13.09.2026, 17:25
Hallo. Heute gibt es eine Version der Pilotfolge von Odyssee - Final Wars zur ersten Epilogvariante. Diese setzt nahtlos an die letzte Folge an.
Viel Vergnügen beim Lesen
Titel: [SG/Multi-Crossover] Odyssee - Final Wars
Autor: Jonathan J. O´Neill
Rating: FSK 16
Genre: Sci-fi, Abenteuer, Action, Drama etc.
Crossover
& Charas: Diese FF ist ein Multi-Crossover, welche die Franchisebereiche von Stargate, Battlestar Galactica, MacGyver, X-Men und Defiance mit den dazugehörigen OC sowie eigene Charaktere beinhaltet
Pairings: bekannte, und eigene.
Anmerkungen:
1. Alle Rechte an Stargate SG-1/SG-A/SG-U, Battlestar Galactica, X-Men, MacGyver und
Defiance gehören denen, welchen sie gehören.
2. Ich schreibe diese Crossover-FF nur zum Spaß, nicht um Geld damit zu verdienen.
3. Sämtliche Geschehnisse sind vollkommen frei erfunden, und die vertrauten Zeitlinien
aller Franchise-Universen wurden außer Acht gelassen.
4. Diese Crossover-FF wir in der normalen betrachtenden bzw. berichteten Erzähler- &
Ich-Form erzählt.
Unbekannte Region des Universums und Galaxie
Adrias Verbannungsplanet
Landgut des Alfred
Auch Alfred und seine anwesende Familie, sowie auch alle Mägde und Knechte, die gerade bei ihm arbeiteten, hatten die unbekannte, fremdartige und augenscheinlich nur leicht bewaffnete Gruppe bemerkt.
Als der Anführer der Orici-Krieger den guten Alfred gewissermaßen schwer ins Verhör nahm, gab er, während die anderen Kriegerinnen und Krieger ihn und Adria absicherten einer Kriegerin ein Zeichen. Diese Frau drückte dann auf eine Fläche ihrer Armschiene, die golden aufleuchtete, um mit dem Ori-Raumschiff im Orbit dieses Planeten Kontakt aufzunehmen.
Adria ging schließlich erregt dazwischen, weil der Anführer der Orici-Streitkräfte es in ihren Augen übertrieb: „Hört sofort auf! Diese Menschen haben mir in Not geholfen!“
„Ja, gewiss. Wie Ihr befiehlt, Orici“, sagte der Anführer, der sich dann bei Alfred und dessen Familie für das leichte grobe Vorgehen seit ihrer Ankunft auf dem Landgut entschuldigte.
Kurz darauf erschien dann auch noch der Prior Eremitias höchstpersönlich bei ihnen, der über eine in der Nähe abgeworfene Ringplattform auf den Planeten gelangt war, um sich selber einen Überblick über die momentane Lage zu machen.
Milchstraßen-Zwilling
Sol-System
Erdzwilling
als Nordamerika identifizierte Landmasse
Defiance
Unbemerkt von dem kleinem Fahrzeugkonvoi der Republik Erde, folgte der eine Puddle Jumper diesen bis jener kurz vor einer seltsamen Barriere stoppte, die ein gewaltiges blaues Kraftfeld sein musste.
„Sie sind schon zurück, Captain?“
„Ja, Sergeant Poole. Wir haben diese Gruppe hier, diese zehn Personen, etwa eine Meile westlich von Defiance gefangengenommen, die ich schnellstmöglich zu Colonel March bringen werde. Öffnen Sie also das Stasisnetz für uns!“, befahl Captain Rainier, nachdem die diensthabenden Soldatinnen und Soldaten der Republik Erde, die den Zugang zur Stadt Defiance sicherten und bewachten, sich die Personen kurz angesehen hatten.
„Jawohl, Ma‘am.“
Dann ging die Fahrt auch schon wieder weiter, und zwar durch eine Lücke, die nach Betätigung einer Fernbedienung schließlich entstanden und groß genug geworden war, damit die Fahrzeuge des Konvois passieren konnten.
„Ist das etwa eine Energiebarriere?“, fragte Daniel Jackson halblaut, der mit ansah, wie sich das Stasisnetz gerade wieder verschloss.
Nun sah auch Rodney McKay wie groß dieses Gebilde war: „Eine Energiebarriere ist es, in der Tat. Was für ein großes Kraftfeld. Die Energie dafür muss enorm sein…“
„Ruhe ihr beiden! Sofort!“, befahl eine E-Rep-Soldatin wütend, die daher sofort ihre Waffe auf die beiden Wissenschaftler der Trinitatis richtete.
Planetenorbit
Trinitatis
Konferenzraum
Nicht nur Doktor Hank McCoy war geschockt darüber als er den Bericht gehört hatte, nämlich dass man eines seiner Forschungsteams dort unten auf dem Planeten mit Waffengewalt einfach so gefangengenommen hatte.
„Was ist dort nur unten auf diesen Planeten bloß einst geschehen, dass man einfach eine so kleine Gruppe gefangen nimmt?“, fragte sich Major Jennifer Hailey, die sich natürlich anbot sofort mit einem weiteren und gut ausgerüsteten Team runterzufliegen, um die eigenen Leute wieder frei zu bekommen.
„Nein, wir dürfen nichts überstürzen!“, mahnte Doktor Jennifer Keller, die sich natürlich große Sorgen um ihren Rodney und die anderen machte, die jetzt offenbar Gefangene waren.
„Aber wir müssen dringend etwas schon in den nächsten 12 Stunden tun, bevor man unsere Leute voneinander trennt und an verschiedenen Orten unterbringt“, fand Lieutenant Cassandra Fraiser, „denn man wird sie zunächst medizinisch untersuchen, grob befragen. Vermutlich sogar foltern…“
„O je, mein armer Rodney!“
„… und dann noch einmal unter Druck zu setzen, bevor man sie alle voneinander trennen wird. Wir können schließlich nicht alle Bewegungen von den Fahrzeugen stoppen, die diese Stadt dort unten wieder verlässt, nur um zu sehen, ob unsere Leute dort eventuell mit an Bord sind.“
Danach machte man auf die Peilsender aufmerksam, mit denen man einige an Bord E.U.S. Paris beamen könnte. Doch dieser Plan barg ein gewisses Risiko, sich nämlich dadurch präsent zu machen.
„Na schön“, seufzte McCoy, „ich will in den nächsten zwei Stunden gut ausgearbeitete Pläne sehen, wie wir alle unsere Leute ohne Probleme wieder da rausbekommen!“
Erdzwilling
als Nordamerika identifizierte Landmasse
Defiance, Militärkomplex
Im Militärgebäude des Militärkomplexes der Armee der Republik Erde, der E-Rep, des kleinen Stadtstaates Defiance wurden die Gefangenen von der Trinitatis-Expedition mit Waffengewalt in einen Raum getrieben.
Zur selben Zeit begab sich Captain Jessica „Berlin“ Rainier zu ihren Vorgesetzten Colonel Galen Marsh, der hier die militärische Befehlsgewalt innehatte, um ihn über ihren Aufgriff persönlich zu unterrichten.
Im Büro von Colonel Galen Marsh befand sich dieser gerade in einem Gespräch mit dem von der Republik Erde eingesetzten Bürgermeister von Defiance, Major Niles Pottinger.
„Sirs, ich habe Ihnen etwas sehr Wichtiges zu berichten“, meldete Captain Rainier zackig, nachdem sie eingetreten war und sauber salutiert hatte.
Nach dem kurzen nur auf das Wichtigste zusammengefassten mündlichen Bericht von Captain Rainier, verfinsterte sich der Blick von Colonel Marsh beinahe schlagartig, da man so nahe von Defiance eine ziemlich schwer bewaffnete, wenn auch nur kleine Gruppe aufgegriffen hatte.
„Was sind das nur für Leute?“
„Da ich sie alle für Spione des Votaner-Kollektivs halte, habe ich eine sehr genaue medizinische Untersuchung angeordnet, Major Pottinger.“
„Gut, sonst noch etwas, Captain?“
„Einige scheinen kooperativ zu sein, denn sie wollen offenbar mit uns reden, Colonel, Sir.“
„Und die Waffen sind den unserigen ähnlich, wie Sie schon bereits sagten, Captain.“
„Die meisten von ihnen, ja, Colonel. Wir haben die Gefangenen zunächst in Block C und all ihre Waffen und Ausrüstungsgegenstände in einen Lagerraum eines Gebäudes in Block B untergebracht…“
„Das in Block B gebrachte Material schaue ich mir an“, brummte Colonel Marsh, der alle aus seinem Büro scheuchte, seinem Adjutantenteam im Vorraum kurz etwas mitteilte und sich dann von Captain Rainier in den Lagerraum in Block B führen ließ.
Unbekannte Region des Universums und Galaxie
Adrias Verbannungsplanet
Landgut des Alfred
Der Prior Eremitias war nach seinem ersten Gespräch mit der Orici Adria innerlich zutiefst ratlos, doch nach außen musste er natürlich genau das Gegenteil sein. Um sich nichts weiter anmerken zu lassen, durchforschte er heimlich die Gedanken von Alfred und den seiner Familienangehörigen sowie Bediensteten.
Aber er fand absolut Nichts, es war alles so, wie man es dem Prior schon zuvor berichtet hatte.
Eremitias musste einen kurzen Moment sehr genau überlegen, denn unter so vielen neugierigen und aufmerksamen fremden Ohren konnte er nicht ein zweites und vor allem sehr vertrauliches Gespräch mit Adria führen. Auch konnte er sie nicht so einfach mit Gewalt von diesen Ort wegschaffen und auf das Schiff im Orbit dieses Planeten bringen lassen, es würde dann wie eine gewaltsame Entführung aussehen, dazu bestand aber kein dringender Grund, weil die Bewohner dieses Planeten ihnen bislang überhaupt nicht feindlich begegnet waren, auch dies wusste der Prior.
Schließlich fand er eine brauchbare und sehr einfache Lösung: Unter der angegebenen Vorgabe. Wirklich absolut vertraulich mit seiner Herrin reden zu wollen, ging er dann nur mit vier der Kriegerinnen und Krieger, die dann eine Zeit später ebenfalls etwas weiter weg zurückblieben, um mögliche neugierige Ohren und Augen auf Distanz zu halten, mit Adria ein einen kleinen durch Sonnenlicht durchfluteten Birkenhain.
„Ihr wollt mir also noch einmal über diese Geschichte sprechen, dass ich eine Göttin Eures Volkes sei.“
„So ist es. Ihr seid unsere mächtige und von allen geliebte verehrte Göttin Adria, die Orici, die von einer dunklen bösen Macht, einen alten gefährlichen Feind aus unserer Mitte, dem Licht der Erleuchtung, in die Finsternis geschleudert worden…“
„Ja, es war dunkel als ich erwachte. Es ist aber auch vollkommen normal, wenn es Nacht ist.“
„Ich bitte Euch untertänigste mich weitersprechen zu lassen, damit Ihr wirklich versteht, was mit Euch geschehen, … Nein, damit Ihr versteht, was man Euch und allen Gläubigen angetan und genommen hat, denn Ihr wurdet verraten, und zwar von Euerer eigenen Tochter, die dem Erzfeind des Pfades zum Licht des Ursprungs, letztendlich half.“
„Weiter.“
„Dieser letzte große Feind, ist ein böser Hexenmeister namens Myrrdin vom Volk unserer Erzfeinde, jener nahm euch dann heimtückisch all eure göttliche Kraft, euer Wissen und Erinnerungen…“
„… weswegen ich hier gelandet bin“, schloss Adria.
Eremitias nickte nur schweigend.
„Ich brauch Zeit zum Nachdenken.“
„Gewiss, meine göttliche Gebieterin.“
Mit nachdenklicher Miene schaute der Prior der Orici hinterher, dies war eigentlich eine Aufgabe für den Doci der gestürzten Göttin zu helfen sich zu erinnern, dies ahnte Eremitias bereits, doch müsste er zunächst Adria irgendwie dazu bringen, ihm aufs Raumschiff und dann nach Celestis zu folgen.
Milchstraßen-Zwilling
Sol-System
Erdzwilling
als Nordamerika identifizierte Landmasse
Defiance, Militärkomplex
Auf eilig aufgestellten Tischen im Lagerraum des Blocks B lagen zur Musteransicht die verschiedenen Waffen und Ausrüstungsgegenstände der Gefangenen. In den Kisten unter den Tischen und Kisten in den Regalsystemen an einer Wand befand sich der Rest von dem was das Einsatzteam bei sich getragen hatte.
„Dann wollen wir doch mal sehen“, brummte Colonel Marsh als er durch die Tür hinter Captain Rainier eintrat.
Wortlos begannen dann die beiden gemeinsam mit Pottinger sofort die sichergestellten Sachen zu begutachten und zu untersuchen.
Pottinger, der Bürgermeister von Defiance, wandte sich der Frau zu: „Haben sie ihre auch Kamera dabei, Captain?“
„Ja.“
„Dokumentieren Sie alles…“
„… alles“, schaltetet sich Marsh ein, „und auch die Verhöre dieser zehn Gefangenen!“
Somit war klar, dass Jessica Rainier bei allen Verhören dabei sein würde, um alles festzuhalten, damit die Gespräche später vermutlich analysieren zu können.
Dass Marsh jetzt schon bereits plante alle unkooperativen und nichtbrauchbare Personen einfach so verschwinden zu lassen, konnte Rainier dabei nicht ahnen, denn sie wusste nur, dass sie so eben ihre weiteren und zu befolgenden Befehle bereits erhalten hatte.
Zur selben Zeit wurden im Block C die Gefangenen einzeln zu einem Militärarzt gebracht, der allen auf ziemlich unsanfte Art Blut- und Gewebeproben entnahm, um diese dann mit seinem medizinischen Team im Labor zu untersuchen.
Als dann schließlich Doktor Rodney McKay als Dritter, nach Captain Miles Greenburg und Korporal Sabine Wagner an der Reihe war, von den zehn Gefangenen untersucht zu werden, kollabierte dieser fast vor Schmerzen und vor Schreck, weswegen er dann nach dieser schmerzhaften Prozedur aus dem Raum und zu den beiden Erstgeholten in einen anderen Raum getragen werden musste.
Milchstraße
Planetensystem Nyx
Nyx-Orbit
Nike, Konferenzraum
Da die Arbeiten bei allen Stützpunkten noch immer nicht beendet waren, wurde die Besprechung mit der gesamten Führungsmannschaft an Bord der Nike abgehalten.
Wie immer eröffnete Prinzessin Liana die Besprechung, in der sie all ihren Truppen für die bisher getane Arbeit und Dienste dankte: „…die Arbeiten des Beta-Stützpunktes stehen kurz vor dem Abschluss wurde mir berichtet. Der Omega-Standort wird inzwischen schon bereits mit Technologie ausgerüstet. Und hier im Orbit des kleinen Planeten Nyx, wo sich unsere Hauptbasis befindet wird es noch eine Zeitlang dauern.“
„So ist es leider, eure Hoheit. Wir tun weiterhin unser Bestes, damit auch hier alles bald fertig gestellt sein wird“, erklärte einer ihrer Ingenieure.
„Gut. Wir haben die Nike, mein Flaggschiff und drei kleine Kreuzer, sowie zwei Dutzend Shuttles, die die Menschen der Erde als Puddle Jumper bezeichnen. Insgesamt sind wir derzeit 1500 Vampire, die auf alle Standorte verteilt werden müssen, doch dazu später mehr. Laut dem mir vorgelegten Bericht werden die Plattformen für die Werft für den Bau weiterer kleinerer Kreuzer, die das Rückgrat unserer Flotte sein werden, auch demnächst zusammengesetzt werden.“
„So ist es. Wie von Euch vorgeschlagen, nutzen wir dafür den Asteroidengürtel, der sich in diesem System zwischen den vorletzten und letzten Planeten befindet, damit wir dort nicht so schnell entdeckt werden“, bestätigte ein anderer Ingenieur.
„Ausgezeichnet. Die Personallisten sind fertig, die ich den Kommandeuren der einzelnen Standorte am Ende dieser Besprechung übergeben werde. Planen wir nun unsere weitere Aufklärungsmission…“
Sol-System
Erde
Homeworld Command, Ebene 27
Mit zunächst immer noch sorgenvoller Miene sah sich Major General Everett Young, der zukünftige Leiter des Homeworld Command, sich seinen zukünftigen Arbeitsplatz, den ihm General Jack O‘Neill verschafft hatte, ein erstes Mal etwas genauer an. Zum ersten Mal seit langen Jahren war er wirklich hier, nicht in einem Tauschkörper einer anderen Person.
Aber warum war er eigentlich hier und genoss nicht seinen sehr lang verdienten Urlaub?
Er hat seiner Frau schließlich dann doch gebeichtet, dass die Tochter, Carmen, die er mit Major Tamara T.J. Johansen gemeinsam bekommen hatte, unter mysteriösen Umständen im Zentrum des Universums erschienen war.
Emily Young musste daraufhin erst einmal sehr tief durchatmen, weswegen ihr Mann erklärte sie erst einmal für einige Zeit allein zu lassen.
„Ja, geh nur, Everett. Ich melde mich“, hatte Emily gesagt, bevor Everett mit einem leicht gesenkten Kopf das Haus wieder verlassen hatte.
Als sein Handy klingelte befürchtete Everett Young zunächst eine sehr schlimme Nachricht, denn die Nummer und der Name von Emily Young wurden ihm auf dem Display angezeigt.
Doch schnell war er beruhigt, denn Emily hatte sehr gründlich überlegt und sich mehrmals in den letzten zwei Tagen mit David Telford besprochen, den sie trotz der Diskrepanzen, die jener mit ihren Mann hatte, nach wie vor als Freund betrachtete, weswegen sie gleich in ihrem ersten gesprochenen Satz des Telefonats Everett letztendlich verzieh.
Kleine Magellansche Wolke
Umbrais-System
Vampir-Flotte
Umbrais
Wie immer wurde Königin Liliana von ihrer loyalen Leibgarde, stets aus zwölf Vampiren bestehend, auf ihren Wegen begleitet. Auch in ihren privaten Gemächern waren diese Kriegerinnen und Krieger leider unverzichtbar geworden. Es lag nämlich etwas in der Luft, nämlich eine gewaltsame Revolte gegen die rechtmäßige Herrscherin.
Gerade eben war Liliana auf dem Weg zu einen der fünf neuen großen Schlachtschiffe, welches gerade erst vor wenigen Tagen fertig gestellt worden war.
Offiziell war vorgesehen eben eines dieser Schiffe einzuweihen und zu segnen, doch sie hatte andere Pläne, nämlich Umbrais leider aufzugeben und mit einer Flotte und vielen Getreuen, die ihr immer noch treu ergeben waren, vor ihrer Macht- und Rachsüchtigen Rivalin Arteriais und ihrer immer größer gewordenen Anhängerschaft zu entfliehen.
Keine Minute zu früh betrat Königin Liliana das neue Kriegsschiff als mehrere Agenten von Arteriais versuchten der Königin habhaft zu werden. Doch die Leibgarde Lilianas kannte mit diesen Verräterinnen und Verrätern keine Nachsicht, denn es wurde alle getötet.
„Schnell an Bord mit Euch, eure Majestät“, forderte der Kommandant ihrer Leibgarde, der abgekämpft den Abzug seiner Herrin absicherte, weil unzählige weitere Angreifer bereits in Sichtweite kamen.
Obwohl die Türen und Luken noch nicht alle geschlossen waren, startete das Raumschiff bereits und hob sich Meter für Meter immer weiter in die Lüfte empor.
Arteriais, die ebenfalls auftauchte schrie ihren Frust laut hinaus, weil die Königin, deren Blut sie dringend benötigte entkommen war.
„Verflucht! Verflucht! Ich will, dass Königin Liliana sofort gejagt wird, genauso wie auch schon ihre Tochter, Prinzessin Liana! Denn ich brauche unbedingt ihr Blut!“, fauchte Arteriais wütend, während sie dem Raumschiff nachsah, das bereits in den Wolken des Planeten verschwand und schon kurz darauf im Hyperraum verschwinden würde.
Milchstraße
Außerhalb des Sol-Systems der Erde
Oortsche Wolke
Weltraumstation Langford, Kontrollraum
In dem großen Kontrollraum wurde es allmählich sehr hektisch, denn die empfangenen Signale hatten nach wie vor einen klaren Kurs, und zwar Richtung dem Sonnensystem der Erde.
Immer wieder ging Commander Maria McNeill und schaute auf Monitore, schritt nervös von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz der Offiziere, die unter ihrem Kommando dienten, darunter Lieutenant Jay-Jamie Robinson, Lieutenant Commander Archibald-Clark Brown und Lieutenant Katja Lindbergh. Sie stammen alle von den unterschiedlichsten Nationen der Erde und gehörten somit unter anderem natürlich auch den verschiedensten Teilstreitkräften an.
„Gut. Ich brauche eine Verbindung zur Stargate Command Base, das IOA, den Vereinten Nationen und auch dem Homeworld Command, Leutnant Beck!“
„Ist das Homeworld Command eigentlich überhaupt unter einem aktiven Kommando?“, fragte der deutsche Offizier irritiert, weil dieser sich an das Memo erinnerte.
„Gut möglich. Doch gemäß Protokoll müssen alle Stellen kontaktiert werden, sei es auch nur zu Aufzeichnungszwecken!“, antwortete Commander McNeill, worauf sich Leutnant Beck sofort an die Arbeit machte.
„Wann werden die hier sein, Lieutenant Robinson?“
„Bei der aktuellen Geschwindigkeit und dem Kurs, den diese Objekte derzeit haben, werden sie in etwa drei Monaten hier eintreffen, Commander McNeill.“
Sol-System
Erde
Nordamerika, USA
Kalifornien, Los Angeles
Wie so oft in den letzten Wochen, bereiste Jack Dalton die USA, suchte immer wieder die Wohnsitze von Angus MacGyver und Pete Thornton auf. Jedes Mal ohne Erfolg, daher fuhr er am heutigen Tag zur Phoenix Foundation, um dort sein Glück zu versuchen.
„Mister Thornton ist natürlich in seinem Büro“, erklärte der Sicherheitsbeamte im Foyer, nachdem Jack Dalton sich ausgewiesen hatte.
Im 10. Stockwerk von insgesamt 12 befand sich aktuell das Büro des leitenden Direktors der Phoenix Foundation, an dessen gerade offenstehender Tür der Name Thornton stand.
Doch anstatt von Pete und Mac befanden sich dort nur die Söhne der beiden, nämlich Michael Thornton und Sean Angus „Sam“ MacGyver-Malloy in diesem Raum. Aber da die Beiden von ihren Vätern klare Anweisungen erhalten hatten, was Jack Dalton anging, verrieten sie nicht den Ort wo sie sich aufhielten.
„Es ist aber wichtig! Sagt es bitte euren Vätern! Also bitte helft mir doch“, beharrte und bat Jack Dalton.
Sam seufzte schließlich, und fragte: „Worum geht es denn, Jack?“
„Du klingst wie dein Vater. Also gut, angeblich habe ich eine Tochter. Und die steckt leider in Schwierigkeiten…“
„Wie der Vater und so die Tochter, in diesem Fall.“
„Und Du, wie der Deinige, Michael.“
„Das musste einfach sein“, erwiderte der junge Thornton, „und was für Schwierigkeiten? Drogenhandel, Waffenschmuggel, geheime Exporte und Importe…“
„Nein, nicht doch. Meine Tochter ist ein ganz anderes Kaliber… Am besten ich beginne von Anfang an.“
„Wäre in der Tat auch besser. Sam, machst Du bitte eben Mal die Tür zu… Danke. Nun gut, Jack, fang an!“
1. Destiny-Galaxie
Eden
Zylonische Basis, Kontrollraum
Die über 100 Zenturios, hatten unter den anführenden Cavil (Einsermodell), mit allen anderen Zylonenmodellen, darunter auch den verbliebenen und erweckten Duplikaten der Letzten Fünf in der ganzen vergangenen Zeit, seitdem sie hier gestrandet waren, ganze Arbeit geleistet. Es war eine kleine Siedlung entstanden, die von Feldern und einem Flugfeld umgeben war. Ansonsten war die umliegende Umgebung zum größten Teil unberührt geblieben.
„Was machen die Wartungen an unseren Schiffen?“, erkundigte sich ein Cavil.
Eine Sharon seufzte leise, dann antwortete sie: „Vielleicht bekommen wir es eines Tages hin. Aber wir werden es nicht zurück in unsere eigene Galaxie oder zum Zentrum des Universums schaffen.“
„Wie ernüchternd. Sind die Systeme so sehr beschädigt?“
„Leider ja. Wir tun alle, was wir nur können.“
„Gut. Wir sehen uns dann beim Abendessen.“
Galaxie Sculptor
Orbit des Zylonenplaneten
Zylonische Werft
Eine andere Kolonie von etwa 500 Zylonen, darunter befanden sich die ganz menschliche Form (aber nur Cavils, Dorals und Simons), normale stählerne verchromte Zenturios, einfache Raider und auch schwere Jägern, die ebenfalls als Anführer einen Cavil hatten, hatte in einem Bergmassiv eine Festung errichtet. Von diesem Stützpunkt aus, unternahm man vermehrt Erkundungsmissionen in naheliegende Sonnensysteme. Das erklärte Ziel dieser Zylonen war es, ihre Truppen und Flotte zu vergrößern, um dann die Menschen anzugreifen in allen nahegelegenen Systemen anzugreifen und zu vernichten, falls sie technologisch eine Gefahr für die Zylonen sein sollten.
Unbekannte Galaxie
Unbekanntes Sonnensystem
Unbekannter Mond
Wraith-Basis, Konferenzsaal
Die rothaarige und letzte Wraith-Königin, war immer in Begleitung von mehreren Wachen. In dieser Minute erschienen vier weitere männliche Wraith, die sie persönlich erkoren und zu sich befohlen hatte.
Es waren die stärksten und für eine weibliche Wraith, wie sie selber, auch die attraktivsten ihres verbliebenen Volkes. Der Königin ging es darum, sich mit diesen vier Wraith zu paaren, um unzählige Nachkommen zeugen zu können. Dabei fiel ihr ein, dass die Wissenschaftler, die sich um die Menschen und deren Vermehrung zu kümmern hatten, noch eine wichtige Antwort schuldig waren.
,Aber nicht jetzt! Darum kümmere ich mich einen anderen Tag‘, dachte die rothaarige Wraith, die sich langsam von ihren Thron erhoben hatte. Laut sagte sie dann zu den vier männlichen Wraith: „Folgt mir, in mein privates Gemach!“
Milchstraße
Sol-System
Erdorbit
Destiny
Überall auf der Destiny wurde auf irgendeine unterschiedliche Art und Weise gearbeitet, es wurden neue Rohre und Leitungen verlegt, marode gewordene Bauteile wurden durch neue ersetzt.
Eli Wallace und auch Ginn waren ganz und gar nicht überrascht davon, viele seiner langjährigen Crewmitglieder ebenfalls auf der Destiny anzutreffen. Zudem hielten sich hier auch Serakin, Jaffa, Nox, Asgard und andere Menschen von anderen Planeten und auch gar Galaxien auf, die Zugang erhalten hatten, hier ebenfalls zu forschen.
„Bitte einmal kurz zur Seite treten, Doktor Wallace“, sagte ein Mechaniker, der mit seiner Gruppe auf dem Weg zur nächsten Sektion unterwegs war, die von ihnen instand gesetzt werden sollte.
Edora-System
Edora
An diesem Tag hatte der Weg Laira, General Jack O‘Neill, General Hank Landry, Connie Thornton, Peter „Pete“ Thornton und Angus „Mac“ MacGyver an einen besonders stillen See geführt. An dessen Ufer größtenteils umschlossen von einem Mischwald, stand eine große Hütte, die durch eine massive etwa 50 Meter hohe Felswand vor Wind geschützt war.
Hier wollten sie alle die nächsten zwei, vielleicht auch drei Wochen verbringen, denn dann würden Pete, Connie, Mac sowie Hank zurück auf die Erde reisen.
Pegasus-Galaxie
Atlantis-System
Atlantis, Konferenzraum
Mittlerweile hatten sich alle versammelt, die zu dieser sehr wichtigen Besprechung geladen worden waren, nämlich die Technikerin Amelia Banks, Specialist Ronon Dex, Major Laura Cadman, Doktor Radek Zelenka, Mister Richard Woolsey, General John Sheppard, Torren John Emmagan, Teyla Emmagan, Halling, Kanaan und Jinto, Doktor Alison Porter, Doktor Carson Beckett und natürlich auch General Steven Caldwell, dem Befehlshaber der Daedalus und somit Pegasus-Flotte, welche aktuell insgesamt 41 Schlachtschiffe umfasste.
In den vergangenen rund zwei Wochen hatte man fieberhaft versucht die überlebende Wraith-Königin und ihre Streitkräfte aufzuspüren. Und wie es aussah hatte man endlich einen Treffer erzielt.
„Fast unsere gesamte Flotte befindet sich in den Umlaufbahnen der drei Monde, die diesen Planeten umkreisen. Wir müssen alle Schlachtschiffe ins Rennen schicken, wenn wir die Wraith für immer schlagen wollen!“, erklärte General Steven Caldwell, der dann Doktor Radek Zelenka darum bat den anderen Anwesenden zu zeigen, in welchen der möglichen Galaxien, die infrage kamen, sich die Wraith mit ihrer Königin zurückgezogen hatten.
Der Tscheche räusperte sich kurz, bevor er sich von seinem Platz erhob und zu einem Bildschirm ging, der zunächst allein nur die Pegasus-Galaxie zeigte. Im Anschluss darauf wurde die Stelle gezeigt, wo man in der Pegasus die letzte Schlacht gegen die Wraith ausgetragen hatte.
Dann sagte Radek: „Hier ist die Galaxie, die die letzte Wraith-Königin als neue Heimat der Wraith auserkoren hatte. Wir haben Kenntnis davon erlangt, weil es uns glücklicherweise gelungen ist in die Datenbank eines ihrer Versorgungsschiffe zu gelangen. Daher hat General Caldwell daraufhin mit einer größeren Flotte ohne Ergebnis abgesucht.“
An dieser Stelle legte Doktor Zelenka eine Pause ein, denn viele der Anwesenden nutzten die Einsatzberichte, um den Worten des Wissenschaftlers besser zu folgen, denn zu viel war in der jüngsten Vergangenheit geschehen.
Schließlich fuhr Radek Zelenka fort: „Mit der Pegasus-Galaxie und dem letzten Standort einer militärischen Konfrontation mit den Wraith und dieser Galaxie als Ausgangspunkt, ergab sich ein Korridor von mehreren Galaxien, die jeweils von kleineren Verbänden unserer Flotte angesteuert wurden. Bis zu dem Tag als ein getarnter Jumper in der Galaxie, die wir als LMG-01A bezeichnen, und welche sich im den kleinen Leo-Haufen befindet, wo dann diese zufällige Aufnahme eines Wraith-Kreuzers gemacht wurde. Das Problem ist nur, dass es hier etwa ein halbes Dutzend weiterer kleinerer Galaxien gibt, die zusammen den schon von mir benannten Galaxienhaufen bilden, …“
„Also müssten wir all diese Galaxien absuchen?“, fragte Ronon Dex, der dabei den Tschechen unterbrach.
„Ja, und wir dürfen dabei auf keinen Fall von irgendeinem Schiff von den Wraith entdeckt werden“, wusste General John Sheppard.
„Wenn Sie aufbrechen, würde ich nur allzu gerne mitkommen, General Caldwell“, erklärte Ronon, der natürlich unbedingt dabei sein wollte, wenn die Wraith für immer ausgelöscht werden. Und auch Teyla und Sheppard bekundeten ihre Absicht die Flotte von Caldwell zu begleiten.
Große Magellansche Wolke
Nazi-Planet
Hauptstadt
Großer Paradeplatz
Die Besatzung der Truppen von der Goa‘uld-Königin Aset und der nun mittlerweile neuen Herrscherin über die meisten Vampire, Ateriais, war schon seit einigen Wochen beendet. Um diesen erfreulichen Glücksfall für das Volk der Nazis gebührend zu feiern, hatte die Führerin der Nazis, Barbara Hitler, alle Nationalsozialisten sich versammeln lassen.
Sie, Barbara Hitler, hielt eine lange hetzerische Rede, in der es insbesondere nur darum ging, endlich Rache an der Erde und all ihren Bewohnern zu nehmen. Aber nur zu gerne hätte sie auch etwas zu den Thema der zurückliegenden Besatzung durch Arteriais und Aset gesagt, aber von ihrer Freundin und engsten Vertraute, Kriemhild Krein, hatte sie glücklicherweise erfahren, dass es nach wie vor so einige Spione der Goa‘uld und auch Vampire hier auf ihren Planeten gab, und man diese ja natürlich noch als wichtige und nützliche Verbündete dringend für den bevorstehenden Feldzug gegen die Erde in der Milchstraße benötigte, damit sich nicht die Schmach einer Niederlage ja unter gar keinen Umständen abermals wiederholte.
Führerpalast
Schon kurz nach ihrer Rede und dem Ende der Feierlichkeiten, hatten sich Barbara Hitler, Kriemhild Krein und sämtliche andere Führungsoffiziere der Nazis in den Konferenzsaal begeben, denn es musste dringend über viele sehr wichtige Themen gesprochen werden, zum Beispiel: Wie viele eigene Truppen hatte man derzeit, die dann eben auf die noch zu bauenden Raumschiffe verteilt werden mussten, sowie auch den aktuellen Fortschritt der Produktion der eigenen Flotte und der Herstellung von Waffen und Munition.
Der ebenfalls vor einiger Zeit in einen Vampir verwandelte oberste General der Waffen-SS, der Japaner Suma Ito, erklärte: „Insgesamt hat die SS eine aktuelle Truppenstärke von 167.586, darunter auch alle SS-Offiziersanwärter sowie Rekruten, meine Führerin, Euch und mich selbst hinzugerechnet.“
„Die SS-SD und das Reichssicherheitshauptamt, kurz gesagt unserer gut funktionierender Polizeiapparat, verfügt derzeit über eine Stärke von exakt 24.000 Personen“, ergänzte SS-Obersturmbannführer Kriemhild Krein, „und die Gestapo hat mir zudem mitgeteilt, dass sie derzeit über ungefähr 1.100 SS- und rund 200 SA-Offiziere, verfügt.”
Danach erklärte der oberste Offizier der SA, General Heiko Römer: „Und die SA verfügt momentan über eine Truppenstärke von 159.000, meine Führerin.“
Generalleutnant Alfred Junker, General der Reichswehr, sagte: „Unsere Luftwaffe verfügt derzeit über eine Stärke von 5.700, die Marine hat momentan eine Stärke von 3.100 und unser Heer hat eine aktuelle Truppenstärke von 186.600!“
„Gut. Es ist durchaus eine wirklich sehr beeindruckende Streitmacht. Doch in dem großen und entscheidenden Krieg, der unserem Volk gegen die Erde bevorsteht, müssten die meisten von ihnen auf jeden Fall aktiv kämpfen. In den Bericht hier steht, dass wir eine derzeitige Bevölkerung von genau 23.035.000 Seelen unseres Volkes haben. Wie sieht es eigentlich mit den Mitgliedszahlen in der HJ und dem HJ/BDM aus? Gibt es dort Zahlen ab den 14-jährigen Jungen und 16-jährigen Mädel?“
„Meine Führerin, diese sollen auch…“
„Ja, natürlich. Wir benötigen in erster Linie die Unterstützung aus den Reihen unseres eigenen Volkes! Ich will mich dabei nicht komplett auf Arteriais und Aset stützen müssen - Also, ich höre!“
„Also gut, meine Führerin, wie Ihr wünscht. Also in den Altersklassen der Jungen in der HJ ab dem 14. Lebensjahr gehören derzeit 21.490 Mitglieder an, und der Altersklasse der Mädel in der HJ/BDM ab dem 16. Lebensjahr gehören aktuell 19.880 Mitglieder an, meine Führerin.“
„All diese jungen Leute sollen umgehend dem SS-SD, der SS, der SA oder einem Zweig der Reichswehr zugeordnet werden, damit wir unsere derzeitige Truppenstärke so schnell es geht, um weitere rund 40.000 Soldatinnen und Soldaten erhöhen können, womit wir dann annähernd und auch schnellstmöglich eine Stärke von 600.000 erreichen werden! Hinzu kommen dann selbstverständlich auch noch die Streitkräfte unserer Verbündeten.“
Eine Pause war nach dem letzten Satz von der Anführerin der Nazis entstanden, denn die Reichsführer der SS, Barbara Hitler dachte nun einen Moment lang nach, dann sagte sie: „Das sind alles die Zahlen unseres eigenen Volkes, nehme ich an.“
„Ja, meine Führerin.“
„Wie sieht es mit den Menschen aus, die von der Erde mit uns hierher verbannt worden sind?“
Hier übernahm abermals SS-Obersturmbannführer Kriemhild Krein die schnelle Antwort: „Die Zahlen dieser Frauen und Männer, sowie deren Kinder sind bereits inbegriffen und integriert, sofern sie natürlich selber Arier und den Ariern nahestehende Personengruppen verwandt sind, meine Führerin.“
„Danke, Kriemhild. Sehr gut. Was ist mit den potentiellen Angehörigen der Herrenrasse, die von unseren Verbündeten, bislang als Sklaven zu uns geschickt worden sind?“
„Dort sind die Zahlen sehr niedrig.“
„Ich will es jetzt dennoch sofort wissen“, erklärte Barbara Hitler beharrlich, die so langsam doch ungeduldig wurde.
Kriemhild Krein erklärte dann, dass man wirklich nur die Menschen als Arier heraussortiert hat, die wirklich komplett ihrer menschenverachtenden rassistischen Ideologie des Nationalsozialismus entsprachen, aber man die 2351 Erwachsenen von 3452 Personen nur in der SA und Reichwehr zugeordnet hatte und die übrigen, da es sich um Kinder und Jugendliche handelte schnell der HJ und dem BDM zugeführt hatte, während die übrigen ungefähr 234.000 unglücklichen Menschen weiterhin als Zwangsarbeiter in den Minen, Fabriken und Werften schwer arbeiten mussten.
Nachdem dies in den Augen der Führerin der Nazis dann endlich geklärt war, wandte man sich den unterschiedlichen Raumschifftypen zu, deren Produktion bereits begonnen hatte. Man beschränkte sich dabei auf wenige Schiffsklassen, die auch die Erde hatte, da die Nazis planten so besser die Verteidigung der Erde infiltrieren zu können.
Für den Bau dieser Flotte und Schiffe, hatte Barbara Hitler von den Goa‘uld als auch den Vampiren mehrere zigtausende von Sklaven gestellt bekommen, mit denen aber die Faschisten machen konnten, was immer sie wollten. Diese Sklaven hatten eine harte Arbeit vor sich, nämlich in den verborgenen Werften bis zur Erschöpfung arbeiten.
Doch schon zu Beginn, dem Empfang der Sklaven, hatten die Rassisten aber sehr schnell damit begonnen, die Sklaven, die in ihren Augen eindeutig arisch waren von den anderen abzusondern, damit sich diese ihnen anschlossen, während alle anderen Menschen unter den menschenunwürdigsten Bedingungen in Schichten hart arbeiten mussten.
Andromeda-Galaxie
Omega-Sektor
Koloniale Erde, Hauptstadt Ilion
Durch das Sternentor in Ilion war Doktor Gaius Baltar gerade eben, in Begleitung mit Caprica-Sechs und einer kleinen kolonialen Delegation, erst vor wenigen Stunden aus der Milchstraße zurückgekehrt.
In den vergangenen Wochen hatte man mit zahlreichen anderen Völker anderer Planeten die Destiny erforscht, doch vorübergehend wollte Baltar eine Pause einlegen, um die bisher gesammelten Daten und Erkenntnisse zu verarbeiten sowie an die Öffentlichkeit in nächster Zeit ebenfalls zugänglich zu machen.
Im Regierungsviertel wurden Doktor Gaius Baltar und alle seine Kollegen bereits von Präsidentin Francine Baltimore, ihren Ministern und einigen Vertretern des Militärs, darunter waren jeweils natürlich Admiral William „Bill/Husker“ Adama und einige Zylonen, mit großer Spannung bereits erwartet.
„Die gesammelten Daten, die wir erarbeitet haben, haben wir bereits in einer kleinen Präsentation zusammengefasst, auf die sich unser Vortrag stützen wird“, erklärte Gaius Baltar, nachdem sich alle Anwesenden gesetzt hatten.
„Die Erkenntnisse daraus sind wirklich überwältigend. Unser Verständnis vom Universum wird einen ganz neuen Wert und Standard bekommen, wenn wir und unsere Alliierten mit der Arbeit auf der Destiny fertig sind“, sagte Caprica-Sechs, der die Aufgabe zukam, während des Vortrages einen Hauptteil zu übernehmen.
Einige waren nur aus Höflichkeit der Einladung gefolgt dem Vortrag und der Präsentation beizuwohnen. Nicht nur allein Bildungsministerin Laura Roslin machte sich so manche Notiz.
Hingegen hatte Admiral William Adama große Schwierigkeiten dem Vortrag und der Präsentation zu folgen, doch da ja er das Oberkommando über die Koloniale Flotte innehatte, sah er es als einen Pflichttermin an, der seine Aufmerksamkeit und ganz besonders seine Nerven auf eine große Probe stellen würde.
,Zum Glück übernimmt nicht nur der verfluchte Gaius Baltar allein das Reden‘, dachte Adama, dem natürlich ganz besonders interessierte, in welchen Zustand derzeit die Destiny war und wann sie denn wieder starten würde.
„… die Instandsetzungsarbeiten der Destiny werden noch mindestens zwei Monate andauern. In einer Sitzung wurden alle beteiligten Völker, die an diesem Projekt beteiligt sind, schon dazu aufgerufen Angehörige ihres Volkes auszuwählen, die bei einer weiteren Mission der Destiny dabei sein sollen. Für unser Volk sind laut Besatzungsplan 20 Plätze vorgesehen“, erklärte Doktor Gaius Baltar am Ende des Vortrages.
„Immer was wichtig ist, kommt am Schluss“, murmelte Admiral William Adama, der sich in sein kleines Notizheft sehr schnell die Informationen der letzten Sätze vermerkte.
Unbekannte Galaxie
Unbekanntes Sonnensystem
Unbekannter Mond
Wraith-Labor
Ein sehr beschäftigter einzelner Wraith-Wissenschaftler, der bei seinem Projekt von der Königin freie Hand erhalten hatte, bekam eben von dieser unerwarteten Besuch.
„Wie geht Eure Arbeit voran?“, fragte die Wraith mit einem ungeduldigen Zischen, während sie sich nach allen Seiten im Labor prüfend umsah.
Der Wraith-Wissenschaflter musste sich zunächst einmal sammeln, dann antwortete er: „Ich mache in der Tat sehr gute Fortschritte - bei der beschleunigten Vermehrung unserer Herde, die wir zur Verfügung haben. Ich will es Euch sehr gerne zeigen.“
„Dann los!“, fauchte die Königin voller Ungeduld.
Sofort führte der Wissenschaftler der Wraith seine Königin mit ihrer Eskorte in eine durchaus sehr geräumige Kammer der Anlage, wo sich das Labor befand.
Mit einem aufmerksamen und forschenden Blick schaute sich die rothaarige Wraith in der Kammer um, schritt von Abtei zu Abtei, wo sich immer vier bis acht Menschen befanden.
„Wie viele sind es jetzt?“
„Angefangen habe ich mit meinen Leuten mit einer Population von 50 Menschen, die Ihr mir großzügigerweise für das Experiment überlassen hattet, meine Königin. Jetzt sind es, einen Moment… insgesamt, ganz genau 200 Menschen.“
„In welcher Zeit?“
„Nach genau 23 Tagen, meine Gebieterin.“
„Ich hoffe, dass es auch funktioniert.“
„Wir können uns an ihnen ohne jegliche Komplikationen nähren. Die Drohnen, die sich an solchen Menschen genähert haben, werden von mir sehr genau überprüft…“
„Gut. Dann wird es Zeit für den nächsten Schritt. Ich will, dass Ihr einen Menschen, der gezüchtet wurde, auswählt und Euch an ihm nährt!“
Der Wraith-Wissenschaftler spürte auf einmal ein merkwürdiges Gefühl in sich aufsteigen, da er nun selber Teil des Versuches geworden war.
Unter den wachsamen Augen der Königin wählte sich der Wraith dann schließlich einen männlichen Menschen aus. Nach nur circa fünf Minuten des Nährens war aus diesen armen Menschen eine mumienähnliche Gestalt geworden.
„Und jetzt“, säuselte die Wraith-Königin, schon beinahe zufrieden, „werden wir abwarten, was mit Dir geschieht!“
Milchstraßen-Zwilling
Sol-System des Erdzwillings
Planetenumlaufbahn
Trinitatis, Konferenzraum
Nach der verstrichenen Frist der zwei Stunden, wurden Doktor Hank McCoy, dem Leiter der Trinitatis-Expedition beinahe ein Dutzend Vorschläge unterbreitet, wie man auf die Gefangennahme des Teams von Captain Miles Greenburg am Besten reagieren sollte.
Es lag natürlich auch ein Vorschlag vor, der klarer militärischer Natur war, aber auch einer mit einem eindeutigen diplomatischen Weg, da man durchaus an friedlichen Beziehungen mit diesen Menschen sehr interessiert war. Zur selben Zeit wurden die Vorgänge so gut es möglich war, unten auf dem Planeten von mehreren Aufklärungsteams in getarnten Puddle Jumpern überwacht.
„Ich muss feststellen, nach den vielen Informationen, die mir und Ihnen allen vorliegen, dass wir es mit einer sehr aggressiven und militärischgeprägten menschlichen Kultur zu tun haben, die in diesem Gebiet das Sagen hat. Daher wird es bisweilen auch keine gewaltsame Aktion geben! Wir behalten uns aber dennoch diese Möglichkeit als letztes Mittel vor, um unsere Freunde und Leute dort wieder herauszubekommen“, entschied Doktor Hank „Beast“ McCoy am Ende der anschließenden Besprechung.
Erdzwilling
als Nordamerika identifizierte Landmasse
Defiance, Militärkomplex
In der Zwischenzeit waren unten auf dem Planeten alle zehn Gefangenen medizinisch untersucht und die Orici-Kriegerin Monja notdürftig versorgt worden.
Als Erster war Captain Miles Greenburg zum Verhör geholt worden.
„Ach, Sie schon wieder“, war alles was Greenburg zu Beginn sagte als er Captain Jessica „Berlin“ Rainier wiedererkannte.
„Nehmen Sie dort auf dem Stuhl Platz!“
Mit sehr langsamen und kleinen Schritten näherte sich der Anführer des gefangenen Teams den Stuhl, der ihm zugewiesen worden war, während er zeitgleich alle Eindrücke, die sich ihm in diesen Raum boten aufnahm, darunter die kleine Kamera, mit der wohl alles aufgezeichnet werden sollte. Er erwog natürlich unter anderem sogar einen Fluchtversuch, indem darüber nachdachte Rainier ihre Pistole abzunehmen und dann die
E-Rep-Offizierin als Geisel und Druckmittel zu benutzen, um auch seine Teamgefährten freizubekommen. Doch sie waren beide leider nicht allein im Raum, da noch vier weitere Soldaten mit ihnen anwesend waren, verwarf er Greenburg diesen Plan sehr schnell wieder.
„Fangen wir an. Ihr Name und Rang!“
„Wer sind Sie?“, fragte der Gefangene jedoch.
Jessica verzog verärgert ihr Gesicht, danach reagierte sie darauf gereizt: „Eine ziemliche Unverschämtheit von Ihnen, mich zu fragen, immerhin bin ich nicht nur eine Frau, sondern eine Offizierin, die Sie gefangen hat. Also.“
Der Anführer des Einsatzteams grinste daraufhin nur kurz böse, dann sagte er aber dann doch schließlich: „Ich bin Miles Greenburg. Captain der United States Navy.“
„Guter Witz, denn die US Navy existiert auf der Erde seit ungefähr 30 Jahren nicht mehr, Captain Greenburg. Und nun sage ich Ihnen, wer ich bin, ich bin Captain Jessica „Berlin“ Rainier, Offizierin der Republik Erde. Meine nächste Frage: Wie lautet Ihre Mission? Uns durch Euch Indogene auszukundschaften und unsere Verteidigung zu sabotieren, so wie es bei den Votanern nur allzu oft üblich ist?“
„Sie haben doch hoffentlich an meinen Gesichtszügen gemerkt, dass ich vollkommen auf dem Schlauch stehe als sie die beiden Begriffe: Indogene und Votanern von sich gegeben haben.“
„Das sagt mir nur, dass Sie sich möglicherweise sehr gut verstellen können.“
„Ich sage jetzt gar nichts mehr, Captain Rainier!“
„Ganz wie Sie wollen, Captain Miles Greenburg. Ich stelle fest, dass Sie nicht kooperieren wollen. Aber es gibt ja noch neun andere Gefangene, die ich ebenfalls noch sehr genau befragen werde. Sergeant, bringt den Captain der US-Navy in eine Zelle!“
Doch anstatt wieder zurück zu den anderen seines Teams gebracht zu werden, fand sich Captain Miles Greenburg in einer ganz anderen Mehrpersonenzelle wieder, somit konnte er seine Teammitgliedern nämlich rein gar nichts mitteilen. Er seufzte als er sich auf einer der vier Bänke, die sich in dieser Zelle befanden, niederließ.
Als Zweiter wurde Doktor Daniel Jackson zu Captain Jessica „Berlin“ Rainier geführt.
„Bitte, setzen Sie sich dort auf den Stuhl, Doktor Daniel Jackson!“, forderte die Frau mit einen freundlichen Lächeln den Gefangenen dazu auf, Platz zu nehmen.
„Gut. Wir kennen uns ja bereits, Captain Rainier.“
„Richtig. Sie kamen mir bei der Gefangennahme am vernünftigsten vor, da sie gleich das Gespräch mit mir gesucht haben. Also, hier ist Ihre Gelegenheit mit alles zu sagen, was wir, die Republik Erde, und ich wissen müssen.“
„Nun ja, kommt natürlich ganz auf Ihre Fragen an“, sagte Daniel bloß.
Sehr viel bekam Jessica aber nicht mehr aus Daniel in den nächsten knapp 30 Minuten der Vernehmung heraus.
Schließlich sagte Rainier mit einem Seufzen: „Ich hatte wirklich angenommen, dass sie kooperativer wären, Doktor Jackson. Sie bleiben also dabei: Sie und Ihre Leute sind Forscher von einer fernen Welt, die der Erde offenbar sehr ähnlich ist. Soll ich lachen? Menschen gibt es nur hier, hier auf der Erde! Und wer und was ihr wirklich alle seid, wird sich bald zeigen. Sergeant, bringen Sie Doktor Jackson in die Zelle zu Captain Miles!“
„Jawohl, Captain Rainier.“
Schnell wurde Daniel Jackson hinausgebracht, und Jessica Rainier dachte fieberhaft nach, wen von den noch anderen acht Gefangenen sie sich am besten als Nächstes vornehmen sollte. Fieberhaft dachte die E-Rep-Soldatin darüber nach. Da war zum einen die Soldatin, die sie selber angeschossen hatte, aber da waren noch einige Personen, die eindeutig Wissenschaftler waren, und demnach weiche Zivilisten sein mussten, weil diese auf sie nicht wie Militärs gewirkt und dennoch auf Leute mit Kampferfahrung gewirkt hatten.
„Wenn sollen wir als Nächstes zu Ihnen bringen, Captain?“
„Einen Moment noch, Corporal. Ja, jetzt habe ich es, bringen Sie mir den anderen Mann, der sich mit diesen Doktor Daniel Jackson auf dem Lastwagen unterhalten hat, bevor Private Linda Väner diese beiden zu Schweigen befohlen hatte!“
„Gut, Ma‘am.“
Ori-Galaxie
Celestis, Heilige Stadt
Mithilfe des Supergates war man sehr schnell zurück. Zurück mit einer wertvollen Fracht, denn Adria Orici war vom Prior Eremitias dazu überredet worden, nach Celestis zum Zentrum ihrer alten Macht mitzukommen.
Adria wurde perfekt abgeschirmt, denn niemand sollte ihre offensichtliche Verletzlichkeit und Hilflosigkeit bemerken.
Unglücklicherweise war ihr auf dem Ori-Raumschiff Ba‘al begegnet, der mal wieder als Orici-Krieger verkleidet gewesen war. Der Goa‘uld hatte überlegt sich Adria als Wirtin zu nehmen, um so die Kontrolle über ihre gewaltige Streitmacht zu erlangen. Doch hatte er diesen Plan verworfen, denn die Orici hatte ihn offenbar nicht erkannt, obwohl sie einige Minuten ganz nebeneinander gestanden hatten. Da dämmerte es Ba‘al, dass Adria ihre Erinnerungen und Kräfte genommen waren, womit sie für ihn eine vollkommen nutzlose Wirtin wäre.
Adria wurde indessen vor dem Doci geführt, der sich ihrer Lage von nun an annehmen sollte…
Milchstraßen-Zwilling
Sol-System des Erdzwillings
Erdzwilling
als Nordamerika identifizierte Landmasse
Defiance, Militärkomplex
Noch bevor Doktor Rodney Meredith McKay in den Verhörraum gebracht wurde, hatte Captain Jessica Rainier sich dazu entschlossen andere Methoden aufzuziehen, denn sie glaubte den richtigen Kandidaten für diese Taktik gleich vor sich zu haben…
Viel Vergnügen beim Lesen
Titel: [SG/Multi-Crossover] Odyssee - Final Wars
Autor: Jonathan J. O´Neill
Rating: FSK 16
Genre: Sci-fi, Abenteuer, Action, Drama etc.
Crossover
& Charas: Diese FF ist ein Multi-Crossover, welche die Franchisebereiche von Stargate, Battlestar Galactica, MacGyver, X-Men und Defiance mit den dazugehörigen OC sowie eigene Charaktere beinhaltet
Pairings: bekannte, und eigene.
Anmerkungen:
1. Alle Rechte an Stargate SG-1/SG-A/SG-U, Battlestar Galactica, X-Men, MacGyver und
Defiance gehören denen, welchen sie gehören.
2. Ich schreibe diese Crossover-FF nur zum Spaß, nicht um Geld damit zu verdienen.
3. Sämtliche Geschehnisse sind vollkommen frei erfunden, und die vertrauten Zeitlinien
aller Franchise-Universen wurden außer Acht gelassen.
4. Diese Crossover-FF wir in der normalen betrachtenden bzw. berichteten Erzähler- &
Ich-Form erzählt.
Odyssee
Special zur 1. Fortsetzungsvariante Odyssee - Final Wars
Pilotfolge, Teil 1 + 2: Final Wars
Unbekannte Region des Universums und Galaxie
Adrias Verbannungsplanet
Landgut des Alfred
Auch Alfred und seine anwesende Familie, sowie auch alle Mägde und Knechte, die gerade bei ihm arbeiteten, hatten die unbekannte, fremdartige und augenscheinlich nur leicht bewaffnete Gruppe bemerkt.
Als der Anführer der Orici-Krieger den guten Alfred gewissermaßen schwer ins Verhör nahm, gab er, während die anderen Kriegerinnen und Krieger ihn und Adria absicherten einer Kriegerin ein Zeichen. Diese Frau drückte dann auf eine Fläche ihrer Armschiene, die golden aufleuchtete, um mit dem Ori-Raumschiff im Orbit dieses Planeten Kontakt aufzunehmen.
Adria ging schließlich erregt dazwischen, weil der Anführer der Orici-Streitkräfte es in ihren Augen übertrieb: „Hört sofort auf! Diese Menschen haben mir in Not geholfen!“
„Ja, gewiss. Wie Ihr befiehlt, Orici“, sagte der Anführer, der sich dann bei Alfred und dessen Familie für das leichte grobe Vorgehen seit ihrer Ankunft auf dem Landgut entschuldigte.
Kurz darauf erschien dann auch noch der Prior Eremitias höchstpersönlich bei ihnen, der über eine in der Nähe abgeworfene Ringplattform auf den Planeten gelangt war, um sich selber einen Überblick über die momentane Lage zu machen.
Milchstraßen-Zwilling
Sol-System
Erdzwilling
als Nordamerika identifizierte Landmasse
Defiance
Unbemerkt von dem kleinem Fahrzeugkonvoi der Republik Erde, folgte der eine Puddle Jumper diesen bis jener kurz vor einer seltsamen Barriere stoppte, die ein gewaltiges blaues Kraftfeld sein musste.
„Sie sind schon zurück, Captain?“
„Ja, Sergeant Poole. Wir haben diese Gruppe hier, diese zehn Personen, etwa eine Meile westlich von Defiance gefangengenommen, die ich schnellstmöglich zu Colonel March bringen werde. Öffnen Sie also das Stasisnetz für uns!“, befahl Captain Rainier, nachdem die diensthabenden Soldatinnen und Soldaten der Republik Erde, die den Zugang zur Stadt Defiance sicherten und bewachten, sich die Personen kurz angesehen hatten.
„Jawohl, Ma‘am.“
Dann ging die Fahrt auch schon wieder weiter, und zwar durch eine Lücke, die nach Betätigung einer Fernbedienung schließlich entstanden und groß genug geworden war, damit die Fahrzeuge des Konvois passieren konnten.
„Ist das etwa eine Energiebarriere?“, fragte Daniel Jackson halblaut, der mit ansah, wie sich das Stasisnetz gerade wieder verschloss.
Nun sah auch Rodney McKay wie groß dieses Gebilde war: „Eine Energiebarriere ist es, in der Tat. Was für ein großes Kraftfeld. Die Energie dafür muss enorm sein…“
„Ruhe ihr beiden! Sofort!“, befahl eine E-Rep-Soldatin wütend, die daher sofort ihre Waffe auf die beiden Wissenschaftler der Trinitatis richtete.
Planetenorbit
Trinitatis
Konferenzraum
Nicht nur Doktor Hank McCoy war geschockt darüber als er den Bericht gehört hatte, nämlich dass man eines seiner Forschungsteams dort unten auf dem Planeten mit Waffengewalt einfach so gefangengenommen hatte.
„Was ist dort nur unten auf diesen Planeten bloß einst geschehen, dass man einfach eine so kleine Gruppe gefangen nimmt?“, fragte sich Major Jennifer Hailey, die sich natürlich anbot sofort mit einem weiteren und gut ausgerüsteten Team runterzufliegen, um die eigenen Leute wieder frei zu bekommen.
„Nein, wir dürfen nichts überstürzen!“, mahnte Doktor Jennifer Keller, die sich natürlich große Sorgen um ihren Rodney und die anderen machte, die jetzt offenbar Gefangene waren.
„Aber wir müssen dringend etwas schon in den nächsten 12 Stunden tun, bevor man unsere Leute voneinander trennt und an verschiedenen Orten unterbringt“, fand Lieutenant Cassandra Fraiser, „denn man wird sie zunächst medizinisch untersuchen, grob befragen. Vermutlich sogar foltern…“
„O je, mein armer Rodney!“
„… und dann noch einmal unter Druck zu setzen, bevor man sie alle voneinander trennen wird. Wir können schließlich nicht alle Bewegungen von den Fahrzeugen stoppen, die diese Stadt dort unten wieder verlässt, nur um zu sehen, ob unsere Leute dort eventuell mit an Bord sind.“
Danach machte man auf die Peilsender aufmerksam, mit denen man einige an Bord E.U.S. Paris beamen könnte. Doch dieser Plan barg ein gewisses Risiko, sich nämlich dadurch präsent zu machen.
„Na schön“, seufzte McCoy, „ich will in den nächsten zwei Stunden gut ausgearbeitete Pläne sehen, wie wir alle unsere Leute ohne Probleme wieder da rausbekommen!“
Erdzwilling
als Nordamerika identifizierte Landmasse
Defiance, Militärkomplex
Im Militärgebäude des Militärkomplexes der Armee der Republik Erde, der E-Rep, des kleinen Stadtstaates Defiance wurden die Gefangenen von der Trinitatis-Expedition mit Waffengewalt in einen Raum getrieben.
Zur selben Zeit begab sich Captain Jessica „Berlin“ Rainier zu ihren Vorgesetzten Colonel Galen Marsh, der hier die militärische Befehlsgewalt innehatte, um ihn über ihren Aufgriff persönlich zu unterrichten.
Im Büro von Colonel Galen Marsh befand sich dieser gerade in einem Gespräch mit dem von der Republik Erde eingesetzten Bürgermeister von Defiance, Major Niles Pottinger.
„Sirs, ich habe Ihnen etwas sehr Wichtiges zu berichten“, meldete Captain Rainier zackig, nachdem sie eingetreten war und sauber salutiert hatte.
Nach dem kurzen nur auf das Wichtigste zusammengefassten mündlichen Bericht von Captain Rainier, verfinsterte sich der Blick von Colonel Marsh beinahe schlagartig, da man so nahe von Defiance eine ziemlich schwer bewaffnete, wenn auch nur kleine Gruppe aufgegriffen hatte.
„Was sind das nur für Leute?“
„Da ich sie alle für Spione des Votaner-Kollektivs halte, habe ich eine sehr genaue medizinische Untersuchung angeordnet, Major Pottinger.“
„Gut, sonst noch etwas, Captain?“
„Einige scheinen kooperativ zu sein, denn sie wollen offenbar mit uns reden, Colonel, Sir.“
„Und die Waffen sind den unserigen ähnlich, wie Sie schon bereits sagten, Captain.“
„Die meisten von ihnen, ja, Colonel. Wir haben die Gefangenen zunächst in Block C und all ihre Waffen und Ausrüstungsgegenstände in einen Lagerraum eines Gebäudes in Block B untergebracht…“
„Das in Block B gebrachte Material schaue ich mir an“, brummte Colonel Marsh, der alle aus seinem Büro scheuchte, seinem Adjutantenteam im Vorraum kurz etwas mitteilte und sich dann von Captain Rainier in den Lagerraum in Block B führen ließ.
Unbekannte Region des Universums und Galaxie
Adrias Verbannungsplanet
Landgut des Alfred
Der Prior Eremitias war nach seinem ersten Gespräch mit der Orici Adria innerlich zutiefst ratlos, doch nach außen musste er natürlich genau das Gegenteil sein. Um sich nichts weiter anmerken zu lassen, durchforschte er heimlich die Gedanken von Alfred und den seiner Familienangehörigen sowie Bediensteten.
Aber er fand absolut Nichts, es war alles so, wie man es dem Prior schon zuvor berichtet hatte.
Eremitias musste einen kurzen Moment sehr genau überlegen, denn unter so vielen neugierigen und aufmerksamen fremden Ohren konnte er nicht ein zweites und vor allem sehr vertrauliches Gespräch mit Adria führen. Auch konnte er sie nicht so einfach mit Gewalt von diesen Ort wegschaffen und auf das Schiff im Orbit dieses Planeten bringen lassen, es würde dann wie eine gewaltsame Entführung aussehen, dazu bestand aber kein dringender Grund, weil die Bewohner dieses Planeten ihnen bislang überhaupt nicht feindlich begegnet waren, auch dies wusste der Prior.
Schließlich fand er eine brauchbare und sehr einfache Lösung: Unter der angegebenen Vorgabe. Wirklich absolut vertraulich mit seiner Herrin reden zu wollen, ging er dann nur mit vier der Kriegerinnen und Krieger, die dann eine Zeit später ebenfalls etwas weiter weg zurückblieben, um mögliche neugierige Ohren und Augen auf Distanz zu halten, mit Adria ein einen kleinen durch Sonnenlicht durchfluteten Birkenhain.
„Ihr wollt mir also noch einmal über diese Geschichte sprechen, dass ich eine Göttin Eures Volkes sei.“
„So ist es. Ihr seid unsere mächtige und von allen geliebte verehrte Göttin Adria, die Orici, die von einer dunklen bösen Macht, einen alten gefährlichen Feind aus unserer Mitte, dem Licht der Erleuchtung, in die Finsternis geschleudert worden…“
„Ja, es war dunkel als ich erwachte. Es ist aber auch vollkommen normal, wenn es Nacht ist.“
„Ich bitte Euch untertänigste mich weitersprechen zu lassen, damit Ihr wirklich versteht, was mit Euch geschehen, … Nein, damit Ihr versteht, was man Euch und allen Gläubigen angetan und genommen hat, denn Ihr wurdet verraten, und zwar von Euerer eigenen Tochter, die dem Erzfeind des Pfades zum Licht des Ursprungs, letztendlich half.“
„Weiter.“
„Dieser letzte große Feind, ist ein böser Hexenmeister namens Myrrdin vom Volk unserer Erzfeinde, jener nahm euch dann heimtückisch all eure göttliche Kraft, euer Wissen und Erinnerungen…“
„… weswegen ich hier gelandet bin“, schloss Adria.
Eremitias nickte nur schweigend.
„Ich brauch Zeit zum Nachdenken.“
„Gewiss, meine göttliche Gebieterin.“
Mit nachdenklicher Miene schaute der Prior der Orici hinterher, dies war eigentlich eine Aufgabe für den Doci der gestürzten Göttin zu helfen sich zu erinnern, dies ahnte Eremitias bereits, doch müsste er zunächst Adria irgendwie dazu bringen, ihm aufs Raumschiff und dann nach Celestis zu folgen.
Milchstraßen-Zwilling
Sol-System
Erdzwilling
als Nordamerika identifizierte Landmasse
Defiance, Militärkomplex
Auf eilig aufgestellten Tischen im Lagerraum des Blocks B lagen zur Musteransicht die verschiedenen Waffen und Ausrüstungsgegenstände der Gefangenen. In den Kisten unter den Tischen und Kisten in den Regalsystemen an einer Wand befand sich der Rest von dem was das Einsatzteam bei sich getragen hatte.
„Dann wollen wir doch mal sehen“, brummte Colonel Marsh als er durch die Tür hinter Captain Rainier eintrat.
Wortlos begannen dann die beiden gemeinsam mit Pottinger sofort die sichergestellten Sachen zu begutachten und zu untersuchen.
Pottinger, der Bürgermeister von Defiance, wandte sich der Frau zu: „Haben sie ihre auch Kamera dabei, Captain?“
„Ja.“
„Dokumentieren Sie alles…“
„… alles“, schaltetet sich Marsh ein, „und auch die Verhöre dieser zehn Gefangenen!“
Somit war klar, dass Jessica Rainier bei allen Verhören dabei sein würde, um alles festzuhalten, damit die Gespräche später vermutlich analysieren zu können.
Dass Marsh jetzt schon bereits plante alle unkooperativen und nichtbrauchbare Personen einfach so verschwinden zu lassen, konnte Rainier dabei nicht ahnen, denn sie wusste nur, dass sie so eben ihre weiteren und zu befolgenden Befehle bereits erhalten hatte.
Zur selben Zeit wurden im Block C die Gefangenen einzeln zu einem Militärarzt gebracht, der allen auf ziemlich unsanfte Art Blut- und Gewebeproben entnahm, um diese dann mit seinem medizinischen Team im Labor zu untersuchen.
Als dann schließlich Doktor Rodney McKay als Dritter, nach Captain Miles Greenburg und Korporal Sabine Wagner an der Reihe war, von den zehn Gefangenen untersucht zu werden, kollabierte dieser fast vor Schmerzen und vor Schreck, weswegen er dann nach dieser schmerzhaften Prozedur aus dem Raum und zu den beiden Erstgeholten in einen anderen Raum getragen werden musste.
Milchstraße
Planetensystem Nyx
Nyx-Orbit
Nike, Konferenzraum
Da die Arbeiten bei allen Stützpunkten noch immer nicht beendet waren, wurde die Besprechung mit der gesamten Führungsmannschaft an Bord der Nike abgehalten.
Wie immer eröffnete Prinzessin Liana die Besprechung, in der sie all ihren Truppen für die bisher getane Arbeit und Dienste dankte: „…die Arbeiten des Beta-Stützpunktes stehen kurz vor dem Abschluss wurde mir berichtet. Der Omega-Standort wird inzwischen schon bereits mit Technologie ausgerüstet. Und hier im Orbit des kleinen Planeten Nyx, wo sich unsere Hauptbasis befindet wird es noch eine Zeitlang dauern.“
„So ist es leider, eure Hoheit. Wir tun weiterhin unser Bestes, damit auch hier alles bald fertig gestellt sein wird“, erklärte einer ihrer Ingenieure.
„Gut. Wir haben die Nike, mein Flaggschiff und drei kleine Kreuzer, sowie zwei Dutzend Shuttles, die die Menschen der Erde als Puddle Jumper bezeichnen. Insgesamt sind wir derzeit 1500 Vampire, die auf alle Standorte verteilt werden müssen, doch dazu später mehr. Laut dem mir vorgelegten Bericht werden die Plattformen für die Werft für den Bau weiterer kleinerer Kreuzer, die das Rückgrat unserer Flotte sein werden, auch demnächst zusammengesetzt werden.“
„So ist es. Wie von Euch vorgeschlagen, nutzen wir dafür den Asteroidengürtel, der sich in diesem System zwischen den vorletzten und letzten Planeten befindet, damit wir dort nicht so schnell entdeckt werden“, bestätigte ein anderer Ingenieur.
„Ausgezeichnet. Die Personallisten sind fertig, die ich den Kommandeuren der einzelnen Standorte am Ende dieser Besprechung übergeben werde. Planen wir nun unsere weitere Aufklärungsmission…“
Sol-System
Erde
Homeworld Command, Ebene 27
Mit zunächst immer noch sorgenvoller Miene sah sich Major General Everett Young, der zukünftige Leiter des Homeworld Command, sich seinen zukünftigen Arbeitsplatz, den ihm General Jack O‘Neill verschafft hatte, ein erstes Mal etwas genauer an. Zum ersten Mal seit langen Jahren war er wirklich hier, nicht in einem Tauschkörper einer anderen Person.
Aber warum war er eigentlich hier und genoss nicht seinen sehr lang verdienten Urlaub?
Er hat seiner Frau schließlich dann doch gebeichtet, dass die Tochter, Carmen, die er mit Major Tamara T.J. Johansen gemeinsam bekommen hatte, unter mysteriösen Umständen im Zentrum des Universums erschienen war.
Emily Young musste daraufhin erst einmal sehr tief durchatmen, weswegen ihr Mann erklärte sie erst einmal für einige Zeit allein zu lassen.
„Ja, geh nur, Everett. Ich melde mich“, hatte Emily gesagt, bevor Everett mit einem leicht gesenkten Kopf das Haus wieder verlassen hatte.
Als sein Handy klingelte befürchtete Everett Young zunächst eine sehr schlimme Nachricht, denn die Nummer und der Name von Emily Young wurden ihm auf dem Display angezeigt.
Doch schnell war er beruhigt, denn Emily hatte sehr gründlich überlegt und sich mehrmals in den letzten zwei Tagen mit David Telford besprochen, den sie trotz der Diskrepanzen, die jener mit ihren Mann hatte, nach wie vor als Freund betrachtete, weswegen sie gleich in ihrem ersten gesprochenen Satz des Telefonats Everett letztendlich verzieh.
Kleine Magellansche Wolke
Umbrais-System
Vampir-Flotte
Umbrais
Wie immer wurde Königin Liliana von ihrer loyalen Leibgarde, stets aus zwölf Vampiren bestehend, auf ihren Wegen begleitet. Auch in ihren privaten Gemächern waren diese Kriegerinnen und Krieger leider unverzichtbar geworden. Es lag nämlich etwas in der Luft, nämlich eine gewaltsame Revolte gegen die rechtmäßige Herrscherin.
Gerade eben war Liliana auf dem Weg zu einen der fünf neuen großen Schlachtschiffe, welches gerade erst vor wenigen Tagen fertig gestellt worden war.
Offiziell war vorgesehen eben eines dieser Schiffe einzuweihen und zu segnen, doch sie hatte andere Pläne, nämlich Umbrais leider aufzugeben und mit einer Flotte und vielen Getreuen, die ihr immer noch treu ergeben waren, vor ihrer Macht- und Rachsüchtigen Rivalin Arteriais und ihrer immer größer gewordenen Anhängerschaft zu entfliehen.
Keine Minute zu früh betrat Königin Liliana das neue Kriegsschiff als mehrere Agenten von Arteriais versuchten der Königin habhaft zu werden. Doch die Leibgarde Lilianas kannte mit diesen Verräterinnen und Verrätern keine Nachsicht, denn es wurde alle getötet.
„Schnell an Bord mit Euch, eure Majestät“, forderte der Kommandant ihrer Leibgarde, der abgekämpft den Abzug seiner Herrin absicherte, weil unzählige weitere Angreifer bereits in Sichtweite kamen.
Obwohl die Türen und Luken noch nicht alle geschlossen waren, startete das Raumschiff bereits und hob sich Meter für Meter immer weiter in die Lüfte empor.
Arteriais, die ebenfalls auftauchte schrie ihren Frust laut hinaus, weil die Königin, deren Blut sie dringend benötigte entkommen war.
„Verflucht! Verflucht! Ich will, dass Königin Liliana sofort gejagt wird, genauso wie auch schon ihre Tochter, Prinzessin Liana! Denn ich brauche unbedingt ihr Blut!“, fauchte Arteriais wütend, während sie dem Raumschiff nachsah, das bereits in den Wolken des Planeten verschwand und schon kurz darauf im Hyperraum verschwinden würde.
Milchstraße
Außerhalb des Sol-Systems der Erde
Oortsche Wolke
Weltraumstation Langford, Kontrollraum
In dem großen Kontrollraum wurde es allmählich sehr hektisch, denn die empfangenen Signale hatten nach wie vor einen klaren Kurs, und zwar Richtung dem Sonnensystem der Erde.
Immer wieder ging Commander Maria McNeill und schaute auf Monitore, schritt nervös von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz der Offiziere, die unter ihrem Kommando dienten, darunter Lieutenant Jay-Jamie Robinson, Lieutenant Commander Archibald-Clark Brown und Lieutenant Katja Lindbergh. Sie stammen alle von den unterschiedlichsten Nationen der Erde und gehörten somit unter anderem natürlich auch den verschiedensten Teilstreitkräften an.
„Gut. Ich brauche eine Verbindung zur Stargate Command Base, das IOA, den Vereinten Nationen und auch dem Homeworld Command, Leutnant Beck!“
„Ist das Homeworld Command eigentlich überhaupt unter einem aktiven Kommando?“, fragte der deutsche Offizier irritiert, weil dieser sich an das Memo erinnerte.
„Gut möglich. Doch gemäß Protokoll müssen alle Stellen kontaktiert werden, sei es auch nur zu Aufzeichnungszwecken!“, antwortete Commander McNeill, worauf sich Leutnant Beck sofort an die Arbeit machte.
„Wann werden die hier sein, Lieutenant Robinson?“
„Bei der aktuellen Geschwindigkeit und dem Kurs, den diese Objekte derzeit haben, werden sie in etwa drei Monaten hier eintreffen, Commander McNeill.“
Sol-System
Erde
Nordamerika, USA
Kalifornien, Los Angeles
Wie so oft in den letzten Wochen, bereiste Jack Dalton die USA, suchte immer wieder die Wohnsitze von Angus MacGyver und Pete Thornton auf. Jedes Mal ohne Erfolg, daher fuhr er am heutigen Tag zur Phoenix Foundation, um dort sein Glück zu versuchen.
„Mister Thornton ist natürlich in seinem Büro“, erklärte der Sicherheitsbeamte im Foyer, nachdem Jack Dalton sich ausgewiesen hatte.
Im 10. Stockwerk von insgesamt 12 befand sich aktuell das Büro des leitenden Direktors der Phoenix Foundation, an dessen gerade offenstehender Tür der Name Thornton stand.
Doch anstatt von Pete und Mac befanden sich dort nur die Söhne der beiden, nämlich Michael Thornton und Sean Angus „Sam“ MacGyver-Malloy in diesem Raum. Aber da die Beiden von ihren Vätern klare Anweisungen erhalten hatten, was Jack Dalton anging, verrieten sie nicht den Ort wo sie sich aufhielten.
„Es ist aber wichtig! Sagt es bitte euren Vätern! Also bitte helft mir doch“, beharrte und bat Jack Dalton.
Sam seufzte schließlich, und fragte: „Worum geht es denn, Jack?“
„Du klingst wie dein Vater. Also gut, angeblich habe ich eine Tochter. Und die steckt leider in Schwierigkeiten…“
„Wie der Vater und so die Tochter, in diesem Fall.“
„Und Du, wie der Deinige, Michael.“
„Das musste einfach sein“, erwiderte der junge Thornton, „und was für Schwierigkeiten? Drogenhandel, Waffenschmuggel, geheime Exporte und Importe…“
„Nein, nicht doch. Meine Tochter ist ein ganz anderes Kaliber… Am besten ich beginne von Anfang an.“
„Wäre in der Tat auch besser. Sam, machst Du bitte eben Mal die Tür zu… Danke. Nun gut, Jack, fang an!“
1. Destiny-Galaxie
Eden
Zylonische Basis, Kontrollraum
Die über 100 Zenturios, hatten unter den anführenden Cavil (Einsermodell), mit allen anderen Zylonenmodellen, darunter auch den verbliebenen und erweckten Duplikaten der Letzten Fünf in der ganzen vergangenen Zeit, seitdem sie hier gestrandet waren, ganze Arbeit geleistet. Es war eine kleine Siedlung entstanden, die von Feldern und einem Flugfeld umgeben war. Ansonsten war die umliegende Umgebung zum größten Teil unberührt geblieben.
„Was machen die Wartungen an unseren Schiffen?“, erkundigte sich ein Cavil.
Eine Sharon seufzte leise, dann antwortete sie: „Vielleicht bekommen wir es eines Tages hin. Aber wir werden es nicht zurück in unsere eigene Galaxie oder zum Zentrum des Universums schaffen.“
„Wie ernüchternd. Sind die Systeme so sehr beschädigt?“
„Leider ja. Wir tun alle, was wir nur können.“
„Gut. Wir sehen uns dann beim Abendessen.“
Galaxie Sculptor
Orbit des Zylonenplaneten
Zylonische Werft
Eine andere Kolonie von etwa 500 Zylonen, darunter befanden sich die ganz menschliche Form (aber nur Cavils, Dorals und Simons), normale stählerne verchromte Zenturios, einfache Raider und auch schwere Jägern, die ebenfalls als Anführer einen Cavil hatten, hatte in einem Bergmassiv eine Festung errichtet. Von diesem Stützpunkt aus, unternahm man vermehrt Erkundungsmissionen in naheliegende Sonnensysteme. Das erklärte Ziel dieser Zylonen war es, ihre Truppen und Flotte zu vergrößern, um dann die Menschen anzugreifen in allen nahegelegenen Systemen anzugreifen und zu vernichten, falls sie technologisch eine Gefahr für die Zylonen sein sollten.
Unbekannte Galaxie
Unbekanntes Sonnensystem
Unbekannter Mond
Wraith-Basis, Konferenzsaal
Die rothaarige und letzte Wraith-Königin, war immer in Begleitung von mehreren Wachen. In dieser Minute erschienen vier weitere männliche Wraith, die sie persönlich erkoren und zu sich befohlen hatte.
Es waren die stärksten und für eine weibliche Wraith, wie sie selber, auch die attraktivsten ihres verbliebenen Volkes. Der Königin ging es darum, sich mit diesen vier Wraith zu paaren, um unzählige Nachkommen zeugen zu können. Dabei fiel ihr ein, dass die Wissenschaftler, die sich um die Menschen und deren Vermehrung zu kümmern hatten, noch eine wichtige Antwort schuldig waren.
,Aber nicht jetzt! Darum kümmere ich mich einen anderen Tag‘, dachte die rothaarige Wraith, die sich langsam von ihren Thron erhoben hatte. Laut sagte sie dann zu den vier männlichen Wraith: „Folgt mir, in mein privates Gemach!“
Milchstraße
Sol-System
Erdorbit
Destiny
Überall auf der Destiny wurde auf irgendeine unterschiedliche Art und Weise gearbeitet, es wurden neue Rohre und Leitungen verlegt, marode gewordene Bauteile wurden durch neue ersetzt.
Eli Wallace und auch Ginn waren ganz und gar nicht überrascht davon, viele seiner langjährigen Crewmitglieder ebenfalls auf der Destiny anzutreffen. Zudem hielten sich hier auch Serakin, Jaffa, Nox, Asgard und andere Menschen von anderen Planeten und auch gar Galaxien auf, die Zugang erhalten hatten, hier ebenfalls zu forschen.
„Bitte einmal kurz zur Seite treten, Doktor Wallace“, sagte ein Mechaniker, der mit seiner Gruppe auf dem Weg zur nächsten Sektion unterwegs war, die von ihnen instand gesetzt werden sollte.
Edora-System
Edora
An diesem Tag hatte der Weg Laira, General Jack O‘Neill, General Hank Landry, Connie Thornton, Peter „Pete“ Thornton und Angus „Mac“ MacGyver an einen besonders stillen See geführt. An dessen Ufer größtenteils umschlossen von einem Mischwald, stand eine große Hütte, die durch eine massive etwa 50 Meter hohe Felswand vor Wind geschützt war.
Hier wollten sie alle die nächsten zwei, vielleicht auch drei Wochen verbringen, denn dann würden Pete, Connie, Mac sowie Hank zurück auf die Erde reisen.
Pegasus-Galaxie
Atlantis-System
Atlantis, Konferenzraum
Mittlerweile hatten sich alle versammelt, die zu dieser sehr wichtigen Besprechung geladen worden waren, nämlich die Technikerin Amelia Banks, Specialist Ronon Dex, Major Laura Cadman, Doktor Radek Zelenka, Mister Richard Woolsey, General John Sheppard, Torren John Emmagan, Teyla Emmagan, Halling, Kanaan und Jinto, Doktor Alison Porter, Doktor Carson Beckett und natürlich auch General Steven Caldwell, dem Befehlshaber der Daedalus und somit Pegasus-Flotte, welche aktuell insgesamt 41 Schlachtschiffe umfasste.
In den vergangenen rund zwei Wochen hatte man fieberhaft versucht die überlebende Wraith-Königin und ihre Streitkräfte aufzuspüren. Und wie es aussah hatte man endlich einen Treffer erzielt.
„Fast unsere gesamte Flotte befindet sich in den Umlaufbahnen der drei Monde, die diesen Planeten umkreisen. Wir müssen alle Schlachtschiffe ins Rennen schicken, wenn wir die Wraith für immer schlagen wollen!“, erklärte General Steven Caldwell, der dann Doktor Radek Zelenka darum bat den anderen Anwesenden zu zeigen, in welchen der möglichen Galaxien, die infrage kamen, sich die Wraith mit ihrer Königin zurückgezogen hatten.
Der Tscheche räusperte sich kurz, bevor er sich von seinem Platz erhob und zu einem Bildschirm ging, der zunächst allein nur die Pegasus-Galaxie zeigte. Im Anschluss darauf wurde die Stelle gezeigt, wo man in der Pegasus die letzte Schlacht gegen die Wraith ausgetragen hatte.
Dann sagte Radek: „Hier ist die Galaxie, die die letzte Wraith-Königin als neue Heimat der Wraith auserkoren hatte. Wir haben Kenntnis davon erlangt, weil es uns glücklicherweise gelungen ist in die Datenbank eines ihrer Versorgungsschiffe zu gelangen. Daher hat General Caldwell daraufhin mit einer größeren Flotte ohne Ergebnis abgesucht.“
An dieser Stelle legte Doktor Zelenka eine Pause ein, denn viele der Anwesenden nutzten die Einsatzberichte, um den Worten des Wissenschaftlers besser zu folgen, denn zu viel war in der jüngsten Vergangenheit geschehen.
Schließlich fuhr Radek Zelenka fort: „Mit der Pegasus-Galaxie und dem letzten Standort einer militärischen Konfrontation mit den Wraith und dieser Galaxie als Ausgangspunkt, ergab sich ein Korridor von mehreren Galaxien, die jeweils von kleineren Verbänden unserer Flotte angesteuert wurden. Bis zu dem Tag als ein getarnter Jumper in der Galaxie, die wir als LMG-01A bezeichnen, und welche sich im den kleinen Leo-Haufen befindet, wo dann diese zufällige Aufnahme eines Wraith-Kreuzers gemacht wurde. Das Problem ist nur, dass es hier etwa ein halbes Dutzend weiterer kleinerer Galaxien gibt, die zusammen den schon von mir benannten Galaxienhaufen bilden, …“
„Also müssten wir all diese Galaxien absuchen?“, fragte Ronon Dex, der dabei den Tschechen unterbrach.
„Ja, und wir dürfen dabei auf keinen Fall von irgendeinem Schiff von den Wraith entdeckt werden“, wusste General John Sheppard.
„Wenn Sie aufbrechen, würde ich nur allzu gerne mitkommen, General Caldwell“, erklärte Ronon, der natürlich unbedingt dabei sein wollte, wenn die Wraith für immer ausgelöscht werden. Und auch Teyla und Sheppard bekundeten ihre Absicht die Flotte von Caldwell zu begleiten.
Große Magellansche Wolke
Nazi-Planet
Hauptstadt
Großer Paradeplatz
Die Besatzung der Truppen von der Goa‘uld-Königin Aset und der nun mittlerweile neuen Herrscherin über die meisten Vampire, Ateriais, war schon seit einigen Wochen beendet. Um diesen erfreulichen Glücksfall für das Volk der Nazis gebührend zu feiern, hatte die Führerin der Nazis, Barbara Hitler, alle Nationalsozialisten sich versammeln lassen.
Sie, Barbara Hitler, hielt eine lange hetzerische Rede, in der es insbesondere nur darum ging, endlich Rache an der Erde und all ihren Bewohnern zu nehmen. Aber nur zu gerne hätte sie auch etwas zu den Thema der zurückliegenden Besatzung durch Arteriais und Aset gesagt, aber von ihrer Freundin und engsten Vertraute, Kriemhild Krein, hatte sie glücklicherweise erfahren, dass es nach wie vor so einige Spione der Goa‘uld und auch Vampire hier auf ihren Planeten gab, und man diese ja natürlich noch als wichtige und nützliche Verbündete dringend für den bevorstehenden Feldzug gegen die Erde in der Milchstraße benötigte, damit sich nicht die Schmach einer Niederlage ja unter gar keinen Umständen abermals wiederholte.
Führerpalast
Schon kurz nach ihrer Rede und dem Ende der Feierlichkeiten, hatten sich Barbara Hitler, Kriemhild Krein und sämtliche andere Führungsoffiziere der Nazis in den Konferenzsaal begeben, denn es musste dringend über viele sehr wichtige Themen gesprochen werden, zum Beispiel: Wie viele eigene Truppen hatte man derzeit, die dann eben auf die noch zu bauenden Raumschiffe verteilt werden mussten, sowie auch den aktuellen Fortschritt der Produktion der eigenen Flotte und der Herstellung von Waffen und Munition.
Der ebenfalls vor einiger Zeit in einen Vampir verwandelte oberste General der Waffen-SS, der Japaner Suma Ito, erklärte: „Insgesamt hat die SS eine aktuelle Truppenstärke von 167.586, darunter auch alle SS-Offiziersanwärter sowie Rekruten, meine Führerin, Euch und mich selbst hinzugerechnet.“
„Die SS-SD und das Reichssicherheitshauptamt, kurz gesagt unserer gut funktionierender Polizeiapparat, verfügt derzeit über eine Stärke von exakt 24.000 Personen“, ergänzte SS-Obersturmbannführer Kriemhild Krein, „und die Gestapo hat mir zudem mitgeteilt, dass sie derzeit über ungefähr 1.100 SS- und rund 200 SA-Offiziere, verfügt.”
Danach erklärte der oberste Offizier der SA, General Heiko Römer: „Und die SA verfügt momentan über eine Truppenstärke von 159.000, meine Führerin.“
Generalleutnant Alfred Junker, General der Reichswehr, sagte: „Unsere Luftwaffe verfügt derzeit über eine Stärke von 5.700, die Marine hat momentan eine Stärke von 3.100 und unser Heer hat eine aktuelle Truppenstärke von 186.600!“
„Gut. Es ist durchaus eine wirklich sehr beeindruckende Streitmacht. Doch in dem großen und entscheidenden Krieg, der unserem Volk gegen die Erde bevorsteht, müssten die meisten von ihnen auf jeden Fall aktiv kämpfen. In den Bericht hier steht, dass wir eine derzeitige Bevölkerung von genau 23.035.000 Seelen unseres Volkes haben. Wie sieht es eigentlich mit den Mitgliedszahlen in der HJ und dem HJ/BDM aus? Gibt es dort Zahlen ab den 14-jährigen Jungen und 16-jährigen Mädel?“
„Meine Führerin, diese sollen auch…“
„Ja, natürlich. Wir benötigen in erster Linie die Unterstützung aus den Reihen unseres eigenen Volkes! Ich will mich dabei nicht komplett auf Arteriais und Aset stützen müssen - Also, ich höre!“
„Also gut, meine Führerin, wie Ihr wünscht. Also in den Altersklassen der Jungen in der HJ ab dem 14. Lebensjahr gehören derzeit 21.490 Mitglieder an, und der Altersklasse der Mädel in der HJ/BDM ab dem 16. Lebensjahr gehören aktuell 19.880 Mitglieder an, meine Führerin.“
„All diese jungen Leute sollen umgehend dem SS-SD, der SS, der SA oder einem Zweig der Reichswehr zugeordnet werden, damit wir unsere derzeitige Truppenstärke so schnell es geht, um weitere rund 40.000 Soldatinnen und Soldaten erhöhen können, womit wir dann annähernd und auch schnellstmöglich eine Stärke von 600.000 erreichen werden! Hinzu kommen dann selbstverständlich auch noch die Streitkräfte unserer Verbündeten.“
Eine Pause war nach dem letzten Satz von der Anführerin der Nazis entstanden, denn die Reichsführer der SS, Barbara Hitler dachte nun einen Moment lang nach, dann sagte sie: „Das sind alles die Zahlen unseres eigenen Volkes, nehme ich an.“
„Ja, meine Führerin.“
„Wie sieht es mit den Menschen aus, die von der Erde mit uns hierher verbannt worden sind?“
Hier übernahm abermals SS-Obersturmbannführer Kriemhild Krein die schnelle Antwort: „Die Zahlen dieser Frauen und Männer, sowie deren Kinder sind bereits inbegriffen und integriert, sofern sie natürlich selber Arier und den Ariern nahestehende Personengruppen verwandt sind, meine Führerin.“
„Danke, Kriemhild. Sehr gut. Was ist mit den potentiellen Angehörigen der Herrenrasse, die von unseren Verbündeten, bislang als Sklaven zu uns geschickt worden sind?“
„Dort sind die Zahlen sehr niedrig.“
„Ich will es jetzt dennoch sofort wissen“, erklärte Barbara Hitler beharrlich, die so langsam doch ungeduldig wurde.
Kriemhild Krein erklärte dann, dass man wirklich nur die Menschen als Arier heraussortiert hat, die wirklich komplett ihrer menschenverachtenden rassistischen Ideologie des Nationalsozialismus entsprachen, aber man die 2351 Erwachsenen von 3452 Personen nur in der SA und Reichwehr zugeordnet hatte und die übrigen, da es sich um Kinder und Jugendliche handelte schnell der HJ und dem BDM zugeführt hatte, während die übrigen ungefähr 234.000 unglücklichen Menschen weiterhin als Zwangsarbeiter in den Minen, Fabriken und Werften schwer arbeiten mussten.
Nachdem dies in den Augen der Führerin der Nazis dann endlich geklärt war, wandte man sich den unterschiedlichen Raumschifftypen zu, deren Produktion bereits begonnen hatte. Man beschränkte sich dabei auf wenige Schiffsklassen, die auch die Erde hatte, da die Nazis planten so besser die Verteidigung der Erde infiltrieren zu können.
Für den Bau dieser Flotte und Schiffe, hatte Barbara Hitler von den Goa‘uld als auch den Vampiren mehrere zigtausende von Sklaven gestellt bekommen, mit denen aber die Faschisten machen konnten, was immer sie wollten. Diese Sklaven hatten eine harte Arbeit vor sich, nämlich in den verborgenen Werften bis zur Erschöpfung arbeiten.
Doch schon zu Beginn, dem Empfang der Sklaven, hatten die Rassisten aber sehr schnell damit begonnen, die Sklaven, die in ihren Augen eindeutig arisch waren von den anderen abzusondern, damit sich diese ihnen anschlossen, während alle anderen Menschen unter den menschenunwürdigsten Bedingungen in Schichten hart arbeiten mussten.
Andromeda-Galaxie
Omega-Sektor
Koloniale Erde, Hauptstadt Ilion
Durch das Sternentor in Ilion war Doktor Gaius Baltar gerade eben, in Begleitung mit Caprica-Sechs und einer kleinen kolonialen Delegation, erst vor wenigen Stunden aus der Milchstraße zurückgekehrt.
In den vergangenen Wochen hatte man mit zahlreichen anderen Völker anderer Planeten die Destiny erforscht, doch vorübergehend wollte Baltar eine Pause einlegen, um die bisher gesammelten Daten und Erkenntnisse zu verarbeiten sowie an die Öffentlichkeit in nächster Zeit ebenfalls zugänglich zu machen.
Im Regierungsviertel wurden Doktor Gaius Baltar und alle seine Kollegen bereits von Präsidentin Francine Baltimore, ihren Ministern und einigen Vertretern des Militärs, darunter waren jeweils natürlich Admiral William „Bill/Husker“ Adama und einige Zylonen, mit großer Spannung bereits erwartet.
„Die gesammelten Daten, die wir erarbeitet haben, haben wir bereits in einer kleinen Präsentation zusammengefasst, auf die sich unser Vortrag stützen wird“, erklärte Gaius Baltar, nachdem sich alle Anwesenden gesetzt hatten.
„Die Erkenntnisse daraus sind wirklich überwältigend. Unser Verständnis vom Universum wird einen ganz neuen Wert und Standard bekommen, wenn wir und unsere Alliierten mit der Arbeit auf der Destiny fertig sind“, sagte Caprica-Sechs, der die Aufgabe zukam, während des Vortrages einen Hauptteil zu übernehmen.
Einige waren nur aus Höflichkeit der Einladung gefolgt dem Vortrag und der Präsentation beizuwohnen. Nicht nur allein Bildungsministerin Laura Roslin machte sich so manche Notiz.
Hingegen hatte Admiral William Adama große Schwierigkeiten dem Vortrag und der Präsentation zu folgen, doch da ja er das Oberkommando über die Koloniale Flotte innehatte, sah er es als einen Pflichttermin an, der seine Aufmerksamkeit und ganz besonders seine Nerven auf eine große Probe stellen würde.
,Zum Glück übernimmt nicht nur der verfluchte Gaius Baltar allein das Reden‘, dachte Adama, dem natürlich ganz besonders interessierte, in welchen Zustand derzeit die Destiny war und wann sie denn wieder starten würde.
„… die Instandsetzungsarbeiten der Destiny werden noch mindestens zwei Monate andauern. In einer Sitzung wurden alle beteiligten Völker, die an diesem Projekt beteiligt sind, schon dazu aufgerufen Angehörige ihres Volkes auszuwählen, die bei einer weiteren Mission der Destiny dabei sein sollen. Für unser Volk sind laut Besatzungsplan 20 Plätze vorgesehen“, erklärte Doktor Gaius Baltar am Ende des Vortrages.
„Immer was wichtig ist, kommt am Schluss“, murmelte Admiral William Adama, der sich in sein kleines Notizheft sehr schnell die Informationen der letzten Sätze vermerkte.
Unbekannte Galaxie
Unbekanntes Sonnensystem
Unbekannter Mond
Wraith-Labor
Ein sehr beschäftigter einzelner Wraith-Wissenschaftler, der bei seinem Projekt von der Königin freie Hand erhalten hatte, bekam eben von dieser unerwarteten Besuch.
„Wie geht Eure Arbeit voran?“, fragte die Wraith mit einem ungeduldigen Zischen, während sie sich nach allen Seiten im Labor prüfend umsah.
Der Wraith-Wissenschaflter musste sich zunächst einmal sammeln, dann antwortete er: „Ich mache in der Tat sehr gute Fortschritte - bei der beschleunigten Vermehrung unserer Herde, die wir zur Verfügung haben. Ich will es Euch sehr gerne zeigen.“
„Dann los!“, fauchte die Königin voller Ungeduld.
Sofort führte der Wissenschaftler der Wraith seine Königin mit ihrer Eskorte in eine durchaus sehr geräumige Kammer der Anlage, wo sich das Labor befand.
Mit einem aufmerksamen und forschenden Blick schaute sich die rothaarige Wraith in der Kammer um, schritt von Abtei zu Abtei, wo sich immer vier bis acht Menschen befanden.
„Wie viele sind es jetzt?“
„Angefangen habe ich mit meinen Leuten mit einer Population von 50 Menschen, die Ihr mir großzügigerweise für das Experiment überlassen hattet, meine Königin. Jetzt sind es, einen Moment… insgesamt, ganz genau 200 Menschen.“
„In welcher Zeit?“
„Nach genau 23 Tagen, meine Gebieterin.“
„Ich hoffe, dass es auch funktioniert.“
„Wir können uns an ihnen ohne jegliche Komplikationen nähren. Die Drohnen, die sich an solchen Menschen genähert haben, werden von mir sehr genau überprüft…“
„Gut. Dann wird es Zeit für den nächsten Schritt. Ich will, dass Ihr einen Menschen, der gezüchtet wurde, auswählt und Euch an ihm nährt!“
Der Wraith-Wissenschaftler spürte auf einmal ein merkwürdiges Gefühl in sich aufsteigen, da er nun selber Teil des Versuches geworden war.
Unter den wachsamen Augen der Königin wählte sich der Wraith dann schließlich einen männlichen Menschen aus. Nach nur circa fünf Minuten des Nährens war aus diesen armen Menschen eine mumienähnliche Gestalt geworden.
„Und jetzt“, säuselte die Wraith-Königin, schon beinahe zufrieden, „werden wir abwarten, was mit Dir geschieht!“
Milchstraßen-Zwilling
Sol-System des Erdzwillings
Planetenumlaufbahn
Trinitatis, Konferenzraum
Nach der verstrichenen Frist der zwei Stunden, wurden Doktor Hank McCoy, dem Leiter der Trinitatis-Expedition beinahe ein Dutzend Vorschläge unterbreitet, wie man auf die Gefangennahme des Teams von Captain Miles Greenburg am Besten reagieren sollte.
Es lag natürlich auch ein Vorschlag vor, der klarer militärischer Natur war, aber auch einer mit einem eindeutigen diplomatischen Weg, da man durchaus an friedlichen Beziehungen mit diesen Menschen sehr interessiert war. Zur selben Zeit wurden die Vorgänge so gut es möglich war, unten auf dem Planeten von mehreren Aufklärungsteams in getarnten Puddle Jumpern überwacht.
„Ich muss feststellen, nach den vielen Informationen, die mir und Ihnen allen vorliegen, dass wir es mit einer sehr aggressiven und militärischgeprägten menschlichen Kultur zu tun haben, die in diesem Gebiet das Sagen hat. Daher wird es bisweilen auch keine gewaltsame Aktion geben! Wir behalten uns aber dennoch diese Möglichkeit als letztes Mittel vor, um unsere Freunde und Leute dort wieder herauszubekommen“, entschied Doktor Hank „Beast“ McCoy am Ende der anschließenden Besprechung.
Erdzwilling
als Nordamerika identifizierte Landmasse
Defiance, Militärkomplex
In der Zwischenzeit waren unten auf dem Planeten alle zehn Gefangenen medizinisch untersucht und die Orici-Kriegerin Monja notdürftig versorgt worden.
Als Erster war Captain Miles Greenburg zum Verhör geholt worden.
„Ach, Sie schon wieder“, war alles was Greenburg zu Beginn sagte als er Captain Jessica „Berlin“ Rainier wiedererkannte.
„Nehmen Sie dort auf dem Stuhl Platz!“
Mit sehr langsamen und kleinen Schritten näherte sich der Anführer des gefangenen Teams den Stuhl, der ihm zugewiesen worden war, während er zeitgleich alle Eindrücke, die sich ihm in diesen Raum boten aufnahm, darunter die kleine Kamera, mit der wohl alles aufgezeichnet werden sollte. Er erwog natürlich unter anderem sogar einen Fluchtversuch, indem darüber nachdachte Rainier ihre Pistole abzunehmen und dann die
E-Rep-Offizierin als Geisel und Druckmittel zu benutzen, um auch seine Teamgefährten freizubekommen. Doch sie waren beide leider nicht allein im Raum, da noch vier weitere Soldaten mit ihnen anwesend waren, verwarf er Greenburg diesen Plan sehr schnell wieder.
„Fangen wir an. Ihr Name und Rang!“
„Wer sind Sie?“, fragte der Gefangene jedoch.
Jessica verzog verärgert ihr Gesicht, danach reagierte sie darauf gereizt: „Eine ziemliche Unverschämtheit von Ihnen, mich zu fragen, immerhin bin ich nicht nur eine Frau, sondern eine Offizierin, die Sie gefangen hat. Also.“
Der Anführer des Einsatzteams grinste daraufhin nur kurz böse, dann sagte er aber dann doch schließlich: „Ich bin Miles Greenburg. Captain der United States Navy.“
„Guter Witz, denn die US Navy existiert auf der Erde seit ungefähr 30 Jahren nicht mehr, Captain Greenburg. Und nun sage ich Ihnen, wer ich bin, ich bin Captain Jessica „Berlin“ Rainier, Offizierin der Republik Erde. Meine nächste Frage: Wie lautet Ihre Mission? Uns durch Euch Indogene auszukundschaften und unsere Verteidigung zu sabotieren, so wie es bei den Votanern nur allzu oft üblich ist?“
„Sie haben doch hoffentlich an meinen Gesichtszügen gemerkt, dass ich vollkommen auf dem Schlauch stehe als sie die beiden Begriffe: Indogene und Votanern von sich gegeben haben.“
„Das sagt mir nur, dass Sie sich möglicherweise sehr gut verstellen können.“
„Ich sage jetzt gar nichts mehr, Captain Rainier!“
„Ganz wie Sie wollen, Captain Miles Greenburg. Ich stelle fest, dass Sie nicht kooperieren wollen. Aber es gibt ja noch neun andere Gefangene, die ich ebenfalls noch sehr genau befragen werde. Sergeant, bringt den Captain der US-Navy in eine Zelle!“
Doch anstatt wieder zurück zu den anderen seines Teams gebracht zu werden, fand sich Captain Miles Greenburg in einer ganz anderen Mehrpersonenzelle wieder, somit konnte er seine Teammitgliedern nämlich rein gar nichts mitteilen. Er seufzte als er sich auf einer der vier Bänke, die sich in dieser Zelle befanden, niederließ.
Als Zweiter wurde Doktor Daniel Jackson zu Captain Jessica „Berlin“ Rainier geführt.
„Bitte, setzen Sie sich dort auf den Stuhl, Doktor Daniel Jackson!“, forderte die Frau mit einen freundlichen Lächeln den Gefangenen dazu auf, Platz zu nehmen.
„Gut. Wir kennen uns ja bereits, Captain Rainier.“
„Richtig. Sie kamen mir bei der Gefangennahme am vernünftigsten vor, da sie gleich das Gespräch mit mir gesucht haben. Also, hier ist Ihre Gelegenheit mit alles zu sagen, was wir, die Republik Erde, und ich wissen müssen.“
„Nun ja, kommt natürlich ganz auf Ihre Fragen an“, sagte Daniel bloß.
Sehr viel bekam Jessica aber nicht mehr aus Daniel in den nächsten knapp 30 Minuten der Vernehmung heraus.
Schließlich sagte Rainier mit einem Seufzen: „Ich hatte wirklich angenommen, dass sie kooperativer wären, Doktor Jackson. Sie bleiben also dabei: Sie und Ihre Leute sind Forscher von einer fernen Welt, die der Erde offenbar sehr ähnlich ist. Soll ich lachen? Menschen gibt es nur hier, hier auf der Erde! Und wer und was ihr wirklich alle seid, wird sich bald zeigen. Sergeant, bringen Sie Doktor Jackson in die Zelle zu Captain Miles!“
„Jawohl, Captain Rainier.“
Schnell wurde Daniel Jackson hinausgebracht, und Jessica Rainier dachte fieberhaft nach, wen von den noch anderen acht Gefangenen sie sich am besten als Nächstes vornehmen sollte. Fieberhaft dachte die E-Rep-Soldatin darüber nach. Da war zum einen die Soldatin, die sie selber angeschossen hatte, aber da waren noch einige Personen, die eindeutig Wissenschaftler waren, und demnach weiche Zivilisten sein mussten, weil diese auf sie nicht wie Militärs gewirkt und dennoch auf Leute mit Kampferfahrung gewirkt hatten.
„Wenn sollen wir als Nächstes zu Ihnen bringen, Captain?“
„Einen Moment noch, Corporal. Ja, jetzt habe ich es, bringen Sie mir den anderen Mann, der sich mit diesen Doktor Daniel Jackson auf dem Lastwagen unterhalten hat, bevor Private Linda Väner diese beiden zu Schweigen befohlen hatte!“
„Gut, Ma‘am.“
Ori-Galaxie
Celestis, Heilige Stadt
Mithilfe des Supergates war man sehr schnell zurück. Zurück mit einer wertvollen Fracht, denn Adria Orici war vom Prior Eremitias dazu überredet worden, nach Celestis zum Zentrum ihrer alten Macht mitzukommen.
Adria wurde perfekt abgeschirmt, denn niemand sollte ihre offensichtliche Verletzlichkeit und Hilflosigkeit bemerken.
Unglücklicherweise war ihr auf dem Ori-Raumschiff Ba‘al begegnet, der mal wieder als Orici-Krieger verkleidet gewesen war. Der Goa‘uld hatte überlegt sich Adria als Wirtin zu nehmen, um so die Kontrolle über ihre gewaltige Streitmacht zu erlangen. Doch hatte er diesen Plan verworfen, denn die Orici hatte ihn offenbar nicht erkannt, obwohl sie einige Minuten ganz nebeneinander gestanden hatten. Da dämmerte es Ba‘al, dass Adria ihre Erinnerungen und Kräfte genommen waren, womit sie für ihn eine vollkommen nutzlose Wirtin wäre.
Adria wurde indessen vor dem Doci geführt, der sich ihrer Lage von nun an annehmen sollte…
Milchstraßen-Zwilling
Sol-System des Erdzwillings
Erdzwilling
als Nordamerika identifizierte Landmasse
Defiance, Militärkomplex
Noch bevor Doktor Rodney Meredith McKay in den Verhörraum gebracht wurde, hatte Captain Jessica Rainier sich dazu entschlossen andere Methoden aufzuziehen, denn sie glaubte den richtigen Kandidaten für diese Taktik gleich vor sich zu haben…
