[SG/Multi-Crossover] Odyssee
#79
So. Es wäre dann mal wieder soweit.
Ab heute gibt es eine erweiterte Fassung der 2. Abschlussvariante mit dem Arbeitstitel: Odyssee - Lycófos Ton Theón. Diese wird, wenn man weiterliest (also spätestens beim 3. dazugehörigen Teil) die Düsterste sein (besonders bei der Betrachtung der politischen Entwicklung, sowohl in der FF als auch im Realen Dodgy ).

Doch nun genug der Worte, wünsche allen Lesern wieder einmal gute Unterhaltung Angel

[SG/Multi-Crossover] Odyssee - Lycófos Ton Theón

Titel: [SG/Multi-Crossover] Odyssee - Lycófos Ton Theón
Autor: Jonathan J. O´Neill
Rating: FSK 16
Genre: Sci-fi, Abenteuer, Action, Drama usw.
Crossover & Charas: Diese FF ist ein Multi-Crossover, welche die Franchisebereiche von Stargate, Battlestar      
                                 Galactica, MacGyver und X-Men mit den dazugehörigen OC sowie eigene Charaktere  
                                 beinhaltet
Pairings: bekannte, und eigene

Anmerkungen:
1. Alle Rechte an Stargate SG-1/SG-A/SG-U, Battlestar Galactica, X-Men und MacGyver gehören denen, welchen sie gehören.
2. Ich schreibe diese Crossover-FF nur zum Spaß, nicht um Geld damit zu verdienen.
3. Die Geschehnisse sind alle frei erfunden, sie beginnen einige Jahre nach der fünften Staffel von Stargate Atlantis, beiden SG-1-Filmen, sowie nach der zweiten SG-U-Staffel. Die vertrauten Zeitlinien aller Franchise-Universen wurden außer Acht gelassen, später setzt die Handlung aber dann kurz vor dem Fall der zwölf Kolonien von Kobol bei BSG ein, wenn das Expeditions-Team in deren Galaxie eingetroffen ist.
4. Diese Crossover-FF wird in der normalen betrachtenden bzw. berichteten Erzähler- & Ich-Form erzählt.

Odyssee
Special zur 2. Fortsetzungsvariante
Odyssee - Lycófos Ton Theón
“Intersections of Dimensions: 2500, Teil 1“

Zentrum des Universums
Innere der zweiten, der innersten Struktur
Destiny

In etwa genau dieser Sekunde, hatte laut den sehr genauen Berechnungen von Ginn und Eli Wallace das alte Raumschiff der Antiker und deren Besatzung, wohl endlich so gut wie sicher jetzt nun wirklich endlich das wahre Zentrum des Universums erreicht. Doch dabei bewegte sich die Destiny aber auch sehr, sehr langsam immer weiter vorwärts, ganz so, als ob sie sich seit schon einigen Minuten in einer äußerst sehr zähflüssigen Masse befinden würde.

Schließlich schien es allen an Bord nach einer gewissen Zeit ganz so, als würde sich die Destiny nur noch langsamer bewegen.

Niemand nahm dann dabei aber letztendlich zur Kenntnis, dass sich die Destiny schließlich nun wirklich überhaupt nicht mehr von der Stelle rührte, sondern schließlich komplett auf ihrer mittlerweile erreichten Position verharrte. Der visuelle Eindruck das alte Raumschiff der Antiker würde sich noch stetig weiterbewegen, oblag einer optischen Täuschung, das durch die Muster der innersten Struktur, die kontinuierlich nach wie vor pulsierten.

Alle an Bord des alten Antikerraumschiffes schienen aber schon bereits, so seit etwa ein paar Stunden, von einer gewissen und für manche aber auch ungewohnten, inneren Ruhe erfüllt zu sein. Dieser ziemlich intensiv empfundene Gefühlszustand, war bei allen Besatzungsmitgliedern der Destiny, dann auch noch in den letzten Sekunden von einer unsichtbaren Präsenz schließlich noch weiter verstärkt worden. Denn jeder einzelne an Bord schien etwas ganz Besonderes in sich zu spüren, was nur ziemlich schwer zu beschreiben, geschweige denn irgendwie in Worte auszudrücken war.
Alle miteinander schienen dies  aber auch, ganz besonders auf ihre eigene und spezielle Art und Weise zu genießen. Sie taten dies entweder vollkommen allein oder natürlich auch in einer gemeinschaftlichen Gruppe.
Von diesem heftigen Zustand von Emotionen waren natürlich aber auch die Jaffa, Nox, und selbst der sonst so eigentlich eher sehr gefühlsfremde Asgard aus der Pegasus-Galaxie von diesem Phänomen betroffen.

Rätselhaft und beängstigend war aber schon allerdings, dass vielen von ihnen, besonders denen, die einer Wissenschaft angehörten, die Antworten auf alle ihre bisherigen und bisher noch nicht beantworteten Fragen irgendwie auf eine recht unheimliche Form einfach so zukamen, nach deren Lösungen sie einst schon immer in ihrer bisherigen Karriere gesucht hatten. Alle anderen, die eher spirituell sehr veranlagt waren, schienen eine Art von Erkenntnis oder gar Erleuchtung zu erlangen, ganz so als ob sie eins mit dem Universum werden würden.

Die Anhänger der Orici Adria erhielten auf diesen Wege ungünstigerweise Kenntnis von dem Ort, wohin ihre Göttin von Myrrdin verbannt worden war. Daher versuchten einige unter ihnen sich verzweifelt Notizen zu machen, um dieses für sie so kostbare Wissen festzuhalten.

Doch aber auch alle anderen Rätsel, die schon bereits so viele Generationen vor ihnen sowie auch ihre eigene beschäftigte, waren von dieser Minute an, keine mehr. Darunter war natürlich unter anderem auch die Antwort, auf die lange und quälende Frage, welche geheimnisvolle und mächtige außerirdische Spezies den Planeten Eden hatte entstehen lassen.

Dieses und vieles weitere floss ihnen einfach so zu, wie ein mächtiger Fluss stetig dem Meer zufließt. Es gab daher keinerlei Fragen mehr.

Sie alle an Bord der Destiny spürten in diesem Augenblick diese prickelnde und aber auch unheimliche Nähe, und zwar von einer gewaltigen Macht, die sich durch nichts erklären ließ. Sie war einfach da, bei ihnen allen und erfüllte sie. Doch sie fühlten aber noch etwas, nämlich auch die große, ja quasi lastende und gewaltige Verantwortung, die damit und all dem Wissen einherging.

Alle wussten es nun schließlich, es war eben jene diese Macht, die diese Botschaft, einst vor unendlichen Jahrmillionen oder gar vom Anbeginn der Zeit ausgesandt, die dann von den Antikern schließlich entdeckt worden war und sie letztendlich hierher, an diesen Ort geführt hatte.

Dabei war alles und jeder seit geraumer Zeit komplett, und zwar jedes einzelne Mitglied der Besatzung, jeder einzelne Gegenstand sowie auch die Destiny selbst, mittlerweile in ein sehr, sehr helles weißes und strahlendes Licht gehüllt worden. Das enorme Leuchten, was alle und alles andere an Bord des Raumschiffes schließlich komplett umgab, wurde schließlich abermals noch einmal um einiges heller, und zwar so sehr grell, dass man nun absolut gar nichts mehr um sich herum erkennen konnte.

Destiny
Brücke

Mit großer Besorgnis spürte man, dass sich die Position von der Destiny vollkommen unerwartet wieder erneut ein weiteres Mal, da sich irgendwie ihr Tempo sehr rasant zu verändern schien.
Schließlich gab es abermals eine so extreme Helligkeit, die mit einem Male so gewaltig geworden war, dass dann alle an Bord trotz der Schutzbrillen, unverzüglich ihre Augen vorsichtshalber schließen und dann auch noch mit den Händen hatten abschirmen müssen. So ungewöhnlich grell wurde es, überall um sie herum.

Viele Minuten vergingen, und niemand konnte und wolle es riskieren seine Augen wieder zu öffnen, denn diese massive Helligkeit würde ohne Zweifel zu schweren und vermutlich nicht heilbaren Schädigungen bei diesen sehr empfindlichen Sinnesorganen führen. Egal ob man ein Mensch, Jaffa, Nox oder Asgard war. Somit bekam auch niemand in dieser Zeit mit, was wirklich um sie herum alles geschah. Weder mit der Destiny oder gar mit ihnen selbst. Denn sie schienen sich im wahrsten Sinne des Wortes im Nichts innerhalb der Struktur aufzulösen, während alles immer heller und heller wurde.


Unbekanntes Irgendwo
Destiny
Brücke

Doch schließlich fiel Chloe Armstrong etwas ein, denn sie wusste, wer ihnen in dieser verzwickten Lage am besten helfen konnte, daher rief sie: „Cassiopeia!“
„Was ist Chloe Armstrong? Ich stehe beinahe neben Dir!“
„Wie sieht es aus, können wir unsere Augen ohne Gefahr wieder öffnen?“

Es vergingen einige Atemzüge, denn die K.I. der Destiny griff zunächst auf die Daten zu, unter anderem auch auf die der Krankenstation, dann antwortete sie mit ruhiger Stimme: „Die Lichtwerte befinden sich wieder in den Parametern, die für menschliche Augen und auch für alle anderen Arten wieder verträglich sind. Also: Ihr dürft alle eure Augen wieder ohne jegliche Sorgen wieder öffnen, wenn ihr es wollt.“
„Oh. Danke, Cassiopeia. Danke“, murmelte Eli Wallace, der zunächst vorsichtig durch seine Hände mit den Augen blinzelte, bevor er sie dann endlich komplett wieder wegnahm und sich dann prüfend, wie alle anderen auch auf der Brücke, umsah.

Einige sahen aus den Fenstern, andere wiederum auf die Monitore der Konsolen. Alle waren aber irritiert, genauso wie Cassiopeia, denn sie befanden sich ganz eindeutig nicht mehr in der Nähe des Zentrums des Universums.

„Wo? Wo sind wir? Eli. Doktor Rush“, vernahm man nun auch die Stimme von Second Lieutenant Vanessa James, die nicht so richtig wusste, was sie mit den Daten, die ihr soeben angezeigt wurden, anfangen sollte.
„Ich muss es leider gestehen: Ich habe wirklich überhaupt keine Ahnung“, antwortete der leitenden Wissenschaftler an Bord der Destiny, der im selben Moment immer noch selber mit einer groben Analyse der Unmengen der gesammelten Daten beschäftigt war, „zumindest bis ich mir selber die Daten angesehen habe.“

„Das hier, ist alles sehr, sehr seltsam. Ich lasse wiederum ein weiteres Mal, einige Simulationen durchlaufen“, ließ Doktor Nicholas Rush schließlich nach einer gewissen Pause alle wissen, nachdem er sich die Informationen, die ihm angezeigt worden wurden ein erstes Mal mit einem skeptischen Gesichtsausdruck angesehen hatte.

War dies für alle anderen Anwesenden auf der Brücke etwa ein Indiz dafür, dass der Wissenschaftler mal wieder auf eine vage Spur gestoßen war. Nicht nur Colonel Everett Young hoffte dies inständig in den nächsten Minuten zu erfahren, denn man war sich absolut sicher, dass die Destiny sie zwar noch eine Weile beherbergen würde, doch hatte nun einmal jedes Gerät, jeder Gegenstand, kurz gesagt, alles was von Menschenhand oder auch von der Natur geschaffen oder hervorgebracht worden war, unterm Strich immer nur eine begrenzte Lebensdauer. Eine Lebensdauer, die sich allerdings nur durch gute Pflege und Wartung in gewissen Abständen, bei Maschinen und anderen Dingen, wie zum Bespiel der Destiny, natürlich durchaus mit Erfolg sehr gut verlängert werden konnten.

Destiny
Krankenstation

Auch auf der Krankenstation, war natürlich ebenfalls seit einer gewissen Zeit schon die starke Lichtintensität zurückgegangen.

Die Patienten als auch das komplette diensthabende Personal auf der Krankenstation, waren natürlich so richtig erleichtert darüber gewesen, das keine Gefahr mehr für die Gesundheit der Augen aller Besatzungsmitglieder des Raumschiffes mehr bestand.

Alle staunten dann schließlich aber dann doch sehr, denn in einer Ecke, die man bisher nicht wirklich weiter beachtet hatte, saß auf einem der Krankenbetten ein noch sehr junges Mädchen.
Die Kleine war augenscheinlich mindestens acht oder allerhöchstens zwölf Jahre alt.

Verwundert über diese Anwesenheit, wechselten sie alle untereinander die Blicke, da sich keiner hier wirklich erklären konnte, woher denn dieses Kind überhaupt hier herkam.

Alle waren daher sichtlich irritiert, weil es unter der Crew der Destiny nie Kinder gegeben hatte, abgesehen von denen der Novaner, die man ja für einige Zeit an Bord der Destiny gehabt hatte, ehe man diese dann auf ihren neuen Heimatplaneten zurückgelassen hatte.

Allmählich schien aber First Lieutenant Tamara „T.J.“ Johansen dann doch etwas zu ahnen, sie versuchte krampfhaft immer wieder zu sprechen, doch es ging irgendwie nicht, obwohl es ihr eigentlich auf der Zunge lag und es auch in ihrer Seele und Herzen brannte.
Wortlos bewegte sie daher für mehrere Minuten nur ihre Lippen.

Schließlich gelang es Tamara Johansen dann doch, brachte daher sehr mühsam und für alle anderen kaum hörbar nur ein Wort: „Carmen?!“, hervor.
Das Wort muss dann doch immerhin laut genug gewesen sein, weswegen das Mädchen mit zaghafter Stimme: „Mom?!“, antwortete.

Zögernd trat T.J. deswegen schließlich näher an das Bett, auf dem das Mädchen saß, heran. Tamara hatte Fragen sehr viele Fragen, aber auch Carmen hatte dies natürlich.
Es war auf dem ersten Blick deutlich zu erkennen, dass beide Gewissheit haben wollten. Doch wer von den beiden würde denn, den nächsten Schritt als erste tun?
Aber es lag noch etwas anderes in den Blicken des Mädchens, nämlich Irritation, Angst, sowie natürlich auch große Anspannung, weil sie nicht wusste und sich erklären konnte, wie genau sie denn hierhergekommen war.

Lieutenant Johansen streckte zunächst einmal immer noch zögernd und vorsichtig ihre rechte Hand nach diesem Mädchen aus. Denn sie konnte es verständlicherweise immer noch nicht fassen, dass es wirklich möglicherweise ihre Tochter sein sollte, die sie einst für immer verloren und dennoch voller Vertrauen und Glauben an einen besseren Ort geglaubt hatte.
Doch nun konnten und hatten beide die große Möglichkeit sie sich einander nicht nur in die Augen zu sehen, sondern sogar miteinander sprechen. Langsam berührten sich ihre Hände.
Es war also kein Trugbild was sich ihnen allen geboten hatte.

Schließlich saßen die beiden nebeneinander auf dem Bett, begannen einander Fragen zu stellen und zu beantworten, so gut es ihnen denn überhaupt möglich war. Beide mussten sich erst einmal kennenlernen.

Alle anderen, die sich ebenfalls auf der Krankenstation der Destiny aufhielten, versuchten so gut es ging Diskretion und die Privatsphäre der beiden zu bewahren. Mit einem kurzen Nicken und leichten Lächeln, zog eine Angehörige der Luzianischen Allianz, die hier mehr als nur sehr gut T.J in der Tätigkeit einer Sanitäterin und Heilerin half, einen Vorhang zu, damit First Lieutenant Tamara Johansen und ihre Tochter Carmen nicht so schnell von den anderen Besatzungsmitglieder der Destiny gestört wurden.

Destiny
große Kuppel

In der Zwischenzeit hatte Miss Camile Wray sich zunächst einmal mit sehr großer Sorge persönlich über den Zustand aller Pflanzen an Bord des Raumschiffes, insbesondere der wichtigen angebauten Nutzpflanzen ein genaueres Bild gemacht. Erleichtert atmete sie aber dann schließlich letztendlich auf, da zum Glück anscheinend bislang keinerlei sichtbare Beschädigungen, geschweige denn  Verluste, in Form abgestorbener Pflanzen, zu verzeichnen waren.


Unbekannte Galaxie
Destiny
Stargate-Raum

Da man sich immer noch kein genaueres Bild von der jetzigen Situation hatte machen können, hatte man erst einmal auf Befehl von Colonel Young eine der nächstgelegenen Galaxien angesteuert. Zudem war Doktor Rush immer noch stark mit seinen sogenannten Simulationen beschäftigt.

Kurz nachdem man einen von Colonel Everett Young angeordneten FTL-Flug in eine Galaxie beendet hatte, waren sofort immerhin vier Stargate-Adressen angezeigt worden. Dies war natürlich eine willkommene Möglichkeit, sehr schnell eventuell auch etwas Näheres über ihre aktuelle Position im Universum in Erfahrung zu bringen.

Voller Anspannung warteten daher auch schon die bereitstehenden vier SG-Teams als die erste Adresse angewählt wurde.

Auf der gesamten Destiny machte sich bei jedem, der derzeit keinen Dienst oder eine andere wichtige Aufgabe an Bord zu versehen hatte, immer mehr eine größere Unruhe bemerkbar. Denn ihre Anfragen an die Führung auf dem Raumschiff, wurden allesamt in den nächsten Tagen immer wieder aufs Neue abgewiesen, weil man sich selber immer noch nicht wirklich sicher war, was in der innersten Struktur im Zentrum des Universums mit ihnen allen geschehen war.


Erster Planet

Das von First Lieutenant Matthew Scott angeführte Team, fand sich auf einem Planeten wieder, welcher von einem dichten dunklen Wald, der überwiegend von Nadelbäumen bewachsen war. Der Himmel über ihnen war stark von dunklen Wolken verhangen und es herrschte eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit.
Dass es hier einst wohl auch Bewohner einer vielleicht auch menschenähnlichen Spezies gegeben haben musste, darauf deuteten einige wenige noch sichtbare Mauerreste hin. Doch diese waren noch nicht alle von der hier vorkommenden Pflanzenwelt vollständig überwuchert worden.

„Okay, Leute, sehen wir uns hier mal etwas näher um! Immerhin haben wir hier auf dieser Welt noch mindestens ganze 48 Stunden Zeit“, erklärte Lieutenant Scott, der sich dazu entschieden hatte dem einzigen begehbaren Pfad zu folgen, den es gab und der vom Stargate wegführte.

Als jemand aus seinem Team mit seiner Taschenlampe zurück zum Stargate leuchtete, konnte man es endlich besser erkennen, dieses Sternentor hatte vertraute Ähnlichkeiten mit dem Sternentoren in der Milchstraße.


Zweiter Planet

Ein strahlendblauer Himmel, beinahe keine nennenswerte Wolke über ihnen, ein von großen Palmen gesäumter Strand, an dessen Rand sich sanft die Wellen brachen und kräuselten, vermittelte dem von Second Lieutenant Vanessa James geführten Erkundungsteam ganz klar einen gewaltigen Hauch von einem Urlaub in der Karibik.

„Ich starte das fliegende Auge und stelle es auf Erkundungsmodus.“
„Tun Sie das, Doktor. Hoffentlich befinden wir uns nicht nur auf einer kleinen Insel“, murmelte Lieutenant James. Laut fragte sie dann, ob man noch ein weiteres fliegendes Auge mit genommen habe. Nach wenigen Minuten trat ein Jaffa nickend hervor, dem dann der Auftrag erteilt wurde das fliegende Auge ganz nach oben steigen zu lassen, um zu erfahren, ob man nur auf einer Insel oder doch eher einer größeren Landmasse auf diesem Planeten gelandet sei.


Dritter Planet

Die ersten Daten, die von der im Voraus gesandten Sonde übermittelt worden waren, waren gut und vielversprechend gewesen. Doch kaum ein paar Minuten später, nachdem das Team von Colonel David Telford damit begonnen hatte die hier vorhandenen Ruinen zu untersuchen, war ein sehr heftiger Sturm über sie alle hereingebrochen. In ihrer großen Not hatten sie dann glücklicherweise Zuflucht in einer extrem alten Anlage gefunden, die zum größten Teil noch intakt war, und somit ausreichenden Schutz vor den Elementen der Natur boten, welche draußen mit extremer Härte tobten.


Vierter Planet

Auf dieser Welt musste es erst noch vor vielen Jahrzehnten oder wenigen Jahrhunderten eine extrem fortschrittlichere Zivilisation gegeben haben, dies stellte Varro sehr schnell anhand der gemachten ersten Funde fest, auf die sein Team und er bislang schon kurz nach ihrer Ankunft gestoßen waren. Aus eben diesem Grund, kehrte umgehend sehr schnell ein kleiner Teil seines Teams zum Stargate zurück, mit dem Ziel unverzüglich weitere Unterstützung und Hilfe von der Destiny anzufordern.

Es dauerte in der Tat auch nicht lange, denn nachdem gerade einmal eine halbe Stunde verstrichen war, traten aus dem Ereignishorizont zwei Dutzend Personen heraus, um die bereits begonnen Forschungsarbeiten vor Ort auf diesen Planeten zu unterstützen.


Zweiter Planet

So viele Personen drängten sich um den Jaffa und der Anführerin des Teams, Vanessa James, um auf dem kleinen Monitor der Fernsteuerung des fliegenden Auges zu erkennen, dass sie sich zwar eindeutig auf einer tropischen Insel befanden, aber einer sehr gewaltigen, die von gleich drei großen Vulkanen ganz in deren Zentrum beherrscht wurde. Doch die übertragenen Luftaufnahmen zeigten noch etwas, dass es hier wohl die Überreste einer größeren Siedlung, womöglich sogar einer Stadt im nahen Gebirge geben musste.

„Wenn wir uns beeilen, könnten wir alles noch rechtzeitig schaffen. Doch ich werde die Destiny kontaktieren, damit wir noch ein klein wenig mehr Zeit bekommen“, beschloss  Lieutenant James, um eventuell noch einen Bonus für diese Mission herauszuschlagen.


Dritter Planet

Mehrere Stunden waren seit ihrer Ankunft und dem Aufsuchen ihrer Zuflucht bereits verstrichen, und immer noch heulte draußen der Sturm. Staub und Sand rieselte nicht nur von der Decke, sondern drang sogar auch allmählich in ihre bislang schützende aber mittlerweile ziemlich unbequem gewordene Unterkunft hinein.

Mühevoll gelang es so etwas wie eine Tür zu bauen, die dann mit Balken verstärkt vor den Eingang positioniert wurde.

Mit sehr bangen Blicken starrten einige nach oben und hofften, dass diese Anlage und auch die selbsterrichtete Tür diesen tosenden Sturm auch noch weiterhin trotzen würden.

Da natürlich verständlicherweise so einigen im Team Telfords mittlerweile so ziemlich langweilig geworden war, hatten sie damit begonnen das Innere, dieses unbekannten und schon sehr maroden gewordenen Bauwerkes etwas genauer zu untersuchen. Dabei drangen sie zwangsweise immer weiter vor.


Erster Planet

Dass sie bald irgendwo doch besser Schutz suchen und finden mussten, war allen nach einigen Funden sehr schnell klar geworden. Diese Welt auf der sie sich befanden, war alles andere als gastlich und vor allem sicher.
Unheimliche und leuchtende Augenpaare nämlich, schienen das Team von Scott auf Schritt und Tritt ohne Pause zu begleiten.

Es war schließlich ein Luzianer und eine Jaffa, die ein Haus mit festen Mauern fanden. Dieses Gebäude war auch zum Glück groß genug für das 12-köpfige Team, in welches  sich dann das Team von Lieutenant Scott für die bereits angebrochene Nacht zurückzog.

Nach einem gründlichen Rundgang vergewisserten sich alle, dass alle Fenster und Türen fest verschlossen waren. Doch um ganz sicher zu gehen, versperrte man diese noch mit einigen zusätzlichen starken Ästen und sogar Baumstämmen, die sich in der Nähe des Hauses befanden, während die Dunkelheit draußen um sie herum immer noch weiter zunahm bis es schließlich so gut wie schwarz außerhalb des Hauses war.

Während nach einer stärkenden Mahlzeit, sowie der Entzündung mehrerer Feuer, achteten die eingeteilten Wachposten auf ihren Positionen auf jedes auch nur kleinste verdächtige Geräusch und jede Bewegung in der Umgebung des Hauses. Alle anderen versuchten irgendwie ein wenig Schlaf zu finden, um sich von dem anstrengenden Tag zu erholen. Keine leichte Übung, da immer wieder laut und deutlich ein sehr gespenstisches Heulen, eines sich immer noch komplett außer Sicht haltenden Tieres, für jeden zu hören war.


Zweiter Planet

Nach einem harten anstrengenden Geländemarsch, hatten endlich Lieutenant James und ihre Teamgefährten ihr Ziel erreicht. Doch anstelle eines weitläufigen Paradieses für das man zuerst diese Insel gehalten hatte, hatten sie auf ihren Weg zu der Siedlung, zu der sie unterwegs gewesen waren und sie auf den kleinen Monitor der Fernbedienung des fliegenden Auges gesehen hatten, immer wieder mehrere Verwüstungen, Zerstörungen und sogar auch menschliche Skelette gesehen.

In dem Gebirgskamm, der am dichtesten an der kleinen zur Ruine gewordenen Stadt grenzte, fand ein Teil des Teams sogar einige natürliche aber dann doch ausgebaute Höhlen unterschiedlicher Größe, in denen sich wohl einst die letzten Verteidiger, die auf dieser Insel einst beheimatet gewesen waren, zurückgezogen haben.


Vierter Planet

Das Bauwerk mit einer Architektur, die mehr als nur der, der Antiker zu gleichen schien, erweckte verständlicherweise immer mehr das Interesse aller Teammitglieder um Varro. Diese nun mehr mittlerweile 42 Personen, die den unterschiedlichsten Großmächten und somit aus immerhin fünf Galaxien stammten, begannen damit sich nach und nach in mehrere kleinere Teams aufzuteilen, somit konnten sie nämlich besser die gewaltige und eventuell auch die gesamte Anlage erforschen auf die man gestoßen war.


Dritter Planet

„Viele unterschiedliche Gänge führen in das Innere eines sehr weitläufigen Felsmassives, Colonel Telford. Sollen wir in diese noch weiter vordringen?“
„Haben Sie oder irgendjemand Anderes darin irgendetwas Wichtiges, was von Bedeutung sein könnte gefunden, Doktor.“
„Nicht sehr viel. Leider.“
„Doktor. Sie können natürlich noch weitere Forschungen betreiben, aber sobald sich die Lage da draußen beruhigt hat, kehren wir alle sofort auf die Destiny zurück!“
„Danke, Colonel Telford.“


Destiny

Dadurch dass sich Doktor Nicholas Rush mittlerweile auch in den vielen in anderen Sektionen des Raumschiffes bewegte, war es für viele an Bord ein deutliches Zeichen dafür, dass dieser seine Simulationen wohl endlich beendet hatte. Doch zu welchem Resultat er aber dabei gekommen war, wollte er immer noch nicht preisgeben, denn er hatte auf jegliche Nachfragen, sowohl von Wray und Young, nur mit: „Ich will zunächst erst einmal noch die Rückkehr der Erkundungsteams und deren Berichte abwarten“, geantwortet.


Erster Planet

Eine besonders quälende und somit auch unruhige Nacht mit nur sehr wenig Schlaf, sowie auch mit bösen Albträumen für so manchen Schlafenden, aber dafür zumindest ohne jeglichen unangenehme Überraschungen, neigte sich endlich dem Ende entgegen. Es begann allmählich zu dämmern. Dennoch schien es auf diesen Planeten nicht so richtig vollkommen hell zu werden.
Schon bei ihrer Ankunft auf dieser Welt des Teams von Lieutenant Scott, als die Sonne bereits im Zenit stand, ließen die dichten Wolken die Sonnenstrahlen nur vereinzelt komplett durch.

Zu allererst sandte man alle fliegenden Augen los, um die Umgebung zu erkunden und zusätzlich nahm man auch einen der Lebenszeichendetektoren, die die Trinitatis-Crew mitgebracht hatte, zur Hand um einer unangenehmen Begegnung mit den immer noch vollkommen unbekannten Kreaturen, die sich nach wie vor im dunklen Wald verbargen aus dem Weg zu gehen.

Der Entschluss vom Leiter dieses Teams stand fest, nämlich so schnell wie nur möglich dieser Welt wieder den Rücken zu kehren und an Bord der Destiny zurückzukehren.

Erst als absolut feststand, dass wirklich keinerlei Lebewesen, die von ihrer Größe her in der Nähe waren, die einen Menschen irgendwie gefährlich werden konnten, verließen alle mit größter gebotener Vorsicht das Gebäude, welches dem Team von Lieutenant Scott für immerhin rund 12 Stunden guten Schutz geboten hatte.


Zweiter Planet

Alle Teammitglieder waren nötig, um sich einen wirklich guten und somit auch genauen Überblick zu machen. Doch die Zeit war knapp, obwohl es Lieutenant James gelungen war, zusätzliche Zeit von Colonel Young zu bekommen. Doch die vielen unterschiedlichen gemachten Funde an dieser Stätte und deren Umgebung, schienen eher noch weitere Fragen aufzuwerfen, denn man fand unter anderem neben normalen Gegenständen für das tägliche Leben auch eine Vielzahl unterschiedlicher auch Ausrüstungsgegenstände und Waffen, die allen ziemlich vertraut vorkamen, sich aber merkwürdigerweise in einem jahrhundertealten Zustand befanden.


Dritter Planet

Wie von Colonel Telford erhofft, und den Wissenschaftern des Missionsteams befürchtet, hatte sich die Wetterlage endlich soweit beruhigt, dass man nun endlich gefahrlos den Rückweg zum Stargate antreten konnte. Dies geschah aber dann ausgerechnet zu dem Zeitpunkt als eine kleine Gruppe eine interessante Entdeckung gemacht hatte. Doch der Anführer des Teams, Colonel David Telford, blieb dennoch hart, es musste unverzüglich der Rückweg angetreten werden. Der Grund dafür war, dass sich am Horizont bereits ein weiteres Unwetter anzukündigen schien. Daher war es nicht verwunderlich, dass diese Gruppe die Zeit bis zur letzten Sekunde vollständig ausreizte. Wütend darüber, stürmte David Telford daher mit einer bewaffneten Gruppe in diesen Gang, wo jene Entdeckung gemacht worden war, um unter angewendeten Zwang die Unwilligen daran zu erinnern wer hier eigentlich die Befehlsgewalt hatte.


Vierter Planet

Das sehr große Einsatzteam, unter der Leitung vom Luzianer Varro, hatte mit seiner wohl wichtigsten Arbeit für diese Mission begonnen und nahm sich systematisch Ebene für Ebene der großen Anlage vor. Dabei bestätigte sich recht schnell der erste Eindruck, dass es sich hierbei um ein Bauwerk, eine Anlage der Antiker handeln musste.

Doch auch außerhalb des Komplexes wurde das Umfeld natürlich so gut es möglich war abgesucht. Hier fand man unter anderem einige Überreste in Form von schon sehr, sehr alten menschlichen Skeletten. Auf dem ersten Blick natürlich nichts Ungewöhnliches, doch bei der Betrachtung eines noch einigermaßen gut erhaltenen Schädels, gefror deren Findern regelrecht das Blut in den Adern als sie ihn begutachteten.


Destiny
Stargate-Raum

„Achtung! Wir haben ein eingehendes Wurmloch! Sofort alle Abwehrteams auf ihre Verteidigungspositionen! Medizinisches Personal für Notfälle bereithalten! Schnell!“, warnte und forderte der wachhabende Offizier als das Sternentor außerplanmäßig in Bewegung geriet.

Nicht einmal eine halbe Minute später öffnete sich dann auch schon der Durchgang.

Ein gesendeter Signalcode wurde empfangen, dass nun schon die bereits vollkommen unerwartete kurz bevorstehende Rückkehr eines der vier ausgesandten Erkundungsteams ankündigte.

Brücke

„Ist das korrekt, eine außerplanmäßige Rückkehr?… Um welches Team handelt es sich dabei?“, fragte Colonel Everett Young, über sein Funkgerät.
„Ja, Sir. Laut der Kennung handelt es sich dabei um das Team von Colonel Telford… Sie kommen gerade an, Colonel…“, drang es aus dem Lautsprecher von Youngs Funkgerät.
Zuvor hatte Everett Young das erste Mal seine Tochter Carmen kennenlernen können, die von Tamara Johansen auf die Brücke gebracht worden war.

Stargate-Raum

Mit großer Hast eilten die Frauen und Männer des von Colonel David Telford geführten Erkundungsteams durch das Sternentor zurück auf die Destiny. Dabei  war Telford mit einer der letzten Personen war, die durch den Ereignishorizont kamen, wobei er zwei besonders störrische Wissenschaftler geradezu mit sich zerrte.

Der Blick des zurückgekehrten Colonels sprach geradezu Bände, er war stocksauer auf einige seiner Teammitglieder, weil sie mit ihrer Sturheit alle anderen in Gefahr gebracht hatten.

Sie alle hatten es gerade so noch einmal ohne große Verletzungen geschafft, zurück auf die Destiny zu kommen. Denn viele von ihnen hatten Schürf- und Schnittwunden in den Gesichtern und an den Händen davongetragen, die von den scharfkantigen kleinen Steinen und Sandkörnern stammten, die wie Geschosse durch die heftigen Sturmböen wie Sandpapier ihre ungeschützten Hautstellen bearbeitet hatten.

In einigen der Transportkoffer, die sie mit sich führten, befanden sich dennoch einige interessante Fundstücke, die man durch die erfahrenen unangenehmen Widrigkeiten auf den aufgesuchten Planeten erst an Bord der Destiny untersuchen konnte.


Erster Planet

Stets auf der Hut seiend und trotzdem mit sehr schnellen Schritten eilten die Männer und Frauen von der Destiny, die diesen Planeten eigentlich erforschen sollten, immer weiter zurück Richtung Stargate.

Während die Militärs sich außerhalb der Gruppe befindend nach allen Seiten absicherten, prüften die Wenigen in der Mitte, ob von einer Seite her irgendeine Gefahr drohte.
Alle hatten ein mulmiges Gefühl, denn die Kreaturen, die ihnen allen die Nachtruhe erschwert und sie letztendlich zu einem hastigen Rückzug bewegt hatten, hielten sich nach wie vor versteckt in den Schatten der Bäume, Büsche und Sträucher des Waldes auf.

Der Rückweg würde zwar dadurch um einige Kilometer länger sein, doch man wollte nicht zu nah ans Unterholz geraten und somit eventuell auch noch von diesen gefährlichen Wesen attackiert zu werden.

Man hatte zu diesem Zeitpunkt noch etwa einen Kilometer vor sich, dann würde man auf eine große Lichtung gelangen, wo man eine Rast einlegen und somit neue Kraft für den weiteren Rückweg zum Sternentor sammeln wollte.


Vierter Planet

Vollkommen entgeistert und auch ebenso ratlos starrte der Luzianer Captain Varro den menschlich anmutenden Schädel schon seid mehreren Minuten an, der ihm im hellen Tageslicht außerhalb des Gebäudes von einem Team präsentiert wurde.

„Was ist denn das? Hat jemand von Ihnen schon einmal so etwas gesehen?“, raunte Varro in die Runde, denn mehrere Wissenschaftler von der Erde hatten sich ihm spontan angeschlossen als er nach draußen gegangen war.

„Vampire!?“, stotterte schließlich eine Wissenschaftlerin aus Kanada nervös, die sich bei dem Anblick des Schädels mit den großen Eckzähnen vor sich an so manchen Horrorfilm und an den Bericht von General Cameron Mitchell erinnerte.
„Sollten wir uns deswegen Sorgen machen?“
„Ja. Wir sollten ab sofort mit allerhöchster Vorsicht außerhalb und auch innerhalb der Anlage weiter vorgehen“, riet die Frau, die dann Varro und dann natürlich auch noch den anderen berichtete, wie eben Vampire sich zu ernähren pflegten.
„Klingt fast so, als ob sie so wie diese Wraith wären“, murmelte einer der Jaffa in der Gruppe.


Zweiter Planet

So viele der gemachten Funde wie nur möglich, wurden sorgfältig eingepackt, um sie mit zurück auf die Destiny für weitere Untersuchungen zu nehmen.

Da der Weg zurück zum Stargate sehr lang und durch das zusätzliche Gepäck über einige Gebirgspässe und den Urwald noch schwerer sein würde, musste man sich spätestens innerhalb der nächsten 15 Stunden auf den Rückweg machen, dies wusste natürlich nicht nur Lieutenant James. Daher stellte die Anführerin des Teams erleichtert fest, dass sich alle bereit so langsam für den Abmarsch eingefunden hatten.


Vierter Planet

Innerhalb der Anlage gingen die Forschungsarbeiten natürlich unverändert weiter voran. Von den unbehaglichen Sorgen, die der Fund des Schädels verursacht hatte, wusste drinnen so gut wie niemand etwas. Dies lag ohne jeglichen Zweifel wohl daran, dass manche bislang noch nichts von dieser Entdeckung wussten oder einfach viel zu sehr mit ihrer Arbeit beschäftigt waren.


Indessen in einer Sektion auf einer Ebene, die sich ziemlich weit tief unten von der Anlage befand, stieß ein siebenköpfiges Team auf eine Art Labor. Doch aber erst nachdem man sich so ziemlich gewaltsam Zugang dorthin verschafft hatte.

„Sind das hier vor uns etwa eine Art von Stasiskapsel. Was meint ihr?“, fragte jemand, der sich neugierig einen der großen Behälter näherte.
„Für mich sieht es eher, wie eine sehr frühe Form eines Sarkophags aus“, widersprach eine Jaffa.
„Macht ihr Witze“, keuchte eine Frau, „mich erinnert diese Kammer eher an eine Gruft. Seht euch doch einmal genauer hier um!“
„Vielleicht eine Mischung von Allenmöglichen“, murmelte eine andere Frau, die mit ihrer Lampe durch diesen finsteren Raum leuchtete.


Erster Planet

Nach einem sehr anstrengenden mehrstündigen Fußmarsch, hatte man die angestrebte große Lichtung, in der Größe eines Fußballfeldes endlich erreicht. Somit konnte man sich ausruhen, etwas essen und trinken, aber auch noch einmal und dies war vielleicht noch um einiges wichtiger den weiteren Weg zum Stargate überprüfen. Man schickte daher drei der fünf fliegenden Augen los, die man noch zur Verfügung hatte, um unter anderen auch die nähere Umgebung zu erkunden und im Auge zu behalten.

Ein kontrollierender Blick auf den Lebenszeichendetektor verriet, dass es die immer noch unbekannten Wesen nach wie vor nicht wagten ihre schützende Deckung in den Schatten zu verlassen.
Für den Biologen im Team von Lieutenant Scott zeugte dies auf eine hohe Form von Intelligenz, darum sagte er: „Die wissen offenbar, dass sie ein leichtes Ziel für unsere Waffen wären, die wir bei uns haben, deswegen bleiben sie in ihrer Deckung verborgen. Ich würde dennoch nur allzu gern wissen, womit wir es hier bei diesen Wesen dort im Wald zu tun haben…“
„Dann gehen Sie doch einfach los und sehen nach, um es herauszufinden, Doktor“, brummte Master Sergeant Ronald Greer kopfschüttelnd, während er selber weiterhin aufmerksam den Waldrand im Blick behielt.


Zweiter Planet

Allmählich begannen alle Teammitglieder damit die umfangreiche mitgeführte Ausrüstung nach und nach wieder zusammen- und einzupacken. Im selben Moment versuchten ein paar Archäologen anhand der Aufnahmen irgendwie schon zu rekonstruieren, was wohl einst auf dieser Insel geschehen war. Kein leichtes Unterfangen, weil all die vielen und auch vollkommen unterschiedlich gefundenen Sachen einfach kein klares Bild vermitteln wollten.

Second Lieutenant Vanessa James hatte sich derweil auf einen Felsen niedergelassen. Die Soldatin blickte in Richtung der Sonne, die im fernen Horizont im Meer, welches durch die Strahlen rot gefärbt worden war, ganz langsam zu versinken schien. Auch der Himmel darum war in tiefes blutrotes Licht getaucht.

Trotz der vielen entdeckten Ruinen, Artefakte und auch menschlichen Überreste schien dies dennoch ein komplett friedlicher und auch ungefährlicher Ort zu sein. Doch sie alle befanden sich natürlich hier ja nur an Land, wer ahnte denn schon was sich dort draußen wohlmöglich verborgen im türkisfarbenen Wasser befand. Die Soldatin schob diesen dunklen Gedanken schnell wieder beiseite, denn immerhin war es ihr letzter Abend auf diesen Planeten, bevor sie zurück zur Destiny mussten.


Vierter Planet

Im tiefen Inneren der Anlage, war man immer noch dabei sich die Kammer noch näher anzusehen. Denn die hier in diesen dunklen finsteren Raum waren exakt 36 Behälter vorhanden, diese beherbergten jeweils eine Person, die sich allesamt offenbar in eine Art tiefen Schlafzustand befanden.

Nach einer weiteren Überprüfung stand es dann fest, es handelte sich hierbei in der Tat um eine Art von Stasiskapsel.


Auf einer anderen Ebene, und somit auch in einer ganz anderen Sektion, wurde beinahe zeitgleich ein weiterer höchstinteressanter Fund gemacht.
„Das sieht für mich wie eine Kommandobrücke aus. Und zwar um die Brücke eines Kreuzers der Antiker“, bemerkte ein Techniker, der sich staunend und faszinierend schon bereits sehr weitläufig umgesehen hatte.
„Dann befinden wir uns also nicht in einem Gebäude, sondern auf einem gestrandeten Raumschiff der Antiker?“, fragte eine Orici-Anhängerin neugierig nach.
„Scheint offenbar so“, bestätigte der Techniker, der schließlich an eine der Konsolen trat.
Eine Genii meinte dann daraufhin: „Wenn dies hier die Brücke eines Raumschiffes ist, müsste sich doch auch eine Art Fenster hier befinden.“
„Genau“, stimmte eine Reisende zu, die sich sogleich mit der Genii auf die Suche danach machte.
Es dauerte nicht lange, da wurden die beiden Frauen aus der Pegasus-Galaxie auch schon fündig.

Da nicht alle Teams, die sich vor einiger Zeit gebildet hatten durch Funkkontakt erreichbar waren, eilten einige Teammitglieder auf Anordnung von Varro so schnell sie nur konnten durch die Korridore des alten und wohl offensichtlich gestrandeten Raumschiffes der Antiker, mit dem klaren Befehl, dass gar Nichts und unter keinen Umständen angefasst und aktiviert werden sollte sowie durfte.
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RE: [SG/Multi-Crossover] Odyssee - von Durnah - 07.06.2026, 16:27
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