27.09.2026, 18:45
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.09.2026, 18:57 von Jonathan J. O´Neill.)
Hallo, ihr Lieben!
Heute fangen wir mit den ersten 3 Folgen von Season 2.1 an.
Viel Spaß beim Lesen
Stargate: Battlestar Galactica
Titel: Stargate: Battlestar Galactica - Season 2.1, 2.2
Autor: Jonathan J. O´Neill
Beta: Liljana
Rating: FSK 14
Crossover: aus den Serien BSG/SG1/SGA mit den bekannten Charakteren
Pairings: die aus den Serien
Anmerkungen:
1. Alle Rechte von Stargate SG-1 und Atlantis sind Eigentum von MGM, und alle Rechte von Battlestar Galactica sind Eigentum von Universal.
2. Ich schreibe diese FF nur zum Spaß und an der Freude, nicht um damit Geld zu verdienen.
3. Die Geschehnisse sind frei erfunden, und verlaufen anders als in den Serien. Doch wird natürlich einigen, die sich mit beiden Serien auskennen, so einiges vertraut vorkommen.
4. Die Geschehnisse schildern die Erlebnisse von Kara “Starbuck” Thrace, die hier in der Version wirklich auf der Erde (von uns) gelandet war, und mit Hilfe der Menschen von der Erde zu ihrer Flotte zurückfindet, dies war die 1. Season, in der 2. Season, dann die Reise der Kolonialen Flotte mit Hilfe von Jack O´Neill in eine neue Heimat.
5. Auf Grund des Umfangs der zweiten Season wird diese in 2.1 und 2.2 in jeweils elf Folgen unterteilt.
Andromeda-Galaxie
Ionischer / Planetarischer Nebel
Koloniale Flotte / Erdflotte
Galactica CIC
“Admiral, die vier unbekannten Schiffe, die vor kurzem auf dem DRADIS aufgetaucht sind, haben Kurs auf unsere Flotte gesetzt”, meldete Gaeta, der blass geworden war.
“Das war’ dann wohl. Es war mir eine Ehre, mit Ihnen zusammen…”, begann Adama.
“Sir, unsere Viper berichten, dass das größte der vier Schiffe zurückgeblieben ist, und mehrere Viper gestartet hat, die die Zylonenjäger angreifen. Die drei kleinen Kreuzer beziehen Stellung zu unserer Flotte. Sie bilden eine Art Schutzzone, und fangen die Raketen der Basisschiffe ab, die die zivilen Schiffe zerstören würden, mit den Schiffskörpern ab. Auch zerstören sie durch ihr Abwehrfeuer sich nährende Jäger der Zylonen”, meldete Gaeta, und unterbrach damit mit dieser Meldung, die Rede seines Vorgesetzten.
“Was sagen Sie da Gaeta… Was im Namen der Götter geht da draußen vor?”, fragte Colonel Tigh.
“Die wichtige Frage lautet: Wer ist unserer mysteriösen Retter?”, korrigierte Adama.
“Sir, das Flaggschiff hat Kontakt zu uns aufgenommen”, meldete Dualla.
“Stellen Sie auf Lautsprecher, Dee!”, verlangte Admiral Adama, und nahm den Hörer von der Konsole, um zu antworten.
“Hier spricht Major General Jack O’Neill von der United States Air Force, an Bord des Erdschiffs U.S.S. Phoenix, kommandierender Offizier der Erdflotte. Die anderen Schiffe, die bereits zu Ihnen gestoßen sind, sind die Korolev, die Icarus und die Asklepios, die von Colonel Chekov, Colonel Kirkland und Colonel Ronson kommandiert werden… Wir sind hier, um Ihnen zu helfen...”, erklang eine Stimme aus den Lautsprechern des CIC, der Galactica.
Woanders auf der Galactica, war Gaius Baltar bis vor kurzem durch die Gänge gewandert. Bis er auf ein paar Leute getroffen war. Er glaubte, man würde ihn nun umbringen, doch es waren die Frauen, die ihn besucht hatten und zu seinen Anhängern gehörten. Sie beruhigten Baltar und brachten diesen in Sicherheit.
Zivile Schiffe
An Bord der zivilen Schiffe, war man von den Erdschiffen völlig überrascht worden. Passagiere, die sich an Bord befanden, und auch einen Platz am Fenster hatten, versuchten etwas von dem Kampf im All mitzubekommen. Doch die drei Kreuzer der Erde verdeckten zum Teil die Sicht auf das Geschehen. Als die Schiffe der Erde von den Raketen der Zylonen getroffen wurden, leuchteten die Schutzschilde, die diese umgaben kurz blau auf.
Brücke der Asklepios
An Bord der Asklepios herrschte sehr hohe Anspannung, das Schiff von Colonel Ronson hatte zwar Waffen, doch es war ein Lazarett- und Transportschiff, und deswegen nur im Besitz der Primärwaffen. Es befanden sich überwiegend Ärzte, Sanitäter, Krankenhelfer und Wissenschaftler an Bord.
“Mit was zum Kuckuck schießen die Zylonen da auf uns?”, fragte Ronson, als erneut einige Treffer auf den Schilden aufprallten.
“Sie schießen mit Kernwaffen”, meldete Captain Murray, “zum Glück sind wir durch unsere Schilde vor der Strahlung geschützt.”
“Wenn die Dinger die zivilen Schiffe der Flüchtlinge getroffen hätten…”, stockte Ronson und sprach nicht weiter.
Galactica, CIC
Admiral Adama schaute immer noch seinen XO an, es dauerte einige Minuten bis er die Nachricht verarbeitet hatte.
“Hier spricht Admiral William Adama, Commander der Galactica. Major General O’Neill, sagten Sie gerade, dass Sie von der Erde kommen?”, fragte der Admiral nach, um sicher zu sein nicht nur zu träumen.
“Ja, es ist wahr. Und sagen Sie bitte nur General O’Neill, Admiral”, bat Jack, nachdem er über Funk bestätigt hatte, “Captain Thrace, hat uns viel über Sie und alle anderen erzählt, und nun sind wir hier… Ich schlage vor, dass wir uns erst einmal um diese Blechheinis kümmern, damit wir uns ungestört unterhalten können.”
“Einverstanden. Ich würde noch vorschlagen einen Kanal offen zu lassen, damit wir die Verteidigung besser durchführen können”, ergänzte Adama.
“Wird gerade veranlasst”, bestätigte O’Neill.
Colonel Tigh und einige andere waren immer noch völlig perplex, da man Starbuck für tot gehalten hatte, und nun hörte man über Funk von Zeit zu Zeit ihre Stimme.
Phoenix
Die Phoenix hatte nun die Koloniale Flotte erreicht, und nahm dieselbe Position, wie die anderen drei Schiffe der Erdflotte ein. Kaum hatte sie ihre Stellung eingenommen, schlugen auch schon die ersten Raketen der Zylonen auf den Schilden auf.
Brücke der Korolev
“Colonel, die Zylonen schicken verstärkt schwere Jäger”, meldete ein Offizier.
“Sofort alle verfügbaren 302er starten! Sie sollen diese Jäger verfolgen und zerstören!”, befahl Chekov.
Kurz darauf starteten die ersten F-302er, um in den Kampf einzugreifen.
Brücke der Phoenix
“…, darum General O’Neill, habe ich bereits die 302er der Korolev starten lassen, um Jagd auf die schweren Jäger machen zu lassen. Ich schlage vor, dass die Phoenix, die Icarus und die Asklepios ihre F-302- Staffeln ebenfalls in den Kampf schicken, weil wir sonst keinen ausreichenden Schutz für die zivilen Schiffe gewährleisten können”, meldete sich Colonel Chekov per Videoübertragung bei der Phoenix.
“Da dürften Sie Recht haben, Chekov, dem stimme ich zu… Achtung: Hier spricht General O’Neill, sofort alle F-302er starten! Colonel Kirkland, Colonel Ronson Sie veranlassen dasselbe!”, ordnete O’Neill an.
Nach fünf Minuten waren alle F-302er, die bisher noch startbereit warteten gestartet.
Zylonische Flotte
Die Zylonen wurden völlig von dem Auftauchen der fremden Flotte überrascht.
“Wo sind denn bloß diese vier Schiffe hergekommen?”, fragte einer der Doral’.
“Keine Ahnung. Sie helfen den Menschen, indem sie unsere Jäger zerstören und eigene gestartet haben”, meinte eine der Sharon’.
“Ist doch egal, wer die sind offenbar besitzen diese Schiffe keine anderen Waffen. Also weiter angreifen! Unsere Jäger sollen ihre Linien durchbrechen oder umfliegen, und die Menschheit endgültig auslöschen!”, ordnete einer der Cavil’ an.
Koloniale Flotte / Erdflotte
Zwischen den beiden Flotten tobte nun eine heftige Weltraumschlacht, indem es um das Überleben der Flüchtlinge ging. Durch die Hilfe der vier Schiffe von der Erde, hatten es die Zylonen noch schwerer ihr Ziel umzusetzen. Die Jäger der Zylonen wurden vom Abwehrfeuer der Galactica oder von den Railguns der Raumschiffe der Erde zerstört. Die bisherigen wenigen Raider und schweren Jäger der Zylonen, die es geschafft hatten die Verteidigungslinien zu durchbrechen, wurden nun von den Vipern der Galactica, sowie den F-302er gestellt und eliminiert. Doch den Zylonen gelang es trotz der Bemühungen, die ersten Treffer zu erzielen und einige Schiffe der Zivilisten zu zerstören.
“Lieutenant Rogers, abtauchen! Abtauchen!”, befahl Mitchell. Doch es war bereits zu spät, die Viper des jungen Piloten, wurde von den Geschossen eines Zylonenjägers in Stücke gerissen. Dafür eliminierte Colonel Mitchell den Jäger der Zylonen nur wenige Sekunden später.
“Komm her, du verdammter Toaster… das ist für dich”, schrie Starbuck, betätigte den Abzug, und nahm bereits den nächsten Zylon ins Visier.
“Und jetzt bist du dran, verfluchter Toaster.”
Das Kampfgeschehen verlagerte sich, was für die Menschen sehr ungünstig war, immer mehr zunehmend in die Nähe der eigenen Flotte. Nun gab es auch vermehrt Kämpfe zwischen den zivilen Schiffen, und die Viper und 302er hatten Mühe, die Zylonenjäger daran zu hindern ihr Ziel zu erreichen.
“Phoenix, hier ist Mitchell. Wir haben gerade Snow, Ince und Androv verloren”, gab der Colonel per Funk durch, und hörte General O’Neill, wegen der steigenden Ausfälle und Verluste fluchen.
“Hot Dog, Vorsicht! Hinter Dir sind zwei!”, warnte Lee, und beeilte sich, um dem Lieutenant zu helfen.
“Ich komme”, verkündete Kara Thrace, und eilte ebenfalls zu Hilfe.
Nach kurzer Zeit hatte sie Costanza erreicht, und nahm sich einen der Zylonen vor.
Sam Anders flog, an einer anderen Position, innerhalb der Flotte, zwischen den zivilen Schiffen hinter einem Raider hinterher. Anders hatte vor kurzem seinen Flügelmann verloren, das heißt er ist von diesem getrennt worden.
“Okay, okay. Jetzt hab ich dich”, murmelte Sam, betätigte den Abzug - doch nichts geschah. Panik stieg in ihm auf, als der Zylon langsam wendete, Sam hatte vergessen zu entsichern. Schweiß bedeckte nun seine Stirn. Nun hatte sich der zylonische Jäger zu ihm zugewandt, währenddessen explodierte in seiner Nähe ein kleiner ziviler Transporter. Die Zeit schien stillzustehen. Das rote Auge des Zylonen tastete Anders ab, dessen Auge ein Signal aussendete. Der Raider verschloss den Schlitz, wendete und flog davon. Der ehemalige Pyramidspieler atmete auf, er ahnte, warum ihn der Zylon verschont hatte.
Brücke der Phoenix
General O’Neill überlegte kurz, was er tun könnte, um dem Treiben ein Ende zu setzen und den Zylonen einen Denkzettel zu verpassen, den diese nicht mehr so schnell vergessen würden. Jack erkundigte sich bei Thor, ob die Asgardwaffen einsatzbereit seien, was der kleine Außerirdische bejahte.
“Okay. Mir reicht das jetzt… Galactica, hier ist General O‘Neill, ich werde nun mit der Phoenix die Basisschiffe der Zylonen angreifen, und damit den Zylonen… hoffentlich einen ordentlichen Tritt in deren Blechhintern verpassen”, gab O’Neill über einen sicheren Kanal an den Kampfstern weiter.
Nachdem er sich entschieden und seinen Plan, Admiral Adama über Funk angekündigt hatte, bemerkte O’Neill nun, wie sich die Jäger der Zylonen nun zurück zu ihren Basisschiffen begaben.
“Was ist denn nun los?”, fragte Jack O’Neill ratlos.
“Lieutenant Simmons, ich muss mit Admiral Adama sprechen! Ich brauche eine Bestätigung”, sagte der General anschließend. Er nahm an, dass sich die Zylonen zurückzogen, um sich neu zu formieren und dann erneut angreifen würden.
Galactica, CIC
“Admiral. General O’Neill, will dringend mit Ihnen sprechen”, meldete Dualla.
“Stellen Sie durch, Dee!”, verlangte Adama, und nahm den Hörer in die Hand.
“Admiral Adama, hier ist O’Neill. Ziehen sich die Zylonen zurück oder formieren sie sich neu? Ich brauche eine Bestätigung.”
“General, ich kann Ihnen nur bestätigen, dass sich die Zylonen zurück zu ihren Basisschiffen begeben. Keine Ahnung, wieso”, antwortete Adama, nachdem er noch einmal einen prüfenden Blick, auf den Bildschirm des DRADIS über sich, getätigt hatte.
“Aber wieso? Die Zylonen hatten uns doch, und hätten den größten Teil der zivilen Flotte zerstören können”, wunderte sich Colonel Tigh.
“Das wollte ich auch gerade sagen”, hörte man aus dem Lautsprecher O’Neill’ Stimme, der dem XO, der Galactica zustimmte.
Brücke der Phoenix
“Thor, Plasmawaffen laden, und auf mein Zeichen abfeuern! Ziele auf das zentrale Schiff, welches uns am nächsten liegt!”, forderte O’Neill.
“Verstanden, O’Neill. Waffen sind bereit”, antwortete der Asgard.
“Gut. Dann Feuer frei!”, sagte Jack.
Die gesamte zylonische Flotte verschwand in hellen Blitzen, gerade als die Phoenix ihre Hauptwaffen abfeuerte. Die blauen Strahlen verschwanden im Nebel.
“Was war denn das?… Admiral Adama, was ist da gerade passiert?”, fragte O’Neill.
Galactica, CIC
“Admiral. Sir, die Zylonen sind weggesprungen”, berichtete Gaeta, als gerade gleichzeitig über Lautsprecher, die Frage von O’Neill einging.
“Was geht da nur vor?”, fragte Admiral Adama überrascht.
“Ich weiß es nicht, Bill”, antwortete Saul Tigh, obwohl er ahnte, weshalb die Zylonen ihren Angriff abgebrochen hatten.
“General O’Neill, sind Sie noch dran?… Die Zylonen sind weggesprungen, keine Ahnung weshalb. Hätten ihre Waffen, die Basisschiffe zerstört?”, sagte Adama, als er sich über Funk dem Commander der Phoenix zuwandte.
“Ja, Thor und Colonel Carter haben gemeint, dass vier bis sechs Treffer dafür gerecht hätten. Doch gerade als wir gefeuert hatten, haben die Zylonen die Partie verlassen”, antwortete General O’Neill.
“General, ich schlage vor, dass wir alle Viper und ihre Jäger einsammeln, sowie die Piloten, die da draußen sind. Wir schicken dafür unsere Raptor raus, um alle zu bergen”, empfahl Adama.
“Ist gut Admiral Adama, wir hatten euch den Rücken frei”, sagte Jack.
Ein paar Minuten später, fing man damit an Piloten und Trümmer zu bergen. Die Galactica schickte ihre Raptor los, und die Schiffe der Erdflotte setzte dafür ihre Beamtechnologie ein.
Zylonische Flotte
Rund 20 Lichtjahre entfernt, tauchten die Basisschiffe der Zylonen wieder auf. Auf den Basisschiffen herrschte bei den sechs aktiven menschlichen Zylonenmodellen (das Modell Nummer Drei, war eingefroren worden) Verwirrung.
Keiner wusste, wieso und weshalb die Jäger zurückgekehrt waren, und die Basisschiffe einen Sprung durch geführt hatten. Obwohl man zumindest einen Großteil der zivilen Schiffe, der Menschen hätte zerstören können, bis sie weggesprungen wären.
Ionischer / Planetarischer Nebel
Koloniale Flotte / Erdflotte
Galactica, CIC
“Admiral. Die FTL-Antriebe aller zivilen Schiffe sind wieder einsatzbereit”, verkündete Lieutenant Gaeta, die gute Nachricht im CIC.
“Sehr gut, die Flotte soll sich zum Sprung bereitmachen! Petty Officer Dualla, geben Sie mir die Phoenix, ich will mit General O’Neill reden und ihm unsere neuen Zielkoordinaten mitteilen!”, ordnete Admiral Adama an.
“Ist das klug, Bill? Wir wissen nichts über diese Leute”, sprach Colonel Tigh seine Bedenken, über die Absichten seines Vorgesetzten aus.
“Ohne diese Leute wäre ein Großteil unserer Flotte vernichtet worden, Saul”, entgegnete der Admiral.
“Sir, alle Raptor und Viper sind sicher gelandet, und die Verbindung zur Phoenix besteht”, meldete Dee.
In den nächsten Minuten gab die Galactica die Koordinaten bekannt, wo die Flotte
hinspringen würde. Colonel Carter nahm diese entgegen.
Kurz darauf sprang die zivile Flotte weg, und verließ den Nebel.
Nachdem die Phoenix den Erhalt der Koordinaten bestätigt hatte, verschwand auch die Galactica.
Zylonische Flotte
Cavil, einer der Nummer Eins-Modelle tobte: “Was ist nur in die Jäger gefahren, was sollte das? Fest steht, dass wir wahrscheinlich nie wieder eine solche Chance bekommen werden, die menschliche Rasse ein für alle mal auszulöschen.”
“Vermutlich hat sich die Situation geändert”, überlegte eine der Sechsen.
“In wie fern hat sich was geändert?”, blaffte Cavil verärgert.
“Die letzten Fünf befinden sich unter den Menschen in der Flotte, deswegen haben sie den Angriff abgebrochen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht”, antwortete eine andere Sechs.
“Das wird ja immer besser”, brummte Cavil.
“Ich will, dass das Problem bei den Jägern behoben wird!”, ergänzte er fordernd, nach einer kurzen Überlegung.
Dieser Vorschlag gefiel den Zylonenmodellen Zwei, Sechs und Acht überhaupt nicht.
“Du beabsichtigst den Jägern den freien Willen zu nehmen?”, fragte einer der Leoben’ nach, um sicher zu gehen.
“Nicht nur den Jägern, wenn es sein muss auch den Zenturios”, antwortete Cavil
“Dann sind wir nicht besser, als die Menschen. Das kannst Du nicht machen”, protestierte eine weitere Sechs.
“Oh, es ist aber notwendig. Und wir fangen sofort damit an”, wiegelte Cavil ab.
Die anderen Einser und die anderen zwei Zylonenmodelle, die Vierer und Fünfer schlossen sich ihm an, um auf ihre Basisschiffe zurückzukehren, und ließen die anderen Modelle mit ratlosen Gesichtern zurück.
Koloniale Flotte / Erdflotte
Brücke der Phoenix
“Die Korolev, die Icarus und die Asklepios bestätigen den Erhalt der Koordinaten. Alle 302er und unsere Viper, außer natürlich den erlittenen Verlusten, befinden sich an Bord, bis auf Captain Thrace”, berichtete Carter.
“Aha, Starbuck ist also auf der Galactica gelandet. Dann wollen wir mal diesen Ort verlassen. Kurs setzen, auf die neuen Koordinaten, die wir bekommen haben! Captain Thompson, bringen Sie uns in den Hyperraum! Sie Lieutenant Simmons, melden Mister Woolsey, dass er sich für die ersten Gespräche bereithalten soll!”, ordnete O’Neill an, und erteilte seine Befehle.
Nachdem die anderen drei Schiffe seines Kommandos im Hyperraum verschwunden waren, verschwand auch die Phoenix.
Nach einen kurzen Flug, rund 18 Lichtjahre von dem Nebel entfernt, vereinte man sich wieder mit der Kolonialen Flotte.
Backbord-Hangar der Galactica
William Adama und Saul Tigh, hatten sich zu dem Backbord-Hangardeck begeben, sie wollten sich persönlich davon überzeugen, das Starbuck wirklich noch lebt. Beide Männer blieben oben im Gang stehen, und der Admiral stützte sich am Geländer ab, als die Viper von Captain Thrace, gerade auf das Deck geschoben wurde. Als der Jäger auf einer Position abgestellt worden war, öffnete Kara das Cockpit.
“Hallo Leute. Na habt ihr mich vermisst?”, fragte sie grinsend, während sie aus der Viper kletterte.
“Ja, aber wir hatten angenommen Du wärst für immer verloren… also tot. Ich habe deine Viper in einem grellen Lichtblitz verschwinden sehen. Außerdem warst Du über zwei Monate weg”, antwortete Lee Adama, als er ihr gegenübertrat.
“Die Viper ist praktisch aus der Fertigung”, sagte Chief Galen Tyrol, der die Viper begutachtet hatte. Der Admiral und sein XO standen immer noch oben am Geländer, und beobachteten die Szene weiterhin interessiert.
Auch alle anderen anwesenden Piloten und Deckarbeiter, waren bisher immer noch sehr zurückhaltend gegenüber Captain Kara Thrace, darunter auch ihre Freunde Apollo, Helo und Athena. Starbuck hatte so etwas schon befürchtet.
“He, was ist denn los mit euch? Stimmt irgendetwas nicht?”, fragte Kara beinahe schon wütend, denn sie war sichtlich enttäuscht, dass ihr eine gewisse Kälte entgegenkam.
“Kara”, sagte Sam Anders, eilte auf Captain Thrace zu und bahnte sich dabei einen Weg durch die Leute. Als er bei ihr ankam, umarmte er seine Frau und sie ihn.
“Nanu, wie siehst Du denn aus? Was hast Du da an, Sammy? Lass mal sehen”, fragte Starbuck irritiert, als sie sich ihren Mann musterte, der die Pilotenkleidung der Viper- und Raptorpiloten trug.
“Ist ‘ne Menge passiert, seitdem Du vor über zwei Monaten verschwunden bist”, antwortete Sam lächelnd.
Nun trat auch Lee Adama näher, und umarmte Kara Thrace ebenfalls.
“Hallo, Admiral Adama, Sir. Hallo Colonel”, rief Starbuck, die nun William Adama und Saul Tigh oben stehen sah.
Nach wenigen Minuten trat auch der Admiral, Starbuck gegenüber. Und nachdem er ihr lange in die Augen geblickt hatte, schloss er sie erleichtert und mit Tränen in den Augen in die Arme. Adama war froh darüber Kara wiederzusehen, liebte er sie trotz ihres Charakters wie eine Tochter.
Andromeda-Galaxie
Koloniale Flotte / Erdflotte
Brücke der Phoenix
General O’Neill befand sich gerade mal wieder auf der Brücke, da er mit Admiral Adama sprechen wollte, außerdem erwartete er die Berichte von den Schiffen seiner Flotte.
“…Colonel Kirkland, ich brauche immer noch Ihren Bericht, von dem Kampf, den wir an den Planetarischer Nebel hatten! Eine Kurzfassung, mit allen Daten genügt!”, sagte Jack O’Neill in sein Mikro, des Headsets. Der Commander der Icarus, war der Letzte der den Bericht noch einreichen musste.
“Ich schicke Ihnen den Bericht, innerhalb der nächsten 12 Stunden zu, Sir”, antwortete Kirkland.
“Okay, aber keine Minute länger”, meinte der General, und lachte kurz auf.
Nun nahm er wieder Kontakt zur Galactica auf.
“Hier ist General O’Neill, von der Phoenix. Lieutenant Dualla, ist Admiral Adama wieder auf ihrer Brücke, im CIC?”, fragte Jack nach.
“Der Admiral war kurz im Backbord-Hangardeck, und müsste sich bereits wieder auf dem Rückweg befinden, Sir”, antwortete die Kommunikationsoffizierin der Galactica.
“Gut. Ah, richten Sie dem Admiral bitte aus, dass ich mit ihm sprechen möchte”, sagte General O’Neill, dann legte er, nachdem Dualla bestätigt hatte das Headset ab.
Nun hatte Jack die Zeit sich die ersten Berichte anzusehen, was er auch tat. Denn ein Bericht beunruhigte ihn, und würde auch den Admiral beschäftigen, deswegen musste er mit ihm reden. Es war der Bericht, den ihm Thor gegeben hatte, als er die Schiffe der Kolonialen Flotte nach Schäden gescandt hatte, insbesondere die Galactica.
Es dauerte noch ungefähr eine halbe Stunde, bis sich endlich die Galactica meldete.
“… Ja, Admiral Adama, einen Moment bitte. General O’Neill, Sir. Admiral Adama ist in der Leitung”, teilte Lieutenant Simmons seinem Commander mit.
In dem nun folgenden Gespräch, vereinbarten William Adama und Jack O’Neill ein erstes Gespräch in einem kleinen Kreis, mit dem wichtigsten Vertretern beider Seiten.
“…, und kommen Sie und ihre Leute, bitte nicht bis an die Zähne bewaffnet, auf die Galactica, General!”, empfahl Admiral Adama.
“Wo denken Sie hin, Admiral. Also bis in einer Stunde bei Ihnen auf der Galactica. Ich freue mich schon darauf, Sie und andere ihr Volk nun endlich persönlich kennenzulernen”, sagte O’Neill, nachdem sich beide auf die Galactica, als ersten Ort eines Treffens vereinbart hatten.
Kurz darauf verabschiedete man sich die beiden Männer voneinander, dann wurde die Verbindung wieder getrennt.
“Lieutenant Simmons, Sie rufen bitte Doktor Keller, Mister Woolsey und Doktor Jackson zur Jumper-Bucht, in den Steuerbord-Hangar! Außerdem werde ich noch Teal’c mitnehmen, sowie Sergeant Parker, Airman Bosworth, die den Jumper bewachen werden, und Lieutenant McBride, der mich als Adjutant begleiten wird! Colonel Carter, Sie haben die Brücke, während meiner Abwesenheit!”, ordnete General O’Neill an, bevor er mit Teal’c, die Brücke seines Schiffes verließ.
Admiral Adama’ Quartier, Galactica
Laura Roslin hatte um ein Treffen gebeten, bevor es ein erstes Gespräch mit einer Delegation der Erde gab, um mit William Adama ungestört sprechen zu können.
“Bill, so etwas müssen Sie vorher mit mir absprechen… es handelt sich hierbei immerhin… um einen Staatsbesuch”, versuchte Roslin zu erklären, und hatte etwas Mühe die richtigen Worte, in dieser Angelegenheit, zu finden.
“General O’Neill hatte darauf bestanden, da das erste Treffen auf der Galactica findet, so wie ich es vorschlagen hatte. Und ich stimme mit ihm überein, dieses erste Gespräch, welches in einem kleineren Kreis, und mit den wichtigsten Vertretern beider Seiten stattfindet, ohne großen Presserummel stattfinden zu lassen. Die Aufregung sollte sich erst einmal legen”, antwortete Admiral Adama, mit ruhiger und gelassener Stimme, im Flüsterton.
“Und, wer auf unserer Seite, nimmt an diesen Gipfeltreffen noch teil?”, fragte Präsidentin Laura Roslin.
“Colonel Tigh, Captain Thrace, Doktor Cottle, Lee Adama, und leider auch unserer Vizepräsident Tom Zarek”, antwortete der Admiral, während er Laura und sich selbst noch einen Drink eingoss.
“Die Pressevertreter sind außerdem von dem Treffen ausgeschlossen”, ergänzte er.
“Was?”, fragte die Präsidentin hustend, da sie sich verschluckt hatte.
“Sie können aber, nach dem Gipfeltreffen eine Erklärung abgeben. Es ist also kein offizieller Staatsbesuch”, erzählte Adama.
“Dann erfährt die Presse nach dem Treffen die Ergebnisse, sonst wendet sich noch Zarek an die Presse, um das Ganze für sich zu nutzen - egal, was bei dieser Sache herauskommt.
Galactica, CIC
“Hier ist die Galactica. Jumper 1, Sie haben Landeerlaubnis. Bitte begeben Sie sich zum Backbord Landedeck, und landen Sie auf der Landefläche 3. Wir kümmern uns dann um alles Weitere!”, teilte Dualla an, die den Flug des Jumpers überwachte, und General O‘Neill einwies.
“Verstanden Galactica. Setzen zur Landung an”, bestätigte O’Neill, der selbst den Jumper steuerte.
Galactica, Backbord-Hangardeck
Der Puddle Jumper wurde nun bereits auf das Hangardeck gezogen. “Wehe, die machen mir Beulen, Kratzer und Schrammen in den Jumper”, bemerkte Jack, als sie von der Deckcrew bewegt, und zu einer Parkposition gebracht wurden.
Auf dem Hangardeck hatten sich die meisten der Piloten, Marines und Deckarbeiter versammelt, und erwarteten gespannt auf die Ankunft der Menschen von der Erde.
Durch das Cockpitfensters des Fluggeräts, konnten viele von den Anwesenden Mitgliedern der Crew der Galactica, einige der Menschen erkennen, die sich darin befanden. Die Präsidentin, Admiral Adama, Colonel Tigh, Lee Adama, Doktor Cottle, Captain Thrace und der Vizepräsident Zarek befanden sich ebenfalls dort.
“Seht euch das an Leute, eine kleine Parade”, sagte O’Neill.
“So Mister Woolsey und ich gehen gemeinsam zuerst raus, Daniel und Doktor Keller folgen danach und Teal’c und Lieutenant McBride bilden den Abschluss! Sergeant Parker, Airman Bosworth, Sie beide bewachen beide den Jumper, und klopfen jedem auf die Finger der daran herumspielt! Doch zunächst kommen Sie beide mit heraus, aber Sie bleiben dann auf der Heckklappe des Puddle Jumpers stehen!”, erklärte General Jack O’Neill, und alle nickten verstehend.
“Äh, General, hätten Sie sich nicht wenigstens noch umziehen können?”, fragte Richard Woolsey, als er O’Neill ansah.
“Ups. Habe ich doch tatsächlich meine Paradeuniform in der Milchstraße vergessen”, grinste O’Neill, dann betätigte er den Schalter für die Heckklappe, und jeder hatte seine Unterlagen zur Hand, bis auf Jack, da Lieutenant McBride die Koffer des Generals trug.
“Achtung!”, empfahl der Admiral, als sich die Heckklappe des Puddle Jumpers gesenkt hatte, und die Insassen das Fluggerät verlassen hatten.
Alle anwesenden Crewmitglieder der Galactica, sowie Adama salutierten, als General O’Neill und seine Begleiter vor ihm standen. O’Neill und McBride salutierten ebenfalls, Woolsey, Keller, Jackson und Teal’c nickten kurz.
“General O’Neill, Mister Woolsey, Doktor Keller, Doktor Jackson, Mister Teal’c, Willkommen auf der Galactica. Wir freuen uns Sie endlich persönlich kennenzulernen”, begrüßte William Adama die Gäste, und reichte Jack O’Neill die rechte Hand. Der General ergriff diese, schüttelte sie kurz und sagte: “Die Freude ist ganz auf unserer Seite, Admiral. Präsidentin Roslin. Es ist uns eine Ehre, und ich möchte Ihnen meinen Respekt für ihre Leistung aussprechen, die alle Mitglieder ihres Volkes geleistet haben.”
Dann stellte er kurz noch einmal seine Begleitpersonen vor, und Adama tat dasselbe.
“Admiral Adama, zwei meiner Leute Sergeant Parker und Airman Bosworth, werden hier bleiben und auf unseren Jumper aufpassen”, sagte Jack zum Schluss, bevor man das Hangardeck verließ. Adama nickte kurz, dann ging er voraus.
Galactica, Offiziersmesse
Nach circa zwanzig Minuten, hatte man endlich die Offiziersmesse erreicht, die für das Treffen vorbereitet worden war. Auf den Weg dorthin, wurden die Menschen der Erde immer wieder gefragt, wie es auf der Erde sei, und ob die Reise dorthin lange dauern würde. Doch O’Neill und seine Begleiter schwiegen, wie vereinbart. Auch die Presse stellte Fragen, doch Laura Roslin und William Adama erklärten, dass es erst später, nach dem ersten Gespräch eine Pressekonferenz geben wird.
“Ja, meine Damen, meine Herren. Danke dass Sie alle gekommen sind. Wollen wir anfangen?”, fragte Präsidentin Roslin in die Runde, nachdem alle Platz genommen hatten, und die Tür ebenfalls verschlossen wurde.
“Ja, sehr gern, Frau Präsident”, antwortete Richard Woolsey.
Nun fing an Jack O’Neill zu berichten, wie er Kara Thrace getroffen hatte. Danach erzählte Woolsey von den Anweisungen, die man erhalten hatte, und die Koloniale Flotte nicht zur Erde zu führen, sondern zu einen anderen Planeten.
“Was? Sie wollen uns nur unsere Technologie abnehmen, und uns dann wohl im Stich lassen. Haben Sie überhaupt eine Ahnung, was wir durchgemacht haben? Einige von uns waren in Gefangenschaft der Zylonen, und nicht wenige haben ihr Leben in dieser, sowie in zahlreichen Angriffen verloren”, führte Zarek wütend auf.
Mister Woolsey wollte zu einer Entgegnung ansetzen, aber Daniel kam ihm zuvor.
“Wir werden Sie zuerst mit den angebotenen Mitteln beliefern. Captain Thrace hat uns alles berichtet, Herr Vizepräsident. Ich und auch General O’Neill befanden sich schon oft in der Gefangenschaft der Goa’uld - Systemlords. Wobei der General, einmal in einer sehr gefährlichen Lage war - er wurde gefoltert, getötet und wiederbelebt, und dies sehr oft”, führte der Archäologe auf.
Darauf wollte der Vizepräsident ebenfalls etwas erwidern, doch Laura Roslin verhinderte dies, sagte und bat, um eine Erklärung: “Tut uns leid, das wusste keiner von uns. Bitte erläutern sie uns, weshalb sie uns nicht zur Erde bringen können.”
“Das würde wohl nur jeden zu gern interessieren, warum man uns den Zugang zur Erde verweigert”, pflichtete Lee Adama bei.
“Das wurde bereits erklärt, doch ich kann es Ihnen allen noch einmal darlegen. Sie dürfen gern die Erde besuchen, doch nicht alle auf einmal, und nur ausgewählte Personen. Die Erde hat zahlreiche Konflikte zu bewältigen. Wir wüssten keinen Ort, wo man über 40.000 Menschen unterbringen könnte. Auf der Erde wissen 99,5 % der Bevölkerung nichts von dem Stargate-Programm. Was glauben Sie, was deswegen passieren würde, wenn dutzende von Raumschiffen im Orbit auftauchen und landen…”, erzählte Daniel auf, als er von Roslin unterbrochen wurde.
“Und, wenn Sie die Bevölkerung aufklären würden”, schlug die Präsidentin vor.
“Sie verlangen Unmögliches, Frau Präsident. Auf der Erde gibt es unterschiedliche Kulturen, Religionen und Philosophien, einigen davon würde es sicher nichts ausmachen, dass sie sich auf der Erde niederlassen. Leider gibt es auch radikale Gruppen, die dadurch weltweit Unruhen auslösen könnten mit schwerwiegenden Folgen für uns alle. Deshalb unser Angebot diese Flotte zu einen Planeten zu führen, den sie dann für sich allein haben”, erklärte Daniel die Situation.
“Doch dafür müssten Sie alle diese Galaxie verlassen”, ergänzte Woolsey.
“Wir sollen Ihnen folgen, und unsere Heimat hinter uns lassen?”, empörte sich Zarek.
“Herr Vizepräsident. Mein Auftrag lautet: Alle Überlebenden der Kolonien zu helfen, das was von ihrer Kultur und Geschichte gerettet werden konnte, in eine neue Heimat in der Milchstraße zu führen, wo wir selbst herkommen. Das beinhaltet natürlich, diese Galaxie, die wir auf der Erde als Andromeda bezeichnen zu verlassen. Ich weiß, es ist nicht leicht. Doch diese Galaxie ist ziemlich trostlos, soweit wir es bisher erfahren haben”, erklärte O’Neill.
“Und was bekommen, wir als Gegenleistung?”, fragte Roslin neugierig.
“Zu aller erst Medikamente, Rohstoff für das Thylium und Lebensmittel.”, antwortete Mister Woolsey.
“Und natürlich brauchen wir, als Gegenleistung: Daten und Informationen über die Zylonenmodelle, die menschliche Gestalt annehmen können, da dies eine Gefahr für die Erde bedeutet, und die Bau- und Konstruktionspläne für einen Battlestar der Galactica-Klasse”, ergänzte Woolsey, nach einer kurzen Atempause.
“Ein sehr hoher Preis, den Sie da verlangen Mister Woolsey. Aber ich würde vorschlagen, dass wir uns gegenseitig vertrauen sollten - vor allem da Sie und ihre Flotte uns im Kampf gegen die Zylonen zur Seite gestanden haben”, fasste der Admiral kurz zusammen.
“Sie könnten selber Zylonen sein, zumindest einige von Ihnen”, meinte Colonel Tigh.
“Wir unterziehen uns gerne jeden Test, um euch zu beruhigen”, meldete sich nun auch Teal’c zu Wort, der bisher geschwiegen hatte.
“Zusätzlich bieten wir Ihnen eine Allianz und unsere Freundschaft an, was wir gerne in einem Vertrag festhalten würden. Die Auswahl der freien bewohnbaren Planeten, die der Erde ähneln und noch unbewohnt sind, ist sehr klein. Notfalls bieten wir Ihren Volk einen unserer Außenposten an, den Ihr Volk besiedeln darf”, versicherte Richard Woolsey, den Vertretern der 12. Kolonien.
“Wie sieht es eigentlich mit der Verträglichkeit von Medikamenten und den Nahrungsmitteln aus, die sie uns anbieten?”, fragte Doktor Cottle.
“Wir haben Captain Thrace erfolgreich mit unseren Medikamenten behandelt, sowie zuvor auch andere Menschen auf anderen Planeten erfolgreich medizinisch versorgt und anderweitig unterstützt. Die Struktur der DNS ihres Volkes ist der unseren sehr ähnlich, was überraschend ist, dass sich in einer weiteren Galaxie völlig unabhängig von einer anderen menschliches Leben hervorgebracht hat. Ihr Volk hatte aber nachweislich einen genetischen Ausgleich mit einer außerirdischen Rasse, die wir die Antiker nennen. Wenn Sie uns gestatten weitere Proben zu nehmen, könnte ich diese Theorie noch weiter untersuchen”, antwortete Doktor Jennifer Keller.
“Wer sind die Antiker?”, fragte Tigh.
“Die Antiker waren eine hochentwickelte menschliche Rasse, die ihre physiologische Lebensart aufgegeben hat, und eine höhere Ebene der Existenz erreicht haben. Ich selbst bin zweimal aufgestiegen, habe aber dabei Regeln gebrochen, indem ich mich in die Belange der unteren Existenzebenen eingemischt, was verboten ist. Außerdem verdanken wir den Antikern, die Existenz der Sternentore und zahlreicher anderer Technologien, die man benutzen kann, wenn man das Gen der Antiker besitzt. Dieses Gen wurde von Doktor Carson Beckett vor über einen Jahr entdeckt. Die Antiker kehrten vor circa 10.000 Jahren der Pegasus-Galaxie den Rücken, da sie einen aussichtslosen Krieg gegen eine feindliche Rasse geführt hatten, und kurz vor dem Fall standen. Einige Antiker ließen sich auf der Erde nieder, und vermischten sich mit den Menschen, die sich dort nach den Weggang der Antiker dort entwickelt hatten, da die Antiker vor rund 5 bis 10 Millionen Jahren von einer tödlichen Krankheit bedroht und heimgesucht wurden. Die uninfizierten Antiker flohen mit der Stadt Atlantis in die Pegasus-Galaxie, soviel wir bisher wissen, um dort ihre Zivilisation wieder neu aufzubauen. Ich selbst vermute anhand ihrer Götter, die sie verehren, dass es einen Austausch von Wissen und Philosophien zwischen unseren Galaxien gegeben hat. Diese Gottheiten kennen wir aus dem antiken Griechenland und dem antiken Rom, diese Götter wurden dann überwiegend vom Christentum abgelöst. Ich würde Sie gerne in unsere Bibliothek einladen, dort könnten Sie sich besser informieren”, erzählte Daniel ausführlich.
“Ich würde empfehlen, die restlichen Punkte in zwei bis drei separaten Gruppen zu besprechen, da ich zumindest annehme, dass die wichtigsten Punkte nun gemeinsam durchgegangen worden sind. Wir unterhalten uns immerhin schon seit fast drei Stunden”, schlug Lee Adama vor.
“Ein guter Vorschlag, Lee. Die einzelnen Punkte tragen wir dann zusammen, die ich dann den Zwölferrat vorlegen und der Presse mitteilen werde”, stimmte Roslin, als erste dem Vorschlag zu.
“Das ist wahr. Ich schlage vor, dass wir genau das tun”, meinte Woolsey.
In der nächsten Stunde hatte man genau dies erreicht, danach setzte man sich wieder zusammen und trug die einzelnen Punkte zusammen, über die man sich später noch einmal untereinander unterhalten wollte.
“…, ich würde vorschlagen darüber in den Rat abstimmen zu lassen”, schlug Tom Zarek seiner Präsidentin vor.
“Nein Tom. Wenn wir eine Abstimmung machen, dann die gesamte Flotte!”, entschied Laura Roslin, für den Fall, das es wirklich dazu kommen sollte.
“Bevor wir zum Ende kommen, habe ich hier noch die wichtigsten Personalakten meiner Crew und meiner Flotte”, sagte General O’Neill, und Lieutenant McBride holte einen ganzen Stapel von Mappen hervor.
“Mich interessiert vor allem eine… nämlich diese hier”, sagte Lee, während er die Akte von Captain Kara Thrace herausfischte. Admiral Adama und Colonel Tigh rückten neugierig näher an den jüngeren Adama heran.
“Aha, da konnte es mal wieder jemand nicht lassen, was”, stellte Tigh den Kopf schüttelnd fest.
“Sie haben wieder einer höherrangigen Offizier geschlagen, Starbuck”, sprach Admiral Adama es aus, und blickte Captain Thrace an.
“Kara, Du hast ihm die Nase gebrochen”, ergänzte Lee Adama erschrocken, als er die Akte wieder schloss.
“Leute, also es war so…”, versuchte Starbuck zu erklären, erhielt aber Hilfe von General O’Neill.
“Seien Sie ihr nicht böse, meine Herren. Ich hatte auch den Drang gehabt, Major Jackson an die Wand zu klatschen. Sein Verhalten war Arrogant und ebenso sein Verhalten. Machen Sie sich keine Gedanken mehr darüber, der Major ist wieder gesund”, erklärte Jack.
“Eine gebrochene Nase verheilt aber nicht innerhalb von ein paar Tagen”, widersprach Doktor Cottle.
“Wir haben glücklicherweise einen Sarkophag, sowie einige Tok’ra an Bord der Phoenix, die uns medizinisch, technisch und mit ihrem Wissen unterstützen. Deswegen ist Major Jackson wieder so schnell genesen”, erklärte Jennifer Keller.
“Können Sie auch Krebs heilen?”, fragte Laura Roslin hoffnungsvoll.
“Frau Präsident, Sie wollen sich doch nicht etwa in die Hände von Fremden begeben? Was ist, wenn diese Leute darauf spekulieren, um auf diesen Wege eine wichtige Person in ihre Gewalt zu bekommen”, warnte Zarek.
“Tom das reicht. Doktor Keller ist es möglich?”, stellte die Präsidentin erneut ihre Frage, nachdem sie ihren Vizepräsidenten zum Schweigen gebracht hatte.
“Kommt darauf an, wie weit der Krebs fortgeschritten ist. Und anhand der Untersuchungsergebnisse erst, kann ich eine Therapie bestimmen. General, ich würde mich damit an Anise wenden, sie kann uns bestimmt in dieser Sache helfen”, sagte die Ärztin an Roslin und O’Neill gerichtet.
“Ist Ihre Entscheidung”, sagte Jack nur.
“Ja, ich bin einverstanden. Sie haben auf jedem Schiff eine Krankenstation, und eines ihrer Schiffe, die Asklepios ist ein Lazarettschiff. Wir haben zahlreiche Menschen, die medizinische Hilfe benötigen, Doktor Keller. Bitte helfen Sie uns”, stimmte Laura Roslin, dem Vorschlag zu.
“Ich gebe Ihnen eine Eskorte von Marines mit, Frau Präsident”, stellte Adama klar, um auch Vizepräsident Tom Zarek den Wind aus den Segeln zu nehmen.
“Ich schlage vor, dass wir die Verteilung von Lebensmitteln, Medizin und anderer wichtiger Mittel zuerst in Angriff nehmen”, meinte Mister Woolsey.
“In Ordnung, Mister Woolsey. Ich nehme mal an, dass die Galactica und die Crews der vier Erdschiffe diese Aktion planen und durchführen”, vermutete Laura, die mit dem Vorschlag von Woolsey übereinstimmte, worauf Admiral Adama und General O’Neill zustimmten.
“Die Reparaturen an der Galactica werden eine Weile dauern. Danke für die Informationen, die ich prüfen lassen werde. Nachdem es bestätigt wurde, und sie das Material und die ersten anderen zugesicherten Lieferungen getätigt haben, schicke ich Ihnen die Konstruktions- und Baupläne für Viper, Raptor und die Galactica, wie wir es vereinbart haben”, sagte William Adama.
“Dann würde ich sagen, machen wir uns mal an die Arbeit. Frau Präsident, Admiral Adama, Herr Vizepräsident, Colonel Tigh, Doktor Cottle, Mister Adama, Captain Thrace, ich danke Ihnen für dieses erste Treffen”, sagte Jack O’Neill, und stand auf.
“Ja, dann werden wir mal diese Aktion koordinieren. General O’Neill, Mister Woolsey, Doktor Keller, Doktor Jackson, Mister Teal’c, Lieutenant McBride auch wir danken Ihnen für Ihre Hilfe”, sagte Admiral Adama, erhob sich ebenfalls. Nun standen auch alle anderen auf.
“Mister Woolsey, ich lade Sie hiermit auf die Colonial One ein, damit wir über alles Weitere reden können”, sagte Laura Roslin mit einem netten Lächeln.
“Danke für die Einladung, Frau Präsident”, nahm Richard Woolsey dankend an.
Auch Adama und O’Neill vereinbarten ein weiteres Treffen auf der Galactica.
“So dann werden wir mal die Presse informieren”, sagte Roslin.
Andromeda-Galaxie
Zylonische Flotte
Basisschiff von Cavil
Cavil hatte eine Abstimmung durchführen lassen, um die Gemüter der drei Modelle, die gegen ihn waren, zu beruhigen. Er hatte beschlossen, auf den Basisschiffen, die alle zu ihm hielten, die angekündigten Maßnahmen durchführen zu lassen. Der Zylon schaute nun zufrieden einer Nummer Drei zu, der gerade an einem Jäger arbeitete. “Sehr gut. In einigen Stunden sollten wir fertig sein, dann kümmern wir uns um die Zenturios. Wenn du mich entschuldigst, Bruder, ich habe einen wichtigen Termin”, nickte Cavil ihm zu, drehte sich um und ging.
Koloniale Flotte / Erdflotte
Galactica
Irgendwo auf der Galactica, hatte nun Gaius Baltar eine Zuflucht gefunden. Dabei war ihm zuerst überhaupt nicht wohl in seiner Haut. Damit hatte er auch nicht Unrecht, denn schon am nächsten Tag hatte es einen Übergriff auf ihn gegeben; doch er hatte verdammtes Glück gehabt, denn die Frau, die ihn begleitet hatte, half Baltar.
Nun war Doktor Baltar mit Menschen zusammen, die ihn immer noch als ihren Anführer betrachteten - und mittlerweile sogar verehrten. Besonders, da durch sein Gebet, was er getätigt hatte, ein kleiner Junge wieder gesund geworden ist, der bereits im Sterben lag. Die Anhänger von ihm glaubten nun noch mehr an seine Person. Gaius fing auch an, den Glauben an den einen Gott zu predigen. Ganz so, wie ihm es die Erscheinung, die eine Sechs war, aufgetragen hatte. Auch bezog er das Erscheinen der Erdflotte in seine Reden mit ein.
“… unsere Gebete wurden erhört, denn unsere Geschwister des 13. Stammes sind da. Ihr fragt euch sicher alle, ob es Engel gibt … ja, es gibt Engel. Ich spreche mit ihnen und ich sehe gerade einen …”, sprach Gaius Baltar.
Colonial One
An Bord der Colonial One wurde es eng. Besonders in dem Raum, wo die Präsidentin ihre Pressekonferenzen abhielt, um die Bürger der Kolonien über die Presse und über gefällte Entscheidungen zu informieren. Alle hatten sich bereits eingefunden; wer keinen Sitzplatz ergattern konnte, war nun gezwungen zu stehen.
Präsidentin Laura Roslin, Admiral William Adama, Vizepräsident Tom Zarek, Torry Foster, die Beraterin der Präsidentin, und noch einige weitere Personen hatten hinter dem Pult Aufstellung bezogen.
Nun trat die Präsidentin langsam, aber gefasst an das Redepult. Bevor man zur Colonial One aufgebrochen war, hatten alle, die an dem Gespräch mit den Vertretern der Erde beteiligt waren, miteinander vereinbart, niemandem zu erzählen, dass das Ziel nicht die Erde, sondern ein anderer bewohnbarer Planet sein würde.
Laura lächelte nun allen noch einmal kurz zu, auch den Personen, die hinter ihr standen. Dann wandte sie sich wieder der Presse zu und begann nun ihre Rede:
“Meine Damen, meine Herren, liebe Freunde und Bürger der Kolonien.
Ich danke Ihnen allen, dass sie gekommen sind.
Zu Beginn bitte ich Sie darum, mit den Fragen, die Sie sicherlich haben, solange zu warten, bis ich mit meinen Ausführungen fertig bin. Im Anschluss daran wird Admiral Adama noch weitere Erläuterungen abgeben.
Wie alle erfahren haben, haben wir bei unserem letzten Aufeinandertreffen mit den Zylonen unerwartete Hilfe bekommen. Der Anführer dieser Flotte, General O’Neill, teilte mit, dass er und seine Flotte von der Erde kommen, um uns in eine neue Heimat zu führen.
Vor einer guten Stunde haben wir ein erstes Gespräch von Angesicht zu Angesicht zu Ende geführt, das an Bord der Galactica stattgefunden hatte. Dieses Treffen war sehr aufregend und lang, da politische, wissenschaftliche und auch militärische Vertreter von der Erde an dem Gespräch beteiligt waren.
Ich werde Ihnen nun einige Punkte mitteilen, die bereits fest beschlossen worden sind, danach wird Admiral Adama noch einige Punkte ergänzen.
Einige Vertreter der Galactica und der Phoenix werden in der nächsten Zeit einen Plan erarbeiten, wie man am besten die erste zugesicherte Lieferung, sowie die weiteren auf die Schiffe der Flotte verteilen kann. Wir bekommen Roherz für das Thylium, Lebensmittel, Medikamente und auch medizinische Hilfe, die aber erst beginnen kann, wenn das Lazarettschiff Asklepios seine Fracht abgegeben hat und somit die Räumlichkeiten frei geworden sind.
Außerdem wurden weitere Treffen vereinbart, um die Abkommen und die Verträge abzuschließen. Über die Ergebnisse werden wir Sie rechtzeitig informieren.
Nach dieser Pressekonferenz werde ich mit dem Zwölferrat eine Sitzung abhalten, in der wir gemeinsam über weitere Vorschläge und Punkte beraten.
Admiral Adama wird Ihnen gleich etwas zu weiteren Leistungen berichten, die wir und die Erde zu leisten bereit sind.”
Laura Roslin machte nun eine kurze Pause und schob wieder ihre Brille zu Recht. Dabei schaute sie in die gespannt wartenden Gesichter der Anwesenden, die sich vor ihr befanden.
“Admiral. Wenn ich bitten dürfte”, nickte die Präsidentin ihm zu und trat vom Rednerpult weg, um Adama Platz zu machen. Dieser trat nun heran und setzte sich seine Brille auf. Er faltete einen Zettel auseinander und atmete noch einmal tief durch:
“Präsidentin Roslin hat Ihnen bereits berichtet, was wir demnächst von den Menschen der Erde erhalten werden. Doch es geht nicht ohne Gegenleistungen von unserer Seite. Wir haben Ihnen bereits die Unterlagen über die Zylonen weitergegeben. Außerdem wurde vereinbart, den Menschen die Baupläne und Konstruktionspläne für Viper, Raptor und den Kampfstern der Galactica-Klasse zu überreichen, sobald wir die erste Lieferung erhalten haben.
Ich habe mit General O’Neill ebenfalls einen weiteren Gesprächstermin vereinbart. Über die Ergebnisse werde ich die Präsidentin informieren, die Sie dann wiederum benachrichtigen wird.
Das wäre erst einmal alles.
Frau Präsident, Sie sind nun wieder an der Reihe”, beendete der Admiral seine Ausführungen, und überließ seinen Platz Laura Roslin.
“Nun können Sie alle ihre Fragen stellen”, forderte die Präsidentin die Zuhörer auf und erteilte einer der sich meldenden weiblichen Reporterin das Wort.
“Wann werden die Schiffe der Flotte die Lieferungen erhalten, die Sie erwähnt haben?”
“Captain Thrace, Captain Agathon und Lieutenant Agathon befinden sich zurzeit an Bord der Phoenix, um mit einem Team, das von Doktor Jackson unterstützt wird, einen Plan zu erstellen. Mit einem Ergebnis sowie den Abschluss der ersten Lieferungen rechnen wir in den nächsten 12 Stunden”, antwortete Admiral Adama.
“Admiral Adama. Ist es nicht ein Sicherheitsrisiko, diesen fremden Menschen zu vertrauen und ihnen diese Gegenleistung zu geben?”
“Diese Menschen haben eine lange Reise hinter sich. Sie haben uns im Kampf gegen die Zylonen geholfen. General O’Neill hat einen Bericht vorgelegt, in dem stand, dass die Galactica einige Schäden aufweist. Ich habe es auf Grundlage dieses Berichtes nachprüfen lassen, und es traf zu. Die Schäden werden gerade ausgebessert”, antwortete wiederum der Admiral.
“Wann werden wir die Reise zur Erde fortsetzen, Frau Präsident?”
“Sobald wir weitere Gespräche geführt haben sowie einige Probleme behoben worden sind”, entgegnete Roslin.
“Es gibt ein Problem mit dem Überlichtantrieb, das noch dringend gelöst werden muss, da wir unterschiedliche haben”, ergänzte der Admiral.
Phoenix, Kantine A
Zur selben Zeit, als die Pressekonferenz an Bord der Colonial One stattfand, saßen Captain Thrace, Captain Agathon, Lieutenant Agathon, Doktor Jackson, Sergeant Siler und Sergeant Parker zusammen, um einen Plan auszuarbeiten.
Bevor Sharon “Athena” Agathon an Bord kommen durfte, ließ sich General O’Neill von Admiral Adama, Captain Thrace und Captain Agathon überzeugen, der Zylonin zu vertrauen, da sie auf der Seite der Menschen stand.
“… dies dürfte kein allzu großes Problem sein. Die Transportbehälter und -kisten sind markiert und beschriftet; unsere und ebenso die, die Sie erhalten”, versicherte Siler.
“Gut. Das Beste wäre, wenn man die Fracht, die für uns ist, in die Landebuchten bringt. Dort können wir sie mit unseren Raptor abholen”, schlug Starbuck vor.
“Hört sich nach einem guten Vorschlag an, Kara. Am besten, wir fangen mit der Asklepios an, damit der benötigte Platz frei wird. Sergeant Siler, Sie und Ihr Team bereiten alles dafür vor”, stimmte Daniel der Idee zu.
“In Ordnung, Sir”, sagte Siler.
Zylonische Flotte
Natalie’ Basisschiff
Nachdem man noch einmal versucht hatte, Cavil umzustimmen, kehrten nun die Sechsen, die Zweien und die Achten auf das Basisschiff zurück, das von Natalie, einer Sechs, geführt wurde, um über die aktuelle Situation zu beraten. Alle drei Modelle waren sich nach kurzer Zeit schnell einig. “Unternehmen wir noch einen letzten Versuch, um unsere Brüder und die eine Acht, Boomer, umzustimmen, den Vorgang an den Raidern und Zenturios zu beenden und rückgängig zu machen, denn sonst sind wir wirklich nicht besser als die Menschen”, erklärte Natalie.
“Wir sind damit einverstanden, noch einen Versuch zu unternehmen”, stimmte eine Sharon, eine Acht, zu. „Und auch die Nummer 3, D’Anna, wieder zurückzuholen“, setzte sie noch hinzu.
“Gut, dann laden wir sie ein, zu uns zu kommen”, äußerte sich Leoben zufrieden.
Koloniale Flotte / Erdflotte
Colonial One
Endlich war die Pressekonferenz beendet und die Presse verließ nach und nach das Raumschiff, das nun die Regierung der 12. Kolonien nach der Zerstörung der Cloud 9 beherbergte.
Anschließend setzten sich die Präsidentin und ihr Vizepräsident mit dem Zwölferrat zusammen, um die Stichpunkte, die man mit den Vertretern der Erde erstellt hatte, durchzugehen.
“Meine sehr geehrten Mitglieder des Zwölferrates. Ich bitte Sie alle inständig, den ersten Punkt vertraulich und geheim vor der Öffentlichkeit zu halten”, eröffnete Präsidentin Laura Roslin die Sitzung.
Alle sicherten ihre Verschwiegenheit zu, wenn auch zum Teil nur zögernd.
“Und was wäre das?”, fragte der Vertreter Picons neugierig.
“Nun reden Sie schon, Frau Präsident. Das wird sicherlich alle sehr überraschen”, forderte Tom Zarek, der Vizepräsident sie auf.
Präsidentin Roslin sammelte sich noch einmal kurz, bevor sie weiter sprach: “Ich muss Ihnen mitteilen, dass unser Ziel nicht die Erde ist, sondern ein anderer Planet in einer anderen Galaxie …”
“Wie bitte?”
“Was?”
“Weswegen?”
“Wieso?”
“Weshalb?”
“Nun ist die Katze aus dem Sack”, brummte Admiral Adama leise, verließ das Abteil, und ging nach unten, um sich abholen zu lassen. Er wurde mit dem Raptor abgeholt, der von der Phoenix mit Starbuck, Helo und Athena an Bord zurückkehrte.
“Gute Nachrichten, Admiral”, wurde er von Starbuck begrüßt. „Die Verteilung wird demnächst beginnen. Genau in diesen Moment werden die ersten Kisten und Behälter an Bord der Asklepios und der Phoenix für den Transport vorbereitet.”
“Das sind verdammt gute Neuigkeiten. Sobald wir wieder auf der Galactica sind, trommeln Sie mir alle Piloten, die mit Raptor die Fracht abholen sollen, zusammen Kara!”, ordnete der Admiral zufrieden an, während er in den Raptor stieg, der von Athena geflogen wurde.
In dem Raum, wo der Zwölferrat tagte, versuchte derweil die Präsidentin den anwesenden Ratsmitgliedern geduldig zu erklären, warum es nicht zur Erde gehen wird, und das morgen Vertreter der Erde zu einem weiteren Gespräch auf die Colonial One kommen werden.
“…, darum bitte ich Sie, diese Leute zu befragen”, bat Laura Roslin noch am Ende.
Phoenix, Bibliothek
“Ah, hier sind Sie, Doktor Jackson. Anise vermutete, dass ich Sie hier antreffe”, sagte Woolsey, als er die Bibliothek betrat. Daniel suchte sich derweil weiter einige Bücher zusammen.
“Ja. Ich bin dabei, etwas Material über die Erde zusammenzutragen. Somit können wir besser erklären, um was es geht und wo die Schwerpunkte liegen, wenn wir uns morgen mit der politischen Führung der Kolonien auseinandersetzen müssen”, erklärte Daniel, während er einen Weltatlas in einen Karton ablegte.
“Gute Idee“, nickte Richard Woolsey. „Ich habe Monsieur La Pierre, Mister Chapman, Miss Xiaoyi und Miss Markova bereits Bescheid gegeben. Außerdem wollte ich Ihnen noch einmal danken, dass Sie uns morgen wieder helfen werden.”
Der Archäologe winkte ab.
“Deswegen bin ich ja hier, also nicht der Rede wert. Dann sehen wir uns morgen früh um 06:00 Uhr.”
“Ja. Ich hole Sie dann morgen früh ab. Gute Nacht, Doktor Jackson”, entgegnete Richard, als er sich von Daniel verabschiedete.
Phoenix, Thor’ Labor
“Also, was gibt es?”, fragte Jack O’Neill, als er das Labor von Thor betrat, indem gerade der Asgard gemeinsam mit Samantha Carter arbeitete.
“Wie Ihnen bekannt sein dürfte, besitzen die kolonialen Schiffe einen anderen Überlichtantrieb als wir, Sir”, fing Colonel Carter an und Jack nickte kurz. “Es ist nahezu unmöglich, alle Schiffe dieser Flotte mit unseren Hyperraumantrieben und -generatoren, sowie Naquadahgeneratoren auszurüsten. Für diese Option haben wir nicht genügend dabei”, erklärte sie weiter.
“Ja. Und schon eine brillante Idee?”, fragte General O’Neill.
“Thor und ich haben bisher vier Optionen besprochen. Die Erste ist: Wir entwickeln und produzieren mit Hilfe des Asgardcomputers noch 40 weitere Hyperraumantriebe und -generatoren, und noch genauso viele Naquadahgeneratoren.
Option 2: Wir statten nur die 10 größten Schiffe, inklusive der Galactica damit aus. Die dritte Option: Die Schiffe der Erdflotte nehmen die Schiffe der kolonialen Flotte im Schlepptau mit sich. Dasselbe Prinzip, was Thor vor ein paar Jahren angewendet hat, als er uns mit der Prometheus in die Heimatgalaxie der Asgard brachte.
Die vierte Option wäre, eines unserer Schiffe, am besten die Icarus, in die Milchstraße zu schicken, um Hilfe von den Asgard zu bitten“, listete Colonel Carter dem General in Kurzfassung die Möglichkeiten auf. „Da fällt mir aber gerade noch eine weitere Option ein.“ In Samanthas Gesicht arbeitete es. „Wir könnten die erste und zweite Option notfalls kombinieren.”
General O’Neill überlegte kurz.
“Welche der fünf Optionen wäre wohl die sinnvollste?”
Er registrierte außerdem, dass sich der Asgard bisher raushielt - noch.
Colonel Carter sah nun hilfesuchend den kleinen grauen Außerirdischen an.
“Wir brauchen für alle Optionen sehr viel Energie. Besonders die Optionen eins und drei würden unsere ZPM’ wegen des hohen Energieverbrauchs fast leeren, und damit auch unsere Schilde schwächen. Es ist somit deine Entscheidung, O’Neill”, entgegnete Thor und schob somit die Verantwortung an Jack weiter.
Während der General wieder nachdachte, äußerte sich Carter noch einmal zu den einzelnen Möglichkeiten, die bestanden:
“Sir. Zu Option eins möchte ich noch ergänzen, dass die Zeit, die wir benötigen, um alle Schiffe der Flotte auszurüsten sehr lange dauern würde. Und bei der vierten Option, würde es ebenfalls sehr lange dauern, bis die Icarus - auch mit der Hilfe der Asgard - uns und diese Flotte findet. Wir können nicht die ganze Zeit an einem Fleck bleiben, dafür reichen unsere Ressourcen nicht aus, um es mit der gesamten Flotte der Zylonen aufzunehmen”, erklärte Sam, um ihrem Vorgesetzten bei der Entscheidung zu helfen.
“Danke Carter, danke Thor. Also fallen die Möglichkeiten Nummer 1, 3 und 4 aus. Arbeitet bitte Pläne für die Lösungen Nummer 2 und 5 aus! Ich treffe mich morgen mit Admiral Adama auf der Galactica, da kann ich ihm und auch der Präsidentin die Vorschläge unterbreiten … Obwohl, gebt Daniel oder Woolsey Bescheid, dann können diese die Präsidentin Roslin davon in Kenntnis setzen! Denn die Entscheidung liegt bei den Kolonien, ob sie mit uns mitwollen, oder nicht”, entschied General O’Neill. Danach verabschiedete er sich und verließ das Labor wieder, um in sein Quartier zu gehen.
“Na dann, machen wir uns mal an die Arbeit.”
Sam blickte den Asgard auffordernd an. Dieser nickte und zusammen machten sie sich ans Werk.
Heute fangen wir mit den ersten 3 Folgen von Season 2.1 an.
Viel Spaß beim Lesen

Stargate: Battlestar Galactica
Titel: Stargate: Battlestar Galactica - Season 2.1, 2.2
Autor: Jonathan J. O´Neill
Beta: Liljana
Rating: FSK 14
Crossover: aus den Serien BSG/SG1/SGA mit den bekannten Charakteren
Pairings: die aus den Serien
Anmerkungen:
1. Alle Rechte von Stargate SG-1 und Atlantis sind Eigentum von MGM, und alle Rechte von Battlestar Galactica sind Eigentum von Universal.
2. Ich schreibe diese FF nur zum Spaß und an der Freude, nicht um damit Geld zu verdienen.
3. Die Geschehnisse sind frei erfunden, und verlaufen anders als in den Serien. Doch wird natürlich einigen, die sich mit beiden Serien auskennen, so einiges vertraut vorkommen.
4. Die Geschehnisse schildern die Erlebnisse von Kara “Starbuck” Thrace, die hier in der Version wirklich auf der Erde (von uns) gelandet war, und mit Hilfe der Menschen von der Erde zu ihrer Flotte zurückfindet, dies war die 1. Season, in der 2. Season, dann die Reise der Kolonialen Flotte mit Hilfe von Jack O´Neill in eine neue Heimat.
5. Auf Grund des Umfangs der zweiten Season wird diese in 2.1 und 2.2 in jeweils elf Folgen unterteilt.
Stargate: Battlestar Galactica
Season 2.1
2.01 First Contact
Andromeda-Galaxie
Ionischer / Planetarischer Nebel
Koloniale Flotte / Erdflotte
Galactica CIC
“Admiral, die vier unbekannten Schiffe, die vor kurzem auf dem DRADIS aufgetaucht sind, haben Kurs auf unsere Flotte gesetzt”, meldete Gaeta, der blass geworden war.
“Das war’ dann wohl. Es war mir eine Ehre, mit Ihnen zusammen…”, begann Adama.
“Sir, unsere Viper berichten, dass das größte der vier Schiffe zurückgeblieben ist, und mehrere Viper gestartet hat, die die Zylonenjäger angreifen. Die drei kleinen Kreuzer beziehen Stellung zu unserer Flotte. Sie bilden eine Art Schutzzone, und fangen die Raketen der Basisschiffe ab, die die zivilen Schiffe zerstören würden, mit den Schiffskörpern ab. Auch zerstören sie durch ihr Abwehrfeuer sich nährende Jäger der Zylonen”, meldete Gaeta, und unterbrach damit mit dieser Meldung, die Rede seines Vorgesetzten.
“Was sagen Sie da Gaeta… Was im Namen der Götter geht da draußen vor?”, fragte Colonel Tigh.
“Die wichtige Frage lautet: Wer ist unserer mysteriösen Retter?”, korrigierte Adama.
“Sir, das Flaggschiff hat Kontakt zu uns aufgenommen”, meldete Dualla.
“Stellen Sie auf Lautsprecher, Dee!”, verlangte Admiral Adama, und nahm den Hörer von der Konsole, um zu antworten.
“Hier spricht Major General Jack O’Neill von der United States Air Force, an Bord des Erdschiffs U.S.S. Phoenix, kommandierender Offizier der Erdflotte. Die anderen Schiffe, die bereits zu Ihnen gestoßen sind, sind die Korolev, die Icarus und die Asklepios, die von Colonel Chekov, Colonel Kirkland und Colonel Ronson kommandiert werden… Wir sind hier, um Ihnen zu helfen...”, erklang eine Stimme aus den Lautsprechern des CIC, der Galactica.
Woanders auf der Galactica, war Gaius Baltar bis vor kurzem durch die Gänge gewandert. Bis er auf ein paar Leute getroffen war. Er glaubte, man würde ihn nun umbringen, doch es waren die Frauen, die ihn besucht hatten und zu seinen Anhängern gehörten. Sie beruhigten Baltar und brachten diesen in Sicherheit.
Zivile Schiffe
An Bord der zivilen Schiffe, war man von den Erdschiffen völlig überrascht worden. Passagiere, die sich an Bord befanden, und auch einen Platz am Fenster hatten, versuchten etwas von dem Kampf im All mitzubekommen. Doch die drei Kreuzer der Erde verdeckten zum Teil die Sicht auf das Geschehen. Als die Schiffe der Erde von den Raketen der Zylonen getroffen wurden, leuchteten die Schutzschilde, die diese umgaben kurz blau auf.
Brücke der Asklepios
An Bord der Asklepios herrschte sehr hohe Anspannung, das Schiff von Colonel Ronson hatte zwar Waffen, doch es war ein Lazarett- und Transportschiff, und deswegen nur im Besitz der Primärwaffen. Es befanden sich überwiegend Ärzte, Sanitäter, Krankenhelfer und Wissenschaftler an Bord.
“Mit was zum Kuckuck schießen die Zylonen da auf uns?”, fragte Ronson, als erneut einige Treffer auf den Schilden aufprallten.
“Sie schießen mit Kernwaffen”, meldete Captain Murray, “zum Glück sind wir durch unsere Schilde vor der Strahlung geschützt.”
“Wenn die Dinger die zivilen Schiffe der Flüchtlinge getroffen hätten…”, stockte Ronson und sprach nicht weiter.
Galactica, CIC
Admiral Adama schaute immer noch seinen XO an, es dauerte einige Minuten bis er die Nachricht verarbeitet hatte.
“Hier spricht Admiral William Adama, Commander der Galactica. Major General O’Neill, sagten Sie gerade, dass Sie von der Erde kommen?”, fragte der Admiral nach, um sicher zu sein nicht nur zu träumen.
“Ja, es ist wahr. Und sagen Sie bitte nur General O’Neill, Admiral”, bat Jack, nachdem er über Funk bestätigt hatte, “Captain Thrace, hat uns viel über Sie und alle anderen erzählt, und nun sind wir hier… Ich schlage vor, dass wir uns erst einmal um diese Blechheinis kümmern, damit wir uns ungestört unterhalten können.”
“Einverstanden. Ich würde noch vorschlagen einen Kanal offen zu lassen, damit wir die Verteidigung besser durchführen können”, ergänzte Adama.
“Wird gerade veranlasst”, bestätigte O’Neill.
Colonel Tigh und einige andere waren immer noch völlig perplex, da man Starbuck für tot gehalten hatte, und nun hörte man über Funk von Zeit zu Zeit ihre Stimme.
Phoenix
Die Phoenix hatte nun die Koloniale Flotte erreicht, und nahm dieselbe Position, wie die anderen drei Schiffe der Erdflotte ein. Kaum hatte sie ihre Stellung eingenommen, schlugen auch schon die ersten Raketen der Zylonen auf den Schilden auf.
Brücke der Korolev
“Colonel, die Zylonen schicken verstärkt schwere Jäger”, meldete ein Offizier.
“Sofort alle verfügbaren 302er starten! Sie sollen diese Jäger verfolgen und zerstören!”, befahl Chekov.
Kurz darauf starteten die ersten F-302er, um in den Kampf einzugreifen.
Brücke der Phoenix
“…, darum General O’Neill, habe ich bereits die 302er der Korolev starten lassen, um Jagd auf die schweren Jäger machen zu lassen. Ich schlage vor, dass die Phoenix, die Icarus und die Asklepios ihre F-302- Staffeln ebenfalls in den Kampf schicken, weil wir sonst keinen ausreichenden Schutz für die zivilen Schiffe gewährleisten können”, meldete sich Colonel Chekov per Videoübertragung bei der Phoenix.
“Da dürften Sie Recht haben, Chekov, dem stimme ich zu… Achtung: Hier spricht General O’Neill, sofort alle F-302er starten! Colonel Kirkland, Colonel Ronson Sie veranlassen dasselbe!”, ordnete O’Neill an.
Nach fünf Minuten waren alle F-302er, die bisher noch startbereit warteten gestartet.
Zylonische Flotte
Die Zylonen wurden völlig von dem Auftauchen der fremden Flotte überrascht.
“Wo sind denn bloß diese vier Schiffe hergekommen?”, fragte einer der Doral’.
“Keine Ahnung. Sie helfen den Menschen, indem sie unsere Jäger zerstören und eigene gestartet haben”, meinte eine der Sharon’.
“Ist doch egal, wer die sind offenbar besitzen diese Schiffe keine anderen Waffen. Also weiter angreifen! Unsere Jäger sollen ihre Linien durchbrechen oder umfliegen, und die Menschheit endgültig auslöschen!”, ordnete einer der Cavil’ an.
Koloniale Flotte / Erdflotte
Zwischen den beiden Flotten tobte nun eine heftige Weltraumschlacht, indem es um das Überleben der Flüchtlinge ging. Durch die Hilfe der vier Schiffe von der Erde, hatten es die Zylonen noch schwerer ihr Ziel umzusetzen. Die Jäger der Zylonen wurden vom Abwehrfeuer der Galactica oder von den Railguns der Raumschiffe der Erde zerstört. Die bisherigen wenigen Raider und schweren Jäger der Zylonen, die es geschafft hatten die Verteidigungslinien zu durchbrechen, wurden nun von den Vipern der Galactica, sowie den F-302er gestellt und eliminiert. Doch den Zylonen gelang es trotz der Bemühungen, die ersten Treffer zu erzielen und einige Schiffe der Zivilisten zu zerstören.
“Lieutenant Rogers, abtauchen! Abtauchen!”, befahl Mitchell. Doch es war bereits zu spät, die Viper des jungen Piloten, wurde von den Geschossen eines Zylonenjägers in Stücke gerissen. Dafür eliminierte Colonel Mitchell den Jäger der Zylonen nur wenige Sekunden später.
“Komm her, du verdammter Toaster… das ist für dich”, schrie Starbuck, betätigte den Abzug, und nahm bereits den nächsten Zylon ins Visier.
“Und jetzt bist du dran, verfluchter Toaster.”
Das Kampfgeschehen verlagerte sich, was für die Menschen sehr ungünstig war, immer mehr zunehmend in die Nähe der eigenen Flotte. Nun gab es auch vermehrt Kämpfe zwischen den zivilen Schiffen, und die Viper und 302er hatten Mühe, die Zylonenjäger daran zu hindern ihr Ziel zu erreichen.
“Phoenix, hier ist Mitchell. Wir haben gerade Snow, Ince und Androv verloren”, gab der Colonel per Funk durch, und hörte General O’Neill, wegen der steigenden Ausfälle und Verluste fluchen.
“Hot Dog, Vorsicht! Hinter Dir sind zwei!”, warnte Lee, und beeilte sich, um dem Lieutenant zu helfen.
“Ich komme”, verkündete Kara Thrace, und eilte ebenfalls zu Hilfe.
Nach kurzer Zeit hatte sie Costanza erreicht, und nahm sich einen der Zylonen vor.
Sam Anders flog, an einer anderen Position, innerhalb der Flotte, zwischen den zivilen Schiffen hinter einem Raider hinterher. Anders hatte vor kurzem seinen Flügelmann verloren, das heißt er ist von diesem getrennt worden.
“Okay, okay. Jetzt hab ich dich”, murmelte Sam, betätigte den Abzug - doch nichts geschah. Panik stieg in ihm auf, als der Zylon langsam wendete, Sam hatte vergessen zu entsichern. Schweiß bedeckte nun seine Stirn. Nun hatte sich der zylonische Jäger zu ihm zugewandt, währenddessen explodierte in seiner Nähe ein kleiner ziviler Transporter. Die Zeit schien stillzustehen. Das rote Auge des Zylonen tastete Anders ab, dessen Auge ein Signal aussendete. Der Raider verschloss den Schlitz, wendete und flog davon. Der ehemalige Pyramidspieler atmete auf, er ahnte, warum ihn der Zylon verschont hatte.
Brücke der Phoenix
General O’Neill überlegte kurz, was er tun könnte, um dem Treiben ein Ende zu setzen und den Zylonen einen Denkzettel zu verpassen, den diese nicht mehr so schnell vergessen würden. Jack erkundigte sich bei Thor, ob die Asgardwaffen einsatzbereit seien, was der kleine Außerirdische bejahte.
“Okay. Mir reicht das jetzt… Galactica, hier ist General O‘Neill, ich werde nun mit der Phoenix die Basisschiffe der Zylonen angreifen, und damit den Zylonen… hoffentlich einen ordentlichen Tritt in deren Blechhintern verpassen”, gab O’Neill über einen sicheren Kanal an den Kampfstern weiter.
Nachdem er sich entschieden und seinen Plan, Admiral Adama über Funk angekündigt hatte, bemerkte O’Neill nun, wie sich die Jäger der Zylonen nun zurück zu ihren Basisschiffen begaben.
“Was ist denn nun los?”, fragte Jack O’Neill ratlos.
“Lieutenant Simmons, ich muss mit Admiral Adama sprechen! Ich brauche eine Bestätigung”, sagte der General anschließend. Er nahm an, dass sich die Zylonen zurückzogen, um sich neu zu formieren und dann erneut angreifen würden.
Galactica, CIC
“Admiral. General O’Neill, will dringend mit Ihnen sprechen”, meldete Dualla.
“Stellen Sie durch, Dee!”, verlangte Adama, und nahm den Hörer in die Hand.
“Admiral Adama, hier ist O’Neill. Ziehen sich die Zylonen zurück oder formieren sie sich neu? Ich brauche eine Bestätigung.”
“General, ich kann Ihnen nur bestätigen, dass sich die Zylonen zurück zu ihren Basisschiffen begeben. Keine Ahnung, wieso”, antwortete Adama, nachdem er noch einmal einen prüfenden Blick, auf den Bildschirm des DRADIS über sich, getätigt hatte.
“Aber wieso? Die Zylonen hatten uns doch, und hätten den größten Teil der zivilen Flotte zerstören können”, wunderte sich Colonel Tigh.
“Das wollte ich auch gerade sagen”, hörte man aus dem Lautsprecher O’Neill’ Stimme, der dem XO, der Galactica zustimmte.
Brücke der Phoenix
“Thor, Plasmawaffen laden, und auf mein Zeichen abfeuern! Ziele auf das zentrale Schiff, welches uns am nächsten liegt!”, forderte O’Neill.
“Verstanden, O’Neill. Waffen sind bereit”, antwortete der Asgard.
“Gut. Dann Feuer frei!”, sagte Jack.
Die gesamte zylonische Flotte verschwand in hellen Blitzen, gerade als die Phoenix ihre Hauptwaffen abfeuerte. Die blauen Strahlen verschwanden im Nebel.
“Was war denn das?… Admiral Adama, was ist da gerade passiert?”, fragte O’Neill.
Galactica, CIC
“Admiral. Sir, die Zylonen sind weggesprungen”, berichtete Gaeta, als gerade gleichzeitig über Lautsprecher, die Frage von O’Neill einging.
“Was geht da nur vor?”, fragte Admiral Adama überrascht.
“Ich weiß es nicht, Bill”, antwortete Saul Tigh, obwohl er ahnte, weshalb die Zylonen ihren Angriff abgebrochen hatten.
“General O’Neill, sind Sie noch dran?… Die Zylonen sind weggesprungen, keine Ahnung weshalb. Hätten ihre Waffen, die Basisschiffe zerstört?”, sagte Adama, als er sich über Funk dem Commander der Phoenix zuwandte.
“Ja, Thor und Colonel Carter haben gemeint, dass vier bis sechs Treffer dafür gerecht hätten. Doch gerade als wir gefeuert hatten, haben die Zylonen die Partie verlassen”, antwortete General O’Neill.
“General, ich schlage vor, dass wir alle Viper und ihre Jäger einsammeln, sowie die Piloten, die da draußen sind. Wir schicken dafür unsere Raptor raus, um alle zu bergen”, empfahl Adama.
“Ist gut Admiral Adama, wir hatten euch den Rücken frei”, sagte Jack.
Ein paar Minuten später, fing man damit an Piloten und Trümmer zu bergen. Die Galactica schickte ihre Raptor los, und die Schiffe der Erdflotte setzte dafür ihre Beamtechnologie ein.
Zylonische Flotte
Rund 20 Lichtjahre entfernt, tauchten die Basisschiffe der Zylonen wieder auf. Auf den Basisschiffen herrschte bei den sechs aktiven menschlichen Zylonenmodellen (das Modell Nummer Drei, war eingefroren worden) Verwirrung.
Keiner wusste, wieso und weshalb die Jäger zurückgekehrt waren, und die Basisschiffe einen Sprung durch geführt hatten. Obwohl man zumindest einen Großteil der zivilen Schiffe, der Menschen hätte zerstören können, bis sie weggesprungen wären.
Ionischer / Planetarischer Nebel
Koloniale Flotte / Erdflotte
Galactica, CIC
“Admiral. Die FTL-Antriebe aller zivilen Schiffe sind wieder einsatzbereit”, verkündete Lieutenant Gaeta, die gute Nachricht im CIC.
“Sehr gut, die Flotte soll sich zum Sprung bereitmachen! Petty Officer Dualla, geben Sie mir die Phoenix, ich will mit General O’Neill reden und ihm unsere neuen Zielkoordinaten mitteilen!”, ordnete Admiral Adama an.
“Ist das klug, Bill? Wir wissen nichts über diese Leute”, sprach Colonel Tigh seine Bedenken, über die Absichten seines Vorgesetzten aus.
“Ohne diese Leute wäre ein Großteil unserer Flotte vernichtet worden, Saul”, entgegnete der Admiral.
“Sir, alle Raptor und Viper sind sicher gelandet, und die Verbindung zur Phoenix besteht”, meldete Dee.
In den nächsten Minuten gab die Galactica die Koordinaten bekannt, wo die Flotte
hinspringen würde. Colonel Carter nahm diese entgegen.
Kurz darauf sprang die zivile Flotte weg, und verließ den Nebel.
Nachdem die Phoenix den Erhalt der Koordinaten bestätigt hatte, verschwand auch die Galactica.
Zylonische Flotte
Cavil, einer der Nummer Eins-Modelle tobte: “Was ist nur in die Jäger gefahren, was sollte das? Fest steht, dass wir wahrscheinlich nie wieder eine solche Chance bekommen werden, die menschliche Rasse ein für alle mal auszulöschen.”
“Vermutlich hat sich die Situation geändert”, überlegte eine der Sechsen.
“In wie fern hat sich was geändert?”, blaffte Cavil verärgert.
“Die letzten Fünf befinden sich unter den Menschen in der Flotte, deswegen haben sie den Angriff abgebrochen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht”, antwortete eine andere Sechs.
“Das wird ja immer besser”, brummte Cavil.
“Ich will, dass das Problem bei den Jägern behoben wird!”, ergänzte er fordernd, nach einer kurzen Überlegung.
Dieser Vorschlag gefiel den Zylonenmodellen Zwei, Sechs und Acht überhaupt nicht.
“Du beabsichtigst den Jägern den freien Willen zu nehmen?”, fragte einer der Leoben’ nach, um sicher zu gehen.
“Nicht nur den Jägern, wenn es sein muss auch den Zenturios”, antwortete Cavil
“Dann sind wir nicht besser, als die Menschen. Das kannst Du nicht machen”, protestierte eine weitere Sechs.
“Oh, es ist aber notwendig. Und wir fangen sofort damit an”, wiegelte Cavil ab.
Die anderen Einser und die anderen zwei Zylonenmodelle, die Vierer und Fünfer schlossen sich ihm an, um auf ihre Basisschiffe zurückzukehren, und ließen die anderen Modelle mit ratlosen Gesichtern zurück.
Koloniale Flotte / Erdflotte
Brücke der Phoenix
“Die Korolev, die Icarus und die Asklepios bestätigen den Erhalt der Koordinaten. Alle 302er und unsere Viper, außer natürlich den erlittenen Verlusten, befinden sich an Bord, bis auf Captain Thrace”, berichtete Carter.
“Aha, Starbuck ist also auf der Galactica gelandet. Dann wollen wir mal diesen Ort verlassen. Kurs setzen, auf die neuen Koordinaten, die wir bekommen haben! Captain Thompson, bringen Sie uns in den Hyperraum! Sie Lieutenant Simmons, melden Mister Woolsey, dass er sich für die ersten Gespräche bereithalten soll!”, ordnete O’Neill an, und erteilte seine Befehle.
Nachdem die anderen drei Schiffe seines Kommandos im Hyperraum verschwunden waren, verschwand auch die Phoenix.
Nach einen kurzen Flug, rund 18 Lichtjahre von dem Nebel entfernt, vereinte man sich wieder mit der Kolonialen Flotte.
Backbord-Hangar der Galactica
William Adama und Saul Tigh, hatten sich zu dem Backbord-Hangardeck begeben, sie wollten sich persönlich davon überzeugen, das Starbuck wirklich noch lebt. Beide Männer blieben oben im Gang stehen, und der Admiral stützte sich am Geländer ab, als die Viper von Captain Thrace, gerade auf das Deck geschoben wurde. Als der Jäger auf einer Position abgestellt worden war, öffnete Kara das Cockpit.
“Hallo Leute. Na habt ihr mich vermisst?”, fragte sie grinsend, während sie aus der Viper kletterte.
“Ja, aber wir hatten angenommen Du wärst für immer verloren… also tot. Ich habe deine Viper in einem grellen Lichtblitz verschwinden sehen. Außerdem warst Du über zwei Monate weg”, antwortete Lee Adama, als er ihr gegenübertrat.
“Die Viper ist praktisch aus der Fertigung”, sagte Chief Galen Tyrol, der die Viper begutachtet hatte. Der Admiral und sein XO standen immer noch oben am Geländer, und beobachteten die Szene weiterhin interessiert.
Auch alle anderen anwesenden Piloten und Deckarbeiter, waren bisher immer noch sehr zurückhaltend gegenüber Captain Kara Thrace, darunter auch ihre Freunde Apollo, Helo und Athena. Starbuck hatte so etwas schon befürchtet.
“He, was ist denn los mit euch? Stimmt irgendetwas nicht?”, fragte Kara beinahe schon wütend, denn sie war sichtlich enttäuscht, dass ihr eine gewisse Kälte entgegenkam.
“Kara”, sagte Sam Anders, eilte auf Captain Thrace zu und bahnte sich dabei einen Weg durch die Leute. Als er bei ihr ankam, umarmte er seine Frau und sie ihn.
“Nanu, wie siehst Du denn aus? Was hast Du da an, Sammy? Lass mal sehen”, fragte Starbuck irritiert, als sie sich ihren Mann musterte, der die Pilotenkleidung der Viper- und Raptorpiloten trug.
“Ist ‘ne Menge passiert, seitdem Du vor über zwei Monaten verschwunden bist”, antwortete Sam lächelnd.
Nun trat auch Lee Adama näher, und umarmte Kara Thrace ebenfalls.
“Hallo, Admiral Adama, Sir. Hallo Colonel”, rief Starbuck, die nun William Adama und Saul Tigh oben stehen sah.
Nach wenigen Minuten trat auch der Admiral, Starbuck gegenüber. Und nachdem er ihr lange in die Augen geblickt hatte, schloss er sie erleichtert und mit Tränen in den Augen in die Arme. Adama war froh darüber Kara wiederzusehen, liebte er sie trotz ihres Charakters wie eine Tochter.
2.02 Face To Face
Andromeda-Galaxie
Koloniale Flotte / Erdflotte
Brücke der Phoenix
General O’Neill befand sich gerade mal wieder auf der Brücke, da er mit Admiral Adama sprechen wollte, außerdem erwartete er die Berichte von den Schiffen seiner Flotte.
“…Colonel Kirkland, ich brauche immer noch Ihren Bericht, von dem Kampf, den wir an den Planetarischer Nebel hatten! Eine Kurzfassung, mit allen Daten genügt!”, sagte Jack O’Neill in sein Mikro, des Headsets. Der Commander der Icarus, war der Letzte der den Bericht noch einreichen musste.
“Ich schicke Ihnen den Bericht, innerhalb der nächsten 12 Stunden zu, Sir”, antwortete Kirkland.
“Okay, aber keine Minute länger”, meinte der General, und lachte kurz auf.
Nun nahm er wieder Kontakt zur Galactica auf.
“Hier ist General O’Neill, von der Phoenix. Lieutenant Dualla, ist Admiral Adama wieder auf ihrer Brücke, im CIC?”, fragte Jack nach.
“Der Admiral war kurz im Backbord-Hangardeck, und müsste sich bereits wieder auf dem Rückweg befinden, Sir”, antwortete die Kommunikationsoffizierin der Galactica.
“Gut. Ah, richten Sie dem Admiral bitte aus, dass ich mit ihm sprechen möchte”, sagte General O’Neill, dann legte er, nachdem Dualla bestätigt hatte das Headset ab.
Nun hatte Jack die Zeit sich die ersten Berichte anzusehen, was er auch tat. Denn ein Bericht beunruhigte ihn, und würde auch den Admiral beschäftigen, deswegen musste er mit ihm reden. Es war der Bericht, den ihm Thor gegeben hatte, als er die Schiffe der Kolonialen Flotte nach Schäden gescandt hatte, insbesondere die Galactica.
Es dauerte noch ungefähr eine halbe Stunde, bis sich endlich die Galactica meldete.
“… Ja, Admiral Adama, einen Moment bitte. General O’Neill, Sir. Admiral Adama ist in der Leitung”, teilte Lieutenant Simmons seinem Commander mit.
In dem nun folgenden Gespräch, vereinbarten William Adama und Jack O’Neill ein erstes Gespräch in einem kleinen Kreis, mit dem wichtigsten Vertretern beider Seiten.
“…, und kommen Sie und ihre Leute, bitte nicht bis an die Zähne bewaffnet, auf die Galactica, General!”, empfahl Admiral Adama.
“Wo denken Sie hin, Admiral. Also bis in einer Stunde bei Ihnen auf der Galactica. Ich freue mich schon darauf, Sie und andere ihr Volk nun endlich persönlich kennenzulernen”, sagte O’Neill, nachdem sich beide auf die Galactica, als ersten Ort eines Treffens vereinbart hatten.
Kurz darauf verabschiedete man sich die beiden Männer voneinander, dann wurde die Verbindung wieder getrennt.
“Lieutenant Simmons, Sie rufen bitte Doktor Keller, Mister Woolsey und Doktor Jackson zur Jumper-Bucht, in den Steuerbord-Hangar! Außerdem werde ich noch Teal’c mitnehmen, sowie Sergeant Parker, Airman Bosworth, die den Jumper bewachen werden, und Lieutenant McBride, der mich als Adjutant begleiten wird! Colonel Carter, Sie haben die Brücke, während meiner Abwesenheit!”, ordnete General O’Neill an, bevor er mit Teal’c, die Brücke seines Schiffes verließ.
Admiral Adama’ Quartier, Galactica
Laura Roslin hatte um ein Treffen gebeten, bevor es ein erstes Gespräch mit einer Delegation der Erde gab, um mit William Adama ungestört sprechen zu können.
“Bill, so etwas müssen Sie vorher mit mir absprechen… es handelt sich hierbei immerhin… um einen Staatsbesuch”, versuchte Roslin zu erklären, und hatte etwas Mühe die richtigen Worte, in dieser Angelegenheit, zu finden.
“General O’Neill hatte darauf bestanden, da das erste Treffen auf der Galactica findet, so wie ich es vorschlagen hatte. Und ich stimme mit ihm überein, dieses erste Gespräch, welches in einem kleineren Kreis, und mit den wichtigsten Vertretern beider Seiten stattfindet, ohne großen Presserummel stattfinden zu lassen. Die Aufregung sollte sich erst einmal legen”, antwortete Admiral Adama, mit ruhiger und gelassener Stimme, im Flüsterton.
“Und, wer auf unserer Seite, nimmt an diesen Gipfeltreffen noch teil?”, fragte Präsidentin Laura Roslin.
“Colonel Tigh, Captain Thrace, Doktor Cottle, Lee Adama, und leider auch unserer Vizepräsident Tom Zarek”, antwortete der Admiral, während er Laura und sich selbst noch einen Drink eingoss.
“Die Pressevertreter sind außerdem von dem Treffen ausgeschlossen”, ergänzte er.
“Was?”, fragte die Präsidentin hustend, da sie sich verschluckt hatte.
“Sie können aber, nach dem Gipfeltreffen eine Erklärung abgeben. Es ist also kein offizieller Staatsbesuch”, erzählte Adama.
“Dann erfährt die Presse nach dem Treffen die Ergebnisse, sonst wendet sich noch Zarek an die Presse, um das Ganze für sich zu nutzen - egal, was bei dieser Sache herauskommt.
Galactica, CIC
“Hier ist die Galactica. Jumper 1, Sie haben Landeerlaubnis. Bitte begeben Sie sich zum Backbord Landedeck, und landen Sie auf der Landefläche 3. Wir kümmern uns dann um alles Weitere!”, teilte Dualla an, die den Flug des Jumpers überwachte, und General O‘Neill einwies.
“Verstanden Galactica. Setzen zur Landung an”, bestätigte O’Neill, der selbst den Jumper steuerte.
Galactica, Backbord-Hangardeck
Der Puddle Jumper wurde nun bereits auf das Hangardeck gezogen. “Wehe, die machen mir Beulen, Kratzer und Schrammen in den Jumper”, bemerkte Jack, als sie von der Deckcrew bewegt, und zu einer Parkposition gebracht wurden.
Auf dem Hangardeck hatten sich die meisten der Piloten, Marines und Deckarbeiter versammelt, und erwarteten gespannt auf die Ankunft der Menschen von der Erde.
Durch das Cockpitfensters des Fluggeräts, konnten viele von den Anwesenden Mitgliedern der Crew der Galactica, einige der Menschen erkennen, die sich darin befanden. Die Präsidentin, Admiral Adama, Colonel Tigh, Lee Adama, Doktor Cottle, Captain Thrace und der Vizepräsident Zarek befanden sich ebenfalls dort.
“Seht euch das an Leute, eine kleine Parade”, sagte O’Neill.
“So Mister Woolsey und ich gehen gemeinsam zuerst raus, Daniel und Doktor Keller folgen danach und Teal’c und Lieutenant McBride bilden den Abschluss! Sergeant Parker, Airman Bosworth, Sie beide bewachen beide den Jumper, und klopfen jedem auf die Finger der daran herumspielt! Doch zunächst kommen Sie beide mit heraus, aber Sie bleiben dann auf der Heckklappe des Puddle Jumpers stehen!”, erklärte General Jack O’Neill, und alle nickten verstehend.
“Äh, General, hätten Sie sich nicht wenigstens noch umziehen können?”, fragte Richard Woolsey, als er O’Neill ansah.
“Ups. Habe ich doch tatsächlich meine Paradeuniform in der Milchstraße vergessen”, grinste O’Neill, dann betätigte er den Schalter für die Heckklappe, und jeder hatte seine Unterlagen zur Hand, bis auf Jack, da Lieutenant McBride die Koffer des Generals trug.
“Achtung!”, empfahl der Admiral, als sich die Heckklappe des Puddle Jumpers gesenkt hatte, und die Insassen das Fluggerät verlassen hatten.
Alle anwesenden Crewmitglieder der Galactica, sowie Adama salutierten, als General O’Neill und seine Begleiter vor ihm standen. O’Neill und McBride salutierten ebenfalls, Woolsey, Keller, Jackson und Teal’c nickten kurz.
“General O’Neill, Mister Woolsey, Doktor Keller, Doktor Jackson, Mister Teal’c, Willkommen auf der Galactica. Wir freuen uns Sie endlich persönlich kennenzulernen”, begrüßte William Adama die Gäste, und reichte Jack O’Neill die rechte Hand. Der General ergriff diese, schüttelte sie kurz und sagte: “Die Freude ist ganz auf unserer Seite, Admiral. Präsidentin Roslin. Es ist uns eine Ehre, und ich möchte Ihnen meinen Respekt für ihre Leistung aussprechen, die alle Mitglieder ihres Volkes geleistet haben.”
Dann stellte er kurz noch einmal seine Begleitpersonen vor, und Adama tat dasselbe.
“Admiral Adama, zwei meiner Leute Sergeant Parker und Airman Bosworth, werden hier bleiben und auf unseren Jumper aufpassen”, sagte Jack zum Schluss, bevor man das Hangardeck verließ. Adama nickte kurz, dann ging er voraus.
Galactica, Offiziersmesse
Nach circa zwanzig Minuten, hatte man endlich die Offiziersmesse erreicht, die für das Treffen vorbereitet worden war. Auf den Weg dorthin, wurden die Menschen der Erde immer wieder gefragt, wie es auf der Erde sei, und ob die Reise dorthin lange dauern würde. Doch O’Neill und seine Begleiter schwiegen, wie vereinbart. Auch die Presse stellte Fragen, doch Laura Roslin und William Adama erklärten, dass es erst später, nach dem ersten Gespräch eine Pressekonferenz geben wird.
“Ja, meine Damen, meine Herren. Danke dass Sie alle gekommen sind. Wollen wir anfangen?”, fragte Präsidentin Roslin in die Runde, nachdem alle Platz genommen hatten, und die Tür ebenfalls verschlossen wurde.
“Ja, sehr gern, Frau Präsident”, antwortete Richard Woolsey.
Nun fing an Jack O’Neill zu berichten, wie er Kara Thrace getroffen hatte. Danach erzählte Woolsey von den Anweisungen, die man erhalten hatte, und die Koloniale Flotte nicht zur Erde zu führen, sondern zu einen anderen Planeten.
“Was? Sie wollen uns nur unsere Technologie abnehmen, und uns dann wohl im Stich lassen. Haben Sie überhaupt eine Ahnung, was wir durchgemacht haben? Einige von uns waren in Gefangenschaft der Zylonen, und nicht wenige haben ihr Leben in dieser, sowie in zahlreichen Angriffen verloren”, führte Zarek wütend auf.
Mister Woolsey wollte zu einer Entgegnung ansetzen, aber Daniel kam ihm zuvor.
“Wir werden Sie zuerst mit den angebotenen Mitteln beliefern. Captain Thrace hat uns alles berichtet, Herr Vizepräsident. Ich und auch General O’Neill befanden sich schon oft in der Gefangenschaft der Goa’uld - Systemlords. Wobei der General, einmal in einer sehr gefährlichen Lage war - er wurde gefoltert, getötet und wiederbelebt, und dies sehr oft”, führte der Archäologe auf.
Darauf wollte der Vizepräsident ebenfalls etwas erwidern, doch Laura Roslin verhinderte dies, sagte und bat, um eine Erklärung: “Tut uns leid, das wusste keiner von uns. Bitte erläutern sie uns, weshalb sie uns nicht zur Erde bringen können.”
“Das würde wohl nur jeden zu gern interessieren, warum man uns den Zugang zur Erde verweigert”, pflichtete Lee Adama bei.
“Das wurde bereits erklärt, doch ich kann es Ihnen allen noch einmal darlegen. Sie dürfen gern die Erde besuchen, doch nicht alle auf einmal, und nur ausgewählte Personen. Die Erde hat zahlreiche Konflikte zu bewältigen. Wir wüssten keinen Ort, wo man über 40.000 Menschen unterbringen könnte. Auf der Erde wissen 99,5 % der Bevölkerung nichts von dem Stargate-Programm. Was glauben Sie, was deswegen passieren würde, wenn dutzende von Raumschiffen im Orbit auftauchen und landen…”, erzählte Daniel auf, als er von Roslin unterbrochen wurde.
“Und, wenn Sie die Bevölkerung aufklären würden”, schlug die Präsidentin vor.
“Sie verlangen Unmögliches, Frau Präsident. Auf der Erde gibt es unterschiedliche Kulturen, Religionen und Philosophien, einigen davon würde es sicher nichts ausmachen, dass sie sich auf der Erde niederlassen. Leider gibt es auch radikale Gruppen, die dadurch weltweit Unruhen auslösen könnten mit schwerwiegenden Folgen für uns alle. Deshalb unser Angebot diese Flotte zu einen Planeten zu führen, den sie dann für sich allein haben”, erklärte Daniel die Situation.
“Doch dafür müssten Sie alle diese Galaxie verlassen”, ergänzte Woolsey.
“Wir sollen Ihnen folgen, und unsere Heimat hinter uns lassen?”, empörte sich Zarek.
“Herr Vizepräsident. Mein Auftrag lautet: Alle Überlebenden der Kolonien zu helfen, das was von ihrer Kultur und Geschichte gerettet werden konnte, in eine neue Heimat in der Milchstraße zu führen, wo wir selbst herkommen. Das beinhaltet natürlich, diese Galaxie, die wir auf der Erde als Andromeda bezeichnen zu verlassen. Ich weiß, es ist nicht leicht. Doch diese Galaxie ist ziemlich trostlos, soweit wir es bisher erfahren haben”, erklärte O’Neill.
“Und was bekommen, wir als Gegenleistung?”, fragte Roslin neugierig.
“Zu aller erst Medikamente, Rohstoff für das Thylium und Lebensmittel.”, antwortete Mister Woolsey.
“Und natürlich brauchen wir, als Gegenleistung: Daten und Informationen über die Zylonenmodelle, die menschliche Gestalt annehmen können, da dies eine Gefahr für die Erde bedeutet, und die Bau- und Konstruktionspläne für einen Battlestar der Galactica-Klasse”, ergänzte Woolsey, nach einer kurzen Atempause.
“Ein sehr hoher Preis, den Sie da verlangen Mister Woolsey. Aber ich würde vorschlagen, dass wir uns gegenseitig vertrauen sollten - vor allem da Sie und ihre Flotte uns im Kampf gegen die Zylonen zur Seite gestanden haben”, fasste der Admiral kurz zusammen.
“Sie könnten selber Zylonen sein, zumindest einige von Ihnen”, meinte Colonel Tigh.
“Wir unterziehen uns gerne jeden Test, um euch zu beruhigen”, meldete sich nun auch Teal’c zu Wort, der bisher geschwiegen hatte.
“Zusätzlich bieten wir Ihnen eine Allianz und unsere Freundschaft an, was wir gerne in einem Vertrag festhalten würden. Die Auswahl der freien bewohnbaren Planeten, die der Erde ähneln und noch unbewohnt sind, ist sehr klein. Notfalls bieten wir Ihren Volk einen unserer Außenposten an, den Ihr Volk besiedeln darf”, versicherte Richard Woolsey, den Vertretern der 12. Kolonien.
“Wie sieht es eigentlich mit der Verträglichkeit von Medikamenten und den Nahrungsmitteln aus, die sie uns anbieten?”, fragte Doktor Cottle.
“Wir haben Captain Thrace erfolgreich mit unseren Medikamenten behandelt, sowie zuvor auch andere Menschen auf anderen Planeten erfolgreich medizinisch versorgt und anderweitig unterstützt. Die Struktur der DNS ihres Volkes ist der unseren sehr ähnlich, was überraschend ist, dass sich in einer weiteren Galaxie völlig unabhängig von einer anderen menschliches Leben hervorgebracht hat. Ihr Volk hatte aber nachweislich einen genetischen Ausgleich mit einer außerirdischen Rasse, die wir die Antiker nennen. Wenn Sie uns gestatten weitere Proben zu nehmen, könnte ich diese Theorie noch weiter untersuchen”, antwortete Doktor Jennifer Keller.
“Wer sind die Antiker?”, fragte Tigh.
“Die Antiker waren eine hochentwickelte menschliche Rasse, die ihre physiologische Lebensart aufgegeben hat, und eine höhere Ebene der Existenz erreicht haben. Ich selbst bin zweimal aufgestiegen, habe aber dabei Regeln gebrochen, indem ich mich in die Belange der unteren Existenzebenen eingemischt, was verboten ist. Außerdem verdanken wir den Antikern, die Existenz der Sternentore und zahlreicher anderer Technologien, die man benutzen kann, wenn man das Gen der Antiker besitzt. Dieses Gen wurde von Doktor Carson Beckett vor über einen Jahr entdeckt. Die Antiker kehrten vor circa 10.000 Jahren der Pegasus-Galaxie den Rücken, da sie einen aussichtslosen Krieg gegen eine feindliche Rasse geführt hatten, und kurz vor dem Fall standen. Einige Antiker ließen sich auf der Erde nieder, und vermischten sich mit den Menschen, die sich dort nach den Weggang der Antiker dort entwickelt hatten, da die Antiker vor rund 5 bis 10 Millionen Jahren von einer tödlichen Krankheit bedroht und heimgesucht wurden. Die uninfizierten Antiker flohen mit der Stadt Atlantis in die Pegasus-Galaxie, soviel wir bisher wissen, um dort ihre Zivilisation wieder neu aufzubauen. Ich selbst vermute anhand ihrer Götter, die sie verehren, dass es einen Austausch von Wissen und Philosophien zwischen unseren Galaxien gegeben hat. Diese Gottheiten kennen wir aus dem antiken Griechenland und dem antiken Rom, diese Götter wurden dann überwiegend vom Christentum abgelöst. Ich würde Sie gerne in unsere Bibliothek einladen, dort könnten Sie sich besser informieren”, erzählte Daniel ausführlich.
“Ich würde empfehlen, die restlichen Punkte in zwei bis drei separaten Gruppen zu besprechen, da ich zumindest annehme, dass die wichtigsten Punkte nun gemeinsam durchgegangen worden sind. Wir unterhalten uns immerhin schon seit fast drei Stunden”, schlug Lee Adama vor.
“Ein guter Vorschlag, Lee. Die einzelnen Punkte tragen wir dann zusammen, die ich dann den Zwölferrat vorlegen und der Presse mitteilen werde”, stimmte Roslin, als erste dem Vorschlag zu.
“Das ist wahr. Ich schlage vor, dass wir genau das tun”, meinte Woolsey.
In der nächsten Stunde hatte man genau dies erreicht, danach setzte man sich wieder zusammen und trug die einzelnen Punkte zusammen, über die man sich später noch einmal untereinander unterhalten wollte.
“…, ich würde vorschlagen darüber in den Rat abstimmen zu lassen”, schlug Tom Zarek seiner Präsidentin vor.
“Nein Tom. Wenn wir eine Abstimmung machen, dann die gesamte Flotte!”, entschied Laura Roslin, für den Fall, das es wirklich dazu kommen sollte.
“Bevor wir zum Ende kommen, habe ich hier noch die wichtigsten Personalakten meiner Crew und meiner Flotte”, sagte General O’Neill, und Lieutenant McBride holte einen ganzen Stapel von Mappen hervor.
“Mich interessiert vor allem eine… nämlich diese hier”, sagte Lee, während er die Akte von Captain Kara Thrace herausfischte. Admiral Adama und Colonel Tigh rückten neugierig näher an den jüngeren Adama heran.
“Aha, da konnte es mal wieder jemand nicht lassen, was”, stellte Tigh den Kopf schüttelnd fest.
“Sie haben wieder einer höherrangigen Offizier geschlagen, Starbuck”, sprach Admiral Adama es aus, und blickte Captain Thrace an.
“Kara, Du hast ihm die Nase gebrochen”, ergänzte Lee Adama erschrocken, als er die Akte wieder schloss.
“Leute, also es war so…”, versuchte Starbuck zu erklären, erhielt aber Hilfe von General O’Neill.
“Seien Sie ihr nicht böse, meine Herren. Ich hatte auch den Drang gehabt, Major Jackson an die Wand zu klatschen. Sein Verhalten war Arrogant und ebenso sein Verhalten. Machen Sie sich keine Gedanken mehr darüber, der Major ist wieder gesund”, erklärte Jack.
“Eine gebrochene Nase verheilt aber nicht innerhalb von ein paar Tagen”, widersprach Doktor Cottle.
“Wir haben glücklicherweise einen Sarkophag, sowie einige Tok’ra an Bord der Phoenix, die uns medizinisch, technisch und mit ihrem Wissen unterstützen. Deswegen ist Major Jackson wieder so schnell genesen”, erklärte Jennifer Keller.
“Können Sie auch Krebs heilen?”, fragte Laura Roslin hoffnungsvoll.
“Frau Präsident, Sie wollen sich doch nicht etwa in die Hände von Fremden begeben? Was ist, wenn diese Leute darauf spekulieren, um auf diesen Wege eine wichtige Person in ihre Gewalt zu bekommen”, warnte Zarek.
“Tom das reicht. Doktor Keller ist es möglich?”, stellte die Präsidentin erneut ihre Frage, nachdem sie ihren Vizepräsidenten zum Schweigen gebracht hatte.
“Kommt darauf an, wie weit der Krebs fortgeschritten ist. Und anhand der Untersuchungsergebnisse erst, kann ich eine Therapie bestimmen. General, ich würde mich damit an Anise wenden, sie kann uns bestimmt in dieser Sache helfen”, sagte die Ärztin an Roslin und O’Neill gerichtet.
“Ist Ihre Entscheidung”, sagte Jack nur.
“Ja, ich bin einverstanden. Sie haben auf jedem Schiff eine Krankenstation, und eines ihrer Schiffe, die Asklepios ist ein Lazarettschiff. Wir haben zahlreiche Menschen, die medizinische Hilfe benötigen, Doktor Keller. Bitte helfen Sie uns”, stimmte Laura Roslin, dem Vorschlag zu.
“Ich gebe Ihnen eine Eskorte von Marines mit, Frau Präsident”, stellte Adama klar, um auch Vizepräsident Tom Zarek den Wind aus den Segeln zu nehmen.
“Ich schlage vor, dass wir die Verteilung von Lebensmitteln, Medizin und anderer wichtiger Mittel zuerst in Angriff nehmen”, meinte Mister Woolsey.
“In Ordnung, Mister Woolsey. Ich nehme mal an, dass die Galactica und die Crews der vier Erdschiffe diese Aktion planen und durchführen”, vermutete Laura, die mit dem Vorschlag von Woolsey übereinstimmte, worauf Admiral Adama und General O’Neill zustimmten.
“Die Reparaturen an der Galactica werden eine Weile dauern. Danke für die Informationen, die ich prüfen lassen werde. Nachdem es bestätigt wurde, und sie das Material und die ersten anderen zugesicherten Lieferungen getätigt haben, schicke ich Ihnen die Konstruktions- und Baupläne für Viper, Raptor und die Galactica, wie wir es vereinbart haben”, sagte William Adama.
“Dann würde ich sagen, machen wir uns mal an die Arbeit. Frau Präsident, Admiral Adama, Herr Vizepräsident, Colonel Tigh, Doktor Cottle, Mister Adama, Captain Thrace, ich danke Ihnen für dieses erste Treffen”, sagte Jack O’Neill, und stand auf.
“Ja, dann werden wir mal diese Aktion koordinieren. General O’Neill, Mister Woolsey, Doktor Keller, Doktor Jackson, Mister Teal’c, Lieutenant McBride auch wir danken Ihnen für Ihre Hilfe”, sagte Admiral Adama, erhob sich ebenfalls. Nun standen auch alle anderen auf.
“Mister Woolsey, ich lade Sie hiermit auf die Colonial One ein, damit wir über alles Weitere reden können”, sagte Laura Roslin mit einem netten Lächeln.
“Danke für die Einladung, Frau Präsident”, nahm Richard Woolsey dankend an.
Auch Adama und O’Neill vereinbarten ein weiteres Treffen auf der Galactica.
“So dann werden wir mal die Presse informieren”, sagte Roslin.
2.03 Vor der Presse
Andromeda-Galaxie
Zylonische Flotte
Basisschiff von Cavil
Cavil hatte eine Abstimmung durchführen lassen, um die Gemüter der drei Modelle, die gegen ihn waren, zu beruhigen. Er hatte beschlossen, auf den Basisschiffen, die alle zu ihm hielten, die angekündigten Maßnahmen durchführen zu lassen. Der Zylon schaute nun zufrieden einer Nummer Drei zu, der gerade an einem Jäger arbeitete. “Sehr gut. In einigen Stunden sollten wir fertig sein, dann kümmern wir uns um die Zenturios. Wenn du mich entschuldigst, Bruder, ich habe einen wichtigen Termin”, nickte Cavil ihm zu, drehte sich um und ging.
Koloniale Flotte / Erdflotte
Galactica
Irgendwo auf der Galactica, hatte nun Gaius Baltar eine Zuflucht gefunden. Dabei war ihm zuerst überhaupt nicht wohl in seiner Haut. Damit hatte er auch nicht Unrecht, denn schon am nächsten Tag hatte es einen Übergriff auf ihn gegeben; doch er hatte verdammtes Glück gehabt, denn die Frau, die ihn begleitet hatte, half Baltar.
Nun war Doktor Baltar mit Menschen zusammen, die ihn immer noch als ihren Anführer betrachteten - und mittlerweile sogar verehrten. Besonders, da durch sein Gebet, was er getätigt hatte, ein kleiner Junge wieder gesund geworden ist, der bereits im Sterben lag. Die Anhänger von ihm glaubten nun noch mehr an seine Person. Gaius fing auch an, den Glauben an den einen Gott zu predigen. Ganz so, wie ihm es die Erscheinung, die eine Sechs war, aufgetragen hatte. Auch bezog er das Erscheinen der Erdflotte in seine Reden mit ein.
“… unsere Gebete wurden erhört, denn unsere Geschwister des 13. Stammes sind da. Ihr fragt euch sicher alle, ob es Engel gibt … ja, es gibt Engel. Ich spreche mit ihnen und ich sehe gerade einen …”, sprach Gaius Baltar.
Colonial One
An Bord der Colonial One wurde es eng. Besonders in dem Raum, wo die Präsidentin ihre Pressekonferenzen abhielt, um die Bürger der Kolonien über die Presse und über gefällte Entscheidungen zu informieren. Alle hatten sich bereits eingefunden; wer keinen Sitzplatz ergattern konnte, war nun gezwungen zu stehen.
Präsidentin Laura Roslin, Admiral William Adama, Vizepräsident Tom Zarek, Torry Foster, die Beraterin der Präsidentin, und noch einige weitere Personen hatten hinter dem Pult Aufstellung bezogen.
Nun trat die Präsidentin langsam, aber gefasst an das Redepult. Bevor man zur Colonial One aufgebrochen war, hatten alle, die an dem Gespräch mit den Vertretern der Erde beteiligt waren, miteinander vereinbart, niemandem zu erzählen, dass das Ziel nicht die Erde, sondern ein anderer bewohnbarer Planet sein würde.
Laura lächelte nun allen noch einmal kurz zu, auch den Personen, die hinter ihr standen. Dann wandte sie sich wieder der Presse zu und begann nun ihre Rede:
“Meine Damen, meine Herren, liebe Freunde und Bürger der Kolonien.
Ich danke Ihnen allen, dass sie gekommen sind.
Zu Beginn bitte ich Sie darum, mit den Fragen, die Sie sicherlich haben, solange zu warten, bis ich mit meinen Ausführungen fertig bin. Im Anschluss daran wird Admiral Adama noch weitere Erläuterungen abgeben.
Wie alle erfahren haben, haben wir bei unserem letzten Aufeinandertreffen mit den Zylonen unerwartete Hilfe bekommen. Der Anführer dieser Flotte, General O’Neill, teilte mit, dass er und seine Flotte von der Erde kommen, um uns in eine neue Heimat zu führen.
Vor einer guten Stunde haben wir ein erstes Gespräch von Angesicht zu Angesicht zu Ende geführt, das an Bord der Galactica stattgefunden hatte. Dieses Treffen war sehr aufregend und lang, da politische, wissenschaftliche und auch militärische Vertreter von der Erde an dem Gespräch beteiligt waren.
Ich werde Ihnen nun einige Punkte mitteilen, die bereits fest beschlossen worden sind, danach wird Admiral Adama noch einige Punkte ergänzen.
Einige Vertreter der Galactica und der Phoenix werden in der nächsten Zeit einen Plan erarbeiten, wie man am besten die erste zugesicherte Lieferung, sowie die weiteren auf die Schiffe der Flotte verteilen kann. Wir bekommen Roherz für das Thylium, Lebensmittel, Medikamente und auch medizinische Hilfe, die aber erst beginnen kann, wenn das Lazarettschiff Asklepios seine Fracht abgegeben hat und somit die Räumlichkeiten frei geworden sind.
Außerdem wurden weitere Treffen vereinbart, um die Abkommen und die Verträge abzuschließen. Über die Ergebnisse werden wir Sie rechtzeitig informieren.
Nach dieser Pressekonferenz werde ich mit dem Zwölferrat eine Sitzung abhalten, in der wir gemeinsam über weitere Vorschläge und Punkte beraten.
Admiral Adama wird Ihnen gleich etwas zu weiteren Leistungen berichten, die wir und die Erde zu leisten bereit sind.”
Laura Roslin machte nun eine kurze Pause und schob wieder ihre Brille zu Recht. Dabei schaute sie in die gespannt wartenden Gesichter der Anwesenden, die sich vor ihr befanden.
“Admiral. Wenn ich bitten dürfte”, nickte die Präsidentin ihm zu und trat vom Rednerpult weg, um Adama Platz zu machen. Dieser trat nun heran und setzte sich seine Brille auf. Er faltete einen Zettel auseinander und atmete noch einmal tief durch:
“Präsidentin Roslin hat Ihnen bereits berichtet, was wir demnächst von den Menschen der Erde erhalten werden. Doch es geht nicht ohne Gegenleistungen von unserer Seite. Wir haben Ihnen bereits die Unterlagen über die Zylonen weitergegeben. Außerdem wurde vereinbart, den Menschen die Baupläne und Konstruktionspläne für Viper, Raptor und den Kampfstern der Galactica-Klasse zu überreichen, sobald wir die erste Lieferung erhalten haben.
Ich habe mit General O’Neill ebenfalls einen weiteren Gesprächstermin vereinbart. Über die Ergebnisse werde ich die Präsidentin informieren, die Sie dann wiederum benachrichtigen wird.
Das wäre erst einmal alles.
Frau Präsident, Sie sind nun wieder an der Reihe”, beendete der Admiral seine Ausführungen, und überließ seinen Platz Laura Roslin.
“Nun können Sie alle ihre Fragen stellen”, forderte die Präsidentin die Zuhörer auf und erteilte einer der sich meldenden weiblichen Reporterin das Wort.
“Wann werden die Schiffe der Flotte die Lieferungen erhalten, die Sie erwähnt haben?”
“Captain Thrace, Captain Agathon und Lieutenant Agathon befinden sich zurzeit an Bord der Phoenix, um mit einem Team, das von Doktor Jackson unterstützt wird, einen Plan zu erstellen. Mit einem Ergebnis sowie den Abschluss der ersten Lieferungen rechnen wir in den nächsten 12 Stunden”, antwortete Admiral Adama.
“Admiral Adama. Ist es nicht ein Sicherheitsrisiko, diesen fremden Menschen zu vertrauen und ihnen diese Gegenleistung zu geben?”
“Diese Menschen haben eine lange Reise hinter sich. Sie haben uns im Kampf gegen die Zylonen geholfen. General O’Neill hat einen Bericht vorgelegt, in dem stand, dass die Galactica einige Schäden aufweist. Ich habe es auf Grundlage dieses Berichtes nachprüfen lassen, und es traf zu. Die Schäden werden gerade ausgebessert”, antwortete wiederum der Admiral.
“Wann werden wir die Reise zur Erde fortsetzen, Frau Präsident?”
“Sobald wir weitere Gespräche geführt haben sowie einige Probleme behoben worden sind”, entgegnete Roslin.
“Es gibt ein Problem mit dem Überlichtantrieb, das noch dringend gelöst werden muss, da wir unterschiedliche haben”, ergänzte der Admiral.
Phoenix, Kantine A
Zur selben Zeit, als die Pressekonferenz an Bord der Colonial One stattfand, saßen Captain Thrace, Captain Agathon, Lieutenant Agathon, Doktor Jackson, Sergeant Siler und Sergeant Parker zusammen, um einen Plan auszuarbeiten.
Bevor Sharon “Athena” Agathon an Bord kommen durfte, ließ sich General O’Neill von Admiral Adama, Captain Thrace und Captain Agathon überzeugen, der Zylonin zu vertrauen, da sie auf der Seite der Menschen stand.
“… dies dürfte kein allzu großes Problem sein. Die Transportbehälter und -kisten sind markiert und beschriftet; unsere und ebenso die, die Sie erhalten”, versicherte Siler.
“Gut. Das Beste wäre, wenn man die Fracht, die für uns ist, in die Landebuchten bringt. Dort können wir sie mit unseren Raptor abholen”, schlug Starbuck vor.
“Hört sich nach einem guten Vorschlag an, Kara. Am besten, wir fangen mit der Asklepios an, damit der benötigte Platz frei wird. Sergeant Siler, Sie und Ihr Team bereiten alles dafür vor”, stimmte Daniel der Idee zu.
“In Ordnung, Sir”, sagte Siler.
Zylonische Flotte
Natalie’ Basisschiff
Nachdem man noch einmal versucht hatte, Cavil umzustimmen, kehrten nun die Sechsen, die Zweien und die Achten auf das Basisschiff zurück, das von Natalie, einer Sechs, geführt wurde, um über die aktuelle Situation zu beraten. Alle drei Modelle waren sich nach kurzer Zeit schnell einig. “Unternehmen wir noch einen letzten Versuch, um unsere Brüder und die eine Acht, Boomer, umzustimmen, den Vorgang an den Raidern und Zenturios zu beenden und rückgängig zu machen, denn sonst sind wir wirklich nicht besser als die Menschen”, erklärte Natalie.
“Wir sind damit einverstanden, noch einen Versuch zu unternehmen”, stimmte eine Sharon, eine Acht, zu. „Und auch die Nummer 3, D’Anna, wieder zurückzuholen“, setzte sie noch hinzu.
“Gut, dann laden wir sie ein, zu uns zu kommen”, äußerte sich Leoben zufrieden.
Koloniale Flotte / Erdflotte
Colonial One
Endlich war die Pressekonferenz beendet und die Presse verließ nach und nach das Raumschiff, das nun die Regierung der 12. Kolonien nach der Zerstörung der Cloud 9 beherbergte.
Anschließend setzten sich die Präsidentin und ihr Vizepräsident mit dem Zwölferrat zusammen, um die Stichpunkte, die man mit den Vertretern der Erde erstellt hatte, durchzugehen.
“Meine sehr geehrten Mitglieder des Zwölferrates. Ich bitte Sie alle inständig, den ersten Punkt vertraulich und geheim vor der Öffentlichkeit zu halten”, eröffnete Präsidentin Laura Roslin die Sitzung.
Alle sicherten ihre Verschwiegenheit zu, wenn auch zum Teil nur zögernd.
“Und was wäre das?”, fragte der Vertreter Picons neugierig.
“Nun reden Sie schon, Frau Präsident. Das wird sicherlich alle sehr überraschen”, forderte Tom Zarek, der Vizepräsident sie auf.
Präsidentin Roslin sammelte sich noch einmal kurz, bevor sie weiter sprach: “Ich muss Ihnen mitteilen, dass unser Ziel nicht die Erde ist, sondern ein anderer Planet in einer anderen Galaxie …”
“Wie bitte?”
“Was?”
“Weswegen?”
“Wieso?”
“Weshalb?”
“Nun ist die Katze aus dem Sack”, brummte Admiral Adama leise, verließ das Abteil, und ging nach unten, um sich abholen zu lassen. Er wurde mit dem Raptor abgeholt, der von der Phoenix mit Starbuck, Helo und Athena an Bord zurückkehrte.
“Gute Nachrichten, Admiral”, wurde er von Starbuck begrüßt. „Die Verteilung wird demnächst beginnen. Genau in diesen Moment werden die ersten Kisten und Behälter an Bord der Asklepios und der Phoenix für den Transport vorbereitet.”
“Das sind verdammt gute Neuigkeiten. Sobald wir wieder auf der Galactica sind, trommeln Sie mir alle Piloten, die mit Raptor die Fracht abholen sollen, zusammen Kara!”, ordnete der Admiral zufrieden an, während er in den Raptor stieg, der von Athena geflogen wurde.
In dem Raum, wo der Zwölferrat tagte, versuchte derweil die Präsidentin den anwesenden Ratsmitgliedern geduldig zu erklären, warum es nicht zur Erde gehen wird, und das morgen Vertreter der Erde zu einem weiteren Gespräch auf die Colonial One kommen werden.
“…, darum bitte ich Sie, diese Leute zu befragen”, bat Laura Roslin noch am Ende.
Phoenix, Bibliothek
“Ah, hier sind Sie, Doktor Jackson. Anise vermutete, dass ich Sie hier antreffe”, sagte Woolsey, als er die Bibliothek betrat. Daniel suchte sich derweil weiter einige Bücher zusammen.
“Ja. Ich bin dabei, etwas Material über die Erde zusammenzutragen. Somit können wir besser erklären, um was es geht und wo die Schwerpunkte liegen, wenn wir uns morgen mit der politischen Führung der Kolonien auseinandersetzen müssen”, erklärte Daniel, während er einen Weltatlas in einen Karton ablegte.
“Gute Idee“, nickte Richard Woolsey. „Ich habe Monsieur La Pierre, Mister Chapman, Miss Xiaoyi und Miss Markova bereits Bescheid gegeben. Außerdem wollte ich Ihnen noch einmal danken, dass Sie uns morgen wieder helfen werden.”
Der Archäologe winkte ab.
“Deswegen bin ich ja hier, also nicht der Rede wert. Dann sehen wir uns morgen früh um 06:00 Uhr.”
“Ja. Ich hole Sie dann morgen früh ab. Gute Nacht, Doktor Jackson”, entgegnete Richard, als er sich von Daniel verabschiedete.
Phoenix, Thor’ Labor
“Also, was gibt es?”, fragte Jack O’Neill, als er das Labor von Thor betrat, indem gerade der Asgard gemeinsam mit Samantha Carter arbeitete.
“Wie Ihnen bekannt sein dürfte, besitzen die kolonialen Schiffe einen anderen Überlichtantrieb als wir, Sir”, fing Colonel Carter an und Jack nickte kurz. “Es ist nahezu unmöglich, alle Schiffe dieser Flotte mit unseren Hyperraumantrieben und -generatoren, sowie Naquadahgeneratoren auszurüsten. Für diese Option haben wir nicht genügend dabei”, erklärte sie weiter.
“Ja. Und schon eine brillante Idee?”, fragte General O’Neill.
“Thor und ich haben bisher vier Optionen besprochen. Die Erste ist: Wir entwickeln und produzieren mit Hilfe des Asgardcomputers noch 40 weitere Hyperraumantriebe und -generatoren, und noch genauso viele Naquadahgeneratoren.
Option 2: Wir statten nur die 10 größten Schiffe, inklusive der Galactica damit aus. Die dritte Option: Die Schiffe der Erdflotte nehmen die Schiffe der kolonialen Flotte im Schlepptau mit sich. Dasselbe Prinzip, was Thor vor ein paar Jahren angewendet hat, als er uns mit der Prometheus in die Heimatgalaxie der Asgard brachte.
Die vierte Option wäre, eines unserer Schiffe, am besten die Icarus, in die Milchstraße zu schicken, um Hilfe von den Asgard zu bitten“, listete Colonel Carter dem General in Kurzfassung die Möglichkeiten auf. „Da fällt mir aber gerade noch eine weitere Option ein.“ In Samanthas Gesicht arbeitete es. „Wir könnten die erste und zweite Option notfalls kombinieren.”
General O’Neill überlegte kurz.
“Welche der fünf Optionen wäre wohl die sinnvollste?”
Er registrierte außerdem, dass sich der Asgard bisher raushielt - noch.
Colonel Carter sah nun hilfesuchend den kleinen grauen Außerirdischen an.
“Wir brauchen für alle Optionen sehr viel Energie. Besonders die Optionen eins und drei würden unsere ZPM’ wegen des hohen Energieverbrauchs fast leeren, und damit auch unsere Schilde schwächen. Es ist somit deine Entscheidung, O’Neill”, entgegnete Thor und schob somit die Verantwortung an Jack weiter.
Während der General wieder nachdachte, äußerte sich Carter noch einmal zu den einzelnen Möglichkeiten, die bestanden:
“Sir. Zu Option eins möchte ich noch ergänzen, dass die Zeit, die wir benötigen, um alle Schiffe der Flotte auszurüsten sehr lange dauern würde. Und bei der vierten Option, würde es ebenfalls sehr lange dauern, bis die Icarus - auch mit der Hilfe der Asgard - uns und diese Flotte findet. Wir können nicht die ganze Zeit an einem Fleck bleiben, dafür reichen unsere Ressourcen nicht aus, um es mit der gesamten Flotte der Zylonen aufzunehmen”, erklärte Sam, um ihrem Vorgesetzten bei der Entscheidung zu helfen.
“Danke Carter, danke Thor. Also fallen die Möglichkeiten Nummer 1, 3 und 4 aus. Arbeitet bitte Pläne für die Lösungen Nummer 2 und 5 aus! Ich treffe mich morgen mit Admiral Adama auf der Galactica, da kann ich ihm und auch der Präsidentin die Vorschläge unterbreiten … Obwohl, gebt Daniel oder Woolsey Bescheid, dann können diese die Präsidentin Roslin davon in Kenntnis setzen! Denn die Entscheidung liegt bei den Kolonien, ob sie mit uns mitwollen, oder nicht”, entschied General O’Neill. Danach verabschiedete er sich und verließ das Labor wieder, um in sein Quartier zu gehen.
“Na dann, machen wir uns mal an die Arbeit.”
Sam blickte den Asgard auffordernd an. Dieser nickte und zusammen machten sie sich ans Werk.
