01.10.2026, 00:19
2.07 Politics, Numericals and Decisions, Part III
Andromeda-Galaxie
Vereinte Flotte
Galactica
Die vier im Verborgenen lebenden Zylonen hatten nun mal wieder Zeit, sich irgendwo zu treffen. Sam Anders und Galen Tyrol waren nun endlich mit ihrer Schicht fertig, Saul Tigh hatte seine Wache im CIC beendet und nun warteten die drei auf Tory Foster, die als letzte dazu kam. Die Beraterin von der Präsidentin berichtete von dem Treffen der beiden Führungen und den erzielten Ergebnissen. Von dem Vorschlag des Jaffa erzählte sie erst zum Schluss, so dass man dann überlegte, den im Verborgenen lebenden Zylonen die Möglichkeit zu geben, sich anonym bei der Präsidentin, dem Admiral oder aber auch bei der Phoenix zu melden.
“Sind Sie verrückt geworden?”, reagierte Tigh auf den Vorschlag und Chief schüttelte zur Antwort mit dem Kopf. “So lange wir nicht wissen, wer der letzte fünfte Zylon ist, der sich innerhalb der Flotte befindet, ist das keine besonders gute Idee. Der Chief hat eine Frau, die Zylonen hasst - verdammt noch mal. Cally würde Ihnen nicht gerade, um den Hals fallen, wenn sie es erfährt - stimmt doch oder Galen?”
“Da habt Ihr’s”, sagte der XO der Galactica und sah seine Vermutung bestätigt.
“Es hätte aber Vorteile. Denn wir bräuchten uns nicht mehr verbergen, um uns heimlich im Untergrund zu treffen”, verteidigte Sam den Vorschlag.
“Du bist wohl verrückt geworden, Anders. Hat Starbuck dir nicht erzählt, dass du eine Kugel abbekommst, wenn sie erfahren würde, dass du ein Zylon wärst”, warnte Colonel Tigh erneut.
“Cally hat übrigens eine Nachricht bekommen, dass sie die Techniker an Bord der Phoenix unterweisen soll, denn General O’Neill benötigt einige erfahrene Mechaniker, die sich mit Viper und Raptor auskennen”, sagte Chief Tyrol nun zu den anderen. “Und meine Frau hat mir gesagt, dass sie darüber nachdenkt. Cally wird vermutlich auch Nicki mitnehmen. Es ist also gar nicht so leicht.”
Nun berieten alle vier, was man tun könnte, um eine Panik zu vermeiden. Tory hatte schon eine Idee und sprach die anderen drei darauf an. Sie schlug vor, dass sich jeder alleine persönlich bei einer Person seines Vertrauens anonym meldet und über seine Identität aufklärt, doch ohne die anderen drei zu verraten.
“Wäre eine Variante, um eine Panik zu vermeiden, bevor es der Präsidentin und dem alten Mann doch noch einfallen sollte, es zu verlassen sich mit einem Aufruf an die Bevölkerung zu wenden”, überlegte Saul.
“Muss ja keiner wissen, woher wir die Initiative nehmen, uns zu melden”, meinte Anders.
Nach einer weiteren Beratung, waren sich doch alle schnell einig, es genau so zu machen.
Auf dem Backbord-Hangardeck trafen nun die ersten Piloten ein, die von der Phoenix kamen, um an dem Raptorflugtraining teilzunehmen. Sie wurden bereits unter anderem von Starbuck, Apollo, der von General O’Neill für die Dauer der Schulung auf die Galactica geschickt wurde, Racetrack und Athena erwartet, die jeweils ein oder zwei Schüler unterweisen sollen. Natürlich hatte Captain Kara Thrace die Kandidaten ausgewählt, die nun vor ihr standen. Es handelte sich dabei unter anderem um von ihr bereits ausgebildete Viperpiloten. Aber es waren auch Neulinge dabei, die bereits eine Pilotenausbildung auf der Erde absolviert hatten.
Kara ging nun gemeinsam mit Lee die Anwesenheit durch, indem beide abwechselnd einen Namen aufriefen. Zufrieden bemerkte man, dass alle 16 Schüler da waren.
Nun tauchte auch wieder Chief Galen Tyrol auf dem Hangardeck auf.
“Wo warst Du, Galen? Du solltest doch auf Nicki aufpassen wenn ich Schicht habe, da es ihm in letzter Zeit nicht so gut geht”, fuhr Cally ihren Mann an, als sie bei ihm angekommen war und kurz zur Seite genommen hatte.
“Tut mir sehr leid. Das habe ich vergessen - und kommt auch nicht wieder vor”, antwortete dieser entschuldigend.
“Galen, ich habe mich entschieden. Ich werde für die nächste Zeit an Bord der Phoenix gehen und werde auch unseren Sohn mitnehmen”, informierte sie mit entschlossenem Blick ihren Mann. “Ich weiß, dass du dich mit dieser Schlampe, der Beraterin der Präsidentin triffst, oder aber du bist in der Kneipe und trinkst mit deinen Freunden. In unserer Abwesenheit hast du die Gelegenheit darüber nachzudenken, wie du unsere Ehe retten kannst”, sagte Cally und drehte sich beim Weggehen noch einmal um: “Ich liebe Dich, Galen” fügte sie leise hinzu. “Aber so kann es einfach nicht weitergehen.”
“Verflucht noch mal”, schimpfte der Chief.
Nun drehten sich viele seiner Deckarbeiter und auch Piloten zu ihm um.
“Was ist?”, schnaubte er wütend “Nur ein paar private Probleme. Macht euch gefälligst wieder an die Arbeit.”
Phoenix
Während dessen ließ sich General O’Neill in seinem Quartier, eine Liste von Sergeant Siler aushändigen. Jack wollte wissen, wie viele F-302er und Viper er zum optimalen Schutz für die zivile Flotte und zur Unterstützung der Galactica zurücklassen konnte, ohne die eigene Schlagkraft der eigenen Jäger zu schwächen, da er nicht wusste, was ihn und seine Crew in den 12 Kolonien und auf Neu-Caprica erwartete. O’Neill überlegte lange hin und her; er machte sich einige Notizen, doch er musste außerdem auch noch die Antwort von Admiral Adama abwarten.
Zu seiner Erleichterung hatte Doktor Keller Major Lee Adama vor einer Stunde als topfit eingestuft, worauf O’Neill seinen CAG über die Viper- und Raptorpiloten sofort zur Galactica schickte, um bei der Ausbildung dort zu helfen.
Galactica
“Sir, hier sind die Daten, die Sie haben wollten.”
“Danke, Jeffrey”, sagte Admiral Adama.
Dann arbeitete er alleine und in Ruhe weiter und sah sich die Bestände sowie die restliche Kapazität des Backbord-Hangars an. William Adama brauchte nicht allzu lange, bis er schließlich fertig war und sich entsprechende Notizen gemacht hatte.
Er nahm den Hörer ab legte einen Schalter um und sagte: “Hier ist der Admiral. Dee, verbinden Sie mich sofort mit General O’Neill! Ich muss mit ihm sprechen.”
Anastasia Dualla bestätigte kurz die Anweisung, danach hängte Adama den Hörer wieder ein und wandte sich einer Kopie der Lieferlisten zu.
Colonial One
Die Präsidentin war nun zurück und erkundigte sich sofort nach Doktor Jackson. Dieser saß zusammen mit Teal’c an einem Tisch vor einem Laptop, als Laura Roslin in den Raum trat. Daniel war gerade beim Korrekturlesen, um die Rechtschreib- und Grammatikfehler zu beseitigen.
“Immer noch fleißig bei der Arbeit, wie ich sehe”, bemerkte Laura Roslin beeindruckt, als sie näher herangetreten war. Teal’c hatte ihr Kommen bereits registriert und nickte der Präsidentin stumm, aber in höflicher Haltung zu. Nun unterbrach auch Daniel Jackson seine Arbeit und wandte sich ebenfalls Präsidentin Roslin zu, um sie von dem Stand der Arbeit zu unterrichten: “Oh, Frau Präsident. Ja, wir sind gerade bei der Fehlersuche und ich habe folgenden Vorschlag: Ich drucke ein Testexemplar aus, was sich die Vertreter beider Seiten ansehen, und es dann, nach ihrer Zustimmung, unterschreiben - sollte es wider Erwarten doch einige Unstimmigkeiten geben, wären diese auf einem Extrablatt zu vermerken.”
“Das ist ein guter Gedanke; doch es wird nicht nötig sein, da wir uns bisher in allen Punkten geeinigt haben. Ich vertraue Ihnen und Ihrer Arbeit voll und ganz. Sie können also die erforderliche Anzahl der benötigten Exemplare fertig stellen, Doktor Jackson”, antwortete Präsidentin Roslin.
“Das ist ja wunderbar“, freute sich Daniel. „In Ordnung. Es dauert ungefähr noch eine gute Stunde, bis Teal’c und ich fertig sind.“
“Gut. Sagen Sie mir bitte Bescheid, wenn Sie fertig sind Doktor Jackson”, bat Laura und nickte mit dem Kopf.
“Okay. Dann werden wir mal weiter machen”, sagte der Wissenschaftler mit einem höflichen Lächeln in Richtung der Präsidentin. Diese erwiderte es und verließ zufrieden den Raum. Nun wandten sich Daniel und auch Teal’c wieder ihrer Aufgabe zu.
Galactica
Es surrte in dem Quartier von William Adama. Der Admiral nahm den Hörer ab: “Adama. Quartier des Admirals.”
“General O’Neill ist in der Leitung, Sir”, meldete sich die Stimme von Dualla, und kündigte den wartenden Gesprächspartner an.
“Danke. Stellen Sie durch, Dee!”
Wenige Sekunden später berichteten sich die beiden Offiziere das, was sie in Erfahrung bringen konnten:
“…, zurzeit habe ich 27 Viper, 22 F-302er, 6 Jumper und vier Raptoren auf der Phoenix. Die Korolev hat nun 14 F-302er und 2 Jumper, die Icarus und die Asklepios haben jeweils 8 F-302er und einen Jumper an Bord, nachdem ich das Kontingent der Jäger auf diesen drei Schiffen aus meinen eigenen aufgestockt habe. Und ich habe noch Platz für weitere Vipergeschwader, ein paar F-302er Staffeln und Raptor. Das ist alles, was ich dir sagen kann, Bill”, sagte O’Neill im gewohnten Plauderton, nachdem der Admiral ihm seine Zahlen an Raptoren und Vipern genannt hatte.
“Ich verstehe. Was ist mit den 36 neuen Mark II Viper?”, fragte Adama nach.
“Thor hat mir vor einigen Minuten mitgeteilt, dass die ersten neun bereits fertig sind. Ich habe sie erst einmal in den Steuerbord-Hangar beamen lassen; die Viper sind bereits aufgetankt, aufgerüstet und abflugbereit”, informierte ihn der General.
“Das sind gute Neuigkeiten.“ Der Admiral nickte zufrieden. „Die vier neuen Raptoren für die Galactica sind übrigens vor ungefähr fünfzehn Minuten eingetroffen. Somit habe ich festgestellt, dass in den Backbord-Hangar der Galactica nur noch Platz für ein paar wenige Raptoren und ein gutes Dutzend Viper ist. Mehr kann ich nicht unterbringen, deswegen ist es gut, dass die Phoenix noch genügend Kapazitäten hat.”
“Ich würde vorschlagen, die Viper zu gleichen Teilen auf beide Schiffe aufzuteilen. Wobei die Galactica die zwei ersten Produktionsreihen bekommt”, bot O’Neill an.
“Das hört sich doch gut an, Jack. Ich bin mit diesem Vorschlag einverstanden, und werde dann Piloten schicken, die die Jäger abholen”, ging Adama auf das Angebot ein.
“Alles klar. Dann werde ich mal Thor und Sergeant Siler informieren, damit alles vorbereitet ist für die Übergabe.”
“So machen wir es. Wir sehen uns dann bei der Unterzeichnung wieder”, verabschiedete sich Admiral Adama von General O’Neill, dann wurde die Verbindung getrennt und William hängte den Hörer wieder ein.
Kurz darauf klopfte es an der Tür und der XO der Galactica kam herein.
“Ich muss Dir etwas wichtiges sagen, Bill”, sagte Colonel Tigh mit gefasster Stimme, als er vor dem Schreibtisch seines Vorgesetzten stand.
Doch weiter kam er nicht, denn schon wieder kündigte sich ein Gespräch an.
“Das nimmt ja gar keine Ende heute”, brummte der alte Mann genervt.
Wieder nahm William Adama den Hörer ab, diesmal war es Laura Roslin, die Präsidentin, die ihm nun mitteilte, dass Doktor Jackson mit dem Erstellen der Dokumente fertig sei. Präsidentin Roslin lud den Admiral dazu ein, auf die Colonial One zu kommen. Sie informierte ihn auch darüber, dass Mister Woolsey und General O’Neill ebenfalls kommen würden, da sie allen einen Vorschlag unterbreiten wollte.
Admiral Adama nahm die Einladung dankend an und versicherte ihr, sich umgehend auf den Weg zu machen, dann verabschiedete er sich und legte auf.
“Tut mir leid, Saul. Ich muss zu einer Besprechung auf die Colonial One”, sagte Adama, stand auf und umrundete seinen Schreibtisch.
“Aber ich muss Ihnen etwas beichten, Admiral”, drängte der XO.
“Das hat sicher Zeit Colonel”, winkte William Adama ab und verließ mit Saul Tigh im Schlepptau sein Quartier.
´Vielleicht ist es auch besser so´, dachte sich Colonel Tigh, obwohl es ihm nicht ganz behagte.
Sie gingen nun gemeinsam in das CIC, wo Adama seine Anweisungen gab, was die Viper auf der Phoenix betraf, dann teilte er Lieutenant Gaeta ein, die Wache zu übernehmen, und informierte diesen sogleich, dass er nun zur Colonial One aufbreche. Außerdem schickte Admiral Adama seinen XO in sein Quartier, da er sich nun doch ein bisschen Sorgen um den Colonel machte.
Colonial One
Die von Präsidentin Roslin eingeladenen Gesprächspartner trafen alle nach und nach an Bord der Colonial One ein. Laura Roslin ließ es sich nicht nehmen und begrüßte unten alle Gäste persönlich. Dann führte die Präsidentin der Kolonien den Admiral, den General, Mister Woolsey und einige Mitglieder des Zwölferrates nach oben in den Sitzungsraum, wo bereits Tom Zarek, Doktor Jackson, Teal’c und einige andere warteten.
“Zunächst einmal möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie alle so schnell meiner Einladung gefolgt sind. Mir kam die Idee, eine äußerst gute wie ich finde, die Unterzeichnung dieser wichtigen Dokumente in einem offiziellen Rahmen vorzunehmen. Das bedeutet - vor einigen Bürgern der Kolonien. Mit einigen Ansprachen und einer kurzen Pressekonferenz im Anschluss. Ich habe bereits mit dem Vizepräsidenten, den hier anwesenden Mitgliedern des Zwölferrates und auch mit Doktor Jackson darüber gesprochen, die diesem Vorschlag mehrheitlich zugestimmt haben oder zumindest nicht abgeneigt sind. Nun frage ich zunächst einmal die übrigen Mitglieder des Zwölferrates, ob auch Sie diesen Vorschlag gut finden und unterstützen?”, erkundigte sich Präsidentin Roslin, bei den fünf dazugekommenen Vertretern der Kolonien.
Nach einer kurzen Absprache und Beratung waren auch diese mit diesem Vorschlag einverstanden, wobei sich zwei von ihnen ihrer Stimme enthielten.
“Somit wären neun dafür, vier enthalten sich und einer ist dagegen; damit wäre der Fall abgeschlossen aus meiner Sicht. Nun noch die Frage an Admiral Adama, Mister Woolsey und General O’Neill: Sind auch Sie damit einverstanden, und kann ich mit Ihrer Hilfe und Unterstützung rechnen?”
“Ich bin auch mit diesen Vorschlag einverstanden, da dies ein großer Moment für unser Volk ist, und sollte die dementsprechende Aufmerksamkeit erhalten”, antwortete Admiral Adama.
“Der Admiral hat - denke ich, die passenden Worte gefunden und ausgesprochen, die dieses Ereignis betreffen. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass wir es auf diese Art und Weise tun sollten”, erklärte Richard Woolsey, und Jack O’Neill nickte wortlos, um zu zeigen, dass auch er mit den Vorschlag von Laura Roslin einverstanden war.
“Dann ist der Vorschlag also akzeptiert.“ Die Präsidentin war äußerst zufrieden.
„Nun müssen wir uns nur noch auf einen Termin und einen Ort einigen. Hat irgendjemand Vorschläge, wo und wann wir dies machen wollen? Bitte nicht gleich morgen, denn wir brauchen für die Vorbereitung dieser Zeremonie etwas Zeit.”
Jeder meldete sich zu Wort, um einen Vorschlag zu unterbreiten, und nur Teal’c, O’Neill und Adama hielten sich aus dem Gespräch heraus. Es wurden zunächst einige Raumschiffe vorgeschlagen. Kandidaten waren die Galactica, die Colonial One, die Astral Queen, die Phoenix, die Zephyr und der botanische Kreuzer. Nun schaltete sich auch Adama in das Gespräch mit ein, und so wurde die Astral Queen sofort als Kandidat für die Veranstaltung gestrichen, danach schied die Colonial One ebenfalls aus Sicherheitsgründen und wegen des begrenzten Platzes aus, es folgte die Zephyr aus Platzgründen und der fehlenden Möglichkeiten. Der botanische Kreuzer der Flotte war als nächster Kandidat ebenfalls aus dem Rennen, da man dabei war, den Raum dahingehend zu nutzen, um durch den Anbau neuer Nutzpflanzen und Setzlinge die Lebensmittelgewinnung zu steigern.
Alle Blicke richteten sich nun auf Admiral Adama und General O’Neill, da nur die Schiffe dieser beiden Männer übrig geblieben waren. Somit war Jack gezwungen, ebenfalls an dem Gespräch teilzunehmen. Er hätte nichts dagegen, wenn die Veranstaltung auf der Phoenix stattfinden würde; nun war es an ihm, Gewissheit zu verschaffen und für sein Schiff zu werben:
“Ich könnte einen der beiden Hangars räumen lassen, um Platz zu schaffen. Die Jäger und Raptoren müsste ich dafür in den anderen Hangar umparken lassen. Dann dürfte dort genug Platz für bis zu 1000 Leute sein, wenn alles weggeräumt worden ist. Die Sicherheitskontrollen würden die Leute der Präsidentin, des Zwölferrates, die des Admirals und meine zusammen übernehmen. Die Besucher und Gäste von den zivilen Schiffen sollten allerdings alle von der kolonialen Regierung und dem Militär ausgewählt werden. Die Vorbereitungen für sämtliche Arbeiten ebenfalls in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe.”
“Danke, General O’Neill.“ Präsidentin Roslin nickte ihm kurz zu und wandte sich an Adama: „Nun Admiral, was sagen Sie dazu, beziehungsweise, wie sieht es mit der Galactica als den zweiten und letzten verbliebenen Kandidaten aus?”
“Der General hat sein Schiff angeboten, und ich bin damit einverstanden. Ich habe nichts dagegen, denn auf meinem Lande- und Hangardeck auf der Backbordseite herrscht derzeit Hochbetrieb, da die Ausbildung von den Raptorpiloten begonnen hat und Steuerbordseite in einen Wohn- und Lagerraum umgestaltet wurde. Außerdem ist die Sicherheitslage sehr angespannt, da sich Baltar auf meinem Schiff befindet, es gab bedauerlicherweise bereits einige kleinere Zwischenfälle”, antwortete Adama.
“Baltar?”, fragte Daniel Jackson neugierig geworden.
“Sie können gerne nach der Versammlung einige Informationen über ihn bekommen, Doktor”, antwortete die Präsidentin und der Admiral nickte.
Nun wandte sich Laura Roslin an das Quorum der Zwölf, um sie zu fragen, ob man mit der Phoenix als Veranstaltungsort einverstanden sei. Nach einer kurzen Beratung waren die meisten dafür.
“Na schön, somit benötigen wir nur noch einen Termin, auf den wir uns einigen müssten. Und dies sollte innerhalb der nächsten Tage stattfinden, da die Phoenix eine wichtige Mission vor sich hat“, meinte die Präsidentin und schaute dann in Richtung des Generals. „General O’Neill, ich hoffe nur, dass die Vorbereitungen für die Veranstaltung nicht die Missionsvorbereitungen behindern.”
“Das sollte kein Problem sein. Ich bräuchte, um diese Mission zu planen, sowieso noch etwas Zeit, und wollte deswegen noch mit Admiral Adama sprechen”, antwortete dieser.
Man einigte sich in einem kurzen Gespräch darauf, dass man zwei Tage lang alles für die Veranstaltung vorbereiten wolle, um diese dann am dritten Tage stattfinden zu lassen. Daniel Jackson bot sich an, ein Team zusammenzustellen, um für den Ablauf zu sorgen. Abschließend überreichte Präsidentin Roslin dem Wissenschaftler noch eine sehr dicke Akte über Gaius Baltar.
“General O’Neill, ich komme gleich zu Ihnen auf Ihr Schiff, da ich einen Termin bei Doktor Keller habe”, sagte Roslin, als sich die Versammlung allmählich auflöste.
Jack nickte nur und wandte sich an Adama, während er zusammen mit der Präsidentin, Daniel, Woolsey und Teal’c hinunter zu ihren Fluggeräten ging. “… also haben sich schon einige gemeldet?”, fragte O’Neill.
“Ja. Specialist Cally Tyrol hat bereits zugesagt, sie wird aber ihren kleinen Sohn mitbringen”, antwortete Adama.
“Nichts dagegen, solange ich keine Windeln wechseln muss”, meinte der General trocken, worauf der Admiral leise lachen musste. “Die übrigen Leute habe ich bereits ausgesucht, die ich ab morgen auf die Phoenix versetze bis zu dem Tag, wo Sie wieder zurückkommen, Jack.”
Nun waren alle unten angekommen und wenige Minuten später verließen ein Raptor und ein Jumper die Colonial One in Richtung Phoenix.
Phoenix
Der Raptor setzte die Präsidentin mit O‘Neill sowie einen ihrer Personenschützer auf der Phoenix ab und reiste dann mit Admiral Adama weiter zur Galactica.
Der General begleitete Präsidentin Roslin zur Krankenstation. “Mal sehen, was unsere Medizin für Sie tun kann, Frau Präsident. - Ihre Patientin ist da, Doktor Keller”, rief Jack der kleinen blonden Ärztin zu, die die Präsidentin auch sogleich in Empfang nahm. “Guten Tag, Frau Präsident.“ Doktor Keller schüttelte ihr die Hand und drehte sich wieder zu O’Neill: „Ich warte nur noch auf Anise, General.”
“Äh, ja. So, ich habe noch jede Menge zu tun. Bis später dann. Frau Präsident. Doktor Keller”, verabschiedete sich Jack und flüchtete beinahe, als die Tok’ra schließlich in der Krankenstation auftauchte.
