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		<title><![CDATA[Stargate Project Forum - Alle Foren]]></title>
		<link>https://newforum.stargate-project.de/</link>
		<description><![CDATA[Stargate Project Forum - https://newforum.stargate-project.de]]></description>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 17:30:20 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[SGC Online Dialer]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=559</link>
			<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 21:08:36 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=182">PrexSL</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=559</guid>
			<description><![CDATA[Tekmate Freunde <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
<br />
Stargate ist nicht tot, den etwas das aus Naquada besteht kann nicht zerstört werden <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
<br />
<br />
Auch ich möchte ein Spiel vorstellen das ich gebaut habe.<br />
<br />
<img src="https://www.wzsrv.de/assets/uploads/sgconlinedialscreen_ee579e61.png" loading="lazy"  alt="[Bild: sgconlinedialscreen_ee579e61.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Ein Online Stargate Dial Simulator.<br />
<br />
Registriere deinen Account wähle deine 6 Symbole für deine Persönliche Adresse, wähle an und werde angewählt, füge Freunde der Datenbank hinzu, entdecke Fremde Tore (User) alle 10 Minuten, identifizere mit der Malp wer es ist, kommuniziere durch das Offene Stargate im Chat, und bald noch viel mehr.<br />
<br />
Ihr seit neugierig geworden<br />
<br />
Download:<br />
Windows :  <a href="https://www.wzsrv.de/download.php?s=sgc-online-dialer-windows" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.wzsrv.de/download.php?s=sgc-...er-windows</a><br />
Linux : <a href="https://www.wzsrv.de/download.php?s=sgc-online-dialer-linux" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.wzsrv.de/download.php?s=sgc-...aler-linux</a><br />
<br />
<br />
<span style="color: #131313;" class="mycode_color"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Meine Gateadresse:</span></span><br />
<span style="color: #131313;" class="mycode_color"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><img src="https://www.wzsrv.de/bilder/sgcon/meineadresse.png" loading="lazy"  alt="[Bild: meineadresse.png]" class="mycode_img" /></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Tekmate Freunde <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
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Stargate ist nicht tot, den etwas das aus Naquada besteht kann nicht zerstört werden <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
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Auch ich möchte ein Spiel vorstellen das ich gebaut habe.<br />
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<span style="color: #131313;" class="mycode_color"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Meine Gateadresse:</span></span><br />
<span style="color: #131313;" class="mycode_color"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><img src="https://www.wzsrv.de/bilder/sgcon/meineadresse.png" loading="lazy"  alt="[Bild: meineadresse.png]" class="mycode_img" /></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Pilotfolge:  Stargate: Battlestar Galactica / - Elysium -]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=558</link>
			<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 17:32:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=10">Jonathan J. O´Neill</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=558</guid>
			<description><![CDATA[Wie auch im alten Forum gehört natürlich auch noch die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">erweiterte Version der Pilotfolge zu Stargate: Battlestar Galactica/Elysium</span> dazu, die ich nicht der Leserschaft vorenthalten möchte. Doch es gibt ein paar Unterschiede, denn im alten Forum war dies der Abschluss dieser FF-Serie, aber dieses Mal kommt es gleich nach dem Ende von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">SG: BSG Season 2.1</span> und von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">SG:BSG - Elysium -</span> , und zwar in einem separaten erstellten Thema.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Anmerkung:</span></span><br />
Die überarbeitete Version der Pilotfolge, welche sich aus Szenen der letzten beiden Elysium-Folgen (Elysium I &amp; Elysium, Part II), sowie den ersten zwei Episoden von SG: BSG (Licht und Dunkel &amp; Informationen, (einige Szenen habe ich rausgelassen, wie z.B. das erste Gespräch zwischen Kara und Jack, da es sonst noch länger geworden wäre) und noch unbekannten Szenen zusammensetzt.<br />
<br />
Diese überarbeitete Version gibt es in zwei Teilen.<br />
Heute gibt es den 1. Teil davon.<br />
<br />
Viel Spaß beim Lesen <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/angel.png" alt="Angel" title="Angel" class="smilie smilie_10" /> <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Pilotfolge: </span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Stargate: Battlestar Galactica / - Elysium -  </span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">überarbeitete Version</span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">1. Teil</span></span></div>
<br />
Andromeda-Galaxie<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Orbit - Planet Kobol</span><br />
<br />
Ein Raider der Zylonen, welcher sich auf Patrouille befunden hatte, hatte eine kleine Armada - bestehend aus mehreren Basisschiffen - nach Kobol geführt. Und das auch nur, weil er kurz zuvor zufällig auf die sich dort aufhaltende Mercury-Flotte gestoßen war.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Battlestar Mercury - CIC</span><br />
<br />
“Das habe ich befürchtet. Wir werden jetzt von Zeus gestraft werden, indem wir für diesen Frevel einen hohen Blutzoll bezahlen müssen”, stöhnte Jiram klagend, der sich gerade an Bord der Mercury aufhielt. Deshalb ergriff er sofort seine Gebetskette, um die Götter von Kobol wieder einmal um Vergebung zu bitten. <br />
Doch die eingetroffene Flotte der Zylonen eröffnete noch nicht das Feuer auf die Schiffe der 12 Kolonien. <br />
Nein. <br />
Stattdessen forderten sie die Menschen in einem freundlichen, aber doch sehr klaren bestimmenden Ton dazu auf, sich sofort bedingungslos zu ergeben, und auch die  Enterungstrupps der Zylonen an Bord aller Kolonialen Schiffe zu lassen, die dann dort selbst das Kommando übernehmen sollten.<br />
<br />
Admiral Baker brummte: “Das hätten die wohl nur allzu gern. Diese verfluchten Toaster!”<br />
“Sehe ich genauso. Erst zerstören sie ohne Vorwarnung unser Zuhause, verfolgen uns mit dem Ziel unsere Rasse komplett auszulöschen, und nun versuchen sie uns mit einer neuen Masche zu ködern, indem sie einen auf freundlich machen”, stimmte Colonel Hopkins zu, der skeptisch auf das DRADIS schaute.<br />
“Was machen wir nun?”, fragte Miranda Addison, die in das CIC geeilt war.<br />
“Wir evakuieren natürlich so schnell wie nur möglich Kobol! Dann ziehen wir uns erst einmal umgehend zurück!”, erklärte Steven Baker.<br />
Zufrieden stellte er fest, dass sein XO sich bereits darum gekümmert hatte, und die nötigen Anweisungen gab. <br />
Aber auch sämtliche kolonialen Shuttles und Raptor hatten schon begonnen Kobol zu verlassen, nachdem die Basisschiffe der Zylonen im System aufgetaucht waren.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Zylonisches Basisschiff</span><br />
<br />
An Bord seines der Basisschiffes grinste Mephisto vor sich hin, denn eigentlich war er nur unterwegs, um den anderen Zylonen zu folgen, und für den benötigten Nachschub zu sorgen. Dabei hielt er immer wieder kurz an, um Patrouillen loszuschicken, die er weiterhin Ausschau nach versprengten Überlebenden der Angriffe auf die Planeten der 12 Kolonien halten ließ. Er hatte zwar sowieso vorgehabt einmal nach Kobol zu reisen, um sich diese Welt persönlich und genauer anzusehen - doch dass er dabei auf eine der großen gesuchten Flüchtlingsflotten, und dazu noch unerwartet auf die der Mercury traf, überraschte ihn dann doch sehr.<br />
<br />
“Die haben sich also getrennt”, murmelte er, als er wie alle anderen feststellte, dass zahlreiche Schiffe nicht dabei waren. <br />
“Wo ist denn nur die Nyx und der dazugehörige Rest? - Irgendwelche Aktivitäten um uns herum?”, fragte Mephisto daher skeptisch in die Runde, der den Menschen eine solche Falle durchaus zutraute.<br />
“Von weiteren Schiffen der Menschen keinerlei Anzeichen. Aber es verlassen weiterhin, seitdem wir hier sind, mehrere Shuttles und Raptor die Oberfläche dieses Planeten”, antwortete eine Drei.<br />
“Sieht so aus, als ob wir nicht sonderlich willkommen sind”, stellte ein Vierer fest.<br />
“Das wundert mich überhaupt nicht”, bemerkte eine Sechs schnippisch.<br />
“Dir und allen anderen ist aber schon klar, dass wir uns aber auch verteidigen müssen, für den Fall eines feindlichen Angriffs”, stellte ein anderer Einser kühl fest. <br />
Und so stimmte die Mehrzahl dafür, sofort alle Jäger zu starten, um die Shuttles und Raptor der Kolonien abzufangen, und die Piloten aufzufordern in den Hangars der Basisschiffe zu landen.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Battlestar Mercury</span><br />
<br />
Dieses Vorgehen der Zylonen wertete man an Bord aller Kampfsterne als klare Provokation und eine weitere Kriegshandlung. <br />
“Habe ich es mir doch gedacht. Von wegen friedliche Absichten. Dreckspack. Die wollen nur eine sehr große Anzahl unserer Leute, die sich auf dem Rückzug befindet als Geiseln nehmen, um uns dann in die Knie zu zwingen - aber das lasse ich nicht zu. Nicht mit mir… Alle Abwehrgeschütze auf die feindlichen Jäger richten! Feuer frei! Und sofort alle übrigen Vipergeschwader startklar machen und starten, sobald die Schutzzone errichtet ist!”, befahl Admiral Baker voller Grimm und Hass in seiner Stimme.<br />
<br />
Im Orbit von Kobol brach kurz darauf ein wahres Inferno los, das an die vergangenen Kämpfe erinnerte, die schon über ein Jahr zurücklagen. Wobei beide Seiten auf den ersten Blick jeweils gute Chancen hatten diese Schlacht um Kobol zu gewinnen.<br />
<br />
Die Zylonen hatten bereits nach ihrer Ankunft sofort sämtliche Raketen auf die Schiffe der Kolonien gerichtet und feuerten diese nun ab. Viele dieser Raketen detonierten aber glücklicherweise in der von den Abwehrgeschützen errichteten Schutzzone, welche bereits eine große Anzahl der zylonischen Jäger zerstört hatten.<br />
Die übrigen Raketen hingegen die doch noch durchkamen, prallten zum Glück auf die Ummantelungen der Kampfsterne, die sich zum Schutz zwischen die zivilen Schiffe und der Armada der Zylonen geschoben hatten, auf.<br />
<br />
Admiral Baker schäumte vor Wut, denn die immer noch andauernde Anwesenheit der zivilen Schiffe machte es ihm unmöglich, mit den Kampfsternen, in die erforderliche Offensive zu gehen, um den Zylonen wirkungsvoll zuzusetzen. Er sah sich daher gezwungen, den Kapitänen dieser Schiffe Dampf zu machen; auch ordnete er den Rückzug zu den Notfallkoordinaten für die beiden Schiffe der Berzerk-Klasse, sowie für zwei Kampfsterne an, die die zivile Flotte begleiten sollten. <br />
<br />
Die ersten Rückmeldungen erreichten ihn gerade, als die Ariel von den Raketen eines zylonischen Jägers, welcher den Verteidigungsring dann doch durchbrechen konnte, zerstört wurde. <br />
“Die sollen endlich ihre Ärsche hier wegschaffen!”, brüllte Colonel Hopkins wütend in die Richtung eines Kommunikationsoffiziers. <br />
Das gleiche schreckliche Schicksal ereilte dann schließlich auch noch wenige Minuten später die Bianca.<br />
<br />
“Mercury! Das waren Atomraketen!”, schrie einer über Funk.<br />
“Verfluchte Toaster!” schimpfte der XO der Mercury laut, konnte aber noch auf dem DRADIS erkennen, wie die zivilen und die vier militärischen Schiffe wie angeordnet wegsprangen.<br />
Dann wurde die Mercury von mehreren Treffern erschüttert. Die Glastüren gingen zu Bruch und zerbarsten, Konsolen stürzten um, und alle, die sich im CIC befanden, stürzten hart zu Boden.<br />
<br />
“Meldung!”, schrie Admiral Baker über den Lärm hinweg, während er sich wieder aufrappelte. Zu seiner Zufriedenheit erhielt er die erlösende Rückmeldung, dass die verbliebene zivile Flotte gerade noch rechtzeitig vor den angreifenden zylonischen Jägern entkommen war, ebenso der abgestellte militärische Begleitschutz.<br />
<br />
Jetzt sah der Admiral nach seinem XO, der immer noch auf dem Bauch liegend vor dem Taktiktisch auf dem Boden lag, und sich bislang einfach nicht rührte. <br />
Stattdessen breitete sich eine rote Pfütze unter ihm aus.<br />
“Oh nein!”, stöhnte Steven Baker, dann ging er zu Hopkins hinüber, und drehte diesen leise böse Flüche ausstoßend vorsichtig auf den Rücken. <br />
Der Admiral kannte nun den Grund, weshalb sich sein XO nicht mehr erhoben hatte - eine Glasscherbe hatte sich in dessen Hals gebohrt und dem Colonel dabei die Halsschlagader durchtrennt. <br />
Baker löste langsam seinen Blick von dem leblosen Körper seines langjährigen ersten Offiziers, und trat dann von der immer größer werdenden Blutlache zurück.<br />
<br />
“Admiral!”, schrie der Taktikoffizier. “Unsere Piloten werden da draußen abgeschlachtet. Drei weitere Basisschiffe haben so eben Kobol umrundet, somit sind es jetzt zehn Basisschiffe.”<br />
“Alle Geschwader langsam zurückziehen! Die Piloten haben 15 Minuten, zurück in die Ställe zu kommen, dann verschwinden wir von hier! FTLs auf Stand-by!”, brüllte Admiral Baker frustriert, der vollkommen unerwartet seines XO´ beraubt worden war.<br />
<br />
Die Zeit schien auf einmal still zu stehen; denn die Zylonen ließen ihre Waffen nur noch einmal eine kurze Salve abfeuern, dann schwiegen sie. Auch die zylonischen Jäger drehten unerwartet ab, um sich neu zu formieren.<br />
<br />
“Was zur Hölle tun die da?”, fragte einer der Piloten.<br />
“Kann uns doch egal sein; zurück zu unseren Schiffen… Verflucht! Ich habe fast keine Munition mehr”, bemerkte Captain Nash ärgerlich, dann steuerte er eine der vier Landebuchten der Mercury an.<br />
<br />
Die Zylonen meldeten sich erneut via Funk bei Steven Baker und wiederholten betont ihre Forderung ein letztes Mal. Doch der Admiral nahm zuerst keine Notiz davon, denn er wartete, bis man ihm mitteilte, dass alle Viper gelandet seien.<br />
<br />
“Also gut”, hustete Admiral Baker nach einer Weile und erbat sich etwas Zeit, dann ließ er die Verbindung zu den Zylonen trennen.<br />
“Ich will, dass sämtliche Hauptgeschütze auf das nächstliegende Basisschiff ausgerichtet werden! Die Blechmonster haben auch Schäden erlitten”, teilte er den  kommandierenden Offizieren der anderen Kampfsterne seine Absichten mit.<br />
<br />
Captain Lucas Nash, der kurz zuvor sicher gelandet war, betrat gerade das CIC, als er noch die Worte des Admirals hörte. Verzweifelt versuchte er ihn zum Rückzug zu bewegen. <br />
“…bitte, tun Sie das nicht, Sir. Verschwinden wir, so lange wir es noch können”, flehte Nash den Admiral an, seinen Plan zu vergessen.<br />
<br />
“Was? Vergessen Sie es Captain! Die Toaster bekommen ihre Antwort. Nur nicht die, die sie erwarten!”, schnauzte er den jungen Offizier an, dabei deutete er auf seinen toten XO. <br />
Dadurch war Lucas abgelenkt und sah deshalb den Schwinger des Admirals nicht kommen, welcher ihn in den Magen traf und ihm die Luft raubte. Getroffen sackte er zusammen, schon traf ihn der nächste Schlag an der Schläfe, der ihn besinnungslos zu Boden beförderte.<br />
“ICH befehle hier, und kein Halbstarker, der keinerlei verfluchte Ahnung hat!”, brüllte Admiral Baker den bewusstlosen Nash an.<br />
“Schafft ihn mir aus den Augen, und steckt ihn in die Brig!”, befahl er einigen Marines, die kurz darauf Lucas Nash aus dem CIC trugen. <br />
“Ziel erfassen! Feuer!”, befahl Admiral Baker grimmig. ´Da habt ihr meine Antwort, ihr verfluchten Toaster´, dachte er.<br />
<br />
Dass sich diese Entscheidung als tödlich für mehrere hunderte Menschen erweisen sollte, sowie weitere schwere Verluste einbringen würde, wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, denn zu Beginn schien sein waghalsiger Plan aufzugehen. <br />
Schnell wurde das erste Basisschiff der Zylonen zerstört. Während sich die Kampfsterne nun dem zweiten Basisschiff der Zylonen zuwandten, griffen wieder die zylonischen Jäger in das Kampfgeschehen ein, die die ganze Zeit abgewartet hatten.<br />
<br />
Admiral Steven Baker zuckte erschrocken zusammen, als die Kennungen der Hades und der Plejadiais auf dem DRADIS-Monitor verschwanden - die Zylonischen Jäger hatten soeben mit Hilfe eines Nuklearangriffs zwei Kampfsterne erledigt.<br />
<br />
“Wie konnte ich nur diese verdammten zylonischen Jäger vergessen”, murmelte Baker und musste mit ansehen, wie sich die Zylonen bereits der Saggitaron näherten, und auch über diesen Kampfstern herfielen - wenige Minuten später explodierte ebenfalls dieser Battlestar.<br />
<br />
Jeder Commander an Bord der verbliebenen Kampfsterne bemerkte die aussichtslose Lage. Die Schlachtschiffe der Menschen verschwanden, um sich in Sicherheit zu bringen, mit Hilfe der FTL, die auf Stand-by geschaltet waren. <br />
Es war nur ein schwacher Trost für die Menschen, dass man zwei Basisschiffe zerstört, sowie zwei weitere stark beschädigt, und zahlreiche feindliche Jäger vernichtet hatte. <br />
<br />
Nach dem Überlichtsprung war die Flotte wieder beisammen, und unternahm mehrere Sprünge hintereinander, um möglichst viel Raum zwischen sich und den Zylonen aufzubauen.<br />
“Oh ihr Götter! Was habe ich nur getan”, keuchte der Admiral vor Schmerz auf, als ihm das Ausmaß dieser Niederlage, in den eintreffenden Berichten immer deutlicher vor Augen geführt wurde.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Elysium</span><br />
<br />
Die neue Hauptstadt der Überlebenden der Nyx-Flotte war in den vergangen Monaten immer weiter gewachsen. Man hatte sich letztendlich dafür entschieden, so wie es Colonel Simon O’Hara vorgeschlagen hatte, diese Stadt: Elysium-City zu nennen.<br />
<br />
Die große Nyx-Station hatte man schon längst wieder in die einzelnen Module zerlegt, um diese unter anderem die Werft, die für die Fertigung, Wartung von Kampfsternen, und zur Förderung von Rohstoffen zu nutzen, wie man es in Friedenszeiten vorgesehen hatte, und sich auf der Rückseite des Mondes von Elysium befand.<br />
Das wichtige Munitionsdepot lag in einem der anderen Planetensysteme, das man als Evakuierungsort auserkoren hatte. <br />
Bei der Haupt-Rumpfsektion, die das Herzstück der großen Station gewesen war. war man dabei, diese in der Werft in einen Kampfstern der Valkyrie-Klasse umzurüsten, weil dies technisch keinerlei Probleme darstellte, und auch so von den Ingenieuren eingeplant gewesen war.<br />
Das Thyliumraffineriemodul befand sich auf einem der Monde, die um einen Nachbarplaneten kreisten, um den benötigten Treibstoff zu fördern. <br />
<br />
<br />
Admiral Samuel O’Hara befand sich gerade im Regierungsgebäude, und unterhielt sich in sehr entspannter Atmosphäre mit Präsident Bruce Wales, als es unerwartet an der Tür klopfte. <br />
“Herein”, bat der Präsident. <br />
Die Tür schwang auf und Commander Alexander Nash trat ein, und nickte beiden Männern zu: “Herr Präsident. Admiral O‘Hara. Ich habe ein ernstes Anliegen und würde gerne mit ihnen beiden darüber sprechen.”<br />
<br />
“Bitte setzen Sie sich doch. Um was geht es dabei, Commander?”, fragte Präsident Wales neugierig. Auch das Interesse von Samuel O’Hara war geweckt.<br />
<br />
“Ich mache mir Sorgen. Sie haben beide Kenntnisse davon, was Admiral Baker Commander Edwards angetan hat…”, begann Nash und hielt inne.<br />
“Ja, und weiter!”, forderte Admiral O’Hara den Commander dazu auf, fortzufahren.<br />
<br />
Commander Nash atmete kurz durch, ehe er fortfuhr: “Aus den Akten geht hervor, dass er zu emotionalen Handlungen neigt. Und ich fürchte, dass alle, die bei ihm sind, in großer Gefahr schweben – schon aus diesem Grund will ich mich auf die Suche nach ihm machen und dazu noch meinen Sohn Lucas nach Hause holen, Sirs!”<br />
<br />
“Das ist es also”, brummte Samuel O’Hara, der sich an eine Besprechung an Bord der Nyx erinnerte.<br />
“Sie sind vor einiger Zeit Vater geworden, Commander. Und werden, so viel ich weiß, sogar auch noch bald Großvater”, gab der Präsident zu Bedenken, und wies mit seinen Worten das Anliegen zurück.<br />
<br />
Doch Alexander Nash ließ nicht locker und unternahm einen weiteren Versuch.<br />
“Herr Präsident. Admiral O’Hara. Ich bin mit Sicherheit in der Lage, Baker zu finden. Ich vermute sogar, wo ich ihn finden könnte. Und eins weiß ich: Colonel Hopkins wird ihn zur Vernunft bringen, wenn er zu oft Prügel von den Zylonen bezieht; auch mein Sohn wäre dazu durchaus in der Lage.”<br />
<br />
Samuel O’Hara schüttelte gutmütig den Kopf, und erklärte: “Wäre immerhin möglich, Alex. Doch die Chancen sind gering, die Flotte von ihm anzutreffen. Du weißt, ich bin dabei, unsere Koloniale Flotte in neue Battlestar Groups aufzuteilen. Und somit kannst du schon mal nicht diese Mission übernehmen, falls der Präsident - und auch ich diese genehmigen sollten.”<br />
Bruce Wales stimmte dem zu: “Wir werden darüber noch einmal ausführlich beraten.”<br />
Dies gab Commander Nash zumindest ein klein wenig neue Hoffnung.<br />
<br />
Es dauerte einige Tage, dann entschied man, einen Kampfstern der Valkyrie-Klasse für diesen Auftrag zu entsenden. Und in einer anschließenden Versammlung, an der alle kolonialen Offiziere teilnahmen, die im Rang eines Admirals, Commanders und Colonels waren, stimmten dafür, dass Commander Jonathan Richard Edwards dieser Herausforderung am Besten gewachsen war, da er sich nicht von Admiral Baker in keinerlei Weise beeindrucken ließ. <br />
<br />
Edwards erbat sich etwas Bedenkzeit. Seine Frau war nicht gerade davon begeistert, andererseits hatte sie so die Möglichkeit, sich mehr um die Kinder zu kümmern. Damit stand seine Entscheidung fest, den Auftrag anzunehmen.<br />
<br />
Am nächsten Tag wussten auch der Präsident und die Admiralität, die aus Admiral Samuel O’Hara, Admiral Diana McBride und Admiral Alexander Nash bestand, und auch seine restliche Familie darüber Bescheid.<br />
<br />
Nun war es an ihm, sich einen der Kampfsterne der Valkyrie-Klasse auszuwählen, er entschied sich, die Leonis zu nehmen und die Mission genau vorzubereiten. <br />
<br />
Einige Tage später, auf dem Flugfeld des militärischen Teils des Raumhafens, trat Admiral O’Hara an Commander Edwards heran: “Commander, Sie kennen ihre Befehle: Zu den letzten gemeinsamen Koordinaten fliegen und dort einige Zeit ausharren! Passen Sie gut auf ihre Crew und natürlich auf sich selbst auf.” Während O’Hara das sagte, überreichte er Edwards noch einen dicken Umschlag. <br />
<br />
In einem Moment der Unachtsamkeit sprang ein Junge über die Absperrung. <br />
“Dad! Bitte geh nicht!”, rief Ryan, der sich seit geraumer Zeit mit seinem Vater ausgesöhnt hatte.<br />
<br />
“Solltest Du denn nicht um diese Zeit in der Schule sein!”, bemerkte Jonathan Edwards und sah seinen Sohn, der nun vor ihm stand, streng an. <br />
“Eigentlich schon”, gestand der Junge, und ließ seinen Rucksack von den Schultern gleiten. Er hatte unglaubliche Angst, dass er seinen Dad nie wiedersehen würde. <br />
<br />
“Verwahr das für mich und pass gut auf deine Mom sowie auf Tabita und Lucas auf, so lange ich weg bin!”, ordnete Edwards an und drückte zum Abschied Ryan noch einmal liebevoll an sich, als er ihm etwas aushändigte, was er von seinen Vater selbst einst vor einer Mission erhalten hatte, ehe er in den wartenden Raptor stieg.<br />
<br />
Orbit von Elysium<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Battlestar Leonis</span><br />
<br />
Commander Jonathan Richard Edwards betrat das Combat Information Center der Leonis, einem Kampfstern der Valkyrie-Klasse. Erstmals seit ungefähr sechs Jahren würde er wieder ein Kommando führen.<br />
<br />
“Commander an Deck”, sagte der XO, nahm Haltung an und salutierte.<br />
“Ist schon gut, Colonel Hale. Wie ist unser Status?”, fragte Edwards, während er ebenfalls salutierte.<br />
<br />
“Die Speicher wurden gelöscht, beziehungsweise ausgetauscht, die auf die Lage von Elysium hinweisen könnten. Alle relevanten Daten wurden ausgedruckt oder auf Speichermodule kopiert, damit die Zylonen nicht an wichtige Informationen gelangen. Alle Leute sind an Bord, ebenso die Vorräte. Die Computer sind hochgefahren - kurz gesagt, wir sind bereit, Sir”, meldete Colonel Mike Hale, und legte seinen Bericht auf den Taktiktisch für den Commander hin.<br />
<br />
Commander Edwards nickte zufrieden. “Also gut. Bringen Sie uns raus! XO, Sie haben die Wache! Ich bin kurz in meinem Quartier - mein Gepäck unterbringen.”<br />
“Verstanden, Commander.”<br />
Während Jonathan Edwards wieder das CIC verließ, gab Mike Hale den Befehl für den ersten FTL-Sprung.<br />
<br />
Wenige Minuten später betrat Edwards sein Quartier, legte den Bericht seines XO auf seinen Schreibtisch und das Gepäck, was er noch dabei hatte vor dem Schrank ab. Dann nahm er den Umschlag in die Hand, den ihm Admiral O’Hara vor seiner Abreise gegeben hatte, riss ihn auf und begann, in den Papieren zu blättern. <br />
“Wieder so ein Geheimbefehl”, seufzte er und las weiter. <br />
Als er fertig war, wusste er Bescheid und dachte: ´Also darum geht es.`<br />
<br />
Eine Stunde später setzte er sich mit seinem Führungsstab zusammen, um sie in Kenntnis zu setzen, worum es noch ging.<br />
“Die radioaktive Signatur, die von einer Explosion stammt, die wir vor einigen Monaten gemessen haben”, erinnerte sich der XO.<br />
“Richtig. Wir haben zunächst den Auftrag, dorthin zurückzukehren, wo sich Admiral Baker von uns getrennt hat - im sogenannten Bereich der Null-Koordinaten. Wo wir uns auch eine Weile aufhalten sollen, circa einen Monat. Danach geht es in den Epsilon-Sektor, von da kam die vermeidliche Explosion”, bestätigte Commander Edwards.<br />
“Deswegen die vielen Vorräte auf dem Schiff”, dämmerte es dem CAG.<br />
Der Colonel ergänzte: “Die reichen uns für ungefähr zwei Jahre.” <br />
“Major Whitman, sie informieren als CAG umgehend all ihre Piloten!”, ordnete der Commander an. “Der XO und ich selber werden die anderen Offiziere und die übrige Crew informieren, sobald wir wieder im CIC sind.”<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Mercury-Flotte</span><br />
<br />
Die Flotte um den Kampfstern Mercury befand sich irgendwo zwischen den Kolonien, Kobol und Neu-Caprica, von dessen Existenz die Mitglieder dieser Flotte nur etwas ahnen konnten.<br />
Admiral Baker lag mal wieder auf der Krankenstation seines Schiffes, da er einige Stunden nach der Schlacht um Kobol einen Kreislaufzusammenbruch erlitten hatte.<br />
<br />
Captain Lucas Nash saß seit einigen Tagen in der Brig. An seiner Schläfe war von dem Schlag noch eine kleine Beule auszumachen, die aber inzwischen leicht verblasst war. Die Tür ging auf und er bekam Besuch. In Begleitung von Doktor McQuarie, betrat Baker - gestützt und begleitet von einigen Marines - die Zelle, in der Nash eingesperrt war. Der junge Offizier vermutete sofort, dass man ihn wohl hinrichten würde, als er das Aufgebot bemerkte.<br />
Doch es kam ganz anders, denn der Admiral räusperte sich kurz und entschuldigte sich: “Captain Nash, es tut mir wirklich leid, was vor einigen Tagen zwischen uns vorgefallen ist. Ich habe Ihnen großes Unrecht angetan und weiß nicht, wie ich es wieder gerade biegen kann - Sie sind ein guter Offizier.” <br />
Nach einer kurzen Pause fuhr er fort: “Ich hätte auf Sie und andere hören sollen, den weiteren Kampf auszuweichen, dann wären… wären über 2900 Menschen noch am Leben…, ich allein trage dafür die Verantwortung ...”<br />
<br />
“Sir…”, begann Lucas Nash, brach aber ab, denn Baker war noch nicht fertig: “Wir haben einen kleinen Planeten gefunden, wo wir eine Weile bleiben können, er ist zwar nur am Äquator bewohnbar…, doch es reicht erstmal, um zu rasten. Ich befördere Sie hiermit vom CAG zu meinem XO - Herzlichen Glückwunsch.”<br />
Captain Nash war dermaßen verblüfft – ihm fehlten doch glatt die Worte. Erst als ihm bewusst wurde, was da gerade geschehen war, brachte er ein: "Danke, Admiral” - heraus. Wieder einmal hatte Steven Baker ihn überrascht.<br />
<br />
<br />
Auf einer höheren Ebene der Existenz wurde das erneute Geschehen, wie schon all die Jahrtausende zuvor, stets genau beobachtet. <br />
Doch einigen der Aufgestiegenen wurde es so allmählich zusehends leid, immer nur tatenlos zuzuschauen, was sich unter ihnen abspielte.<br />
“Also, mir reicht es so langsam. Wir sind zwar keine Götter, aber diese Menschen hier in der Andromeda sind unsere Nachkommen. Wir müssen etwas tun”, stellte einer genervt fest.<br />
“Pass bloß auf, und verletze nicht die Regeln, denn das Eis ist dünn auf dem du beabsichtigst dich zu bewegen”, erinnerte einer der ältesten Aufgestiegenen, der ebenso fühlte, aber auch wusste, dass man dabei sehr behutsam vorgehen musste.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">2 Monate später</span></span><br />
Andromeda-Galaxie<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Neu-Caprica</span><br />
<br />
Die Zylonen hatten in einem weiteren Kampf mit der Galactica und der Pegasus schwere Verluste hinnehmen müssen. Und obwohl zumindest die Pegasus zerstört werden konnte, war die allgemeine Stimmung unter den Zylonen schlecht.<br />
“Die Menschen sind weg. Aber wir haben Hera jetzt bei uns. Wie sieht also unser weiteres Vorgehen aus?”, fragte Boomer in die Runde.<br />
“Wir nehmen die Verfolgung wieder auf, und beenden dieses Kapitel ein für alle Mal. Denn dieser Plan hat ja wohl nicht funktioniert, oder habt ihr vergessen, was meine Flotte und ich bei Kobol erlebt haben?”, antwortete Mephisto, und fand bei Cavil, sowie den anderen Einsern, und auch den Vierern und Fünfern Fürsprecher. Die anderen Modelle allerdings waren noch unentschieden.<br />
“Und wir machen uns nebenbei auf die Suche nach der Erde, die unser Freund Doktor Gaius Baltar für uns finden wird, der jetzt unser… äh… Gast ist”, ergänzte Cavil. Dessen Blick wanderte dabei zu Caprica-Sechs und D’Anna, und fügte hinzu: “Das werdet am besten ihr beiden übernehmen, um unseren neuen Freund Baltar entsprechend zu motivieren.”<br />
<br />
Mephisto grinste belustigt, während sich die Sechs und die Drei irritiert anschauten,<br />
und sagte dann: “Wenn niemand etwas dagegen hat, werde ich mich um die Flotte von Admiral O’Hara und Präsident Wales kümmern; ich habe ein Versprechen einzulösen.”<br />
“Tu das Bruder”, meinte ein anderer Einser, “dann nehme ich mich der Mercury und Admiral Bakers an.”<br />
“Und wie willst du die Nyx finden, wo wir doch jegliche Spur verloren haben?”, fragte Leoben neugierig.<br />
<br />
“Ganz einfach, ich habe schon vor über einem Jahr Suchpatrouillen nach ihr ausgesandt. Und da wir Maschinen sind, haben wir alle Zeit der Welt”, antwortete Mephisto verschlagen, und sah dabei Natalie an.<br />
Diese Sechs ließ deshalb sofort eine heftige Schimpftirade ab: “…du dreckiger, verlogener Mistkerl…”<br />
“Keine Angst meine Liebe; ich werde mein Versprechen halten. Ich baue es sogar aus: Ich lasse jeden Menschen am Leben, der seine Waffen niederlegt”, beruhigte Mephisto sie.<br />
“Das ändert aber nichts daran, dass Du mich hintergangen und angelogen hast”, schrie Natalie ihn wieder an.<br />
“Äh, Bruder”, meinte Mephisto und sah zu Cavil, “du würdest mir einen großen Gefallen tun, wenn du diese Sechs mitnehmen würdest, wenn deine Flotte sich auf den Weg macht. Aber pass gut auf.”<br />
“Aber gern, Bruder”, akzeptierte Cavil die Bitte bereitwillig.<br />
<br />
<br />
<br />
Milchstraße<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC</span><br />
<br />
“…Doktor Weir und Atlantis brauchen militärische Unterstützung, und dringend ein ZPM, um die Schilde zu aktivieren. Aber die Zeit drängt - und die paar Wochen sind schnell vorbei”, antwortete Sam besorgt. <br />
“Heute früh habe ich sofort den Präsidenten und Hammond informiert. Die Daedalus ist fertig und startbereit. Colonel Everett ist bereits mit einigen Dutzend seiner Marines, sowie der benötigten Ausrüstung eingetroffen, die wir durch das Stargate direkt nach Atlantis schicken werden. Und da sie unser ZPM nicht nehmen können, weil wir es für die Versorgung von Antarctica benötigen, habe ich Daniel gesagt, er soll eines, oder besser ein paar mehr finden.“<br />
<br />
Einige Tage später hatte Doktor Daniel Jackson eine Referenz in der Datenbank gefunden, die aus Atlantis gekommen war, und auf eine Gruppe der Antiker hinwies, die lange vor dem Krieg mit den Wraith die Pegasus-Galaxie verlassen hatte, und in die Andromeda-Galaxie gereist war. Er konnte nun die bisherigen Daten über die Antiker, die er hatte, durch die von Jack O’Neill und auch von den Asgard, sowie den Nox ergänzen. Und beschäftigte sich daher in jeder freien Minute damit.<br />
<br />
Kurz darauf verstarb bedauerlicherweise Doktor Catherine Langford. Daniel erbte ihren gesamten Nachlass, der ihre komplette Sammlung umfasste. In der Hoffnung, etwas Brauchbares zu finden, arbeitete er sich erst einmal tagelang durch.<br />
<br />
So kam es, dass einige Wochen später ein ZPM in Ägypten gefunden wurde, mit einem Video, welches für große Aufregung sorgte. Nachdem das ZPM untersucht worden war, wurde es freigegeben und zunächst an die Energieversorgung des Stargates angeschlossen, um Atlantis anzuwählen.<br />
<br />
Noch vor der Anwahlsequenz trat General O’Neill an Colonel Everett im Torraum heran. “Colonel, geben Sie diese Notiz hier Doktor Weir persönlich, falls sie Ihnen nicht glauben sollte. Die Daedalus wird in knapp vier Tagen eintreffen, nachdem Sie und ihre Leute durch sind. Viel Glück.”<br />
“Jawohl, und danke, Sir.”<br />
Mit dem Befehl, das Anwählen des Sternentores zu beginnen, verließ Jack den Stargateraum und begab sich in das Kontrollzentrum. <br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tage später</span><br />
Milchstraße<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC</span><br />
<br />
Die Daedalus hatte die Erde, mit dem ZPM an Bord verlassen, und war nach Atlantis aufgebrochen. Auch die Verstärkung von Marines um Colonel Everett war seit einigen Tagen schon weg, um eine Verteidigung aufzubauen, bis die Daedalus unter dem Kommando von Colonel Caldwell eintrifft. Deswegen wartete General O´Neill seitdem gespannt und voller Ungeduld auf Neuigkeiten aus der Pegasus-Galaxie. <br />
<br />
Denn die Wraith waren kurz davor Atlantis anzugreifen, und Doktor Weir hatte eine Nachricht durch das Stargate zur Erde geschickt, worauf Jack O´Neill sofort reagierte. Er hatte Ausrüstung und Personal angefordert, um der Atlantis-Expedition um Doktor Elizabeth Weir zu helfen. <br />
<br />
Jack hätte sehr gerne noch mehr Unterstützung geschickt, doch waren weitere Schiffe der Daedalus-Klasse zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig, und mehr Soldaten wurden ihm nicht bewilligt. Diese Unterstützung musste daher vorerst reichen.<br />
<br />
“Unplanmäßige Aktivierung von Außen”, meldete Lieutenant Simmons aufgeregt. Nun eilte General O´Neill von seinem Büro über die Treppe runter in den Kontrollraum.<br />
“Hoffentlich ist es Atlantis, und erfreuliche Nachrichten. Ich will endlich angeln”, murmelte der General, als er ankam. “Empfangen wir einen Transmitter - Code?”, fragte er den Lieutenant.<br />
“Ja, Sir. Es ist der persönliche ID-Code von Doktor Weir. Und ich empfange eine Mitteilung aus Atlantis”, bestätigte Simmons.<br />
“Danke Lieutenant”, sagte O´Neill, nahm das Funkgerät und sprach: “Atlantis hier ist General O´Neill vom Stargate-Center. Ich würde gerne mit Doktor Weir sprechen!”<br />
<br />
“Ich höre sie, General O´Neill. Ich kann ihnen gar nicht sagen, wie froh ich bin ihre Stimme zu hören. Danke für ihre Unterstützung, die sie uns geschickt haben”, hörte er über die Lautsprecher die erleichterte Stimme von Elizabeth Weir.<br />
“Wie geht es Ihnen allen, da drüben in der Pegasus?”, fragte O´Neill.<br />
“Den Umständen entsprechend, General. Es gab Verluste, doch nun sind wir mit Hilfe einer Idee der Doktoren McKay und Zelenka in Sicherheit. Die Stadt Atlantis befindet sich unter unserer Kontrolle, alle Wraith konnten beseitigt werden, die in die Stadt eingedrungen waren. Alles Weitere steht in den Bericht, den Sie empfangen haben.”<br />
<br />
“Lieutenant?”<br />
“Ist bestätigt, Sir.”<br />
<br />
“Ja, ist angekommen”, bestätigte O´Neill den Empfang.<br />
“Ich würde gerne die stabilisierten Verwundeten und Verletzten durch das Gate zur Erde schicken, wo das Stargate nun einmal aktiviert ist”, bat Elizabeth.<br />
“Okay, die Tür ist offen. Schicken Sie die Leute durch, sie werden bereits erwartet”, antwortete der General auf die Bitte, der Leiterin der Atlantisexpedition.<br />
<br />
Das Sanitätsteam und die Krankenstation wurden indes von Lieutenant Simmons informiert, so konnten die Verwundeten und Verletzten schnellstmöglich versorgt werden, die nun nach und nach im Torraum eintrafen. Darunter befand sich auch Colonel Everett, der eine Wraithattacke überlebt hatte.<br />
<br />
Nachdem alle durch waren, wurde die Verbindung beendet. Umgehend im Anschluss begab sich O´Neill wieder in sein Büro, und erstattete per Telefon Hammond Bericht.<br />
Später rief Lieutenant General George Hammond zurück, und erklärte dass das IOA entschieden hat, das Doktor Weir und ihr Führungsstab von Atlantis herkommen soll, um dem IOA persönlich Bericht zu erstatten, da ja derzeit keine direkte Bedrohung mehr für Atlantis bestünde.<br />
<br />
Am nächsten Tag, spät am Abend, trafen die betreffenden Personen durch das Stargate im SGC ein. Dort wurden sie allerdings von General Landry, dem neuen Leiter des SGC empfangen und begrüßt, da Jack nun endlich seinen Urlaub antreten konnte.<br />
<br />
<br />
<br />
Andromeda-Galaxie<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Höhere Ebene</span><br />
<br />
Ein Aufgestiegener hatte - vorsichtig - nach geeigneten Verbündeten gesucht, die ebenso fühlten und dachten wie er selbst, und auch nach einem guten Weg den Menschen in der Andromeda wirksam zu helfen. Denn er wollte einen furchtbaren Kreislauf beenden, der sich schon viel zu oft wiederholt hatte. Dass er dabei vorsichtig sein musste, war ihm bewusst. <br />
Was besonders auf fast alle anderen Aufgestiegenen in der Milchstraße, sowie der Pegasus zutraf, und die auch nicht zögern würden, ihn für sein Handeln und Tun kollektiv zu bestrafen. Schnell war ihm bewusst geworden, dass er in diesen beiden Galaxien keinen Beistand von Seinesgleichen erwarten konnte.<br />
<br />
So musste er eine andere Möglichkeit suchen, da er auf sich alleine gestellt war. <br />
Seine Wahl war dann letztendlich auf die Menschen der Erde gefallen, die sich bereits gut bewährt hatten.<br />
Aber die Lage wurde derweil für eine der überlebenden Flüchtlingsflotten der Kolonien von Kobol immer ernster. <br />
Der Antiker musste eine lange Zeit geduldig warten, ehe er dann schließlich eine gute Möglichkeit fand sein Vorhaben in die Tat umsetzen zu können…<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Planetenorbit</span><br />
<br />
Im Sturm eines Gasplaneten kam Captain Thrace in ihrer Viper langsam wieder zu Bewusstsein, während sie weiter auf den Planeten stürzte. <br />
Sie hatte gerade eine Art Vision oder Nahtoderfahrung mit Erlebnissen aus ihrer eigenen Vergangenheit, wo ihre Mutter, Leoben Conoy und auch sie selbst vorgekommen war, gehabt.<br />
Nun erkannte sie, wieder zurück in der Wirklichkeit, den zylonischen Jäger vor sich. Der wieder aus den Wolken auftauchte, und auch weiter in die Tiefe flog. Kara überlegte, ob sie nicht besser den Hebel für den Schleudersitz betätigen sollte, und sich somit zu retten. Doch sie zögerte in der Bewegung, was in einer solchen Situation selbst für sie ungewöhnlich war.<br />
Major Lee Adama, der in einiger Entfernung hinter ihr her flog, wiederholte immer wieder eindringlich seine Bitte: “Starbuck kehr bitte um. Lass ihn doch einfach fliegen. Kara. Komm zurück. Bitte Starbuck.”<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Galactica, CIC</span><br />
<br />
An Bord des Kampfsterns Galactica im CIC, beobachteten alle, darunter Admiral Adama das Geschehen, was sich draußen in der Atmosphäre des Planeten abspielte, und hörten mit großer Sorge und Nervosität dem Funkverkehr der beiden Piloten mit an.<br />
Je tiefer beide Viper flogen, desto geringer wurden die Chancen für eine Rückkehr der zwei Viperpiloten.<br />
“Komm schon, Kleine, komm zurück”, flüsterte Adama so leise vor sich hin. Gerade so laut, dass es nur Tigh mitbekam.<br />
“Mister Gaeta. Wie lange haben die beiden noch? Und ab wann wird eine Rückkehr nicht mehr möglich sein?”, fragte William Adama.<br />
“Bei der Geschwindigkeit der beiden in etwa 5-10 Minuten, dann wird die Anziehungskraft des Planeten die Viper irgendwann zerdrücken. Und bis zu dieser Linie können beide es noch zurückschaffen”, erklärte der Taktikoffizier der Galactica, dem Admiral und dem XO Colonel Tigh, an einem Monitor die Situation.<br />
“Auch wird die Kommunikation immer schwieriger, die Interferenzen des Planeten stören die Überwachung jetzt schon massiv”, ergänzte Petty Officer Dualla.<br />
Der Admiral griff zum Funkgerät und sagte beunruhigt: “Apollo, ihr zwei müsst euch beeilen, ihr habt nur noch knapp 5 Minuten bis ihr die rote Linie überschreitet! Apollo! Kehrt um!”<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Planetenorbit</span><br />
<br />
“Verstanden Galactica”, bestätigte Lee Adama.<br />
Doch dann sagte Kara ohne Vorwarnung: ”Ich habe jetzt keine Angst mehr, Lee.”<br />
“Was? Kara das ist doch Wahnsinn, komm zurück! Bitte. Lass diesen Zylonenjäger doch einfach weiterfliegen, ich sehe ihn jetzt auch. Ich bin fast bei Dir, und dann fliegen wir zusammen heim”, flehte Major Adama.<br />
“Wir sehen uns auf der anderen Seite”, entgegnete Starbuck stattdessen mit ruhiger Stimme.<br />
Worauf der arme Apollo nochmals verzweifelt, mit sanfter und ruhiger Stimme, versuchte sie zur Umkehr zu bewegen.<br />
Doch Starbuck sagte nur leise flüsternd, gerade so das Apollo es verstehen konnte: ”Lass mich einfach gehen. Ist schon okay. Sie warten auf mich. Lass mich einfach gehen.” <br />
Kara sah nun, wie sich ein immer heller werdendes weißes Licht in ihrem Cockpit ausbreitete, und wurde davon geblendet. Die Viper von Captain Thrace begann langsam auseinander zu zerbrechen, bevor sie mit einem Knall und in einem hellen Licht vom DRADIS-Monitor von Lee’ Viper verschwand. Zu seinem großen Entsetzen entdeckte und erkannte Lee keinen Schleudersitz oder Rettungsschirm. <br />
Admiral Adama meldete sich erneut über Funk bei ihm, und befahl mehrmals:” Apollo abbrechen! Abbrechen! Du bist schon beinahe zu tief. Hochziehen, und Höhe gewinnen!”<br />
Doch Lee Adama hatte schlechte Nachrichten für die Galactica, als er sich meldete:<br />
“Galactica, hier ist Apollo. Starbuck’ Viper ist weg.”<br />
“Wir schicken sofort ein Rettungsteam da raus”, antwortete die Stimme des Admirals aus dem Funkgerät.<br />
“Nein. Es ist zwecklos - kein Schleudersitz und auch kein Rettungsschirm. Sie ist weg. Wir haben sie verloren”, entgegnete Major Adama mit trauriger Stimme und Tränen in den Augen, ehe er wendete und zurück in Richtung Galactica flog.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Höhere Ebene</span><br />
<br />
Es hatte alles sehr schnell geschehen müssen, ohne dabei Aufsehen bei den anderen Aufgestiegenen zu erwecken. Auch der gesamte Vorgang musste so wirken, um Lee Adama in den Glauben zu lassen, dass es sich um eine Katastrophe handelte. Der Aufgestiegene tat dies mit schweren Herzen, denn er wusste um den Schmerz, welcher sofort auf dieses Ereignis folgen würde.<br />
<br />
Doch, das Ereignis war nicht unbeobachtet geblieben, denn einige hatten es mitverfolgt, verzichteten aber darauf den Verantwortlichen daran zu hindern, sondern ließen ihn gewähren.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Galactica</span><br />
<br />
Im CIC der Galactica herrschte sofort ein bedrückendes Schweigen, als die schlimme Nachricht über den Verlust aus den Lautsprechern kam, besonders betroffen davon zeigten sich Adama, Tigh, Dualla und Gaeta, die mit Bangen die Situation verfolgt hatten, dann aber davon bedrückt schweigend die Köpfe gesenkt hatten.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">- 2. Teil folgt -</span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie auch im alten Forum gehört natürlich auch noch die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">erweiterte Version der Pilotfolge zu Stargate: Battlestar Galactica/Elysium</span> dazu, die ich nicht der Leserschaft vorenthalten möchte. Doch es gibt ein paar Unterschiede, denn im alten Forum war dies der Abschluss dieser FF-Serie, aber dieses Mal kommt es gleich nach dem Ende von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">SG: BSG Season 2.1</span> und von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">SG:BSG - Elysium -</span> , und zwar in einem separaten erstellten Thema.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Anmerkung:</span></span><br />
Die überarbeitete Version der Pilotfolge, welche sich aus Szenen der letzten beiden Elysium-Folgen (Elysium I &amp; Elysium, Part II), sowie den ersten zwei Episoden von SG: BSG (Licht und Dunkel &amp; Informationen, (einige Szenen habe ich rausgelassen, wie z.B. das erste Gespräch zwischen Kara und Jack, da es sonst noch länger geworden wäre) und noch unbekannten Szenen zusammensetzt.<br />
<br />
Diese überarbeitete Version gibt es in zwei Teilen.<br />
Heute gibt es den 1. Teil davon.<br />
<br />
Viel Spaß beim Lesen <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/angel.png" alt="Angel" title="Angel" class="smilie smilie_10" /> <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Pilotfolge: </span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Stargate: Battlestar Galactica / - Elysium -  </span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">überarbeitete Version</span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">1. Teil</span></span></div>
<br />
Andromeda-Galaxie<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Orbit - Planet Kobol</span><br />
<br />
Ein Raider der Zylonen, welcher sich auf Patrouille befunden hatte, hatte eine kleine Armada - bestehend aus mehreren Basisschiffen - nach Kobol geführt. Und das auch nur, weil er kurz zuvor zufällig auf die sich dort aufhaltende Mercury-Flotte gestoßen war.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Battlestar Mercury - CIC</span><br />
<br />
“Das habe ich befürchtet. Wir werden jetzt von Zeus gestraft werden, indem wir für diesen Frevel einen hohen Blutzoll bezahlen müssen”, stöhnte Jiram klagend, der sich gerade an Bord der Mercury aufhielt. Deshalb ergriff er sofort seine Gebetskette, um die Götter von Kobol wieder einmal um Vergebung zu bitten. <br />
Doch die eingetroffene Flotte der Zylonen eröffnete noch nicht das Feuer auf die Schiffe der 12 Kolonien. <br />
Nein. <br />
Stattdessen forderten sie die Menschen in einem freundlichen, aber doch sehr klaren bestimmenden Ton dazu auf, sich sofort bedingungslos zu ergeben, und auch die  Enterungstrupps der Zylonen an Bord aller Kolonialen Schiffe zu lassen, die dann dort selbst das Kommando übernehmen sollten.<br />
<br />
Admiral Baker brummte: “Das hätten die wohl nur allzu gern. Diese verfluchten Toaster!”<br />
“Sehe ich genauso. Erst zerstören sie ohne Vorwarnung unser Zuhause, verfolgen uns mit dem Ziel unsere Rasse komplett auszulöschen, und nun versuchen sie uns mit einer neuen Masche zu ködern, indem sie einen auf freundlich machen”, stimmte Colonel Hopkins zu, der skeptisch auf das DRADIS schaute.<br />
“Was machen wir nun?”, fragte Miranda Addison, die in das CIC geeilt war.<br />
“Wir evakuieren natürlich so schnell wie nur möglich Kobol! Dann ziehen wir uns erst einmal umgehend zurück!”, erklärte Steven Baker.<br />
Zufrieden stellte er fest, dass sein XO sich bereits darum gekümmert hatte, und die nötigen Anweisungen gab. <br />
Aber auch sämtliche kolonialen Shuttles und Raptor hatten schon begonnen Kobol zu verlassen, nachdem die Basisschiffe der Zylonen im System aufgetaucht waren.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Zylonisches Basisschiff</span><br />
<br />
An Bord seines der Basisschiffes grinste Mephisto vor sich hin, denn eigentlich war er nur unterwegs, um den anderen Zylonen zu folgen, und für den benötigten Nachschub zu sorgen. Dabei hielt er immer wieder kurz an, um Patrouillen loszuschicken, die er weiterhin Ausschau nach versprengten Überlebenden der Angriffe auf die Planeten der 12 Kolonien halten ließ. Er hatte zwar sowieso vorgehabt einmal nach Kobol zu reisen, um sich diese Welt persönlich und genauer anzusehen - doch dass er dabei auf eine der großen gesuchten Flüchtlingsflotten, und dazu noch unerwartet auf die der Mercury traf, überraschte ihn dann doch sehr.<br />
<br />
“Die haben sich also getrennt”, murmelte er, als er wie alle anderen feststellte, dass zahlreiche Schiffe nicht dabei waren. <br />
“Wo ist denn nur die Nyx und der dazugehörige Rest? - Irgendwelche Aktivitäten um uns herum?”, fragte Mephisto daher skeptisch in die Runde, der den Menschen eine solche Falle durchaus zutraute.<br />
“Von weiteren Schiffen der Menschen keinerlei Anzeichen. Aber es verlassen weiterhin, seitdem wir hier sind, mehrere Shuttles und Raptor die Oberfläche dieses Planeten”, antwortete eine Drei.<br />
“Sieht so aus, als ob wir nicht sonderlich willkommen sind”, stellte ein Vierer fest.<br />
“Das wundert mich überhaupt nicht”, bemerkte eine Sechs schnippisch.<br />
“Dir und allen anderen ist aber schon klar, dass wir uns aber auch verteidigen müssen, für den Fall eines feindlichen Angriffs”, stellte ein anderer Einser kühl fest. <br />
Und so stimmte die Mehrzahl dafür, sofort alle Jäger zu starten, um die Shuttles und Raptor der Kolonien abzufangen, und die Piloten aufzufordern in den Hangars der Basisschiffe zu landen.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Battlestar Mercury</span><br />
<br />
Dieses Vorgehen der Zylonen wertete man an Bord aller Kampfsterne als klare Provokation und eine weitere Kriegshandlung. <br />
“Habe ich es mir doch gedacht. Von wegen friedliche Absichten. Dreckspack. Die wollen nur eine sehr große Anzahl unserer Leute, die sich auf dem Rückzug befindet als Geiseln nehmen, um uns dann in die Knie zu zwingen - aber das lasse ich nicht zu. Nicht mit mir… Alle Abwehrgeschütze auf die feindlichen Jäger richten! Feuer frei! Und sofort alle übrigen Vipergeschwader startklar machen und starten, sobald die Schutzzone errichtet ist!”, befahl Admiral Baker voller Grimm und Hass in seiner Stimme.<br />
<br />
Im Orbit von Kobol brach kurz darauf ein wahres Inferno los, das an die vergangenen Kämpfe erinnerte, die schon über ein Jahr zurücklagen. Wobei beide Seiten auf den ersten Blick jeweils gute Chancen hatten diese Schlacht um Kobol zu gewinnen.<br />
<br />
Die Zylonen hatten bereits nach ihrer Ankunft sofort sämtliche Raketen auf die Schiffe der Kolonien gerichtet und feuerten diese nun ab. Viele dieser Raketen detonierten aber glücklicherweise in der von den Abwehrgeschützen errichteten Schutzzone, welche bereits eine große Anzahl der zylonischen Jäger zerstört hatten.<br />
Die übrigen Raketen hingegen die doch noch durchkamen, prallten zum Glück auf die Ummantelungen der Kampfsterne, die sich zum Schutz zwischen die zivilen Schiffe und der Armada der Zylonen geschoben hatten, auf.<br />
<br />
Admiral Baker schäumte vor Wut, denn die immer noch andauernde Anwesenheit der zivilen Schiffe machte es ihm unmöglich, mit den Kampfsternen, in die erforderliche Offensive zu gehen, um den Zylonen wirkungsvoll zuzusetzen. Er sah sich daher gezwungen, den Kapitänen dieser Schiffe Dampf zu machen; auch ordnete er den Rückzug zu den Notfallkoordinaten für die beiden Schiffe der Berzerk-Klasse, sowie für zwei Kampfsterne an, die die zivile Flotte begleiten sollten. <br />
<br />
Die ersten Rückmeldungen erreichten ihn gerade, als die Ariel von den Raketen eines zylonischen Jägers, welcher den Verteidigungsring dann doch durchbrechen konnte, zerstört wurde. <br />
“Die sollen endlich ihre Ärsche hier wegschaffen!”, brüllte Colonel Hopkins wütend in die Richtung eines Kommunikationsoffiziers. <br />
Das gleiche schreckliche Schicksal ereilte dann schließlich auch noch wenige Minuten später die Bianca.<br />
<br />
“Mercury! Das waren Atomraketen!”, schrie einer über Funk.<br />
“Verfluchte Toaster!” schimpfte der XO der Mercury laut, konnte aber noch auf dem DRADIS erkennen, wie die zivilen und die vier militärischen Schiffe wie angeordnet wegsprangen.<br />
Dann wurde die Mercury von mehreren Treffern erschüttert. Die Glastüren gingen zu Bruch und zerbarsten, Konsolen stürzten um, und alle, die sich im CIC befanden, stürzten hart zu Boden.<br />
<br />
“Meldung!”, schrie Admiral Baker über den Lärm hinweg, während er sich wieder aufrappelte. Zu seiner Zufriedenheit erhielt er die erlösende Rückmeldung, dass die verbliebene zivile Flotte gerade noch rechtzeitig vor den angreifenden zylonischen Jägern entkommen war, ebenso der abgestellte militärische Begleitschutz.<br />
<br />
Jetzt sah der Admiral nach seinem XO, der immer noch auf dem Bauch liegend vor dem Taktiktisch auf dem Boden lag, und sich bislang einfach nicht rührte. <br />
Stattdessen breitete sich eine rote Pfütze unter ihm aus.<br />
“Oh nein!”, stöhnte Steven Baker, dann ging er zu Hopkins hinüber, und drehte diesen leise böse Flüche ausstoßend vorsichtig auf den Rücken. <br />
Der Admiral kannte nun den Grund, weshalb sich sein XO nicht mehr erhoben hatte - eine Glasscherbe hatte sich in dessen Hals gebohrt und dem Colonel dabei die Halsschlagader durchtrennt. <br />
Baker löste langsam seinen Blick von dem leblosen Körper seines langjährigen ersten Offiziers, und trat dann von der immer größer werdenden Blutlache zurück.<br />
<br />
“Admiral!”, schrie der Taktikoffizier. “Unsere Piloten werden da draußen abgeschlachtet. Drei weitere Basisschiffe haben so eben Kobol umrundet, somit sind es jetzt zehn Basisschiffe.”<br />
“Alle Geschwader langsam zurückziehen! Die Piloten haben 15 Minuten, zurück in die Ställe zu kommen, dann verschwinden wir von hier! FTLs auf Stand-by!”, brüllte Admiral Baker frustriert, der vollkommen unerwartet seines XO´ beraubt worden war.<br />
<br />
Die Zeit schien auf einmal still zu stehen; denn die Zylonen ließen ihre Waffen nur noch einmal eine kurze Salve abfeuern, dann schwiegen sie. Auch die zylonischen Jäger drehten unerwartet ab, um sich neu zu formieren.<br />
<br />
“Was zur Hölle tun die da?”, fragte einer der Piloten.<br />
“Kann uns doch egal sein; zurück zu unseren Schiffen… Verflucht! Ich habe fast keine Munition mehr”, bemerkte Captain Nash ärgerlich, dann steuerte er eine der vier Landebuchten der Mercury an.<br />
<br />
Die Zylonen meldeten sich erneut via Funk bei Steven Baker und wiederholten betont ihre Forderung ein letztes Mal. Doch der Admiral nahm zuerst keine Notiz davon, denn er wartete, bis man ihm mitteilte, dass alle Viper gelandet seien.<br />
<br />
“Also gut”, hustete Admiral Baker nach einer Weile und erbat sich etwas Zeit, dann ließ er die Verbindung zu den Zylonen trennen.<br />
“Ich will, dass sämtliche Hauptgeschütze auf das nächstliegende Basisschiff ausgerichtet werden! Die Blechmonster haben auch Schäden erlitten”, teilte er den  kommandierenden Offizieren der anderen Kampfsterne seine Absichten mit.<br />
<br />
Captain Lucas Nash, der kurz zuvor sicher gelandet war, betrat gerade das CIC, als er noch die Worte des Admirals hörte. Verzweifelt versuchte er ihn zum Rückzug zu bewegen. <br />
“…bitte, tun Sie das nicht, Sir. Verschwinden wir, so lange wir es noch können”, flehte Nash den Admiral an, seinen Plan zu vergessen.<br />
<br />
“Was? Vergessen Sie es Captain! Die Toaster bekommen ihre Antwort. Nur nicht die, die sie erwarten!”, schnauzte er den jungen Offizier an, dabei deutete er auf seinen toten XO. <br />
Dadurch war Lucas abgelenkt und sah deshalb den Schwinger des Admirals nicht kommen, welcher ihn in den Magen traf und ihm die Luft raubte. Getroffen sackte er zusammen, schon traf ihn der nächste Schlag an der Schläfe, der ihn besinnungslos zu Boden beförderte.<br />
“ICH befehle hier, und kein Halbstarker, der keinerlei verfluchte Ahnung hat!”, brüllte Admiral Baker den bewusstlosen Nash an.<br />
“Schafft ihn mir aus den Augen, und steckt ihn in die Brig!”, befahl er einigen Marines, die kurz darauf Lucas Nash aus dem CIC trugen. <br />
“Ziel erfassen! Feuer!”, befahl Admiral Baker grimmig. ´Da habt ihr meine Antwort, ihr verfluchten Toaster´, dachte er.<br />
<br />
Dass sich diese Entscheidung als tödlich für mehrere hunderte Menschen erweisen sollte, sowie weitere schwere Verluste einbringen würde, wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, denn zu Beginn schien sein waghalsiger Plan aufzugehen. <br />
Schnell wurde das erste Basisschiff der Zylonen zerstört. Während sich die Kampfsterne nun dem zweiten Basisschiff der Zylonen zuwandten, griffen wieder die zylonischen Jäger in das Kampfgeschehen ein, die die ganze Zeit abgewartet hatten.<br />
<br />
Admiral Steven Baker zuckte erschrocken zusammen, als die Kennungen der Hades und der Plejadiais auf dem DRADIS-Monitor verschwanden - die Zylonischen Jäger hatten soeben mit Hilfe eines Nuklearangriffs zwei Kampfsterne erledigt.<br />
<br />
“Wie konnte ich nur diese verdammten zylonischen Jäger vergessen”, murmelte Baker und musste mit ansehen, wie sich die Zylonen bereits der Saggitaron näherten, und auch über diesen Kampfstern herfielen - wenige Minuten später explodierte ebenfalls dieser Battlestar.<br />
<br />
Jeder Commander an Bord der verbliebenen Kampfsterne bemerkte die aussichtslose Lage. Die Schlachtschiffe der Menschen verschwanden, um sich in Sicherheit zu bringen, mit Hilfe der FTL, die auf Stand-by geschaltet waren. <br />
Es war nur ein schwacher Trost für die Menschen, dass man zwei Basisschiffe zerstört, sowie zwei weitere stark beschädigt, und zahlreiche feindliche Jäger vernichtet hatte. <br />
<br />
Nach dem Überlichtsprung war die Flotte wieder beisammen, und unternahm mehrere Sprünge hintereinander, um möglichst viel Raum zwischen sich und den Zylonen aufzubauen.<br />
“Oh ihr Götter! Was habe ich nur getan”, keuchte der Admiral vor Schmerz auf, als ihm das Ausmaß dieser Niederlage, in den eintreffenden Berichten immer deutlicher vor Augen geführt wurde.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Elysium</span><br />
<br />
Die neue Hauptstadt der Überlebenden der Nyx-Flotte war in den vergangen Monaten immer weiter gewachsen. Man hatte sich letztendlich dafür entschieden, so wie es Colonel Simon O’Hara vorgeschlagen hatte, diese Stadt: Elysium-City zu nennen.<br />
<br />
Die große Nyx-Station hatte man schon längst wieder in die einzelnen Module zerlegt, um diese unter anderem die Werft, die für die Fertigung, Wartung von Kampfsternen, und zur Förderung von Rohstoffen zu nutzen, wie man es in Friedenszeiten vorgesehen hatte, und sich auf der Rückseite des Mondes von Elysium befand.<br />
Das wichtige Munitionsdepot lag in einem der anderen Planetensysteme, das man als Evakuierungsort auserkoren hatte. <br />
Bei der Haupt-Rumpfsektion, die das Herzstück der großen Station gewesen war. war man dabei, diese in der Werft in einen Kampfstern der Valkyrie-Klasse umzurüsten, weil dies technisch keinerlei Probleme darstellte, und auch so von den Ingenieuren eingeplant gewesen war.<br />
Das Thyliumraffineriemodul befand sich auf einem der Monde, die um einen Nachbarplaneten kreisten, um den benötigten Treibstoff zu fördern. <br />
<br />
<br />
Admiral Samuel O’Hara befand sich gerade im Regierungsgebäude, und unterhielt sich in sehr entspannter Atmosphäre mit Präsident Bruce Wales, als es unerwartet an der Tür klopfte. <br />
“Herein”, bat der Präsident. <br />
Die Tür schwang auf und Commander Alexander Nash trat ein, und nickte beiden Männern zu: “Herr Präsident. Admiral O‘Hara. Ich habe ein ernstes Anliegen und würde gerne mit ihnen beiden darüber sprechen.”<br />
<br />
“Bitte setzen Sie sich doch. Um was geht es dabei, Commander?”, fragte Präsident Wales neugierig. Auch das Interesse von Samuel O’Hara war geweckt.<br />
<br />
“Ich mache mir Sorgen. Sie haben beide Kenntnisse davon, was Admiral Baker Commander Edwards angetan hat…”, begann Nash und hielt inne.<br />
“Ja, und weiter!”, forderte Admiral O’Hara den Commander dazu auf, fortzufahren.<br />
<br />
Commander Nash atmete kurz durch, ehe er fortfuhr: “Aus den Akten geht hervor, dass er zu emotionalen Handlungen neigt. Und ich fürchte, dass alle, die bei ihm sind, in großer Gefahr schweben – schon aus diesem Grund will ich mich auf die Suche nach ihm machen und dazu noch meinen Sohn Lucas nach Hause holen, Sirs!”<br />
<br />
“Das ist es also”, brummte Samuel O’Hara, der sich an eine Besprechung an Bord der Nyx erinnerte.<br />
“Sie sind vor einiger Zeit Vater geworden, Commander. Und werden, so viel ich weiß, sogar auch noch bald Großvater”, gab der Präsident zu Bedenken, und wies mit seinen Worten das Anliegen zurück.<br />
<br />
Doch Alexander Nash ließ nicht locker und unternahm einen weiteren Versuch.<br />
“Herr Präsident. Admiral O’Hara. Ich bin mit Sicherheit in der Lage, Baker zu finden. Ich vermute sogar, wo ich ihn finden könnte. Und eins weiß ich: Colonel Hopkins wird ihn zur Vernunft bringen, wenn er zu oft Prügel von den Zylonen bezieht; auch mein Sohn wäre dazu durchaus in der Lage.”<br />
<br />
Samuel O’Hara schüttelte gutmütig den Kopf, und erklärte: “Wäre immerhin möglich, Alex. Doch die Chancen sind gering, die Flotte von ihm anzutreffen. Du weißt, ich bin dabei, unsere Koloniale Flotte in neue Battlestar Groups aufzuteilen. Und somit kannst du schon mal nicht diese Mission übernehmen, falls der Präsident - und auch ich diese genehmigen sollten.”<br />
Bruce Wales stimmte dem zu: “Wir werden darüber noch einmal ausführlich beraten.”<br />
Dies gab Commander Nash zumindest ein klein wenig neue Hoffnung.<br />
<br />
Es dauerte einige Tage, dann entschied man, einen Kampfstern der Valkyrie-Klasse für diesen Auftrag zu entsenden. Und in einer anschließenden Versammlung, an der alle kolonialen Offiziere teilnahmen, die im Rang eines Admirals, Commanders und Colonels waren, stimmten dafür, dass Commander Jonathan Richard Edwards dieser Herausforderung am Besten gewachsen war, da er sich nicht von Admiral Baker in keinerlei Weise beeindrucken ließ. <br />
<br />
Edwards erbat sich etwas Bedenkzeit. Seine Frau war nicht gerade davon begeistert, andererseits hatte sie so die Möglichkeit, sich mehr um die Kinder zu kümmern. Damit stand seine Entscheidung fest, den Auftrag anzunehmen.<br />
<br />
Am nächsten Tag wussten auch der Präsident und die Admiralität, die aus Admiral Samuel O’Hara, Admiral Diana McBride und Admiral Alexander Nash bestand, und auch seine restliche Familie darüber Bescheid.<br />
<br />
Nun war es an ihm, sich einen der Kampfsterne der Valkyrie-Klasse auszuwählen, er entschied sich, die Leonis zu nehmen und die Mission genau vorzubereiten. <br />
<br />
Einige Tage später, auf dem Flugfeld des militärischen Teils des Raumhafens, trat Admiral O’Hara an Commander Edwards heran: “Commander, Sie kennen ihre Befehle: Zu den letzten gemeinsamen Koordinaten fliegen und dort einige Zeit ausharren! Passen Sie gut auf ihre Crew und natürlich auf sich selbst auf.” Während O’Hara das sagte, überreichte er Edwards noch einen dicken Umschlag. <br />
<br />
In einem Moment der Unachtsamkeit sprang ein Junge über die Absperrung. <br />
“Dad! Bitte geh nicht!”, rief Ryan, der sich seit geraumer Zeit mit seinem Vater ausgesöhnt hatte.<br />
<br />
“Solltest Du denn nicht um diese Zeit in der Schule sein!”, bemerkte Jonathan Edwards und sah seinen Sohn, der nun vor ihm stand, streng an. <br />
“Eigentlich schon”, gestand der Junge, und ließ seinen Rucksack von den Schultern gleiten. Er hatte unglaubliche Angst, dass er seinen Dad nie wiedersehen würde. <br />
<br />
“Verwahr das für mich und pass gut auf deine Mom sowie auf Tabita und Lucas auf, so lange ich weg bin!”, ordnete Edwards an und drückte zum Abschied Ryan noch einmal liebevoll an sich, als er ihm etwas aushändigte, was er von seinen Vater selbst einst vor einer Mission erhalten hatte, ehe er in den wartenden Raptor stieg.<br />
<br />
Orbit von Elysium<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Battlestar Leonis</span><br />
<br />
Commander Jonathan Richard Edwards betrat das Combat Information Center der Leonis, einem Kampfstern der Valkyrie-Klasse. Erstmals seit ungefähr sechs Jahren würde er wieder ein Kommando führen.<br />
<br />
“Commander an Deck”, sagte der XO, nahm Haltung an und salutierte.<br />
“Ist schon gut, Colonel Hale. Wie ist unser Status?”, fragte Edwards, während er ebenfalls salutierte.<br />
<br />
“Die Speicher wurden gelöscht, beziehungsweise ausgetauscht, die auf die Lage von Elysium hinweisen könnten. Alle relevanten Daten wurden ausgedruckt oder auf Speichermodule kopiert, damit die Zylonen nicht an wichtige Informationen gelangen. Alle Leute sind an Bord, ebenso die Vorräte. Die Computer sind hochgefahren - kurz gesagt, wir sind bereit, Sir”, meldete Colonel Mike Hale, und legte seinen Bericht auf den Taktiktisch für den Commander hin.<br />
<br />
Commander Edwards nickte zufrieden. “Also gut. Bringen Sie uns raus! XO, Sie haben die Wache! Ich bin kurz in meinem Quartier - mein Gepäck unterbringen.”<br />
“Verstanden, Commander.”<br />
Während Jonathan Edwards wieder das CIC verließ, gab Mike Hale den Befehl für den ersten FTL-Sprung.<br />
<br />
Wenige Minuten später betrat Edwards sein Quartier, legte den Bericht seines XO auf seinen Schreibtisch und das Gepäck, was er noch dabei hatte vor dem Schrank ab. Dann nahm er den Umschlag in die Hand, den ihm Admiral O’Hara vor seiner Abreise gegeben hatte, riss ihn auf und begann, in den Papieren zu blättern. <br />
“Wieder so ein Geheimbefehl”, seufzte er und las weiter. <br />
Als er fertig war, wusste er Bescheid und dachte: ´Also darum geht es.`<br />
<br />
Eine Stunde später setzte er sich mit seinem Führungsstab zusammen, um sie in Kenntnis zu setzen, worum es noch ging.<br />
“Die radioaktive Signatur, die von einer Explosion stammt, die wir vor einigen Monaten gemessen haben”, erinnerte sich der XO.<br />
“Richtig. Wir haben zunächst den Auftrag, dorthin zurückzukehren, wo sich Admiral Baker von uns getrennt hat - im sogenannten Bereich der Null-Koordinaten. Wo wir uns auch eine Weile aufhalten sollen, circa einen Monat. Danach geht es in den Epsilon-Sektor, von da kam die vermeidliche Explosion”, bestätigte Commander Edwards.<br />
“Deswegen die vielen Vorräte auf dem Schiff”, dämmerte es dem CAG.<br />
Der Colonel ergänzte: “Die reichen uns für ungefähr zwei Jahre.” <br />
“Major Whitman, sie informieren als CAG umgehend all ihre Piloten!”, ordnete der Commander an. “Der XO und ich selber werden die anderen Offiziere und die übrige Crew informieren, sobald wir wieder im CIC sind.”<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Mercury-Flotte</span><br />
<br />
Die Flotte um den Kampfstern Mercury befand sich irgendwo zwischen den Kolonien, Kobol und Neu-Caprica, von dessen Existenz die Mitglieder dieser Flotte nur etwas ahnen konnten.<br />
Admiral Baker lag mal wieder auf der Krankenstation seines Schiffes, da er einige Stunden nach der Schlacht um Kobol einen Kreislaufzusammenbruch erlitten hatte.<br />
<br />
Captain Lucas Nash saß seit einigen Tagen in der Brig. An seiner Schläfe war von dem Schlag noch eine kleine Beule auszumachen, die aber inzwischen leicht verblasst war. Die Tür ging auf und er bekam Besuch. In Begleitung von Doktor McQuarie, betrat Baker - gestützt und begleitet von einigen Marines - die Zelle, in der Nash eingesperrt war. Der junge Offizier vermutete sofort, dass man ihn wohl hinrichten würde, als er das Aufgebot bemerkte.<br />
Doch es kam ganz anders, denn der Admiral räusperte sich kurz und entschuldigte sich: “Captain Nash, es tut mir wirklich leid, was vor einigen Tagen zwischen uns vorgefallen ist. Ich habe Ihnen großes Unrecht angetan und weiß nicht, wie ich es wieder gerade biegen kann - Sie sind ein guter Offizier.” <br />
Nach einer kurzen Pause fuhr er fort: “Ich hätte auf Sie und andere hören sollen, den weiteren Kampf auszuweichen, dann wären… wären über 2900 Menschen noch am Leben…, ich allein trage dafür die Verantwortung ...”<br />
<br />
“Sir…”, begann Lucas Nash, brach aber ab, denn Baker war noch nicht fertig: “Wir haben einen kleinen Planeten gefunden, wo wir eine Weile bleiben können, er ist zwar nur am Äquator bewohnbar…, doch es reicht erstmal, um zu rasten. Ich befördere Sie hiermit vom CAG zu meinem XO - Herzlichen Glückwunsch.”<br />
Captain Nash war dermaßen verblüfft – ihm fehlten doch glatt die Worte. Erst als ihm bewusst wurde, was da gerade geschehen war, brachte er ein: "Danke, Admiral” - heraus. Wieder einmal hatte Steven Baker ihn überrascht.<br />
<br />
<br />
Auf einer höheren Ebene der Existenz wurde das erneute Geschehen, wie schon all die Jahrtausende zuvor, stets genau beobachtet. <br />
Doch einigen der Aufgestiegenen wurde es so allmählich zusehends leid, immer nur tatenlos zuzuschauen, was sich unter ihnen abspielte.<br />
“Also, mir reicht es so langsam. Wir sind zwar keine Götter, aber diese Menschen hier in der Andromeda sind unsere Nachkommen. Wir müssen etwas tun”, stellte einer genervt fest.<br />
“Pass bloß auf, und verletze nicht die Regeln, denn das Eis ist dünn auf dem du beabsichtigst dich zu bewegen”, erinnerte einer der ältesten Aufgestiegenen, der ebenso fühlte, aber auch wusste, dass man dabei sehr behutsam vorgehen musste.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">2 Monate später</span></span><br />
Andromeda-Galaxie<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Neu-Caprica</span><br />
<br />
Die Zylonen hatten in einem weiteren Kampf mit der Galactica und der Pegasus schwere Verluste hinnehmen müssen. Und obwohl zumindest die Pegasus zerstört werden konnte, war die allgemeine Stimmung unter den Zylonen schlecht.<br />
“Die Menschen sind weg. Aber wir haben Hera jetzt bei uns. Wie sieht also unser weiteres Vorgehen aus?”, fragte Boomer in die Runde.<br />
“Wir nehmen die Verfolgung wieder auf, und beenden dieses Kapitel ein für alle Mal. Denn dieser Plan hat ja wohl nicht funktioniert, oder habt ihr vergessen, was meine Flotte und ich bei Kobol erlebt haben?”, antwortete Mephisto, und fand bei Cavil, sowie den anderen Einsern, und auch den Vierern und Fünfern Fürsprecher. Die anderen Modelle allerdings waren noch unentschieden.<br />
“Und wir machen uns nebenbei auf die Suche nach der Erde, die unser Freund Doktor Gaius Baltar für uns finden wird, der jetzt unser… äh… Gast ist”, ergänzte Cavil. Dessen Blick wanderte dabei zu Caprica-Sechs und D’Anna, und fügte hinzu: “Das werdet am besten ihr beiden übernehmen, um unseren neuen Freund Baltar entsprechend zu motivieren.”<br />
<br />
Mephisto grinste belustigt, während sich die Sechs und die Drei irritiert anschauten,<br />
und sagte dann: “Wenn niemand etwas dagegen hat, werde ich mich um die Flotte von Admiral O’Hara und Präsident Wales kümmern; ich habe ein Versprechen einzulösen.”<br />
“Tu das Bruder”, meinte ein anderer Einser, “dann nehme ich mich der Mercury und Admiral Bakers an.”<br />
“Und wie willst du die Nyx finden, wo wir doch jegliche Spur verloren haben?”, fragte Leoben neugierig.<br />
<br />
“Ganz einfach, ich habe schon vor über einem Jahr Suchpatrouillen nach ihr ausgesandt. Und da wir Maschinen sind, haben wir alle Zeit der Welt”, antwortete Mephisto verschlagen, und sah dabei Natalie an.<br />
Diese Sechs ließ deshalb sofort eine heftige Schimpftirade ab: “…du dreckiger, verlogener Mistkerl…”<br />
“Keine Angst meine Liebe; ich werde mein Versprechen halten. Ich baue es sogar aus: Ich lasse jeden Menschen am Leben, der seine Waffen niederlegt”, beruhigte Mephisto sie.<br />
“Das ändert aber nichts daran, dass Du mich hintergangen und angelogen hast”, schrie Natalie ihn wieder an.<br />
“Äh, Bruder”, meinte Mephisto und sah zu Cavil, “du würdest mir einen großen Gefallen tun, wenn du diese Sechs mitnehmen würdest, wenn deine Flotte sich auf den Weg macht. Aber pass gut auf.”<br />
“Aber gern, Bruder”, akzeptierte Cavil die Bitte bereitwillig.<br />
<br />
<br />
<br />
Milchstraße<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC</span><br />
<br />
“…Doktor Weir und Atlantis brauchen militärische Unterstützung, und dringend ein ZPM, um die Schilde zu aktivieren. Aber die Zeit drängt - und die paar Wochen sind schnell vorbei”, antwortete Sam besorgt. <br />
“Heute früh habe ich sofort den Präsidenten und Hammond informiert. Die Daedalus ist fertig und startbereit. Colonel Everett ist bereits mit einigen Dutzend seiner Marines, sowie der benötigten Ausrüstung eingetroffen, die wir durch das Stargate direkt nach Atlantis schicken werden. Und da sie unser ZPM nicht nehmen können, weil wir es für die Versorgung von Antarctica benötigen, habe ich Daniel gesagt, er soll eines, oder besser ein paar mehr finden.“<br />
<br />
Einige Tage später hatte Doktor Daniel Jackson eine Referenz in der Datenbank gefunden, die aus Atlantis gekommen war, und auf eine Gruppe der Antiker hinwies, die lange vor dem Krieg mit den Wraith die Pegasus-Galaxie verlassen hatte, und in die Andromeda-Galaxie gereist war. Er konnte nun die bisherigen Daten über die Antiker, die er hatte, durch die von Jack O’Neill und auch von den Asgard, sowie den Nox ergänzen. Und beschäftigte sich daher in jeder freien Minute damit.<br />
<br />
Kurz darauf verstarb bedauerlicherweise Doktor Catherine Langford. Daniel erbte ihren gesamten Nachlass, der ihre komplette Sammlung umfasste. In der Hoffnung, etwas Brauchbares zu finden, arbeitete er sich erst einmal tagelang durch.<br />
<br />
So kam es, dass einige Wochen später ein ZPM in Ägypten gefunden wurde, mit einem Video, welches für große Aufregung sorgte. Nachdem das ZPM untersucht worden war, wurde es freigegeben und zunächst an die Energieversorgung des Stargates angeschlossen, um Atlantis anzuwählen.<br />
<br />
Noch vor der Anwahlsequenz trat General O’Neill an Colonel Everett im Torraum heran. “Colonel, geben Sie diese Notiz hier Doktor Weir persönlich, falls sie Ihnen nicht glauben sollte. Die Daedalus wird in knapp vier Tagen eintreffen, nachdem Sie und ihre Leute durch sind. Viel Glück.”<br />
“Jawohl, und danke, Sir.”<br />
Mit dem Befehl, das Anwählen des Sternentores zu beginnen, verließ Jack den Stargateraum und begab sich in das Kontrollzentrum. <br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tage später</span><br />
Milchstraße<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC</span><br />
<br />
Die Daedalus hatte die Erde, mit dem ZPM an Bord verlassen, und war nach Atlantis aufgebrochen. Auch die Verstärkung von Marines um Colonel Everett war seit einigen Tagen schon weg, um eine Verteidigung aufzubauen, bis die Daedalus unter dem Kommando von Colonel Caldwell eintrifft. Deswegen wartete General O´Neill seitdem gespannt und voller Ungeduld auf Neuigkeiten aus der Pegasus-Galaxie. <br />
<br />
Denn die Wraith waren kurz davor Atlantis anzugreifen, und Doktor Weir hatte eine Nachricht durch das Stargate zur Erde geschickt, worauf Jack O´Neill sofort reagierte. Er hatte Ausrüstung und Personal angefordert, um der Atlantis-Expedition um Doktor Elizabeth Weir zu helfen. <br />
<br />
Jack hätte sehr gerne noch mehr Unterstützung geschickt, doch waren weitere Schiffe der Daedalus-Klasse zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig, und mehr Soldaten wurden ihm nicht bewilligt. Diese Unterstützung musste daher vorerst reichen.<br />
<br />
“Unplanmäßige Aktivierung von Außen”, meldete Lieutenant Simmons aufgeregt. Nun eilte General O´Neill von seinem Büro über die Treppe runter in den Kontrollraum.<br />
“Hoffentlich ist es Atlantis, und erfreuliche Nachrichten. Ich will endlich angeln”, murmelte der General, als er ankam. “Empfangen wir einen Transmitter - Code?”, fragte er den Lieutenant.<br />
“Ja, Sir. Es ist der persönliche ID-Code von Doktor Weir. Und ich empfange eine Mitteilung aus Atlantis”, bestätigte Simmons.<br />
“Danke Lieutenant”, sagte O´Neill, nahm das Funkgerät und sprach: “Atlantis hier ist General O´Neill vom Stargate-Center. Ich würde gerne mit Doktor Weir sprechen!”<br />
<br />
“Ich höre sie, General O´Neill. Ich kann ihnen gar nicht sagen, wie froh ich bin ihre Stimme zu hören. Danke für ihre Unterstützung, die sie uns geschickt haben”, hörte er über die Lautsprecher die erleichterte Stimme von Elizabeth Weir.<br />
“Wie geht es Ihnen allen, da drüben in der Pegasus?”, fragte O´Neill.<br />
“Den Umständen entsprechend, General. Es gab Verluste, doch nun sind wir mit Hilfe einer Idee der Doktoren McKay und Zelenka in Sicherheit. Die Stadt Atlantis befindet sich unter unserer Kontrolle, alle Wraith konnten beseitigt werden, die in die Stadt eingedrungen waren. Alles Weitere steht in den Bericht, den Sie empfangen haben.”<br />
<br />
“Lieutenant?”<br />
“Ist bestätigt, Sir.”<br />
<br />
“Ja, ist angekommen”, bestätigte O´Neill den Empfang.<br />
“Ich würde gerne die stabilisierten Verwundeten und Verletzten durch das Gate zur Erde schicken, wo das Stargate nun einmal aktiviert ist”, bat Elizabeth.<br />
“Okay, die Tür ist offen. Schicken Sie die Leute durch, sie werden bereits erwartet”, antwortete der General auf die Bitte, der Leiterin der Atlantisexpedition.<br />
<br />
Das Sanitätsteam und die Krankenstation wurden indes von Lieutenant Simmons informiert, so konnten die Verwundeten und Verletzten schnellstmöglich versorgt werden, die nun nach und nach im Torraum eintrafen. Darunter befand sich auch Colonel Everett, der eine Wraithattacke überlebt hatte.<br />
<br />
Nachdem alle durch waren, wurde die Verbindung beendet. Umgehend im Anschluss begab sich O´Neill wieder in sein Büro, und erstattete per Telefon Hammond Bericht.<br />
Später rief Lieutenant General George Hammond zurück, und erklärte dass das IOA entschieden hat, das Doktor Weir und ihr Führungsstab von Atlantis herkommen soll, um dem IOA persönlich Bericht zu erstatten, da ja derzeit keine direkte Bedrohung mehr für Atlantis bestünde.<br />
<br />
Am nächsten Tag, spät am Abend, trafen die betreffenden Personen durch das Stargate im SGC ein. Dort wurden sie allerdings von General Landry, dem neuen Leiter des SGC empfangen und begrüßt, da Jack nun endlich seinen Urlaub antreten konnte.<br />
<br />
<br />
<br />
Andromeda-Galaxie<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Höhere Ebene</span><br />
<br />
Ein Aufgestiegener hatte - vorsichtig - nach geeigneten Verbündeten gesucht, die ebenso fühlten und dachten wie er selbst, und auch nach einem guten Weg den Menschen in der Andromeda wirksam zu helfen. Denn er wollte einen furchtbaren Kreislauf beenden, der sich schon viel zu oft wiederholt hatte. Dass er dabei vorsichtig sein musste, war ihm bewusst. <br />
Was besonders auf fast alle anderen Aufgestiegenen in der Milchstraße, sowie der Pegasus zutraf, und die auch nicht zögern würden, ihn für sein Handeln und Tun kollektiv zu bestrafen. Schnell war ihm bewusst geworden, dass er in diesen beiden Galaxien keinen Beistand von Seinesgleichen erwarten konnte.<br />
<br />
So musste er eine andere Möglichkeit suchen, da er auf sich alleine gestellt war. <br />
Seine Wahl war dann letztendlich auf die Menschen der Erde gefallen, die sich bereits gut bewährt hatten.<br />
Aber die Lage wurde derweil für eine der überlebenden Flüchtlingsflotten der Kolonien von Kobol immer ernster. <br />
Der Antiker musste eine lange Zeit geduldig warten, ehe er dann schließlich eine gute Möglichkeit fand sein Vorhaben in die Tat umsetzen zu können…<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Planetenorbit</span><br />
<br />
Im Sturm eines Gasplaneten kam Captain Thrace in ihrer Viper langsam wieder zu Bewusstsein, während sie weiter auf den Planeten stürzte. <br />
Sie hatte gerade eine Art Vision oder Nahtoderfahrung mit Erlebnissen aus ihrer eigenen Vergangenheit, wo ihre Mutter, Leoben Conoy und auch sie selbst vorgekommen war, gehabt.<br />
Nun erkannte sie, wieder zurück in der Wirklichkeit, den zylonischen Jäger vor sich. Der wieder aus den Wolken auftauchte, und auch weiter in die Tiefe flog. Kara überlegte, ob sie nicht besser den Hebel für den Schleudersitz betätigen sollte, und sich somit zu retten. Doch sie zögerte in der Bewegung, was in einer solchen Situation selbst für sie ungewöhnlich war.<br />
Major Lee Adama, der in einiger Entfernung hinter ihr her flog, wiederholte immer wieder eindringlich seine Bitte: “Starbuck kehr bitte um. Lass ihn doch einfach fliegen. Kara. Komm zurück. Bitte Starbuck.”<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Galactica, CIC</span><br />
<br />
An Bord des Kampfsterns Galactica im CIC, beobachteten alle, darunter Admiral Adama das Geschehen, was sich draußen in der Atmosphäre des Planeten abspielte, und hörten mit großer Sorge und Nervosität dem Funkverkehr der beiden Piloten mit an.<br />
Je tiefer beide Viper flogen, desto geringer wurden die Chancen für eine Rückkehr der zwei Viperpiloten.<br />
“Komm schon, Kleine, komm zurück”, flüsterte Adama so leise vor sich hin. Gerade so laut, dass es nur Tigh mitbekam.<br />
“Mister Gaeta. Wie lange haben die beiden noch? Und ab wann wird eine Rückkehr nicht mehr möglich sein?”, fragte William Adama.<br />
“Bei der Geschwindigkeit der beiden in etwa 5-10 Minuten, dann wird die Anziehungskraft des Planeten die Viper irgendwann zerdrücken. Und bis zu dieser Linie können beide es noch zurückschaffen”, erklärte der Taktikoffizier der Galactica, dem Admiral und dem XO Colonel Tigh, an einem Monitor die Situation.<br />
“Auch wird die Kommunikation immer schwieriger, die Interferenzen des Planeten stören die Überwachung jetzt schon massiv”, ergänzte Petty Officer Dualla.<br />
Der Admiral griff zum Funkgerät und sagte beunruhigt: “Apollo, ihr zwei müsst euch beeilen, ihr habt nur noch knapp 5 Minuten bis ihr die rote Linie überschreitet! Apollo! Kehrt um!”<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Planetenorbit</span><br />
<br />
“Verstanden Galactica”, bestätigte Lee Adama.<br />
Doch dann sagte Kara ohne Vorwarnung: ”Ich habe jetzt keine Angst mehr, Lee.”<br />
“Was? Kara das ist doch Wahnsinn, komm zurück! Bitte. Lass diesen Zylonenjäger doch einfach weiterfliegen, ich sehe ihn jetzt auch. Ich bin fast bei Dir, und dann fliegen wir zusammen heim”, flehte Major Adama.<br />
“Wir sehen uns auf der anderen Seite”, entgegnete Starbuck stattdessen mit ruhiger Stimme.<br />
Worauf der arme Apollo nochmals verzweifelt, mit sanfter und ruhiger Stimme, versuchte sie zur Umkehr zu bewegen.<br />
Doch Starbuck sagte nur leise flüsternd, gerade so das Apollo es verstehen konnte: ”Lass mich einfach gehen. Ist schon okay. Sie warten auf mich. Lass mich einfach gehen.” <br />
Kara sah nun, wie sich ein immer heller werdendes weißes Licht in ihrem Cockpit ausbreitete, und wurde davon geblendet. Die Viper von Captain Thrace begann langsam auseinander zu zerbrechen, bevor sie mit einem Knall und in einem hellen Licht vom DRADIS-Monitor von Lee’ Viper verschwand. Zu seinem großen Entsetzen entdeckte und erkannte Lee keinen Schleudersitz oder Rettungsschirm. <br />
Admiral Adama meldete sich erneut über Funk bei ihm, und befahl mehrmals:” Apollo abbrechen! Abbrechen! Du bist schon beinahe zu tief. Hochziehen, und Höhe gewinnen!”<br />
Doch Lee Adama hatte schlechte Nachrichten für die Galactica, als er sich meldete:<br />
“Galactica, hier ist Apollo. Starbuck’ Viper ist weg.”<br />
“Wir schicken sofort ein Rettungsteam da raus”, antwortete die Stimme des Admirals aus dem Funkgerät.<br />
“Nein. Es ist zwecklos - kein Schleudersitz und auch kein Rettungsschirm. Sie ist weg. Wir haben sie verloren”, entgegnete Major Adama mit trauriger Stimme und Tränen in den Augen, ehe er wendete und zurück in Richtung Galactica flog.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Höhere Ebene</span><br />
<br />
Es hatte alles sehr schnell geschehen müssen, ohne dabei Aufsehen bei den anderen Aufgestiegenen zu erwecken. Auch der gesamte Vorgang musste so wirken, um Lee Adama in den Glauben zu lassen, dass es sich um eine Katastrophe handelte. Der Aufgestiegene tat dies mit schweren Herzen, denn er wusste um den Schmerz, welcher sofort auf dieses Ereignis folgen würde.<br />
<br />
Doch, das Ereignis war nicht unbeobachtet geblieben, denn einige hatten es mitverfolgt, verzichteten aber darauf den Verantwortlichen daran zu hindern, sondern ließen ihn gewähren.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Galactica</span><br />
<br />
Im CIC der Galactica herrschte sofort ein bedrückendes Schweigen, als die schlimme Nachricht über den Verlust aus den Lautsprechern kam, besonders betroffen davon zeigten sich Adama, Tigh, Dualla und Gaeta, die mit Bangen die Situation verfolgt hatten, dann aber davon bedrückt schweigend die Köpfe gesenkt hatten.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">- 2. Teil folgt -</span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Schritt des Wächters]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=557</link>
			<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 22:51:04 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=180">SaiyajinAsera</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=557</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://www.fanfiktion.de/s/69d0569d000fecc9389ec5d4/1/Der-Schritt-des-Waechters" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.fanfiktion.de/s/69d0569d000f...-Waechters</a><br />
<br />
<br />
Stargate: Der Schritt des Wächters<br />
<br />
Die Prämisse: 10.000 Jahre zu früh im Universum<br />
<br />
Stell dir vor, du kennst das gesamte Stargate-Universum in- und auswendig, weil du jede einzelne Folge der Serien gesehen hast. Doch plötzlich landest du durch einen Riss zwischen den Realitäten selbst in der Pegasus-Galaxie – allerdings über 10.000 Jahre vor der Ankunft des Atlantis-Teams. Genau das geschieht mit dem Protagonisten Lucas. Er ist unsterblich, unverwundbar und besitzt ein umfassendes Wissen über die Zukunft des Universums. Auf dem friedlichen Planeten Kalandor schwört er, die einfache Bevölkerung vor der unerbittlichen Bedrohung der Wraith zu beschützen. <br />
<br />
<br />
Ein Volk wächst über Millennien<br />
<br />
Über zehn Jahrtausende hinweg wird Lucas zum legendären Beschützer und Stammvater von Kalandor. Er wehrt die Angriffe der Wraith ab und verhilft den Menschen zum Aufbau einer blühenden, friedlichen und hoch technologisierten Gesellschaft ohne Geld oder Habgier. Doch die Unsterblichkeit fordert ihren bitteren Preis: Über die Jahrhunderte hinweg muss Lucas mit ansehen, wie seine Partnerinnen, Kinder und Weggefährten altern und sterben. Zudem muss er schwerste moralische Entscheidungen treffen – etwa als sein eigener Sohn Theron nach der Macht greift und von ihm gestoppt werden muss. <br />
<br />
<br />
Die Wende: Die Ankunft von Atlantis<br />
<br />
Als die Wraith erwachen und schließlich das Atlantis-Team um John Sheppard, Rodney McKay, Teyla Emmagan und Ronon Dex durch das Stargate auf Kalandor eintrifft, erwarten sie einfache Siedler – und finden stattdessen eine hochentwickelte Zivilisation vor. Lucas verblüfft die Besucher mit seinem tiefen Wissen über ihre intimsten Geheimnisse und vergangen geglaubten Abenteuer. Er unterbreitet ihnen ein beispielloses Angebot: die endgültige Auslöschung der Wraith-Flotten sowie die Rettung der seit Jahren im All gestrandeten Besatzung der Destiny. <br />
<br />
Warum man diese Geschichte gelesen haben muss:<br />
<br />
•	Spannende Crossover-Begegnungen: Kult-Charaktere wie John Sheppard, Rodney McKay, General O'Neill, Daniel Jackson und Elizabeth Weir treffen auf eine Macht, die selbst das Erbe der Antiker übertrifft. <br />
<br />
•	Faszination Worldbuilding &amp; Utopie: Die Erzählung beleuchtet die Vision einer funktionierenden post-kapitalistischen Gesellschaft ohne Armut und Geld sowie ethische Fragen zu Zeitreisen und Macht. <br />
<br />
•	Perfekte Balance aus Epik und Herz: Neben gewaltigen Flottenschlachten und technologischer Überlegenheit lebt die Geschichte von berührenden Familienszenen, der Last ewigen Lebens und den vielschichtigen Dynamiken unter Lucas’ Nachkommen. <br />
<br />
Diese Geschichte verbindet epische Stargate-Nostalgie mit vielschichtigem Worldbuilding und tiefen Emotionen – ein packendes Abenteuer für jeden Science-Fiction-Fan!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://www.fanfiktion.de/s/69d0569d000fecc9389ec5d4/1/Der-Schritt-des-Waechters" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.fanfiktion.de/s/69d0569d000f...-Waechters</a><br />
<br />
<br />
Stargate: Der Schritt des Wächters<br />
<br />
Die Prämisse: 10.000 Jahre zu früh im Universum<br />
<br />
Stell dir vor, du kennst das gesamte Stargate-Universum in- und auswendig, weil du jede einzelne Folge der Serien gesehen hast. Doch plötzlich landest du durch einen Riss zwischen den Realitäten selbst in der Pegasus-Galaxie – allerdings über 10.000 Jahre vor der Ankunft des Atlantis-Teams. Genau das geschieht mit dem Protagonisten Lucas. Er ist unsterblich, unverwundbar und besitzt ein umfassendes Wissen über die Zukunft des Universums. Auf dem friedlichen Planeten Kalandor schwört er, die einfache Bevölkerung vor der unerbittlichen Bedrohung der Wraith zu beschützen. <br />
<br />
<br />
Ein Volk wächst über Millennien<br />
<br />
Über zehn Jahrtausende hinweg wird Lucas zum legendären Beschützer und Stammvater von Kalandor. Er wehrt die Angriffe der Wraith ab und verhilft den Menschen zum Aufbau einer blühenden, friedlichen und hoch technologisierten Gesellschaft ohne Geld oder Habgier. Doch die Unsterblichkeit fordert ihren bitteren Preis: Über die Jahrhunderte hinweg muss Lucas mit ansehen, wie seine Partnerinnen, Kinder und Weggefährten altern und sterben. Zudem muss er schwerste moralische Entscheidungen treffen – etwa als sein eigener Sohn Theron nach der Macht greift und von ihm gestoppt werden muss. <br />
<br />
<br />
Die Wende: Die Ankunft von Atlantis<br />
<br />
Als die Wraith erwachen und schließlich das Atlantis-Team um John Sheppard, Rodney McKay, Teyla Emmagan und Ronon Dex durch das Stargate auf Kalandor eintrifft, erwarten sie einfache Siedler – und finden stattdessen eine hochentwickelte Zivilisation vor. Lucas verblüfft die Besucher mit seinem tiefen Wissen über ihre intimsten Geheimnisse und vergangen geglaubten Abenteuer. Er unterbreitet ihnen ein beispielloses Angebot: die endgültige Auslöschung der Wraith-Flotten sowie die Rettung der seit Jahren im All gestrandeten Besatzung der Destiny. <br />
<br />
Warum man diese Geschichte gelesen haben muss:<br />
<br />
•	Spannende Crossover-Begegnungen: Kult-Charaktere wie John Sheppard, Rodney McKay, General O'Neill, Daniel Jackson und Elizabeth Weir treffen auf eine Macht, die selbst das Erbe der Antiker übertrifft. <br />
<br />
•	Faszination Worldbuilding &amp; Utopie: Die Erzählung beleuchtet die Vision einer funktionierenden post-kapitalistischen Gesellschaft ohne Armut und Geld sowie ethische Fragen zu Zeitreisen und Macht. <br />
<br />
•	Perfekte Balance aus Epik und Herz: Neben gewaltigen Flottenschlachten und technologischer Überlegenheit lebt die Geschichte von berührenden Familienszenen, der Last ewigen Lebens und den vielschichtigen Dynamiken unter Lucas’ Nachkommen. <br />
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Diese Geschichte verbindet epische Stargate-Nostalgie mit vielschichtigem Worldbuilding und tiefen Emotionen – ein packendes Abenteuer für jeden Science-Fiction-Fan!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Stargate: Battlestar Galactica - Elysium -]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=556</link>
			<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 18:11:26 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=10">Jonathan J. O´Neill</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=556</guid>
			<description><![CDATA[Nach dem Neustart von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stargate: Battlestar Galactica</span>, fange ich heute mit dem Neustart von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stargate: Battlestar Galactica - Elysium -</span> an.<br />
Obwohl schon im alten Forum veröffentlicht, wünsche ich dennoch viel Spaß beim Lesen <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/angel.png" alt="Angel" title="Angel" class="smilie smilie_10" /> <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stargate: Battlestar Galactica - Elysium -</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Titel: Stargate: Battlestar Galactica - Elysium -</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Autor: Jonathan J. O´Neill</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Beta: Liljana</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rating: FSK 16</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crossover: aus den Serien BSG/SG1/SGA mit den bekannten Charakteren, sowie eigene Charaktere</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pairings: eigene, und die aus den Serien</span><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Anmerkungen:</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">1. Alle Rechte von Stargate SG-1 und Atlantis sind Eigentum von MGM und alle Rechte von Battlestar Galactica sind Eigentum von Universal.</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">2. Ich schreibe diese FF nur zum Spaß, und nicht um Geld damit zu verdienen.</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">3. Die Geschehnisse sind frei erfunden und verlaufen anders als in den Serien. Ereignisse aus beiden Serien fließen in die FF zu einem besseren Verständnis mit ein.</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">4. Diese FF ergänzt meine andere FF: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stargate: Battlestar Galactica</span>. Die Handlung spielt in der Vergangenheit (Bei SG-1 vom Zeitpunkt der dritten bis nach der achten Staffel, und bei BSG vor über zwei Jahren vor den Fall der 12. Kolonien, und parallel zur Serie), und verläuft parallel bis zu <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Folge 2.11 von Stargate: Battlestar Galactica</span>, wo dann die Handlungsfäden beider FF’ schließlich ab <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Folge 2.12 in Season 2.2 von Stargate: Battlestar Galactica</span> zusammengeführt werden.</span><br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Stargate: Battlestar Galactica - Elysium -</span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">1.  Apocalypse</span></span></div>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vor 5 Jahren + 4 Monaten, </span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">2 Jahre + 4 Monate vor dem Fall der 12 Kolonien von Kobol</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Andromeda-Galaxie</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Picon, Hauptquartier der Kolonialen Flotte</span></span><br />
<br />
Commander William Adama öffnete die Tür zum Büro von Admiral Corman, welcher ihn schon erwartete. Adama salutierte vor seinem Vorgesetzten: “Sie wollten mich sprechen, Admiral Corman.”<br />
“Ja, Commander Adama. Schließen Sie bitte die Tür und setzen Sie sich doch.”<br />
William ahnte, dass nun nichts Gutes auf ihn wartete, nahm aber das Angebot an und setzte sich in einen der zwei Ledersessel. <br />
“Danke, Sir.”<br />
<br />
Corman atmete noch einmal tief durch, dann schlug er eine der Akten auf, die auf seinem Schreibtisch lagen: “Commander, ich habe mich mit der Admiralität ausführlich beraten, über das, was auf der letzten Mission passiert ist. Wir hoffen alle, dass Sie es nicht persönlich nehmen werden. Und für den Dienst, den Sie uns geleistet haben, danken wir Ihnen, war gewiss nicht leicht.“ <br />
Er hielt kurz inne, bevor er dann mit Bedauern in der Stimme fortfuhr: „Doch wir mussten eine Entscheidung treffen … Commander William “Husker” Adama: Sie werden Ihres Kommandos über den Kampfstern Valkyrie enthoben und mit sofortiger Wirkung beurlaubt. In dieser Zeit von zwei Monaten können Sie sich entscheiden, ob Sie dann das Kommando über den Kampfstern Galactica bis zu Ihrem Ruhestand übernehmen oder doch lieber einer Beschäftigung als Zivilist und Bürger der Kolonien nachgehen wollen.”<br />
<br />
Adama hörte stirnrunzelnd dem zu, was ihm sein Vorgesetzter mitteilte. Er senkte kurz den Kopf, um nachzudenken und fragte dann: “Bitte um Erlaubnis, offen sprechen zu dürfen, Admiral?” <br />
Corman nickte: “Erlaubnis gewährt! Sprechen Sie!”<br />
<br />
“Ich bin also der Sündenbock in dieser Geschichte geworden.“ Adama presste die Lippen zusammen und nickte dann mit dem Kopf: „Ich werde mir das Angebot überlegen, Admiral.”<br />
<br />
“Es tut mir außerordentlich leid, dass es ausgerechnet Sie trifft, Adama. Darum auch dieses Angebot von uns. Sie dürfen natürlich, wenn Sie sich für die Galactica und dessen Kommando entscheiden, Ihre eigene Crew zusammenstellen.”<br />
<br />
“Die Galactica wäre dann also mein Gnadenbrot, aber zumindest ein Gutes …“, bemerkte Adama zynisch, bevor er aufstand und wieder dienstlich wurde: „Bitte nun um die Erlaubnis, mich zurückziehen zu dürfen.”<br />
<br />
“Erlaubnis erteilt! Gehen Sie zuerst einmal ruhig nach Hause, Commander Adama, und überlegen Sie es sich reiflich. Aber bitte nicht vergessen, wir brauchen Ihre Antwort in spätestens zwei Monaten”, erklärte Admiral Corman, der bei seinen letzten Worten ebenfalls aufgestanden war und damit seinen Commander entließ.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Milchstraße</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC, Besprechungsraum</span>  </span><br />
<br />
Doktor Daniel Jackson beendete nun langsam seinen Vortrag, den er gemeinsam mit Major Samantha Carter und Teal’c über Toradressen hielt, die Colonel Jack O’Neill vor rund einem Jahr in den Rechner eingegeben hatte. O’Neill stand damals unter dem Einfluss einer Technologie der Antiker, als eine Datenbank auf P3R-272, die das gesamte Wissen dieses Volkes beinhaltete, in sein Gehirn heruntergeladen wurde.<br />
<br />
“… leider sind einige der Adressen, Daten und Informationen unvollständig und durcheinander. Aber ich vermute, dass es sich um eine Art Sicherheitsmaßnahme  handelt, sollte doch jemand Unbefugtes Zugang zu diesem Wissen erlangen, wie zum Beispiel die Goa’uld. Darum würde ich gerne mit Major Carter weiter an diesem Projekt arbeiten, um die Rätsel zu lösen”, bat Daniel, als er endlich am Ende angelangte. Teal’c hatte die ganze Zeit über die Hände gefaltet vor dem Bauch gehalten. Der Colonel hatte seinen Kopf mit dem linken Arm abgestützt.<br />
<br />
“Ich würde sehr gerne Daniel dabei helfen, Sir”, nickte Sam ihrem Vorgesetzten zu.<br />
“Ich bitte darum, Major! Sie dürfen dann alle wegtreten, bis auf den Colonel!”, legte General Hammond schließlich fest.<br />
<br />
“Um was geht es denn, General?”, fragte Colonel O’Neill, als die anderen drei Teammitglieder von SG-1 den Besprechungsraum verlassen hatten.<br />
“Sie schulden mir immer noch einen Missionsbereicht, Colonel.” Colonel Jack O’Neill seufzte leise; hatte er das doch glatt vergessen - doch General George Hammond nicht - zu seinem Leidwesen. So versprach er, den Bericht in spätestens 24 Stunden nachzureichen.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vor 5 Jahren, 2 Jahre vor dem Fall der Kolonien von Kobol</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Andromeda-Galaxie</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Galactica, Orbit von Caprica</span></span><br />
<br />
Commander Adama ging durch die Korridore der Galactica, er kam gerade vom Steuerbordhangardeck, wo er einen Streit schlichten musste. William hatte es bisher nicht bereut, wieder in den aktiven Dienst zurückgekehrt zu sein.<br />
<br />
Er betrat das CIC seines Kampfsterns, nickte seinem XO Colonel Tigh kurz zu und wandte sich dann an seinen Taktikoffizier: “Lieutenant Gaeta. Sprung nach Picon vorbereiten!”<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Picon, Hauptquartier der Kolonialen Flotte</span></span><br />
<br />
“Meine Damen, meine Herren. Ich danke Ihnen allen für Ihr Kommen. Aus Sicherheitsgründen findet diese Besprechung nur in einem kleinen Kreis statt. Wie Sie alle aus der Akte ersehen können, war Commander Adama vor über einem Jahr damit beauftragt worden, in der Nähe der Waffenstillstandslinie nach dem Rechten zu sehen, das war zumindest die offizielle Version, wie Sie wissen. Er hatte Signale auf dem DRADIS entdeckt, die nicht kolonial waren, sondern von den Zylonen stammen mussten. Daher will ich heute von Ihnen erfahren, wie die streng geheimen Projekte vorangehen. Mister White?”, eröffnete Admiral Nagala das Briefing und wandte sich an einen Commander, der links von ihm saß.<br />
<br />
“Die einzelnen Module und Plattformen sind so gut wie fertig. Wir können in ungefähr einem Monat damit beginnen die einzelnen Sektionen zusammenzusetzen. Und in 10 Monaten sollten wir soweit sein, die einzelnen Module und Segmente der Nyx-Station zusammenzufügen, damit sie als Prototyp in 16 Monaten einsatzbereit ist”, berichtete der Commander, worauf der Admiral zufrieden nickte, aber dann noch einwarf: “Versuchen Sie dennoch, die Arbeiten zu beschleunigen! Und in der Zwischenzeit können wir für die Battlestar Groups 96 bis 98 das Personal zusammenstellen, denn ich will keine Verzögerungen in Kauf nehmen!” Um seine Worte zu unterstreichen, blickte er entschlossen White an, faltete seine Hände zusammen, als wolle er beten, und legte sie auf dem Tisch ab.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Milchstraße</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC, Büro von General Hammond</span></span><br />
<br />
Major Carter und Doktor Jackson konnten erste Erfolge verbuchen und hatten diese General Hammond in einem Bericht vorgelegt.<br />
“… es ist eine Art Silbenrätsel der Antiker gewesen. In den Simulationen mit dem Computer sah alles gut aus. Aber um eindeutige Ergebnisse zu erzielen, müssten wir die Adressen in den Wahlcomputer eingeben und anwählen, Sir”, berichtete Sam in einer kurzen Zusammenfassung, was man herausgefunden hatte. Daniel bestätigte mit einem Nicken den Bericht. Hammond lehnte sich kurz zurück und stellte dann klar: “In Ordnung. Bereiten Sie alles vor Major. Und sagen Sie jetzt bitte Colonel O’Neill und Teal’c Bescheid, dass ich SG-1 in einer Stunde zur Missionsbesprechung nach Kelowna erwarte, um die diplomatischen Beziehungen mit der dortigen Regierung auszubauen!”<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vor 4 Jahren + 6 Monaten, 1 Jahr + 6 Monate vor dem Fall der Kolonien</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Milchstraße</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC, Ebene 18 - Labor von Jonas Quinn</span></span><br />
<br />
Sam betrat diesen Raum immer mit gemischten Gefühlen, wenn sie sich auf dieser Ebene des Stützpunktes befand. Es war nun ungefähr ein halbes Jahr her, als sie und alle anderen Daniel verloren hatten. Nun arbeitete Jonas Quinn in diesem Labor und der junge Mann wühlte sich mal wieder durch die Aufzeichnungen von Doktor Jackson, um dessen Forschungen weiterzuführen, weil er die Meinung vertrat, es ihm schuldig zu sein. <br />
“Hey, Jonas. Was machst du denn da?”, fragte Major Carter neugierig, als sie neben ihn trat. <br />
“Hallo Sam. Ich arbeite mich gerade durch die Aufzeichnungen, die Doktor Jackson zu der Antikerdatenbank angefertigt hatte. Es geht da um diese Stargateadressen. Leider ist es für mich sehr schwer, seinen Gedankengängen zu folgen. Es ist sehr bedauerlich, dass er nicht mehr da ist, um uns zu helfen.”<br />
<br />
Sam nickte traurig. “Oh ja. Aber da wir sehr wenig Zeit haben, werden die bisher ermittelten Adressen gespeichert, und wenn es der Zeitplan zulässt und General Hammond genehmigt, angewählt. Der General schickt mich, ich soll dir sagen, dass wir in einer Stunde eine Besprechung haben.”<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Andromeda-Galaxie</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Picon, Hauptquartier der Kolonialen Flotte</span></span><br />
<br />
“Admiral Corman. Sie haben mir berichtet, dass Commander O’Hara meldete, dass die ersten FTL-Tests positiv verlaufen sind. Ebenso sind die Fertigungs- und Produktionsanlagen für Viper, Raptor, Waffen und Munition, die Werften für jeweils ein Schiff der Galactica-Klasse, der Mercury-Klasse, der Valkyrie-Klasse und der Berzerk-Klasse fertig, es kann aber immer nur jeweils ein Schiff eines Typs andocken, auch die Tyliumraffinerie, und weitere Anlagen. Wir haben also bereits die Nyx-Station größtenteils in Betrieb genommen. Nun will ich, dass Sie die Crews für die neuen Battlestar Groups 96 bis 98 zusammenstellen! Doch halten Sie sich an die Vorgaben, die Sie von mir erhalten haben! Sie haben zwei, maximal drei Monate Zeit dafür. Bis dahin sollten die Mannschaften zusammengestellt sein!”, forderte Admiral Nagala und Corman nickte bejahend und erklärte nach einer kurzen Pause: “Ich kann Ihnen die erfreuliche Nachricht übermitteln, dass ich bereits schon vor einigen Monaten angefangen habe, mir Personalakten anzusehen, und hier in dieser Mappe schon einige Vorschläge zum Besetzen der Posten gemacht habe. Außerdem sollten nach der geplanten Stilllegung der Galactica einige erfahrene Offiziere und Mechaniker zur Verfügung stehen.”<br />
Während Corman sprach schob er diese Mappe über den Tisch, Admiral Nagala zu.<br />
<br />
Der Admiral nickte zufrieden, als er sich die Akten der vorgeschlagenen Offiziere ansah: “Gute Arbeit. Ich werde es noch einmal prüfen lassen. Doch sieht alles auf den ersten Blick sehr gut aus, was Ihre Auswahl betrifft, Admiral Corman.”<br />
<br />
Zwei Monate vergingen, dann trafen die Admiräle und einige Kommandeure wieder am selben Ort zu einer Besprechung zusammen. Admiral Corman legte die vorläufigen Mannschaftslisten vor.<br />
<br />
Nagala überflog die Listen; nach einer Weile wandte er sich dann an den Commander der Nyx-Station: “Na schön, Commander O’Hara. Sie behalten, wie vorgesehen, das Kommando über die Nyx-Station.”<br />
“Danke Sir.”<br />
“Es wird aber dennoch einige Zeit dauern, bis alle Schiffe für die drei Verbände zur Verfügung stehen. Denn bisher haben wir nur, wie vorgesehen, die fünf Kampfsterne der Valkyrie-Klasse und vier Schiffe der Berzerk-Klasse für die Nyx-Station zusammen. Und außerdem fünf Kampfsterne der Valkyrie-Klasse und vier des Berzerk-Typs zur Verfügung”, warf Corman ein, und gestand damit, dass es bei der Fertigung etwas Verzögerung gibt.<br />
<br />
“Wie dem auch sei.“ Nagala trommelte mit den Fingern ungeduldig auf dem Tisch. „Regeln Sie das, Corman! Also die Kronos, ein Kampfstern der Galactica-Klasse, ist bereits fertig gestellt und wird unter dem Kommando von Commander Alexander Nash stehen. Die Kronos bildet dann mit drei Kampfsternen der Valkyrie-Klasse, sowie fünf Schiffen der Berzerk-Klasse die BSG 96. Die Heracles, ein Kampfstern der Mercury-Klasse, ist noch nicht ganz fertig gestellt, verfluchte moderne Technik“,  schimpfte er zwischendurch, „wird unter dem Kommando einer jungen Frau, Commander Diana McBride, stehen. Die Heracles wird mit zwei Kampfsternen der Valkyrie-Klasse und drei Schiffen der Berzerk-Klasse, die BSG 97 bilden“, verkündete Admiral Nagala. „Und nun fragen Sie sich sicher alle, was mit der BSG 98 ist.” Er machte eine kurze spannende Pause, bevor er fortfuhr: “Diese wird, aber dann nur im Ernstfall, von der Nyx-Station und den BSG 96 und 97 gebildet.”<br />
<br />
“Und wer wird zum Admiral dieser BSG ernannt, Sir?”, fragte ein anderer Admiral.<br />
<br />
Nagala antwortete entspannt: “Das wurde noch nicht entschieden. Diese Entscheidung steht noch aus, wird aber noch bekannt gegeben; spätestens in sechs bis neun Monaten.”<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vor 3 Jahren + 1 Monat, 1 Monat vor dem Fall der Kolonien</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Milchstraße</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC, Torraum</span></span><br />
<br />
Colonel Jack O’Neill ging wortlos die Rampe herunter und schüttelte immer wieder fassungslos den Kopf, als General Hammond ihn ansprach: “Colonel?!”<br />
<br />
“Abydos existiert nicht mehr, Sir“, fing Jack an, schüttelte aber wieder mit dem Kopf. „Wir konnten nur noch einmal das Gate anwählen, um uns zu verabschieden.”.<br />
Der General war irritiert: “Wie soll ich denn das verstehen?”<br />
Major Carter antwortete an seiner Stelle: “Allen Bewohnern von Abydos wurde von der Antikerin, die Daniel zum Aufstieg verholfen hat, ebenfalls der Aufstieg ermöglicht. Und - so wie ich es beurteilen kann - wurde alles auf eine andere Ebene der Existenz versetzt.”<br />
“Allerdings gibt es keine Spur von Daniel, denn Skaara hat ihn nach seinem Aufstieg nicht gesehen”, fuhr Jack fort.<br />
Teal’c nickte bestätigend, ebenso auch Jonas Quinn.<br />
General Hammond überlegte kurz und ordnete dann an: “Besprechungsraum!”<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vor 3 Jahren</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tag des Falls der 12. Kolonien von Kobol</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Andromeda-Galaxie</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Virgon, Helios Beta System, Cyrannus Sternsystem </span></span><br />
<br />
Der achtjährige Lucas saß gemeinsam mit 13 anderen Kindern in seiner Klasse, darunter auch seine Zwillingsschwester Tabita. Sie alle mussten heute einen Aufsatz über die Götter von Kobol schreiben. Er hasste dieses Thema und verfluchte innerlich seine Eltern, die ihn und zwei seiner Geschwister in diese Privatschule auf Virgon gesteckt hatten. Er hasste zwar die Schuluniform nicht so sehr, wie sein zwei Jahre älterer Bruder Ryan, der dieselbe Schule besuchte, aber die meisten Vorschriften gingen ihm doch oft zu weit. Hinzu kam, dass sich noch zwölf Schüler der zehnten Klasse, die sich auf eine ihrer vielen Abschlussprüfungen vorbereiteten und die ihn und seine Klasse früher oft schikaniert hatten, ebenfalls in diesem Unterrichtsraum befanden. Zum Glück war einmal der älteste Bruder von Lucas und Tabita zu Besuch in der Schule gewesen, der auf Leonis die Militärakademie seit seinem zwölften Lebensjahr besuchte.<br />
<br />
Natalie Faust, seine Klassenlehrerin, saß vor ihm auf ihrem Platz und passte auf, damit auch ja keiner betrog. Sie schaute auf die Uhr und nickte kurz, dann sah sie Lucas an, der gerade seinen Krawattenknoten gelockert hatte, und schüttelte missbilligend den Kopf. Der Junge fühlte sich ertappt, als er aufschaute und seine Lehrerin ihm geradewegs in die Augen blickte. <br />
“Entschuldigung”, meinte der Achtjährige nur, während die Frau nur mit einem Nicken andeutete, was er nun tun sollte. Lucas löste den Knoten vollkommen und erneuerte seine Krawatte ordentlich. <br />
Natalie Faust schaute sich das Resultat zufrieden an, und fragte schließlich leise: “Wo steckt eigentlich dein Bruder Ryan? Er sollte doch jetzt hier die Physikarbeit nachschreiben. Er schwänzt wohl schon wieder - stimmt’ Lucas?” Der Angesprochene senkte betreten den Kopf. <br />
Dann folgte schon die nächste Frage: “Hat er etwas gegen mich?”<br />
“Nein, nein. Miss Faust“, beeilte er sich zu sagen und gestand im Flüsterton: „Ryan legt wohl alles daran, von dieser Schule zu fliegen.” <br />
Die Lehrerin nickte bedauernd, wusste sie doch, dass Ryan – ebenso wie seine beiden Geschwister – zwar ein netter Junge, aber ansonsten das genaue Gegenteil von Tabita und Lucas war.<br />
<br />
Die Klassenlehrerin stand langsam auf. Sie ging zur Tür des Klassenzimmers, steckte leise, und von allen unbemerkt den Schlüssel hinein, und schloss ab. Dann ging sie - einmal durch den Raum laufend - wieder an ihren Platz zurück. Nun öffnete Natalie ihre Tasche; darin lagen neben Papieren, Büchern und anderen Sachen, die eine Frau benötigte, auch drei geladene 9-mm Pistolen sowie drei Ersatzmagazine. <br />
<br />
Ein grelles Licht zerriss plötzlich die Stille im Klassenzimmer. <br />
“Verflucht, was war das denn?”, murmelte einer der Zehnklässler und schaute neugierig aus dem Fenster.<br />
In der Ferne waren mehrere, schnell aufeinanderfolgende Blitze zu sehen.<br />
<br />
“Die Zeit ist um”, sagte die blonde Klassenlehrerin laut, nahm mit diesen Worten dann in jede Hand eine Pistole und fing an, auf die Schüler aus der zehnten Klasse zu schießen. <br />
Die Schüler aus der Klasse von Lucas sprangen zum Teil sofort entsetzt und schreiend auf, rannten zur Tür, um zu entkommen - doch diese war zugesperrt. Es brach ein unsäglicher Tumult aus. Schüler fingen an zu schreien und einige rannten panisch zur Tür – doch diese Zuflucht war versperrt. Andere suchten zwischen den Sitzreihen Schutz und duckten sich. Hilferufe von den verängstigten Kindern und markerschütterndes Stöhnen von den getroffenen Zehntklässern hallten durch den Raum. Lucas hatte seinen Oberkörper über den Tisch gebeugt und hielt sich mit beiden Händen die Ohren zu.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Leonis, Helios Beta System, Cyrannus Sternsystem</span></span><br />
<br />
Zur selben Zeit war die neue Militärakademie der Kolonialen Flotte von den Angriffen der Zylonen bislang noch verschont geblieben. Doch man entdeckte nun auf den DRADIS, dass sich mehrere Flugobjekte dem Gelände näherten, denn die Zylonen planten, zunächst diesen Komplex zu erobern, um ihn als Basis für ihre Operationen nutzen zu können.<br />
<br />
“Alle Kadetten zur Waffenkammer, zur Kantine – verflucht: Sammelt alles ein, was wir brauchen! Die Akademie wird evakuiert! Ich wiederhole, die Akademie wird evakuiert!”, ordnete der Commander, der die Leitung über die Einrichtung inne hatte, per Lautsprecheranlage an. Er hoffte, dass die unterirdischen Hangars von den angreifenden Zylonen nicht bemerkt wurden.<br />
“Die Banditen werden in einer Stunde hier sein”, teilte ein Offizier mit.<br />
Commander Junus nickte: “Die Leute haben 45 Minuten Zeit, dann verschwinden wir von hier! Machen Sie eine entsprechende Durchsage, Mister Iden!”<br />
“Jawohl, Sir.”<br />
<br />
Die Zeit drängte; auch ein junger Kadett beteiligte sich eifrig und packte mit einigen seiner Kameraden die Transportkisten. “Beeil Dich, John. Wir müssen hier in 10 Minuten raus sein!”<br />
“Bin gleich fertig, Paul. He, Sara halte doch bitte mal den Sack auf.”<br />
<br />
Nach neun Minuten verließen diese drei und fünf weitere Kadetten das Lager und eilten im unterirdischen Tunnel auf einen der Hangars zu, wo zwei Kampfsterne von der Valkyrie-Klasse und ein Schiff der Berzerk-Klasse vorhanden waren, die eigentlich nur als Schulungsobjekte dienen sollten, aber das Entscheidende war, dass diese einsatzbereit waren. <br />
Commander Junus verließ als einer der Letzten das Hauptgebäude, stieg mit einigen seiner Offiziere in einen wartenden Raptor und meinte: “Bei den Göttern, nun aber schnell weg hier! In fünf Minuten geht die Bombe hoch.”<br />
<br />
Beim letzten Satz drehten einige den Kopf zu Junus herum. “Verflucht noch mal”, murmelte eine Frau entsetzt.<br />
“Das ist Vorschrift, dass im Falle des Falls des Stützpunktes, alles zerstört wird”, entgegnete der Commander, während der Raptor auf einen der schon abhebenden Kampfsterne zusteuerte.<br />
<br />
Kaum war der Raptor im Landedeck, ordnete der Raptorpilot, wie vom Commander befohlen, an: “Hier Raptor CA-D132. Wir sind an Bord. Anordnung vom Commander: „Sofort den FTL-Sprung durchführen!”<br />
<br />
Die drei Schiffe der Kolonialen Flotte verschwanden in einem Überlichtblitz, und gerade als die ersten Raider und schweren Jäger der Zylonen das Gelände erreicht hatten, detonierte der von Junus aktivierte Nuklearsprengsatz und riss die Gebäude und die sich nahenden Flugobjekte in viele kleine Trümmerteile auseinander.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Milchstraße</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC, Ebene 18</span> </span> <br />
<br />
Zur selben Zeit hatte man in einer benachbarten Galaxie ganz andere Sorgen. Die Zeit drängte, denn die Goa’uld würden wohl bald unter der Herrschaft von Anubis nach der Erde greifen.<br />
Daniel Jackson war nun seit knapp zwei Wochen wieder auf der Erde, nachdem er von den Aufgestiegenen zurück war; besser gesagt, von der Antikerin Oma Desala, die auch einen Teil seines Gedächtnisses gelöscht hatte. Doch das Gute war, dass er bereits seine erste Mission mit SG-1 erfolgreich abgeschlossen hatte. <br />
<br />
Jack betrat das Labor von Daniel. Dort traf er auf den Archäologen, Sam, Teal’c und auch auf den General, die bereits auf ihn warteten. O’Neill war immer noch etwas irritiert. Zunächst einmal konnte sich Jackson an eine Tafel der Antiker erinnern, und konnte dazu noch die Schrift ohne Probleme lesen, aber dass er sich ausgerechnet nicht mal mehr an ihn erinnern konnte, hatte den Colonel doch etwas gewurmt, wenngleich er es niemals öffentlich zugegeben hätte. <br />
‘Liegt vermutlich daran, dass er an dieser Antikeramnesie gelitten hat. Zumindest ist das jetzt vorbei’, dachte er und fragte dann in die Runde: “Also, was gibt es Neues?”<br />
<br />
“Doktor Jackson und Major Carter haben interessante Fortschritte gemacht”, begann Hammond und wandte sich dann an Sam: “Major, fangen Sie bitte an!”<br />
<br />
Major Carter holte kurz Luft, dann begann sie mit ihrem Vortrag, indem sie aufführte, dass es sich um dreizehn mögliche Stargate-Adressen handeln würde und General Hammond bat, diese zu überprüfen. Der Kommandeur des Stargate-Centers willigte ohne lange zu überlegen ein. Sam erklärte kurz, dass sie allerdings noch ein paar Berechnungen machen müsse. <br />
“Und ich werde mich an die Übersetzungen machen, um weitere Informationen über die Planeten zu bekommen, da es auf dem Planeten, wo ihr mich gefunden habt, es einige Inschriften der Antiker gab”, erklärte Daniel.<br />
<br />
Hammond nickte zustimmend: “Major Carter, Doktor Jackson, Ihnen stehen alle Ressourcen dieser Basis zur Verfügung!”<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Andromeda-Galaxie</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Virgon, Helios Beta System, Cyrannus Sternsystem</span></span> <br />
<br />
Natalie Faust ging auf die Zehnklässler zu, nachdem sie ihre Waffen nachgeladen hatte, um zu überprüfen, ob die zwölf Schüler auch wirklich tot waren. Sie stellte fest dass einige der Jugendlichen noch lebten - noch.<br />
Wenige Minuten später hatte die Zylonin Gewissheit, dass von diesen keiner mehr am Leben war - bis auf einen, der gerade auf den Lehrertisch zugekrochen kam. Sie ging langsam auf ihn zu und beobachtete mit kaltem Blick, wie er versuchte, an die eine Waffe zu gelangen, die auf dem Tisch lag. Wie eine Katze näherte sie sich langsam ihrem Opfer, das nun versuchte, abzudrücken - doch nichts außer einem leisen Klicken war dabei zu hören.<br />
Natalie lächelte boshaft: “Das Magazin in dieser Waffe ist leer geschossen, und das letzte habe ich.” Dann drückte sie ab.<br />
<br />
Lucas, der immer noch wie erstarrt an seinem Platz saß, zuckte bei dem lauten Knall zusammen und hob den Kopf. Er sah, wie sich seine Lehrerin nun ihm zuwandte. Sie zielte auf ihn, drückte aber noch nicht ab. Der Junge senkte den Kopf wieder, hielt sich mit beiden Händen die Ohren zu, und wartete nun auf den Schuss und den kurz darauf eintretenden Schmerz.<br />
<br />
Während dessen - im Orbit des Planeten und der Kolonie Virgon - hatte nun Nagala, der durch den eingetretenen Ernstfall zum Flottenadmiral geworden war, mit Mühe eine Flotte aus mehreren Kampfsternen zusammengezogen, um zu einem Gegenschlag gegen die Armada der Zylonen auszuholen. <br />
<br />
Admiral Nagala hatte selber das Kommando an Bord der Atlantia übernommen und plante nun nach den Angriffen der Zylonen, zumindest das Helios Beta System zu halten, da dies nur zwei der zwölf Kolonien beherbergte.<br />
Außer dem Kampfstern Atlantia, eines Schiffes der Mercury-Klasse, und drei weiterer dieser Klasse, waren außerdem noch zwei Kampfsterne des Galactica-Typs und zwei des Valkyrie-Typs versammelt, um den Kampf gegen die Zylonen aufzunehmen.<br />
Nachdem man einen Basisstern von der Zylonischen Flotte mit vereinter Feuerkraft zerstören und ein weiteres beschädigen konnte, schien sich das Blatt zu Gunsten der Menschen zu wenden. Doch tauchten plötzlich vier weitere Basisschiffe der Zylonen auf, kurz nachdem der Basisstern zerstört worden war.<br />
<br />
Die Atlantia selbst wurde auch wiederholt getroffen. Nagala beobachtete den DRADIS-Bildschirm über sich und bemerkte, dass von seiner kleinen  Flotte immer mehr Schiffe zerstört wurden. Zu allererst traf es die Kampfsterne des Valkyrie-Typs; die meldeten, sich nicht mehr lange halten zu können. Ein Entkommen war unmöglich geworden, da die Zylonen die FTL-Antriebe ausgeschaltet hatten.<br />
<br />
Nach einer knappen halben Stunde erbitterten Kampfes war nur noch die Atlantia übrig. Nagala ahnte nun, dass es so gut wie aus war. Voller Wut und Zorn ballte er die Hände zu Fäusten: ”Die Kolonien wurden überrannt, die Hauptstadt Caprica-City zerstört, das Hauptquartier auf Picon genauso; unsere Flotte ist so gut wie vernichtet. Wir haben den Krieg verloren. Mister Beck! Informieren Sie alle verbliebenen Raptoren. Sie sollen so viele von den jüngeren Leuten mit sich nehmen, wie sie können - ebenso Vorräte - und sich zur Nyx-Station begeben!”<br />
<br />
Sein XO nickte: “Jawohl, Sir.”<br />
“Doch es bleiben noch drei Evakuierungsraptoren hier, bis auch von der Atlantia einige die Möglichkeit hatten, zu entkommen!”<br />
<br />
Nun meldete sich sein Taktikoffizier zu Wort: “Admiral. Wir sind von acht Basisschiffen umstellt. Die Zylonen versuchen, uns zu entern. Ich befürchte, sie werden mit Hilfe eines Computervirus unsere Systeme in kurzer Zeit ausschalten.”<br />
<br />
Admiral Nagala verzog verärgert das Gesicht und wandte sich an einen Major: “Major O’Brien! Sie sorgen persönlich dafür, dass die Informationen, die wir sammeln konnten, und die nötigen Anweisungen bei Commander Samuel O’Hara, dem Kommandanten der Nyx-Station, ankommen! Und nun gehen Sie!“ Dann fügte er noch barsch hinzu: „Ihr da, Sie und Sie dort auch! Los! Macht, dass ihr hier rauskommt! Wir werden uns solange es geht zur Wehr setzen.”<br />
Die angewiesenen Offiziere eilten aus dem CIC.<br />
Commander Beck seufzte: “Lange halten wir aber nicht mehr durch.”<br />
“Ich weiß.”<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Nyx-Station, Irgendwo im Cyrannus Sternsystem</span></span><br />
<br />
Die eintreffenden Berichte sorgten für Trauer und Wut auf der Station. Eine junge Offizierin wandte sich an O’Hara: “Commander. Sir. Admiral Nagala ist soeben an Bord der Atlantia gefallen.”<br />
“Oh, ihr Götter”, stöhnte ein weiterer Offizier, während Commander O’Hara fieberhaft überlegte, was er tun sollte.<br />
<br />
“Wie lauten ihre Befehle Sir?”, fragte sein XO.<br />
“Na schön, wie ist der Status der Kronos und der Heracles? Obwohl ich mich schon ernsthaft frage, was wir mit den Kampfsternen, die wir noch haben, gegen eine solche Übermacht von dieser Größe ausrichten sollen?”, grübelte Samuel O’Hara.<br />
<br />
Nun meldete sich sein Kommunikationsoffizier zu Wort: “Bericht von der Heracles - sie wird noch betankt. Die Kronos ist einsatzbereit, genauso wie drei Kampfsterne der Valkyrie-Klasse.”<br />
“Das reicht nicht”, brummte Commander O’Hara unwirsch.<br />
“DRADIS Kontakt! … Glück gehabt Sir, es sind zwölf koloniale Raptoren und zwei Kampfsterne der Valkyrie-Klasse sowie ein Hilfsschiff der Berzerk-Klasse”, meldete sein Taktikoffizier mit leichter Verzögerung.<br />
“Sie sollen sich identifizieren!”, ordnete der XO an.<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Virgon, Helios Beta System, Cyrannus Sternsystem</span></span><br />
<br />
Die zylonische Agentin senkte ihre Waffe. Der Junge hob verwundert den Kopf und blickte der Frau in die Augen. Natalie schaute ihn an, hob wieder die Waffe hoch und zielte. Doch nach wenigen Sekunden senkte sie erneut die Pistole.  <br />
‘Was ist nur los? Wieso kann ich es nicht? Liegt es vielleicht daran, dass ich diese Kinder seit rund zwei Jahren jeden Tag vor mir habe’, dachte sie verwundert, hob wieder die Waffe und zielte nun langsam auf die anderen Kinder, die völlig verschreckt und ängstlich auf ihre Lehrerin blickten.<br />
Sie schüttelte mit dem Kopf. Nein - sie konnte es einfach nicht, und dachte: ‘Gott kann doch nicht wollen, dass ich Kinder umbringe, und diese haben mir nichts getan. Schön, viele Eltern dieser Kinder sind beim Militär, aber ist es ein Grund, sie auszulöschen?’<br />
<br />
Wieder sah sie Lukas an, der immer noch still an seinem Platz saß. Natalie blickte ihm in die Augen - der Junge hatte Angst, das konnte sie sehen, genauso wie die anderen Kinder in diesem Raum.<br />
<br />
Die blonde Zylonin senkte ihren Arm und traf schließlich eine Entscheidung, für die sie womöglich von den anderen hart bestraft werden würde. Natalie ging zur Tür, holte den Schlüssel hervor und schloss sie auf, öffnete sie und ging wieder an ihren Platz zurück. Die Kinder schauten ihre Lehrerin verwundert an. “Los! Packt eure Sachen und verschwindet!”, forderte sie ihre Schüler auf. Dann setzte sie sich auf ihren Stuhl und zog ein Blatt aus ihrer Tasche heraus. Dabei beobachtete sie aus den Augenwinkeln das Verhalten der Kinder, die nun schleunigst ihre Schulsachen packten. Dabei war es fast unvermeidlich, keinen Blick auf die blutüberströmten Leichen zu werfen. Ein verzweifeltes Schluchzen stieg vielen in der Kehle hoch und sie verließen fluchtartig den Raum.<br />
<br />
Bis auf Tabita, die Schwester von Lucas, waren die anderen Kinder bereits weg. Bevor die beiden hinausstürzen konnten, packte Natalie Lucas am Arm und schaute ihn noch einmal eindringlich und mit traurigen Augen an. Unbemerkt steckte sie dem Jungen eine Notiz zu.<br />
<br />
“Los, verschwindet endlich!”, forderte sie die zwei auf, die ihr noch einen letzten entsetzten Blick zuwarfen, und dann aus dem Klassenzimmer rannten, um Hilfe zu suchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach dem Neustart von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stargate: Battlestar Galactica</span>, fange ich heute mit dem Neustart von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stargate: Battlestar Galactica - Elysium -</span> an.<br />
Obwohl schon im alten Forum veröffentlicht, wünsche ich dennoch viel Spaß beim Lesen <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/angel.png" alt="Angel" title="Angel" class="smilie smilie_10" /> <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stargate: Battlestar Galactica - Elysium -</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Titel: Stargate: Battlestar Galactica - Elysium -</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Autor: Jonathan J. O´Neill</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Beta: Liljana</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rating: FSK 16</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crossover: aus den Serien BSG/SG1/SGA mit den bekannten Charakteren, sowie eigene Charaktere</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pairings: eigene, und die aus den Serien</span><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Anmerkungen:</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">1. Alle Rechte von Stargate SG-1 und Atlantis sind Eigentum von MGM und alle Rechte von Battlestar Galactica sind Eigentum von Universal.</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">2. Ich schreibe diese FF nur zum Spaß, und nicht um Geld damit zu verdienen.</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">3. Die Geschehnisse sind frei erfunden und verlaufen anders als in den Serien. Ereignisse aus beiden Serien fließen in die FF zu einem besseren Verständnis mit ein.</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">4. Diese FF ergänzt meine andere FF: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stargate: Battlestar Galactica</span>. Die Handlung spielt in der Vergangenheit (Bei SG-1 vom Zeitpunkt der dritten bis nach der achten Staffel, und bei BSG vor über zwei Jahren vor den Fall der 12. Kolonien, und parallel zur Serie), und verläuft parallel bis zu <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Folge 2.11 von Stargate: Battlestar Galactica</span>, wo dann die Handlungsfäden beider FF’ schließlich ab <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Folge 2.12 in Season 2.2 von Stargate: Battlestar Galactica</span> zusammengeführt werden.</span><br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Stargate: Battlestar Galactica - Elysium -</span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">1.  Apocalypse</span></span></div>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vor 5 Jahren + 4 Monaten, </span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">2 Jahre + 4 Monate vor dem Fall der 12 Kolonien von Kobol</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Andromeda-Galaxie</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Picon, Hauptquartier der Kolonialen Flotte</span></span><br />
<br />
Commander William Adama öffnete die Tür zum Büro von Admiral Corman, welcher ihn schon erwartete. Adama salutierte vor seinem Vorgesetzten: “Sie wollten mich sprechen, Admiral Corman.”<br />
“Ja, Commander Adama. Schließen Sie bitte die Tür und setzen Sie sich doch.”<br />
William ahnte, dass nun nichts Gutes auf ihn wartete, nahm aber das Angebot an und setzte sich in einen der zwei Ledersessel. <br />
“Danke, Sir.”<br />
<br />
Corman atmete noch einmal tief durch, dann schlug er eine der Akten auf, die auf seinem Schreibtisch lagen: “Commander, ich habe mich mit der Admiralität ausführlich beraten, über das, was auf der letzten Mission passiert ist. Wir hoffen alle, dass Sie es nicht persönlich nehmen werden. Und für den Dienst, den Sie uns geleistet haben, danken wir Ihnen, war gewiss nicht leicht.“ <br />
Er hielt kurz inne, bevor er dann mit Bedauern in der Stimme fortfuhr: „Doch wir mussten eine Entscheidung treffen … Commander William “Husker” Adama: Sie werden Ihres Kommandos über den Kampfstern Valkyrie enthoben und mit sofortiger Wirkung beurlaubt. In dieser Zeit von zwei Monaten können Sie sich entscheiden, ob Sie dann das Kommando über den Kampfstern Galactica bis zu Ihrem Ruhestand übernehmen oder doch lieber einer Beschäftigung als Zivilist und Bürger der Kolonien nachgehen wollen.”<br />
<br />
Adama hörte stirnrunzelnd dem zu, was ihm sein Vorgesetzter mitteilte. Er senkte kurz den Kopf, um nachzudenken und fragte dann: “Bitte um Erlaubnis, offen sprechen zu dürfen, Admiral?” <br />
Corman nickte: “Erlaubnis gewährt! Sprechen Sie!”<br />
<br />
“Ich bin also der Sündenbock in dieser Geschichte geworden.“ Adama presste die Lippen zusammen und nickte dann mit dem Kopf: „Ich werde mir das Angebot überlegen, Admiral.”<br />
<br />
“Es tut mir außerordentlich leid, dass es ausgerechnet Sie trifft, Adama. Darum auch dieses Angebot von uns. Sie dürfen natürlich, wenn Sie sich für die Galactica und dessen Kommando entscheiden, Ihre eigene Crew zusammenstellen.”<br />
<br />
“Die Galactica wäre dann also mein Gnadenbrot, aber zumindest ein Gutes …“, bemerkte Adama zynisch, bevor er aufstand und wieder dienstlich wurde: „Bitte nun um die Erlaubnis, mich zurückziehen zu dürfen.”<br />
<br />
“Erlaubnis erteilt! Gehen Sie zuerst einmal ruhig nach Hause, Commander Adama, und überlegen Sie es sich reiflich. Aber bitte nicht vergessen, wir brauchen Ihre Antwort in spätestens zwei Monaten”, erklärte Admiral Corman, der bei seinen letzten Worten ebenfalls aufgestanden war und damit seinen Commander entließ.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Milchstraße</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC, Besprechungsraum</span>  </span><br />
<br />
Doktor Daniel Jackson beendete nun langsam seinen Vortrag, den er gemeinsam mit Major Samantha Carter und Teal’c über Toradressen hielt, die Colonel Jack O’Neill vor rund einem Jahr in den Rechner eingegeben hatte. O’Neill stand damals unter dem Einfluss einer Technologie der Antiker, als eine Datenbank auf P3R-272, die das gesamte Wissen dieses Volkes beinhaltete, in sein Gehirn heruntergeladen wurde.<br />
<br />
“… leider sind einige der Adressen, Daten und Informationen unvollständig und durcheinander. Aber ich vermute, dass es sich um eine Art Sicherheitsmaßnahme  handelt, sollte doch jemand Unbefugtes Zugang zu diesem Wissen erlangen, wie zum Beispiel die Goa’uld. Darum würde ich gerne mit Major Carter weiter an diesem Projekt arbeiten, um die Rätsel zu lösen”, bat Daniel, als er endlich am Ende angelangte. Teal’c hatte die ganze Zeit über die Hände gefaltet vor dem Bauch gehalten. Der Colonel hatte seinen Kopf mit dem linken Arm abgestützt.<br />
<br />
“Ich würde sehr gerne Daniel dabei helfen, Sir”, nickte Sam ihrem Vorgesetzten zu.<br />
“Ich bitte darum, Major! Sie dürfen dann alle wegtreten, bis auf den Colonel!”, legte General Hammond schließlich fest.<br />
<br />
“Um was geht es denn, General?”, fragte Colonel O’Neill, als die anderen drei Teammitglieder von SG-1 den Besprechungsraum verlassen hatten.<br />
“Sie schulden mir immer noch einen Missionsbereicht, Colonel.” Colonel Jack O’Neill seufzte leise; hatte er das doch glatt vergessen - doch General George Hammond nicht - zu seinem Leidwesen. So versprach er, den Bericht in spätestens 24 Stunden nachzureichen.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vor 5 Jahren, 2 Jahre vor dem Fall der Kolonien von Kobol</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Andromeda-Galaxie</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Galactica, Orbit von Caprica</span></span><br />
<br />
Commander Adama ging durch die Korridore der Galactica, er kam gerade vom Steuerbordhangardeck, wo er einen Streit schlichten musste. William hatte es bisher nicht bereut, wieder in den aktiven Dienst zurückgekehrt zu sein.<br />
<br />
Er betrat das CIC seines Kampfsterns, nickte seinem XO Colonel Tigh kurz zu und wandte sich dann an seinen Taktikoffizier: “Lieutenant Gaeta. Sprung nach Picon vorbereiten!”<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Picon, Hauptquartier der Kolonialen Flotte</span></span><br />
<br />
“Meine Damen, meine Herren. Ich danke Ihnen allen für Ihr Kommen. Aus Sicherheitsgründen findet diese Besprechung nur in einem kleinen Kreis statt. Wie Sie alle aus der Akte ersehen können, war Commander Adama vor über einem Jahr damit beauftragt worden, in der Nähe der Waffenstillstandslinie nach dem Rechten zu sehen, das war zumindest die offizielle Version, wie Sie wissen. Er hatte Signale auf dem DRADIS entdeckt, die nicht kolonial waren, sondern von den Zylonen stammen mussten. Daher will ich heute von Ihnen erfahren, wie die streng geheimen Projekte vorangehen. Mister White?”, eröffnete Admiral Nagala das Briefing und wandte sich an einen Commander, der links von ihm saß.<br />
<br />
“Die einzelnen Module und Plattformen sind so gut wie fertig. Wir können in ungefähr einem Monat damit beginnen die einzelnen Sektionen zusammenzusetzen. Und in 10 Monaten sollten wir soweit sein, die einzelnen Module und Segmente der Nyx-Station zusammenzufügen, damit sie als Prototyp in 16 Monaten einsatzbereit ist”, berichtete der Commander, worauf der Admiral zufrieden nickte, aber dann noch einwarf: “Versuchen Sie dennoch, die Arbeiten zu beschleunigen! Und in der Zwischenzeit können wir für die Battlestar Groups 96 bis 98 das Personal zusammenstellen, denn ich will keine Verzögerungen in Kauf nehmen!” Um seine Worte zu unterstreichen, blickte er entschlossen White an, faltete seine Hände zusammen, als wolle er beten, und legte sie auf dem Tisch ab.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Milchstraße</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC, Büro von General Hammond</span></span><br />
<br />
Major Carter und Doktor Jackson konnten erste Erfolge verbuchen und hatten diese General Hammond in einem Bericht vorgelegt.<br />
“… es ist eine Art Silbenrätsel der Antiker gewesen. In den Simulationen mit dem Computer sah alles gut aus. Aber um eindeutige Ergebnisse zu erzielen, müssten wir die Adressen in den Wahlcomputer eingeben und anwählen, Sir”, berichtete Sam in einer kurzen Zusammenfassung, was man herausgefunden hatte. Daniel bestätigte mit einem Nicken den Bericht. Hammond lehnte sich kurz zurück und stellte dann klar: “In Ordnung. Bereiten Sie alles vor Major. Und sagen Sie jetzt bitte Colonel O’Neill und Teal’c Bescheid, dass ich SG-1 in einer Stunde zur Missionsbesprechung nach Kelowna erwarte, um die diplomatischen Beziehungen mit der dortigen Regierung auszubauen!”<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vor 4 Jahren + 6 Monaten, 1 Jahr + 6 Monate vor dem Fall der Kolonien</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Milchstraße</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC, Ebene 18 - Labor von Jonas Quinn</span></span><br />
<br />
Sam betrat diesen Raum immer mit gemischten Gefühlen, wenn sie sich auf dieser Ebene des Stützpunktes befand. Es war nun ungefähr ein halbes Jahr her, als sie und alle anderen Daniel verloren hatten. Nun arbeitete Jonas Quinn in diesem Labor und der junge Mann wühlte sich mal wieder durch die Aufzeichnungen von Doktor Jackson, um dessen Forschungen weiterzuführen, weil er die Meinung vertrat, es ihm schuldig zu sein. <br />
“Hey, Jonas. Was machst du denn da?”, fragte Major Carter neugierig, als sie neben ihn trat. <br />
“Hallo Sam. Ich arbeite mich gerade durch die Aufzeichnungen, die Doktor Jackson zu der Antikerdatenbank angefertigt hatte. Es geht da um diese Stargateadressen. Leider ist es für mich sehr schwer, seinen Gedankengängen zu folgen. Es ist sehr bedauerlich, dass er nicht mehr da ist, um uns zu helfen.”<br />
<br />
Sam nickte traurig. “Oh ja. Aber da wir sehr wenig Zeit haben, werden die bisher ermittelten Adressen gespeichert, und wenn es der Zeitplan zulässt und General Hammond genehmigt, angewählt. Der General schickt mich, ich soll dir sagen, dass wir in einer Stunde eine Besprechung haben.”<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Andromeda-Galaxie</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Picon, Hauptquartier der Kolonialen Flotte</span></span><br />
<br />
“Admiral Corman. Sie haben mir berichtet, dass Commander O’Hara meldete, dass die ersten FTL-Tests positiv verlaufen sind. Ebenso sind die Fertigungs- und Produktionsanlagen für Viper, Raptor, Waffen und Munition, die Werften für jeweils ein Schiff der Galactica-Klasse, der Mercury-Klasse, der Valkyrie-Klasse und der Berzerk-Klasse fertig, es kann aber immer nur jeweils ein Schiff eines Typs andocken, auch die Tyliumraffinerie, und weitere Anlagen. Wir haben also bereits die Nyx-Station größtenteils in Betrieb genommen. Nun will ich, dass Sie die Crews für die neuen Battlestar Groups 96 bis 98 zusammenstellen! Doch halten Sie sich an die Vorgaben, die Sie von mir erhalten haben! Sie haben zwei, maximal drei Monate Zeit dafür. Bis dahin sollten die Mannschaften zusammengestellt sein!”, forderte Admiral Nagala und Corman nickte bejahend und erklärte nach einer kurzen Pause: “Ich kann Ihnen die erfreuliche Nachricht übermitteln, dass ich bereits schon vor einigen Monaten angefangen habe, mir Personalakten anzusehen, und hier in dieser Mappe schon einige Vorschläge zum Besetzen der Posten gemacht habe. Außerdem sollten nach der geplanten Stilllegung der Galactica einige erfahrene Offiziere und Mechaniker zur Verfügung stehen.”<br />
Während Corman sprach schob er diese Mappe über den Tisch, Admiral Nagala zu.<br />
<br />
Der Admiral nickte zufrieden, als er sich die Akten der vorgeschlagenen Offiziere ansah: “Gute Arbeit. Ich werde es noch einmal prüfen lassen. Doch sieht alles auf den ersten Blick sehr gut aus, was Ihre Auswahl betrifft, Admiral Corman.”<br />
<br />
Zwei Monate vergingen, dann trafen die Admiräle und einige Kommandeure wieder am selben Ort zu einer Besprechung zusammen. Admiral Corman legte die vorläufigen Mannschaftslisten vor.<br />
<br />
Nagala überflog die Listen; nach einer Weile wandte er sich dann an den Commander der Nyx-Station: “Na schön, Commander O’Hara. Sie behalten, wie vorgesehen, das Kommando über die Nyx-Station.”<br />
“Danke Sir.”<br />
“Es wird aber dennoch einige Zeit dauern, bis alle Schiffe für die drei Verbände zur Verfügung stehen. Denn bisher haben wir nur, wie vorgesehen, die fünf Kampfsterne der Valkyrie-Klasse und vier Schiffe der Berzerk-Klasse für die Nyx-Station zusammen. Und außerdem fünf Kampfsterne der Valkyrie-Klasse und vier des Berzerk-Typs zur Verfügung”, warf Corman ein, und gestand damit, dass es bei der Fertigung etwas Verzögerung gibt.<br />
<br />
“Wie dem auch sei.“ Nagala trommelte mit den Fingern ungeduldig auf dem Tisch. „Regeln Sie das, Corman! Also die Kronos, ein Kampfstern der Galactica-Klasse, ist bereits fertig gestellt und wird unter dem Kommando von Commander Alexander Nash stehen. Die Kronos bildet dann mit drei Kampfsternen der Valkyrie-Klasse, sowie fünf Schiffen der Berzerk-Klasse die BSG 96. Die Heracles, ein Kampfstern der Mercury-Klasse, ist noch nicht ganz fertig gestellt, verfluchte moderne Technik“,  schimpfte er zwischendurch, „wird unter dem Kommando einer jungen Frau, Commander Diana McBride, stehen. Die Heracles wird mit zwei Kampfsternen der Valkyrie-Klasse und drei Schiffen der Berzerk-Klasse, die BSG 97 bilden“, verkündete Admiral Nagala. „Und nun fragen Sie sich sicher alle, was mit der BSG 98 ist.” Er machte eine kurze spannende Pause, bevor er fortfuhr: “Diese wird, aber dann nur im Ernstfall, von der Nyx-Station und den BSG 96 und 97 gebildet.”<br />
<br />
“Und wer wird zum Admiral dieser BSG ernannt, Sir?”, fragte ein anderer Admiral.<br />
<br />
Nagala antwortete entspannt: “Das wurde noch nicht entschieden. Diese Entscheidung steht noch aus, wird aber noch bekannt gegeben; spätestens in sechs bis neun Monaten.”<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vor 3 Jahren + 1 Monat, 1 Monat vor dem Fall der Kolonien</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Milchstraße</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC, Torraum</span></span><br />
<br />
Colonel Jack O’Neill ging wortlos die Rampe herunter und schüttelte immer wieder fassungslos den Kopf, als General Hammond ihn ansprach: “Colonel?!”<br />
<br />
“Abydos existiert nicht mehr, Sir“, fing Jack an, schüttelte aber wieder mit dem Kopf. „Wir konnten nur noch einmal das Gate anwählen, um uns zu verabschieden.”.<br />
Der General war irritiert: “Wie soll ich denn das verstehen?”<br />
Major Carter antwortete an seiner Stelle: “Allen Bewohnern von Abydos wurde von der Antikerin, die Daniel zum Aufstieg verholfen hat, ebenfalls der Aufstieg ermöglicht. Und - so wie ich es beurteilen kann - wurde alles auf eine andere Ebene der Existenz versetzt.”<br />
“Allerdings gibt es keine Spur von Daniel, denn Skaara hat ihn nach seinem Aufstieg nicht gesehen”, fuhr Jack fort.<br />
Teal’c nickte bestätigend, ebenso auch Jonas Quinn.<br />
General Hammond überlegte kurz und ordnete dann an: “Besprechungsraum!”<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vor 3 Jahren</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tag des Falls der 12. Kolonien von Kobol</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Andromeda-Galaxie</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Virgon, Helios Beta System, Cyrannus Sternsystem </span></span><br />
<br />
Der achtjährige Lucas saß gemeinsam mit 13 anderen Kindern in seiner Klasse, darunter auch seine Zwillingsschwester Tabita. Sie alle mussten heute einen Aufsatz über die Götter von Kobol schreiben. Er hasste dieses Thema und verfluchte innerlich seine Eltern, die ihn und zwei seiner Geschwister in diese Privatschule auf Virgon gesteckt hatten. Er hasste zwar die Schuluniform nicht so sehr, wie sein zwei Jahre älterer Bruder Ryan, der dieselbe Schule besuchte, aber die meisten Vorschriften gingen ihm doch oft zu weit. Hinzu kam, dass sich noch zwölf Schüler der zehnten Klasse, die sich auf eine ihrer vielen Abschlussprüfungen vorbereiteten und die ihn und seine Klasse früher oft schikaniert hatten, ebenfalls in diesem Unterrichtsraum befanden. Zum Glück war einmal der älteste Bruder von Lucas und Tabita zu Besuch in der Schule gewesen, der auf Leonis die Militärakademie seit seinem zwölften Lebensjahr besuchte.<br />
<br />
Natalie Faust, seine Klassenlehrerin, saß vor ihm auf ihrem Platz und passte auf, damit auch ja keiner betrog. Sie schaute auf die Uhr und nickte kurz, dann sah sie Lucas an, der gerade seinen Krawattenknoten gelockert hatte, und schüttelte missbilligend den Kopf. Der Junge fühlte sich ertappt, als er aufschaute und seine Lehrerin ihm geradewegs in die Augen blickte. <br />
“Entschuldigung”, meinte der Achtjährige nur, während die Frau nur mit einem Nicken andeutete, was er nun tun sollte. Lucas löste den Knoten vollkommen und erneuerte seine Krawatte ordentlich. <br />
Natalie Faust schaute sich das Resultat zufrieden an, und fragte schließlich leise: “Wo steckt eigentlich dein Bruder Ryan? Er sollte doch jetzt hier die Physikarbeit nachschreiben. Er schwänzt wohl schon wieder - stimmt’ Lucas?” Der Angesprochene senkte betreten den Kopf. <br />
Dann folgte schon die nächste Frage: “Hat er etwas gegen mich?”<br />
“Nein, nein. Miss Faust“, beeilte er sich zu sagen und gestand im Flüsterton: „Ryan legt wohl alles daran, von dieser Schule zu fliegen.” <br />
Die Lehrerin nickte bedauernd, wusste sie doch, dass Ryan – ebenso wie seine beiden Geschwister – zwar ein netter Junge, aber ansonsten das genaue Gegenteil von Tabita und Lucas war.<br />
<br />
Die Klassenlehrerin stand langsam auf. Sie ging zur Tür des Klassenzimmers, steckte leise, und von allen unbemerkt den Schlüssel hinein, und schloss ab. Dann ging sie - einmal durch den Raum laufend - wieder an ihren Platz zurück. Nun öffnete Natalie ihre Tasche; darin lagen neben Papieren, Büchern und anderen Sachen, die eine Frau benötigte, auch drei geladene 9-mm Pistolen sowie drei Ersatzmagazine. <br />
<br />
Ein grelles Licht zerriss plötzlich die Stille im Klassenzimmer. <br />
“Verflucht, was war das denn?”, murmelte einer der Zehnklässler und schaute neugierig aus dem Fenster.<br />
In der Ferne waren mehrere, schnell aufeinanderfolgende Blitze zu sehen.<br />
<br />
“Die Zeit ist um”, sagte die blonde Klassenlehrerin laut, nahm mit diesen Worten dann in jede Hand eine Pistole und fing an, auf die Schüler aus der zehnten Klasse zu schießen. <br />
Die Schüler aus der Klasse von Lucas sprangen zum Teil sofort entsetzt und schreiend auf, rannten zur Tür, um zu entkommen - doch diese war zugesperrt. Es brach ein unsäglicher Tumult aus. Schüler fingen an zu schreien und einige rannten panisch zur Tür – doch diese Zuflucht war versperrt. Andere suchten zwischen den Sitzreihen Schutz und duckten sich. Hilferufe von den verängstigten Kindern und markerschütterndes Stöhnen von den getroffenen Zehntklässern hallten durch den Raum. Lucas hatte seinen Oberkörper über den Tisch gebeugt und hielt sich mit beiden Händen die Ohren zu.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Leonis, Helios Beta System, Cyrannus Sternsystem</span></span><br />
<br />
Zur selben Zeit war die neue Militärakademie der Kolonialen Flotte von den Angriffen der Zylonen bislang noch verschont geblieben. Doch man entdeckte nun auf den DRADIS, dass sich mehrere Flugobjekte dem Gelände näherten, denn die Zylonen planten, zunächst diesen Komplex zu erobern, um ihn als Basis für ihre Operationen nutzen zu können.<br />
<br />
“Alle Kadetten zur Waffenkammer, zur Kantine – verflucht: Sammelt alles ein, was wir brauchen! Die Akademie wird evakuiert! Ich wiederhole, die Akademie wird evakuiert!”, ordnete der Commander, der die Leitung über die Einrichtung inne hatte, per Lautsprecheranlage an. Er hoffte, dass die unterirdischen Hangars von den angreifenden Zylonen nicht bemerkt wurden.<br />
“Die Banditen werden in einer Stunde hier sein”, teilte ein Offizier mit.<br />
Commander Junus nickte: “Die Leute haben 45 Minuten Zeit, dann verschwinden wir von hier! Machen Sie eine entsprechende Durchsage, Mister Iden!”<br />
“Jawohl, Sir.”<br />
<br />
Die Zeit drängte; auch ein junger Kadett beteiligte sich eifrig und packte mit einigen seiner Kameraden die Transportkisten. “Beeil Dich, John. Wir müssen hier in 10 Minuten raus sein!”<br />
“Bin gleich fertig, Paul. He, Sara halte doch bitte mal den Sack auf.”<br />
<br />
Nach neun Minuten verließen diese drei und fünf weitere Kadetten das Lager und eilten im unterirdischen Tunnel auf einen der Hangars zu, wo zwei Kampfsterne von der Valkyrie-Klasse und ein Schiff der Berzerk-Klasse vorhanden waren, die eigentlich nur als Schulungsobjekte dienen sollten, aber das Entscheidende war, dass diese einsatzbereit waren. <br />
Commander Junus verließ als einer der Letzten das Hauptgebäude, stieg mit einigen seiner Offiziere in einen wartenden Raptor und meinte: “Bei den Göttern, nun aber schnell weg hier! In fünf Minuten geht die Bombe hoch.”<br />
<br />
Beim letzten Satz drehten einige den Kopf zu Junus herum. “Verflucht noch mal”, murmelte eine Frau entsetzt.<br />
“Das ist Vorschrift, dass im Falle des Falls des Stützpunktes, alles zerstört wird”, entgegnete der Commander, während der Raptor auf einen der schon abhebenden Kampfsterne zusteuerte.<br />
<br />
Kaum war der Raptor im Landedeck, ordnete der Raptorpilot, wie vom Commander befohlen, an: “Hier Raptor CA-D132. Wir sind an Bord. Anordnung vom Commander: „Sofort den FTL-Sprung durchführen!”<br />
<br />
Die drei Schiffe der Kolonialen Flotte verschwanden in einem Überlichtblitz, und gerade als die ersten Raider und schweren Jäger der Zylonen das Gelände erreicht hatten, detonierte der von Junus aktivierte Nuklearsprengsatz und riss die Gebäude und die sich nahenden Flugobjekte in viele kleine Trümmerteile auseinander.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Milchstraße</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erde, SGC, Ebene 18</span> </span> <br />
<br />
Zur selben Zeit hatte man in einer benachbarten Galaxie ganz andere Sorgen. Die Zeit drängte, denn die Goa’uld würden wohl bald unter der Herrschaft von Anubis nach der Erde greifen.<br />
Daniel Jackson war nun seit knapp zwei Wochen wieder auf der Erde, nachdem er von den Aufgestiegenen zurück war; besser gesagt, von der Antikerin Oma Desala, die auch einen Teil seines Gedächtnisses gelöscht hatte. Doch das Gute war, dass er bereits seine erste Mission mit SG-1 erfolgreich abgeschlossen hatte. <br />
<br />
Jack betrat das Labor von Daniel. Dort traf er auf den Archäologen, Sam, Teal’c und auch auf den General, die bereits auf ihn warteten. O’Neill war immer noch etwas irritiert. Zunächst einmal konnte sich Jackson an eine Tafel der Antiker erinnern, und konnte dazu noch die Schrift ohne Probleme lesen, aber dass er sich ausgerechnet nicht mal mehr an ihn erinnern konnte, hatte den Colonel doch etwas gewurmt, wenngleich er es niemals öffentlich zugegeben hätte. <br />
‘Liegt vermutlich daran, dass er an dieser Antikeramnesie gelitten hat. Zumindest ist das jetzt vorbei’, dachte er und fragte dann in die Runde: “Also, was gibt es Neues?”<br />
<br />
“Doktor Jackson und Major Carter haben interessante Fortschritte gemacht”, begann Hammond und wandte sich dann an Sam: “Major, fangen Sie bitte an!”<br />
<br />
Major Carter holte kurz Luft, dann begann sie mit ihrem Vortrag, indem sie aufführte, dass es sich um dreizehn mögliche Stargate-Adressen handeln würde und General Hammond bat, diese zu überprüfen. Der Kommandeur des Stargate-Centers willigte ohne lange zu überlegen ein. Sam erklärte kurz, dass sie allerdings noch ein paar Berechnungen machen müsse. <br />
“Und ich werde mich an die Übersetzungen machen, um weitere Informationen über die Planeten zu bekommen, da es auf dem Planeten, wo ihr mich gefunden habt, es einige Inschriften der Antiker gab”, erklärte Daniel.<br />
<br />
Hammond nickte zustimmend: “Major Carter, Doktor Jackson, Ihnen stehen alle Ressourcen dieser Basis zur Verfügung!”<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Andromeda-Galaxie</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Virgon, Helios Beta System, Cyrannus Sternsystem</span></span> <br />
<br />
Natalie Faust ging auf die Zehnklässler zu, nachdem sie ihre Waffen nachgeladen hatte, um zu überprüfen, ob die zwölf Schüler auch wirklich tot waren. Sie stellte fest dass einige der Jugendlichen noch lebten - noch.<br />
Wenige Minuten später hatte die Zylonin Gewissheit, dass von diesen keiner mehr am Leben war - bis auf einen, der gerade auf den Lehrertisch zugekrochen kam. Sie ging langsam auf ihn zu und beobachtete mit kaltem Blick, wie er versuchte, an die eine Waffe zu gelangen, die auf dem Tisch lag. Wie eine Katze näherte sie sich langsam ihrem Opfer, das nun versuchte, abzudrücken - doch nichts außer einem leisen Klicken war dabei zu hören.<br />
Natalie lächelte boshaft: “Das Magazin in dieser Waffe ist leer geschossen, und das letzte habe ich.” Dann drückte sie ab.<br />
<br />
Lucas, der immer noch wie erstarrt an seinem Platz saß, zuckte bei dem lauten Knall zusammen und hob den Kopf. Er sah, wie sich seine Lehrerin nun ihm zuwandte. Sie zielte auf ihn, drückte aber noch nicht ab. Der Junge senkte den Kopf wieder, hielt sich mit beiden Händen die Ohren zu, und wartete nun auf den Schuss und den kurz darauf eintretenden Schmerz.<br />
<br />
Während dessen - im Orbit des Planeten und der Kolonie Virgon - hatte nun Nagala, der durch den eingetretenen Ernstfall zum Flottenadmiral geworden war, mit Mühe eine Flotte aus mehreren Kampfsternen zusammengezogen, um zu einem Gegenschlag gegen die Armada der Zylonen auszuholen. <br />
<br />
Admiral Nagala hatte selber das Kommando an Bord der Atlantia übernommen und plante nun nach den Angriffen der Zylonen, zumindest das Helios Beta System zu halten, da dies nur zwei der zwölf Kolonien beherbergte.<br />
Außer dem Kampfstern Atlantia, eines Schiffes der Mercury-Klasse, und drei weiterer dieser Klasse, waren außerdem noch zwei Kampfsterne des Galactica-Typs und zwei des Valkyrie-Typs versammelt, um den Kampf gegen die Zylonen aufzunehmen.<br />
Nachdem man einen Basisstern von der Zylonischen Flotte mit vereinter Feuerkraft zerstören und ein weiteres beschädigen konnte, schien sich das Blatt zu Gunsten der Menschen zu wenden. Doch tauchten plötzlich vier weitere Basisschiffe der Zylonen auf, kurz nachdem der Basisstern zerstört worden war.<br />
<br />
Die Atlantia selbst wurde auch wiederholt getroffen. Nagala beobachtete den DRADIS-Bildschirm über sich und bemerkte, dass von seiner kleinen  Flotte immer mehr Schiffe zerstört wurden. Zu allererst traf es die Kampfsterne des Valkyrie-Typs; die meldeten, sich nicht mehr lange halten zu können. Ein Entkommen war unmöglich geworden, da die Zylonen die FTL-Antriebe ausgeschaltet hatten.<br />
<br />
Nach einer knappen halben Stunde erbitterten Kampfes war nur noch die Atlantia übrig. Nagala ahnte nun, dass es so gut wie aus war. Voller Wut und Zorn ballte er die Hände zu Fäusten: ”Die Kolonien wurden überrannt, die Hauptstadt Caprica-City zerstört, das Hauptquartier auf Picon genauso; unsere Flotte ist so gut wie vernichtet. Wir haben den Krieg verloren. Mister Beck! Informieren Sie alle verbliebenen Raptoren. Sie sollen so viele von den jüngeren Leuten mit sich nehmen, wie sie können - ebenso Vorräte - und sich zur Nyx-Station begeben!”<br />
<br />
Sein XO nickte: “Jawohl, Sir.”<br />
“Doch es bleiben noch drei Evakuierungsraptoren hier, bis auch von der Atlantia einige die Möglichkeit hatten, zu entkommen!”<br />
<br />
Nun meldete sich sein Taktikoffizier zu Wort: “Admiral. Wir sind von acht Basisschiffen umstellt. Die Zylonen versuchen, uns zu entern. Ich befürchte, sie werden mit Hilfe eines Computervirus unsere Systeme in kurzer Zeit ausschalten.”<br />
<br />
Admiral Nagala verzog verärgert das Gesicht und wandte sich an einen Major: “Major O’Brien! Sie sorgen persönlich dafür, dass die Informationen, die wir sammeln konnten, und die nötigen Anweisungen bei Commander Samuel O’Hara, dem Kommandanten der Nyx-Station, ankommen! Und nun gehen Sie!“ Dann fügte er noch barsch hinzu: „Ihr da, Sie und Sie dort auch! Los! Macht, dass ihr hier rauskommt! Wir werden uns solange es geht zur Wehr setzen.”<br />
Die angewiesenen Offiziere eilten aus dem CIC.<br />
Commander Beck seufzte: “Lange halten wir aber nicht mehr durch.”<br />
“Ich weiß.”<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Nyx-Station, Irgendwo im Cyrannus Sternsystem</span></span><br />
<br />
Die eintreffenden Berichte sorgten für Trauer und Wut auf der Station. Eine junge Offizierin wandte sich an O’Hara: “Commander. Sir. Admiral Nagala ist soeben an Bord der Atlantia gefallen.”<br />
“Oh, ihr Götter”, stöhnte ein weiterer Offizier, während Commander O’Hara fieberhaft überlegte, was er tun sollte.<br />
<br />
“Wie lauten ihre Befehle Sir?”, fragte sein XO.<br />
“Na schön, wie ist der Status der Kronos und der Heracles? Obwohl ich mich schon ernsthaft frage, was wir mit den Kampfsternen, die wir noch haben, gegen eine solche Übermacht von dieser Größe ausrichten sollen?”, grübelte Samuel O’Hara.<br />
<br />
Nun meldete sich sein Kommunikationsoffizier zu Wort: “Bericht von der Heracles - sie wird noch betankt. Die Kronos ist einsatzbereit, genauso wie drei Kampfsterne der Valkyrie-Klasse.”<br />
“Das reicht nicht”, brummte Commander O’Hara unwirsch.<br />
“DRADIS Kontakt! … Glück gehabt Sir, es sind zwölf koloniale Raptoren und zwei Kampfsterne der Valkyrie-Klasse sowie ein Hilfsschiff der Berzerk-Klasse”, meldete sein Taktikoffizier mit leichter Verzögerung.<br />
“Sie sollen sich identifizieren!”, ordnete der XO an.<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Virgon, Helios Beta System, Cyrannus Sternsystem</span></span><br />
<br />
Die zylonische Agentin senkte ihre Waffe. Der Junge hob verwundert den Kopf und blickte der Frau in die Augen. Natalie schaute ihn an, hob wieder die Waffe hoch und zielte. Doch nach wenigen Sekunden senkte sie erneut die Pistole.  <br />
‘Was ist nur los? Wieso kann ich es nicht? Liegt es vielleicht daran, dass ich diese Kinder seit rund zwei Jahren jeden Tag vor mir habe’, dachte sie verwundert, hob wieder die Waffe und zielte nun langsam auf die anderen Kinder, die völlig verschreckt und ängstlich auf ihre Lehrerin blickten.<br />
Sie schüttelte mit dem Kopf. Nein - sie konnte es einfach nicht, und dachte: ‘Gott kann doch nicht wollen, dass ich Kinder umbringe, und diese haben mir nichts getan. Schön, viele Eltern dieser Kinder sind beim Militär, aber ist es ein Grund, sie auszulöschen?’<br />
<br />
Wieder sah sie Lukas an, der immer noch still an seinem Platz saß. Natalie blickte ihm in die Augen - der Junge hatte Angst, das konnte sie sehen, genauso wie die anderen Kinder in diesem Raum.<br />
<br />
Die blonde Zylonin senkte ihren Arm und traf schließlich eine Entscheidung, für die sie womöglich von den anderen hart bestraft werden würde. Natalie ging zur Tür, holte den Schlüssel hervor und schloss sie auf, öffnete sie und ging wieder an ihren Platz zurück. Die Kinder schauten ihre Lehrerin verwundert an. “Los! Packt eure Sachen und verschwindet!”, forderte sie ihre Schüler auf. Dann setzte sie sich auf ihren Stuhl und zog ein Blatt aus ihrer Tasche heraus. Dabei beobachtete sie aus den Augenwinkeln das Verhalten der Kinder, die nun schleunigst ihre Schulsachen packten. Dabei war es fast unvermeidlich, keinen Blick auf die blutüberströmten Leichen zu werfen. Ein verzweifeltes Schluchzen stieg vielen in der Kehle hoch und sie verließen fluchtartig den Raum.<br />
<br />
Bis auf Tabita, die Schwester von Lucas, waren die anderen Kinder bereits weg. Bevor die beiden hinausstürzen konnten, packte Natalie Lucas am Arm und schaute ihn noch einmal eindringlich und mit traurigen Augen an. Unbemerkt steckte sie dem Jungen eine Notiz zu.<br />
<br />
“Los, verschwindet endlich!”, forderte sie die zwei auf, die ihr noch einen letzten entsetzten Blick zuwarfen, und dann aus dem Klassenzimmer rannten, um Hilfe zu suchen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[STARSEEK 01 – wenn eine Expedition eine Welt erreicht, deren Geschichte sie nicht ken]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=554</link>
			<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 10:03:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=177">RolandSciFi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=554</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
ich hoffe, das passt hier in den Multimedia-Bereich.<br />
Ich entwickle seit einiger Zeit ein eigenes Science-Fiction-Universum namens <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FARBLOOD</span>.<br />
Ein Gedanke, der mich dabei besonders beschäftigt, ist etwas, das ich an Science Fiction mit fremden Welten immer spannend fand:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Menschen kommen an einem unbekannten Ort an – aber dieser Ort beginnt seine Geschichte natürlich nicht erst mit ihrer Ankunft.</span><br />
Die Welt war vorher schon da.<br />
Vielleicht gab es dort Leben.<br />
Vielleicht eine Zivilisation.<br />
Vielleicht Ereignisse, deren Spuren noch sichtbar sind, deren Bedeutung die Neuankömmlinge aber zunächst überhaupt nicht verstehen können.<br />
Genau darum geht es unter anderem bei <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">STARSEEK 01</span>.<br />
Die Besatzung des Expeditionsschiffs ASCENT erreicht eine fremde lebende Welt namens Candidate 01. Am Anfang kennt sie weder die biologischen Regeln dieser Welt noch ihre Geschichte oder die Bedeutung dessen, was sie dort später entdeckt.<br />
Für einen knapp fünfminütigen Proof of Concept habe ich einen späteren Moment aus dieser Geschichte filmisch umgesetzt:<br />
die letzte Phase der Landung,<br />
das vollständige Aufsetzen des Shuttles,<br />
die Öffnung der Heckrampe<br />
und den ersten menschlichen Schritt auf die fremde Oberfläche.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">[Video wegen KI entfernt - Redlum]</span></span><br />
<br />
Zur Transparenz: Bei der visuellen Produktion kommen generative Bild- und Videowerkzeuge zum Einsatz. Geschichte, Figuren, Worldbuilding, Szenenplanung, Kameralogik, Auswahl, Schnitt, Sounddesign und die gesamte filmische Zusammenstellung entstehen unter meiner Regie.<br />
Mich würde gerade von Science-Fiction-Fans interessieren:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was ist für euch spannender – die Entdeckung einer völlig unbekannten Welt oder der Moment, in dem langsam klar wird, dass dort bereits lange vor den Protagonisten etwas passiert ist?</span><br />
Und wie viel sollte eine Geschichte davon am Anfang erklären, bevor das Unbekannte seine Wirkung verliert?<br />
Viele Grüße<br />
Roland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
ich hoffe, das passt hier in den Multimedia-Bereich.<br />
Ich entwickle seit einiger Zeit ein eigenes Science-Fiction-Universum namens <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FARBLOOD</span>.<br />
Ein Gedanke, der mich dabei besonders beschäftigt, ist etwas, das ich an Science Fiction mit fremden Welten immer spannend fand:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Menschen kommen an einem unbekannten Ort an – aber dieser Ort beginnt seine Geschichte natürlich nicht erst mit ihrer Ankunft.</span><br />
Die Welt war vorher schon da.<br />
Vielleicht gab es dort Leben.<br />
Vielleicht eine Zivilisation.<br />
Vielleicht Ereignisse, deren Spuren noch sichtbar sind, deren Bedeutung die Neuankömmlinge aber zunächst überhaupt nicht verstehen können.<br />
Genau darum geht es unter anderem bei <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">STARSEEK 01</span>.<br />
Die Besatzung des Expeditionsschiffs ASCENT erreicht eine fremde lebende Welt namens Candidate 01. Am Anfang kennt sie weder die biologischen Regeln dieser Welt noch ihre Geschichte oder die Bedeutung dessen, was sie dort später entdeckt.<br />
Für einen knapp fünfminütigen Proof of Concept habe ich einen späteren Moment aus dieser Geschichte filmisch umgesetzt:<br />
die letzte Phase der Landung,<br />
das vollständige Aufsetzen des Shuttles,<br />
die Öffnung der Heckrampe<br />
und den ersten menschlichen Schritt auf die fremde Oberfläche.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">[Video wegen KI entfernt - Redlum]</span></span><br />
<br />
Zur Transparenz: Bei der visuellen Produktion kommen generative Bild- und Videowerkzeuge zum Einsatz. Geschichte, Figuren, Worldbuilding, Szenenplanung, Kameralogik, Auswahl, Schnitt, Sounddesign und die gesamte filmische Zusammenstellung entstehen unter meiner Regie.<br />
Mich würde gerade von Science-Fiction-Fans interessieren:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was ist für euch spannender – die Entdeckung einer völlig unbekannten Welt oder der Moment, in dem langsam klar wird, dass dort bereits lange vor den Protagonisten etwas passiert ist?</span><br />
Und wie viel sollte eine Geschichte davon am Anfang erklären, bevor das Unbekannte seine Wirkung verliert?<br />
Viele Grüße<br />
Roland]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Was schaut oder macht ihr gerade?]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=553</link>
			<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 20:20:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=9">John's Chaya</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=553</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Titel des Thread ist selbstredend. Ich hoffe, er macht euch Spaß, gab es auch in den vorherigen Foren. Obwohl hier zwei Threads in einem zusammengefasst wurden, wenn ich mich richtig erinnere.  <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /></span><br />
<br />
<br />
Ich fang dann mal an.  <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /><br />
Ich schaue gerade RTL und höre viel super Musik, liege auf der Couch und der Ventilator läuft.  <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/cool.png" alt="Cool" title="Cool" class="smilie smilie_3" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Titel des Thread ist selbstredend. Ich hoffe, er macht euch Spaß, gab es auch in den vorherigen Foren. Obwohl hier zwei Threads in einem zusammengefasst wurden, wenn ich mich richtig erinnere.  <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /></span><br />
<br />
<br />
Ich fang dann mal an.  <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /><br />
Ich schaue gerade RTL und höre viel super Musik, liege auf der Couch und der Ventilator läuft.  <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/cool.png" alt="Cool" title="Cool" class="smilie smilie_3" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aleryos – Weltraumstrategie mit Stargate-Inspiration]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=552</link>
			<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 09:21:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=173">GeeKoS-Aleryos</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=552</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
für alle, die Stargate und klassische Browser-Strategiespiele mögen, möchte ich euch Aleryos vorstellen. Ich habe das Spiel entwickelt und mich dabei deutlich vom Stargate-Universum sowie von älteren Spielen wie Stargate Univers, Stargate Adventure, World of Stargate und OGame inspirieren lassen.<br />
<br />
In Aleryos führt jeder Spieler sein eigenes Imperium. Ihr baut eure Wirtschaft aus, erforscht neue Technologien, erkundet die Galaxien und kämpft um neue Welten. Die Inspiration durch Stargate spürt man besonders bei den Säulen. Über dieses uralte Netzwerk entsendet ihr Armeen zu entfernten Planeten, erkundet und kolonisiert neue Welten und führt neben den Weltraumschlachten auch echte Bodenkriege.<br />
<br />
Auch die Raumflotten funktionieren anders als in vielen klassischen Browsergames. Ihr entwerft und personalisiert eure eigenen Schiffsmodelle. Dadurch kann jeder Spieler einzigartige Flottenzusammenstellungen aufbauen, die zur eigenen Strategie passen. Wer möchte, kann sich bei Form und Rolle seiner Modelle natürlich auch an Raumschiffen orientieren, die er aus Science-Fiction-Universen liebt.<br />
<br />
Dazu kommen Allianzen mit eigenen Technologien und Boni, gemeinsame Angriffe, PvP- und PvE-Ereignisse, Fraktionen, Artefakte, Spionage, Bergbau und regelmäßige Wettbewerbe. Neue Spieler erhalten einen Aufholbonus, damit sie auch in einem bereits laufenden Universum schnell Anschluss finden.<br />
<br />
Aleryos besitzt ein eigenes Universum und eine eigene Geschichte. Es ist kostenlos direkt im Browser spielbar und in mehr als 20 Sprachen verfügbar.<br />
<br />
Falls ihr Lust habt, einmal hineinzuschauen:<br />
<a href="https://aleryos.com" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://aleryos.com</a><br />
<br />
Ich freue mich über euer Feedback, besonders von denjenigen, die damals schon Stargate Univers, Stargate Adventure oder World of Stargate gespielt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
für alle, die Stargate und klassische Browser-Strategiespiele mögen, möchte ich euch Aleryos vorstellen. Ich habe das Spiel entwickelt und mich dabei deutlich vom Stargate-Universum sowie von älteren Spielen wie Stargate Univers, Stargate Adventure, World of Stargate und OGame inspirieren lassen.<br />
<br />
In Aleryos führt jeder Spieler sein eigenes Imperium. Ihr baut eure Wirtschaft aus, erforscht neue Technologien, erkundet die Galaxien und kämpft um neue Welten. Die Inspiration durch Stargate spürt man besonders bei den Säulen. Über dieses uralte Netzwerk entsendet ihr Armeen zu entfernten Planeten, erkundet und kolonisiert neue Welten und führt neben den Weltraumschlachten auch echte Bodenkriege.<br />
<br />
Auch die Raumflotten funktionieren anders als in vielen klassischen Browsergames. Ihr entwerft und personalisiert eure eigenen Schiffsmodelle. Dadurch kann jeder Spieler einzigartige Flottenzusammenstellungen aufbauen, die zur eigenen Strategie passen. Wer möchte, kann sich bei Form und Rolle seiner Modelle natürlich auch an Raumschiffen orientieren, die er aus Science-Fiction-Universen liebt.<br />
<br />
Dazu kommen Allianzen mit eigenen Technologien und Boni, gemeinsame Angriffe, PvP- und PvE-Ereignisse, Fraktionen, Artefakte, Spionage, Bergbau und regelmäßige Wettbewerbe. Neue Spieler erhalten einen Aufholbonus, damit sie auch in einem bereits laufenden Universum schnell Anschluss finden.<br />
<br />
Aleryos besitzt ein eigenes Universum und eine eigene Geschichte. Es ist kostenlos direkt im Browser spielbar und in mehr als 20 Sprachen verfügbar.<br />
<br />
Falls ihr Lust habt, einmal hineinzuschauen:<br />
<a href="https://aleryos.com" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://aleryos.com</a><br />
<br />
Ich freue mich über euer Feedback, besonders von denjenigen, die damals schon Stargate Univers, Stargate Adventure oder World of Stargate gespielt haben.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Stargate Atlantis - Die komplette Serie auf Blu-ray ab 23. Juli 2026!]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=551</link>
			<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 19:40:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=21">electrojack</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=551</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stargate Atlantis</span> erscheint ab <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">23. Juli 2026</span> auf 20 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Blu-ray</span>-Discs!<br />
<br />
<img src="https://shop.plaionpictures.com/media/3c/57/14/1784212244/StargateAtlantis_Beautyshot.webp?ts=1784212244" loading="lazy"  alt="[Bild: StargateAtlantis_Beautyshot.webp?ts=1784212244]" class="mycode_img" /> <br />
<br />
Bestellbar für 99,99 € im Plaion Pictures Shop:<br />
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<br />
Die Ankündigung als Video gibt es hier:<br />
(bei 34:43 Min.)<br />
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			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stargate Atlantis</span> erscheint ab <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">23. Juli 2026</span> auf 20 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Blu-ray</span>-Discs!<br />
<br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Stargate: Battlestar Galactica]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=550</link>
			<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 19:53:57 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=10">Jonathan J. O´Neill</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=550</guid>
			<description><![CDATA[Hallo, ihr Lieben. Nachdem ich schon dem aktuellen FF-Projekt: ODYSSEE einen Neustart ermöglicht habe, habe ich mir gedacht, nun auch schon einer bereits von mir abgeschlossenen FF-Serie: STARGATE: BATTLESTAR GALACTICA, auch hier im neuen Forum ein neues Heim zu geben <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/angel.png" alt="Angel" title="Angel" class="smilie smilie_10" /><br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"> Stargate: Battlestar Galactica</span></span></div>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Titel: Stargate: Battlestar Galactica</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Autor: Jonathan J. O´Neill</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rating: FSK 14</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crossover: aus den Serien BSG/SG1/SGA mit den bekannten Charakteren</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pairings: die aus den Serien</span><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Anmerkungen:</span><br />
1. Alle Rechte von Stargate SG-1 und Atlantis sind Eigentum von MGM, und alle Rechte von Battlestar Galactica sind Eigentum von Universal.<br />
2. Ich schreibe diese FF nur zum Spaß und an der Freude, nicht um damit Geld zu verdienen.<br />
3. Die Geschehnisse verlaufen anders als in den Serien: Sie knüpfen aber bei BSG am Ende der Folge “Maelstrom” an; bei SG-1 nach der 8. Staffel und bei Atlantis nach der 1. Staffel. Daher wird einigen Lesern dieser FF, die  BSG kennen, der Anfang des ersten Kapitels zum Teil bekannt vorkommen.<br />
4. Die Geschehnisse schildern die Erlebnisse von Kara “Starbuck” Thrace, die hier in der Version wirklich auf der Erde (von uns) landet, und mit Hilfe der Menschen von der Erde zu ihrer Flotte zurück findet, dies wäre 1. Season, in der 2. Season, dann die Reise der Kolonialen Flotte mit Hilfe von Jack O´Neill zur Erde. <br />
<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Stargate: Battlestar Galactica - Season 1</span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">1.01. Licht und Dunkel</span></span></div>
<br />
Milchstraße<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">SGC, Erde</span><br />
<br />
Die Daedalus hatte die Erde, mit dem ZPM an Bord vor 9 Tagen verlassen und war nach Atlantis aufgebrochen. General O´Neill wartete seitdem gespannt und voller Ungeduld auf Neuigkeiten aus der Pegasus-Galaxie. Die Wraith hatten Atlantis angegriffen, und Doktor Weir hatte eine Nachricht geschickt, worauf Jack O´Neill sofort reagierte. Er hatte Ausrüstung und Personal angefordert, um Elizabeth Weir zu helfen. Diese Truppe Marines von  Colonel Everett angeführt, wurde durch das Stargate nach Atlantis gesandt, um eine Verteidigung aufzubauen bis die Daedalus unter dem Kommando von Colonel Caldwell eintrifft. Jack hätte sehr gerne noch mehr Unterstützung geschickt, doch waren weitere Schiffe der Daedalus-Klasse zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig, und mehr Soldaten wurden ihm nicht bewilligt. Diese Unterstützung musste daher vorerst reichen.<br />
<br />
“Unplanmäßige Aktivierung von Außen”, meldete Lieutenant Simmons aufgeregt. Nun eilte General O´Neill von seinem Büro über die Treppe runter in den Kontrollraum.<br />
“Hoffentlich ist es Atlantis, und erfreuliche Nachrichten. Ich will endlich angeln”, murmelte der General, als er ankam. “Empfangen wir einen Transmitter - Code?”, fragte er den Lieutenant.<br />
“Ja, Sir. Es ist der persönliche ID-Code von Doktor Weir. Und ich empfange eine Mitteilung aus Atlantis”, bestätigte Simmons.<br />
“Danke Lieutenant”, sagte O´Neill, nahm das Funkgerät und sprach: “Atlantis hier ist General O´Neill vom Stargate-Center. Ich würde gerne mit Doktor Weir sprechen!”<br />
“Ich höre General O´Neill. Ich kann ihnen gar nicht sagen, wie froh ich bin ihre Stimme zu hören. Danke für ihre Unterstützung, die sie uns geschickt haben”, hörte er über die Lautsprecher die erleichterte Stimme von Elizabeth Weir.<br />
“Wie geht es Ihnen allen, da drüben in der Pegasus?”, fragte O´Neill.<br />
“Den Umständen entsprechend, General. Es gab Verluste, doch nun sind wir mit Hilfe einer Idee der Doktoren McKay und Zelenka in Sicherheit. Die Stadt Atlantis befindet sich unter unserer Kontrolle, alle Wraith konnten beseitigt werden, die in die Stadt eingedrungen sind. Alles Weitere steht in den Bericht, den Sie empfangen haben.”<br />
“Lieutenant?”<br />
“Ist bestätigt, Sir.”<br />
“Ja, ist angekommen”, bestätigte O´Neill den Empfang.<br />
“Ich würde gerne die stabilisierten Verwundeten und Verletzten durch das Gate zur Erde schicken, wo das Stargate nun einmal aktiviert ist”, bat Elizabeth.<br />
“Okay, die Tür ist offen. Schicken Sie die Leute durch, sie werden bereits erwartet”, antwortete der General auf die Bitte, der Leiterin der Atlantisexpedition.<br />
<br />
Das Sanitätsteam und die Krankenstation wurden indes von Lieutenant Simmons informiert, so konnten die Verwundeten und Verletzten schnell versorgt werden, die nun nach und nach im Torraum eintrafen, darunter auch Colonel Everett, der eine Wraithattacke überlebt hatte.<br />
<br />
Nachdem alle durch waren, wurde die Verbindung beendet. Jetzt begab sich O´Neill wieder in sein Büro, und erstattete per Telefon Hammond Bericht.<br />
Später rief  Lieutenant General George Hammond zurück, und erklärte dass das IOA entschieden hat, das Doktor Weir und ihr Führungsstab von Atlantis herkommen soll, um dem IOA persönlich Bericht zu erstatten, da derzeit keine direkte Bedrohung mehr für Atlantis bestünde.<br />
<br />
Am nächsten Tag, spät am Abend, trafen die betreffenden Personen durch das Stargate im SGC ein. Dort wurden sie allerdings von General Landry, dem neuen Leiter des SGC empfangen und begrüßt, da Jack nun endlich seinen Urlaub antreten konnte.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Irgendwo in der Andromeda-Galaxie</span><br />
<br />
Zur gleichen Zeit, völlig woanders im Universum in einer anderen Galaxie, im Sturm eines Gasplaneten. Nun kam Captain Thrace in ihrer Viper langsam wieder zu Bewusstsein, während sie weiter auf den Planeten stürzte. <br />
Sie hatte gerade eine Art Vision oder Nahtoderfahrung mit Erlebnissen aus ihrer eigenen Vergangenheit, wo ihre Mutter, Leoben Conoy und auch sie selbst vorkam.<br />
Nun erkannte sie, wieder zurück in der Wirklichkeit, den zylonischen Jäger vor sich. Der wieder aus den Wolken auftauchte, und auch weiter in die Tiefe flog. Kara überlegte, ob sie nicht besser den Hebel für den Schleudersitz betätigen sollte, und sich somit zu retten. Doch sie zögerte in der Bewegung, was in einer solchen Situation selbst für sie ungewöhnlich war.<br />
Major Lee Adama, der in einiger Entfernung hinter ihr her flog, wiederholte immer wieder: “Starbuck kehr um. Lass ihn fliegen. Kara. Komm zurück. Bitte Starbuck.”<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Galactica, CIC</span><br />
<br />
An Bord des Kampfsterns Galactica im CIC, beobachteten alle, darunter Admiral Adama das Geschehen, was sich draußen in der Atmosphäre des Planeten abspielte.<br />
Je tiefer beide Viper flogen, desto geringer wurden die Chancen für eine Rückkehr der zwei Viperpiloten.<br />
“Komm schon, Kleine, komm zurück”, flüsterte Adama.<br />
“Mister Gaeta. Wie lange haben die beiden noch? Und ab wann wird eine Rückkehr nicht mehr möglich sein?”, fragte William Adama.<br />
“Bei der Geschwindigkeit der beiden in etwa 5-10 Minuten, dann wird die Anziehungskraft des Planeten die Viper irgendwann zerdrücken. Und bis zu dieser Linie können beide es noch zurückschaffen”, erklärte der Techniker der Galactica, dem Admiral und dem XO Colonel Tigh, an einem Monitor die Situation.<br />
“Auch wird die Kommunikation immer schwieriger, die Interferenzen des Planeten stören die Überwachung jetzt schon massiv”, ergänzte Petty Officer Dualla.<br />
Der Admiral griff zum Funkgerät und sagte beunruhigt: “ Apollo ihr müsst euch beeilen, ihr habt nur noch 5 Minuten bis ihr die rote Linie überschreitet, Apollo!”<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Planet</span><br />
<br />
“Verstanden Galactica”, bestätigte Lee Adama.<br />
Doch dann sagte Kara unvermittelt:” Ich habe jetzt keine Angst mehr, Lee.”<br />
“Was? Kara das ist Wahnsinn, komm zurück! Bitte. Lass den Zylonenjäger doch weiterfliegen, ich sehe ihn jetzt auch. Ich bin fast bei Dir, und dann fliegen wir zusammen heim”, flehte Major Adama.<br />
“Wir sehen uns auf der anderen Seite”, entgegnete Starbuck mit ruhiger Stimme.<br />
Worauf der arme Lee nochmals verzweifelt, mit sanfter und ruhiger Stimme, versuchte sie zur Umkehr zu bewegen.<br />
Doch Starbuck sagte nur leise flüsternd, gerade so das Apollo es verstehen konnte:    ”Lass mich einfach gehen. Ist schon okay. Sie warten auf mich. Lass mich einfach gehen.” <br />
Kara sah nun, ein immer heller werdendes weißes Licht in ihrem Cockpit, und wurde davon geblendet. Die Viper von Captain Thrace begann langsam zu zerbrechen, bevor sie mit einem Knall und in einem hellen Licht vom DRADIS-Monitor von Lee’ Viper verschwand. Zu seinem großen Entsetzen entdeckte und erkannte Lee keinen Schleudersitz oder Rettungsschirm. <br />
Admiral Adama meldete sich per Funk bei ihm, und befahl mehrmals:” Apollo abbrechen, abbrechen! Du bist zu beinahe zu tief hochziehen und Höhe gewinnen!”<br />
Doch Lee Adama hatte schlechte Nachrichten für die Galactica, als er sich meldete:<br />
“Galactica, hier ist Apollo. Starbuck’ Viper ist weg.”<br />
“Wir schicken sofort ein Rettungsteam da raus”, antwortete der Admiral per Funk.<br />
“Nein. Es ist zwecklos - kein Schleudersitz und auch kein Rettungsschirm. Sie ist weg. Wir haben sie verloren”, entgegnete Major Adama mit trauriger Stimme und Tränen in den Augen, und flog dann zurück in Richtung Galactica.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Galactica</span><br />
<br />
Im CIC der Galactica herrschte nun erschüttertes Schweigen, als die Nachricht über den Verlust aus den Lautsprechern kam. Besonders betroffen zeigten sich Adama, Tigh, Dualla und Gaeta.<br />
<br />
Einige Zeit darauf ist Admiral Adama kurz davor, in seinem Quartier, das Segelschiffmodell fertig zu stellen. Zum Abschluss bringt er die Aurora an den Bug des Schiffes an. Doch kaum hatte er dies getan, packt er das Schiff und zerstört das Modell und sinkt weinend zu Boden, von Trauer und der Wut überwältigt durch den Verlust von Kara.<br />
<br />
Lee befand sich derweil auf den Weg in die Hallway of Memories auch als Erinnerungsgang bekannt, der mit Fotos von Vermissten und Verstorbenen an den Wänden bedeckt war. An einigen Stellen hatte Besucher Kerzen aufgestellt und entzündet. Apollo war hier, um sein Versprechen gegenüber Starbuck einzulösen, und ihr Foto neben das von Kat zu heften. Er erreichte sein Ziel und zog das Bild aus der Tasche, und befestigte es mit einer Nadel.<br />
“Wir sehen uns Kara”, sagte Lee leise bevor er weiterging.<br />
<br />
<br />
Milchstraße<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Minnesota, USA, Erde</span><br />
<br />
General O´Neill verließ den Highway und auch die asphaltierten Straßen. Er kam seinem Ziel, seiner Ferienhütte mit dem See näher. Durch die Bäume konnte er bereits zeitweise das Gebäude erkennen, und sah sich bereits entspannt im Stuhl sitzend, die Angel in der einen Hand und ein kühles Blondes in der anderen Hand.<br />
“Ja, das werden einige angenehme Wochen - bevor ich ins Pentagon muss”, murmelte O´Neill vor sich hin.<br />
Als er noch knappe 50 Meter von seinen Ziel entfernt war, bemerkte er ein helles weißes Licht genau bei seinem Ziel - gut nur das Jack O´Neill eine gute Sonnenbrille trug, und von den Bäumen geschützt wurde. Nun folgte ein Geräusch, das sich anhörte wie der Knall einer Explosion. Der General stoppte kurz seinen Geländewagen, und fuhr zügig weiter. An seinem Ziel angelangte, lagen vor ihm lauter Wrackteile vor dem See und seinem Feriendomizil.<br />
“Das kann doch nicht wahr sein, müssen die Testflüge über Minnesota machen”, brummte er, stieg aus und sah sich genauer um - alle Fenster sind zu Bruch gegangen.<br />
“Na das wird teuer”, sagte er wütend, als er sich den Gesamtschaden vorstellte und entdeckte im See eine Gestalt treiben. O´Neill sprintete zu dem See und auf den kleinen Steg, wo sein Boot befestigt war, welches ebenfalls Beschädigungen aufwies.<br />
Nun hechtete er ins Wasser und schwamm zu der Person, die der Pilot sein musste und gerade im Begriff war unterzugehen. Jack kam gerade noch rechtzeitig an, er griff zu und umklammerte die offenbar bewusstlose und auch gar verletzte Person mit einem Arm und ruderte mit dem anderen und den Beinen strampelnd, um wieder an das Ufer zu schwimmen. <br />
´Man wäre ich gerne ein paar Jahrzehnte jünger´, dachte er.<br />
Am Ufer angekommen zog er seinen “Fang”, keuchend und hustend, aus dem Wasser aufs Trockene - zum Glück war gerade Sommer.<br />
´Das war es wohl mit dem Angelurlaub´, dachte er, und betrachtete die gerettete Person aufmerksam. Die Uniform war ihm vollkommen unbekannt. Jack hob sein Handy auf und überlegte kurz, dann wählte er die direkte Nummer von Lieutenant General George Hammond, den Leiter der Homeworld Security im Pentagon, Washington D.C.<br />
“Großartig besetzt. Na schön, dann schauen wir mal, wer oder was du wirklich bist”, sagte er hustend und legte das Handy beiseite. <br />
Er musterte noch einmal aufmerksam die Person, die vor ihm lag. Er bemerkte, dass der Helm den gesamten Kopf umschloss und nahm ihn nachdem er den Mechanismus gefunden hatte vorsichtig ab. Es handelte sich um eine junge blonde Frau, stellte er fest und stellte den Helm vorsichtig auf dem Boden ab. Nun wandte er die Erste Hilfe Maßnahmen an: Puls und Atmung - beides war vorhanden stellte er beruhigt fest. Danach stand er auf und holte zwei Decken aus der Ferienhütte. Zurückkommend murmelte er leise:” Also von hier bist Du nicht, soviel steht fest.” Nun kniete er sich neben ihren Kopf  hin, um die eine der beiden Decken vorsichtig unterzulegen. Auch untersuchte er die beiden Patches an den beiden Oberarmen genauer, beim rechten las er in roten Großbuchstaben das Wort “VIPER” und die Zeichnung eines Fluggeräts, welches einem Kampfjet ähnlich war. “Mit so was warst Du wohl unterwegs”, brummte er vor sich hin, und wandte sich dem linken Oberarmpatch zu, wo er die Schriftzüge “Battlestar Galactica” oberhalb eines flammenartigen Zeichens und darunter “BSG 75” in goldfarbenen Buchstaben entzifferte.<br />
“Okay, definitiv nicht von hier”, sagte Jack O´Neill und verzog das Gesicht zu einer Grimasse. Nun nahm er die Waffe aus dem Holster, die er neugierig und interessiert untersuchte und begutachtete, bevor er diese neben dem Helm ablegte.<br />
“Nicht missverstehen, sicher ist sicher”, flüsterte er, während er sie mit der zweiten Decke zudeckte.<br />
<br />
Zum zweiten Male wählte er nun die Nummer von Hammond’ Büro.<br />
“So was, immer noch oder schon wieder besetzt. Dann rufe ich eben Hank im  Stargate-Center an”, brummte er genervt, und gab die Nummer ein.<br />
´Ah, es klingelt. Und es ist nicht besetzt´, dachte Jack zufrieden.<br />
“General Landry”, meldete sich eine entspannte und ruhige Stimme am anderen Ende.<br />
“Hallo Hank, hier ist Jack. Ich bin in Minnesota bei meiner Ferienhütte und … hatte eine nette Begegnung der dritten Art.”<br />
“Was ist denn passiert?”, fragte Landry, und griff zum Notizblock und einen Kugelschreiber.<br />
Nun begann O´Neill zu berichten, was in der letzten halben Stunde geschah:” Nun ja, ich bräuchte Unterstützung. Hier liegt ein Haufen Wrackteile herum die geborgen werden müssten. Auch benötige ein Sanitätsteam für, wegen der jungen Frau, die immer noch bewusstlos ist und meines Wissens nicht von unserer kleinen Welt stammt.”<br />
“Ich informiere die Prometheus. Colonel Pendergast soll sich darum kümmern, seine Leute sollen das Areal sichern und alles bergen. Die junge Lady beamen wir über die Prometheus auf die Krankenstation im SGC”, sagte General Landry.<br />
“Gut, ich halte hier solange die Stellung”, willigte O´Neill den Vorschlag, und beendete die Verbindung. Einige Minuten später informierte Jack auch General Hammond über die kürzlichen Ereignisse, und wie er mit Landry verblieben ist.<br />
“Das könnte eine sehr wichtige Entdeckung sein. Gute Arbeit, Jack”, sagte George Hammond.<br />
“Danke”, sagte O´Neill schnell, bevor Hammond aufgelegt hatte.<br />
<br />
Es trafen mit Hilfe der Beamtechnologie der Prometheus, die ersten Einsatzkräfte ein, die von Colonel Pendergast dafür abkommandiert worden waren. Diese sicherten das Gelände ab und sammelten die verstreuten Wrackteile ein, die mit einem Sender ausgerüstet auf die Prometheus gebeamt wurden.<br />
Die, von Jack O´Neill, aus dem Wasser gerettete Pilotin wurde auf die Krankenstation des SGC gebeamt, um sie medizinisch zu versorgen.<br />
<br />
<br />
Andromeda-Galaxie<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Galactica, Backbord-Hangardeck</span><br />
<br />
Auf dem Hangardeck der Backbord-Seite der Galactica begann eine Trauerfeier für Captain Kara “Starbuck” Thrace, hier hielten Admiral Adama, Präsidentin Roslin, Major Adama und sogar Colonel Tigh eine Ansprache, um ihre Leistungen für die Koloniale Flotte und die Kolonien zu würdigen und sie zu ehren.<br />
In einer Startröhre befand sich ein leerer Sarg, der mit einer Flagge der 12. Kolonien von Kobol und einer Flagge der Galactica bedeckt war. Und William Adama schritt an diesen heran, und legte symbolisch die Abzeichen eines Viperpiloten und die des Captains darauf. Als er sich danach wieder aufgerichtete hatte, rief er: ”Achtung!”- und salutierte dabei, genauso wie alle weiteren anwesenden Militärangehörigen. Kurz nachdem er die Startröhre für die Viper verlassen hatte, nickte er in die Richtung des Kontrollraumes. Ein Priester sprach nun noch einige Worte, bevor die Luftschleuse geöffnet wurde und der Sarg durch den Druckausgleich ins All katapultiert wurde.<br />
<br />
“Ich kann es einfach nicht glauben, das Kara nicht mehr unter uns ist”, sagte Sam Anders, der mit ihr verheiratet war, leise zu Lee.<br />
“Ich weiß”, raunte Lee leise zustimmend.<br />
“Wegtreten!”, ordnete der Admiral an, und das Deck wurde wieder geräumt.<br />
<br />
<br />
Milchstraße<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Minnesota, USA, Erde</span><br />
<br />
General O´Neill hatte die Leitung des Einsatzes übernommen, der nun vor seinen Augen sich dem Ende zuneigte.<br />
“Wir haben alles abgesucht, geborgen und gesichert, Sir. Die letzten Wrackteile sind gefunden und zum Beamen bereit”, berichtete Lieutenant Springfield.<br />
“Danke Lieutenant. Colonel Pendergast beamen Sie die restlichen Teile hoch! Wir sind hier unten fertig - mit aufräumen”, sagte O´Neill ins Funkgerät.<br />
“Verstanden General O´Neill. Ich beame dann die Wrackteile und die gesammelten Berichte in das SGC auf Ebene 17”, bestätigte Pendergast, den Erhalt seiner Anweisungen.<br />
“Ja. Danke für ihre Hilfe Colonel. Danke Leute das war’s wir sind fertig. Ihr könnt zurück aufs Schiff”, erklärte Jack den Soldaten und Wissenschaftlern, die an der Bergung beteiligt waren.<br />
Nachdem alles an Trümmern und Personal hochgebeamt worden war, schlenderte O´Neill zu seinen Geländewagen.<br />
“Wieder einmal nichts mit dem Angeln geworden”, seufzte er, stieg ein und fuhr los.<br />
<br />
Nach einer kleinen Odyssee, mit beamen und fahren kam er schließlich wieder im SGC an.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Krankenstation, SGC, Erde</span><br />
<br />
“Willkommen, General O´Neill”, sagte Doktor Lam, als Jack die Krankenstation betrat, da er nach der Pilotin sehen und Neuigkeiten erfahren wollte.<br />
“Guten Morgen, Doktor Lam. Wie geht es ihr?”, fragte er freundlich, obwohl er müde war und hielt sich die linke Hand vor dem Mund, da er gähnen musste.<br />
“Den Umständen entsprechend gut, sie war kurz wach ist aber sofort wieder eingeschlafen. Die hat wohl einiges hinter sich. Wir haben ein paar Narben im Bauchbereich gefunden, doch die sind gut verheilt. Hinweise auf Knochenbrüche und Gelenkverletzungen… scheint eine richtige Draufgängerin zu sein. Sie hat einige Prellungen erlitten, und sie ist momentan noch geblendet - doch das gibt sich wieder und kann zurzeit nur hell und dunkel erkennen. Und ihre Kleidung und Ausrüstung haben wir in diese Box dort gepackt”, berichtete Doktor Carolyn Lam im Plauderton, dem General.<br />
“Gut. Sonst noch etwas?”, fragte Jack.<br />
“Ja, auf der Hundemarke, die sie trägt steht offenbar ihr Name: Kara Thrace. Ab und zu murmelt sie im Schlaf etwas. Die Krankenschwestern machen sich Notizen, so hat es General Landry angeordnet - `Könnte für die Nachforschungen von Doktor Jackson wichtig sein´ hatte er gemeint. Mehr habe ich nicht, sondern Colonel Carter leitet die technischen Forschungen und Untersuchungen.”<br />
“Danke Doc. Dann geh ich mal zu Carter. Ich komme dann zurück”, mit diesen Worten verließ O´Neill die Krankenstation, und machte sich auf den weg zu Colonel Carter’ Labor.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Colonel Carter’ Labor, SGC, Erde</span> <br />
<br />
“Hallo Sir”, begrüßte Colonel Carter den General, als er das Labor betreten hatte.<br />
“Hallo Carter. Ich bin wegen des Berichtes hier, den Sie für mich haben.”<br />
“Der ist hier”, sagte sie und überreichte O´Neill eine Mappe.<br />
“So viel? Und wo ist die Kurzfassung?”, fragte er, als er im Bericht blätterte.<br />
“Wir sind gerade dabei die Wrackteile zu ordnen, und mit Hilfe eines Technischen Buches dürfte es etwas einfacher sein, um das Fluggerät zu rekonstruieren. Bei der Kleidung, die sie trug handelte es sich um einen ausgeklügelten Raumanzug. Von diesen Leuten können wir noch etwas lernen… Keine Sorge, es ist alles noch intakt beim Raumanzug, der ist unbeschädigt”, fasste Sam Carter zusammen, als sie Jack O´Neill´ fragenden Blick bemerkte.<br />
“Es könnte auf jeden Fall eine sehr wichtige Entdeckung sein.”<br />
“Danke Colonel. Ich bin dann wieder auf der Krankenstation”, sagte Jack und wedelte zum Abschied mit der Mappe, als er das Labor verließ.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Krankenstation, SGC, Erde</span><br />
<br />
In den Händen die Mappe und das Tablett aus der Kantine haltend, betrat Jack O´Neill wieder die Krankenstation und ging zu dem Bett von Kara Thrace.<br />
“Sie können gehen, ich übernehme jetzt”, sagte er an die Krankenschwester gerichtet.<br />
Er stellte das Tablett auf dem Nachttisch ab und setzte sich, und als er in Kara’ Gesicht schaute, registrierte er, wie sie mit den leicht blinzelte und musste grinsen.<br />
“Mahlzeit. Na ausgeschlafen?”, fragte er fürsorglich.<br />
Kara, deren Blick sich immer mehr aufklarte, sah nun einen Mann mit ergrautem Haar neben sich sitzen. Starbuck konnte zwar lange nicht sehen, doch die Stimme erkannte sie wieder.<br />
“Wer sind Sie, und wo bin ich?”, fragte Kara Thrace müde, und rieb sich ihre Augen.<br />
“Gut. Das ist doch ein Anfang. Ich bin Major General Jack O´Neill von der United States Air Force, und Sie befinden sich auf der Krankenstation des Stargate-Centers auf einen Planeten der Erde heißt”, antwortete O´Neill trocken.<br />
Bei dem vorletzten Wort, das der Mann gesagt hatte bekam Starbuck große Augen.<br />
“Wo bin ich?”, fragte sie, um sicher zu sein nicht zu träumen.<br />
“Auf der Erde.”<br />
<hr class="mycode_hr" />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">1.02 Informationen </span></span></div>
<br />
Milchstraße<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Krankenstation, SGC, Erde</span><br />
<br />
Kara Thrace konnte es nicht so recht glauben, was sie gerade aus dem Mund des Mannes, der Jack O´Neill hieß, so eben nun zum zweiten Mal gehört hatte.<br />
“Oh, ihr Götter. Ich bin nicht tot, und auf der Erde?”, fragte Starbuck, um Gewissheit zu haben, das sie nicht träumte.<br />
“Nein, Sie sind am Leben, und das Paradies oder Jenseits ist komfortabler als dieser Ort - denke ich. Und ja, wir nennen unseren kleinen, blauen Planeten: Erde. Wieso stimmt irgendetwas nicht?”, fragte O´Neill, nachdem er der jungen Frau, die neben ihm im Krankenbett lag, versichert hatte das sie nicht tot war, sondern am Leben. Und er war etwas ratlos, denn viele der Völker mit denen man Kontakt hatte kannten die Erde, oder hatten zumindest von ihr gehört. Daher war er etwas ratlos, woher kam die Pilotin also, die er gerettet hatte, konnte es aber irgendwie nachvollziehen, dass die junge Frau ihn etwas irritiert anschaute.<br />
“Na schön”, sagte General O´Neill und räusperte sich, ehe er in seinen lockeren Plauderton fortfuhr:” Nun wissen Sie wer ich bin, also wäre es fair zu wissen wer Sie sind, und erzählen mir woher Sie eigentlich kommen. Und zu erklären, wie Sie hier gelandet sind. Denn bevor ich Sie gefunden habe, gab es ein ziemlich helles, weißes Leuchten und einen gewaltigen Rummser, den man sicher bis nach Chicago gehört hat.”<br />
Starbuck wartete noch einen Moment, den ihr der hohe Offizier, der mit ihr sprach wortlos bewilligte, bevor sie sich gesammelte hatte und sich vorstellte: ”Na gut… Ich bin Captain Kara Thrace, Koloniale Flotte Battlestar Galactica, mein Spitzname ist Starbuck, ich komme aus Delphi von der Kolonie Caprica, eine der 12. Kolonien von Kobol, und ich und meine Leute suchen die Erde.”<br />
“Ihr sucht die Erde, und warum?“, fragte O´Neill forschend.<br />
“Ja, wir suchen die Erde. Die Zylonen haben unsere Heimatwelten zerstört, seitdem sind wir auf der Flucht und suchen eine neue Heimat. Haben Sie ein Problem damit?”, fragte Kara, nachdem sie den Grund genannt hatte etwas gereizt.<br />
“Nein, ich habe kein Problem damit, Captain Thrace. Doch wer oder was sind denn Zylonen?”, fragte O´Neill neugierig geworden, als er die Situation entschärft hatte.<br />
“Toaster denen man dummerweise das Laufen beigebracht hatte, und die dann meine Zivilisation zerstört haben”, sagte Kara wütend, und ballte die Fäuste.<br />
<br />
Jack O´Neill merkte, dass er so nicht weiterkam und eigentlich kein Verhör führen wollte, sondern eine ruhige Unterhaltung, um brauchbare Informationen zu erhalten. Schließlich kam ihm eine gute Idee, um die Atmosphäre zwischen ihm und Kara Thrace zu entspannen und mehr Vertrauen zu schaffen.<br />
“Okay”, begann er, und faltete die Hände zusammen, “um etwas Vertrauen zwischen uns Beiden aufzubauen, könnten wir uns gegenseitig aus unseren Leben erzählen, was wir machen, wer wir sind und so weiter. Einverstanden?”<br />
“Moment. Ich muss zurück zur Galactica. Die glauben alle ich bin tot”, entfuhr es Starbuck, wollte aufspringen, sank aber matt aufs Bett zurück.<br />
“Wir können euch helfen, wenn ihr es wollt. Doch zuerst brauch ich Informationen, um meine Vorgesetzten zu überzeugen, und - essen Sie erstmal etwas, damit Sie wieder fit werden, Captain”, fuhr General O´Neill freundlich fort, nahm das Tablett und bot es Thrace an. “Besser als das Krankenhausfutter von der Krankenstation”, ergänzte er schmunzelnd.<br />
“Das habe ich gehört, General”, kam es von Doktor Lam, die gerade Sergeant Siler die linke Hand verarztete.<br />
<br />
“Okay, ich fange an”, sagte Jack, brach ein Stück von einen Sandwich ab, und aß es. Jetzt nun, nahm Kara, nachdem sie sich mühsam im Bett aufgesetzt hatte, dem General das Tablett ab und platzierte es auf ihren Schoß, und begann von dem Essen zu kosten und zu essen. Dann fing Jack an zu erzählen, wie er in das Stargate - Programm gekommen war und so manche Erlebnisse, die er erlebt hatte. Auch von den zahlreichen Gefahren, und wie SG-1 und er immer wieder daraus gekommen sind, und dabei die Erde mehrmals gerettet hatten, sowie von den vielen Kämpfen am Boden, in der Luft und im All - auf der Erde oder auf einen anderen Planeten. Von den vielen zahlreichen Völkern, die es im Universum gab. Doch O´Neill blieb dabei wie gewöhnlich bescheiden, musste bei einigen Erlebnissen, die er erzählte etwas lachen, die lustig waren und an die er sich gern erinnerte. Kara hörte ihm aufmerksam zu, und konnte sich in etwa ein Bild machen mit wem sie es hier gerade zu tun hatte und erkannte dabei einige Gemeinsamkeiten.<br />
“…vor gut 48 Stunden ungefähr, bin ich losgefahren, um mal Urlaub zu machen, zu angeln, etwas zu relaxen und dabei ein paar kühle Bier zu trinken. Doch, dann gab es bevor ich mein Ziel erreicht habe auf einmal ein helles, weißes Licht und einen Knall.<br />
Kurz darauf fand ich Dich, in meinen See treibend, bin dann ins Wasser gesprungen und Sie rausgeholt und hierherbringen lassen. Ebenso die Wrackteile, der, ich vermute mal “VIPER”, die sich einige Ebenen über uns befinden.”<br />
Kara nickte nur verstehend, und Jack erzählte weiter:” Und die Sachen von Ihnen befinden sich dort in der Box neben den Fußende ihres Bettes, bis auf ihre Waffen, die befinden sich in einer separaten Kiste in der Waffenkammer, Captain. So ich bin fertig, und nun sind Sie an der Reihe, wenn Sie soweit sind. Ich höre zu.”<br />
Jack O´Neill machte es sich nun auf dem Stuhl bequem, und legte seine Beine auf dem Bett ab, Kara grinste etwas und legte das Tablett beiseite.<br />
“Vorgestellt habe ich mich ja schon, auch wo ich herkomme“, begann sie, und Jack nickte nur zustimmend. Nun erzählte Starbuck, was sie in den letzten Jahren erleben musste, von dem Fall der Kolonien und der Flucht.<br />
“Wie viele haben diesen Angriff überlebt?”, fragte O´Neill, der den Schmerz und die Wut in der Stimme von Starbuck bemerkte.<br />
“Über 50.000 Menschen ungefähr, von gut 50 Milliarden. Jetzt sind wir nur noch knapp 40.000 Überlebende”, antwortete Kara Thrace.<br />
“Bitte fahren Sie fort”, bat er. ´40.000 Überlebende…´, dachte der General erschüttert.<br />
<br />
Dann erzählte sie von der Wiederentdeckung des Planeten Kobol, das Treffen mit dem Kampfstern Pegasus, der Zeit auf Neu-Caprica, wo man einen Neuanfang wagen wollte, dann der Besetzung durch die Zylonen, ihrer Gefangenschaft, und der Flucht von Neu-Caprica mit Hilfe der beiden Kampfsterne, wobei man aber die Pegasus verloren hatte. Auch erzählte Captain Thrace nun genaueres von den Zylonen, das sie auch menschliche Gestalt annehmen konnten. Jack O´Neill hörte aufmerksam zu, die Zylonen erinnerten ihn an die Replikatoren, die ebenfalls über ihre Schöpfer hergefallen sein mussten.<br />
“…zuletzt war ich mit Lee auf einen Patrouillienflug in der Nähe eines Gasplaneten, dabei entdeckte ich wieder diesen zylonischen Jäger. Ich bin den Toaster gefolgt, und habe dabei das Bewusstsein verloren. Als ich wieder zu mir kam, hat Major Adama hat mich gebeten umzukehren, doch ich bin dem Toaster weitergefolgt und bin immer tiefer in die Atmosphäre eingedrungen. Kurz bevor ich wieder KO gegangen bin, habe ich ein weißes helles Licht in meinem Cockpit gesehen, und dann wurde es dunkel um mich herum. Und schließlich bin ich hier wieder aufgewacht”, beendete Kara Thrace, ihre Geschichte.<br />
General Jack O´Neill musste erst einmal durchatmen, und nahm seine Beine von dem Bett herunter und fuhr sich mit beiden Händen über das Gesicht.<br />
“Danke. Diese Roboter sind wirklich ein ernstes… großes Problem. Und fast die ganze Zeit sich mit nur einen Kampfstern, einigen Dutzend Viper und Raptor gegen eine solche Übermacht zu wehren und durchzuhalten ist… bewundernswert und eine außergewöhnliche Leistung”, sagte Jack anerkennend.<br />
“Ich werde mich nun mit meinen Vorgesetzten in Verbindung setzen und beraten, wie und wie schnell wir euch helfen können.”<br />
“Habt ihr denn überhaupt eine Flotte von Kampfsternen?”, fragte Thrace neugierig.<br />
“Äh, nein nicht direkt solche, wie ihr habt. Aber ich habe da einen Freund, der uns noch ein paar Gefallen schuldet”, erzählte General O´Neill mit einem Augenzwinkern, und erhob sich von dem Stuhl.<br />
“Sie kommen wieder, General?”<br />
“Ja, aber vorher muss ich hier noch einige Dinge klären, von denen ich Ihnen schon erzählt habe, Captain Thrace. - Und die Geschichte mit dem hellen Licht erzählen Sie am Besten Doktor Jackson noch einmal, denn mir kommt es irgendwie vertraut vor und möchte in dem Punkt Gewissheit haben. - Doch nun ruhen Sie sich erstmal noch eine Runde aus, keine Widerrede!”, ordnete O´Neill an.<br />
“Da hat General O´Neill recht, Captain. Dann können Sie heute Abend vielleicht schon, die Krankenstation wieder verlassen”, mischte sich Doktor Lam, Jack unterstützend ein.<br />
“Bis dann, …Sir”, seufzte Kara. Captain Thrace reichte O´Neill die rechte Hand, welche er ergriff und diese schüttelte.<br />
“Bis demnächst, ich werde sehen was ich erreichen kann, um ihren Volk zu helfen. Und vielleicht haben Sie bald die Gelegenheit, unsere Daedalus und die Prometheus zu sehen… weitere Schiffe der Daedalus-Klasse, befinden sich momentan in der Endfertigung. Doch ich schicke Ihnen noch Daniel vorbei, er ist unserer Experte für Mythologie, alte Geschichte und so”, sagte Jack, und verließ die Krankenstation, um mit Hammond zu telefonieren, damit er dann das IOA unterrichten konnte.<br />
<br />
Derweil konnte Starbuck es nicht so richtig glauben, das jemand wie er ein so hoher Offizier sein konnte. Aber sie hatte ja die Lebensgeschichte von General O´Neill selbst gehört, es lag offensichtlich an den Leistungen und Verdiensten von seinem Team und ihm. <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Torraum, Ebene 28, SGC</span><br />
<br />
SG-2 und SG-3 kehrten gerade mit Doktor Jackson von einer Mission zurück. Colonel Reynolds und Lieutenant Colonel Feretti sahen sehr zufrieden aus, doch Daniel Jackson hatte es sichtlich eilig, und rannte beinahe General Landry um, als jener gerade den Torraum betreten wollte.<br />
“Was ist los Doktor Jackson?”, fragte der General, der gerade noch ausweichen konnte, überrascht.<br />
“Verzeihen sie, Sir. Es ist einfach unglaublich, fantastisch und überwältigend, was wir dort auf diesen Planeten entdeckt und untersucht haben…”, fing der Wissenschaftler  begeistert an zu erzählen.<br />
“Sparen Sie sich ihre Worte für die Abschlussbesprechung auf”, bremste Hank Landry den Redefluss des Archäologen. <br />
“Ach ja, Jack ist hier, und möchte Sie dringend sprechen”, ergänzte der General, bevor er sich umdrehte, und sich zurück auf den Weg in sein Büro.<br />
“Oh”, murmelte Daniel, und machte sich auf den Weg zur medizinischen Untersuchung, nachdem er vorher den Mitgliedern der beiden SG-Teams, mit denen er gerade unterwegs war, Anweisungen erteilte.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ebene 17, SGC</span><br />
<br />
O´Neill wollte eigentlich mit Hammond telefonieren, doch ein Soldat kam im Auftrag von Colonel Carter zu ihm, da diese ihm etwas zeigen wollte.<br />
Jack betrat den großen Raum, in dem alle Fundstücke lagen und untersucht wurden, die von der Viper stammten. Sam hielt ein kleines Buch in der linken Hand, und dirigierte Techniker, Wissenschaftler und Soldaten.<br />
“Hallo Colonel, was gibt es hier zu sehen?”, fragte General O´Neill, als er sich kurz umgesehen hatte.<br />
“Oh, hallo General. Nun ja, wie Sie sehen, versuchen wir uns ein genaueres Bild dieser Viper zu machen. Es läuft gut, dank des Buches hier”, antwortete Sam zufrieden.<br />
“Also für mich wirkt das alles sehr chaotisch, aber wenn Sie es sagen. Ich kann nämlich nicht viel erkennen”, scherzte Jack O´Neill.<br />
“Verstehe. Nein Sergeant Siler das kommt dorthin”, sagte Sam und deutete auf die Teile des Rumpfes.<br />
“Wird noch eine Weile dauern, bis wir hier fertig sind”, sagte Colonel Carter lächelnd.<br />
“Ist gut. Ich werde Daniel suchen und werde mal mit General Hammond anrufen und mit ihm sprechen”, sagte Jack, dann drehte er sich schnell um, und verließ den Raum.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fahrstuhl, Ebene 21 - 27, SGC</span><br />
<br />
Der Fahrstuhl stoppte abrupt, in dem Jack herunterfuhr, und Daniel stieg hinzu.<br />
“Daniel. Sie suche ich”, meinte O´Neill erfreut. <br />
“Hallo Jack. Ja, ich weiß. Und wie geht’s?”<br />
“Gut. Und selbst?”<br />
“Ich war gerade auf der Krankenstation zur routinemäßigen Untersuchung.”<br />
“Wir haben Besuch.”<br />
“Habe ich gemerkt.”<br />
“Haben Sie Zeit?”<br />
“Ja, bis zur Besprechung um 17-Hundert. Wieso?”<br />
“Reden Sie mit ihr. Sie heißt Kara Thrace, und mit ihr habe ich mich einige Stunden unterhalten - und nun sind Sie dran. Sie ist nicht von der Erde.”<br />
“Ich, weshalb?”<br />
“Weil sich einiges sich sehr interessant anhört, besonders die Art und Weise, wie sie hier gelandet ist. Das kam mir irgendwie - bekannt vor. Und Ihnen dann auch”, begründete Jack.<br />
Nun war das Interesse des Wissenschaftlers nun doch geweckt.<br />
“Wirklich? In Ordnung, ich rede mit ihr. Sie sollen übrigens auch zur 17-Hundert Besprechung kommen”, sagte Daniel.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ebene 27, SGC</span><br />
<br />
Der Fahrstuhl stoppte und Jack O´Neill stieg aus, er wollte nun endlich telefonieren, und das noch vor den Feierlichkeiten für die Beförderung von Major John Sheppard im Torraum in einer guten halben Stunde. Er hatte Glück, General Hammond war gerade verfügbar, und so konnte General O´Neill die Neuigkeiten, die er erfahren hatte berichten. <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Krankenstation, SGC</span><br />
<br />
Währenddessen fuhr Daniel kurz hinauf in sein Labor, bevor er sich wieder auf den Weg zurück zur Krankenstation machte. Doktor Jackson trat an das Bett von Kara heran, die gerade döste.<br />
“ Oh, bei den Göttern, Wenn Sie nicht Doktor Jackson sind, verziehen sie sich besser, sonst klebe ich Ihnen eine”, drohte Kara Thrace.<br />
“Dann habe ich wohl Glück, denn ich bin Doktor Jackson”, antwortete Daniel entspannt.<br />
Nun setzte sich Starbuck in dem Bett auf, und musterte den Wissenschaftler kurz, bevor sich dieser zu ihr, auf den Stuhl, an das Bett setzte.<br />
Kara und Daniel unterhielten sich ausführlich. Wobei sich Daniel natürlich besonders für die Kultur, Geschichte und Religion interessierte.<br />
Als Kara Thrace, die Einzelheiten von dem hellen, weißen Licht zu Ende erzählt und eine genaue Beschreibung gegeben hatte, nickte Daniel Jackson kurz, und verstand nun, was General O´Neill gemeint hatte.<br />
“Jack hatte wirklich Recht mit seiner Vermutung, sieht so aus als ob da jemand aufgepasst hat”, fasste Daniel kurz zusammen.<br />
“Wer hat aufgepasst?”, fragte Kara irritiert.<br />
“Nun ja, nicht nur aufgepasst, sondern auch noch eingemischt”, fuhr Doktor Jackson fort, und erzählte Starbuck noch einmal genauer von den Aufgestiegenen und deren Regeln.<br />
<br />
Doktor Carolyn Lam, war mit den Behandlungserfolg und den Zustand von Captain Thrace so zufrieden, dass sie sie nach einer abschließenden Untersuchung von der Krankenstation vorzeitig entließ.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Torraum, SGC</span><br />
<br />
Major General O´Neill eilte nun, nachdem er mit Hammond telefoniert hatte und sich schnell seine blaue Paradeuniform angezogen hatte, in den Stargate-Raum.<br />
“Bin ich zu spät?”, fragte er amüsiert.<br />
“Nein, pünktlich auf die Minute. Wir können anfangen General Landry”, meinte Doktor Elizabeth Weir. <br />
Nun wurde Major John Sheppard vor seinem Team, und einigen anderen Anwesenden, von Jack O´Neill feierlich in den Rang eines Lieutenant Colonel befördert. Elizabeth hatte sich durchgesetzt, und alles erreicht was sie wollte und hatte sogar es geschafft dem IOA zu trotzen. In einer Woche würde es dann zurückgehen in die Pegasus-Galaxie an Bord der Daedalus.<br />
Erst schüttelte O´Neill und dann Landry, dem frisch beförderten Sheppard die Hand, dann folgte eine kurze Rede von John. Nachdem er fertig war applaudierten alle Anwesenden, bevor ihm sein Team persönlich gratulieren konnte.<br />
Jack wurde nun, vor den Augen aller Beteiligten der Beförderungszeremonie, weggebeamt.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erdorbit, Asgardschiff</span><br />
<br />
“Sei gegrüßt Jack O´Neill, mein Freund. Du wolltest mich sprechen”, begrüßte Thor den General.<br />
“Hallo Thor, mein Freund. Ja, wollte ich. Danke, dass Du vorbeikommen konntest. Es geht um unseren Gast, einige Schiffe und so, darüber wollte ich mit dir sprechen.”<br />
“Ist schon gut O´Neill. Ich konnte den Hohen Rat der Asgard, bereits überzeugen euch mit Asgardtechnologie zu helfen. Wir stehen nämlich sehr tief in eurer Schuld, und werden euch daher beim Bau und dem Ausrüsten eurer Schiffe mit Technologie, Waffen und Schilden helfen”, erzählte der Asgard.<br />
“Das hört sich ja fantastisch an. Wir haben um 17:00 unserer Zeit eine kleine Besprechung, wäre schön, wenn Du daran teilnehmen könntest und mich gleich begleiten könntest”, lud  Jack O´Neill Thor ein.<br />
“Einverstanden”, sagte der kleine Außerirdische, und informierte die anderen Asgard an Bord seines Raumschiffes, dann beamte er sich und Jack runter in das SGC.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">17:00, Briefing-Room, SGC</span><br />
<br />
Thor hatte es sich in seinem Sessel neben O´Neill, der wieder seine bevorzugte Kleidung trug, bequem gemacht. Beide unterhielten sich über vergangene Zeiten, während nun alle geladenen Teilnehmer nach und nach eintrafen.<br />
Als Letzte trafen gemeinsam Doktor Lam, Kara Thrace und Daniel Jackson ein.<br />
Als Starbuck nun den kleinen grauen Außerirdischen entdeckte, blieb sie erstaunt wie angewurzelt stehen.<br />
<br />
“Oh, meine Götter, wer oder was ist das denn?”, fragte sie entgeistert.<br />
Jack O´Neill der aufgestanden war, ging zu ihr, auch Thor stand auf. Der General stellte Kara nun Thor vor, sie nickte ihm kurz zu. Jack bemerkte nun Kara’ erstaunten Blick, der an den kleinen Körper des kleinen Asgard hing.<br />
“Stimmt etwas nicht, Captain?”, fragte Jack, der noch immer neben ihr stand.<br />
“Nun, wie wäre es mit Kleidung”, flüsterte Starbuck leise zu O´Neill, der grinsen musste. Er stellte nun alle anwesenden Personen vor, in dem er auf einzeln auf sie deutete. Kara war noch immer ganz erstaunt, alle begaben sich wieder auf ihre Plätze, wobei sich Starbuck zwischen Jack und Doktor Lam setzte, und Thor unterbreitete allen Grüße vom Rat der Asgard und bot seine persönliche Hilfe an. <br />
<br />
Jetzt wurden noch einmal alle Informationen zusammengetragen, die man bisher hatte.<br />
“… die 12. Kolonien könnten der Ursprung der griechischen Mythologie sein, wenn man sich die Götterwelt anschaut”, fasste Daniel zusammen.<br />
“Aber die Goa’uld haben die Milchstraße, also unsere Galaxie nie verlassen”, warf Colonel Carter ein.<br />
“Es gibt viele Völker da draußen. Wir kennen nur einen Bruchteil von ihnen”, stellte Daniel klar, und wandte sich an Doktor Lam: ”Ihre Tests lassen darauf schließen, das es sich bei den Volk von Captain Kara Thrace ähnlich verhält, wie bei den Menschen  auf der Erde, und sich die Nachkommen, der Antiker mit den Menschen dort, vermischt haben könnten.” <br />
Die leitende Chefärztin des Stargate-Centers nickte, und sagte:” Das ist korrekt. Wir haben bei den Tests das Antikergen gefunden.”<br />
<br />
Dann berichtete der Archäologe weiter: ”Sie kommt aus der Andromeda, der Galaxie die uns am nächsten liegt. Kara Thrace wurde nach dem ich mir ihre Erlebnisse angehört habe von einen aufgestiegen Wesen hergeschickt.”<br />
“Das verstößt doch gegen ihre wichtigste Regel”, meinte Landry.<br />
“Ja, aber das Universum ist groß. Die Antiker, die aufgestiegen sind, haben aber nicht eingegriffen”, versuchte Daniel zu erklären.<br />
“Und was wollen sie uns damit sagen?”, fragte Jack gelangweilt.<br />
“Die Antiker können nicht überall sein. Nach ihren Aufstieg scheinen sie sich interessanterweise nur in der Milchstraße und in der Pegasus aufzuhalten”, versuchte Daniel seine Vermutung zu erklären, ”bis auf einige Ausnahmen.”<br />
“Gut für mich”, meinte Kara grinsend.<br />
<br />
Nun wandte sich der kleine Außerirdische  nun mit einem Vorschlag an Kara Thrace.<br />
“Und das soll funktionieren? Kann man auf diese Art eine neue funktionstüchtige Viper herstellen?”, fragte Captain Thrace bezweifelnd.<br />
“Also General O´Neill hat es geschafft, auf diesen Wege und mit dem Wissen der Antiker eine effiziente Waffe gegen die Replikatoren zu bauen, Captain Thrace”, bestätigte Colonel Carter, um die Zweifel zu beenden.<br />
“Es bleibt allein ihre Entscheidung, Kara. Niemand wird Sie zwingen irgendetwas gegen ihren Willen zu tun”, stellte Jack klar.<br />
“Wäre auch ziemlich ungesund”, kommentierte Starbuck.<br />
<br />
“So alles schön und gut. Doch wir brauchen gut ausgerüstete Schiffe, um in die Andromeda-Galaxie zu gelangen”, stellte O´Neill klar, dabei schaute er erst Thor und dann Daniel an, der bestätigend nickte.<br />
“Und eine ausreichende Energiequelle, um schnell dort zu sein, die Flotte zu finden und auch einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten”, ergänzte Carter.<br />
“Darin liegt das Hauptproblem”, bestätigte General Landry, und wandte sich an den Archäologen,”Doktor Jackson, nun sind sie an der Reihe mit ihrer Entdeckung.”<br />
“Was? Ich bin kein Freund von Überraschungen”, platzte es aus O´Neill, und sein fragender Blick irrte von Landry, Jackson und den Mitgliedern von SG-2 und SG-3 hin und her.<br />
“Na schön”, sagte Daniel, öffnete eine Kiste und holte ein ZPM hervor.<br />
“Ja. Das reicht natürlich vollkommen aus”, spottete Jack und verdrehte verzweifelt die Augen. Nun aber ließ aber Doktor Jackson einige weitere Kisten in den Besprechungsraum bringen und öffnen.<br />
<br />
“Ja, ich denke es wird vollkommen reichen”, konterte Daniel, während Jack völlig überrumpelt dasaß. <br />
“Das haben wir auf P24X-943-A gefunden. Die Antiker, die dort lebten nannten diese Stadt Trois, was so ähnlich wie Troja klingt. Und nach den Berichten von der Pegasus-Expedition und den Informationen, die ich gesammelt habe, sind beide Bauwerke Atlantis und Trois fast identisch. Doch leider ist diese Stadt zu 2-Drittel zerstört, verfallen und von den Pflanzen überwuchert. Die gute Nachricht ist, es gibt dort Puddle Jumper, ein paar Dutzend Drohnen und nicht zu vergessen einen intakten Kontrollstuhl, der von SG-7, SG-12 und SG-16 gerade geborgen wird”, berichtete Daniel Jackson von seiner Entdeckung.<br />
“Das sind wirklich gute Informationen”, stimmte O´Neill mit einem Kopfnicken zu, funkelte aber immer noch böse den Wissenschaftler an.  <br />
“Was habt ihr denn für Schiffe, wenn ihr keine Kampfsterne habt?”, fragte Kara.<br />
“Die Prometheus und die Daedalus befinden sich zurzeit in der Umlaufbahn, die können Sie bei Gelegenheit mal sehen”, antwortete General Landry.<br />
“Okay. Und ich werde es versuchen, was mir ihr kleiner grauer Freund da vorgeschlagen hatte”, sagte Starbuck, die sich nun entschieden hatte, nickend in die Richtung von Thor.<br />
“Gut. Ich werde Sie begleiten, Captain”, nickte O´Neill.<br />
“Dann wäre vorerst alles geklärt. Colonel Carter, Sie und Doktor Lee werden die ZPM’ untersuchen! Die Besprechung ist beendet. Wegtreten!”, ordnete General Landry an, bevor er aufstand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo, ihr Lieben. Nachdem ich schon dem aktuellen FF-Projekt: ODYSSEE einen Neustart ermöglicht habe, habe ich mir gedacht, nun auch schon einer bereits von mir abgeschlossenen FF-Serie: STARGATE: BATTLESTAR GALACTICA, auch hier im neuen Forum ein neues Heim zu geben <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/angel.png" alt="Angel" title="Angel" class="smilie smilie_10" /><br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"> Stargate: Battlestar Galactica</span></span></div>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Titel: Stargate: Battlestar Galactica</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Autor: Jonathan J. O´Neill</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rating: FSK 14</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crossover: aus den Serien BSG/SG1/SGA mit den bekannten Charakteren</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pairings: die aus den Serien</span><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Anmerkungen:</span><br />
1. Alle Rechte von Stargate SG-1 und Atlantis sind Eigentum von MGM, und alle Rechte von Battlestar Galactica sind Eigentum von Universal.<br />
2. Ich schreibe diese FF nur zum Spaß und an der Freude, nicht um damit Geld zu verdienen.<br />
3. Die Geschehnisse verlaufen anders als in den Serien: Sie knüpfen aber bei BSG am Ende der Folge “Maelstrom” an; bei SG-1 nach der 8. Staffel und bei Atlantis nach der 1. Staffel. Daher wird einigen Lesern dieser FF, die  BSG kennen, der Anfang des ersten Kapitels zum Teil bekannt vorkommen.<br />
4. Die Geschehnisse schildern die Erlebnisse von Kara “Starbuck” Thrace, die hier in der Version wirklich auf der Erde (von uns) landet, und mit Hilfe der Menschen von der Erde zu ihrer Flotte zurück findet, dies wäre 1. Season, in der 2. Season, dann die Reise der Kolonialen Flotte mit Hilfe von Jack O´Neill zur Erde. <br />
<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Stargate: Battlestar Galactica - Season 1</span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">1.01. Licht und Dunkel</span></span></div>
<br />
Milchstraße<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">SGC, Erde</span><br />
<br />
Die Daedalus hatte die Erde, mit dem ZPM an Bord vor 9 Tagen verlassen und war nach Atlantis aufgebrochen. General O´Neill wartete seitdem gespannt und voller Ungeduld auf Neuigkeiten aus der Pegasus-Galaxie. Die Wraith hatten Atlantis angegriffen, und Doktor Weir hatte eine Nachricht geschickt, worauf Jack O´Neill sofort reagierte. Er hatte Ausrüstung und Personal angefordert, um Elizabeth Weir zu helfen. Diese Truppe Marines von  Colonel Everett angeführt, wurde durch das Stargate nach Atlantis gesandt, um eine Verteidigung aufzubauen bis die Daedalus unter dem Kommando von Colonel Caldwell eintrifft. Jack hätte sehr gerne noch mehr Unterstützung geschickt, doch waren weitere Schiffe der Daedalus-Klasse zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig, und mehr Soldaten wurden ihm nicht bewilligt. Diese Unterstützung musste daher vorerst reichen.<br />
<br />
“Unplanmäßige Aktivierung von Außen”, meldete Lieutenant Simmons aufgeregt. Nun eilte General O´Neill von seinem Büro über die Treppe runter in den Kontrollraum.<br />
“Hoffentlich ist es Atlantis, und erfreuliche Nachrichten. Ich will endlich angeln”, murmelte der General, als er ankam. “Empfangen wir einen Transmitter - Code?”, fragte er den Lieutenant.<br />
“Ja, Sir. Es ist der persönliche ID-Code von Doktor Weir. Und ich empfange eine Mitteilung aus Atlantis”, bestätigte Simmons.<br />
“Danke Lieutenant”, sagte O´Neill, nahm das Funkgerät und sprach: “Atlantis hier ist General O´Neill vom Stargate-Center. Ich würde gerne mit Doktor Weir sprechen!”<br />
“Ich höre General O´Neill. Ich kann ihnen gar nicht sagen, wie froh ich bin ihre Stimme zu hören. Danke für ihre Unterstützung, die sie uns geschickt haben”, hörte er über die Lautsprecher die erleichterte Stimme von Elizabeth Weir.<br />
“Wie geht es Ihnen allen, da drüben in der Pegasus?”, fragte O´Neill.<br />
“Den Umständen entsprechend, General. Es gab Verluste, doch nun sind wir mit Hilfe einer Idee der Doktoren McKay und Zelenka in Sicherheit. Die Stadt Atlantis befindet sich unter unserer Kontrolle, alle Wraith konnten beseitigt werden, die in die Stadt eingedrungen sind. Alles Weitere steht in den Bericht, den Sie empfangen haben.”<br />
“Lieutenant?”<br />
“Ist bestätigt, Sir.”<br />
“Ja, ist angekommen”, bestätigte O´Neill den Empfang.<br />
“Ich würde gerne die stabilisierten Verwundeten und Verletzten durch das Gate zur Erde schicken, wo das Stargate nun einmal aktiviert ist”, bat Elizabeth.<br />
“Okay, die Tür ist offen. Schicken Sie die Leute durch, sie werden bereits erwartet”, antwortete der General auf die Bitte, der Leiterin der Atlantisexpedition.<br />
<br />
Das Sanitätsteam und die Krankenstation wurden indes von Lieutenant Simmons informiert, so konnten die Verwundeten und Verletzten schnell versorgt werden, die nun nach und nach im Torraum eintrafen, darunter auch Colonel Everett, der eine Wraithattacke überlebt hatte.<br />
<br />
Nachdem alle durch waren, wurde die Verbindung beendet. Jetzt begab sich O´Neill wieder in sein Büro, und erstattete per Telefon Hammond Bericht.<br />
Später rief  Lieutenant General George Hammond zurück, und erklärte dass das IOA entschieden hat, das Doktor Weir und ihr Führungsstab von Atlantis herkommen soll, um dem IOA persönlich Bericht zu erstatten, da derzeit keine direkte Bedrohung mehr für Atlantis bestünde.<br />
<br />
Am nächsten Tag, spät am Abend, trafen die betreffenden Personen durch das Stargate im SGC ein. Dort wurden sie allerdings von General Landry, dem neuen Leiter des SGC empfangen und begrüßt, da Jack nun endlich seinen Urlaub antreten konnte.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Irgendwo in der Andromeda-Galaxie</span><br />
<br />
Zur gleichen Zeit, völlig woanders im Universum in einer anderen Galaxie, im Sturm eines Gasplaneten. Nun kam Captain Thrace in ihrer Viper langsam wieder zu Bewusstsein, während sie weiter auf den Planeten stürzte. <br />
Sie hatte gerade eine Art Vision oder Nahtoderfahrung mit Erlebnissen aus ihrer eigenen Vergangenheit, wo ihre Mutter, Leoben Conoy und auch sie selbst vorkam.<br />
Nun erkannte sie, wieder zurück in der Wirklichkeit, den zylonischen Jäger vor sich. Der wieder aus den Wolken auftauchte, und auch weiter in die Tiefe flog. Kara überlegte, ob sie nicht besser den Hebel für den Schleudersitz betätigen sollte, und sich somit zu retten. Doch sie zögerte in der Bewegung, was in einer solchen Situation selbst für sie ungewöhnlich war.<br />
Major Lee Adama, der in einiger Entfernung hinter ihr her flog, wiederholte immer wieder: “Starbuck kehr um. Lass ihn fliegen. Kara. Komm zurück. Bitte Starbuck.”<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Galactica, CIC</span><br />
<br />
An Bord des Kampfsterns Galactica im CIC, beobachteten alle, darunter Admiral Adama das Geschehen, was sich draußen in der Atmosphäre des Planeten abspielte.<br />
Je tiefer beide Viper flogen, desto geringer wurden die Chancen für eine Rückkehr der zwei Viperpiloten.<br />
“Komm schon, Kleine, komm zurück”, flüsterte Adama.<br />
“Mister Gaeta. Wie lange haben die beiden noch? Und ab wann wird eine Rückkehr nicht mehr möglich sein?”, fragte William Adama.<br />
“Bei der Geschwindigkeit der beiden in etwa 5-10 Minuten, dann wird die Anziehungskraft des Planeten die Viper irgendwann zerdrücken. Und bis zu dieser Linie können beide es noch zurückschaffen”, erklärte der Techniker der Galactica, dem Admiral und dem XO Colonel Tigh, an einem Monitor die Situation.<br />
“Auch wird die Kommunikation immer schwieriger, die Interferenzen des Planeten stören die Überwachung jetzt schon massiv”, ergänzte Petty Officer Dualla.<br />
Der Admiral griff zum Funkgerät und sagte beunruhigt: “ Apollo ihr müsst euch beeilen, ihr habt nur noch 5 Minuten bis ihr die rote Linie überschreitet, Apollo!”<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Planet</span><br />
<br />
“Verstanden Galactica”, bestätigte Lee Adama.<br />
Doch dann sagte Kara unvermittelt:” Ich habe jetzt keine Angst mehr, Lee.”<br />
“Was? Kara das ist Wahnsinn, komm zurück! Bitte. Lass den Zylonenjäger doch weiterfliegen, ich sehe ihn jetzt auch. Ich bin fast bei Dir, und dann fliegen wir zusammen heim”, flehte Major Adama.<br />
“Wir sehen uns auf der anderen Seite”, entgegnete Starbuck mit ruhiger Stimme.<br />
Worauf der arme Lee nochmals verzweifelt, mit sanfter und ruhiger Stimme, versuchte sie zur Umkehr zu bewegen.<br />
Doch Starbuck sagte nur leise flüsternd, gerade so das Apollo es verstehen konnte:    ”Lass mich einfach gehen. Ist schon okay. Sie warten auf mich. Lass mich einfach gehen.” <br />
Kara sah nun, ein immer heller werdendes weißes Licht in ihrem Cockpit, und wurde davon geblendet. Die Viper von Captain Thrace begann langsam zu zerbrechen, bevor sie mit einem Knall und in einem hellen Licht vom DRADIS-Monitor von Lee’ Viper verschwand. Zu seinem großen Entsetzen entdeckte und erkannte Lee keinen Schleudersitz oder Rettungsschirm. <br />
Admiral Adama meldete sich per Funk bei ihm, und befahl mehrmals:” Apollo abbrechen, abbrechen! Du bist zu beinahe zu tief hochziehen und Höhe gewinnen!”<br />
Doch Lee Adama hatte schlechte Nachrichten für die Galactica, als er sich meldete:<br />
“Galactica, hier ist Apollo. Starbuck’ Viper ist weg.”<br />
“Wir schicken sofort ein Rettungsteam da raus”, antwortete der Admiral per Funk.<br />
“Nein. Es ist zwecklos - kein Schleudersitz und auch kein Rettungsschirm. Sie ist weg. Wir haben sie verloren”, entgegnete Major Adama mit trauriger Stimme und Tränen in den Augen, und flog dann zurück in Richtung Galactica.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Galactica</span><br />
<br />
Im CIC der Galactica herrschte nun erschüttertes Schweigen, als die Nachricht über den Verlust aus den Lautsprechern kam. Besonders betroffen zeigten sich Adama, Tigh, Dualla und Gaeta.<br />
<br />
Einige Zeit darauf ist Admiral Adama kurz davor, in seinem Quartier, das Segelschiffmodell fertig zu stellen. Zum Abschluss bringt er die Aurora an den Bug des Schiffes an. Doch kaum hatte er dies getan, packt er das Schiff und zerstört das Modell und sinkt weinend zu Boden, von Trauer und der Wut überwältigt durch den Verlust von Kara.<br />
<br />
Lee befand sich derweil auf den Weg in die Hallway of Memories auch als Erinnerungsgang bekannt, der mit Fotos von Vermissten und Verstorbenen an den Wänden bedeckt war. An einigen Stellen hatte Besucher Kerzen aufgestellt und entzündet. Apollo war hier, um sein Versprechen gegenüber Starbuck einzulösen, und ihr Foto neben das von Kat zu heften. Er erreichte sein Ziel und zog das Bild aus der Tasche, und befestigte es mit einer Nadel.<br />
“Wir sehen uns Kara”, sagte Lee leise bevor er weiterging.<br />
<br />
<br />
Milchstraße<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Minnesota, USA, Erde</span><br />
<br />
General O´Neill verließ den Highway und auch die asphaltierten Straßen. Er kam seinem Ziel, seiner Ferienhütte mit dem See näher. Durch die Bäume konnte er bereits zeitweise das Gebäude erkennen, und sah sich bereits entspannt im Stuhl sitzend, die Angel in der einen Hand und ein kühles Blondes in der anderen Hand.<br />
“Ja, das werden einige angenehme Wochen - bevor ich ins Pentagon muss”, murmelte O´Neill vor sich hin.<br />
Als er noch knappe 50 Meter von seinen Ziel entfernt war, bemerkte er ein helles weißes Licht genau bei seinem Ziel - gut nur das Jack O´Neill eine gute Sonnenbrille trug, und von den Bäumen geschützt wurde. Nun folgte ein Geräusch, das sich anhörte wie der Knall einer Explosion. Der General stoppte kurz seinen Geländewagen, und fuhr zügig weiter. An seinem Ziel angelangte, lagen vor ihm lauter Wrackteile vor dem See und seinem Feriendomizil.<br />
“Das kann doch nicht wahr sein, müssen die Testflüge über Minnesota machen”, brummte er, stieg aus und sah sich genauer um - alle Fenster sind zu Bruch gegangen.<br />
“Na das wird teuer”, sagte er wütend, als er sich den Gesamtschaden vorstellte und entdeckte im See eine Gestalt treiben. O´Neill sprintete zu dem See und auf den kleinen Steg, wo sein Boot befestigt war, welches ebenfalls Beschädigungen aufwies.<br />
Nun hechtete er ins Wasser und schwamm zu der Person, die der Pilot sein musste und gerade im Begriff war unterzugehen. Jack kam gerade noch rechtzeitig an, er griff zu und umklammerte die offenbar bewusstlose und auch gar verletzte Person mit einem Arm und ruderte mit dem anderen und den Beinen strampelnd, um wieder an das Ufer zu schwimmen. <br />
´Man wäre ich gerne ein paar Jahrzehnte jünger´, dachte er.<br />
Am Ufer angekommen zog er seinen “Fang”, keuchend und hustend, aus dem Wasser aufs Trockene - zum Glück war gerade Sommer.<br />
´Das war es wohl mit dem Angelurlaub´, dachte er, und betrachtete die gerettete Person aufmerksam. Die Uniform war ihm vollkommen unbekannt. Jack hob sein Handy auf und überlegte kurz, dann wählte er die direkte Nummer von Lieutenant General George Hammond, den Leiter der Homeworld Security im Pentagon, Washington D.C.<br />
“Großartig besetzt. Na schön, dann schauen wir mal, wer oder was du wirklich bist”, sagte er hustend und legte das Handy beiseite. <br />
Er musterte noch einmal aufmerksam die Person, die vor ihm lag. Er bemerkte, dass der Helm den gesamten Kopf umschloss und nahm ihn nachdem er den Mechanismus gefunden hatte vorsichtig ab. Es handelte sich um eine junge blonde Frau, stellte er fest und stellte den Helm vorsichtig auf dem Boden ab. Nun wandte er die Erste Hilfe Maßnahmen an: Puls und Atmung - beides war vorhanden stellte er beruhigt fest. Danach stand er auf und holte zwei Decken aus der Ferienhütte. Zurückkommend murmelte er leise:” Also von hier bist Du nicht, soviel steht fest.” Nun kniete er sich neben ihren Kopf  hin, um die eine der beiden Decken vorsichtig unterzulegen. Auch untersuchte er die beiden Patches an den beiden Oberarmen genauer, beim rechten las er in roten Großbuchstaben das Wort “VIPER” und die Zeichnung eines Fluggeräts, welches einem Kampfjet ähnlich war. “Mit so was warst Du wohl unterwegs”, brummte er vor sich hin, und wandte sich dem linken Oberarmpatch zu, wo er die Schriftzüge “Battlestar Galactica” oberhalb eines flammenartigen Zeichens und darunter “BSG 75” in goldfarbenen Buchstaben entzifferte.<br />
“Okay, definitiv nicht von hier”, sagte Jack O´Neill und verzog das Gesicht zu einer Grimasse. Nun nahm er die Waffe aus dem Holster, die er neugierig und interessiert untersuchte und begutachtete, bevor er diese neben dem Helm ablegte.<br />
“Nicht missverstehen, sicher ist sicher”, flüsterte er, während er sie mit der zweiten Decke zudeckte.<br />
<br />
Zum zweiten Male wählte er nun die Nummer von Hammond’ Büro.<br />
“So was, immer noch oder schon wieder besetzt. Dann rufe ich eben Hank im  Stargate-Center an”, brummte er genervt, und gab die Nummer ein.<br />
´Ah, es klingelt. Und es ist nicht besetzt´, dachte Jack zufrieden.<br />
“General Landry”, meldete sich eine entspannte und ruhige Stimme am anderen Ende.<br />
“Hallo Hank, hier ist Jack. Ich bin in Minnesota bei meiner Ferienhütte und … hatte eine nette Begegnung der dritten Art.”<br />
“Was ist denn passiert?”, fragte Landry, und griff zum Notizblock und einen Kugelschreiber.<br />
Nun begann O´Neill zu berichten, was in der letzten halben Stunde geschah:” Nun ja, ich bräuchte Unterstützung. Hier liegt ein Haufen Wrackteile herum die geborgen werden müssten. Auch benötige ein Sanitätsteam für, wegen der jungen Frau, die immer noch bewusstlos ist und meines Wissens nicht von unserer kleinen Welt stammt.”<br />
“Ich informiere die Prometheus. Colonel Pendergast soll sich darum kümmern, seine Leute sollen das Areal sichern und alles bergen. Die junge Lady beamen wir über die Prometheus auf die Krankenstation im SGC”, sagte General Landry.<br />
“Gut, ich halte hier solange die Stellung”, willigte O´Neill den Vorschlag, und beendete die Verbindung. Einige Minuten später informierte Jack auch General Hammond über die kürzlichen Ereignisse, und wie er mit Landry verblieben ist.<br />
“Das könnte eine sehr wichtige Entdeckung sein. Gute Arbeit, Jack”, sagte George Hammond.<br />
“Danke”, sagte O´Neill schnell, bevor Hammond aufgelegt hatte.<br />
<br />
Es trafen mit Hilfe der Beamtechnologie der Prometheus, die ersten Einsatzkräfte ein, die von Colonel Pendergast dafür abkommandiert worden waren. Diese sicherten das Gelände ab und sammelten die verstreuten Wrackteile ein, die mit einem Sender ausgerüstet auf die Prometheus gebeamt wurden.<br />
Die, von Jack O´Neill, aus dem Wasser gerettete Pilotin wurde auf die Krankenstation des SGC gebeamt, um sie medizinisch zu versorgen.<br />
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<br />
Andromeda-Galaxie<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Galactica, Backbord-Hangardeck</span><br />
<br />
Auf dem Hangardeck der Backbord-Seite der Galactica begann eine Trauerfeier für Captain Kara “Starbuck” Thrace, hier hielten Admiral Adama, Präsidentin Roslin, Major Adama und sogar Colonel Tigh eine Ansprache, um ihre Leistungen für die Koloniale Flotte und die Kolonien zu würdigen und sie zu ehren.<br />
In einer Startröhre befand sich ein leerer Sarg, der mit einer Flagge der 12. Kolonien von Kobol und einer Flagge der Galactica bedeckt war. Und William Adama schritt an diesen heran, und legte symbolisch die Abzeichen eines Viperpiloten und die des Captains darauf. Als er sich danach wieder aufgerichtete hatte, rief er: ”Achtung!”- und salutierte dabei, genauso wie alle weiteren anwesenden Militärangehörigen. Kurz nachdem er die Startröhre für die Viper verlassen hatte, nickte er in die Richtung des Kontrollraumes. Ein Priester sprach nun noch einige Worte, bevor die Luftschleuse geöffnet wurde und der Sarg durch den Druckausgleich ins All katapultiert wurde.<br />
<br />
“Ich kann es einfach nicht glauben, das Kara nicht mehr unter uns ist”, sagte Sam Anders, der mit ihr verheiratet war, leise zu Lee.<br />
“Ich weiß”, raunte Lee leise zustimmend.<br />
“Wegtreten!”, ordnete der Admiral an, und das Deck wurde wieder geräumt.<br />
<br />
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Milchstraße<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Minnesota, USA, Erde</span><br />
<br />
General O´Neill hatte die Leitung des Einsatzes übernommen, der nun vor seinen Augen sich dem Ende zuneigte.<br />
“Wir haben alles abgesucht, geborgen und gesichert, Sir. Die letzten Wrackteile sind gefunden und zum Beamen bereit”, berichtete Lieutenant Springfield.<br />
“Danke Lieutenant. Colonel Pendergast beamen Sie die restlichen Teile hoch! Wir sind hier unten fertig - mit aufräumen”, sagte O´Neill ins Funkgerät.<br />
“Verstanden General O´Neill. Ich beame dann die Wrackteile und die gesammelten Berichte in das SGC auf Ebene 17”, bestätigte Pendergast, den Erhalt seiner Anweisungen.<br />
“Ja. Danke für ihre Hilfe Colonel. Danke Leute das war’s wir sind fertig. Ihr könnt zurück aufs Schiff”, erklärte Jack den Soldaten und Wissenschaftlern, die an der Bergung beteiligt waren.<br />
Nachdem alles an Trümmern und Personal hochgebeamt worden war, schlenderte O´Neill zu seinen Geländewagen.<br />
“Wieder einmal nichts mit dem Angeln geworden”, seufzte er, stieg ein und fuhr los.<br />
<br />
Nach einer kleinen Odyssee, mit beamen und fahren kam er schließlich wieder im SGC an.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Krankenstation, SGC, Erde</span><br />
<br />
“Willkommen, General O´Neill”, sagte Doktor Lam, als Jack die Krankenstation betrat, da er nach der Pilotin sehen und Neuigkeiten erfahren wollte.<br />
“Guten Morgen, Doktor Lam. Wie geht es ihr?”, fragte er freundlich, obwohl er müde war und hielt sich die linke Hand vor dem Mund, da er gähnen musste.<br />
“Den Umständen entsprechend gut, sie war kurz wach ist aber sofort wieder eingeschlafen. Die hat wohl einiges hinter sich. Wir haben ein paar Narben im Bauchbereich gefunden, doch die sind gut verheilt. Hinweise auf Knochenbrüche und Gelenkverletzungen… scheint eine richtige Draufgängerin zu sein. Sie hat einige Prellungen erlitten, und sie ist momentan noch geblendet - doch das gibt sich wieder und kann zurzeit nur hell und dunkel erkennen. Und ihre Kleidung und Ausrüstung haben wir in diese Box dort gepackt”, berichtete Doktor Carolyn Lam im Plauderton, dem General.<br />
“Gut. Sonst noch etwas?”, fragte Jack.<br />
“Ja, auf der Hundemarke, die sie trägt steht offenbar ihr Name: Kara Thrace. Ab und zu murmelt sie im Schlaf etwas. Die Krankenschwestern machen sich Notizen, so hat es General Landry angeordnet - `Könnte für die Nachforschungen von Doktor Jackson wichtig sein´ hatte er gemeint. Mehr habe ich nicht, sondern Colonel Carter leitet die technischen Forschungen und Untersuchungen.”<br />
“Danke Doc. Dann geh ich mal zu Carter. Ich komme dann zurück”, mit diesen Worten verließ O´Neill die Krankenstation, und machte sich auf den weg zu Colonel Carter’ Labor.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Colonel Carter’ Labor, SGC, Erde</span> <br />
<br />
“Hallo Sir”, begrüßte Colonel Carter den General, als er das Labor betreten hatte.<br />
“Hallo Carter. Ich bin wegen des Berichtes hier, den Sie für mich haben.”<br />
“Der ist hier”, sagte sie und überreichte O´Neill eine Mappe.<br />
“So viel? Und wo ist die Kurzfassung?”, fragte er, als er im Bericht blätterte.<br />
“Wir sind gerade dabei die Wrackteile zu ordnen, und mit Hilfe eines Technischen Buches dürfte es etwas einfacher sein, um das Fluggerät zu rekonstruieren. Bei der Kleidung, die sie trug handelte es sich um einen ausgeklügelten Raumanzug. Von diesen Leuten können wir noch etwas lernen… Keine Sorge, es ist alles noch intakt beim Raumanzug, der ist unbeschädigt”, fasste Sam Carter zusammen, als sie Jack O´Neill´ fragenden Blick bemerkte.<br />
“Es könnte auf jeden Fall eine sehr wichtige Entdeckung sein.”<br />
“Danke Colonel. Ich bin dann wieder auf der Krankenstation”, sagte Jack und wedelte zum Abschied mit der Mappe, als er das Labor verließ.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Krankenstation, SGC, Erde</span><br />
<br />
In den Händen die Mappe und das Tablett aus der Kantine haltend, betrat Jack O´Neill wieder die Krankenstation und ging zu dem Bett von Kara Thrace.<br />
“Sie können gehen, ich übernehme jetzt”, sagte er an die Krankenschwester gerichtet.<br />
Er stellte das Tablett auf dem Nachttisch ab und setzte sich, und als er in Kara’ Gesicht schaute, registrierte er, wie sie mit den leicht blinzelte und musste grinsen.<br />
“Mahlzeit. Na ausgeschlafen?”, fragte er fürsorglich.<br />
Kara, deren Blick sich immer mehr aufklarte, sah nun einen Mann mit ergrautem Haar neben sich sitzen. Starbuck konnte zwar lange nicht sehen, doch die Stimme erkannte sie wieder.<br />
“Wer sind Sie, und wo bin ich?”, fragte Kara Thrace müde, und rieb sich ihre Augen.<br />
“Gut. Das ist doch ein Anfang. Ich bin Major General Jack O´Neill von der United States Air Force, und Sie befinden sich auf der Krankenstation des Stargate-Centers auf einen Planeten der Erde heißt”, antwortete O´Neill trocken.<br />
Bei dem vorletzten Wort, das der Mann gesagt hatte bekam Starbuck große Augen.<br />
“Wo bin ich?”, fragte sie, um sicher zu sein nicht zu träumen.<br />
“Auf der Erde.”<br />
<hr class="mycode_hr" />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">1.02 Informationen </span></span></div>
<br />
Milchstraße<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Krankenstation, SGC, Erde</span><br />
<br />
Kara Thrace konnte es nicht so recht glauben, was sie gerade aus dem Mund des Mannes, der Jack O´Neill hieß, so eben nun zum zweiten Mal gehört hatte.<br />
“Oh, ihr Götter. Ich bin nicht tot, und auf der Erde?”, fragte Starbuck, um Gewissheit zu haben, das sie nicht träumte.<br />
“Nein, Sie sind am Leben, und das Paradies oder Jenseits ist komfortabler als dieser Ort - denke ich. Und ja, wir nennen unseren kleinen, blauen Planeten: Erde. Wieso stimmt irgendetwas nicht?”, fragte O´Neill, nachdem er der jungen Frau, die neben ihm im Krankenbett lag, versichert hatte das sie nicht tot war, sondern am Leben. Und er war etwas ratlos, denn viele der Völker mit denen man Kontakt hatte kannten die Erde, oder hatten zumindest von ihr gehört. Daher war er etwas ratlos, woher kam die Pilotin also, die er gerettet hatte, konnte es aber irgendwie nachvollziehen, dass die junge Frau ihn etwas irritiert anschaute.<br />
“Na schön”, sagte General O´Neill und räusperte sich, ehe er in seinen lockeren Plauderton fortfuhr:” Nun wissen Sie wer ich bin, also wäre es fair zu wissen wer Sie sind, und erzählen mir woher Sie eigentlich kommen. Und zu erklären, wie Sie hier gelandet sind. Denn bevor ich Sie gefunden habe, gab es ein ziemlich helles, weißes Leuchten und einen gewaltigen Rummser, den man sicher bis nach Chicago gehört hat.”<br />
Starbuck wartete noch einen Moment, den ihr der hohe Offizier, der mit ihr sprach wortlos bewilligte, bevor sie sich gesammelte hatte und sich vorstellte: ”Na gut… Ich bin Captain Kara Thrace, Koloniale Flotte Battlestar Galactica, mein Spitzname ist Starbuck, ich komme aus Delphi von der Kolonie Caprica, eine der 12. Kolonien von Kobol, und ich und meine Leute suchen die Erde.”<br />
“Ihr sucht die Erde, und warum?“, fragte O´Neill forschend.<br />
“Ja, wir suchen die Erde. Die Zylonen haben unsere Heimatwelten zerstört, seitdem sind wir auf der Flucht und suchen eine neue Heimat. Haben Sie ein Problem damit?”, fragte Kara, nachdem sie den Grund genannt hatte etwas gereizt.<br />
“Nein, ich habe kein Problem damit, Captain Thrace. Doch wer oder was sind denn Zylonen?”, fragte O´Neill neugierig geworden, als er die Situation entschärft hatte.<br />
“Toaster denen man dummerweise das Laufen beigebracht hatte, und die dann meine Zivilisation zerstört haben”, sagte Kara wütend, und ballte die Fäuste.<br />
<br />
Jack O´Neill merkte, dass er so nicht weiterkam und eigentlich kein Verhör führen wollte, sondern eine ruhige Unterhaltung, um brauchbare Informationen zu erhalten. Schließlich kam ihm eine gute Idee, um die Atmosphäre zwischen ihm und Kara Thrace zu entspannen und mehr Vertrauen zu schaffen.<br />
“Okay”, begann er, und faltete die Hände zusammen, “um etwas Vertrauen zwischen uns Beiden aufzubauen, könnten wir uns gegenseitig aus unseren Leben erzählen, was wir machen, wer wir sind und so weiter. Einverstanden?”<br />
“Moment. Ich muss zurück zur Galactica. Die glauben alle ich bin tot”, entfuhr es Starbuck, wollte aufspringen, sank aber matt aufs Bett zurück.<br />
“Wir können euch helfen, wenn ihr es wollt. Doch zuerst brauch ich Informationen, um meine Vorgesetzten zu überzeugen, und - essen Sie erstmal etwas, damit Sie wieder fit werden, Captain”, fuhr General O´Neill freundlich fort, nahm das Tablett und bot es Thrace an. “Besser als das Krankenhausfutter von der Krankenstation”, ergänzte er schmunzelnd.<br />
“Das habe ich gehört, General”, kam es von Doktor Lam, die gerade Sergeant Siler die linke Hand verarztete.<br />
<br />
“Okay, ich fange an”, sagte Jack, brach ein Stück von einen Sandwich ab, und aß es. Jetzt nun, nahm Kara, nachdem sie sich mühsam im Bett aufgesetzt hatte, dem General das Tablett ab und platzierte es auf ihren Schoß, und begann von dem Essen zu kosten und zu essen. Dann fing Jack an zu erzählen, wie er in das Stargate - Programm gekommen war und so manche Erlebnisse, die er erlebt hatte. Auch von den zahlreichen Gefahren, und wie SG-1 und er immer wieder daraus gekommen sind, und dabei die Erde mehrmals gerettet hatten, sowie von den vielen Kämpfen am Boden, in der Luft und im All - auf der Erde oder auf einen anderen Planeten. Von den vielen zahlreichen Völkern, die es im Universum gab. Doch O´Neill blieb dabei wie gewöhnlich bescheiden, musste bei einigen Erlebnissen, die er erzählte etwas lachen, die lustig waren und an die er sich gern erinnerte. Kara hörte ihm aufmerksam zu, und konnte sich in etwa ein Bild machen mit wem sie es hier gerade zu tun hatte und erkannte dabei einige Gemeinsamkeiten.<br />
“…vor gut 48 Stunden ungefähr, bin ich losgefahren, um mal Urlaub zu machen, zu angeln, etwas zu relaxen und dabei ein paar kühle Bier zu trinken. Doch, dann gab es bevor ich mein Ziel erreicht habe auf einmal ein helles, weißes Licht und einen Knall.<br />
Kurz darauf fand ich Dich, in meinen See treibend, bin dann ins Wasser gesprungen und Sie rausgeholt und hierherbringen lassen. Ebenso die Wrackteile, der, ich vermute mal “VIPER”, die sich einige Ebenen über uns befinden.”<br />
Kara nickte nur verstehend, und Jack erzählte weiter:” Und die Sachen von Ihnen befinden sich dort in der Box neben den Fußende ihres Bettes, bis auf ihre Waffen, die befinden sich in einer separaten Kiste in der Waffenkammer, Captain. So ich bin fertig, und nun sind Sie an der Reihe, wenn Sie soweit sind. Ich höre zu.”<br />
Jack O´Neill machte es sich nun auf dem Stuhl bequem, und legte seine Beine auf dem Bett ab, Kara grinste etwas und legte das Tablett beiseite.<br />
“Vorgestellt habe ich mich ja schon, auch wo ich herkomme“, begann sie, und Jack nickte nur zustimmend. Nun erzählte Starbuck, was sie in den letzten Jahren erleben musste, von dem Fall der Kolonien und der Flucht.<br />
“Wie viele haben diesen Angriff überlebt?”, fragte O´Neill, der den Schmerz und die Wut in der Stimme von Starbuck bemerkte.<br />
“Über 50.000 Menschen ungefähr, von gut 50 Milliarden. Jetzt sind wir nur noch knapp 40.000 Überlebende”, antwortete Kara Thrace.<br />
“Bitte fahren Sie fort”, bat er. ´40.000 Überlebende…´, dachte der General erschüttert.<br />
<br />
Dann erzählte sie von der Wiederentdeckung des Planeten Kobol, das Treffen mit dem Kampfstern Pegasus, der Zeit auf Neu-Caprica, wo man einen Neuanfang wagen wollte, dann der Besetzung durch die Zylonen, ihrer Gefangenschaft, und der Flucht von Neu-Caprica mit Hilfe der beiden Kampfsterne, wobei man aber die Pegasus verloren hatte. Auch erzählte Captain Thrace nun genaueres von den Zylonen, das sie auch menschliche Gestalt annehmen konnten. Jack O´Neill hörte aufmerksam zu, die Zylonen erinnerten ihn an die Replikatoren, die ebenfalls über ihre Schöpfer hergefallen sein mussten.<br />
“…zuletzt war ich mit Lee auf einen Patrouillienflug in der Nähe eines Gasplaneten, dabei entdeckte ich wieder diesen zylonischen Jäger. Ich bin den Toaster gefolgt, und habe dabei das Bewusstsein verloren. Als ich wieder zu mir kam, hat Major Adama hat mich gebeten umzukehren, doch ich bin dem Toaster weitergefolgt und bin immer tiefer in die Atmosphäre eingedrungen. Kurz bevor ich wieder KO gegangen bin, habe ich ein weißes helles Licht in meinem Cockpit gesehen, und dann wurde es dunkel um mich herum. Und schließlich bin ich hier wieder aufgewacht”, beendete Kara Thrace, ihre Geschichte.<br />
General Jack O´Neill musste erst einmal durchatmen, und nahm seine Beine von dem Bett herunter und fuhr sich mit beiden Händen über das Gesicht.<br />
“Danke. Diese Roboter sind wirklich ein ernstes… großes Problem. Und fast die ganze Zeit sich mit nur einen Kampfstern, einigen Dutzend Viper und Raptor gegen eine solche Übermacht zu wehren und durchzuhalten ist… bewundernswert und eine außergewöhnliche Leistung”, sagte Jack anerkennend.<br />
“Ich werde mich nun mit meinen Vorgesetzten in Verbindung setzen und beraten, wie und wie schnell wir euch helfen können.”<br />
“Habt ihr denn überhaupt eine Flotte von Kampfsternen?”, fragte Thrace neugierig.<br />
“Äh, nein nicht direkt solche, wie ihr habt. Aber ich habe da einen Freund, der uns noch ein paar Gefallen schuldet”, erzählte General O´Neill mit einem Augenzwinkern, und erhob sich von dem Stuhl.<br />
“Sie kommen wieder, General?”<br />
“Ja, aber vorher muss ich hier noch einige Dinge klären, von denen ich Ihnen schon erzählt habe, Captain Thrace. - Und die Geschichte mit dem hellen Licht erzählen Sie am Besten Doktor Jackson noch einmal, denn mir kommt es irgendwie vertraut vor und möchte in dem Punkt Gewissheit haben. - Doch nun ruhen Sie sich erstmal noch eine Runde aus, keine Widerrede!”, ordnete O´Neill an.<br />
“Da hat General O´Neill recht, Captain. Dann können Sie heute Abend vielleicht schon, die Krankenstation wieder verlassen”, mischte sich Doktor Lam, Jack unterstützend ein.<br />
“Bis dann, …Sir”, seufzte Kara. Captain Thrace reichte O´Neill die rechte Hand, welche er ergriff und diese schüttelte.<br />
“Bis demnächst, ich werde sehen was ich erreichen kann, um ihren Volk zu helfen. Und vielleicht haben Sie bald die Gelegenheit, unsere Daedalus und die Prometheus zu sehen… weitere Schiffe der Daedalus-Klasse, befinden sich momentan in der Endfertigung. Doch ich schicke Ihnen noch Daniel vorbei, er ist unserer Experte für Mythologie, alte Geschichte und so”, sagte Jack, und verließ die Krankenstation, um mit Hammond zu telefonieren, damit er dann das IOA unterrichten konnte.<br />
<br />
Derweil konnte Starbuck es nicht so richtig glauben, das jemand wie er ein so hoher Offizier sein konnte. Aber sie hatte ja die Lebensgeschichte von General O´Neill selbst gehört, es lag offensichtlich an den Leistungen und Verdiensten von seinem Team und ihm. <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Torraum, Ebene 28, SGC</span><br />
<br />
SG-2 und SG-3 kehrten gerade mit Doktor Jackson von einer Mission zurück. Colonel Reynolds und Lieutenant Colonel Feretti sahen sehr zufrieden aus, doch Daniel Jackson hatte es sichtlich eilig, und rannte beinahe General Landry um, als jener gerade den Torraum betreten wollte.<br />
“Was ist los Doktor Jackson?”, fragte der General, der gerade noch ausweichen konnte, überrascht.<br />
“Verzeihen sie, Sir. Es ist einfach unglaublich, fantastisch und überwältigend, was wir dort auf diesen Planeten entdeckt und untersucht haben…”, fing der Wissenschaftler  begeistert an zu erzählen.<br />
“Sparen Sie sich ihre Worte für die Abschlussbesprechung auf”, bremste Hank Landry den Redefluss des Archäologen. <br />
“Ach ja, Jack ist hier, und möchte Sie dringend sprechen”, ergänzte der General, bevor er sich umdrehte, und sich zurück auf den Weg in sein Büro.<br />
“Oh”, murmelte Daniel, und machte sich auf den Weg zur medizinischen Untersuchung, nachdem er vorher den Mitgliedern der beiden SG-Teams, mit denen er gerade unterwegs war, Anweisungen erteilte.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ebene 17, SGC</span><br />
<br />
O´Neill wollte eigentlich mit Hammond telefonieren, doch ein Soldat kam im Auftrag von Colonel Carter zu ihm, da diese ihm etwas zeigen wollte.<br />
Jack betrat den großen Raum, in dem alle Fundstücke lagen und untersucht wurden, die von der Viper stammten. Sam hielt ein kleines Buch in der linken Hand, und dirigierte Techniker, Wissenschaftler und Soldaten.<br />
“Hallo Colonel, was gibt es hier zu sehen?”, fragte General O´Neill, als er sich kurz umgesehen hatte.<br />
“Oh, hallo General. Nun ja, wie Sie sehen, versuchen wir uns ein genaueres Bild dieser Viper zu machen. Es läuft gut, dank des Buches hier”, antwortete Sam zufrieden.<br />
“Also für mich wirkt das alles sehr chaotisch, aber wenn Sie es sagen. Ich kann nämlich nicht viel erkennen”, scherzte Jack O´Neill.<br />
“Verstehe. Nein Sergeant Siler das kommt dorthin”, sagte Sam und deutete auf die Teile des Rumpfes.<br />
“Wird noch eine Weile dauern, bis wir hier fertig sind”, sagte Colonel Carter lächelnd.<br />
“Ist gut. Ich werde Daniel suchen und werde mal mit General Hammond anrufen und mit ihm sprechen”, sagte Jack, dann drehte er sich schnell um, und verließ den Raum.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Fahrstuhl, Ebene 21 - 27, SGC</span><br />
<br />
Der Fahrstuhl stoppte abrupt, in dem Jack herunterfuhr, und Daniel stieg hinzu.<br />
“Daniel. Sie suche ich”, meinte O´Neill erfreut. <br />
“Hallo Jack. Ja, ich weiß. Und wie geht’s?”<br />
“Gut. Und selbst?”<br />
“Ich war gerade auf der Krankenstation zur routinemäßigen Untersuchung.”<br />
“Wir haben Besuch.”<br />
“Habe ich gemerkt.”<br />
“Haben Sie Zeit?”<br />
“Ja, bis zur Besprechung um 17-Hundert. Wieso?”<br />
“Reden Sie mit ihr. Sie heißt Kara Thrace, und mit ihr habe ich mich einige Stunden unterhalten - und nun sind Sie dran. Sie ist nicht von der Erde.”<br />
“Ich, weshalb?”<br />
“Weil sich einiges sich sehr interessant anhört, besonders die Art und Weise, wie sie hier gelandet ist. Das kam mir irgendwie - bekannt vor. Und Ihnen dann auch”, begründete Jack.<br />
Nun war das Interesse des Wissenschaftlers nun doch geweckt.<br />
“Wirklich? In Ordnung, ich rede mit ihr. Sie sollen übrigens auch zur 17-Hundert Besprechung kommen”, sagte Daniel.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ebene 27, SGC</span><br />
<br />
Der Fahrstuhl stoppte und Jack O´Neill stieg aus, er wollte nun endlich telefonieren, und das noch vor den Feierlichkeiten für die Beförderung von Major John Sheppard im Torraum in einer guten halben Stunde. Er hatte Glück, General Hammond war gerade verfügbar, und so konnte General O´Neill die Neuigkeiten, die er erfahren hatte berichten. <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Krankenstation, SGC</span><br />
<br />
Währenddessen fuhr Daniel kurz hinauf in sein Labor, bevor er sich wieder auf den Weg zurück zur Krankenstation machte. Doktor Jackson trat an das Bett von Kara heran, die gerade döste.<br />
“ Oh, bei den Göttern, Wenn Sie nicht Doktor Jackson sind, verziehen sie sich besser, sonst klebe ich Ihnen eine”, drohte Kara Thrace.<br />
“Dann habe ich wohl Glück, denn ich bin Doktor Jackson”, antwortete Daniel entspannt.<br />
Nun setzte sich Starbuck in dem Bett auf, und musterte den Wissenschaftler kurz, bevor sich dieser zu ihr, auf den Stuhl, an das Bett setzte.<br />
Kara und Daniel unterhielten sich ausführlich. Wobei sich Daniel natürlich besonders für die Kultur, Geschichte und Religion interessierte.<br />
Als Kara Thrace, die Einzelheiten von dem hellen, weißen Licht zu Ende erzählt und eine genaue Beschreibung gegeben hatte, nickte Daniel Jackson kurz, und verstand nun, was General O´Neill gemeint hatte.<br />
“Jack hatte wirklich Recht mit seiner Vermutung, sieht so aus als ob da jemand aufgepasst hat”, fasste Daniel kurz zusammen.<br />
“Wer hat aufgepasst?”, fragte Kara irritiert.<br />
“Nun ja, nicht nur aufgepasst, sondern auch noch eingemischt”, fuhr Doktor Jackson fort, und erzählte Starbuck noch einmal genauer von den Aufgestiegenen und deren Regeln.<br />
<br />
Doktor Carolyn Lam, war mit den Behandlungserfolg und den Zustand von Captain Thrace so zufrieden, dass sie sie nach einer abschließenden Untersuchung von der Krankenstation vorzeitig entließ.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Torraum, SGC</span><br />
<br />
Major General O´Neill eilte nun, nachdem er mit Hammond telefoniert hatte und sich schnell seine blaue Paradeuniform angezogen hatte, in den Stargate-Raum.<br />
“Bin ich zu spät?”, fragte er amüsiert.<br />
“Nein, pünktlich auf die Minute. Wir können anfangen General Landry”, meinte Doktor Elizabeth Weir. <br />
Nun wurde Major John Sheppard vor seinem Team, und einigen anderen Anwesenden, von Jack O´Neill feierlich in den Rang eines Lieutenant Colonel befördert. Elizabeth hatte sich durchgesetzt, und alles erreicht was sie wollte und hatte sogar es geschafft dem IOA zu trotzen. In einer Woche würde es dann zurückgehen in die Pegasus-Galaxie an Bord der Daedalus.<br />
Erst schüttelte O´Neill und dann Landry, dem frisch beförderten Sheppard die Hand, dann folgte eine kurze Rede von John. Nachdem er fertig war applaudierten alle Anwesenden, bevor ihm sein Team persönlich gratulieren konnte.<br />
Jack wurde nun, vor den Augen aller Beteiligten der Beförderungszeremonie, weggebeamt.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Erdorbit, Asgardschiff</span><br />
<br />
“Sei gegrüßt Jack O´Neill, mein Freund. Du wolltest mich sprechen”, begrüßte Thor den General.<br />
“Hallo Thor, mein Freund. Ja, wollte ich. Danke, dass Du vorbeikommen konntest. Es geht um unseren Gast, einige Schiffe und so, darüber wollte ich mit dir sprechen.”<br />
“Ist schon gut O´Neill. Ich konnte den Hohen Rat der Asgard, bereits überzeugen euch mit Asgardtechnologie zu helfen. Wir stehen nämlich sehr tief in eurer Schuld, und werden euch daher beim Bau und dem Ausrüsten eurer Schiffe mit Technologie, Waffen und Schilden helfen”, erzählte der Asgard.<br />
“Das hört sich ja fantastisch an. Wir haben um 17:00 unserer Zeit eine kleine Besprechung, wäre schön, wenn Du daran teilnehmen könntest und mich gleich begleiten könntest”, lud  Jack O´Neill Thor ein.<br />
“Einverstanden”, sagte der kleine Außerirdische, und informierte die anderen Asgard an Bord seines Raumschiffes, dann beamte er sich und Jack runter in das SGC.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">17:00, Briefing-Room, SGC</span><br />
<br />
Thor hatte es sich in seinem Sessel neben O´Neill, der wieder seine bevorzugte Kleidung trug, bequem gemacht. Beide unterhielten sich über vergangene Zeiten, während nun alle geladenen Teilnehmer nach und nach eintrafen.<br />
Als Letzte trafen gemeinsam Doktor Lam, Kara Thrace und Daniel Jackson ein.<br />
Als Starbuck nun den kleinen grauen Außerirdischen entdeckte, blieb sie erstaunt wie angewurzelt stehen.<br />
<br />
“Oh, meine Götter, wer oder was ist das denn?”, fragte sie entgeistert.<br />
Jack O´Neill der aufgestanden war, ging zu ihr, auch Thor stand auf. Der General stellte Kara nun Thor vor, sie nickte ihm kurz zu. Jack bemerkte nun Kara’ erstaunten Blick, der an den kleinen Körper des kleinen Asgard hing.<br />
“Stimmt etwas nicht, Captain?”, fragte Jack, der noch immer neben ihr stand.<br />
“Nun, wie wäre es mit Kleidung”, flüsterte Starbuck leise zu O´Neill, der grinsen musste. Er stellte nun alle anwesenden Personen vor, in dem er auf einzeln auf sie deutete. Kara war noch immer ganz erstaunt, alle begaben sich wieder auf ihre Plätze, wobei sich Starbuck zwischen Jack und Doktor Lam setzte, und Thor unterbreitete allen Grüße vom Rat der Asgard und bot seine persönliche Hilfe an. <br />
<br />
Jetzt wurden noch einmal alle Informationen zusammengetragen, die man bisher hatte.<br />
“… die 12. Kolonien könnten der Ursprung der griechischen Mythologie sein, wenn man sich die Götterwelt anschaut”, fasste Daniel zusammen.<br />
“Aber die Goa’uld haben die Milchstraße, also unsere Galaxie nie verlassen”, warf Colonel Carter ein.<br />
“Es gibt viele Völker da draußen. Wir kennen nur einen Bruchteil von ihnen”, stellte Daniel klar, und wandte sich an Doktor Lam: ”Ihre Tests lassen darauf schließen, das es sich bei den Volk von Captain Kara Thrace ähnlich verhält, wie bei den Menschen  auf der Erde, und sich die Nachkommen, der Antiker mit den Menschen dort, vermischt haben könnten.” <br />
Die leitende Chefärztin des Stargate-Centers nickte, und sagte:” Das ist korrekt. Wir haben bei den Tests das Antikergen gefunden.”<br />
<br />
Dann berichtete der Archäologe weiter: ”Sie kommt aus der Andromeda, der Galaxie die uns am nächsten liegt. Kara Thrace wurde nach dem ich mir ihre Erlebnisse angehört habe von einen aufgestiegen Wesen hergeschickt.”<br />
“Das verstößt doch gegen ihre wichtigste Regel”, meinte Landry.<br />
“Ja, aber das Universum ist groß. Die Antiker, die aufgestiegen sind, haben aber nicht eingegriffen”, versuchte Daniel zu erklären.<br />
“Und was wollen sie uns damit sagen?”, fragte Jack gelangweilt.<br />
“Die Antiker können nicht überall sein. Nach ihren Aufstieg scheinen sie sich interessanterweise nur in der Milchstraße und in der Pegasus aufzuhalten”, versuchte Daniel seine Vermutung zu erklären, ”bis auf einige Ausnahmen.”<br />
“Gut für mich”, meinte Kara grinsend.<br />
<br />
Nun wandte sich der kleine Außerirdische  nun mit einem Vorschlag an Kara Thrace.<br />
“Und das soll funktionieren? Kann man auf diese Art eine neue funktionstüchtige Viper herstellen?”, fragte Captain Thrace bezweifelnd.<br />
“Also General O´Neill hat es geschafft, auf diesen Wege und mit dem Wissen der Antiker eine effiziente Waffe gegen die Replikatoren zu bauen, Captain Thrace”, bestätigte Colonel Carter, um die Zweifel zu beenden.<br />
“Es bleibt allein ihre Entscheidung, Kara. Niemand wird Sie zwingen irgendetwas gegen ihren Willen zu tun”, stellte Jack klar.<br />
“Wäre auch ziemlich ungesund”, kommentierte Starbuck.<br />
<br />
“So alles schön und gut. Doch wir brauchen gut ausgerüstete Schiffe, um in die Andromeda-Galaxie zu gelangen”, stellte O´Neill klar, dabei schaute er erst Thor und dann Daniel an, der bestätigend nickte.<br />
“Und eine ausreichende Energiequelle, um schnell dort zu sein, die Flotte zu finden und auch einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten”, ergänzte Carter.<br />
“Darin liegt das Hauptproblem”, bestätigte General Landry, und wandte sich an den Archäologen,”Doktor Jackson, nun sind sie an der Reihe mit ihrer Entdeckung.”<br />
“Was? Ich bin kein Freund von Überraschungen”, platzte es aus O´Neill, und sein fragender Blick irrte von Landry, Jackson und den Mitgliedern von SG-2 und SG-3 hin und her.<br />
“Na schön”, sagte Daniel, öffnete eine Kiste und holte ein ZPM hervor.<br />
“Ja. Das reicht natürlich vollkommen aus”, spottete Jack und verdrehte verzweifelt die Augen. Nun aber ließ aber Doktor Jackson einige weitere Kisten in den Besprechungsraum bringen und öffnen.<br />
<br />
“Ja, ich denke es wird vollkommen reichen”, konterte Daniel, während Jack völlig überrumpelt dasaß. <br />
“Das haben wir auf P24X-943-A gefunden. Die Antiker, die dort lebten nannten diese Stadt Trois, was so ähnlich wie Troja klingt. Und nach den Berichten von der Pegasus-Expedition und den Informationen, die ich gesammelt habe, sind beide Bauwerke Atlantis und Trois fast identisch. Doch leider ist diese Stadt zu 2-Drittel zerstört, verfallen und von den Pflanzen überwuchert. Die gute Nachricht ist, es gibt dort Puddle Jumper, ein paar Dutzend Drohnen und nicht zu vergessen einen intakten Kontrollstuhl, der von SG-7, SG-12 und SG-16 gerade geborgen wird”, berichtete Daniel Jackson von seiner Entdeckung.<br />
“Das sind wirklich gute Informationen”, stimmte O´Neill mit einem Kopfnicken zu, funkelte aber immer noch böse den Wissenschaftler an.  <br />
“Was habt ihr denn für Schiffe, wenn ihr keine Kampfsterne habt?”, fragte Kara.<br />
“Die Prometheus und die Daedalus befinden sich zurzeit in der Umlaufbahn, die können Sie bei Gelegenheit mal sehen”, antwortete General Landry.<br />
“Okay. Und ich werde es versuchen, was mir ihr kleiner grauer Freund da vorgeschlagen hatte”, sagte Starbuck, die sich nun entschieden hatte, nickend in die Richtung von Thor.<br />
“Gut. Ich werde Sie begleiten, Captain”, nickte O´Neill.<br />
“Dann wäre vorerst alles geklärt. Colonel Carter, Sie und Doktor Lee werden die ZPM’ untersuchen! Die Besprechung ist beendet. Wegtreten!”, ordnete General Landry an, bevor er aufstand.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Steven Spielbergs "Disclosure Day/Tag der Wahrheit"]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=549</link>
			<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 12:42:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=15">Christian_Z</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=549</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen, <br />
<br />
als alter SF-Fan und UFO-Interessierter war der neue Spielberg-Film für mich natürlich Pflicht. Spielberg hatte 1977 mit dem Film "Close Encounters of the Third Kind" Maßstäbe gesetzt und das Thema in den Mainstream katapultiert. In den letzten Jahren ist das UFO-Thema wieder aktueller geworden mit dem Auftreten von Whistleblowern und glaubhaften Zeugen wie z.B. Militärpiloten, die unter Eid im amerikanischen Kongress berichtet hatten. <br />
<br />
Die Handlung des Films kann auf Wikipedia nachgeschlagen werden, wenn gewünscht:  <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Disclosure_Day" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Disclosure Day - Wikipedia</a><br />
<br />
Offenbar gibt es eine gewisse Spaltung des Publikums pro/contra. Ich glaube, das hat viel mit der Erwartungshaltung zu tun, wie man ins Kino reingeht: Wer einen epischen Film über eine dramatische Schicksalswende der Menschheit erwartet, wird enttäuscht werden. Vielmehr erinnert die Machart der Films an TV-Serien wie X-Files oder Spielbergs Miniserie "Taken". Die Handlung bleibt nahe an den Personen dran und zeichnet ein sentimentales, vielleicht sogar blauäugiges Bild der Aliens. <br />
Ich bereue es nicht, den Film im Kino geschaut zu haben, aber ich würde ihm nur 7 von 10 Punkten geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen, <br />
<br />
als alter SF-Fan und UFO-Interessierter war der neue Spielberg-Film für mich natürlich Pflicht. Spielberg hatte 1977 mit dem Film "Close Encounters of the Third Kind" Maßstäbe gesetzt und das Thema in den Mainstream katapultiert. In den letzten Jahren ist das UFO-Thema wieder aktueller geworden mit dem Auftreten von Whistleblowern und glaubhaften Zeugen wie z.B. Militärpiloten, die unter Eid im amerikanischen Kongress berichtet hatten. <br />
<br />
Die Handlung des Films kann auf Wikipedia nachgeschlagen werden, wenn gewünscht:  <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Disclosure_Day" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Disclosure Day - Wikipedia</a><br />
<br />
Offenbar gibt es eine gewisse Spaltung des Publikums pro/contra. Ich glaube, das hat viel mit der Erwartungshaltung zu tun, wie man ins Kino reingeht: Wer einen epischen Film über eine dramatische Schicksalswende der Menschheit erwartet, wird enttäuscht werden. Vielmehr erinnert die Machart der Films an TV-Serien wie X-Files oder Spielbergs Miniserie "Taken". Die Handlung bleibt nahe an den Personen dran und zeichnet ein sentimentales, vielleicht sogar blauäugiges Bild der Aliens. <br />
Ich bereue es nicht, den Film im Kino geschaut zu haben, aber ich würde ihm nur 7 von 10 Punkten geben.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Haiku-Kette]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=547</link>
			<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 16:41:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=151">Durnah</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=547</guid>
			<description><![CDATA[Möchte jemand die Haikukette aus unserem alten Forum aufs Neue führen?<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Destiny erwacht!</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nach ungewisser Reise</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Galaxie erreicht!</span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Möchte jemand die Haikukette aus unserem alten Forum aufs Neue führen?<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Destiny erwacht!</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nach ungewisser Reise</span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Galaxie erreicht!</span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[SGU-Abschlussidee Der 50-Jahre-Sprung]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=544</link>
			<pubDate>Sun, 10 May 2026 22:32:25 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=156">Drcomputer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=544</guid>
			<description><![CDATA[Moin Leute,<br />
<br />
ich habe mir mal Gedanken gemacht, wie man Stargate Universe nach all den Jahren doch noch sauber abschließen könnte.<br />
Meine Idee wäre ein großer Zeitsprung von etwa 50 Jahren. Die Crew war nicht nur drei Jahre in Stasis, sondern viel länger. Durch einen Defekt in den alternden Kapseln sind sie im Schlaf langsam weiter gealtert. So könnte man auch ganz logisch erklären, warum die Schauspieler heute älter aussehen.<br />
Eli wäre dabei der wichtigste Punkt. Er blieb lange wach, hielt die Destiny am Laufen, trainierte und lernte das Schiff immer besser kennen. Aus dem unsicheren Eli von damals wäre inzwischen der erfahrene Wächter der Destiny geworden.<br />
Am Ende erreicht die Destiny den Ursprung des Signals. Rush findet dort endlich das, wonach er immer gesucht hat, und bleibt bei den „Erbauern“ zurück. Die restliche Crew bekommt durch diese Macht die Chance, über einen Riss oder ein Wurmloch zur Erde zurückzukehren.<br />
Dort kommen sie zwar in Sekunden an, aber auf der Erde sind über 50 Jahre vergangen.<br />
Damit hätte SGU endlich einen würdigen Abschluss, offene Fragen wären geklärt, und gleichzeitig könnte eine neue Stargate-Serie sauber auf einer Zukunfts-Erde starten.<br />
Was haltet ihr von so einer Lösung für den Cliffhanger?<br />
<br />
Ich bin hier noch neu, aber SGU lässt mich seit damals irgendwie nicht los. Gerade dieser Cliffhanger hat mich immer wieder beschäftigt, und ich habe mir oft überlegt, wie man das Ende vielleicht doch noch sinvoll und würdig auflösen könnte.<br />
<br />
Jetzt habe ich einfach mal den Mut zusammengenomen und dachte mir. Ich teile meine Idee mal mit euch.<br />
<br />
Was haltet ihr davon?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Moin Leute,<br />
<br />
ich habe mir mal Gedanken gemacht, wie man Stargate Universe nach all den Jahren doch noch sauber abschließen könnte.<br />
Meine Idee wäre ein großer Zeitsprung von etwa 50 Jahren. Die Crew war nicht nur drei Jahre in Stasis, sondern viel länger. Durch einen Defekt in den alternden Kapseln sind sie im Schlaf langsam weiter gealtert. So könnte man auch ganz logisch erklären, warum die Schauspieler heute älter aussehen.<br />
Eli wäre dabei der wichtigste Punkt. Er blieb lange wach, hielt die Destiny am Laufen, trainierte und lernte das Schiff immer besser kennen. Aus dem unsicheren Eli von damals wäre inzwischen der erfahrene Wächter der Destiny geworden.<br />
Am Ende erreicht die Destiny den Ursprung des Signals. Rush findet dort endlich das, wonach er immer gesucht hat, und bleibt bei den „Erbauern“ zurück. Die restliche Crew bekommt durch diese Macht die Chance, über einen Riss oder ein Wurmloch zur Erde zurückzukehren.<br />
Dort kommen sie zwar in Sekunden an, aber auf der Erde sind über 50 Jahre vergangen.<br />
Damit hätte SGU endlich einen würdigen Abschluss, offene Fragen wären geklärt, und gleichzeitig könnte eine neue Stargate-Serie sauber auf einer Zukunfts-Erde starten.<br />
Was haltet ihr von so einer Lösung für den Cliffhanger?<br />
<br />
Ich bin hier noch neu, aber SGU lässt mich seit damals irgendwie nicht los. Gerade dieser Cliffhanger hat mich immer wieder beschäftigt, und ich habe mir oft überlegt, wie man das Ende vielleicht doch noch sinvoll und würdig auflösen könnte.<br />
<br />
Jetzt habe ich einfach mal den Mut zusammengenomen und dachte mir. Ich teile meine Idee mal mit euch.<br />
<br />
Was haltet ihr davon?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sendetermine interessanter Serien & Filme]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=541</link>
			<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 18:02:50 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=2">Redlum</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=541</guid>
			<description><![CDATA[Wir hatten schon im alten Forum diesen Thread, ich habe aber keine Ahnung mehr wie er hieß. Deshalb jetzt unter diesem Namen  <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/cool.png" alt="Cool" title="Cool" class="smilie smilie_3" /><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tele5</span> bringt in nächster Zeit mal wieder ein paar Klassiker ins Programm zurück, die für den ein oder anderen vielleicht interessant sind. Sei es weil diese noch nie gesehen wurden (was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/tongue.png" alt="Tongue" title="Tongue" class="smilie smilie_5" /> ) oder einfach aus Nostalgiegründen:<br />
<br />
<br />
Ab dem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">04.05.</span> zeigt Tele5 jeden Montag ab 20:15 Uhr zwei Folgen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Doctor Who</span> mit dem 11. Doctor.<br />
Ab dem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">25.05.</span> strahlt der Sender immer von Montag bis Freitag um 17:15 Uhr <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension</span> aus<br />
Und ab dem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">08.06.</span> kommt schließlich, immer Montags ab 22:10 Uhr, eine Doppelfolge <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Torchwood</span>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir hatten schon im alten Forum diesen Thread, ich habe aber keine Ahnung mehr wie er hieß. Deshalb jetzt unter diesem Namen  <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/cool.png" alt="Cool" title="Cool" class="smilie smilie_3" /><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tele5</span> bringt in nächster Zeit mal wieder ein paar Klassiker ins Programm zurück, die für den ein oder anderen vielleicht interessant sind. Sei es weil diese noch nie gesehen wurden (was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann <img src="https://newforum.stargate-project.de/images/smilies/tongue.png" alt="Tongue" title="Tongue" class="smilie smilie_5" /> ) oder einfach aus Nostalgiegründen:<br />
<br />
<br />
Ab dem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">04.05.</span> zeigt Tele5 jeden Montag ab 20:15 Uhr zwei Folgen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Doctor Who</span> mit dem 11. Doctor.<br />
Ab dem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">25.05.</span> strahlt der Sender immer von Montag bis Freitag um 17:15 Uhr <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension</span> aus<br />
Und ab dem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">08.06.</span> kommt schließlich, immer Montags ab 22:10 Uhr, eine Doppelfolge <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Torchwood</span>.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Dial The Gate"  muss kürzer treten]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=540</link>
			<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 08:00:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=15">Christian_Z</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=540</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen, <br />
<br />
der Youtube-Kanal "Dial The Gate" ist bekannt für seine vielen Interviews mit Stargate-Schauspielern und anderen Beteiligten&amp;Kreativen. In einem kürzlich veröffentlichten Video gibt David Read bekannt, dass er aus finanziellen Gründen weniger Content produzieren muss: <a href="https://youtu.be/QxlIabOnXlQ?si=fPtxQrKd-R4KXlyP" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://youtu.be/QxlIabOnXlQ?si=fPtxQrKd-R4KXlyP</a><br />
Dabei erklärt er auch, dass er z.T. an Gäste Honorare gezahlt hat, damit sie sich interviewen lassen. Geld ist jetzt aber alle. Spenden können auf einer neuen Patreon-Seite getätigt werden. <br />
<br />
Hatte mich schon immer gewundert, wie Dial the Gate so viele Top-Gäste für seine Interviews einladen kann. Aber (Geld-)Bäume wachsen halt nirgendwo in den Himmel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen, <br />
<br />
der Youtube-Kanal "Dial The Gate" ist bekannt für seine vielen Interviews mit Stargate-Schauspielern und anderen Beteiligten&amp;Kreativen. In einem kürzlich veröffentlichten Video gibt David Read bekannt, dass er aus finanziellen Gründen weniger Content produzieren muss: <a href="https://youtu.be/QxlIabOnXlQ?si=fPtxQrKd-R4KXlyP" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://youtu.be/QxlIabOnXlQ?si=fPtxQrKd-R4KXlyP</a><br />
Dabei erklärt er auch, dass er z.T. an Gäste Honorare gezahlt hat, damit sie sich interviewen lassen. Geld ist jetzt aber alle. Spenden können auf einer neuen Patreon-Seite getätigt werden. <br />
<br />
Hatte mich schon immer gewundert, wie Dial the Gate so viele Top-Gäste für seine Interviews einladen kann. Aber (Geld-)Bäume wachsen halt nirgendwo in den Himmel.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Valas Abschiedsgeschenk Teil 2]]></title>
			<link>https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=539</link>
			<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 19:12:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://newforum.stargate-project.de/member.php?action=profile&uid=74">Amyrillis</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://newforum.stargate-project.de/showthread.php?tid=539</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Titel</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: Valas Geschenk Teil 2</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Autorin</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Amyrillis</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Serie</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">SGA</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Staffel</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: 4</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rating:</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> P16</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Genre</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Humor, Erotik und Romantik</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hauptpersonen</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Colonel Carter, General O’Neill</span><br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Neben Charaktere: Daniel Jackson, Vala Maldoran und Teal‘c</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wörter:</span></span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beta</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: Antares</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Anmerkung1: </span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">Fortsetzung zu Valas Abschiedsgeschenk, überarbeitete Version von 2026</span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Inhalt</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: Sam</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> trifft sich mit ihrem ehemaligen</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> Team,</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> allerdings läuft</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> das</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> Treffen anders als erwartet</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">.</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> Auch über </span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">Valas</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> Abschiedsgeschenk wird Diskutiert, und sie erfährt mehr über ihre Freunde, als sie wissen wollte, doch damit ist der Abend noch nicht gelaufen…</span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Valas Abschieds Geschenk Teil 2</span></span><br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Colonel Carter hatte ein paar Tage Urlaub. Dank Rodneys genialer Erfindung der Gate- Brücke zwischen der Milchstraße und der Pegasus Galaxie, konnte Colonel Samantha Carter bequem innerhalb eines Tages zurück auf die Erde Reisen. </span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">*******************************</span></div>
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Jack O` Neill hatte den Tisch verlassen, und meinte, er müsse noch ein wichtiges Telefonat führen und hatte daher den Raum verlassen. Neben Sam saß als nur noch Daniel, Teal’c und Vala ihr gegen über.</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Vala stand auf und setzte sich neben Sam. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Hy Sam, wie hat dir mein Abschiedsgeschenk gefallen?“, fragte sie aufgeregt. Doch noch bevor sie überhaupt etwas dazu sagen konnte, klinkte sich auch Daniel mit ins Gespräch ein. ‚Wieso war er, ausgerichtet jetzt so aufmerksam? ‘ Auch Teal’c lauschte aufmerksam dem Gespräch. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Achja, in deiner letzten Email hast du ein Abschiedsgeschenk erwähnt, was war noch gleich?“, mischte sich Daniel ein. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Die Gesichtszüge ihres Freundes wechselten von interessiert zu gespannt.</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Um nicht sofort antworten zu müssen, trank Sam ein Schluck ihres Biers. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Also, äm, also…. ganz ehrlich ich…, ich bin noch nicht einmal zum auspacken gekommen…, es zu benutzen….“, peinlich berührt, wusste Sam nicht, was sie genau sagen sollte. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Die Wangen des Colonels</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> Wangen färbten sich rosa. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Heiliger Strohsack, war das jetzt ihr ernst? Vor dem ganzen Team?</span></span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Du hast es nicht ausprobiert?“, schmollte Vala enttäuscht. Ihre Unterlippe schob sie zitternd vor wie bei einem schmollenden Kind.</span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Dabei habe ich mir so viel Mühe gegeben beim aussuchen“,</span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Was für ein Geschenk denn?“, wiederholte Daniel ungeduldig und höchst interessiert und alarmiert zu erfahren, was Vala jetzt wieder ausgefressen hatte.</span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Es ist ein Geschenk aus dem Erotikshop, wo wir neulich zusammen waren“, entgegnete sie Daniel aufgebracht. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Es ist ein Vibrator …“,</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Mit einem Schlag herrschte Stille am Tisch. Auch Daniel kappte der Mund auf, ebenfalls peinlich berührt und sprachlos. So wie es klang, sollte Vala ihr gemeinsamer Besuch im Erotikshop für sich behalten. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Du hast </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">ihn</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> für Sam gekauft und ihr geschenkt…?“, fragte Daniel fassungslos.</span> <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Für einen Moment fehlten ihm die Worte. Vala war eindeutig zu weit gegangen, sie hörte die grenzenlose Empörung aus der Stimme ihres Freundes. Sie spürte wie es in </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">ihrem Freund </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">arbeitete, fühlte dass </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">der Linguist</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> nach Worten suchte, um Vala zurecht zuweisen. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Wenn Daniel es gewollt hätte, hätte er sie in dreiundzwanzig irdischen Sprachen zurecht weisen können. Stattdessen starrte er sie weiter an. Sein Gesichtsausdruck sagte mehr als Worte es je gekonnt hätten. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Teal’cs Augenbraue zog er fragend, aber auch leicht amüsiert nach oben, so wie er es eh und jeher tat. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Abwartend was als nächstes passierte. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Jjjaaaaaaa, das war </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Valas Geschenk</span></span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">“, zog </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">der Colonel Carter </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">ihre Antwort unangenehm in die Länge. Einerseits könnte </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Sam </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">gerade im Erdboden verschwinden, anderseits, riss sie sich gerade zusammen um nicht über die Absurdität des Augenblicks zulachen, da sie nicht allein davon betroffen war, sondern auch Daniel involviert war. </span><br />
<br />
<br />
‚<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sie waren zusammen im Erotik Shop? ‘ ging es ihr durch den Kopf. </span></span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Ihre Gedanken rasten. Nach einer gefühlten Ewigkeit, kam die Blonde zu dem Entschluss, es es sicher eine witzige Geschichte war.</span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">WAS DENN???? Ich wollte ihr nur eine Freude machen. In der Pegasus Galaxie braucht sie auch etwas Entspannung, Abwechslung zum Stressabbau und zum Vergnügen… Und was macht mehr Freude als…!“,</span><br />
<br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Daniel brachte Vala mit einem Blick zum Schweigen.</span><br />
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<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Schon gut, ich wollte doch nur wissen, ob es Sam gefallen hat. Wieso bist du nur so </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">kleinkariert</span></span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">? Und </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Verklemmt</span></span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">? Und </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Spießig, borniert,</span></span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">“, damit stürmte Vala wütend aus dem Raum, während sie weiter murmelnd Synonyme für Spießig und steif suchte. </span><br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Der Linguist atmete leicht genervt , </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">aber offensichtlich erleichtert </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">auf. Vala strapazierte manchmal Daniels Geduld mehr als ihm lieb war. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Ihr Verhalten war manchmal unberechenbar und ihre Taten zog oft einen Rattenschwanz an Folgen oder Konsequenzen nach sich. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Sams Gesichtszüge entspannten sich, auch das Rosa dass kurzzeitig auf ihren Wangen gebrannt hatten verflüchtigte sich. Stattdessen erschien ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht. Zur Abwechslung stand jetzt Daniel im Mitte</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">l</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">punkt.</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">In dem Augenblick kehrte General O`Neill an den Tisch zurück. </span><br />
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<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Was habe ich verpasst?“ Er bemerkte die angespannte Stimmung.</span><br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Keiner antworte und die peinliche Stille es zog sich in die Länge.</span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Leute was ist hier los? Was ist passiert?“ Er sah seine Freunde und langjährigen Kollegen eindringlich an. Sam machte den Mund auf, schloss ihn aber wieder. Was sollte sie sagen?</span><br />
<br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Dann fasste schließlich Teal`c zusammen, was Jack verpasst hatte.</span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Ihr wart zusammen im Erotikshop?“</span><br />
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">„… <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Ernsthaft?“, hackte </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">der General</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> nach, konnte </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">sein</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> Grinsen kaum unterdrücken. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Ihm war die Situation nicht peinlich, belustigte ihn und wollte offensichtlich noch mehr erfahren.</span></div>
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Allmählich siegte die </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Neugierde, </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">mehr über </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">die Geschichte hinter dem Geschenk </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">zu erfahren.</span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Äh ,Ja…“, selbst </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">kleinlaut</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">, nahm Daniel seine Brille ab, nur um sie provisorisch zu putzen um sich etwas Zeit zu verschaffen, um darüber nach zu denken, wie er es am besten erzählte. Die Sandstein blonde, sah es Daniel an, wie es in ihm arbeitete, er es sich überlegte, ob er etwas dazu sagte, und suchte nach den richtigen Worten.</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Die Gruppe wartete gespannt auf Daniels Erklärungen. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Es war eine von Valas verrückten Ideen…“ begann er zu erzählen. Er krallte sich fester an sein Glas und ließ laut die Eiswürfel klingen. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Vala</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> sagte mir, sie wolle shoppen gehen, aber in was für einen Landen hatte sie natürlich nicht erwähnt.“, seine Stimme wurde etwas schriller. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Ich dachte an </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Kleidung</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> und kaum hatte ich mich versehenen, war sie auch schon in dem Shop gerannt. Irgendjemand musste doch auf sie aufpassen, dass sie keinen Mist baut….“, </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Und du bist ihr dann gefolgt?“... bohrte </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Jack</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> weiter. In ihren Augen glitzerte der Schalk. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Bemüht nicht laut los zulachen. </span><br />
<br />
"Natürlich bin ihr gefolgt, was hätte ich sonst tun sollen Jack?" seine Finger trommelten ungedulig auf den Tisch.<br />
Den Rest konnte sich jeder selbst denken.<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Du hast sie das Pinke Teil kaufen lassen?“, hackte Sam belustigt nach. Nicht dass ihr dieses Geschenk besonders gefallen hätte, aber irgendwie sorgte das Abschiedgeschenk für viel Gesprächsstoff. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Sie wollte den Rest der Geschichte hinter dem außergewöhnlichen Abschiedsgeschenk erfahren. Auch wenn sie niemals vorhatte es jemals zu benutzen, es war einfach abscheulich, aber allein der Gedanke, dass es eine bestimmte Person an ihr ausprobieren würde, verursachte ihre eine Gänsehaut und ließ sie innerlich zittern und heiß werden. Ihr schoss die röte ins Gesicht. Auf einmal erschien ihr, dass die Luft in den Restaurant heiß und stickig. Ankämpfend gegen ihr eigenes Kopf Kino. Mit aller Macht zwang sich Sam wieder Daniels Erzählung lauschen. </span><br />
<br />
„…<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">keine Hemmungen die Verkäuferin auszufragen“, bekam Colonel Carter noch das Ende des Satzes mit.</span><br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">General O`Neill lachteso laut, dass ich andere Gäste von den Tischen in ihrer Nähe zu ihnen umdrehten und in ihre Richtung starrten. </span><br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Sam konnte nicht anders und lachte ebenfalls und am Ende lachte das ganze Team. </span><br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Daniels Wangen verfärbten sich rot, auch ihm brannten die Wangen vor Hitze. Hitze von Aufregung rührte und Verärgerung, über Valas Impulsives und unberechenbares Verhalten. Das war eigentlich kein Thema, was er normalerweise mit seinen Kollegen erörterte und Diskutierte. </span><br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">"Das ist das witzigste, was ich in der letzten Zeit gehört habe" meinte O`Neill und lachte nioch ein bisschen weiter.</span><br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Trotzdem fuhr er mit seiner Erzählung fort, wenn sie schon dabei waren. Peinlicher konnte es eh nicht werden. Oder?</span><br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">"Wie konnbtest du sie stoppen?"wollt der Jaffa wissen.</span><br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Gar nicht, habe sie machen lassen. bis der Laden geschlossen hat um 23 Uhr. Ich habe gesehen, was sie es gekauft hat, aber ich dachte, dass sie es für sich kauft und nicht verschenkt...“</span><br />
<br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Verstehe!“, das war so typisch Vala. Allerdings konnte Sam es sich doch sehr bildlich vorstellen, wie sie ihn in den Erotikshop gelockt hatte. Armer Daniel, sie musste sich da sicher wie im Paradies gefühlt haben um ihre Neugier zu befriedigen. Wer konnte das schon sagen, ob es auf anderen Planeten nicht solche Erotikläden gab, oder es nur Valas Begeisterung und Faszination waren, welche sie dorthin geführt hatten. Sam konnte nicht anders, als in sich hinein zu grinsen. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Vala hat drei Stunden, erotische Unterwäsche, Cosplay Kostüme anprobiert, bis die eine Verkäuferin fast geheult hat, weil Vala sie in den Wahnsinn getrieben hat. Und dann hat sie noch nach </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Geschenken</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> geschaut, bis der Laden zugemacht hat“, </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">der Linguist hielt inne. Schluckte und musste jetzt doch ein wenig grinsen. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Du Glückspilz“, Jack boxte seinen Freund gegen den Arm. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Da musste Daniel, auch ganz schön etwas aushalten. Vala musste nicht nur die Verkäuferin zum Wahnsinn getrieben haben, sondern sicher auch Daniel. Die drei </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">S</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">tunden in dem Laden musste Daniel den Rest gegeben haben. Und Daniel bekam man nicht schnell kein, das war sicher. Hatte sie ihn am Ende des Trips doch verführt? Sam würde es nie erfahren, wie der Einkaufstrip ausgegangen war.</span><br />
<br />
<br />
‚<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wer hatte da, den Stressabbau nötiger?</span></span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> ‘ Sie oder Daniel nach diesem Abend?</span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Kopf Kino?“, riss Daniel sie aus ihren Gedanken und kicherte. Ertappt lief Sam wieder rot an. „Deine Erzählungen waren sehr detailreich und plastisch“. Erwiderte Sam schelmisch. Verlegen kratze sie sich am Kopf. </span><br />
<br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Bei den Goa’uld und bei den Jaffa, gab es auch solche Spielsachen zum Vergnügen“, nahm Teal’c wieder den Gesprächsfaden wieder auf. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Perplex, starrten Sam und Daniel Teal’c an, der sich plötzlich aktiv an dem Thema beteiligte.</span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Tatsächlich? Das ist ja überaus interessant“, meinte Sam, der die Worte fehlten. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Im Grunde, ist nichts verkehrt daran, dennoch ist es doch etwas …“ Daniel sucht nach passenden Worten, um sein Gefühl zu beschreiben. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Intim?“, half Sam nach.</span><br />
<br />
<br />
„ <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Zu Persönlich?“, </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Intim trifft es ziemlich gut“, begann der Linguist. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Es war nur ein unpassendes Abschiedsgeschenk.... Denn noch gab es schon in den frühen Kulturen solche Gegenstände die dem Liebesspiel und der Lust gedieht haben, im alten Ägypten, wie aus der Antike oder im China der Kaiserzeit. Bei Ausgrabungen wurden Dildos aus Holz, Leder, Wachs und Glas gefunden, welche all dem Vergnügen dienen sollten. Aus dem griechischen </span><a href="https://de.pons.com/%C3%BCbersetzung/griechisch-deutsch/%CE%B3%CE%BF%CE%B7%CF%84%CE%B5%CF%8D%CF%89" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">γοητεύω</span></a> - entzücken,<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> aus dem italienischen </span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">diletto</span> ‚ <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">übersetzt</span> ‚Entzücken‘ , <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">aus dem spanischen</span> - <a href="https://de.pons.com/%C3%BCbersetzung/spanisch-deutsch/encanto" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">encanto</span></a> <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">oder dem</span> <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">lateinischen</span> ‚<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">dilectio</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">“, sprudelte es gekonnt aus Daniel heraus. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Danke für den netten kleinen Vortrag. Du, kennst dich wirklich gründlich mit Geschichte und sprachen aus.“, kommentierte Sam Daniels kleinen Vortrag und musste schmunzeln.</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Damit hatte der Abend eine etwas unangenehme, überraschende Wende genommen in eine Richtung, mit der sicher niemand gerechnet hatte. Dann hatte Sam sich entschuldigt und war hinausgegangen um etwas frische Luft zu schnappen. Als sie nach einer Weile zurückkehrte, saßen Vala und General O’Neill wieder auf ihren Plätzen und sie sprachen über ganz andere Themen. Den restlichen Abend, verlief ohne Zwischenfälle, zivilisiert und fast schon langweilig ab. </span><br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Jedes weitere Treffen würde sicher neue Geschichten mit sich bringen, doch dieser Abend, würde einzigartig bkleiben.</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ende</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Titel</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: Valas Geschenk Teil 2</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Autorin</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Amyrillis</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Serie</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">SGA</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Staffel</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: 4</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rating:</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> P16</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Genre</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Humor, Erotik und Romantik</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hauptpersonen</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Colonel Carter, General O’Neill</span><br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Neben Charaktere: Daniel Jackson, Vala Maldoran und Teal‘c</span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wörter:</span></span><br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beta</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: Antares</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Anmerkung1: </span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">Fortsetzung zu Valas Abschiedsgeschenk, überarbeitete Version von 2026</span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Inhalt</span></span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">: Sam</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> trifft sich mit ihrem ehemaligen</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> Team,</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> allerdings läuft</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> das</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> Treffen anders als erwartet</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">.</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> Auch über </span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font">Valas</span><span style="font-family: Comic Sans MS, serif;" class="mycode_font"> Abschiedsgeschenk wird Diskutiert, und sie erfährt mehr über ihre Freunde, als sie wissen wollte, doch damit ist der Abend noch nicht gelaufen…</span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Valas Abschieds Geschenk Teil 2</span></span><br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Colonel Carter hatte ein paar Tage Urlaub. Dank Rodneys genialer Erfindung der Gate- Brücke zwischen der Milchstraße und der Pegasus Galaxie, konnte Colonel Samantha Carter bequem innerhalb eines Tages zurück auf die Erde Reisen. </span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">*******************************</span></div>
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Jack O` Neill hatte den Tisch verlassen, und meinte, er müsse noch ein wichtiges Telefonat führen und hatte daher den Raum verlassen. Neben Sam saß als nur noch Daniel, Teal’c und Vala ihr gegen über.</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Vala stand auf und setzte sich neben Sam. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Hy Sam, wie hat dir mein Abschiedsgeschenk gefallen?“, fragte sie aufgeregt. Doch noch bevor sie überhaupt etwas dazu sagen konnte, klinkte sich auch Daniel mit ins Gespräch ein. ‚Wieso war er, ausgerichtet jetzt so aufmerksam? ‘ Auch Teal’c lauschte aufmerksam dem Gespräch. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Achja, in deiner letzten Email hast du ein Abschiedsgeschenk erwähnt, was war noch gleich?“, mischte sich Daniel ein. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Die Gesichtszüge ihres Freundes wechselten von interessiert zu gespannt.</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Um nicht sofort antworten zu müssen, trank Sam ein Schluck ihres Biers. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Also, äm, also…. ganz ehrlich ich…, ich bin noch nicht einmal zum auspacken gekommen…, es zu benutzen….“, peinlich berührt, wusste Sam nicht, was sie genau sagen sollte. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Die Wangen des Colonels</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> Wangen färbten sich rosa. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Heiliger Strohsack, war das jetzt ihr ernst? Vor dem ganzen Team?</span></span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Du hast es nicht ausprobiert?“, schmollte Vala enttäuscht. Ihre Unterlippe schob sie zitternd vor wie bei einem schmollenden Kind.</span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Dabei habe ich mir so viel Mühe gegeben beim aussuchen“,</span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Was für ein Geschenk denn?“, wiederholte Daniel ungeduldig und höchst interessiert und alarmiert zu erfahren, was Vala jetzt wieder ausgefressen hatte.</span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Es ist ein Geschenk aus dem Erotikshop, wo wir neulich zusammen waren“, entgegnete sie Daniel aufgebracht. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Es ist ein Vibrator …“,</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Mit einem Schlag herrschte Stille am Tisch. Auch Daniel kappte der Mund auf, ebenfalls peinlich berührt und sprachlos. So wie es klang, sollte Vala ihr gemeinsamer Besuch im Erotikshop für sich behalten. </span><br />
<br />
<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Du hast </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">ihn</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> für Sam gekauft und ihr geschenkt…?“, fragte Daniel fassungslos.</span> <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Für einen Moment fehlten ihm die Worte. Vala war eindeutig zu weit gegangen, sie hörte die grenzenlose Empörung aus der Stimme ihres Freundes. Sie spürte wie es in </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">ihrem Freund </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">arbeitete, fühlte dass </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">der Linguist</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> nach Worten suchte, um Vala zurecht zuweisen. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Wenn Daniel es gewollt hätte, hätte er sie in dreiundzwanzig irdischen Sprachen zurecht weisen können. Stattdessen starrte er sie weiter an. Sein Gesichtsausdruck sagte mehr als Worte es je gekonnt hätten. </span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Teal’cs Augenbraue zog er fragend, aber auch leicht amüsiert nach oben, so wie er es eh und jeher tat. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Abwartend was als nächstes passierte. </span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Jjjaaaaaaa, das war </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Valas Geschenk</span></span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">“, zog </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">der Colonel Carter </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">ihre Antwort unangenehm in die Länge. Einerseits könnte </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Sam </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">gerade im Erdboden verschwinden, anderseits, riss sie sich gerade zusammen um nicht über die Absurdität des Augenblicks zulachen, da sie nicht allein davon betroffen war, sondern auch Daniel involviert war. </span><br />
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‚<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sie waren zusammen im Erotik Shop? ‘ ging es ihr durch den Kopf. </span></span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Ihre Gedanken rasten. Nach einer gefühlten Ewigkeit, kam die Blonde zu dem Entschluss, es es sicher eine witzige Geschichte war.</span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">WAS DENN???? Ich wollte ihr nur eine Freude machen. In der Pegasus Galaxie braucht sie auch etwas Entspannung, Abwechslung zum Stressabbau und zum Vergnügen… Und was macht mehr Freude als…!“,</span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Daniel brachte Vala mit einem Blick zum Schweigen.</span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Schon gut, ich wollte doch nur wissen, ob es Sam gefallen hat. Wieso bist du nur so </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">kleinkariert</span></span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">? Und </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Verklemmt</span></span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">? Und </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Spießig, borniert,</span></span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">“, damit stürmte Vala wütend aus dem Raum, während sie weiter murmelnd Synonyme für Spießig und steif suchte. </span><br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Der Linguist atmete leicht genervt , </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">aber offensichtlich erleichtert </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">auf. Vala strapazierte manchmal Daniels Geduld mehr als ihm lieb war. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Ihr Verhalten war manchmal unberechenbar und ihre Taten zog oft einen Rattenschwanz an Folgen oder Konsequenzen nach sich. </span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Sams Gesichtszüge entspannten sich, auch das Rosa dass kurzzeitig auf ihren Wangen gebrannt hatten verflüchtigte sich. Stattdessen erschien ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht. Zur Abwechslung stand jetzt Daniel im Mitte</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">l</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">punkt.</span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">In dem Augenblick kehrte General O`Neill an den Tisch zurück. </span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Was habe ich verpasst?“ Er bemerkte die angespannte Stimmung.</span><br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Keiner antworte und die peinliche Stille es zog sich in die Länge.</span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Leute was ist hier los? Was ist passiert?“ Er sah seine Freunde und langjährigen Kollegen eindringlich an. Sam machte den Mund auf, schloss ihn aber wieder. Was sollte sie sagen?</span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Dann fasste schließlich Teal`c zusammen, was Jack verpasst hatte.</span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Ihr wart zusammen im Erotikshop?“</span><br />
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">„… <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Ernsthaft?“, hackte </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">der General</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> nach, konnte </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">sein</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> Grinsen kaum unterdrücken. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Ihm war die Situation nicht peinlich, belustigte ihn und wollte offensichtlich noch mehr erfahren.</span></div>
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Allmählich siegte die </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Neugierde, </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">mehr über </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">die Geschichte hinter dem Geschenk </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">zu erfahren.</span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Äh ,Ja…“, selbst </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">kleinlaut</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">, nahm Daniel seine Brille ab, nur um sie provisorisch zu putzen um sich etwas Zeit zu verschaffen, um darüber nach zu denken, wie er es am besten erzählte. Die Sandstein blonde, sah es Daniel an, wie es in ihm arbeitete, er es sich überlegte, ob er etwas dazu sagte, und suchte nach den richtigen Worten.</span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Die Gruppe wartete gespannt auf Daniels Erklärungen. </span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Es war eine von Valas verrückten Ideen…“ begann er zu erzählen. Er krallte sich fester an sein Glas und ließ laut die Eiswürfel klingen. </span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Vala</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> sagte mir, sie wolle shoppen gehen, aber in was für einen Landen hatte sie natürlich nicht erwähnt.“, seine Stimme wurde etwas schriller. </span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Ich dachte an </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Kleidung</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> und kaum hatte ich mich versehenen, war sie auch schon in dem Shop gerannt. Irgendjemand musste doch auf sie aufpassen, dass sie keinen Mist baut….“, </span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Und du bist ihr dann gefolgt?“... bohrte </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Jack</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> weiter. In ihren Augen glitzerte der Schalk. </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Bemüht nicht laut los zulachen. </span><br />
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"Natürlich bin ihr gefolgt, was hätte ich sonst tun sollen Jack?" seine Finger trommelten ungedulig auf den Tisch.<br />
Den Rest konnte sich jeder selbst denken.<br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Du hast sie das Pinke Teil kaufen lassen?“, hackte Sam belustigt nach. Nicht dass ihr dieses Geschenk besonders gefallen hätte, aber irgendwie sorgte das Abschiedgeschenk für viel Gesprächsstoff. </span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Sie wollte den Rest der Geschichte hinter dem außergewöhnlichen Abschiedsgeschenk erfahren. Auch wenn sie niemals vorhatte es jemals zu benutzen, es war einfach abscheulich, aber allein der Gedanke, dass es eine bestimmte Person an ihr ausprobieren würde, verursachte ihre eine Gänsehaut und ließ sie innerlich zittern und heiß werden. Ihr schoss die röte ins Gesicht. Auf einmal erschien ihr, dass die Luft in den Restaurant heiß und stickig. Ankämpfend gegen ihr eigenes Kopf Kino. Mit aller Macht zwang sich Sam wieder Daniels Erzählung lauschen. </span><br />
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„…<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">keine Hemmungen die Verkäuferin auszufragen“, bekam Colonel Carter noch das Ende des Satzes mit.</span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">General O`Neill lachteso laut, dass ich andere Gäste von den Tischen in ihrer Nähe zu ihnen umdrehten und in ihre Richtung starrten. </span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Sam konnte nicht anders und lachte ebenfalls und am Ende lachte das ganze Team. </span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Daniels Wangen verfärbten sich rot, auch ihm brannten die Wangen vor Hitze. Hitze von Aufregung rührte und Verärgerung, über Valas Impulsives und unberechenbares Verhalten. Das war eigentlich kein Thema, was er normalerweise mit seinen Kollegen erörterte und Diskutierte. </span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">"Das ist das witzigste, was ich in der letzten Zeit gehört habe" meinte O`Neill und lachte nioch ein bisschen weiter.</span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Trotzdem fuhr er mit seiner Erzählung fort, wenn sie schon dabei waren. Peinlicher konnte es eh nicht werden. Oder?</span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">"Wie konnbtest du sie stoppen?"wollt der Jaffa wissen.</span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Gar nicht, habe sie machen lassen. bis der Laden geschlossen hat um 23 Uhr. Ich habe gesehen, was sie es gekauft hat, aber ich dachte, dass sie es für sich kauft und nicht verschenkt...“</span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Verstehe!“, das war so typisch Vala. Allerdings konnte Sam es sich doch sehr bildlich vorstellen, wie sie ihn in den Erotikshop gelockt hatte. Armer Daniel, sie musste sich da sicher wie im Paradies gefühlt haben um ihre Neugier zu befriedigen. Wer konnte das schon sagen, ob es auf anderen Planeten nicht solche Erotikläden gab, oder es nur Valas Begeisterung und Faszination waren, welche sie dorthin geführt hatten. Sam konnte nicht anders, als in sich hinein zu grinsen. </span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Vala hat drei Stunden, erotische Unterwäsche, Cosplay Kostüme anprobiert, bis die eine Verkäuferin fast geheult hat, weil Vala sie in den Wahnsinn getrieben hat. Und dann hat sie noch nach </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Geschenken</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> geschaut, bis der Laden zugemacht hat“, </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">der Linguist hielt inne. Schluckte und musste jetzt doch ein wenig grinsen. </span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Du Glückspilz“, Jack boxte seinen Freund gegen den Arm. </span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Da musste Daniel, auch ganz schön etwas aushalten. Vala musste nicht nur die Verkäuferin zum Wahnsinn getrieben haben, sondern sicher auch Daniel. Die drei </span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">S</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">tunden in dem Laden musste Daniel den Rest gegeben haben. Und Daniel bekam man nicht schnell kein, das war sicher. Hatte sie ihn am Ende des Trips doch verführt? Sam würde es nie erfahren, wie der Einkaufstrip ausgegangen war.</span><br />
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‚<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wer hatte da, den Stressabbau nötiger?</span></span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> ‘ Sie oder Daniel nach diesem Abend?</span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Kopf Kino?“, riss Daniel sie aus ihren Gedanken und kicherte. Ertappt lief Sam wieder rot an. „Deine Erzählungen waren sehr detailreich und plastisch“. Erwiderte Sam schelmisch. Verlegen kratze sie sich am Kopf. </span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Bei den Goa’uld und bei den Jaffa, gab es auch solche Spielsachen zum Vergnügen“, nahm Teal’c wieder den Gesprächsfaden wieder auf. </span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Perplex, starrten Sam und Daniel Teal’c an, der sich plötzlich aktiv an dem Thema beteiligte.</span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Tatsächlich? Das ist ja überaus interessant“, meinte Sam, der die Worte fehlten. </span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Im Grunde, ist nichts verkehrt daran, dennoch ist es doch etwas …“ Daniel sucht nach passenden Worten, um sein Gefühl zu beschreiben. </span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Intim?“, half Sam nach.</span><br />
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„ <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Zu Persönlich?“, </span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Intim trifft es ziemlich gut“, begann der Linguist. </span><br />
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„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Es war nur ein unpassendes Abschiedsgeschenk.... Denn noch gab es schon in den frühen Kulturen solche Gegenstände die dem Liebesspiel und der Lust gedieht haben, im alten Ägypten, wie aus der Antike oder im China der Kaiserzeit. Bei Ausgrabungen wurden Dildos aus Holz, Leder, Wachs und Glas gefunden, welche all dem Vergnügen dienen sollten. Aus dem griechischen </span><a href="https://de.pons.com/%C3%BCbersetzung/griechisch-deutsch/%CE%B3%CE%BF%CE%B7%CF%84%CE%B5%CF%8D%CF%89" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">γοητεύω</span></a> - entzücken,<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"> aus dem italienischen </span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">diletto</span> ‚ <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">übersetzt</span> ‚Entzücken‘ , <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">aus dem spanischen</span> - <a href="https://de.pons.com/%C3%BCbersetzung/spanisch-deutsch/encanto" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">encanto</span></a> <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">oder dem</span> <span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">lateinischen</span> ‚<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">dilectio</span><span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">“, sprudelte es gekonnt aus Daniel heraus. </span><br />
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<br />
„<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Danke für den netten kleinen Vortrag. Du, kennst dich wirklich gründlich mit Geschichte und sprachen aus.“, kommentierte Sam Daniels kleinen Vortrag und musste schmunzeln.</span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Damit hatte der Abend eine etwas unangenehme, überraschende Wende genommen in eine Richtung, mit der sicher niemand gerechnet hatte. Dann hatte Sam sich entschuldigt und war hinausgegangen um etwas frische Luft zu schnappen. Als sie nach einer Weile zurückkehrte, saßen Vala und General O’Neill wieder auf ihren Plätzen und sie sprachen über ganz andere Themen. Den restlichen Abend, verlief ohne Zwischenfälle, zivilisiert und fast schon langweilig ab. </span><br />
<br />
<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font">Jedes weitere Treffen würde sicher neue Geschichten mit sich bringen, doch dieser Abend, würde einzigartig bkleiben.</span><br />
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<span style="font-family: Arial, serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ende</span></span>]]></content:encoded>
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