28.11.2025, 23:27
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.11.2025, 23:31 von Jonathan J. O´Neill.)
Hallo, ihr Lieben!
Da es erfreulicherweise wieder ein Forum gibt
, habe ich mich dazu entschlossen mit meiner FF-Serie [SG/Multi-Crossover] Odyssee fortzufahren
. Um jedoch nicht alles aus dem Kontext zu reißen, sowie auch für ein besseres Verständnis des Gesamtzusammenhanges, werde ich alle bisherigen Staffeln und Folgen in den nächsten Wochenenden hier veröffentlichen. Es wird jedes Wochenende eine Staffel á 20 Folgen sein bis zur vierten Folge der 8. Staffel
.
Heute beginnen wir mit den ersten fünf Folgen der 1. Staffel
Also auf ein Neues, und viel Spaß beim Lesen
[SG/Multi-Crossover] Odyssee
Titel: [SG/Multi-Crossover] Odyssee
Autor: Jonathan J. O´Neill
Rating: FSK 16
Genre: Sci-fi, Abenteuer, Action, Drama usw.
Crossover
& Charas: Diese FF ist ein Multi-Crossover, welche die Franchisebereiche von Stargate, Battlestar Galactica, MacGyver und X-Men mit den dazugehörigen OC sowie eigene Charaktere beinhaltetPairings: bekannte, und eigene
Anmerkungen:
1. Alle Rechte an Stargate SG-1/SG-A/SG-U, Battlestar Galactica, X-Men und MacGyver gehören denen, welchen sie gehören.
2. Ich schreibe diese Crossover-FF nur zum Spaß, nicht um Geld damit zu verdienen.
3. Die Geschehnisse sind alle frei erfunden, sie beginnen einige Jahre nach der fünften Staffel von Stargate Atlantis, beiden SG-1-Filmen, sowie nach der zweiten SG-U-Staffel. Die vertrauten Zeitlinien aller Franchise-Universen wurden außer Acht gelassen, später setzt die Handlung aber dann kurz vor dem Fall der zwölf Kolonien von Kobol bei BSG ein, wenn das Expeditions-Team in deren Galaxie eingetroffen ist.
4. Diese Crossover-FF wird in der normalen betrachtenden bzw. berichteten Erzähler- & Ich-Form erzählt.
Nach einer gewissen Zeit nachdem es die Wraith geschafft hatten ein zweites Mal den Weg zur Erde zu finden; kam es schließlich zu dem befürchteten offenen Krieg im Sommer des Jahres 2017 gegen die Luzianische Allianz…
Auf Grund dieser Ereignisse, und es eine gewisse Anzahl von Wraith es geschafft hatten sich einige zeitlang auf der Erde zu verstecken, die aber nach langem Suchen dank der Hilfe von Ronon Dex glücklicherweise eliminiert werden konnten, war das IOA doch letztendlich schließlich dazu gezwungen die Existenz des Sternentores, der gesamten Weltbevölkerung zu offenbaren…
Dies führte zu heftigen internationalen Spannungen, weil sich viele Staaten übergangen fühlten und ein ab sofortiges Mitspracherecht bei allen Entscheidungen einforderten…
Doch damit nicht genug: die Menschheit wurde durch eine weitere Nachricht erschüttert, denn eine Gesellschaft, die seit vielen lange Jahrhunderten parallel verborgen unter ihnen lebten, die sich als Mutanten offenbarten, ihre Existenz notgedrungen preisgaben und zu Gunsten der Erde, angeführt von Professor Charles Xavier und Erik Lehnsherr in den Kampf gegen die Wraith und auch die Luzianische Allianz eingriffen…
Trotz dieses unerwarteten Beistandes waren die Verluste erschreckend hoch.
Denn neben den materiellen, bestehend aus Raumschiffen und Ausrüstung, verloren viele Millionen Menschen im Kampf gegen die Wraith und die Luzianische Allianz ihre Leben, oder galten seither als vermisst. Die feindlichen Außerirdischen konnten nach einen monatelangen Kampf endgültig aus dem heimatlichen Sonnensystem, sowie aus vielen Regionen der Milchstraße vertrieben werden. Aber man war sich bewusst, dass die Gefahren nicht vollkommen gebahnt waren…
Nur der Mars, welcher sich in einem Terra-Forming-Prozess und auf welchen sich die im Bau befindliche neue Stargate-Command-Base befand, blieb zunächst noch von den Attacken der Feinde verschont…
Die Mutanten lehnten es nach der heißen Phase des Krieges, gegen die Wraith und die Luzianer ab, sich aktiv an Off-World-Missionen des mittlerweile publik gemachten Stargate-Programms zu beteiligen. Doch waren sie dennoch dazu bereit bei einigen Problemen zu helfen, wie der Stabilität der Nationen auf der Erde, um die aufgeflammten Unruhen zu beenden…
Was einigen Vertretern des IOA, sowie einigen geheimen Institutionen, die an Einfluss nicht verlieren wollten, immer noch zu wenig war…
Jahre später - Anfang September 2020
Milchstraße
Mars
Stargate-Command-Base
“Sir. Die U.S.S. George Hammond ist in wenigen Minuten in Transportreichweite”, meldete einer der Kommunikationsoffiziere.
Der diensthabende Stützpunktkommandeur Lieutenant General Hank Landry nickte für einen kurzen Moment ein wenig müde, nachdem er die Meldung zur Kenntnis nahm. Er nahm noch schnell einem letzten großzügigen Zug aus seiner großen Kaffeetasse, stellte jene dann auf eine der der Konsolen ab, und machte sich dann gutgelaunt auf den Weg, um die angekündigten Gäste in Empfang zu nehmen.
Mittlerweile lief seit über einen halben Jahr der Betrieb von der neuen Basis vom Mars aus, obwohl immer noch weiter an jenen gebaut wurde. Schätzungen nach würde die Fertigstellung noch etwa ein Jahr in Anspruch nehmen.
Den kleinen, einst so wüsten rostrotfarbigen, Bruder der Erde konnte man dank fortschrittlicher Technologie, welche man bereits vor Jahren als Vermächtnis von den Asgard erhalten hatte, innerhalb von drei Jahren, kurz nach dem Ende der letzten großen Schlacht im Sonnensystem gegen die Luzianische Allianz, vollständig zu terraformieren.
Doch dauerhaft leben konnte man noch nicht in der Atmosphäre, die trotz der großen Vegetation noch zu Sauerstoffarm war. Deshalb war man außerhalb der Anlagen auf Luftgemische zum Atmen angewiesen.
“Guten Tag, Professor Xavier. Wie war ihr Flug hierher?”, erkundigte sich Hank bei den ersten der beiden Neuankömmlinge, die er persönlich im großen Ankunftsterminal des Stützpunktes in Empfang nahm.
“General Landry, ich freue mich wirklich sehr hier zu sein zu dürfen, und der Flug hierher war wieder einmal sehr beeindruckend - auch wenn er nur kurz war.”
“Das ist nun einmal so, aber vielleicht gibt es mal die Gelegenheit für Sie einen längeren Flug zu unternehmen. Wie sie wissen befindet sich die George Hammond auf einer Friedensmission um ein Abkommen mit der neuen Führung der Luziananischen Allianz auszuhandeln. Ich werde sie beide jetzt ein wenig in dieser Einrichtung herumführen und ihre Fragen beantworten, falls es welche geben sollte. Und sie sind sicherlich Logan, auch genannt Wolverine. Es freut mich, auch sie endlich einmal persönlich kennenzulernen…, und das Rauchen ist hier auf dieser Basis übrigens nicht gestattet!”
“Dann sollten Sie mal hier oben und drinnen die notwendigen Verbotsschilder anbringen - denn gesehen habe ich keine!”
“Logan!”, mahnte der Professor.
“Mal ganz ehrlich: Darf man hier eigentlich überhaupt irgendetwas?”
“Nun ja, nur was laut der Hausordnung dieser Einrichtung gestattet ist. Diese befindet sich zum Beispiel im Ankunftsterminal… Wie dem auch sei… Meine Herren, bitte folgen sie mir. Hier entlang”, lud Landry Xavier und Logan dazu ein ihm zu folgen. Dabei gab Xavier seine Meinung kund, dass Doktor Daniel Jackson wohl der richtige Mann für diese Aufgabe sei ein solches Abkommen auszuhandeln.
Erde
USA, Los Angeles
In einer nach den Zerstörungen im Krieg gegen die Luzianische Allianz wieder aufgebauten Wohngegend, in welcher seit einigen Jahren wieder Einfamilienhäuser standen und hektisches Treiben an jenem Nachmittag herrschte, klingelte es mehrmals kurz an einer Haustür.
Es dauerte eine gewisse Zeit, ehe von einem fast kahlköpfigen Mann geöffnet wurde, welcher eine getönte Brille trug, um die beiden Besucher per Handschlag zu begrüßen. Den älteren der beiden Männer herzte er zusätzlich mit einer Umarmung, um dann kurz darauf beide in seine Wohnung zu bitten.
Nachdem die drei im Wohnzimmer Platz genommen hatten, sagte der älteste der drei: “Nett von euch, dass ihr beide so schnell gekommen seid.”
“Ist schon gut, Pete.”
“Mac. Ich habe einen kleinen Auftrag für dich…”
“He. Moment mal… bist du nicht im Ruhestand…”
“MacGyver, lass mich doch bitte erst einmal ausreden. Ja, ich bin im Ruhestand. Und du ebenfalls seit einem guten Jahr soviel ich weiß. Es geht doch nur um meinen guten alten Wagen. Ich habe leider das dumme Gefühl, dass man mich in dieser Werkstatt bloß über den Tisch ziehen will - und deswegen würde ich mich sehr darüber freuen, wenn du ihn dir mal anschaust. Außerdem habe ich eine kleine Party geplant… dazu habe ich viele alte Bekannte von uns eingeladen - wir werden schließlich nicht jünger... trotz der netten Errungenschaften der letzten Jahre. Mal abgesehen von den ganzen Ärger und Bedrohungen, die wir als Beilage bekommen haben.”
Angus MacGyver sah Peter Thornton mit festem Blick an, dann nickte er grinsend, denn er wusste dass sein langjähriger Freund Recht hatte. Dann wechselte er ein paar Worte mit seinem Sohn, der schließlich ebenfalls kurz nickte.
einen Tag später
nahe New York City
Vor dem Haupteingang des großen Hauses, wartete Erik Lehnsherr bereits geduldig auf seinen alten Freund. Das Auto, welches gerade durch das Tor gefahren kam, hielt genau vor den Stufen und der Rampe an.
Nachdem Charles Xavier endlich ausgestiegen war und wieder in seinem Rollstuhl Platz genommen hatte, begann der andere voller Neugier getrieben die Unterhaltung: “Und wie war dein heutiger Besuch auf dem Mars, Charles?”
“Es war ein sehr seltsames Gefühl. Aber es wirkte auch sehr vertraut Erik. Das lag wohl an der wachsenden Natur, das Grün der Pflanzen, die Berge sehen aus wie zum Beispiel in Colorado… Und hättest du hättest es auch sehen sollen, klares Wasser und die saubere Luft dort in den großen Anlagen, sowie endlos erscheinende grüne Grasflächen, die ersten Büsche und Sträucher - auch außerhalb der Energiefelder und Glaskuppeln…”, schwärmte Charles.
Misstrauisch beäugte Wolverine seit der Rückkehr auf das Anwesen derweil Magenta - doch der Zwist zwischen den beiden Lagern der Gesellschaft der Mutanten war seit Jahren vorbei und die Gräben überwunden.
“Freut mich, dass es dir auf unseren Nachbarplaneten so gut gefallen hat, alter Freund. Aber ich habe leider den Eindruck, dass uns die Menschen nur akzeptiert haben, weil wir sie im Kampf gegen diese Kreaturen und diese Allianz der anderen Aliens unterstützt haben…”
“Wovor fürchtest du dich jetzt schon wieder, Erik?”
“Jedenfalls nicht vor diesen Wraith und diesen Luzianern, Charles. Doch diese immer noch voranschreitende Terraformierung des Mars könnte bedeuten, dass wir vermutlich von diesen Planeten hier vertrieben werden könnten…”
“Also”, unterbrach der Professor, “diese Befürchtung ist unbegründet und überflüssig. Du solltest aufhören dir Sorgen zu machen. Sie hätten uns auch schon längst durch dieses Stargate auf einen der vielen Planeten umsiedeln können - haben es aber nicht…“
“…wusstest du etwa von diesem geheimen Projekt mit diesen außerirdischen Portal?!“
“…ich wusste es schon seit langem Erik. Menschen und Mutanten werden gemeinsam die Zukunft dieser Welt bewältigen und gestalten.”
“Wir werden sehen - und vergiss nicht diesen Fall in Tibet”, murmelte Magneto leise, während Xavier milde lächelte, als er in seinem Rollstuhl ins Haus vorausfuhr.
Mars
Stargate Command Base
Zielsicher steuerte etwa zur gleichen Zeit das kleine Transportshuttle, das von einer der drei Chinesischen BC-304er aus gestartet war, über das eine der vier gewaltigen Hangardecks, welches so groß wie drei Fußballfelder war.
Ohne lange zu zögern, nachdem die Passagiere der einflussreichen IOA-Delegation sich ausgewiesen hatten, machten jene sich auch schon zielsicher auf den Weg zum Büro des Kommandeurs des Stützpunktes.
Einige Stunden später, war General Hank Landry immer noch sichtbar etwas irritiert. Denn den Vortrag nach, welchen Miss Shen, das IOA-Mitglied der Volksrepublik China und die auch für die nächsten 9 Monate den Vorsitz in dieser Organisation innehatte, ihm gerade gehalten hatte, waren seine hohen Gäste also nicht nur gekommen, um sich einmal mehr den Fortschritt der Bauarbeiten des neuen Stargate-Centers zu begutachten.
´Die Chinesen und Russen verlangen also ein noch größeres Mitspracherecht und damit auch ein eigenes Entscheidungsrecht um Entscheidungen möglicherweise zu kippen oder zu blockieren´, dachte Hank mit etwas Unbehagen.
“…und, wie bereits erwähnt - ist Doktor Daniel Jackson gewillt, auch unter der Leitung der Volksrepublik Chine weiterhin bei diesen Programm mitzuwirken, dies hat er mir einmal persönlich mitgeteilt”, schloss Miss Shen ihre Ansprache.
“Das behaupten Sie jetzt.”
“Es ist aber wahr. Doktor Jackson ist es egal welche Nation dieses Programm leitet…”, beharrte die Chinesin abermals.
“Ist ja sehr interessant”, brummte Landry.
“Die neuen Anweisungen befinden sich hier in dieser Akte, welche wir Ihnen jetzt aushändigen, General Landry”, erklärte mit ernster Miene der russische IOA-Delegierte.
Der britische Delegierte, welcher neben Hank saß, schob wortlos dem General das Dokument zu, welcher es langsam mit spitzen Fingern schließlich entgegennahm.
Dabei fragte er interessiert: “Was sagt eigentlich General O´Neill zu diesen Dingen?”
“Wir werden es General O´Neill morgen mitteilen und ihn dementsprechend unterrichten, genauso wie wir es heute hier mit Ihnen getan haben, General Landry.”
Erde
Deutschland - Landesgrenze Hamburg-Niedersachsen
Es war mitten in der Nacht und wohl auch kein Zufall, dass mich diese Polizeistreife gestoppt hatte, die seit einigen Minuten hinter mir herfuhr. Die beiden Polizistinnen, die aus dem Wagen gestiegen waren, kannte ich nur allzu gut wie sich herausstellen sollte.
“Guten Abend. Dies ist eine allgemeine Verkehrskontrolle - ohne Verdachtsmoment…”, begann die eine Beamtin trocken und emotionslos, nachdem ich den Motor abgestellt, sowie die Fensterscheibe noch weiter heruntergekurbelt hatte.
Ihre Kollegin hielt mit der rechten Hand die Taschenlampe, während die linke entspannt auf der Dienstwaffe ruhte.
´Wenigstens Jasmin ist normal´, dachte ich, als ich meine Papiere an meine wohl baldige Ex-Frau, und Mutter unserer gemeinsamen Zwillinge, aushändigte.
“Sie sind auf dem Heimweg?”, fragte die Polizeiobermeisterin.
´Blöde Frage´, dachte ich im Stillen, ehe ich: “So in etwa.” - antwortete.
“Aha. Ich würde gerne noch einen Blick in ihren Kofferraum werfen, nachdem wir den Alkoholtest gemacht haben!”
´Das darf doch nicht wahr sein!´, war mein nächster Gedanke, bei dem mein Blick von Jeanne zu Jasmin wanderte - in der Hoffnung bei ihr wenigstens etwas Bestand zu bekommen. Aber negativ.
Anscheinend hatte Jeanne seit unserer letzten Trennung vor rund drei Monaten mal wieder einen ihrer besonderen Tage.
“Okay…, kein Alkohol. Steigen Sie bitte aus - und gehen Sie vor!”
“Ja.”
“Gut. Die Sicherheitsweste liegt in der Beifahrertür… dann mal bitte den Kofferraum öffnen!”
Es folgte das übliche bekannte Prozedere: Verbandskasten, Warndreieck zeigen.
Man ließ mich warten. Denn während Polizeiobermeisterin Jasmin Nadine Ataya meine Daten per Funk abfragte und abglich, bewachte mich Jeanne Nicole Schneider, deren rechte Hand auf den Griff der Waffe ruhte.
Gerne hätte ich mit meiner Frau das Gespräch aufgenommen, doch der Blick von ihr sagte mir alles: Sprich mich nicht an!
“Alles in Ordnung”, teilte Jasmin mit, die mir unbemerkt von Jeanne, zuzwinkerte und andeutete mich mal anzurufen.
“Dann wünschen wir ihnen noch eine gute Weiterfahrt!”, nickte Polizeiobermeisterin Schneider kurz zum Abschied, als sie mir meine Papiere wiedergab.
“Danke. Einen schönen Abend noch.”
“Vielen Dank.”
“Ob das jetzt nett war, was du… äh… wir mit Jonathan gemacht haben? Und meinst du nicht, dass ihr zwei es nicht noch einmal echt versuchen solltet, Jeanne? Denk doch mal an die Kinder.”
“Hä? Zunächst einmal war das doch eine ganz normale Verkehrskontrolle. Okay, wir wussten ja dass er hier vorbeikommt… Er ist aber einfach zu gefährlich. Nicht mehr so wie früher, bevor das mit ihm passiert ist und auch der Krieg gegen diese Luzianer hat ihn massiv verändert. Und die Zwillinge sind bei meinen Eltern in guten Händen, wenn ich im Dienst bin…”, verteidigte sich ihre Kollegin.
“Ich weiß. Ich war bei eurer ersten Begegnung nach seinen Verschwinden dabei… Aber es ist doch nicht seine Schuld, was mit ihm geschehen ist.”
Jeanne seufzte kurz leise, sie wusste, dass Jasmin Recht hatte mit ihren Argumenten.
- In ihr kamen die Erinnerungen auf, und sie erinnerte sich an das Jahr 2016:
Es war an einem Tag Anfang Juni, als Jonathan nicht auf ihre gewohnten Anrufe reagiert hatte, weil sie noch überwiegend eine Fernbeziehung unterhielten, und er scheinbar vor während oder nach einer Joggingrunde spurlos verschwunden war.
Mehrmals hatte sie versucht von ihrer Dienststelle in Hamburg aus, sowie während des Streifendienstes ihn anzurufen. Ehe sie sich dann letztendlich dazu entschieden hatte gemeinsam mit Jasmin loszufahren, und südlich von Berlin, nach den notwendigen Rücksprachen selber nachzuforschen.
Und dann eine knappe Woche später kehrten beide ohne große Ergebnisse nach Hamburg zurück. Ohne in irgendeiner Wohnung einen Zwischenstopp einzulegen, fuhren die beiden Polizistinnen direkt auf das Polizeikommissariat.
Der Revierleiter nickte den beiden zu, als die beiden schließlich zum Dienst vor ihm erschienen waren, winkte er sie kurz näher zu sich heran, und ordnete dann grinsend an: “Ihr beiden bleibt nach eurer Spritztour für den heutigen Abend mal auf dem Revier! Also keinen gewohnten Streifendienst, für sie beide und damit heute Abend nur Innendienst! Nur im Notfall werdet ihr zwei ausrücken!“
Mit einem Seufzen nahmen die beiden Polizistinnen kurz darauf an ihren Schreibtischen hinter dem Empfangsbereich Platz.
Ein paar Monate lang geschah nichts mehr, was auf den Verbleib von Jonathan hindeuten könnte, bis zu den einen Tag…
“He, die Zeitung müssen sie aber bezahlen - auch, wenn sie von der Polizei sind!”, forderte der Kioskbesitzer konsequenterweise.
Dieser bekam dann wortlos von Jeanne Schneider eine 1€-Münze in die Hand gedrückt, ehe sie den Kiosk wieder verließ und zu Jasmin Ataya, die in der Zwischenzeit zwei Becher Coffee-To-Go besorgt hatte, wieder in den Streifenwagen stieg.
Schließlich stutzte sie, und mit dem Satz: “Hier! Lies dir das hier mal durch, Jassi.” - hielt sie ihrer Kollegin einen sehr langen Zeitungsartikel vor die Nase. Diese nahm ihr mit einem Seufzen die Zeitung ab, und las.
“Sind doch alles nur Spekulationen, Jeanne.”
“Das glaube ich nicht”, lautete deren Entgegnung, und zog ihr Handy aus der ledernen Uniformjacke. Während sie begann zu wählen, fügte sie hinzu: “Nur gut, dass du am Steuer sitzt…”
USA, New York - Westchester
“… immer langsam ja!… Was ist denn so furchtbar dringend?… Hm, okay. Ich frage ihn. Einen Moment bitte! Professor!”
“Ja, Jean. Entschuldigt mich mal bitte, Kinder. Es scheint sehr dringend zu sein… Also, was ist los, Jean?”
“Eine junge Frau. Eine Polizistin aus Hamburg, möchte mit ihnen sprechen, Professor”, antwortete Jean Grey, die den Hörer an den Mann weiterreichte.
“Hier Professor Charles Xavier…”
Deutschland, Hamburg
“…er lebt also… aber wieso ist er noch nicht hier? …ach so… Hm. Danke, Professor Xavier. So. Soviel dazu”, sagte Jeanne trotzig. Wobei die drei letzten Wörter Jasmin, und deren Annahme zu den Spekulationen wegen des Zeitungsartikels galten.
Die hob schnell abwehrend ihre Hände, und sagte: “Ich kann mich auch mal irren. Und in diesen Fall, bin ich sogar froh darüber… Und Jeanne, du wirst immer dicker. Lange kannst du es nicht mehr verbergen, auch wenn du dir die Lederjacke so überziehst.”
“Sei bloß still!”, lachte ihre Kollegin, und drohte ihr spielerisch mit der Faust.
Dann gab es einige Wochen später einen weiteren Artikel in einer Zeitung: Das ein Passagier auf dessen Beschreibung und Abbildung zu ihren Freund passte, dabei geholfen habe einen Angriff von Piraten, im Indischen Ozean beim Horn von Afrika, auf einen Frachter mit den Namen Diana zu beenden. Jeanne wurde immer trauriger, da Jonathan sich immer noch nicht zumindest bei ihr gemeldet hatte und heimgekehrt war, so wie sie es sich erhofft hatte. Trost fand sie bei ihren Kollegen. Besonders bei ihrer langjährigen Freundin Jasmin.
Doch drei Wochen später dann, geschah etwas, ein unerwartetes seltsames Wiedersehen, welches gut und gerne ihren Tod hätte bedeuten können.
Dabei begann der Dienst an jenem Abend ganz normal:
„Alles klar für die Streife?“, fragte der alte Holger am Tresen die beiden jungen Polizistinnen.
„Jep. Alles beisammen - Sind bereit für den Außendienst“, antworteten Jeanne und Jasmin synchron.
In dieser Nacht fuhren die beiden besonders konzentriert ihre Streife. Denn sie hatten seit einigen Wochen wieder für einige Zeit wieder die Nachtschicht.
Der Dienst blieb für die beiden jungen Frauen größtenteils ruhig - bis auf kleinere Vergehen und eine verbale heftige Auseinandersetzung in einer Bar, die sie schlichten konnten.
Es dämmerte bereits und die beiden fuhren bereits zurück zum Polizeikommissariat als es einen Zwischenfall gab.
„He… So ein Idiot“, schimpfte die Polizistin Jeanne Schneider, als ihnen jemand unvermittelt vor den Wagen rannte, und sie abrupt auf die Bremse treten musste.
Es war aber schon zu spät: Sie hatte den Fußgänger bereits angefahren.
Doch der Angefahrene hatte sich bereits wieder aufgerappelt, und rannte nach einen kurzen Moment leicht humpelnd davon, als wenn nichts gewesen wäre.
„So ein verdammter Arsch!“, schimpfte Polizeiobermeisterin Schneider erneut und verließ hastig auch schon den Streifenwagen, um den Flüchtigen so schnell es ging zu stellen. Zur selben Zeit fuhr ihre Kollegin und Freundin Polizeiobermeisterin Ataya alleine weiter, die auf den Fahrersitz gerutscht war, um so dem Flüchtigen den Weg abzuschneiden.
„Hey Sie, stehen bleiben! Polizei! Na warte. Dich krieg´ ich, Freundchen!“, zischte Jeanne aufgebracht, während sie mit schnellen Schritten hinterher sprintete.
Nicht nur Jeanne, auch Jasmin vermutete Drogen oder Alkohol als Ursache für dieses Verhalten, und forderte über Funk Unterstützung an.
„Jonathan, bist Du das?“, fragte sie irritiert, denn sie glaubte den Flüchtlingen im Lichtschein einer Laterne für einen kurzen Moment erkannt zu haben. Dennoch zog Jeanne vorsichtshalber ihre Dienstwaffe, weil der Flüchtige ausgerechnet in eines der übelsten Viertel der gesamten Stadt lief, so dass sie auch noch die Taschenlampe aus der Schlaufe ihrer Koppel zog, da es hier so gut wie keine Beleuchtung gab.
„Zum letzten Mal: Sie da! Sofort stehenbleiben! Polizei!“, schrie die Beamtin zum wiederholten Male, als der Mann den sie verfolgte in einem schlecht beleuchteten Bereich verschwand. Vorsichtig und behutsam tastete sie sich mit der Taschenlampe weiter in der Dunkelheit vor.
“Mist“, murmelte Jeanne, “wo ist er nur hin?“
Mit dem Strahl ihrer Taschenlampe tastete sie sich weiter vorwärts. Sie befand sich ausgerechnet in einer Gegend, wo sich an jedem Tag mehr als ein Verbrechen ereignete, und sie bemerkte, dass es ziemlich riskant war, ausgerechnet hier allein unterwegs zu sein. Ihr Puls schlug heftig bis zum Hals, und aufmerksam achtete sie auf jedes noch so kleine verräterische Geräusch.
Während die junge Polizistin noch darüber nachdachte, wem sie da auf den Fersen sein könnte, wurde sie auch schon gepackt und gegen den Maschendrahtzaun des Hinterhofes gedrückt.
“AH!“, schrie sie erschrocken auf, und ließ auch noch vor Schreck ihre Waffe fallen. Nur in der Linken hielt sie noch ihre Taschenlampe.
Seltsame Klingen kamen ihrer vor Angst bebenden schweißgebadeten Brust immer näher, und dann erkannte sie ihn.
Es war ich, der da vor ihr stand.
„Nein! Nein! Tu das nicht! Bitte! Bitte, töte mich nicht! Ich bin doch eine von den Guten, eine Polizistin. Ich bin es, Jonathan! Ich bin es - Jeanne!“, jammerte sie verzweifelt, und versuchte sich mühsam strampelnd, aber ohne Erfolg zu befreien.
Mein Griff war einfach zu fest.
“Sie kennen mich?“, ungläubig schaute ich sie an. Noch immer bedrohte ich die uniformierte Frau mit den Krallen aus Adamantium, die man mir unfreiwillig verpasst hatte und die aus meiner linken Hand gefahren waren, aber wenige Millimeter vor ihrer nach wie vor bebenden Brust verharrten.
Die Polizistin nickte hektisch bejahend mit ihrem Kopf, während ich sie immer noch eisern mit der rechten Hand festhielt, ehe ich den harten Griff löste, und nach der Hundemarke griff, die als Kette um seinen Hals baumelte - es stimmte.
Zögernd ließ ich von der Frau ab. Die Metallklingen verschwanden wieder zwischen meinen Fingerknöcheln - zogen sich zurück und die drei entstandenen Wunden verschlossen sich umgehend wieder.
Irritiert blickte sie mir in die Augen und dachte: ´Was ist nur mit dir passiert? Weshalb erkennt er mich nicht wieder?´
Drohend blickte ich auf sie herab, als sie sich nach ihrer Dienstwaffe bückte. Sie schaute immer noch total verängstigt drein, und hob die Waffe deshalb auch nur mit zwei Fingern vorsichtig auf, um sie sofort ins Holster zu schieben.
“Alles in Ordnung, Jonathan. Alles in Ordnung.“
Die Worte sollten beruhigend klingen, erzielten aber nicht den gewünschten Effekt. Ein Geräusch erweckte nicht nur meine Aufmerksamkeit, ich drehte mich angespannt um.
Noch einmal lauschten wir beiden. Doch nur ich schnupperte schließlich zusätzlich. Nahm dank meiner verschärften Sinne dabei die Witterung von Füchsen war, die sich in unmittelbarer Nähe durch die Abfallcontainer arbeiteten, um sich etwas Fressbares zu suchen.
Vorsichtig zog Jeanne ihre Geldbörse hervor, um mir ein Foto zu zeigen, auf welchem nur wir beide drauf zu sehen waren.
“Hm.“
“Na gut“, seufzte die Polizistin, die dann ebenso vorsichtig auch noch ihr Smartphone hervorholte. “Glaub mir doch, wir kennen uns sehr gut. Komm doch einfach mit. Ich bringe dich nach Hause.“
Jetzt hatte nicht nur Jasmin, sondern auch noch drei weitere ihrer Kollegen, die zur Verstärkung geschickt worden waren, den Ort des Geschehens erreicht. Es war wirklich eine üble Gegend in der selbst erfahrene Polizisten nicht gerne alleine, oder zu zweit unterwegs waren. Und der entsetzte Schrei einige Minuten zuvor von Jeanne hatte diese Vermutung bekräftigt.
“Hey, Jonathan“, begrüßte mich eine dunkelhaarige etwas kleinere Polizistin, die mich aufmerksam musterte. Dann nickte sie den Kollegen zu: “Entwarnung! Ist ein Freund von uns. Einer, der endlich wieder zu Hause ist.“
“Genau“, nickte Jeanne. “Lucas. Ben. Das ist Jonathan. He, Sandra - brauchst dich nicht hinter den beiden Kollegen zu verstecken, der beißt nicht - mein Freund… oder vielleicht doch?“
“Komm Jonathan, wir bringen dich erst einmal ins PK. Siehst mitgenommen aus…“
Ich überlegte kurz, dann nickte ich: „Gut. Aber Du gehst vor!“
“Einverstanden.“
Gemeinsam legten wir den Weg zu den beiden Streifenwagen zurück.
Die dunklen Gestalten, die hier herumlungerten und sich verdächtig den Polizeifahrzeugen genähert und damit begonnen hatten daran herumzuhantieren, zogen sich aber sofort erschrocken zurück, als ich die Metallkrallen erneut ausfuhr.
“Oh, verdammt fuck! Nichts wie weg hier! Bullen mit Mutantensupport!“, stieß einer der Vermummten aus der autonomen Szene entsetzt aus, als er auch schon mit seinen Begleitern eingeschüchtert das Weite suchte.
Am Streifenwagen angekommen, holte Jeanne zunächst eine Decke aus dem Kofferraum, die sie mir reichte. Im Wagen allerdings fiel mir dann ein weiteres Foto auf, das uns gemeinsam mit weiteren Freunden zeigte.
Ich spürte gerade zu, wie erleichtert alle waren wieder in den Fahrzeugen zu sitzen.
“Hier“, kicherte Jasmin, “setz die hier auf, denn deine Frisur ist ziemlich strubbelig.“
Wortlos setzte ich, das mir gereichte Basecap auf, denn nun sah es so für jeden Beobachter aus, als ob ein Polizist gerade eben einen ziemlich harten Einsatz hinter sich gebracht hätte.
Auf dem Polizeikommissariat erkannte man mich sofort wieder.
“Und weshalb trägt er diese Hundemarken da um den Hals?“, wunderte sich der Leiter des Polizeikommissariats, der mal wieder Überstunden schob.
“Überlegt doch mal: Ein Soldat, der praktisch unbesiegbar - und unzerstörbar ist… er kann in jeden Sicherheitsbereich reinspazieren, seinen Job erledigen…“, zählte der alte Holger im lockeren Plauderton auf.
“Verdammt. Da gebe ich dir Recht…“, murmelte nun Jasmin ihrerseits entsetzt, die sich an die Krallen und den anschließenden Heilungsprozess erinnerte.
“Mich würde nur eines interessieren”, warf Jeanne ein, “wer ihm das angetan hat. Den- oder Diejenigen würde ich allzu gern nur hinter die verdienten Gitter bringen.”
Dann einige Wochen später, musste sie wegen ihrer Schwangerschaft den Außendienst fürs erste beenden, und wurde in den Innendienst versetzt, wo sie nach weiter nach den Verantwortlichen fahndete - ohne Erfolg.
Doch zumindest konnte Charles Xavier den Großteil meiner Erinnerungen nach wenigen Sitzungen wiederherstellen, die mir eine Kopfverletzung verursacht hatte.
Erneut einen Monat später, vor der Geburt der beiden Zwillinge, kam es immer wieder zu Zwischenfällen, weil ich mehrmals durch Albträume geplagt das Ehebett verließ und auf der Couch weiterschlief. Mit Entsetzen bemerkte Jeanne dann auch den Grund: Zerfetzte Laken, Decken und Kissen, sowie sogar einen Nachtschrank der zerschlagen war. Sie bekam nicht nur Angst um sich selbst, sondern insbesondere auch um die beiden Kinder, die manchmal zu ihnen ins Bett krochen, um mit ihren Eltern zu kuscheln.
Wie erleichtert war sie, dass ich es als ihr Ehemann es ihr nicht übel nahm, erst einmal getrennte Wege zu gehen, und erneut Hilfe von Xavier und auch Logan in Anspruch zu nehmen…
Sie lächelte bei den Gedanken, was auch sofort ihre Kollegin, erleichtert zur Kenntnis nahm. Dennoch legten die beiden Polizistinnen die restliche Fahrt zum Kommissariat schweigend zurück.
USA, Cheyenne Mountain - Homeworld Command
Mit einem deutlichen und zufriedenen Grinsen im Gesicht schritt mit ruhigen Schritten Lieutenant General Jack O´Neill, pünktlich um 15-Hundert, durch die Korridore des Standortes seines neuen Kommandos - es war das alte SGC, das er sich dafür erwählt hatte. Nach zähen Ringen hatte er sich schließlich mit guten Argumenten gegen das IOA durchgesetzt, auch weiterhin den Cheyenne Mountain nach einer nötigen Überholung dafür zu nutzen.
Denn der eine Angriff der Luzianischen Allianz auf das Pentagon hatte zu der Überlegung geführt, wichtige Einrichtungen auf der Erde, so unangreifbar wie nur möglich zu machen.
Doch rund zwei Stunden später, schaute er völlig verdutzt drein, denn die Abordnung des IOA mit Miss Shen an der Spitze, hatte ihn soeben über einige wichtige Änderungen informiert.
Der General starrte die komplette Delegation des IOA, die vor ihm versammelt war, ausdruckslos an. Schließlich sagte Shen zum Schluss, weil sie seinen Blick bemerkte, um O´Neill zu beruhigen: “… bitte verstehen Sie unsere Entscheidungen nicht falsch.”
Doch O´Neill blieb, in all den Jahren unter Hammond gereift, von sich aus ruhig. Daher führte die Chinesin etwas weiter aus: “…das Kommando behalten Sie selbstverständlich, denn niemand sonst auf diesen Planeten kann mit ihrer Erfahrung mithalten. Aber an anderen Stellen müssen wir die Befugnisse und Gewalten anders verteilen, denn wir können uns nicht von den USA das weitere Vorgehen diktieren lassen… Besonders nach den Ereignissen mit den Wraith, sowie auch mit der Luzianer Allianz.”
Dann schnappte Jack doch kurz spürbar nach Luft, als die Wortführerin fertig war und ehe er fragte: “Und wie steht es in dieser Angelegenheit mit General Landry?”
“Er ist einer der ständigen vier Kommandeure auf der Stargate-Command-Base auf dem Mars. Durch diese Entscheidung können wir zum einen das Stargate-Programm deutlich ausbauen und die Effektivität des Betriebes rund um die Uhr ermöglichen und verbessern, dadurch auch das gesamte Kontingent an Personal und Material aufstocken und besser ausrüsten.”
“Na dann ist es ja gut. Und ich dachte schon ihr wollt an meine DVD-Sammlung”, brummte Jack O´Neill ein wenig säuerlich.
Los Angeles
Endlich hatten es die beiden MacGyver geschafft, den kaputten Wagen von Thornton wieder in Gang zu bringen, welchen schon die vergangene Tour in die Rocky Mountains nicht sonderlich gut bekommen war. Darunter hatten nicht nur die beiden nur alle Stoßdämpfer und der Motor erheblich gelitten, sondern auch noch die Querlenkung.
Sie fuhren daher gezwungenermaßen zwischenzeitlich zu einem alten Schrottplatz, um sich nach den passenden Bauteilen für die Reparatur umzusehen. Sie entgingen dem größten Betrag der Bezahlung, da der alte MacGyver es geschafft hatte, eine defekte Pumpe mit einem alten Schlauch und der Bremsanlage eines alten Fahrrads, sowie etwas Aluminiumklebeband zu reparieren.
Bei der Wiederherstellung des Wagens, hatte der ältere MacGyver sehr darauf geachtet, den jüngeren etwas mehr die Initiative zu überlassen.
“Hervorragend! Ihr beiden habt es wirklich wieder einmal geschafft!”, lobte Pete die Arbeit der beiden, als er den Motor erfolgreich gestartet hatte, um anschließend sofort voller Freude darüber zu einer kurzen Testfahrt durch sein Wohnviertel aufbrach.
VR China - Luftwaffenbasis nahe Shanghai
Gerade eben erst hatte sich Lieutenant Jin registrieren lassen und zum Dienst gemeldet, als sie auch schon zum Kommandanten des Stützpunktes beordert wurde.
“Melde mich wie befohlen, Sir”, sagte sie als sie salutierend vor dem General stand, der sich nur kurz erhob um den militärischen Gruß zu erwidern. Doch der ältere grauhaarige Mann beäugte dabei auch kurz skeptisch die junge Frau, die ruhig vor ihm stand.
Denn die junge Offizierin, mit den kurzen schwarzen Haaren, hatte für ihr noch junges Alter unter anderem eine hervorstechende Karriere vorzuweisen.
Als er sich wieder gesetzt hatte, sagte er mit einem Nicken: “First Lieutenant, Sie sollen gemäß Ihrer Akte unter anderem mehr als nur gut fliegen können. Melden Sie sich daher umgehend im Hangar 1! Dort wartet bereits ihre neue Maschine, denn ich will in einer halben Stunde etwas von ihren so viel gelobten Flugkünsten sehen!”
“Zu Befehl!”, erklärte die Soldatin sofort salutierend, bevor sie kehrtmachte um das Büro ihres Vorgesetzten wieder zu verlassen und den angeordneten Befehl Folge zu leisten.
Mars
SGC-Base
Geduldig hatte Daniel Jackson trotz der anstrengenden Mission, von der er erst vor wenigen Stunden zurückgekehrt war, dem zugehört was Xiaoyi Shen im erzählt hatte. Höflich bot er der Chinesin eine weitere Tasse Tee an, welche diese gerne annahm.
Er wollte gerade etwas zu einen der angesprochenen Punkte erwidern, als unvermittelt Großalarm ausgelöst wurde.
Erde
Pazifischer Ozean
Irgendwo in der Mitte des größten Meeres der Erde, in etwa genau zwischen Hawaii und Japan, kreuzte eine der neu zusammengestellten Flotten der US-Navy.
Mit einem Male stutzte Admiral LeBrune, der rein zufällig auf einen der Monitore auf der Brücke schaute und ihm nahezu zeitgleich mehrere Kontakte gemeldet wurden, die sich im schnellen Tempo ihrer Position näherten.
“Was in Gottes Namen ist denn jetzt schon wieder los?”, murmelte der Kommandant, der dann auch noch im barschen Befehlston umgehend nach einen Fernglas verlangte.
Er war sofort alarmiert, aber auch äußerst beunruhigt und irritiert - denn außer der Luzianischen Allianz, der Freien Jaffa-Nation gab es eigentlich niemanden, der die Erde direkt herausfordern könnte.
“Es sei denn…”, murmelte er, weil er eine dritte Option durchaus kannte, doch es nicht wagte diese laut auszusprechen.
Mit den Luzianern war ja erst vor wenigen Tagen durch die Wortgewandtheit und das erstaunliche Verhandlungsgeschick von Doktor Daniel Jackson ein Waffenstillstand vereinbart worden war, und auch die letzten fanatischen Truppen und Anhänger der Ori hatten kapituliert, um dann den schon lange ausgehandelten Friedensvertrag unter der Vermittlung von Tomin und Vala zu unterzeichnen.
Daher kamen als letzte Variante nur noch die Wraith in Frage. Der Admiral, dem ein kalter Schauer über den Rücken kroch, erschauderte bei diesen Gedanken.
Deutschland - Hamburg
In der Hansestadt an der Elbe war wie sonst überall auf der gesamten Erde und auch im Sonnensystem sofort Großalarm ausgelöst worden.
Alle Bürger wurden von der Polizei und dem Militär dazu aufgefordert worden umgehend Schutz zu suchen und sich ruhig zu verhalten.
Ohne lange zu zögern waren Jeanne und Jasmin während ihrer Streife zu ihren nahen Angehörigen gefahren, um auf diesen Wege schnellstmöglich ihre Kinder und Eltern im großen Schutzraum im Keller des Polizeikommissariats in Sicherheit zu bringen.
Als sie dort angekommen waren, bekamen sie auch gleich von ihrem Revierleiter weitere Anweisungen und Informationen.
“Geh´ schon ran, Jonathan!”, seufzte Polizeiobermeisterin Schneider flehend, als die kurze aber klare Besprechung zu Ende war, und sie im schnellen Laufschritt die Nummer gewählt hatte.
A2 - bei Hannover
Irritiert sah ich auf mein Handy auf dem Jeanne` Name und Nummer aufleuchtete.
´Nanu. Sie weiß doch, dass ich mit dem Auto unterwegs bin´, dachte ich, als ich dann auch noch das aus den Nichts auftauchende Hindernis auf der Strecke bemerkte und vehement abbremsen musste.
Auf der Autobahn war kurz vor der nächsten Raststätte von der Bundeswehr eine Straßensperre errichtet worden, um jeglichen Verkehr auf den dortigen Parkplatz abzuleiten.
“Entschuldigung! Deutsche Bundeswehr, Leutnant Jessica Schneider, ich bin die hier Befehlshabende Offizierin des 4-ten Feldjägerbataillons”, begann die Soldatin, “würden Sie bitte den Motor Ihres Wagens abstellen und aussteigen!”
“Wieso?”
“Weil wir angewiesen wurden Personalkontrollen durchzuführen und militärdiensttaugliche Personen einzuziehen, da wir nach den Krieg gegen unsere außerirdischen Feinde keine wirklich großen Reservisteneinheiten mehr zur Verfügung haben… Und wir gerade eben in diesen Augenblick seit kurzem erneut angegriffen werden, treten die entsprechenden Notverordnungen in Kraft. Eine erste kleine Angriffswelle konnte unter Verlusten bereits gestoppt werden. Doch wird es bald zu einem Hauptangriff kommen… Legen Sie bitte also auch endlich Ihr Handy beiseite!”
“Meine Frau ist dran…”
“Tut mir leid. Aber die muss leider erst einmal warten”, lautete die sehr harte Antwort, worauf sich meine Miene sofort verfinsterte.
“Steigen Sie also bitte endlich aus dem Fahrzeug und händigen Sie uns noch Ihren Personalausweis aus, damit wir Ihre Daten überprüfen können - dauert nicht lange!”, ordnete Leutnant Schneider nach einer kurzen Pause an.
´…außer wir haben Verwendung für Sie´, dachte ich den Satz weiter, wobei mir auch schon schwante, dass dies auch der Fall sein würde.
USA - Homeworld Command
Tief im Cheyenne Mountain war man verständlicherweise zutiefst erschrocken als man erfuhr, wer da soeben die Erde und ihre Bewohner attackierte, da es bislang keinerlei Anzeichen dafür gegeben hatte. Es war aber bislang auch erkennbar, dass die Außerirdischen die Basis und die Besatzung auf den Mars ignorierten.
“Es sind in der Tat wirklich die Wraith, Sir. Es handelt sich dabei aktuell um 5 Hives, über zwei Dutzend Kreuzer, und einige Schiffe einer uns unbekannten Schiffsklasse, sowie eine Menge Kampfgeschwader aus Darts. Auch haben wir die Tiefraumsensoren ausgerichtet… und offenbar sind noch etwa ein Dutzend weiterer Feindschiffe hierher unterwegs”, berichtete Lieutenant Douglas, der blass im Gesicht geworden war.
Nicht nur in ihm, sondern auch bei allen anderen wurden die furchtbaren Erinnerungen des letzten Angriffes dieses Gegners von einer Sekunde auf die andere wieder lebendig.
Daher ließ General O´Neill sofort umgehend eine Konferenz schalten, um für die Bevölkerung die überlebenswichtige Verteidigung zu organisieren, weil es sonst seiner Meinung nach: Nicht gut für die Erde ausgehen werde.
Erdorbit
U.S.S. George Hammond - Brücke
Nur kurz war die eingetretene Starre nach dem Auftauchen der feindlichen Flotte.
Denn sofort bezog Brigadier General Samantha Carter mit ihren Verband, der aus ihrem Flaggschiff und vier weiteren Battle-Cruisern bestand, über den Nordamerikanischen Kontinent Position, um attackierende Schiffe der Wraith abzufangen.
“Na gut. Melden sie dem Homeworld Command und General O´Neill, dass sich alle verfügbaren 7 Verbände in Position befinden und den Kampf gegen die feindlichen Invasoren aufgenommen haben, Captain!”, ordnete Sam Carter an, die bereits in ihrem Kommandosessel Platz genommen hatte.
Erde
Homeworld-Command
Auf einer großen holographischen Kugel, die die Erde darstellte, sah Jack O´Neill wie sich die Verteidigungsflotte bereits im Orbit strategisch verteilt hatte, um die angreifende Flotte der Wraith zu stellen und zu bekämpfen.
Die Feinde aber ignorierten zu seiner Überraschung aber weiterhin den Mars, obwohl sich dort seit einiger Zeit mehrere tausende Menschen aufhielten.
Erdorbit
U.S.S. Phoenix
Kurz nachdem sein Schiff über Europa Position bezogen hatte, meldete sich auch schon Brigadier General Samantha Carter per Videobotschaft beim Admiral der Royal Navy, William Sterling, welcher die Phoenix befehligte: “Wir halten uns klar an die gegebene Anordnung von General O´Neill, und werden uns hauptsächlich um die Hives und Kreuzer, sowie die uns bislang unbekannte Schiffsklasse des Feindes kümmern! Um die Darts der Wraith allerdings müssen sich die jeweiligen Luftstreitkräfte kümmern.”
Erde
China - Lufttraum über Peking
Diesen kurzerhand angeordneten Übungsflug hatte sich First Lieutenant Jin in der Tat anders vorgestellt; immer wieder musste sie den feindlichen Fluggeräten mit ihrer Chengdu Jian-10 in waghalsigen Manövern ausweichen.
Es kam wie es kommen musste, und ein Warnsignal machte der jungen 24-jährigen Chinesin klar, dass ihr die Munition in Kürze ausgehen würde. Ihre guten Augen machten zur gleichen Zeit einen gegnerischen Kreuzer aus, welcher von mehreren Darts eskortiert auf die chinesische Hauptstadt zusteuerte.
´Also, wenn ich schon sterben muss - dann auf diese Weise. Den Kreuzer dort nehme ich mit mir´, dachte sie, als eine weitere riskante Kurve flog, und sich mit ihrer letzten Munition an das feindliche Fluggerät im Sturzflug von Achtern annäherte.
In allerletzter Sekunde entschied sich Jiao um, und griff an die beiden Hebel - benutzte den Schleudersitz, ehe in wenigen Sekunden ihre Maschine mit dem feindlichen Fluggerät kollidieren würde.
Deutschland - A2 bei Hannover
Immer noch schaute ich die Bundeswehrsoldaten mehr als nur wütend an, da sie mir es verweigerten Kontakt mit meiner Frau, die auch immerhin Mutter von unseren beiden gemeinsamen Kindern war aufzunehmen solange die Überprüfungen meiner Personalien andauerten.
“Hören Sie endlich mit diesen Sprüchen auf! Und außerdem habe ich schon meinen Beitrag gegen diese Luzianer geleistet - was mir schon nicht gut bekommen ist…”, brummte ich wütend auf einige militärische Sätze in meine Richtung.
“Ja. Ich sehe bei Ihnen keinerlei Kratzer. Haben wohl nichts Gefährliches gemacht, was? Also keine Widerrede!”, entgegnete einer der Soldaten im barschen Ton, die auch noch verlangten zusätzlich den Kofferraum zu kontrollieren ob es etwas Verwertbares darin gäbe.
Während auch schon ein weiterer Soldat aus einigen Transportkisten Militärkleidung aus NATO-Beständen holte.
Eine Soldatin reichte mir diese Sachen mit den Worten: “Herr Jonathan Martin, laut der uns vorliegenden Informationen sind Sie hiermit eingezogen! Also bereiten sie sich gefälligst auf ihren Einsatz vor!”
“Und wenn ich keine Lust darauf habe, und stattdessen zu meiner Familie fahre - zurück nach Hamburg fahre - erschießen sie mich sonst?”, fragte ich mit bitterer Kälte in meiner Stimme herausfordernd. Denn ich wusste, dass dies nichts bringen, und die Soldaten, die sich um mich versammelt hatten, eine böse Überraschung erleben würden.
´Allen Anschein nach wussten diese Leute wohl nicht mit wem sie es mit mir zu tun haben. Na die werden sich alle ziemlich dumm umgucken, wenn die sehen mit wem sie sich hier herumschlagen´, dachte ich, und lächelte etwas spöttisch einen ihrer Kameraden an, der auf meine Frage damit beantwortete, indem er tatsächlich seine Waffe zog, und diese auf mich richtete: “Sie tun wie Ihnen befohlen wurde, nachdem sie ihre Frau angerufen haben! Verstanden?”
Ein wortloses Nicken war meine Antwort, doch das böse Lächeln blieb, und ehe eine andere Soldatin, die als Sanitäterin gekennzeichnet war mir mein Handy wieder zurückgab, damit ich den Anruf endlich tätigen konnte, massierte ich noch einmal kurz meine Hände, denn meine Krallen hätte ich beinahe vor Zorn ausgefahren und dies schmerzte jedes Mal.
Argentinien - Feuerland
Reges Treiben herrschte in einem schwer zugänglichen Gelände, rund um ein kleines Flugzeug, welches auf einer provisorischen Start- und Landepiste stand.
“He, wo wollt ihr denn hin? Die Ladung ist doch noch nicht komplett an Bord”, beschwerte sich in die Hände klatschend ein etwas beleibter Mann, der eine alte braune Pilotenjacke aus Leder und eine mindestens ebenso alte Pilotenmütze auf dem Kopf mit ergrautem Haar trug.
Es dauerte lange bis er ein leises Summen wahrnahm, und dann neugierig in den Himmel schaute, in welchen er sich gleich selber aufschwingen wollte.
´Ist da etwa der Zoll oder so im Anflug´, schoss es ihm alarmierend durch den Kopf. Er könnte es dann eh vergessen nach Plan abzufliegen, nämlich so tief unter dem Radar wie möglich. Missmutig registrierte er wie die Einheimischen aus der naheliegenden Siedlung alarmiert davonrannten.
“Na schön. Spar ich halt Ausgaben - zum Wohle von Dalton-Air”, lachte er, grinste und pfiff gutgelaunt vor sich hin als er zu dem kleinen Camp schritt, wo noch einige Kisten und Säcke darauf warteten verladen zu werden.
Das Summen aber um ihn herum wurde immer lauter und kam stetig näher.
Abermals hob Jack Dalton den Kopf, um wachsam den Horizont abzusuchen, dabei drehte er sich einmal im Kreis. Als er erkannte, was da in hohem Tempo auf ihn zukam war es bereits zu spät…
China - östlich von Peking
Unsanft kam die junge Pilotin auf dem Boden auf, da nach der Explosion durch einige herumfliegende Trümmerteile ihr Fallschirm beschädigt worden war, weswegen sie die letzten Meter eher abstürzte als zu Boden zu gleiten.
Einige Minuten blieb sie daher liegen um sich zu erholen. Erleichtert stellte sie fest, dass sie sich nicht wirklich verletzt hatte, sondern sich wohl nur einige Prellungen zugezogen hatte. Instinktiv griff sie in die Tasche um ihr Sturmgewehr hervorzuholen.
Sie seufzte, weil sie nur das eine Magazin für diese Waffe dabei, sowie für ihre Handfeuerwaffe zwei Ersatzmagazine bei sich hatte.
´War auch nicht zu ahnen, dass man in ein Kampfgeschehen gerät´, dachte sie, während sie sich wachsam umschaute.
Schnell näherten sich bereits einige Wraith-Drohnen ihrer Position, weil jene schnell erkannt hatten dass sie doch noch am Leben war.
Zuerst hielt sie feuernd, den Lauf ihrer QBZ-95 schwenkend auf ihre Angreifer zu, indem sie immer nur kurze gezielte Salven abgab.
Schnell war das einzige Magazin ihres Gewehres verbraucht, worauf sie schnell mit der einen Hand ihre Handfeuerwaffe aus dem Holster und mit der anderen eines der zwei Ersatzmagazine aus der Magazintasche riss, um sich weiterhin ihrer Haut erwehren zu können.
Doch erhoben sich bereits einige der niedergeschossenen Wraith-Drohnen wieder.
Der jungen Pilotin gefror das Blut in den Adern, und feuerte auch ihre Pistolenmagazine leer. Doch abermals erhoben sich einige dieser Horrorgestalten wieder, ehe sie dann aber vollkommen unerwartet von mehreren Blitzen getroffen erneut zu Boden gingen.
Erschrocken und alarmiert wirbelte die chinesische Soldatin daher herum, und richtete die mittlerweile leer geschossene Waffe auf eine Frau mit kurzen silbernen Haaren, die ebenfalls wie die Wraith in schwarz gekleidet war und sich ihr langsam näherte.
“Nicht feuern bitte! Ich bin eine Freundin”, erklärte Storm, “wir - ich und meine Freunde - werden euch erneut gegen diese tödlichen Kreaturen helfen!”
Die vollkommen überraschte Lieutenant Jin, ahnte bereits mit wem sie da sprach, dennoch fragte sie: “Wie? Wie… haben Sie das gemacht?”
“Wir sind Mutanten!”
Später auf einem Stützpunkt war ihre Irritation dann wirklich perfekt, als sie über Funk den Befehl erhielt, sich unverzüglich auf eine geheime Mission vorzubereiten. Dabei sollte sie dem Stargate-Programm helfen, ehe sie ebenfalls für diese Organisation den Dienst antreten sollte, vorausgesetzt sie würde den bevorstehenden Einsatz überleben.
Neu und dann viel besser ausgerüstet betrat sie wenige Minuten später auch schon das modifizierte Goa´uld-Frachtschiff.
Da es erfreulicherweise wieder ein Forum gibt
, habe ich mich dazu entschlossen mit meiner FF-Serie [SG/Multi-Crossover] Odyssee fortzufahren
. Um jedoch nicht alles aus dem Kontext zu reißen, sowie auch für ein besseres Verständnis des Gesamtzusammenhanges, werde ich alle bisherigen Staffeln und Folgen in den nächsten Wochenenden hier veröffentlichen. Es wird jedes Wochenende eine Staffel á 20 Folgen sein bis zur vierten Folge der 8. Staffel
.Heute beginnen wir mit den ersten fünf Folgen der 1. Staffel
Also auf ein Neues, und viel Spaß beim Lesen
[SG/Multi-Crossover] Odyssee
Titel: [SG/Multi-Crossover] Odyssee
Autor: Jonathan J. O´Neill
Rating: FSK 16
Genre: Sci-fi, Abenteuer, Action, Drama usw.
Crossover
& Charas: Diese FF ist ein Multi-Crossover, welche die Franchisebereiche von Stargate, Battlestar Galactica, MacGyver und X-Men mit den dazugehörigen OC sowie eigene Charaktere beinhaltetPairings: bekannte, und eigene
Anmerkungen:
1. Alle Rechte an Stargate SG-1/SG-A/SG-U, Battlestar Galactica, X-Men und MacGyver gehören denen, welchen sie gehören.
2. Ich schreibe diese Crossover-FF nur zum Spaß, nicht um Geld damit zu verdienen.
3. Die Geschehnisse sind alle frei erfunden, sie beginnen einige Jahre nach der fünften Staffel von Stargate Atlantis, beiden SG-1-Filmen, sowie nach der zweiten SG-U-Staffel. Die vertrauten Zeitlinien aller Franchise-Universen wurden außer Acht gelassen, später setzt die Handlung aber dann kurz vor dem Fall der zwölf Kolonien von Kobol bei BSG ein, wenn das Expeditions-Team in deren Galaxie eingetroffen ist.
4. Diese Crossover-FF wird in der normalen betrachtenden bzw. berichteten Erzähler- & Ich-Form erzählt.
Odyssee
“Prolog”
Nach einer gewissen Zeit nachdem es die Wraith geschafft hatten ein zweites Mal den Weg zur Erde zu finden; kam es schließlich zu dem befürchteten offenen Krieg im Sommer des Jahres 2017 gegen die Luzianische Allianz…
Auf Grund dieser Ereignisse, und es eine gewisse Anzahl von Wraith es geschafft hatten sich einige zeitlang auf der Erde zu verstecken, die aber nach langem Suchen dank der Hilfe von Ronon Dex glücklicherweise eliminiert werden konnten, war das IOA doch letztendlich schließlich dazu gezwungen die Existenz des Sternentores, der gesamten Weltbevölkerung zu offenbaren…
Dies führte zu heftigen internationalen Spannungen, weil sich viele Staaten übergangen fühlten und ein ab sofortiges Mitspracherecht bei allen Entscheidungen einforderten…
Doch damit nicht genug: die Menschheit wurde durch eine weitere Nachricht erschüttert, denn eine Gesellschaft, die seit vielen lange Jahrhunderten parallel verborgen unter ihnen lebten, die sich als Mutanten offenbarten, ihre Existenz notgedrungen preisgaben und zu Gunsten der Erde, angeführt von Professor Charles Xavier und Erik Lehnsherr in den Kampf gegen die Wraith und auch die Luzianische Allianz eingriffen…
Trotz dieses unerwarteten Beistandes waren die Verluste erschreckend hoch.
Denn neben den materiellen, bestehend aus Raumschiffen und Ausrüstung, verloren viele Millionen Menschen im Kampf gegen die Wraith und die Luzianische Allianz ihre Leben, oder galten seither als vermisst. Die feindlichen Außerirdischen konnten nach einen monatelangen Kampf endgültig aus dem heimatlichen Sonnensystem, sowie aus vielen Regionen der Milchstraße vertrieben werden. Aber man war sich bewusst, dass die Gefahren nicht vollkommen gebahnt waren…
Nur der Mars, welcher sich in einem Terra-Forming-Prozess und auf welchen sich die im Bau befindliche neue Stargate-Command-Base befand, blieb zunächst noch von den Attacken der Feinde verschont…
Die Mutanten lehnten es nach der heißen Phase des Krieges, gegen die Wraith und die Luzianer ab, sich aktiv an Off-World-Missionen des mittlerweile publik gemachten Stargate-Programms zu beteiligen. Doch waren sie dennoch dazu bereit bei einigen Problemen zu helfen, wie der Stabilität der Nationen auf der Erde, um die aufgeflammten Unruhen zu beenden…
Was einigen Vertretern des IOA, sowie einigen geheimen Institutionen, die an Einfluss nicht verlieren wollten, immer noch zu wenig war…
Folge 1.01 - Die Heimsuchung, Teil 1
Jahre später - Anfang September 2020
Milchstraße
Mars
Stargate-Command-Base
“Sir. Die U.S.S. George Hammond ist in wenigen Minuten in Transportreichweite”, meldete einer der Kommunikationsoffiziere.
Der diensthabende Stützpunktkommandeur Lieutenant General Hank Landry nickte für einen kurzen Moment ein wenig müde, nachdem er die Meldung zur Kenntnis nahm. Er nahm noch schnell einem letzten großzügigen Zug aus seiner großen Kaffeetasse, stellte jene dann auf eine der der Konsolen ab, und machte sich dann gutgelaunt auf den Weg, um die angekündigten Gäste in Empfang zu nehmen.
Mittlerweile lief seit über einen halben Jahr der Betrieb von der neuen Basis vom Mars aus, obwohl immer noch weiter an jenen gebaut wurde. Schätzungen nach würde die Fertigstellung noch etwa ein Jahr in Anspruch nehmen.
Den kleinen, einst so wüsten rostrotfarbigen, Bruder der Erde konnte man dank fortschrittlicher Technologie, welche man bereits vor Jahren als Vermächtnis von den Asgard erhalten hatte, innerhalb von drei Jahren, kurz nach dem Ende der letzten großen Schlacht im Sonnensystem gegen die Luzianische Allianz, vollständig zu terraformieren.
Doch dauerhaft leben konnte man noch nicht in der Atmosphäre, die trotz der großen Vegetation noch zu Sauerstoffarm war. Deshalb war man außerhalb der Anlagen auf Luftgemische zum Atmen angewiesen.
“Guten Tag, Professor Xavier. Wie war ihr Flug hierher?”, erkundigte sich Hank bei den ersten der beiden Neuankömmlinge, die er persönlich im großen Ankunftsterminal des Stützpunktes in Empfang nahm.
“General Landry, ich freue mich wirklich sehr hier zu sein zu dürfen, und der Flug hierher war wieder einmal sehr beeindruckend - auch wenn er nur kurz war.”
“Das ist nun einmal so, aber vielleicht gibt es mal die Gelegenheit für Sie einen längeren Flug zu unternehmen. Wie sie wissen befindet sich die George Hammond auf einer Friedensmission um ein Abkommen mit der neuen Führung der Luziananischen Allianz auszuhandeln. Ich werde sie beide jetzt ein wenig in dieser Einrichtung herumführen und ihre Fragen beantworten, falls es welche geben sollte. Und sie sind sicherlich Logan, auch genannt Wolverine. Es freut mich, auch sie endlich einmal persönlich kennenzulernen…, und das Rauchen ist hier auf dieser Basis übrigens nicht gestattet!”
“Dann sollten Sie mal hier oben und drinnen die notwendigen Verbotsschilder anbringen - denn gesehen habe ich keine!”
“Logan!”, mahnte der Professor.
“Mal ganz ehrlich: Darf man hier eigentlich überhaupt irgendetwas?”
“Nun ja, nur was laut der Hausordnung dieser Einrichtung gestattet ist. Diese befindet sich zum Beispiel im Ankunftsterminal… Wie dem auch sei… Meine Herren, bitte folgen sie mir. Hier entlang”, lud Landry Xavier und Logan dazu ein ihm zu folgen. Dabei gab Xavier seine Meinung kund, dass Doktor Daniel Jackson wohl der richtige Mann für diese Aufgabe sei ein solches Abkommen auszuhandeln.
Erde
USA, Los Angeles
In einer nach den Zerstörungen im Krieg gegen die Luzianische Allianz wieder aufgebauten Wohngegend, in welcher seit einigen Jahren wieder Einfamilienhäuser standen und hektisches Treiben an jenem Nachmittag herrschte, klingelte es mehrmals kurz an einer Haustür.
Es dauerte eine gewisse Zeit, ehe von einem fast kahlköpfigen Mann geöffnet wurde, welcher eine getönte Brille trug, um die beiden Besucher per Handschlag zu begrüßen. Den älteren der beiden Männer herzte er zusätzlich mit einer Umarmung, um dann kurz darauf beide in seine Wohnung zu bitten.
Nachdem die drei im Wohnzimmer Platz genommen hatten, sagte der älteste der drei: “Nett von euch, dass ihr beide so schnell gekommen seid.”
“Ist schon gut, Pete.”
“Mac. Ich habe einen kleinen Auftrag für dich…”
“He. Moment mal… bist du nicht im Ruhestand…”
“MacGyver, lass mich doch bitte erst einmal ausreden. Ja, ich bin im Ruhestand. Und du ebenfalls seit einem guten Jahr soviel ich weiß. Es geht doch nur um meinen guten alten Wagen. Ich habe leider das dumme Gefühl, dass man mich in dieser Werkstatt bloß über den Tisch ziehen will - und deswegen würde ich mich sehr darüber freuen, wenn du ihn dir mal anschaust. Außerdem habe ich eine kleine Party geplant… dazu habe ich viele alte Bekannte von uns eingeladen - wir werden schließlich nicht jünger... trotz der netten Errungenschaften der letzten Jahre. Mal abgesehen von den ganzen Ärger und Bedrohungen, die wir als Beilage bekommen haben.”
Angus MacGyver sah Peter Thornton mit festem Blick an, dann nickte er grinsend, denn er wusste dass sein langjähriger Freund Recht hatte. Dann wechselte er ein paar Worte mit seinem Sohn, der schließlich ebenfalls kurz nickte.
einen Tag später
nahe New York City
Vor dem Haupteingang des großen Hauses, wartete Erik Lehnsherr bereits geduldig auf seinen alten Freund. Das Auto, welches gerade durch das Tor gefahren kam, hielt genau vor den Stufen und der Rampe an.
Nachdem Charles Xavier endlich ausgestiegen war und wieder in seinem Rollstuhl Platz genommen hatte, begann der andere voller Neugier getrieben die Unterhaltung: “Und wie war dein heutiger Besuch auf dem Mars, Charles?”
“Es war ein sehr seltsames Gefühl. Aber es wirkte auch sehr vertraut Erik. Das lag wohl an der wachsenden Natur, das Grün der Pflanzen, die Berge sehen aus wie zum Beispiel in Colorado… Und hättest du hättest es auch sehen sollen, klares Wasser und die saubere Luft dort in den großen Anlagen, sowie endlos erscheinende grüne Grasflächen, die ersten Büsche und Sträucher - auch außerhalb der Energiefelder und Glaskuppeln…”, schwärmte Charles.
Misstrauisch beäugte Wolverine seit der Rückkehr auf das Anwesen derweil Magenta - doch der Zwist zwischen den beiden Lagern der Gesellschaft der Mutanten war seit Jahren vorbei und die Gräben überwunden.
“Freut mich, dass es dir auf unseren Nachbarplaneten so gut gefallen hat, alter Freund. Aber ich habe leider den Eindruck, dass uns die Menschen nur akzeptiert haben, weil wir sie im Kampf gegen diese Kreaturen und diese Allianz der anderen Aliens unterstützt haben…”
“Wovor fürchtest du dich jetzt schon wieder, Erik?”
“Jedenfalls nicht vor diesen Wraith und diesen Luzianern, Charles. Doch diese immer noch voranschreitende Terraformierung des Mars könnte bedeuten, dass wir vermutlich von diesen Planeten hier vertrieben werden könnten…”
“Also”, unterbrach der Professor, “diese Befürchtung ist unbegründet und überflüssig. Du solltest aufhören dir Sorgen zu machen. Sie hätten uns auch schon längst durch dieses Stargate auf einen der vielen Planeten umsiedeln können - haben es aber nicht…“
“…wusstest du etwa von diesem geheimen Projekt mit diesen außerirdischen Portal?!“
“…ich wusste es schon seit langem Erik. Menschen und Mutanten werden gemeinsam die Zukunft dieser Welt bewältigen und gestalten.”
“Wir werden sehen - und vergiss nicht diesen Fall in Tibet”, murmelte Magneto leise, während Xavier milde lächelte, als er in seinem Rollstuhl ins Haus vorausfuhr.
Mars
Stargate Command Base
Zielsicher steuerte etwa zur gleichen Zeit das kleine Transportshuttle, das von einer der drei Chinesischen BC-304er aus gestartet war, über das eine der vier gewaltigen Hangardecks, welches so groß wie drei Fußballfelder war.
Ohne lange zu zögern, nachdem die Passagiere der einflussreichen IOA-Delegation sich ausgewiesen hatten, machten jene sich auch schon zielsicher auf den Weg zum Büro des Kommandeurs des Stützpunktes.
Einige Stunden später, war General Hank Landry immer noch sichtbar etwas irritiert. Denn den Vortrag nach, welchen Miss Shen, das IOA-Mitglied der Volksrepublik China und die auch für die nächsten 9 Monate den Vorsitz in dieser Organisation innehatte, ihm gerade gehalten hatte, waren seine hohen Gäste also nicht nur gekommen, um sich einmal mehr den Fortschritt der Bauarbeiten des neuen Stargate-Centers zu begutachten.
´Die Chinesen und Russen verlangen also ein noch größeres Mitspracherecht und damit auch ein eigenes Entscheidungsrecht um Entscheidungen möglicherweise zu kippen oder zu blockieren´, dachte Hank mit etwas Unbehagen.
“…und, wie bereits erwähnt - ist Doktor Daniel Jackson gewillt, auch unter der Leitung der Volksrepublik Chine weiterhin bei diesen Programm mitzuwirken, dies hat er mir einmal persönlich mitgeteilt”, schloss Miss Shen ihre Ansprache.
“Das behaupten Sie jetzt.”
“Es ist aber wahr. Doktor Jackson ist es egal welche Nation dieses Programm leitet…”, beharrte die Chinesin abermals.
“Ist ja sehr interessant”, brummte Landry.
“Die neuen Anweisungen befinden sich hier in dieser Akte, welche wir Ihnen jetzt aushändigen, General Landry”, erklärte mit ernster Miene der russische IOA-Delegierte.
Der britische Delegierte, welcher neben Hank saß, schob wortlos dem General das Dokument zu, welcher es langsam mit spitzen Fingern schließlich entgegennahm.
Dabei fragte er interessiert: “Was sagt eigentlich General O´Neill zu diesen Dingen?”
“Wir werden es General O´Neill morgen mitteilen und ihn dementsprechend unterrichten, genauso wie wir es heute hier mit Ihnen getan haben, General Landry.”
Erde
Deutschland - Landesgrenze Hamburg-Niedersachsen
Es war mitten in der Nacht und wohl auch kein Zufall, dass mich diese Polizeistreife gestoppt hatte, die seit einigen Minuten hinter mir herfuhr. Die beiden Polizistinnen, die aus dem Wagen gestiegen waren, kannte ich nur allzu gut wie sich herausstellen sollte.
“Guten Abend. Dies ist eine allgemeine Verkehrskontrolle - ohne Verdachtsmoment…”, begann die eine Beamtin trocken und emotionslos, nachdem ich den Motor abgestellt, sowie die Fensterscheibe noch weiter heruntergekurbelt hatte.
Ihre Kollegin hielt mit der rechten Hand die Taschenlampe, während die linke entspannt auf der Dienstwaffe ruhte.
´Wenigstens Jasmin ist normal´, dachte ich, als ich meine Papiere an meine wohl baldige Ex-Frau, und Mutter unserer gemeinsamen Zwillinge, aushändigte.
“Sie sind auf dem Heimweg?”, fragte die Polizeiobermeisterin.
´Blöde Frage´, dachte ich im Stillen, ehe ich: “So in etwa.” - antwortete.
“Aha. Ich würde gerne noch einen Blick in ihren Kofferraum werfen, nachdem wir den Alkoholtest gemacht haben!”
´Das darf doch nicht wahr sein!´, war mein nächster Gedanke, bei dem mein Blick von Jeanne zu Jasmin wanderte - in der Hoffnung bei ihr wenigstens etwas Bestand zu bekommen. Aber negativ.
Anscheinend hatte Jeanne seit unserer letzten Trennung vor rund drei Monaten mal wieder einen ihrer besonderen Tage.
“Okay…, kein Alkohol. Steigen Sie bitte aus - und gehen Sie vor!”
“Ja.”
“Gut. Die Sicherheitsweste liegt in der Beifahrertür… dann mal bitte den Kofferraum öffnen!”
Es folgte das übliche bekannte Prozedere: Verbandskasten, Warndreieck zeigen.
Man ließ mich warten. Denn während Polizeiobermeisterin Jasmin Nadine Ataya meine Daten per Funk abfragte und abglich, bewachte mich Jeanne Nicole Schneider, deren rechte Hand auf den Griff der Waffe ruhte.
Gerne hätte ich mit meiner Frau das Gespräch aufgenommen, doch der Blick von ihr sagte mir alles: Sprich mich nicht an!
“Alles in Ordnung”, teilte Jasmin mit, die mir unbemerkt von Jeanne, zuzwinkerte und andeutete mich mal anzurufen.
“Dann wünschen wir ihnen noch eine gute Weiterfahrt!”, nickte Polizeiobermeisterin Schneider kurz zum Abschied, als sie mir meine Papiere wiedergab.
“Danke. Einen schönen Abend noch.”
“Vielen Dank.”
“Ob das jetzt nett war, was du… äh… wir mit Jonathan gemacht haben? Und meinst du nicht, dass ihr zwei es nicht noch einmal echt versuchen solltet, Jeanne? Denk doch mal an die Kinder.”
“Hä? Zunächst einmal war das doch eine ganz normale Verkehrskontrolle. Okay, wir wussten ja dass er hier vorbeikommt… Er ist aber einfach zu gefährlich. Nicht mehr so wie früher, bevor das mit ihm passiert ist und auch der Krieg gegen diese Luzianer hat ihn massiv verändert. Und die Zwillinge sind bei meinen Eltern in guten Händen, wenn ich im Dienst bin…”, verteidigte sich ihre Kollegin.
“Ich weiß. Ich war bei eurer ersten Begegnung nach seinen Verschwinden dabei… Aber es ist doch nicht seine Schuld, was mit ihm geschehen ist.”
Jeanne seufzte kurz leise, sie wusste, dass Jasmin Recht hatte mit ihren Argumenten.
- In ihr kamen die Erinnerungen auf, und sie erinnerte sich an das Jahr 2016:
Es war an einem Tag Anfang Juni, als Jonathan nicht auf ihre gewohnten Anrufe reagiert hatte, weil sie noch überwiegend eine Fernbeziehung unterhielten, und er scheinbar vor während oder nach einer Joggingrunde spurlos verschwunden war.
Mehrmals hatte sie versucht von ihrer Dienststelle in Hamburg aus, sowie während des Streifendienstes ihn anzurufen. Ehe sie sich dann letztendlich dazu entschieden hatte gemeinsam mit Jasmin loszufahren, und südlich von Berlin, nach den notwendigen Rücksprachen selber nachzuforschen.
Und dann eine knappe Woche später kehrten beide ohne große Ergebnisse nach Hamburg zurück. Ohne in irgendeiner Wohnung einen Zwischenstopp einzulegen, fuhren die beiden Polizistinnen direkt auf das Polizeikommissariat.
Der Revierleiter nickte den beiden zu, als die beiden schließlich zum Dienst vor ihm erschienen waren, winkte er sie kurz näher zu sich heran, und ordnete dann grinsend an: “Ihr beiden bleibt nach eurer Spritztour für den heutigen Abend mal auf dem Revier! Also keinen gewohnten Streifendienst, für sie beide und damit heute Abend nur Innendienst! Nur im Notfall werdet ihr zwei ausrücken!“
Mit einem Seufzen nahmen die beiden Polizistinnen kurz darauf an ihren Schreibtischen hinter dem Empfangsbereich Platz.
Ein paar Monate lang geschah nichts mehr, was auf den Verbleib von Jonathan hindeuten könnte, bis zu den einen Tag…
“He, die Zeitung müssen sie aber bezahlen - auch, wenn sie von der Polizei sind!”, forderte der Kioskbesitzer konsequenterweise.
Dieser bekam dann wortlos von Jeanne Schneider eine 1€-Münze in die Hand gedrückt, ehe sie den Kiosk wieder verließ und zu Jasmin Ataya, die in der Zwischenzeit zwei Becher Coffee-To-Go besorgt hatte, wieder in den Streifenwagen stieg.
Schließlich stutzte sie, und mit dem Satz: “Hier! Lies dir das hier mal durch, Jassi.” - hielt sie ihrer Kollegin einen sehr langen Zeitungsartikel vor die Nase. Diese nahm ihr mit einem Seufzen die Zeitung ab, und las.
“Sind doch alles nur Spekulationen, Jeanne.”
“Das glaube ich nicht”, lautete deren Entgegnung, und zog ihr Handy aus der ledernen Uniformjacke. Während sie begann zu wählen, fügte sie hinzu: “Nur gut, dass du am Steuer sitzt…”
USA, New York - Westchester
“… immer langsam ja!… Was ist denn so furchtbar dringend?… Hm, okay. Ich frage ihn. Einen Moment bitte! Professor!”
“Ja, Jean. Entschuldigt mich mal bitte, Kinder. Es scheint sehr dringend zu sein… Also, was ist los, Jean?”
“Eine junge Frau. Eine Polizistin aus Hamburg, möchte mit ihnen sprechen, Professor”, antwortete Jean Grey, die den Hörer an den Mann weiterreichte.
“Hier Professor Charles Xavier…”
Deutschland, Hamburg
“…er lebt also… aber wieso ist er noch nicht hier? …ach so… Hm. Danke, Professor Xavier. So. Soviel dazu”, sagte Jeanne trotzig. Wobei die drei letzten Wörter Jasmin, und deren Annahme zu den Spekulationen wegen des Zeitungsartikels galten.
Die hob schnell abwehrend ihre Hände, und sagte: “Ich kann mich auch mal irren. Und in diesen Fall, bin ich sogar froh darüber… Und Jeanne, du wirst immer dicker. Lange kannst du es nicht mehr verbergen, auch wenn du dir die Lederjacke so überziehst.”
“Sei bloß still!”, lachte ihre Kollegin, und drohte ihr spielerisch mit der Faust.
Dann gab es einige Wochen später einen weiteren Artikel in einer Zeitung: Das ein Passagier auf dessen Beschreibung und Abbildung zu ihren Freund passte, dabei geholfen habe einen Angriff von Piraten, im Indischen Ozean beim Horn von Afrika, auf einen Frachter mit den Namen Diana zu beenden. Jeanne wurde immer trauriger, da Jonathan sich immer noch nicht zumindest bei ihr gemeldet hatte und heimgekehrt war, so wie sie es sich erhofft hatte. Trost fand sie bei ihren Kollegen. Besonders bei ihrer langjährigen Freundin Jasmin.
Doch drei Wochen später dann, geschah etwas, ein unerwartetes seltsames Wiedersehen, welches gut und gerne ihren Tod hätte bedeuten können.
Dabei begann der Dienst an jenem Abend ganz normal:
„Alles klar für die Streife?“, fragte der alte Holger am Tresen die beiden jungen Polizistinnen.
„Jep. Alles beisammen - Sind bereit für den Außendienst“, antworteten Jeanne und Jasmin synchron.
In dieser Nacht fuhren die beiden besonders konzentriert ihre Streife. Denn sie hatten seit einigen Wochen wieder für einige Zeit wieder die Nachtschicht.
Der Dienst blieb für die beiden jungen Frauen größtenteils ruhig - bis auf kleinere Vergehen und eine verbale heftige Auseinandersetzung in einer Bar, die sie schlichten konnten.
Es dämmerte bereits und die beiden fuhren bereits zurück zum Polizeikommissariat als es einen Zwischenfall gab.
„He… So ein Idiot“, schimpfte die Polizistin Jeanne Schneider, als ihnen jemand unvermittelt vor den Wagen rannte, und sie abrupt auf die Bremse treten musste.
Es war aber schon zu spät: Sie hatte den Fußgänger bereits angefahren.
Doch der Angefahrene hatte sich bereits wieder aufgerappelt, und rannte nach einen kurzen Moment leicht humpelnd davon, als wenn nichts gewesen wäre.
„So ein verdammter Arsch!“, schimpfte Polizeiobermeisterin Schneider erneut und verließ hastig auch schon den Streifenwagen, um den Flüchtigen so schnell es ging zu stellen. Zur selben Zeit fuhr ihre Kollegin und Freundin Polizeiobermeisterin Ataya alleine weiter, die auf den Fahrersitz gerutscht war, um so dem Flüchtigen den Weg abzuschneiden.
„Hey Sie, stehen bleiben! Polizei! Na warte. Dich krieg´ ich, Freundchen!“, zischte Jeanne aufgebracht, während sie mit schnellen Schritten hinterher sprintete.
Nicht nur Jeanne, auch Jasmin vermutete Drogen oder Alkohol als Ursache für dieses Verhalten, und forderte über Funk Unterstützung an.
„Jonathan, bist Du das?“, fragte sie irritiert, denn sie glaubte den Flüchtlingen im Lichtschein einer Laterne für einen kurzen Moment erkannt zu haben. Dennoch zog Jeanne vorsichtshalber ihre Dienstwaffe, weil der Flüchtige ausgerechnet in eines der übelsten Viertel der gesamten Stadt lief, so dass sie auch noch die Taschenlampe aus der Schlaufe ihrer Koppel zog, da es hier so gut wie keine Beleuchtung gab.
„Zum letzten Mal: Sie da! Sofort stehenbleiben! Polizei!“, schrie die Beamtin zum wiederholten Male, als der Mann den sie verfolgte in einem schlecht beleuchteten Bereich verschwand. Vorsichtig und behutsam tastete sie sich mit der Taschenlampe weiter in der Dunkelheit vor.
“Mist“, murmelte Jeanne, “wo ist er nur hin?“
Mit dem Strahl ihrer Taschenlampe tastete sie sich weiter vorwärts. Sie befand sich ausgerechnet in einer Gegend, wo sich an jedem Tag mehr als ein Verbrechen ereignete, und sie bemerkte, dass es ziemlich riskant war, ausgerechnet hier allein unterwegs zu sein. Ihr Puls schlug heftig bis zum Hals, und aufmerksam achtete sie auf jedes noch so kleine verräterische Geräusch.
Während die junge Polizistin noch darüber nachdachte, wem sie da auf den Fersen sein könnte, wurde sie auch schon gepackt und gegen den Maschendrahtzaun des Hinterhofes gedrückt.
“AH!“, schrie sie erschrocken auf, und ließ auch noch vor Schreck ihre Waffe fallen. Nur in der Linken hielt sie noch ihre Taschenlampe.
Seltsame Klingen kamen ihrer vor Angst bebenden schweißgebadeten Brust immer näher, und dann erkannte sie ihn.
Es war ich, der da vor ihr stand.
„Nein! Nein! Tu das nicht! Bitte! Bitte, töte mich nicht! Ich bin doch eine von den Guten, eine Polizistin. Ich bin es, Jonathan! Ich bin es - Jeanne!“, jammerte sie verzweifelt, und versuchte sich mühsam strampelnd, aber ohne Erfolg zu befreien.
Mein Griff war einfach zu fest.
“Sie kennen mich?“, ungläubig schaute ich sie an. Noch immer bedrohte ich die uniformierte Frau mit den Krallen aus Adamantium, die man mir unfreiwillig verpasst hatte und die aus meiner linken Hand gefahren waren, aber wenige Millimeter vor ihrer nach wie vor bebenden Brust verharrten.
Die Polizistin nickte hektisch bejahend mit ihrem Kopf, während ich sie immer noch eisern mit der rechten Hand festhielt, ehe ich den harten Griff löste, und nach der Hundemarke griff, die als Kette um seinen Hals baumelte - es stimmte.
Zögernd ließ ich von der Frau ab. Die Metallklingen verschwanden wieder zwischen meinen Fingerknöcheln - zogen sich zurück und die drei entstandenen Wunden verschlossen sich umgehend wieder.
Irritiert blickte sie mir in die Augen und dachte: ´Was ist nur mit dir passiert? Weshalb erkennt er mich nicht wieder?´
Drohend blickte ich auf sie herab, als sie sich nach ihrer Dienstwaffe bückte. Sie schaute immer noch total verängstigt drein, und hob die Waffe deshalb auch nur mit zwei Fingern vorsichtig auf, um sie sofort ins Holster zu schieben.
“Alles in Ordnung, Jonathan. Alles in Ordnung.“
Die Worte sollten beruhigend klingen, erzielten aber nicht den gewünschten Effekt. Ein Geräusch erweckte nicht nur meine Aufmerksamkeit, ich drehte mich angespannt um.
Noch einmal lauschten wir beiden. Doch nur ich schnupperte schließlich zusätzlich. Nahm dank meiner verschärften Sinne dabei die Witterung von Füchsen war, die sich in unmittelbarer Nähe durch die Abfallcontainer arbeiteten, um sich etwas Fressbares zu suchen.
Vorsichtig zog Jeanne ihre Geldbörse hervor, um mir ein Foto zu zeigen, auf welchem nur wir beide drauf zu sehen waren.
“Hm.“
“Na gut“, seufzte die Polizistin, die dann ebenso vorsichtig auch noch ihr Smartphone hervorholte. “Glaub mir doch, wir kennen uns sehr gut. Komm doch einfach mit. Ich bringe dich nach Hause.“
Jetzt hatte nicht nur Jasmin, sondern auch noch drei weitere ihrer Kollegen, die zur Verstärkung geschickt worden waren, den Ort des Geschehens erreicht. Es war wirklich eine üble Gegend in der selbst erfahrene Polizisten nicht gerne alleine, oder zu zweit unterwegs waren. Und der entsetzte Schrei einige Minuten zuvor von Jeanne hatte diese Vermutung bekräftigt.
“Hey, Jonathan“, begrüßte mich eine dunkelhaarige etwas kleinere Polizistin, die mich aufmerksam musterte. Dann nickte sie den Kollegen zu: “Entwarnung! Ist ein Freund von uns. Einer, der endlich wieder zu Hause ist.“
“Genau“, nickte Jeanne. “Lucas. Ben. Das ist Jonathan. He, Sandra - brauchst dich nicht hinter den beiden Kollegen zu verstecken, der beißt nicht - mein Freund… oder vielleicht doch?“
“Komm Jonathan, wir bringen dich erst einmal ins PK. Siehst mitgenommen aus…“
Ich überlegte kurz, dann nickte ich: „Gut. Aber Du gehst vor!“
“Einverstanden.“
Gemeinsam legten wir den Weg zu den beiden Streifenwagen zurück.
Die dunklen Gestalten, die hier herumlungerten und sich verdächtig den Polizeifahrzeugen genähert und damit begonnen hatten daran herumzuhantieren, zogen sich aber sofort erschrocken zurück, als ich die Metallkrallen erneut ausfuhr.
“Oh, verdammt fuck! Nichts wie weg hier! Bullen mit Mutantensupport!“, stieß einer der Vermummten aus der autonomen Szene entsetzt aus, als er auch schon mit seinen Begleitern eingeschüchtert das Weite suchte.
Am Streifenwagen angekommen, holte Jeanne zunächst eine Decke aus dem Kofferraum, die sie mir reichte. Im Wagen allerdings fiel mir dann ein weiteres Foto auf, das uns gemeinsam mit weiteren Freunden zeigte.
Ich spürte gerade zu, wie erleichtert alle waren wieder in den Fahrzeugen zu sitzen.
“Hier“, kicherte Jasmin, “setz die hier auf, denn deine Frisur ist ziemlich strubbelig.“
Wortlos setzte ich, das mir gereichte Basecap auf, denn nun sah es so für jeden Beobachter aus, als ob ein Polizist gerade eben einen ziemlich harten Einsatz hinter sich gebracht hätte.
Auf dem Polizeikommissariat erkannte man mich sofort wieder.
“Und weshalb trägt er diese Hundemarken da um den Hals?“, wunderte sich der Leiter des Polizeikommissariats, der mal wieder Überstunden schob.
“Überlegt doch mal: Ein Soldat, der praktisch unbesiegbar - und unzerstörbar ist… er kann in jeden Sicherheitsbereich reinspazieren, seinen Job erledigen…“, zählte der alte Holger im lockeren Plauderton auf.
“Verdammt. Da gebe ich dir Recht…“, murmelte nun Jasmin ihrerseits entsetzt, die sich an die Krallen und den anschließenden Heilungsprozess erinnerte.
“Mich würde nur eines interessieren”, warf Jeanne ein, “wer ihm das angetan hat. Den- oder Diejenigen würde ich allzu gern nur hinter die verdienten Gitter bringen.”
Dann einige Wochen später, musste sie wegen ihrer Schwangerschaft den Außendienst fürs erste beenden, und wurde in den Innendienst versetzt, wo sie nach weiter nach den Verantwortlichen fahndete - ohne Erfolg.
Doch zumindest konnte Charles Xavier den Großteil meiner Erinnerungen nach wenigen Sitzungen wiederherstellen, die mir eine Kopfverletzung verursacht hatte.
Erneut einen Monat später, vor der Geburt der beiden Zwillinge, kam es immer wieder zu Zwischenfällen, weil ich mehrmals durch Albträume geplagt das Ehebett verließ und auf der Couch weiterschlief. Mit Entsetzen bemerkte Jeanne dann auch den Grund: Zerfetzte Laken, Decken und Kissen, sowie sogar einen Nachtschrank der zerschlagen war. Sie bekam nicht nur Angst um sich selbst, sondern insbesondere auch um die beiden Kinder, die manchmal zu ihnen ins Bett krochen, um mit ihren Eltern zu kuscheln.
Wie erleichtert war sie, dass ich es als ihr Ehemann es ihr nicht übel nahm, erst einmal getrennte Wege zu gehen, und erneut Hilfe von Xavier und auch Logan in Anspruch zu nehmen…
Sie lächelte bei den Gedanken, was auch sofort ihre Kollegin, erleichtert zur Kenntnis nahm. Dennoch legten die beiden Polizistinnen die restliche Fahrt zum Kommissariat schweigend zurück.
USA, Cheyenne Mountain - Homeworld Command
Mit einem deutlichen und zufriedenen Grinsen im Gesicht schritt mit ruhigen Schritten Lieutenant General Jack O´Neill, pünktlich um 15-Hundert, durch die Korridore des Standortes seines neuen Kommandos - es war das alte SGC, das er sich dafür erwählt hatte. Nach zähen Ringen hatte er sich schließlich mit guten Argumenten gegen das IOA durchgesetzt, auch weiterhin den Cheyenne Mountain nach einer nötigen Überholung dafür zu nutzen.
Denn der eine Angriff der Luzianischen Allianz auf das Pentagon hatte zu der Überlegung geführt, wichtige Einrichtungen auf der Erde, so unangreifbar wie nur möglich zu machen.
Doch rund zwei Stunden später, schaute er völlig verdutzt drein, denn die Abordnung des IOA mit Miss Shen an der Spitze, hatte ihn soeben über einige wichtige Änderungen informiert.
Der General starrte die komplette Delegation des IOA, die vor ihm versammelt war, ausdruckslos an. Schließlich sagte Shen zum Schluss, weil sie seinen Blick bemerkte, um O´Neill zu beruhigen: “… bitte verstehen Sie unsere Entscheidungen nicht falsch.”
Doch O´Neill blieb, in all den Jahren unter Hammond gereift, von sich aus ruhig. Daher führte die Chinesin etwas weiter aus: “…das Kommando behalten Sie selbstverständlich, denn niemand sonst auf diesen Planeten kann mit ihrer Erfahrung mithalten. Aber an anderen Stellen müssen wir die Befugnisse und Gewalten anders verteilen, denn wir können uns nicht von den USA das weitere Vorgehen diktieren lassen… Besonders nach den Ereignissen mit den Wraith, sowie auch mit der Luzianer Allianz.”
Dann schnappte Jack doch kurz spürbar nach Luft, als die Wortführerin fertig war und ehe er fragte: “Und wie steht es in dieser Angelegenheit mit General Landry?”
“Er ist einer der ständigen vier Kommandeure auf der Stargate-Command-Base auf dem Mars. Durch diese Entscheidung können wir zum einen das Stargate-Programm deutlich ausbauen und die Effektivität des Betriebes rund um die Uhr ermöglichen und verbessern, dadurch auch das gesamte Kontingent an Personal und Material aufstocken und besser ausrüsten.”
“Na dann ist es ja gut. Und ich dachte schon ihr wollt an meine DVD-Sammlung”, brummte Jack O´Neill ein wenig säuerlich.
Los Angeles
Endlich hatten es die beiden MacGyver geschafft, den kaputten Wagen von Thornton wieder in Gang zu bringen, welchen schon die vergangene Tour in die Rocky Mountains nicht sonderlich gut bekommen war. Darunter hatten nicht nur die beiden nur alle Stoßdämpfer und der Motor erheblich gelitten, sondern auch noch die Querlenkung.
Sie fuhren daher gezwungenermaßen zwischenzeitlich zu einem alten Schrottplatz, um sich nach den passenden Bauteilen für die Reparatur umzusehen. Sie entgingen dem größten Betrag der Bezahlung, da der alte MacGyver es geschafft hatte, eine defekte Pumpe mit einem alten Schlauch und der Bremsanlage eines alten Fahrrads, sowie etwas Aluminiumklebeband zu reparieren.
Bei der Wiederherstellung des Wagens, hatte der ältere MacGyver sehr darauf geachtet, den jüngeren etwas mehr die Initiative zu überlassen.
“Hervorragend! Ihr beiden habt es wirklich wieder einmal geschafft!”, lobte Pete die Arbeit der beiden, als er den Motor erfolgreich gestartet hatte, um anschließend sofort voller Freude darüber zu einer kurzen Testfahrt durch sein Wohnviertel aufbrach.
VR China - Luftwaffenbasis nahe Shanghai
Gerade eben erst hatte sich Lieutenant Jin registrieren lassen und zum Dienst gemeldet, als sie auch schon zum Kommandanten des Stützpunktes beordert wurde.
“Melde mich wie befohlen, Sir”, sagte sie als sie salutierend vor dem General stand, der sich nur kurz erhob um den militärischen Gruß zu erwidern. Doch der ältere grauhaarige Mann beäugte dabei auch kurz skeptisch die junge Frau, die ruhig vor ihm stand.
Denn die junge Offizierin, mit den kurzen schwarzen Haaren, hatte für ihr noch junges Alter unter anderem eine hervorstechende Karriere vorzuweisen.
Als er sich wieder gesetzt hatte, sagte er mit einem Nicken: “First Lieutenant, Sie sollen gemäß Ihrer Akte unter anderem mehr als nur gut fliegen können. Melden Sie sich daher umgehend im Hangar 1! Dort wartet bereits ihre neue Maschine, denn ich will in einer halben Stunde etwas von ihren so viel gelobten Flugkünsten sehen!”
“Zu Befehl!”, erklärte die Soldatin sofort salutierend, bevor sie kehrtmachte um das Büro ihres Vorgesetzten wieder zu verlassen und den angeordneten Befehl Folge zu leisten.
Mars
SGC-Base
Geduldig hatte Daniel Jackson trotz der anstrengenden Mission, von der er erst vor wenigen Stunden zurückgekehrt war, dem zugehört was Xiaoyi Shen im erzählt hatte. Höflich bot er der Chinesin eine weitere Tasse Tee an, welche diese gerne annahm.
Er wollte gerade etwas zu einen der angesprochenen Punkte erwidern, als unvermittelt Großalarm ausgelöst wurde.
Odyssee
Folge 1.02 - Die Heimsuchung, Teil 2
Erde
Pazifischer Ozean
Irgendwo in der Mitte des größten Meeres der Erde, in etwa genau zwischen Hawaii und Japan, kreuzte eine der neu zusammengestellten Flotten der US-Navy.
Mit einem Male stutzte Admiral LeBrune, der rein zufällig auf einen der Monitore auf der Brücke schaute und ihm nahezu zeitgleich mehrere Kontakte gemeldet wurden, die sich im schnellen Tempo ihrer Position näherten.
“Was in Gottes Namen ist denn jetzt schon wieder los?”, murmelte der Kommandant, der dann auch noch im barschen Befehlston umgehend nach einen Fernglas verlangte.
Er war sofort alarmiert, aber auch äußerst beunruhigt und irritiert - denn außer der Luzianischen Allianz, der Freien Jaffa-Nation gab es eigentlich niemanden, der die Erde direkt herausfordern könnte.
“Es sei denn…”, murmelte er, weil er eine dritte Option durchaus kannte, doch es nicht wagte diese laut auszusprechen.
Mit den Luzianern war ja erst vor wenigen Tagen durch die Wortgewandtheit und das erstaunliche Verhandlungsgeschick von Doktor Daniel Jackson ein Waffenstillstand vereinbart worden war, und auch die letzten fanatischen Truppen und Anhänger der Ori hatten kapituliert, um dann den schon lange ausgehandelten Friedensvertrag unter der Vermittlung von Tomin und Vala zu unterzeichnen.
Daher kamen als letzte Variante nur noch die Wraith in Frage. Der Admiral, dem ein kalter Schauer über den Rücken kroch, erschauderte bei diesen Gedanken.
Deutschland - Hamburg
In der Hansestadt an der Elbe war wie sonst überall auf der gesamten Erde und auch im Sonnensystem sofort Großalarm ausgelöst worden.
Alle Bürger wurden von der Polizei und dem Militär dazu aufgefordert worden umgehend Schutz zu suchen und sich ruhig zu verhalten.
Ohne lange zu zögern waren Jeanne und Jasmin während ihrer Streife zu ihren nahen Angehörigen gefahren, um auf diesen Wege schnellstmöglich ihre Kinder und Eltern im großen Schutzraum im Keller des Polizeikommissariats in Sicherheit zu bringen.
Als sie dort angekommen waren, bekamen sie auch gleich von ihrem Revierleiter weitere Anweisungen und Informationen.
“Geh´ schon ran, Jonathan!”, seufzte Polizeiobermeisterin Schneider flehend, als die kurze aber klare Besprechung zu Ende war, und sie im schnellen Laufschritt die Nummer gewählt hatte.
A2 - bei Hannover
Irritiert sah ich auf mein Handy auf dem Jeanne` Name und Nummer aufleuchtete.
´Nanu. Sie weiß doch, dass ich mit dem Auto unterwegs bin´, dachte ich, als ich dann auch noch das aus den Nichts auftauchende Hindernis auf der Strecke bemerkte und vehement abbremsen musste.
Auf der Autobahn war kurz vor der nächsten Raststätte von der Bundeswehr eine Straßensperre errichtet worden, um jeglichen Verkehr auf den dortigen Parkplatz abzuleiten.
“Entschuldigung! Deutsche Bundeswehr, Leutnant Jessica Schneider, ich bin die hier Befehlshabende Offizierin des 4-ten Feldjägerbataillons”, begann die Soldatin, “würden Sie bitte den Motor Ihres Wagens abstellen und aussteigen!”
“Wieso?”
“Weil wir angewiesen wurden Personalkontrollen durchzuführen und militärdiensttaugliche Personen einzuziehen, da wir nach den Krieg gegen unsere außerirdischen Feinde keine wirklich großen Reservisteneinheiten mehr zur Verfügung haben… Und wir gerade eben in diesen Augenblick seit kurzem erneut angegriffen werden, treten die entsprechenden Notverordnungen in Kraft. Eine erste kleine Angriffswelle konnte unter Verlusten bereits gestoppt werden. Doch wird es bald zu einem Hauptangriff kommen… Legen Sie bitte also auch endlich Ihr Handy beiseite!”
“Meine Frau ist dran…”
“Tut mir leid. Aber die muss leider erst einmal warten”, lautete die sehr harte Antwort, worauf sich meine Miene sofort verfinsterte.
“Steigen Sie also bitte endlich aus dem Fahrzeug und händigen Sie uns noch Ihren Personalausweis aus, damit wir Ihre Daten überprüfen können - dauert nicht lange!”, ordnete Leutnant Schneider nach einer kurzen Pause an.
´…außer wir haben Verwendung für Sie´, dachte ich den Satz weiter, wobei mir auch schon schwante, dass dies auch der Fall sein würde.
USA - Homeworld Command
Tief im Cheyenne Mountain war man verständlicherweise zutiefst erschrocken als man erfuhr, wer da soeben die Erde und ihre Bewohner attackierte, da es bislang keinerlei Anzeichen dafür gegeben hatte. Es war aber bislang auch erkennbar, dass die Außerirdischen die Basis und die Besatzung auf den Mars ignorierten.
“Es sind in der Tat wirklich die Wraith, Sir. Es handelt sich dabei aktuell um 5 Hives, über zwei Dutzend Kreuzer, und einige Schiffe einer uns unbekannten Schiffsklasse, sowie eine Menge Kampfgeschwader aus Darts. Auch haben wir die Tiefraumsensoren ausgerichtet… und offenbar sind noch etwa ein Dutzend weiterer Feindschiffe hierher unterwegs”, berichtete Lieutenant Douglas, der blass im Gesicht geworden war.
Nicht nur in ihm, sondern auch bei allen anderen wurden die furchtbaren Erinnerungen des letzten Angriffes dieses Gegners von einer Sekunde auf die andere wieder lebendig.
Daher ließ General O´Neill sofort umgehend eine Konferenz schalten, um für die Bevölkerung die überlebenswichtige Verteidigung zu organisieren, weil es sonst seiner Meinung nach: Nicht gut für die Erde ausgehen werde.
Erdorbit
U.S.S. George Hammond - Brücke
Nur kurz war die eingetretene Starre nach dem Auftauchen der feindlichen Flotte.
Denn sofort bezog Brigadier General Samantha Carter mit ihren Verband, der aus ihrem Flaggschiff und vier weiteren Battle-Cruisern bestand, über den Nordamerikanischen Kontinent Position, um attackierende Schiffe der Wraith abzufangen.
“Na gut. Melden sie dem Homeworld Command und General O´Neill, dass sich alle verfügbaren 7 Verbände in Position befinden und den Kampf gegen die feindlichen Invasoren aufgenommen haben, Captain!”, ordnete Sam Carter an, die bereits in ihrem Kommandosessel Platz genommen hatte.
Erde
Homeworld-Command
Auf einer großen holographischen Kugel, die die Erde darstellte, sah Jack O´Neill wie sich die Verteidigungsflotte bereits im Orbit strategisch verteilt hatte, um die angreifende Flotte der Wraith zu stellen und zu bekämpfen.
Die Feinde aber ignorierten zu seiner Überraschung aber weiterhin den Mars, obwohl sich dort seit einiger Zeit mehrere tausende Menschen aufhielten.
Erdorbit
U.S.S. Phoenix
Kurz nachdem sein Schiff über Europa Position bezogen hatte, meldete sich auch schon Brigadier General Samantha Carter per Videobotschaft beim Admiral der Royal Navy, William Sterling, welcher die Phoenix befehligte: “Wir halten uns klar an die gegebene Anordnung von General O´Neill, und werden uns hauptsächlich um die Hives und Kreuzer, sowie die uns bislang unbekannte Schiffsklasse des Feindes kümmern! Um die Darts der Wraith allerdings müssen sich die jeweiligen Luftstreitkräfte kümmern.”
Erde
China - Lufttraum über Peking
Diesen kurzerhand angeordneten Übungsflug hatte sich First Lieutenant Jin in der Tat anders vorgestellt; immer wieder musste sie den feindlichen Fluggeräten mit ihrer Chengdu Jian-10 in waghalsigen Manövern ausweichen.
Es kam wie es kommen musste, und ein Warnsignal machte der jungen 24-jährigen Chinesin klar, dass ihr die Munition in Kürze ausgehen würde. Ihre guten Augen machten zur gleichen Zeit einen gegnerischen Kreuzer aus, welcher von mehreren Darts eskortiert auf die chinesische Hauptstadt zusteuerte.
´Also, wenn ich schon sterben muss - dann auf diese Weise. Den Kreuzer dort nehme ich mit mir´, dachte sie, als eine weitere riskante Kurve flog, und sich mit ihrer letzten Munition an das feindliche Fluggerät im Sturzflug von Achtern annäherte.
In allerletzter Sekunde entschied sich Jiao um, und griff an die beiden Hebel - benutzte den Schleudersitz, ehe in wenigen Sekunden ihre Maschine mit dem feindlichen Fluggerät kollidieren würde.
Deutschland - A2 bei Hannover
Immer noch schaute ich die Bundeswehrsoldaten mehr als nur wütend an, da sie mir es verweigerten Kontakt mit meiner Frau, die auch immerhin Mutter von unseren beiden gemeinsamen Kindern war aufzunehmen solange die Überprüfungen meiner Personalien andauerten.
“Hören Sie endlich mit diesen Sprüchen auf! Und außerdem habe ich schon meinen Beitrag gegen diese Luzianer geleistet - was mir schon nicht gut bekommen ist…”, brummte ich wütend auf einige militärische Sätze in meine Richtung.
“Ja. Ich sehe bei Ihnen keinerlei Kratzer. Haben wohl nichts Gefährliches gemacht, was? Also keine Widerrede!”, entgegnete einer der Soldaten im barschen Ton, die auch noch verlangten zusätzlich den Kofferraum zu kontrollieren ob es etwas Verwertbares darin gäbe.
Während auch schon ein weiterer Soldat aus einigen Transportkisten Militärkleidung aus NATO-Beständen holte.
Eine Soldatin reichte mir diese Sachen mit den Worten: “Herr Jonathan Martin, laut der uns vorliegenden Informationen sind Sie hiermit eingezogen! Also bereiten sie sich gefälligst auf ihren Einsatz vor!”
“Und wenn ich keine Lust darauf habe, und stattdessen zu meiner Familie fahre - zurück nach Hamburg fahre - erschießen sie mich sonst?”, fragte ich mit bitterer Kälte in meiner Stimme herausfordernd. Denn ich wusste, dass dies nichts bringen, und die Soldaten, die sich um mich versammelt hatten, eine böse Überraschung erleben würden.
´Allen Anschein nach wussten diese Leute wohl nicht mit wem sie es mit mir zu tun haben. Na die werden sich alle ziemlich dumm umgucken, wenn die sehen mit wem sie sich hier herumschlagen´, dachte ich, und lächelte etwas spöttisch einen ihrer Kameraden an, der auf meine Frage damit beantwortete, indem er tatsächlich seine Waffe zog, und diese auf mich richtete: “Sie tun wie Ihnen befohlen wurde, nachdem sie ihre Frau angerufen haben! Verstanden?”
Ein wortloses Nicken war meine Antwort, doch das böse Lächeln blieb, und ehe eine andere Soldatin, die als Sanitäterin gekennzeichnet war mir mein Handy wieder zurückgab, damit ich den Anruf endlich tätigen konnte, massierte ich noch einmal kurz meine Hände, denn meine Krallen hätte ich beinahe vor Zorn ausgefahren und dies schmerzte jedes Mal.
Argentinien - Feuerland
Reges Treiben herrschte in einem schwer zugänglichen Gelände, rund um ein kleines Flugzeug, welches auf einer provisorischen Start- und Landepiste stand.
“He, wo wollt ihr denn hin? Die Ladung ist doch noch nicht komplett an Bord”, beschwerte sich in die Hände klatschend ein etwas beleibter Mann, der eine alte braune Pilotenjacke aus Leder und eine mindestens ebenso alte Pilotenmütze auf dem Kopf mit ergrautem Haar trug.
Es dauerte lange bis er ein leises Summen wahrnahm, und dann neugierig in den Himmel schaute, in welchen er sich gleich selber aufschwingen wollte.
´Ist da etwa der Zoll oder so im Anflug´, schoss es ihm alarmierend durch den Kopf. Er könnte es dann eh vergessen nach Plan abzufliegen, nämlich so tief unter dem Radar wie möglich. Missmutig registrierte er wie die Einheimischen aus der naheliegenden Siedlung alarmiert davonrannten.
“Na schön. Spar ich halt Ausgaben - zum Wohle von Dalton-Air”, lachte er, grinste und pfiff gutgelaunt vor sich hin als er zu dem kleinen Camp schritt, wo noch einige Kisten und Säcke darauf warteten verladen zu werden.
Das Summen aber um ihn herum wurde immer lauter und kam stetig näher.
Abermals hob Jack Dalton den Kopf, um wachsam den Horizont abzusuchen, dabei drehte er sich einmal im Kreis. Als er erkannte, was da in hohem Tempo auf ihn zukam war es bereits zu spät…
China - östlich von Peking
Unsanft kam die junge Pilotin auf dem Boden auf, da nach der Explosion durch einige herumfliegende Trümmerteile ihr Fallschirm beschädigt worden war, weswegen sie die letzten Meter eher abstürzte als zu Boden zu gleiten.
Einige Minuten blieb sie daher liegen um sich zu erholen. Erleichtert stellte sie fest, dass sie sich nicht wirklich verletzt hatte, sondern sich wohl nur einige Prellungen zugezogen hatte. Instinktiv griff sie in die Tasche um ihr Sturmgewehr hervorzuholen.
Sie seufzte, weil sie nur das eine Magazin für diese Waffe dabei, sowie für ihre Handfeuerwaffe zwei Ersatzmagazine bei sich hatte.
´War auch nicht zu ahnen, dass man in ein Kampfgeschehen gerät´, dachte sie, während sie sich wachsam umschaute.
Schnell näherten sich bereits einige Wraith-Drohnen ihrer Position, weil jene schnell erkannt hatten dass sie doch noch am Leben war.
Zuerst hielt sie feuernd, den Lauf ihrer QBZ-95 schwenkend auf ihre Angreifer zu, indem sie immer nur kurze gezielte Salven abgab.
Schnell war das einzige Magazin ihres Gewehres verbraucht, worauf sie schnell mit der einen Hand ihre Handfeuerwaffe aus dem Holster und mit der anderen eines der zwei Ersatzmagazine aus der Magazintasche riss, um sich weiterhin ihrer Haut erwehren zu können.
Doch erhoben sich bereits einige der niedergeschossenen Wraith-Drohnen wieder.
Der jungen Pilotin gefror das Blut in den Adern, und feuerte auch ihre Pistolenmagazine leer. Doch abermals erhoben sich einige dieser Horrorgestalten wieder, ehe sie dann aber vollkommen unerwartet von mehreren Blitzen getroffen erneut zu Boden gingen.
Erschrocken und alarmiert wirbelte die chinesische Soldatin daher herum, und richtete die mittlerweile leer geschossene Waffe auf eine Frau mit kurzen silbernen Haaren, die ebenfalls wie die Wraith in schwarz gekleidet war und sich ihr langsam näherte.
“Nicht feuern bitte! Ich bin eine Freundin”, erklärte Storm, “wir - ich und meine Freunde - werden euch erneut gegen diese tödlichen Kreaturen helfen!”
Die vollkommen überraschte Lieutenant Jin, ahnte bereits mit wem sie da sprach, dennoch fragte sie: “Wie? Wie… haben Sie das gemacht?”
“Wir sind Mutanten!”
Später auf einem Stützpunkt war ihre Irritation dann wirklich perfekt, als sie über Funk den Befehl erhielt, sich unverzüglich auf eine geheime Mission vorzubereiten. Dabei sollte sie dem Stargate-Programm helfen, ehe sie ebenfalls für diese Organisation den Dienst antreten sollte, vorausgesetzt sie würde den bevorstehenden Einsatz überleben.
Neu und dann viel besser ausgerüstet betrat sie wenige Minuten später auch schon das modifizierte Goa´uld-Frachtschiff.
