsam mit der Menge der entnommen Materieprobe umgegangen werden, weil man davon nur soviel zur Verfügung hatte, was vom Volumen von gut zwei Litern, in eine Art von spezieller Thermoskanne der Antiker für Proben gepasst hatte.
Durch die technologisch fortschrittlichsten Instrumente und Geräte, die zur Verfügung standen, überraschten die Resultate der Spektralanalyse die meisten Leute. Allerdings nicht Rush sowie eine kleine Gruppe weiterer Wissenschaftler, obwohl auch die meisten unter ihnen sehr fasziniert waren von dem was sie dort zu sehen bekamen. Jedoch konnten die gemachten Untersuchungen der Probe die Geheimnisse nicht vollends entlocken. Das was bereits wissenschaftlich gesichert schien, war dass diese Materie unter keinen Umständen ihren Aggregatszustand zu verändern schien, also somit auch resistent gegen Säuren, Hitze und Kälte war.
„Vielleicht sind wir noch nicht so weit dies zu erfahren, sondern müssen noch weitere Erfahrungen sammeln“, hatte Professor Rush am Ende der meisten Testreihen seinen Kollegen mitgeteilt, sowie auch in seinem Bericht für das IOA, die UN und auch das Homeworld Command notiert.
Pegasus-Galaxie
Atlantis
Stargate-Raum
Weil dies ein wirklich sehr bedeutender Moment in der Geschichte aller menschlichen Kulturen in der gesamten Pegasus-Galaxie war, hatte man auch diesen ganz besonderen Ort, nämlich die einstige Hauptstadt der Ahnen beziehungsweise der Vorväter gewählt, wie hier die Antiker von den Menschen in dieser Galaxie zum Teil auch genannt wurden.
Der Vertrag war zwar noch nicht ganz vollständig bis ins kleinste Detail ausgearbeitet worden, doch man hatte in den bisherigen Verhandlungen in den vergangenen Monaten ein gewisses Ergebnis erreicht, welches dem angestrebten Ziel schon recht nahe kam. Die meisten der menschlichen Völker der ganzen Pegasus-Galaxie, die schon seit langer Zeit miteinander Handel trieben oder schon gar von der Atlantis-Expedition bereits besucht worden waren, hatten sich also endlich unter der Führung der Athosianer und natürlich auch der Genii, die eine große Führungsrolle in diesen Abkommen für sich beanspruchten, weitestgehend zusammengeschlossen.
Alle Sitzungen waren natürlich auch aufs Äußerste kompliziert und dementsprechend voller vieler hitziger Diskussionen gewesen. Darum hatten sich sehr viele auf Atlantis die Hilfe von Doktor Daniel Jackson gewünscht, der jedoch mit der Trinitatis unterwegs war, oder aber auch als erfahrene Vermittlerin die leider viel schon zu früh verstorbene Doktor Elizabeth Weir, wären hierbei natürlich eine große Hilfe und Stütze gewesen. So lag es letztendlich alleine überwiegend an dem ausgezeichneten und schon längst bewiesenen Verhandlungsgeschick von Richard Woolsey, die Interessen der Erde in dieser Runde zu vertreten.
Kontroll-Raum
Der erst vor Kurzem wieder zurück von einer wichtigen Mission nach Atlantis gekehrte General Steven Caldwell, hielt sich für viele Stunden noch im Hintergrund auf. Dies lag natürlich auch daran, dass er seinen Olivefarbenen Overall, den er stets bei seinen Missionen trug.
Gerade eben konnte er aber mit seinen eigenen Augen sehen, wie an einem langen und extra dafür im Stargate-Raum aufgebauten Tisch die Abgesandten von etwa zwei Dutzend menschlicher Kulturen ihre Unterschriften unter die historischen Urkunden setzten.
Die ganze Zeit über stand er im Schatten einer Säule, so dass niemand von unten General Caldwell sehen konnte.
Geduldig musste der Befehlshaber der Pegasus-Flotte daher noch knapp weitere zwei Stunden warten, dann erst waren die größten Zeremonien und Feierlichkeiten vorüber. Jetzt gab es, direkt im Anschluss daran nur noch eine Art von organisierter Party, wo dann auch schon bereits die Beziehungen vertieft und weitere Gespräche über Handel und Austausch, unter anderen natürlich von Technologien, bereits weiter verhandelt wurden.
Schließlich fand Steven Caldwell endlich einen passenden Moment, in dem er sich ungestört mit dem gesamten Führungsteam von Atlantis unterhalten konnte, denn er hatte wichtige Informationen, die er unbedingt weitergeben musste.
„Wir haben bislang alle Galaxien im Blick, die auf der bisherigen Route der verbliebenen Wraith-Königin gelegen haben“, erläuterte Caldwell, der auf einer Karte auf einige Punkte deutete, die markiert worden waren. Alle lagen in einem gewissen Korridor, den man von einem erbeuteten Datenträger herausgefunden hatte.
„Die letzte Wraith-Königin wird bestimmt den Kurs geändert haben, weil wir erfolgreich das eine Schiff haben kapern und es auch eine ganze Weile hatten“, seufzte Sheppard.
Dem stimmten Teyla, Ronon und auch Woolsey zu.
Nach einer schweigenden Pause danach, meldete sich Doktor Radek Zelenka zu Wort: „Die Hyperraumtechnologie der Wraith hat sich leider in den letzten Jahren verbessert, wie wir bereits leidvoll erfahren haben. Doch sind ihre intergalaktischen Antriebe immer noch nicht so leistungsfähig, wie zum Beispiel, die der Daedalus.“
„Außer sie verfügen dann doch noch über mehrere ZPM‘ oder andere Energiequellen, die dem dafür benötigten Leistungspotenzial nahekommen…“, murmelte auch schon der Leiter der Atlantis-Expedition besorgt.
„Ich benötige für eine umfangreiche Überprüfung und Überwachung jeder Galaxie, die als Rückzugsmöglichkeit für die Wraith auch nur im Ansatz in Frage kommt, jeweils eine kleine Flotte von mindestens zwei bis drei Schiffen! Ich kann von Niemanden verlangen sich alleine, mit nur einem einzigen Schlachtschiff, solch einem Risiko oder gar dem sicheren und einen furchtbaren Tod auszusetzen“, stellte sofort General Steven Caldwell klar.
„Sie haben also immer noch nicht aufgegeben, General Caldwell. Das gefällt mir“, lobte der Sateder Ronon Dex, der nur allzu gerne dabei wäre, wenn man die letzte Wraith-Königin und ihren Stamm endlich zu einen letzten Kampf stellen würde.
Woolsey musste kurz überlegen, dann sagte er: „Ich werde beim IOA und auch bei dem Homeworld Command, sobald die Feierlichkeiten hier auf Atlantis beendet sind, einen entsprechenden Antrag stellen und angemessen definieren, General Caldwell. Immerhin ist es in uns allen anderen bekannten Galaxien mittlerweile ruhig und friedlich genug, weswegen wir mehrere Schiffe oder gar durchaus sogar ganz Flottenverbände bekommen könnten.“
1. Destiny-Galaxie
Eden
Zylonische Basis, Kontrollraum
Mithilfe der mehr als 100 Zenturios, die sich immer noch als schlagkräftige Einheit bei den Zylonen in Menschenform befanden, waren die neue Kolonie und weitere sehr wichtige Gebäude sowie Einrichtungen sehr gut gewachsen und auch vor kurzem erst gefertigt geworden.
Der anführende Cavil, ein Einsermodell, ging gerade in der Zentrale, dem Kontrollraum, ganz in seinen Gedanken versunken, spazieren als man ihm meldete, dass es eine Art von Muster gab, welches sich mit rasanten Tempo auf sie zu bewegte.
„Was ist denn das jetzt? Wo kommt das auf einmal her?“, wollte Cavil wissen.
„Es scheint genau von dort zu kommen, wohin wir selber wollten, nämlich den Ursprung der rätselhaften Hintergrundstrahlung. Also dorthin, was das Ziel der Destiny gewesen war. Sie scheint sich von dort aus, über das gesamte Universum mit Lichtgeschwindigkeit auszubreiten“, antwortete der Leoben, der sich aufmerksam die Daten ansah.
Auch alle anderen Zylonenmodelle, darunter auch die Duplikate der Letzten Fünf, kamen in den Kontrollraum geeilt, denn laut dieser Daten, die man soeben empfing, bewegte sich diese Energiewelle gerade eben genau auf ihren neuen Heimatplaneten zu.
Galaxie Sculptor
Orbit des Zylonenplaneten
Zylonische Werft
Mit sehr viel Fleiß war es auch den hier überlebenden Maschinenwesen, die ursprünglich in der Milchstraße alle die von Menschen bewohnten Planeten hatten angreifen wollen, gelungen eine kleine Raumschiffswerft im Orbit ihres neuen Heimatplaneten zu errichten. Man erhoffte sich natürlich mit den ersten Baumaterialien, die aus den abgebauten Rohstoffen schon bereits gefertigt worden waren, eines Tages ein noch größeres Raumschiff bauen zu können. Dieses sollte dann natürlich das erste einer neuen schlagkräftigen Flotte werden.
Mehrere kleine Patrouillen von Raidern zogen pausenlos ihre Bahnen durch das gesamte Planetensystem, in dem ihre neue Heimat lag. Sobald sich aber etwas Verdächtiges tat, wurden sämtliche Arbeiten umgehend eingestellt, weil man natürlich unbedingt verhindern musste, entdeckt zu werden, egal von wem auch immer.
Bei all diesen überlebenden rund 500 Zylonen, sei es den menschlichen, den Zenturios, den Jägern und auch den schweren Jägern, ging es nur darum sich eines Tages an alle Menschen furchtbar und mit aller Gewalt zu rächen. Doch war dieser Tag natürlich noch sehr weit entfernt, dies war dem Anführer, einen Cavil, klar. Aber sie waren ja schließlich Maschinen, die sich dafür auch alle Zeit der Welt nehmen konnten. Aber musste man in erster Linie natürlich aber auch dafür sorgen, nicht von den Menschen, oder gar einer anderen fortschrittlichen Lebensform, bei ihren Arbeiten entdeckt zu werden. Denn noch waren sie in ihrer aktuellen Situation so ziemlich verwundbar und somit auch sehr schnell komplett auslöschbar.
Alarmierend schlugen nicht nur bei den ausgesandten Raidern und schweren Jägern der Zylonen sämtliche Sensoren an, sondern auch die auf der Weltraumwerft im Orbit und auf dem Stützpunkt des Planeten. Es waren rätselhaft empfangene Signale, dieser seltsame Impuls, den die Geräte empfingen, aber einfach nicht sofort einzuordnen war.
„Was in Gottes Namen, ist denn jetzt schon wieder los?“, schimpfte Cavil fragend als er mit eiligen Schritten in den Kontrollraum geeilt kam. Dort angekommen schaute er sich auch sogleich prüfend um. Blickte aber nur in ratlose Gesichter von Zylonen, die hektisch damit beschäftigt waren dem Rätsel der Daten auf dem Grund zu gehen.
„Es ist eine Art von unbekannter Energiewelle, die sich offenbar über das gesamte Universum ausbreitet“, sagte einer der Zylonen schließlich.
„Sofort alles, wichtige und auch überflüssige Systeme, die Schaden nehmen könnten abschalten!“, befahl Cavil aufgrund dieser Aussage eines Simons, woraufhin einer der Aaron Dorals sofort der Anordnung nachkam.
Unbekannte Galaxie
Unbekannter Planet
Dorfplatz
Viele Menschen, die ohne große Vorbehalte wirklich zu ihr standen, hatte Adria nicht gerade um sich herum. Zumindest blieb der Umgang, wenn man sich einander begegnete dennoch stets von einer freundlichen Natur geprägt. Doch blieben alle Personen, die sie einst nackt und vor Angst zitternd in der Wildnis gefunden hatten, nach wie vor ihre engsten Vertrauten. Bei einer dieser Familien wohnte, lebte und arbeitete sie sogar seit diesem Tage.
So sehr Adria, die Orici von den Ori, es auch versuchte sich zu erinnern, wer sie in Wirklichkeit war und woher sie überhaupt kam, geschweige denn sie gar in dieser Wildnis gelandet war, es gelang ihr einfach nicht.
Kurz nach ihrer Ankunft, man hatte ihr eine Eingewöhnungsphase zugestanden, musste sie natürlich auch schon sehr hart für ihren eignen Lebensunterhalt arbeiten. Dass dies alle, selbst die größeren Kinder, auf den Höfen und Siedlungen taten, konnte sie beinahe täglich miterleben und beobachten.
Erst in den letzten vergangenen vier Wochen waren die meisten der Ernten auf den Feldern, Garten und Plantagen, von Getreide, Obst und Gemüse eingebracht worden. Was zuviel von all diesen Erträgen für die jeweiligen Familien war, die Bauern und Landbesitzer waren, wurde so wie auch heute auf dem Markt gebracht, um dort verkauft oder gegen andere benötigte Waren eingetauscht zu werden.
Da wohl laut Aussage der Ältesten ein wohl ziemlich harter Winter bevorstand, waren natürlich unter anderen in erster Linie Lebensmittel, Wolle und Holz sehr begehrte Waren.
Dass die zu betätigenden Geschäfte auf Grund eines guten Netzwerkes gut und schnell abgewickelt werden konnten, lag insbesondere daran, dass sich die Handelspartner alle recht gut und schon meistens seit den Jahren aus ihrer Kindheit kannten. So kam es, dass schon bereits am frühen Nachmittag die meisten Händler und Käufer ihre Waren erhalten oder abgeben hatten.

Odyssee
Special zur 1. Fortsetzungsvariante Odyssee - Final Wars
“Intersections of Dimensions: Zurück, Teil 2“
Milchstraße
Sol-System
Erdorbit
Destiny
All die Wissenschaftler, die immerhin jahrelang auf der Destiny verbracht hatten und jeden Tag um ihr Überleben kämpfen mussten, hielten den stetigen immer weiter wachsenden Trubel um ihre Personen unten auf der Erde nur für eine sehr kurze Weile lang aus, denn sie kehrten davon ziemlich genervt auf dieses zum Stück Heimat gewordene Raumschiff wieder zurück, welches ihnen allen sehr wirksam die aufdringlich gewordenen Reporter und auch wissenschaftlichen Kollegen, zumindest bis zu einem gewissen Grad, dauerhaft vom Hals hielt.
Um die Destiny herum befand sich seit geraumer Zeit auch eine immer noch stetig anwachsende Flotte von Raumschiffen unterschiedlichster Bauart, nämlich von den Kolonialen Menschen und den Zylonen aus der Andromeda-Galaxie, den Jaffa, der Luzianischen Allianz, den Nox, deren Kulturen sich seit je her in der Milchstraße befinden, auch vom letzten Stamm der Asgard aus der Pegasus-Galaxie, die ja zu ihrem Glück in der Milchstraße durch den Abschluss eines Vertrages Asyl gefunden hatten, und den Anhängern der Orici, die seit vielen Jahren in mehreren Galaxien noch immer zahlreiche Unterstützer haben. Sie alle hatten nämlich laut dem von ihnen allen geschlossenen Vertrag, die Zusicherung sich dort an Bord aufzuhalten, zu forschen und auch zu arbeiten.
Man beschloss im Nachtrag einer großen Konferenz, gemeinsam die Destiny sehr genau bis ins kleinste Detail hinein mit der Hilfe von Cassiopeia, der K.I. des alten Raumschiffes der Antiker zu analysieren, und wenn es möglich und dann auch machbar war, für weitere kleinere Forschungsmissionen in der unmittelbaren Nachbarschaft der Milchstraße wieder instand zu setzen.
Von den ersten Jaffa, die neu an Bord waren, gehörten natürlich Bra‘tac, Teal‘c, Ishtar und deren engsten Verwandten beziehungsweise Vertrauten. Sie alle sahen sich an Bord sehr genau um, auch stellten sie komplexe Fragen unter anderem zur Funktionsweise der Destiny. Doch anhand der Blicke von den Jaffa war zu erkennen, dass sie vom gesamten Design des alten Schiffes sehr erstaunt waren, weil es ja immerhin einst von den Antikern entwickelt und erbaut worden war.
Natürlich hatte sich General Samantha Carter eben genau dieser speziellen Gruppe, bestehend aus ihren Freunden und Teamgefährten schon sehr schnell angeschlossen, sobald sie ihre vertrauten Stimmen vernommen hatte. Am Interessantesten fand sie natürlich den Raum mit dem Kontrollstuhl sowie die Brücke. Aber sie fand dies alles ziemlich rustikal, weil Sam ja natürlich ganz was anderes und weitaus moderneres von den Antikern gewohnt war, was nämlich sowohl die Technik als auch die Architektur dieses Volkes betraf.
Aber auch der aus der Andromeda-Galaxie angereiste Doktor Gaius Baltar, hielt sich gerade eben mit einer größeren Delegation bestehend aus kolonialen und zylonischen Wissenschaftlern an Bord des alten Antikerraumschiffes auf, denn er hatte sehr schnell erkannt, dass er sich am besten in der Nähe von den Vertretern der alten und erfahrenen Besatzung der Destiny aufzuhalten hatte. Doch er starrte dabei immer wieder neugierig in Richtung von Samantha Carter, was natürlich Caprica-Sechs, die Gaius Baltar ebenfalls begleitete, nicht besonders zu gefallen schien.
„Gaius, hör sofort auf diese Frau dort drüben anzustarren! Es ist General Samantha Carter. Die ist, so klug und schön sie ist, bestimmt schon mit jemand sehr Wichtiges zusammen, der Dir sehr viel Ärger bereiten könnte! Und außerdem sind wir beide seit einem Monat verlobt!“, flüsterte Caprica leise warnend und erinnernd.
Doch dabei handelte es sich wohl leider mal wieder um eine gewisse Schwäche, des sonst so genialen kolonialen Wissenschaftlers, nämlich dass er gewissermaßen von schönen blonden Frauen wie an Magnet angezogen wurde.
Zum Glück für alle, hatte sich die K.I. der Destiny, Cassiopeia, dazu entschieden sich nicht nur den Mitgliedern ihrer Besatzung hin und wieder zu zeigen, sondern auch den anwesenden Ingenieuren und Arbeitern an Bord bei den immer noch sehr dringenden Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten die notwendigen Tipps zu geben.
Einige Kriegerinnen und Krieger der Orici, die gerade eben etwas sehr gelangweilt durch die Korridore der Destiny spazierten, hielten mit einem Male inne, denn in einer Ritze dicht über dem Fußboden steckte ein Stück Papier auf dem sich das Symbol der Orici befand. Langsam ließen sich einige von ihnen in die Hocke sinken, um den Zettel genauer zu inspizieren und dann schließlich auch aufzuheben. Während sie dies taten, bemerkte sie noch einige weitere Notizen, die sich in unmittelbarer Nähe befanden.
Gemeinsam stellten sie alle miteinander fest, dass die Notizen darauf in ihrer ganz speziellen und religiösen Sprache geschrieben worden waren. Doch schon bereits der Inhalt des ersten Zettels überraschte sie am meisten, weswegen sie dann auch penibel die anderen Notizen auflasen, um sie dann ebenfalls sehr sorgfältig zu studieren.
Die drei Männer und zwei Frauen, waren nämlich in den Bereich der Destiny angelangt, wo sich einige ihrer Brüder und Schwestern aufgehalten hatten als sich das Raumschiff samt seiner Besatzung im Zentrum des Universums befunden hatte.
„Das ist eine sehr wichtige Entdeckung, die wir umgehend nach Celestis in die Heilige Stadt zum Doci bringen müssen“, flüsterte eine der beiden Kriegerinnen, die sich sichernd umschaute, ob man sie beobachtete. Doch sie waren ungestört und alleine. Ihrer Aussage wurde natürlich sofort zugestimmt. Auch wussten sie alle fünf, dass sie diesen enorm sehr wichtigen Fund vor all den vielen Ungläubigen, die sich gerade um sie herum an Bord der Destiny aufhielten, unbedingt geheim zu halten hatten.
Edora-System
Edora
Nicht nur General Jack O‘Neill, der sich mittlerweile seit einigen Tagen endlich im sehr wohlverdienten Ruhestand befand, war auf diesen Planeten gereist, denn er hatte einige andere wohlverdiente Personen ebenfalls zu einem Off-World-Angelausflug auf einen anderen, eben genau diesen Planeten eingeladen. Hier auf Edora hatte er sich mit am längsten am Stück fernab der Erde aufgehalten. Unter diesen anderen wohlverdienten Personen, befanden sich seit so ungefähr einer Woche auch die Familien von MacGyver und Thornton. Es war ein gut geplantes und kluges Manöver, um einen gewissen Jack Dalton für längere Zeit mit Sicherheit nicht mehr zu begegnen.
Gemeinsam waren sie nun gemeinsam dabei beschäftigt, sich mit dafür verschiedenen Aufgaben betraut, um ihr Abendessen zu kümmern. Während Laira, welche sie alle voller Freude bei sich in ihren Haus aufgenommen hatte, den beiden anderen Frauen, Mei Jan und Connie Thornton beibrachte originelle edoranische Brote zu backen und Salate zuzubereiten.
Als das erste Brot und der erste Salat fertig waren, sagte Laira einladend zu Mei Jan und Connie: „Hier kostet mal hiervon.“
Nach nur etwa einer halben Minute fingen die beiden anderen Frauen auch schon an zu schwärmen.
„Oh, ist das ein gutes Brot. Ich brauche unbedingt das Rezept, meine liebe Laira“, schwärmte Connie Thornton.
„O ja, ich auch“, stimmte Mei Jan zu, „aber natürlich auch von den köstlichen Salaten.“
„Wirklich sicher, dass Dalton uns hier auf diesen Planeten nicht doch irgendwann eines Tages findet?“, fragte Pete an seinen Sitznachbarn gerichtet, der sich vollkommen entspannt in seinem Stuhl rekelte.
„Der kommt hier nicht hier her, denn ich habe höchstpersönlich dafür gesorgt!“, erklärte Jack, der dann kurz darauf, schon beinahe simultan mit Mac die Angel auswarf.
„He, das war ein wirklich sehr guter Wurf!“, lobte Angus sofort.
„Danke. Ach ja, MacGyver, wir beide sehen uns irgendwie ähnlich, wurdest Du unter anderem mal auf das Gen getestet?“
„Dieses Antikergen?“
„Jip.“
„Dieser medizinische Test, durchgeführt vor der Trinitatis-Mission war bei mir und auch bei Pete und Jack Dalton negativ. Warum?“
„Ach. Mir kam da eben nur ein ganz kleiner Verdacht auf…“, murmelte O‘Neill grübelnd.
„He, bei mir hat gerade einer angebissen!“, rief Thornton erkennbar fröhlich, der somit die anderen beiden Männer sofort aus ihren Gedanken riss.
Zur selben Zeit beschäftigten sich Michael Thornton und Sam MacGyver-Malloy damit, den Grill mit Grillkohle und Grillholz, welches natürlich von Buchen oder Obstbäumen stammte, vorzubereiten oder aber auch die bereits gefangenen Fische auszunehmen und mit einer vorbereiteten Panade aus Kräutern und Gewürzen zu panieren.
Während die beiden noch recht jungen Männer dies taten, unterhielten sie sich natürlich auch über ihre Väter, aber auch über die Phoenix Foundation für die sie beide gemeinsam arbeiteten.
„Ich glaube unsere beiden alten Herren proben schon für den Ruhestand“, meinte Sam, der grinsend Richtung ihrer Väter und General O‘Neill schaute.
Michael folgte der Kopfbewegung, nickte zustimmend und sagte dann: „Ich glaube da hast Du einen Treffer. Mein Dad ist schon seit Jahren im Ruhestand, und Deiner wird, glaube ich es auch bald sein. Obwohl ich es mir bei ihm, nur sehr schwer vorstellen kann… Aber verdient haben sie sich es beide, nach all den vielen Abenteuern.“
Andromeda-Galaxie
Omega-Sektor
Koloniale Erde
Hauptstadt Ilion
Die Errichtung der übrigen sehr wichtigen Einrichtungen im Umfeld Ilions, waren in den letzten Monaten weiterhin mehr als nur gut vorangegangen, weshalb man die nähere Umgebung der Hauptstadt der Kolonialen auf ihrer neuen Heimatwelt überhaupt nicht mehr wiedererkennen konnte.
Die knapp zwei Dutzend Angehörigen ihres Volkes, die sich dazu entschlossen hatten die Mission der Destiny bis zum Ende mitzumachen, waren natürlich wie Helden empfangen worden. Für diese Leute war es allerdings ein großer Schlag als sie erfuhren, was sich seit ihrer Abwesenheit an schlimmen Dingen bei all den Überlebenden der Kolonien von Kobol so ereignet hatte.
Derweil hatte Laura Roslin eigentlich vorgehabt ihren wohlverdienten Ruhestand an der Seite von Admiral William Adama auf dem Land in einer Hütte zu verbringen, doch wurde sie von Präsidentin Francine Baltimore inständig darum gebeten, ein wichtiger Bestandteil ihres Regierungskabinetts zu sein.
Im selben Moment war allerdings Captain Kara „Starbuck“ Thrace auf mysteriöserweise irgendwie von Bord der Galactica verschwunden. Darauf konnte sich verständlicherweise niemand einen eindeutigen Reim machen. Jeder, der danach gefragt wurde, hatte keine Ahnung, bis sich schließlich Commander Lee „Apollo“ Adama eben genau an den Bericht erinnerte, wie die in der gesamten Flotte sehr bekannte gewordene Pilotin einst wieder aufgetaucht war, nachdem man sie ja für eine gewisse Zeit für tot gehalten hatte.
Für Lee war es dennoch sehr seltsam, denn nicht nur er, sondern auch einige andere von der Crew der Galactica hatten sich noch kurz vor dem Verschwinden Kara‘ mit ihr sogar noch sehr ausführlich über die weitere zukünftigen Pläne unterhalten hatten.
So einige dutzende von Kilometern außerhalb von Ilion, hatten sich schon sehr schnell nicht nur die Agathons in einer gewissen Abgeschiedenheit niedergelassen, sondern auch Caprica-Sechs und Doktor Gaius Baltar, die dort in unmittelbarer Nachbarschaft jeweils ihre kleinen Farmen gegründet hatten. Dabei lagen die Wohnhäuser der beiden Familien natürlich auf zwei direkten benachbarten Grundstücken.
Planet Aurora
Koloniale Republik Aurora
Natürlich mit der etwas geplanten Verzögerung der intergalaktischen Allianz, erreichte die Nachricht der unerwarteten Rückkehr der Destiny und ihrer Besatzung zur Erde in der Milchstraße, schließlich auch Präsident Richard Adar und sein Kabinett, und damit auch die gesamte Bevölkerung auf Aurora.
Auch auf diesen Planeten auf dem sich die Koloniale Republik Aurora befand, gingen die aktuellen Arbeiten an der gesamten Infrastruktur und in den Siedlungen, dank der Hilfe der anderen, nämlich besonders durch die Erde aus der Milchstraße und ihren Brüdern und Schwestern des anderen Kolonialen Volkes immer besser voran. Doch fehlte es immer noch an den wichtigem Nutzvieh, wie Hühner, Rinder und Schafen, und auch den weiterhin akut dringend benötigten Saatgut für die bereits bestellten Agrarflächen zur Versorgung der Bevölkerung. Denn der Frühling auf dem Teil des Planeten auf dem sie sich angesiedelt hatten, und somit die Zeit für die Aussaat, ging allmählich dem Ende entgegen.
Große Erleichterung machte sich dann aber letztendlich am Abend breit, als endlich die schon lange erwarteten Saatgüter und einige Nutztiere eintrafen.
3 Tage später
Milchstraße
Erde
USA, New York, Westchester
Campus Xavier, Hauptgebäude
Der langersehnte Traum von Professor Charles Francis Xavier schien nach all den vielen Jahren des harten Ringens mit der menschlichen Gesellschaft endlich Realität geworden zu sein, denn seine einstige Schule, die bislang nur für Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen ins Leben gerufen worden war, hatte mit der gestrigen großen Feier den Status einer anerkannten öffentlichen Universität erlangt: Mutanten und Menschen gingen hier seit diesem Tag nicht nur gemeinsam ihrer Arbeit nach, sondern sie lernten auch schon seit einigen Wochen Seite an Seite zusammen.
Ein großes dunkelblaues Auto, einem noblen Mercedes, laut seinem Kennzeichen aus Virginia, fuhr mit gemächlichem Schritttempo bis zum Eingang des Hauptgebäudes vor, hielt dort schließlich sanft stoppend an. Kurz darauf stieg auch schon der Fahrer, ein Mann mittleren Alters mit gepflegter Frisur und Bartschnitt aus, der einen schwarzen Anzug trug, umrundete mit schnellen Schritten das Fahrzeug, um seinem Fahrgast die Tür zu öffnen und offenzuhalten.
Eine Frau in einem schönen dunkelblauen Kostüm und weißer Bluse, welches um den Kragen mit einem gelben Halstuch locker gebunden worden war, mit einer Aktentasche in den Händen, entstieg in eleganter Art dem noblen Wagen. Nachdem sie sich kurz umgesehen hatte, wechselte sie noch kurz einige Worte mit dem Fahrer. Danach erklomm sie auch schon die Stufen, betrat dann das Gebäude und ging sogleich zielsicher zu einen der wichtigen Büros.
Büro von Professor Xavier
„Doktor Moira MacTaggert!“, sagte der Mann in einem Rollstuhl am Schreibtisch sitzend, der sich lächelnd umwendete als die Tür sich öffnete.
„Hallo, Charles.“
„Komm nur rein und setz Dich. Ich muss nicht erst in Deinen Gedanken lesen, um zu erkennen, dass es unter anderen einen sehr wichtigen Grund gibt, weswegen Du mich am heutigen Tage aufsuchst, Moira.“
„Leider. Wie Du sicherlich weißt, arbeite ich ab und wann immer noch für die CIA, dabei sind mir einige Informationen herangetragen worden, die die Anhänger der Orici Adria betreffen.“
„Und weswegen kommst Du denn damit zu mir? Moira, für solche Angelegenheiten ist das Homeworld Command zuständig.“
„Ich weiß. Doch der neue Leiter dieser Organisation ist zwar ein langjähriges und sicher auch erfahrendes Mitglied des Stargate-Programms“, erwiderte MacTaggert, „doch wollte ich zunächst mit Dir darüber sprechen, bevor ich dann den Nachfolger von General Jack O‘Neill und somit das Homeworld Command damit aufsuche.“
„Ich verstehe. Ich oder Jean sollen mit der Hilfe von Cerebro dieser Sache zunächst auf eine etwas diskretere Form auf den Grund gehen.“
„So ist es“, bestätigte Moira mit einem Nicken die Annahme von Charles, während der mächtige Telepath schon bereits die ersten Seiten der erhaltenen Dokumente sichtete, um sich einen ersten Eindruck von der Lage zu machen.
Nächster Tag
Milchstraße
Sol-System
Mars
Stargate-Command Base, Flugfeld
Nach einer schnellen, aber trotzdem sehr sorgfältig abgeschlossenen Überprüfung, Bewertung und auch Unterredung mit allen leitenden Personen wurde dann entschieden, nämlich alle, die sich an Bord der Destiny befunden hatten, egal ob Militärangehöriger, Wissenschaftler oder einfacher Mitarbeiter, endlich jeden entsprechend seiner erbrachten Leistungen zu befördern und damit auch für ihre Dienste zu belohnen.
Zu diesen kurzfristig, aber dennoch gut vorbereiteten angesetzten feierlichen Akt, hatte sogar General Jack O‘Neill ausnahmsweise seinen Ruhestandsurlaub, den er bislang auf Edora verbracht hatte für einige Tage unterbrochen, der in Begleitung seiner langjährigen Adjutantin, vor wenigen Stunden erst ebenfalls durch das Stargate angereist war. Aber auch noch viele weitere, teils auch sehr hochrangige Gäste, natürlich unter anderem aus der Pegasus-Galaxie und auch der nahen Andromeda-Galaxie, waren wenn es auch sehr kurzfristig war eingeladen worden und hatten sich bereits ebenfalls auf ihren vorbereiteten Plätzen eingefunden. Zudem war es allen natürlich auch gestattet worden jeweils zwei Begleitpersonen mitzubringen.
So kam es, dass die meisten Angehörigen der Militärs, die über die vielen Jahre hinweg auf der Destiny gedient hatten, teils auch um zwei Dienstränge höher befördert wurden als es eigentlich üblich war. Somit durften sich unter anderem Telford und Young von nun an jeweils Major General, die First Lieutenants Johansen und Scott sich ab jetzt Major, Second Lieutenant James von jetzt an Captain nennen.
Die Wissenschaftler wurden allesamt mit Professuren und den damit verbundenen Lehrstühlen ihrer bisherigen Universitäten belohnt, wo sie vor ihren Einsatz auf der Destiny gewirkt hatten. Dem Studiumsabbrecher und unerwarteten Schüler, von dem nun an neuen Professor Doktor Nicholas Rush, Eli Wallace wurde in den Fächern Mathematik und Physik der Doktorgrad verliehen.
Außerhalb des Sol-Systems der Erde
Oortsche Wolke
Weltraumstation Langford
Die erst vor sehr kurzer Zeit endlich fertig gebaute, natürlich begünstigt durch die bereits beendeten beziehungsweise beilegten Konflikte mit den so vielen verschiedenen Gegnern innerhalb der eigenen Galaxis und in anderen Galaxien, Langford-Raumstation, mit ihren zahlreichen verschiedenen, sehr gut mit der besten Technologie ausgestatteten Labors für die vielfältigen naturwissenschaftlichen bisher bekannten und auch noch unbekannten Felder. Aber es gab natürlich auch die benötigten Unterkünfte für die Stammbesatzung und Gäste, einigen Bars und Fitnessstudios, Läden, Hangars für Geschwader für die Jumper, Raptor, Viper und F-302er. Zudem beherbergte sie schon jetzt mehrere hunderte von Mitarbeitern von den meisten Nationen des Planeten Erde und ihren Verbündeten.
Diese Weltraumstation war mehr als nur gewaltig. Denn diese riesige Weltraumstation, die nach den Langfords benannt worden war, war ein sehr enorm wichtiger wissenschaftlicher und natürlich auch militärischer Vorposten der Menschheit mitten im Nirgendwo, daher war sie natürlich auch selbstverständlich dementsprechend groß. Für jemanden, der sich ihr näherte, sah diese Station in etwa aus wie eine Halbkugel, die an ihrer Unterseite aber jedoch eine leichte Wölbung aufwies. Diese Einrichtung hatte einen Durchmesser von etwa 700 Metern und war an der höchsten Stelle etwas mehr als 200 Meter hoch, die darauf befindlichen Antennen- und Radaranlagen nicht mitgerechnet. Bei dem gesamten Design, hatte man versucht sich irgendwie an dem gewaltigen Stadtraumschiff Atlantis oder anderen ihrer Einrichtungen in dieser enormen Größenordnung, an den Antikern, zu orientieren.
An der gesamten Entwicklung, Fertigung und Installation der zahlreichen Instrumente und Geräte der Langford-Raumstation waren sehr viele Nationen der Erde, und natürlich auch einige der Großmächte aus ein paar Galaxien und somit auch Firmen und Einrichtungen, darunter war unter anderem natürlich auch das größte Unternehmen Asiens, Yashida Industries, und auch die Phoenix Foundation aus den USA beteiligt gewesen.
Durch das kürzliche Ausscheiden von Angus MacGyver aus der Organisation allerdings, und dann auch der späteren Ablehnung seines Sohnes, Sean Angus MacGyver-Malloy, die Leitung der Phoenix Foundation als leitender Direktor zu übernehmen, übernahm dann doch letztendlich der Sohn von Pete Thornton, Michael Thornton, deren Vorsitz und trat somit, wenn auch etwas verspätet in die Fußstapfen seines Vaters. Zumal befanden sich ja all diese Personen immer noch auf einer Art Weltenreise. Darum war von den beiden Familien auch nur Michael Thornton als Vertreter der Phoenix Foundation, bei der heutigen großen offiziellen Einweihung der Langford-Raumstation, anwesend.
Natürlich befand sich hier auch ein sehr großes Observatorium, mit dem man nicht nur das Universum zu erkunden gedachte, sondern ebenso auch den näheren Umkreis zur Erde überwachen wollte. Denn es gab immer noch viele und unbekannte Bedrohungen, die nicht nur Asteroiden waren, nämlich auch so manche noch bislang unbekannte feindliche Spezies, die schon längst, ohne dass man es vermutlich überhaupt wusste, auf die Erde aufmerksam geworden sein könnten.
Sol-System
Erde
Antarctica, Forschungseinrichtung
ABC-Speziallabore, Subebene 33
Um die Forschungsarbeiten auf der Stargate Command Base auf dem Mars ein wenig zu entlasten, hatte man auf dem südlichsten Kontinent der Erde eine weitere große Anlage errichtet, und zwar einige hundert Meter von McMurdo entfernt, also in der Nähe des Antikeraußenpostens.
Man hatte sich für Antarctica entschieden, weil dieser Erdteil ein politisches Neutralgebiet und auch durch seine klimatischen Bedingungen am besten dafür geeignet gewesen war.
Viele führende Wissenschaftler der ganzen Erde und ihrer Verbündeten, hatten sich in den letzten Tagen in der Forschungseinrichtung eingefunden. Hier hatte natürlich Professor Nicholas Rush die Leitung der Untersuchungen der noch immer unbekannten Materie, die von der Struktur vom Zentrum des Universums stammte, zu übernehmen. Dafür war nicht nur gesamte Subebene 33, sondern auch die bis einschließlich Subebene 30 abgeriegelt worden.
Man erhoffte sich insbesondere durch eine Spektralanalyse, mehr über die elementare Zusammensetzung zu erfahren. Die bisherigen Laborergebnisse, die man erhalten hatte schienen lückenhaft und noch recht dürftig zu sein. Doch noch viele andere Experimente sollten noch mit der Probe durchgeführt werden. Es musste stets sorgfältig und sparsam mit der Menge der entnommen Materieprobe umgegangen werden, weil man davon nur soviel zur Verfügung hatte, was vom Volumen von gut zwei Litern, in eine Art von spezieller Thermoskanne der Antiker für Proben gepasst hatte.
Durch die technologisch fortschrittlichsten Instrumente und Geräte, die zur Verfügung standen, überraschten die Resultate der Spektralanalyse die meisten Leute. Allerdings nicht Rush sowie eine kleine Gruppe weiterer Wissenschaftler, obwohl auch die meisten unter ihnen sehr fasziniert waren von dem was sie dort zu sehen bekamen. Jedoch konnten die gemachten Untersuchungen der Probe die Geheimnisse nicht vollends entlocken. Das was bereits wissenschaftlich gesichert schien, war dass diese Materie unter keinen Umständen ihren Aggregatszustand zu verändern schien, also somit auch resistent gegen Säuren, Hitze und Kälte war.
„Vielleicht sind wir noch nicht so weit dies zu erfahren, sondern müssen noch weitere Erfahrungen sammeln“, hatte Professor Rush am Ende der meisten Testreihen seinen Kollegen mitgeteilt, sowie auch in seinem Bericht für das IOA, die UN und auch das Homeworld Command notiert.
Pegasus-Galaxie
Atlantis
Stargate-Raum
Weil dies ein wirklich sehr bedeutender Moment in der Geschichte aller menschlichen Kulturen in der gesamten Pegasus-Galaxie war, hatte man auch diesen ganz besonderen Ort, nämlich die einstige Hauptstadt der Ahnen beziehungsweise der Vorväter gewählt, wie hier die Antiker von den Menschen in dieser Galaxie zum Teil auch genannt wurden.
Der Vertrag war zwar noch nicht ganz vollständig bis ins kleinste Detail ausgearbeitet worden, doch man hatte in den bisherigen Verhandlungen in den vergangenen Monaten ein gewisses Ergebnis erreicht, welches dem angestrebten Ziel schon recht nahe kam. Die meisten der menschlichen Völker der ganzen Pegasus-Galaxie, die schon seit langer Zeit miteinander Handel trieben oder schon gar von der Atlantis-Expedition bereits besucht worden waren, hatten sich also endlich unter der Führung der Athosianer und natürlich auch der Genii, die eine große Führungsrolle in diesen Abkommen für sich beanspruchten, weitestgehend zusammengeschlossen.
Alle Sitzungen waren natürlich auch aufs Äußerste kompliziert und dementsprechend voller vieler hitziger Diskussionen gewesen. Darum hatten sich sehr viele auf Atlantis die Hilfe von Doktor Daniel Jackson gewünscht, der jedoch mit der Trinitatis unterwegs war, oder aber auch als erfahrene Vermittlerin die leider viel schon zu früh verstorbene Doktor Elizabeth Weir, wären hierbei natürlich eine große Hilfe und Stütze gewesen. So lag es letztendlich alleine überwiegend an dem ausgezeichneten und schon längst bewiesenen Verhandlungsgeschick von Richard Woolsey, die Interessen der Erde in dieser Runde zu vertreten.
Kontroll-Raum
Der erst vor Kurzem wieder zurück von einer wichtigen Mission nach Atlantis gekehrte General Steven Caldwell, hielt sich für viele Stunden noch im Hintergrund auf. Dies lag natürlich auch daran, dass er seinen Olivefarbenen Overall, den er stets bei seinen Missionen trug.
Gerade eben konnte er aber mit seinen eigenen Augen sehen, wie an einem langen und extra dafür im Stargate-Raum aufgebauten Tisch die Abgesandten von etwa zwei Dutzend menschlicher Kulturen ihre Unterschriften unter die historischen Urkunden setzten.
Die ganze Zeit über stand er im Schatten einer Säule, so dass niemand von unten General Caldwell sehen konnte.
Geduldig musste der Befehlshaber der Pegasus-Flotte daher noch knapp weitere zwei Stunden warten, dann erst waren die größten Zeremonien und Feierlichkeiten vorüber. Jetzt gab es, direkt im Anschluss daran nur noch eine Art von organisierter Party, wo dann auch schon bereits die Beziehungen vertieft und weitere Gespräche über Handel und Austausch, unter anderen natürlich von Technologien, bereits weiter verhandelt wurden.
Schließlich fand Steven Caldwell endlich einen passenden Moment, in dem er sich ungestört mit dem gesamten Führungsteam von Atlantis unterhalten konnte, denn er hatte wichtige Informationen, die er unbedingt weitergeben musste.
„Wir haben bislang alle Galaxien im Blick, die auf der bisherigen Route der verbliebenen Wraith-Königin gelegen haben“, erläuterte Caldwell, der auf einer Karte auf einige Punkte deutete, die markiert worden waren. Alle lagen in einem gewissen Korridor, den man von einem erbeuteten Datenträger herausgefunden hatte.
„Die letzte Wraith-Königin wird bestimmt den Kurs geändert haben, weil wir erfolgreich das eine Schiff haben kapern und es auch eine ganze Weile hatten“, seufzte Sheppard.
Dem stimmten Teyla, Ronon und auch Woolsey zu.
Nach einer schweigenden Pause danach, meldete sich Doktor Radek Zelenka zu Wort: „Die Hyperraumtechnologie der Wraith hat sich leider in den letzten Jahren verbessert, wie wir bereits leidvoll erfahren haben. Doch sind ihre intergalaktischen Antriebe immer noch nicht so leistungsfähig, wie zum Beispiel, die der Daedalus.“
„Außer sie verfügen dann doch noch über mehrere ZPM‘ oder andere Energiequellen, die dem dafür benötigten Leistungspotenzial nahekommen…“, murmelte auch schon der Leiter der Atlantis-Expedition besorgt.
„Ich benötige für eine umfangreiche Überprüfung und Überwachung jeder Galaxie, die als Rückzugsmöglichkeit für die Wraith auch nur im Ansatz in Frage kommt, jeweils eine kleine Flotte von mindestens zwei bis drei Schiffen! Ich kann von Niemanden verlangen sich alleine, mit nur einem einzigen Schlachtschiff, solch einem Risiko oder gar dem sicheren und einen furchtbaren Tod auszusetzen“, stellte sofort General Steven Caldwell klar.
„Sie haben also immer noch nicht aufgegeben, General Caldwell. Das gefällt mir“, lobte der Sateder Ronon Dex, der nur allzu gerne dabei wäre, wenn man die letzte Wraith-Königin und ihren Stamm endlich zu einen letzten Kampf stellen würde.
Woolsey musste kurz überlegen, dann sagte er: „Ich werde beim IOA und auch bei dem Homeworld Command, sobald die Feierlichkeiten hier auf Atlantis beendet sind, einen entsprechenden Antrag stellen und angemessen definieren, General Caldwell. Immerhin ist es in uns allen anderen bekannten Galaxien mittlerweile ruhig und friedlich genug, weswegen wir mehrere Schiffe oder gar durchaus sogar ganz Flottenverbände bekommen könnten.“
1. Destiny-Galaxie
Eden
Zylonische Basis, Kontrollraum
Mithilfe der mehr als 100 Zenturios, die sich immer noch als schlagkräftige Einheit bei den Zylonen in Menschenform befanden, waren die neue Kolonie und weitere sehr wichtige Gebäude sowie Einrichtungen sehr gut gewachsen und auch vor kurzem erst gefertigt geworden.
Der anführende Cavil, ein Einsermodell, ging gerade in der Zentrale, dem Kontrollraum, ganz in seinen Gedanken versunken, spazieren als man ihm meldete, dass es eine Art von Muster gab, welches sich mit rasanten Tempo auf sie zu bewegte.
„Was ist denn das jetzt? Wo kommt das auf einmal her?“, wollte Cavil wissen.
„Es scheint genau von dort zu kommen, wohin wir selber wollten, nämlich den Ursprung der rätselhaften Hintergrundstrahlung. Also dorthin, was das Ziel der Destiny gewesen war. Sie scheint sich von dort aus, über das gesamte Universum mit Lichtgeschwindigkeit auszubreiten“, antwortete der Leoben, der sich aufmerksam die Daten ansah.
Auch alle anderen Zylonenmodelle, darunter auch die Duplikate der Letzten Fünf, kamen in den Kontrollraum geeilt, denn laut dieser Daten, die man soeben empfing, bewegte sich diese Energiewelle gerade eben genau auf ihren neuen Heimatplaneten zu.
Galaxie Sculptor
Orbit des Zylonenplaneten
Zylonische Werft
Mit sehr viel Fleiß war es auch den hier überlebenden Maschinenwesen, die ursprünglich in der Milchstraße alle die von Menschen bewohnten Planeten hatten angreifen wollen, gelungen eine kleine Raumschiffswerft im Orbit ihres neuen Heimatplaneten zu errichten. Man erhoffte sich natürlich mit den ersten Baumaterialien, die aus den abgebauten Rohstoffen schon bereits gefertigt worden waren, eines Tages ein noch größeres Raumschiff bauen zu können. Dieses sollte dann natürlich das erste einer neuen schlagkräftigen Flotte werden.
Mehrere kleine Patrouillen von Raidern zogen pausenlos ihre Bahnen durch das gesamte Planetensystem, in dem ihre neue Heimat lag. Sobald sich aber etwas Verdächtiges tat, wurden sämtliche Arbeiten umgehend eingestellt, weil man natürlich unbedingt verhindern musste, entdeckt zu werden, egal von wem auch immer.
Bei all diesen überlebenden rund 500 Zylonen, sei es den menschlichen, den Zenturios, den Jägern und auch den schweren Jägern, ging es nur darum sich eines Tages an alle Menschen furchtbar und mit aller Gewalt zu rächen. Doch war dieser Tag natürlich noch sehr weit entfernt, dies war dem Anführer, einen Cavil, klar. Aber sie waren ja schließlich Maschinen, die sich dafür auch alle Zeit der Welt nehmen konnten. Aber musste man in erster Linie natürlich aber auch dafür sorgen, nicht von den Menschen, oder gar einer anderen fortschrittlichen Lebensform, bei ihren Arbeiten entdeckt zu werden. Denn noch waren sie in ihrer aktuellen Situation so ziemlich verwundbar und somit auch sehr schnell komplett auslöschbar.
Alarmierend schlugen nicht nur bei den ausgesandten Raidern und schweren Jägern der Zylonen sämtliche Sensoren an, sondern auch die auf der Weltraumwerft im Orbit und auf dem Stützpunkt des Planeten. Es waren rätselhaft empfangene Signale, dieser seltsame Impuls, den die Geräte empfingen, aber einfach nicht sofort einzuordnen war.
„Was in Gottes Namen, ist denn jetzt schon wieder los?“, schimpfte Cavil fragend als er mit eiligen Schritten in den Kontrollraum geeilt kam. Dort angekommen schaute er sich auch sogleich prüfend um. Blickte aber nur in ratlose Gesichter von Zylonen, die hektisch damit beschäftigt waren dem Rätsel der Daten auf dem Grund zu gehen.
„Es ist eine Art von unbekannter Energiewelle, die sich offenbar über das gesamte Universum ausbreitet“, sagte einer der Zylonen schließlich.
„Sofort alles, wichtige und auch überflüssige Systeme, die Schaden nehmen könnten abschalten!“, befahl Cavil aufgrund dieser Aussage eines Simons, woraufhin einer der Aaron Dorals sofort der Anordnung nachkam.
Unbekannte Galaxie
Unbekannter Planet
Dorfplatz
Viele Menschen, die ohne große Vorbehalte wirklich zu ihr standen, hatte Adria nicht gerade um sich herum. Zumindest blieb der Umgang, wenn man sich einander begegnete dennoch stets von einer freundlichen Natur geprägt. Doch blieben alle Personen, die sie einst nackt und vor Angst zitternd in der Wildnis gefunden hatten, nach wie vor ihre engsten Vertrauten. Bei einer dieser Familien wohnte, lebte und arbeitete sie sogar seit diesem Tage.
So sehr Adria, die Orici von den Ori, es auch versuchte sich zu erinnern, wer sie in Wirklichkeit war und woher sie überhaupt kam, geschweige denn sie gar in dieser Wildnis gelandet war, es gelang ihr einfach nicht.
Kurz nach ihrer Ankunft, man hatte ihr eine Eingewöhnungsphase zugestanden, musste sie natürlich auch schon sehr hart für ihren eignen Lebensunterhalt arbeiten. Dass dies alle, selbst die größeren Kinder, auf den Höfen und Siedlungen taten, konnte sie beinahe täglich miterleben und beobachten.
Erst in den letzten vergangenen vier Wochen waren die meisten der Ernten auf den Feldern, Garten und Plantagen, von Getreide, Obst und Gemüse eingebracht worden. Was zuviel von all diesen Erträgen für die jeweiligen Familien war, die Bauern und Landbesitzer waren, wurde so wie auch heute auf dem Markt gebracht, um dort verkauft oder gegen andere benötigte Waren eingetauscht zu werden.
Da wohl laut Aussage der Ältesten ein wohl ziemlich harter Winter bevorstand, waren natürlich unter anderen in erster Linie Lebensmittel, Wolle und Holz sehr begehrte Waren.
Dass die zu betätigenden Geschäfte auf Grund eines guten Netzwerkes gut und schnell abgewickelt werden konnten, lag insbesondere daran, dass sich die Handelspartner alle recht gut und schon meistens seit den Jahren aus ihrer Kindheit kannten. So kam es, dass schon bereits am frühen Nachmittag die meisten Händler und Käufer ihre Waren erhalten oder abgeben hatten.
tbc
