02.10.2026, 18:10
Heute geht es weiter, womit wir auch schon ganz dicht vor dem Finale von SG: BSG - Elysium - stehen.
Viel Spaß beim Lesen
Andromeda-Galaxie
Cyrannus-Sternsystem
Battlestar Mercury
“Die Spähraptoren sind soeben zurückgekehrt, Sir”, teilte der diensthabende Kommunikationsoffizier dem Admiral mit.
Steven Baker hob müde den Kopf und ordnete an: “Stellen Sie auf Lautsprecher!”
“Mercury. Hier ist Springboard. Es sieht verdammt übel aus, die Zylonen haben offenbar bemerkt, dass wir Operationen durchführen. Und die verfluchten Toaster lungern im Orbit jeder einzelnen Kolonie mit mindestens einem halben Dutzend Basisschiffen herum, um uns in Empfang zu nehmen. Hinzu kommt, dass die Mistkerle Patrouillen von Jägern losgeschickt haben, die das gesamte System durchkämmen.”
“Zurück zur Basis, Captain!”, befahl Admiral Baker. Er ballte wütend die Fäuste; Hopkins verzog ebenfalls verärgert das Gesicht. “Kehren wir nun zur Flotte zurück oder kämpfen wir weiter?”, fragte der Colonel.
“Weder noch”, antwortete der Admiral grimmig, “wir haben in der letzten Zeit so viele gerettet, wie es möglich war, und dabei zahlreiche Kämpfe ausgefochten, wo wir schwere Verluste hinnehmen mussten. Aber so weiter zu machen wie bisher ist Selbstmord. Wir ziehen ab und verlassen unsere alte Heimat. Parallel dazu versuchen wir, die Pegasus zu finden, denn sie scheint doch in der Nähe geblieben zu sein, um den Kampf fortzuführen ...”
“Die Pegasus kann inzwischen überall sein, die Spur hat sich irgendwie verloren”, warf Colonel Hopkins skeptisch ein.
“Sie sind zu pessimistisch“, brummte Steven Baker. „Ich kenne Admiral Cain sehr gut. Die finden wir schon, und wer weiß, vielleicht finden wir sogar eine neue Heimat. Lieutenant Tucker, einen Lageplan!”
Die Nachricht, dass Admiral Baker vorhatte, den Kolonien den Rücken zuzukehren und alle weiteren Such- und Rettungsaktionen zu beenden, verbreitete sich rasend schnell in der gesamten Flotte.
Steven Baker begründete dies damit, dass alle Kampfsterne infolge der Kämpfe zahlreiche Beschädigungen erlitten haben sowie die militärische Überlegenheit der Zylonen zu groß sei, um weiterzumachen, und damit war das Überleben der Flotte in höchstem Maße gefährdet.
Miranda Addison, die mittlerweile zur Vorsitzenden gewählt worden war, erkannte, dass der Admiral Recht hatte und sagte: “Wir danken Ihnen und allen anderen Offizieren und Soldaten der Kolonialen Flotte für ihre Dienste, in denen sie mehrere tausende Überlebende gerettet haben.”
2 Monate später
Milchstraße
Erde, SGC
Tiefe Trauer herrschte auf dem gesamten Stützpunkt, tief im Herzen des Cheyenne Mountain, denn das Programm hatte eine ihrer Besten, Major/Doktor Janet Fraiser, verloren. Es war wahrlich keine gute Woche für das Stargate-Programm gewesen, denn bereits einige Tage zuvor ging die Allianz der Jaffa, der Tok’ra und der Erde auseinander. Es gab zu große Differenzen, besonders die Spannungen zwischen den Jaffa und den Tok’ra waren hinderlich. Das geschah, obwohl man mit der Hilfe von Jacob Carter/Selmak und Major Sam Carter eine wirksame Waffe gegen Anubis’ Kullkrieger entwickelt hatte. Aber die Verbündeten der Erde fühlten sich auch immer mehr von den Tau’ri bevormundet, wenn es um Aufklärung und Missionen im Kampf gegen die Goa’uld ging.
Die Menschen unterhielten aber dennoch weiterhin Beziehungen zu ihren Verbündeten, da man trotz allem gute Kontakte hatte - es war nun ein loses Bündnis, indem man größtenteils unabhängig voneinander operierte.
Andromeda-Galaxie
Battlestar Galactica
Man war nun seit über sieben Monaten auf der Flucht und hatte einen neuen Präsidenten wählen müssen. Admiral William Adama hatte seinen XO, Colonel Saul Tigh, aufgesucht, um ein ernstes Wort mit ihm zu reden. Der Admiral war auch nicht gerade begeistert davon, dass nun ausgerechnet Doktor Gaius Baltar Präsident werden sollte, aber er fand es nicht richtig, die Wahl zu manipulieren.
“…Was haben Sie sich nur dabei gedacht, Colonel?”, fragte Admiral Adama und stauchte seinen XO wie ein Lehrer einen seiner Schüler zusammen, der bei einem Test betrogen hatte.
“Keiner kann ernsthaft diesen schleimigen Dreckskerl zum Präsidenten haben wollen, und diesen Terroristen Tom Zarek als Vizepräsidenten … Sie wissen genauso gut wie ich, dass es in einem Fiasko enden kann, Bill”, rechtfertigte Saul Tigh sein Handeln, in dem er half, die Präsidentschaftswahl zu manipulieren.
“Wir können uns trotzdem nicht so einfach über Recht und Ordnung hinwegsetzen”, erwiderte Adama streng.
“Toll. Unsere Reise endet auf einem Rastplatz, der in ein paar Jahren unbewohnbar, und keine ausreichenden Ernten abwerfen wird, sowie mit einem unstabilen Klima”, schnaubte Tigh verächtlich. Dieser Aussage musste der Admiral, obwohl es ihm sichtlich schwer fiel, leider zustimmen. Doch änderte es nichts an seiner Meinung. Er verließ das Quartier seines ersten Offiziers und machte sich auf den Weg zu Laura Roslin, um sie ebenfalls damit zu konfrontieren.
Nyx-Flotte
Zur selben Zeit an Bord der Nyx - mehrere tausende Lichtjahre entfernt - werteten einige Wissenschaftler die gesammelten Daten der Erkundungsteams aus und fassten diese in kurzen Berichten zusammen. Die Suche nach einer neuen Heimatwelt, weit weg von der Bedrohung durch die Zylonen, lief auf Hochtouren.
“Wie wäre es mit dem hier?”, fragte ein Geologe.
“Nein. Dieser Planet kreuzt auf seiner Bahn ein Asteroidengürtel”, erwiderte ein Physiker, der sich ebenfalls die Daten ansah.
“Wieder nichts”, bemerkte Colonel Simon O’Hara enttäuscht und wandte sich an den Admiral. Dieser murmelte nur: “Dann klappt es eben beim nächsten Mal. Wir suchen ja auch erst seit ein paar Tagen.”
“Ja, nach der Nadel im Heuhafen“, stellte sein XO fest.
Nachdem man bestätigte hatte, dass alle Raptoren wieder zurückgekehrt waren gab der Admiral dann den Befehl, das System zu verlassen.
“Darf ich mal kurz stören?”, fragte Commander Edwards, der gerade das CIC betreten hatte.
“Lass hören, Jonathan”, bat Admiral O’Hara.
“Okay. Also die gesuchten letzten Zylonen, die es geben soll … befinden sich nicht an Bord unserer Flotte.”
Die beiden O’Hara-Brüder sahen sich und den Commander irritiert an. “Wenn man den Aussagen der Zylonin Sharon glaubt”, sagten sie zeitgleich.
“Das kann man ruhig”, entgegnete Jonathan Edwards und belegte seine Aussage damit, dass es auch keine weiteren Übereinstimmungen bei den Bluttests gab, die Doktor Nash und ihr Team mit Hilfe des Zylonendetektors durchgeführt hatte.
An Bord der Heracles weigerte sich Ryan Edwards weiterhin, das Quartier zu verlassen, wo er gemeinsam mit seiner Familie wohnte, um am Unterricht teilzunehmen. Der Junge stand immer noch unter Schock und war durch das letzte Erlebnis traumatisiert. Seinen Vater, den er zuvor noch geschätzt hatte, hasste er nun dafür, dass er die Zylonin, die sein Leben bedroht hatte, am Leben ließ.
Doktor Michelle Nash, die von Major Tamara Edwards gebeten wurde, sich mit Ryan zu unterhalten, kam herein, um mit dem Jungen ein ausführliches Gespräch zu führen, und ihm die Angst zu nehmen.
Heimatkolonie der Zylonen
“Wie kann es sein, dass uns alle drei Flotten abhanden gekommen sind?”, grantelte Cavil während einer Sitzung.
“Sie ist Schuld.” Mephisto deutete dabei anklagend auf Natalie.
“Wieso ich?”, wehrte sich die Sechs aufgebracht.
“Ganz einfach, hätten wir nicht diesen idiotischen Deal vereinbart, indem du deine menschlichen Gefühle entdeckt hast, um diese Kinder zu verschonen …, dann wäre zumindest die Nyx-Flotte Geschichte”, antwortete Mephisto verächtlich.
Cavil sah beide abwechselnd an und fragte erstaunt: “Ihr beide hattet einen Deal?”
“Nun mal langsam, wir wollen doch von nun an die Menschen in Ruhe lassen und getrennte Wege gehen, um uns gegenseitig aus dem Weg zu gehen”, erinnerte Caprica-Sechs an die Planänderung, der alle zugestimmt hatten.
“Das ist richtig. Dennoch hättet ihr uns darüber informieren müssen”, meinte Cavil an die Adresse von Natalie und Mephisto gerichtet.
Während sie noch diskutierten kam eine weitere Drei herein und berichtete von einer Explosion, die man gemessen hatte, die offenbar von einer Atombombe stamme.
“Wir brauchen ungefähr ein Jahr dorthin”, sagte sie am Ende.
“Sag bloß, die Menschen haben sich selber ausgelöscht”, lästerte einer der Dorals.
“Dann werden wir doch mal nachsehen”, zwinkerte Cavil und sah dabei hämisch Natalie an, die das Schlimmste befürchtete und sich erkundigte, woher genau die Explosion kam. War dann aber erleichtert, als sie erfuhr, dass es nicht die Flotte der Nyx war.
Vier Wochen später
Milchstraße
Erde, SGC
Jack und Teal’c saßen gerade in der Cafeteria, als Daniel mit einer Zeitung winkend auf beide zukam.
“Hey. Wisst ihr es schon - wir haben einen neuen Präsidenten.”, fragte Jackson, während er sich zu den beiden setzte.
Colonel O’Neill antwortete müde: “Wissen wir schon längst - kam in den Nachrichten.”
“In der Tat”, pflichtete der Jaffa bei und widmete sich anschließend einem weiteren Donut.
“Und… irgendwelche Fortschritte?”, fragte Jack, um das Thema zu wechseln.
“Ähm, ja”, antwortete Daniel und zog gerade eine Mappe hervor, als Sam Carter und George Hammond gemeinsam hereinkamen.
Der General war zufrieden, das gesamte SG-1-Team anzutreffen und kam auch gleich zur Sache: “Schön, dass Sie alle da sind. Wir haben Nachrichten von den Tok’ra und den Jaffa erhalten: Anubis hat fast alle Systemlords besiegt beziehungsweise unterworfen. Er zieht sämtliche Truppen zusammen, um auch die übrigen zu unterwerfen und Lord Yu mit Angriffen weiter zuzusetzen, oder ihm sogar einen Waffenstillstand anzubieten.”
“Hört sich nicht gerade gut für uns an”, stellte Daniel fest.
“Das ist korrekt. Dadurch, das Anubis mit seinen Kullkriegern den anderen Goa’uld gegenüber in Vorteil ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis er sich um andere Gegner wie die Tok’ra, die Jaffa-Rebellen und auch uns kümmern wird”, bestätigte Major Carter.
“Und was machen wir, bis es soweit ist? Auf Missionen gehen, um Steine und Texte zu sammeln, damit Daniel was zu lesen hat?”, fragte Colonel O’Neill grimmig.
“So in etwa”, stellte General Hammond klar, während Doktor Jackson leicht beleidigt das Gesicht verzog - doch zum Glück kannte der Wissenschaftler die Sticheleien von Jack O’Neill.
Während dessen fuhr Hammond fort und verkündete die neuesten Befehle: “Darum hat der Generalstab veranlasst, sich verstärkt auf die Suche nach Antikertechnologien zu machen, die uns in einen immer wahrscheinlicher werdenden Kampf gegen Anubis von Nutzen sein können. Doch dafür wird die Andromeda-Akte bis auf weiteres ruhen, da wir sowieso keine Möglichkeit haben, dorthin zu gelangen.”
Andromeda-Galaxie
Nyx-Flotte, Colonial One
“Das sieht doch sehr vielversprechender aus, als in den letzten Wochen”, stellte Präsident Bruce Wales gut gelaunt fest, als er sich einen Überblick der Planeten ansah, die man bisher gefunden hatte.
“Ja, Herr Präsident“, nickte Admiral Samuel O’Hara. „Wasser, üppige Vegetation, Berge und so weiter.”
“Wir sind seit über acht Monaten auf der Flucht, es wird Zeit, dass wir etwas finden, wo wir bleiben können. Und nicht nur, um mal kurz die Beine zu vertreten, wie zuletzt”, pflichtete Vizepräsidentin Francine Baltimore bei. Francine hatte Recht, denn die bisher entdeckten Planeten waren überaus karg und trostlos gewesen, wo man sich aber zumindest mit Wasser und weiteren Vorräten versorgen konnte, aber für eine Besiedlung einfach nicht in Frage kamen.
Die Wissenschaftler, die sich ebenfalls im Raum befanden, bestätigten anhand der vorliegenden Daten bei den meisten bisherigen Kandidaten gute Lebensbedingungen.
“Wir warten noch auf die letzten Erkundungsteams, dann machen wir weiter”, entschied der Präsident.
Bruce Wales und seine Berater mussten sich noch einen guten halben Tag gedulden, bis auch der letzte Erkundungsraptor zurückgekehrt war. Dessen Team bestand aus den Lieutenants Vanessa Nash und John Edwards sowie aus zwei Marines und einem Wissenschaftler, welche nun aufgeregt, aufgrund ihrer Entdeckung, das Büro des Präsidenten betraten und sofort wild durcheinander sprachen.
“Nun bitte, beruhigt euch wieder!”, gebot der Admiral. Der Wissenschaftler hatte sich sofort seinen Kollegen angeschlossen, die mit dem Präsidenten und anderen Politikern weitere Planeten durchgingen und sich umgehend den neuen Kandidaten zuwandten. Jetzt traten auch wieder O’Hara sowie die junge Nash und der junge Edwards an den Konferenztisch heran.
“Doktor Le Loire, das ist vollkommen unmöglich. Ruinen und Schriftzeichen?”, zweifelte die Vizepräsidentin Baltimore.
“Könnte es vielleicht sogar Kobol sein?”, fragte der Präsident.
Robert Auckland schlug nach kurzer Überlegung vor: “Wir lassen Adriane Avon kommen. Sie ist von Gemenon, ist im Quorum vertreten und daher, wie alle Menschen dieser Kolonie, sehr religiös.”
“Machen Sie das!”, ordnete der Präsident an, der auch dafür war sich in diesem speziellen Fall eine Expertenmeinung einzuholen.
Nach einer guten halben Stunde traf Adriane Avon schließlich ein. Das Quorumsmitglied, welches die Gemenesen vertrat, schaute sich die gesammelten Daten an und verglich diese mit den Aufzeichnungen alter Schriften, die sie mitgebracht hatte. Nachdem Adriane alles sorgfältig überprüft hatte, konnte sie allen Anwesenden ein überraschendes Ergebnis mitteilen: “Dieser Planet ist definitiv nicht Kobol, denn jede Rückkehr nach Kobol muss mit Blut bezahlt werden. So hat es Zeus verkündet, als die zwölf Stämme Kobol verließen. Da ihr Erkundungsteam unversehrt zurückkehrte und auch die Anordnungen der Ruinen nicht mit den alten Überlieferungen übereinstimmen, kann ich das ausschließen. Sie zeigte allen eine alte Zeichnung, die sie neben einige Luftbilder legte, wo man die Unterschiede deutlich sehen konnte.
“Und was im Namen der Götter ist das für ein Planet?”, wollte Admiral O’Hara erfahren und Präsident Bruce Wales wandte sich an die Wissenschaftler: “Was ist mit dem Alter der Ruinen?”
Doktor Le Loire hustete kurz, bevor er die Frage beantwortete: “Ich bin sehr vorsichtig damit, was ich Ihnen nun sagen werde. Nach ersten Schätzungen sind die Ruinen über 10.000 Jahre alt.”
Alle schauten ihn entgeistert an. Francine Baltimore hatte sich die Schriftzeichen etwas näher angesehen und ergänzte: “Hinzu kommt, dass die dortige Schrift unserer ähnlich scheint, aber es gibt auch Unterschiede, denn einige sind in Gruppen von jeweils sieben oder acht Zeichen zusammengefasst worden.”
“Was haben wir da nur für einen Planeten entdeckt?”, fragte John Edwards entgeistert und sah dabei Vanessa Nash an.
“Möglicherweise unsere neue Heimat”, vermutete O’Hara, dessen Interesse genauso geweckt war, wie das der Wissenschaftler, die inständig darum baten, weitere Untersuchungen durchführen zu dürfen.
“Das wäre gut möglich”, kommentierte Wales die Bemerkung des Admirals, der bisher noch die Bitte der Wissenschaftler, weiterforschen zu dürfen, ignorierte.
“Ich will alle Ergebnisse der Planeten, die wir bisher vorliegen haben, einsehen!”, forderte der Präsident die Wissenschaftler auf, sich an die Arbeit zu machen.
Battlestar Kronos
Auf der Kronos steuerte Major Tamara Edwards die Krankenstation an, um sich ihrer medizinischen Routineuntersuchung zu unterziehen. Sie hätte sich auch auf der Heracles untersuchen lassen können, doch Doktor Michelle Nash war immerhin jetzt ihre angehende Schwägerin, und außerdem wollte sie sich bei der Ärztin für ihre Hilfe bedanken, da Ryan sich wieder gefangen hatte, und mittlerweile auch das Quartier verließ.
Als sie eintrat und sich Michelle zu ihr umdrehte, fiel Tamaras Blick auf die sanfte Rundung, die sich unter dem Kittel abzeichnete.
“Ja”, nickte Doktor Nash glücklich, “ich bin schwanger.”
“Wow. Das ist ja eine Nachricht. Und in welchem Monat?”
“Ende des Dritten.”
“Die Resultate aus dem Labor sollten in den nächsten zwei Tagen vorliegen. Doch ansonsten sieht alles sehr gesund aus”, vermeldete Doktor Nash die ersten Ergebnisse, als sie mit den Untersuchungen fertig war, und sich ihre Patientin wieder ankleidete.
“So spät erst.”
“Ja, ich reise auf einen der Planeten, den Vanessa und John mit diesem Doktor Le Loire gefunden haben. Vielleicht befinden sich dort Pflanzen, die unsere Apotheke bereichern”, antwortete Michelle Nash und sortierte ihren Rucksack.
“Na, dann viel Spaß“, wünschte Tamara Edwards. „Ich muss leider hier bleiben.”
Colonial One
Nach einer stundenlangen Debatte rieb sich der Präsident müde die Stirn und sagte: “Ich werde vielleicht schon morgen eine Entscheidung verkünden. Meine Freunde, ich danke ihnen allen. Gute Arbeit.”
“Ist doch eigenartig, dass es auch dort offenbar Hinterlassenschaften einer menschlichen Zivilisation gibt. Obwohl wir wissen, dass unser Ursprung auf Kobol liegt”, flüsterte Vanessa ihrem Verlobten zu, während sie das Büro von Bruce Wales verließen. John dachte kurz nach und antwortete: “Es gab dunkle Zeiten im Verlauf unserer Geschichte. Gut möglich, dass da einiges verloren gegangen ist oder man lieber vergessen wollte.”
Einige Wissenschaftler waren noch nicht bereit, zu gehen und baten noch einmal um etwas mehr Zeit, den Planeten zu erforschen.
“Ich werde darüber nachdenken”, versicherte Präsident Bruce Wales am Ende.
Battlestar Heracles
Wenig später waren auch Commander Edwards sowie alle weiteren ranghohen Offiziere und Regierungsteilnehmer über die Ergebnisse und das weitere Vorgehen informiert und auf dem neuesten Stand.
Jonathan war auf dem Weg in die Brig zu Sharon, wo diese genauso wie Steve untergebracht worden war. “Zimmerservice”, sagte er, als er die Zelle mit einem Tablett in der Hand betrat.
“Danke, Commander”, lächelte die Zylonin.
“Nennen Sie mich bitte Jonathan, Sharon. Ich bin kein Freund von diesen formellen Dingen - und eigentlich war ich bereits schon im Ruhestand”, bat er freundlich.
Sharon nahm das Tablett entgegen, und Jonathan Edwards fing an, von dem Planeten zu erzählen, der entdeckt wurde. Er hoffte natürlich, dass die Zylonen diesen eventuell kannten, und Sharon bei der Lösung der Rätsel helfen konnte. Dabei zeigte er ihr hin und wieder Bilder von den gefundenen Ruinen und einige Schriften, die darauf zu erkennen waren. “… zunächst glaubte man, es könne eventuell Kobol sein - doch dies trifft nicht zu. Diese Ruinen sind nach ersten Untersuchungen über 15.000 Jahre alt”, sagte Edwards am Schluss.
Von dem letzten Abschnitt war Sharon am meisten überrascht und zitierte leise murmelnd die Schrift von Kobol: “All dies ist schon einmal geschehen, und all dies geschieht irgendwann wieder …”
“Ja”, seufzte Jonathan, “ich kenne diesen Satz auch. Bin aber nicht sehr religiös. Doch mich interessiert die Religion von dem einen Gott sehr. Bitte, erzähl mir mehr darüber, Sharon.”
Colonial One
Am darauf folgenden Tag sammelte sich Bruce Wales vor der Versammlung noch einmal in seinem Büro; er saß ganz ruhig und entspannt an seinem Schreibtisch. “Es ist soweit”, stellte der Präsident schließlich fest, als er auf die Uhr geschaut hatte. Dann klopfte er die Kanten der Akte, die vor ihm lag zusammen und stand auf, um gemeinsam mit der Vizepräsidentin und dem Admiral in den benachbarten Raum zu gehen, wo die Presse bereits ungeduldig wartete.
“Meine Damen, meine Herren”, begrüßte Wales die Medienvertreter als er flankiert von den anderen beiden an das Pult trat. Der Präsident wartete, bis sich alle beruhigt hatten, dann fing er an, mit fester Stimme fortzufahren: “Wir werden es einmal etwas anders machen, denn ich will den vielen Fragen von ihnen entgegenwirken und alles offenlegen, was ich weiß …”
Ein beifälliges Gemurmel war zu hören.
Nach dieser kurzen Pause begann Präsident Wales mit seiner Erklärung: “ Wie ihnen allen bekannt ist, waren wir in den letzten Wochen verstärkt auf der Suche nach geeigneten Planeten - von denen einer unsere neue Heimat werden soll und auf dem wir einen Neuanfang starten wollen, wo wir hoffentlich aus unseren Fehlern lernen werden, die wir gemacht haben.
Das Militär und alle Wissenschaftler, die sich in der Flotte befinden, haben mehrere Kandidaten in den letzten Tagen entdeckt, die zur Auswahl stehen. Im Gegensatz zu den Enttäuschungen in den Wochen zuvor, wo wir nur karge Planeten mit wenig Vegetation und begrenzter Ressourcen entdeckt haben, die nur für eine kurze Besiedlung in Frage kommen würden. Wir reden da von einem Zeitraum von drei bis maximal zwanzig Jahren - also nur Rastplätze, auf denen man sich versorgen kann, wie es der Admiral ausgedrückt hatte.
Gestern Abend unterhielt ich mich noch einmal mit den leitenden Wissenschaftlern und dem Admiral. Wir beschlossen schließlich, die Planeten und ihre Systeme eine Woche lang gründlich zu erforschen und die Daten danach auszuwerten, bevor wir eine Entscheidung in Bezug auf unsere neue Heimatwelt treffen werden … Und nun, ich kann es selbst nicht richtig glauben, bei dem, was ich ihnen jetzt am Ende jetzt mitteilen werde.„
Er blickte noch einmal in die erwartungsvollen Gesichter, bevor er fortfuhr: „Unter diesen Planeten ist einer, der unsere bisherige Lehrmeinung völlig durcheinander zu bringen scheint, aber nach den bisherigen Daten, die besten Bedingungen für eine Besiedlung bietet.“ Eine leichte Unruhe breitete sich unter den Zuhörern aus und er legte wiederum eine kurze Pause ein, bis sich eine gespannte Stille eingestellt hatte. „Also auf besagtem Planeten wurden verschiedene Ruinen gefunden sowie Texte, die viel älter sind, als unsere eigene Geschichte. Die erste Vermutung war dennoch, dass es möglicherweise Kobol sein könnte - doch dies konnte bereits widerlegt werden. Ich versichere Ihnen, dass dieser rätselhafte Planet eine Woche lang so gründlich erforscht werden wird, wie es geht, um Antworten zu finden.“
Sofort schossen mehrere Hände in die Luft, um Fragen zu stellen, aber der Präsident winkte ab. „Mehr Informationen sowie die Entscheidung, wo wir unser neues Zuhause finden und beginnen werden, werde ich Ihnen dann in frühestens sieben Tagen mitteilen. Ich danke Ihnen allen für Ihre Geduld.”
Danach bat Francine Baltimore alle, zu gehen, ohne weitere Fragen zu stellen, da man eh nicht mehr wisse, als das, was der Präsident bereits in seiner Rede gesagt hatte.
Milchstraße
Erde, Antarctica
Vorsichtig betrat Doktor Elizabeth Weir den gesicherten Antikeraußenposten. Die neue Leiterin des Stargate-Programms hatte sich wenige Stunden nach dem Sieg über die gewaltige Armada von Anubis, der versuchte, die Erde zu erobern, einfach doch kurz die Zeit genommen, um sich den neu entdeckten Stützpunkt der Antiker auf der Erde persönlich anzusehen. Gerade warf Elizabeth einen Blick auf die Stasiskammer, in der sich Colonel O’Neill immer noch befand. Außer ihr, SG-1, sowie Soldaten und einigen Wissenschaftlern, war auch General Hammond anwesend.
“Das Komitee hat beschlossen, dass alle weiteren Forschungen und Aktivitäten wieder aufgenommen werden sollen, da keine unmittelbare Bedrohung mehr besteht, und die Gefahr, die Anubis dargestellt hat, nicht mehr länger existent ist. Aber diese Arbeiten sollen bis auf weiteres gegenüber allen anderen geheim gehalten werden, damit es trotzdem keinerlei Sabotageakte gibt, zu denen die verbliebenen Feinde der Erde durchaus weiterhin in der Lage sind”, teilte General Hammond mit, der besorgt in Richtung des eingefrorenen Colonel’ schaute.
Doktor Weir bestätigte diese Anordnungen und ergänzte: “Ganz genau. Dabei steht die Suche nach Atlantis ganz oben auf der Missionsliste. Wir vermuten auf Grund der bisherigen Forschungsergebnisse von Major Carter, Doktor Jackson und Jonas Quinn, dass sich Atlantis in der Andromeda-Galaxie befindet, und wir so diese zwei Missionsziele eventuell auf einen Streich abhaken können.”
“Ich werde mich an die Übersetzungen der Texte machen, die die Antiker hier hinterlassen haben, sobald wir wieder im Stargate-Center sind”, sagte Daniel und warf einen letzten Blick auf Jack, bevor er mit den anderen zur Ringplattform ging.
Sam war seinem Blick gefolgt und schnitt besorgt das nächste Thema an: “Wir müssen unbedingt die Asgard kontaktieren. Sie sind die einzigen, die uns mit Colonel O’Neill helfen können.”
Elizabeth Weir ahnte, dass dieser Punkt, den Major Carter gerade angesprochen hat, vollkommen begründet war und sich deswegen Sam noch einmal im SGC an sie wenden würde.
Teal’c nickte nur kurz und schaute sich noch einmal um, bevor auch er die Ringplattform betrat, wo die anderen bereits auf ihn warteten, um den Außenposten zu verlassen.
Viel Spaß beim Lesen
8. Wohin?
Andromeda-Galaxie
Cyrannus-Sternsystem
Battlestar Mercury
“Die Spähraptoren sind soeben zurückgekehrt, Sir”, teilte der diensthabende Kommunikationsoffizier dem Admiral mit.
Steven Baker hob müde den Kopf und ordnete an: “Stellen Sie auf Lautsprecher!”
“Mercury. Hier ist Springboard. Es sieht verdammt übel aus, die Zylonen haben offenbar bemerkt, dass wir Operationen durchführen. Und die verfluchten Toaster lungern im Orbit jeder einzelnen Kolonie mit mindestens einem halben Dutzend Basisschiffen herum, um uns in Empfang zu nehmen. Hinzu kommt, dass die Mistkerle Patrouillen von Jägern losgeschickt haben, die das gesamte System durchkämmen.”
“Zurück zur Basis, Captain!”, befahl Admiral Baker. Er ballte wütend die Fäuste; Hopkins verzog ebenfalls verärgert das Gesicht. “Kehren wir nun zur Flotte zurück oder kämpfen wir weiter?”, fragte der Colonel.
“Weder noch”, antwortete der Admiral grimmig, “wir haben in der letzten Zeit so viele gerettet, wie es möglich war, und dabei zahlreiche Kämpfe ausgefochten, wo wir schwere Verluste hinnehmen mussten. Aber so weiter zu machen wie bisher ist Selbstmord. Wir ziehen ab und verlassen unsere alte Heimat. Parallel dazu versuchen wir, die Pegasus zu finden, denn sie scheint doch in der Nähe geblieben zu sein, um den Kampf fortzuführen ...”
“Die Pegasus kann inzwischen überall sein, die Spur hat sich irgendwie verloren”, warf Colonel Hopkins skeptisch ein.
“Sie sind zu pessimistisch“, brummte Steven Baker. „Ich kenne Admiral Cain sehr gut. Die finden wir schon, und wer weiß, vielleicht finden wir sogar eine neue Heimat. Lieutenant Tucker, einen Lageplan!”
Die Nachricht, dass Admiral Baker vorhatte, den Kolonien den Rücken zuzukehren und alle weiteren Such- und Rettungsaktionen zu beenden, verbreitete sich rasend schnell in der gesamten Flotte.
Steven Baker begründete dies damit, dass alle Kampfsterne infolge der Kämpfe zahlreiche Beschädigungen erlitten haben sowie die militärische Überlegenheit der Zylonen zu groß sei, um weiterzumachen, und damit war das Überleben der Flotte in höchstem Maße gefährdet.
Miranda Addison, die mittlerweile zur Vorsitzenden gewählt worden war, erkannte, dass der Admiral Recht hatte und sagte: “Wir danken Ihnen und allen anderen Offizieren und Soldaten der Kolonialen Flotte für ihre Dienste, in denen sie mehrere tausende Überlebende gerettet haben.”
2 Monate später
Milchstraße
Erde, SGC
Tiefe Trauer herrschte auf dem gesamten Stützpunkt, tief im Herzen des Cheyenne Mountain, denn das Programm hatte eine ihrer Besten, Major/Doktor Janet Fraiser, verloren. Es war wahrlich keine gute Woche für das Stargate-Programm gewesen, denn bereits einige Tage zuvor ging die Allianz der Jaffa, der Tok’ra und der Erde auseinander. Es gab zu große Differenzen, besonders die Spannungen zwischen den Jaffa und den Tok’ra waren hinderlich. Das geschah, obwohl man mit der Hilfe von Jacob Carter/Selmak und Major Sam Carter eine wirksame Waffe gegen Anubis’ Kullkrieger entwickelt hatte. Aber die Verbündeten der Erde fühlten sich auch immer mehr von den Tau’ri bevormundet, wenn es um Aufklärung und Missionen im Kampf gegen die Goa’uld ging.
Die Menschen unterhielten aber dennoch weiterhin Beziehungen zu ihren Verbündeten, da man trotz allem gute Kontakte hatte - es war nun ein loses Bündnis, indem man größtenteils unabhängig voneinander operierte.
Andromeda-Galaxie
Battlestar Galactica
Man war nun seit über sieben Monaten auf der Flucht und hatte einen neuen Präsidenten wählen müssen. Admiral William Adama hatte seinen XO, Colonel Saul Tigh, aufgesucht, um ein ernstes Wort mit ihm zu reden. Der Admiral war auch nicht gerade begeistert davon, dass nun ausgerechnet Doktor Gaius Baltar Präsident werden sollte, aber er fand es nicht richtig, die Wahl zu manipulieren.
“…Was haben Sie sich nur dabei gedacht, Colonel?”, fragte Admiral Adama und stauchte seinen XO wie ein Lehrer einen seiner Schüler zusammen, der bei einem Test betrogen hatte.
“Keiner kann ernsthaft diesen schleimigen Dreckskerl zum Präsidenten haben wollen, und diesen Terroristen Tom Zarek als Vizepräsidenten … Sie wissen genauso gut wie ich, dass es in einem Fiasko enden kann, Bill”, rechtfertigte Saul Tigh sein Handeln, in dem er half, die Präsidentschaftswahl zu manipulieren.
“Wir können uns trotzdem nicht so einfach über Recht und Ordnung hinwegsetzen”, erwiderte Adama streng.
“Toll. Unsere Reise endet auf einem Rastplatz, der in ein paar Jahren unbewohnbar, und keine ausreichenden Ernten abwerfen wird, sowie mit einem unstabilen Klima”, schnaubte Tigh verächtlich. Dieser Aussage musste der Admiral, obwohl es ihm sichtlich schwer fiel, leider zustimmen. Doch änderte es nichts an seiner Meinung. Er verließ das Quartier seines ersten Offiziers und machte sich auf den Weg zu Laura Roslin, um sie ebenfalls damit zu konfrontieren.
Nyx-Flotte
Zur selben Zeit an Bord der Nyx - mehrere tausende Lichtjahre entfernt - werteten einige Wissenschaftler die gesammelten Daten der Erkundungsteams aus und fassten diese in kurzen Berichten zusammen. Die Suche nach einer neuen Heimatwelt, weit weg von der Bedrohung durch die Zylonen, lief auf Hochtouren.
“Wie wäre es mit dem hier?”, fragte ein Geologe.
“Nein. Dieser Planet kreuzt auf seiner Bahn ein Asteroidengürtel”, erwiderte ein Physiker, der sich ebenfalls die Daten ansah.
“Wieder nichts”, bemerkte Colonel Simon O’Hara enttäuscht und wandte sich an den Admiral. Dieser murmelte nur: “Dann klappt es eben beim nächsten Mal. Wir suchen ja auch erst seit ein paar Tagen.”
“Ja, nach der Nadel im Heuhafen“, stellte sein XO fest.
Nachdem man bestätigte hatte, dass alle Raptoren wieder zurückgekehrt waren gab der Admiral dann den Befehl, das System zu verlassen.
“Darf ich mal kurz stören?”, fragte Commander Edwards, der gerade das CIC betreten hatte.
“Lass hören, Jonathan”, bat Admiral O’Hara.
“Okay. Also die gesuchten letzten Zylonen, die es geben soll … befinden sich nicht an Bord unserer Flotte.”
Die beiden O’Hara-Brüder sahen sich und den Commander irritiert an. “Wenn man den Aussagen der Zylonin Sharon glaubt”, sagten sie zeitgleich.
“Das kann man ruhig”, entgegnete Jonathan Edwards und belegte seine Aussage damit, dass es auch keine weiteren Übereinstimmungen bei den Bluttests gab, die Doktor Nash und ihr Team mit Hilfe des Zylonendetektors durchgeführt hatte.
An Bord der Heracles weigerte sich Ryan Edwards weiterhin, das Quartier zu verlassen, wo er gemeinsam mit seiner Familie wohnte, um am Unterricht teilzunehmen. Der Junge stand immer noch unter Schock und war durch das letzte Erlebnis traumatisiert. Seinen Vater, den er zuvor noch geschätzt hatte, hasste er nun dafür, dass er die Zylonin, die sein Leben bedroht hatte, am Leben ließ.
Doktor Michelle Nash, die von Major Tamara Edwards gebeten wurde, sich mit Ryan zu unterhalten, kam herein, um mit dem Jungen ein ausführliches Gespräch zu führen, und ihm die Angst zu nehmen.
Heimatkolonie der Zylonen
“Wie kann es sein, dass uns alle drei Flotten abhanden gekommen sind?”, grantelte Cavil während einer Sitzung.
“Sie ist Schuld.” Mephisto deutete dabei anklagend auf Natalie.
“Wieso ich?”, wehrte sich die Sechs aufgebracht.
“Ganz einfach, hätten wir nicht diesen idiotischen Deal vereinbart, indem du deine menschlichen Gefühle entdeckt hast, um diese Kinder zu verschonen …, dann wäre zumindest die Nyx-Flotte Geschichte”, antwortete Mephisto verächtlich.
Cavil sah beide abwechselnd an und fragte erstaunt: “Ihr beide hattet einen Deal?”
“Nun mal langsam, wir wollen doch von nun an die Menschen in Ruhe lassen und getrennte Wege gehen, um uns gegenseitig aus dem Weg zu gehen”, erinnerte Caprica-Sechs an die Planänderung, der alle zugestimmt hatten.
“Das ist richtig. Dennoch hättet ihr uns darüber informieren müssen”, meinte Cavil an die Adresse von Natalie und Mephisto gerichtet.
Während sie noch diskutierten kam eine weitere Drei herein und berichtete von einer Explosion, die man gemessen hatte, die offenbar von einer Atombombe stamme.
“Wir brauchen ungefähr ein Jahr dorthin”, sagte sie am Ende.
“Sag bloß, die Menschen haben sich selber ausgelöscht”, lästerte einer der Dorals.
“Dann werden wir doch mal nachsehen”, zwinkerte Cavil und sah dabei hämisch Natalie an, die das Schlimmste befürchtete und sich erkundigte, woher genau die Explosion kam. War dann aber erleichtert, als sie erfuhr, dass es nicht die Flotte der Nyx war.
Vier Wochen später
Milchstraße
Erde, SGC
Jack und Teal’c saßen gerade in der Cafeteria, als Daniel mit einer Zeitung winkend auf beide zukam.
“Hey. Wisst ihr es schon - wir haben einen neuen Präsidenten.”, fragte Jackson, während er sich zu den beiden setzte.
Colonel O’Neill antwortete müde: “Wissen wir schon längst - kam in den Nachrichten.”
“In der Tat”, pflichtete der Jaffa bei und widmete sich anschließend einem weiteren Donut.
“Und… irgendwelche Fortschritte?”, fragte Jack, um das Thema zu wechseln.
“Ähm, ja”, antwortete Daniel und zog gerade eine Mappe hervor, als Sam Carter und George Hammond gemeinsam hereinkamen.
Der General war zufrieden, das gesamte SG-1-Team anzutreffen und kam auch gleich zur Sache: “Schön, dass Sie alle da sind. Wir haben Nachrichten von den Tok’ra und den Jaffa erhalten: Anubis hat fast alle Systemlords besiegt beziehungsweise unterworfen. Er zieht sämtliche Truppen zusammen, um auch die übrigen zu unterwerfen und Lord Yu mit Angriffen weiter zuzusetzen, oder ihm sogar einen Waffenstillstand anzubieten.”
“Hört sich nicht gerade gut für uns an”, stellte Daniel fest.
“Das ist korrekt. Dadurch, das Anubis mit seinen Kullkriegern den anderen Goa’uld gegenüber in Vorteil ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis er sich um andere Gegner wie die Tok’ra, die Jaffa-Rebellen und auch uns kümmern wird”, bestätigte Major Carter.
“Und was machen wir, bis es soweit ist? Auf Missionen gehen, um Steine und Texte zu sammeln, damit Daniel was zu lesen hat?”, fragte Colonel O’Neill grimmig.
“So in etwa”, stellte General Hammond klar, während Doktor Jackson leicht beleidigt das Gesicht verzog - doch zum Glück kannte der Wissenschaftler die Sticheleien von Jack O’Neill.
Während dessen fuhr Hammond fort und verkündete die neuesten Befehle: “Darum hat der Generalstab veranlasst, sich verstärkt auf die Suche nach Antikertechnologien zu machen, die uns in einen immer wahrscheinlicher werdenden Kampf gegen Anubis von Nutzen sein können. Doch dafür wird die Andromeda-Akte bis auf weiteres ruhen, da wir sowieso keine Möglichkeit haben, dorthin zu gelangen.”
Andromeda-Galaxie
Nyx-Flotte, Colonial One
“Das sieht doch sehr vielversprechender aus, als in den letzten Wochen”, stellte Präsident Bruce Wales gut gelaunt fest, als er sich einen Überblick der Planeten ansah, die man bisher gefunden hatte.
“Ja, Herr Präsident“, nickte Admiral Samuel O’Hara. „Wasser, üppige Vegetation, Berge und so weiter.”
“Wir sind seit über acht Monaten auf der Flucht, es wird Zeit, dass wir etwas finden, wo wir bleiben können. Und nicht nur, um mal kurz die Beine zu vertreten, wie zuletzt”, pflichtete Vizepräsidentin Francine Baltimore bei. Francine hatte Recht, denn die bisher entdeckten Planeten waren überaus karg und trostlos gewesen, wo man sich aber zumindest mit Wasser und weiteren Vorräten versorgen konnte, aber für eine Besiedlung einfach nicht in Frage kamen.
Die Wissenschaftler, die sich ebenfalls im Raum befanden, bestätigten anhand der vorliegenden Daten bei den meisten bisherigen Kandidaten gute Lebensbedingungen.
“Wir warten noch auf die letzten Erkundungsteams, dann machen wir weiter”, entschied der Präsident.
Bruce Wales und seine Berater mussten sich noch einen guten halben Tag gedulden, bis auch der letzte Erkundungsraptor zurückgekehrt war. Dessen Team bestand aus den Lieutenants Vanessa Nash und John Edwards sowie aus zwei Marines und einem Wissenschaftler, welche nun aufgeregt, aufgrund ihrer Entdeckung, das Büro des Präsidenten betraten und sofort wild durcheinander sprachen.
“Nun bitte, beruhigt euch wieder!”, gebot der Admiral. Der Wissenschaftler hatte sich sofort seinen Kollegen angeschlossen, die mit dem Präsidenten und anderen Politikern weitere Planeten durchgingen und sich umgehend den neuen Kandidaten zuwandten. Jetzt traten auch wieder O’Hara sowie die junge Nash und der junge Edwards an den Konferenztisch heran.
“Doktor Le Loire, das ist vollkommen unmöglich. Ruinen und Schriftzeichen?”, zweifelte die Vizepräsidentin Baltimore.
“Könnte es vielleicht sogar Kobol sein?”, fragte der Präsident.
Robert Auckland schlug nach kurzer Überlegung vor: “Wir lassen Adriane Avon kommen. Sie ist von Gemenon, ist im Quorum vertreten und daher, wie alle Menschen dieser Kolonie, sehr religiös.”
“Machen Sie das!”, ordnete der Präsident an, der auch dafür war sich in diesem speziellen Fall eine Expertenmeinung einzuholen.
Nach einer guten halben Stunde traf Adriane Avon schließlich ein. Das Quorumsmitglied, welches die Gemenesen vertrat, schaute sich die gesammelten Daten an und verglich diese mit den Aufzeichnungen alter Schriften, die sie mitgebracht hatte. Nachdem Adriane alles sorgfältig überprüft hatte, konnte sie allen Anwesenden ein überraschendes Ergebnis mitteilen: “Dieser Planet ist definitiv nicht Kobol, denn jede Rückkehr nach Kobol muss mit Blut bezahlt werden. So hat es Zeus verkündet, als die zwölf Stämme Kobol verließen. Da ihr Erkundungsteam unversehrt zurückkehrte und auch die Anordnungen der Ruinen nicht mit den alten Überlieferungen übereinstimmen, kann ich das ausschließen. Sie zeigte allen eine alte Zeichnung, die sie neben einige Luftbilder legte, wo man die Unterschiede deutlich sehen konnte.
“Und was im Namen der Götter ist das für ein Planet?”, wollte Admiral O’Hara erfahren und Präsident Bruce Wales wandte sich an die Wissenschaftler: “Was ist mit dem Alter der Ruinen?”
Doktor Le Loire hustete kurz, bevor er die Frage beantwortete: “Ich bin sehr vorsichtig damit, was ich Ihnen nun sagen werde. Nach ersten Schätzungen sind die Ruinen über 10.000 Jahre alt.”
Alle schauten ihn entgeistert an. Francine Baltimore hatte sich die Schriftzeichen etwas näher angesehen und ergänzte: “Hinzu kommt, dass die dortige Schrift unserer ähnlich scheint, aber es gibt auch Unterschiede, denn einige sind in Gruppen von jeweils sieben oder acht Zeichen zusammengefasst worden.”
“Was haben wir da nur für einen Planeten entdeckt?”, fragte John Edwards entgeistert und sah dabei Vanessa Nash an.
“Möglicherweise unsere neue Heimat”, vermutete O’Hara, dessen Interesse genauso geweckt war, wie das der Wissenschaftler, die inständig darum baten, weitere Untersuchungen durchführen zu dürfen.
“Das wäre gut möglich”, kommentierte Wales die Bemerkung des Admirals, der bisher noch die Bitte der Wissenschaftler, weiterforschen zu dürfen, ignorierte.
“Ich will alle Ergebnisse der Planeten, die wir bisher vorliegen haben, einsehen!”, forderte der Präsident die Wissenschaftler auf, sich an die Arbeit zu machen.
Battlestar Kronos
Auf der Kronos steuerte Major Tamara Edwards die Krankenstation an, um sich ihrer medizinischen Routineuntersuchung zu unterziehen. Sie hätte sich auch auf der Heracles untersuchen lassen können, doch Doktor Michelle Nash war immerhin jetzt ihre angehende Schwägerin, und außerdem wollte sie sich bei der Ärztin für ihre Hilfe bedanken, da Ryan sich wieder gefangen hatte, und mittlerweile auch das Quartier verließ.
Als sie eintrat und sich Michelle zu ihr umdrehte, fiel Tamaras Blick auf die sanfte Rundung, die sich unter dem Kittel abzeichnete.
“Ja”, nickte Doktor Nash glücklich, “ich bin schwanger.”
“Wow. Das ist ja eine Nachricht. Und in welchem Monat?”
“Ende des Dritten.”
“Die Resultate aus dem Labor sollten in den nächsten zwei Tagen vorliegen. Doch ansonsten sieht alles sehr gesund aus”, vermeldete Doktor Nash die ersten Ergebnisse, als sie mit den Untersuchungen fertig war, und sich ihre Patientin wieder ankleidete.
“So spät erst.”
“Ja, ich reise auf einen der Planeten, den Vanessa und John mit diesem Doktor Le Loire gefunden haben. Vielleicht befinden sich dort Pflanzen, die unsere Apotheke bereichern”, antwortete Michelle Nash und sortierte ihren Rucksack.
“Na, dann viel Spaß“, wünschte Tamara Edwards. „Ich muss leider hier bleiben.”
Colonial One
Nach einer stundenlangen Debatte rieb sich der Präsident müde die Stirn und sagte: “Ich werde vielleicht schon morgen eine Entscheidung verkünden. Meine Freunde, ich danke ihnen allen. Gute Arbeit.”
“Ist doch eigenartig, dass es auch dort offenbar Hinterlassenschaften einer menschlichen Zivilisation gibt. Obwohl wir wissen, dass unser Ursprung auf Kobol liegt”, flüsterte Vanessa ihrem Verlobten zu, während sie das Büro von Bruce Wales verließen. John dachte kurz nach und antwortete: “Es gab dunkle Zeiten im Verlauf unserer Geschichte. Gut möglich, dass da einiges verloren gegangen ist oder man lieber vergessen wollte.”
Einige Wissenschaftler waren noch nicht bereit, zu gehen und baten noch einmal um etwas mehr Zeit, den Planeten zu erforschen.
“Ich werde darüber nachdenken”, versicherte Präsident Bruce Wales am Ende.
Battlestar Heracles
Wenig später waren auch Commander Edwards sowie alle weiteren ranghohen Offiziere und Regierungsteilnehmer über die Ergebnisse und das weitere Vorgehen informiert und auf dem neuesten Stand.
Jonathan war auf dem Weg in die Brig zu Sharon, wo diese genauso wie Steve untergebracht worden war. “Zimmerservice”, sagte er, als er die Zelle mit einem Tablett in der Hand betrat.
“Danke, Commander”, lächelte die Zylonin.
“Nennen Sie mich bitte Jonathan, Sharon. Ich bin kein Freund von diesen formellen Dingen - und eigentlich war ich bereits schon im Ruhestand”, bat er freundlich.
Sharon nahm das Tablett entgegen, und Jonathan Edwards fing an, von dem Planeten zu erzählen, der entdeckt wurde. Er hoffte natürlich, dass die Zylonen diesen eventuell kannten, und Sharon bei der Lösung der Rätsel helfen konnte. Dabei zeigte er ihr hin und wieder Bilder von den gefundenen Ruinen und einige Schriften, die darauf zu erkennen waren. “… zunächst glaubte man, es könne eventuell Kobol sein - doch dies trifft nicht zu. Diese Ruinen sind nach ersten Untersuchungen über 15.000 Jahre alt”, sagte Edwards am Schluss.
Von dem letzten Abschnitt war Sharon am meisten überrascht und zitierte leise murmelnd die Schrift von Kobol: “All dies ist schon einmal geschehen, und all dies geschieht irgendwann wieder …”
“Ja”, seufzte Jonathan, “ich kenne diesen Satz auch. Bin aber nicht sehr religiös. Doch mich interessiert die Religion von dem einen Gott sehr. Bitte, erzähl mir mehr darüber, Sharon.”
Colonial One
Am darauf folgenden Tag sammelte sich Bruce Wales vor der Versammlung noch einmal in seinem Büro; er saß ganz ruhig und entspannt an seinem Schreibtisch. “Es ist soweit”, stellte der Präsident schließlich fest, als er auf die Uhr geschaut hatte. Dann klopfte er die Kanten der Akte, die vor ihm lag zusammen und stand auf, um gemeinsam mit der Vizepräsidentin und dem Admiral in den benachbarten Raum zu gehen, wo die Presse bereits ungeduldig wartete.
“Meine Damen, meine Herren”, begrüßte Wales die Medienvertreter als er flankiert von den anderen beiden an das Pult trat. Der Präsident wartete, bis sich alle beruhigt hatten, dann fing er an, mit fester Stimme fortzufahren: “Wir werden es einmal etwas anders machen, denn ich will den vielen Fragen von ihnen entgegenwirken und alles offenlegen, was ich weiß …”
Ein beifälliges Gemurmel war zu hören.
Nach dieser kurzen Pause begann Präsident Wales mit seiner Erklärung: “ Wie ihnen allen bekannt ist, waren wir in den letzten Wochen verstärkt auf der Suche nach geeigneten Planeten - von denen einer unsere neue Heimat werden soll und auf dem wir einen Neuanfang starten wollen, wo wir hoffentlich aus unseren Fehlern lernen werden, die wir gemacht haben.
Das Militär und alle Wissenschaftler, die sich in der Flotte befinden, haben mehrere Kandidaten in den letzten Tagen entdeckt, die zur Auswahl stehen. Im Gegensatz zu den Enttäuschungen in den Wochen zuvor, wo wir nur karge Planeten mit wenig Vegetation und begrenzter Ressourcen entdeckt haben, die nur für eine kurze Besiedlung in Frage kommen würden. Wir reden da von einem Zeitraum von drei bis maximal zwanzig Jahren - also nur Rastplätze, auf denen man sich versorgen kann, wie es der Admiral ausgedrückt hatte.
Gestern Abend unterhielt ich mich noch einmal mit den leitenden Wissenschaftlern und dem Admiral. Wir beschlossen schließlich, die Planeten und ihre Systeme eine Woche lang gründlich zu erforschen und die Daten danach auszuwerten, bevor wir eine Entscheidung in Bezug auf unsere neue Heimatwelt treffen werden … Und nun, ich kann es selbst nicht richtig glauben, bei dem, was ich ihnen jetzt am Ende jetzt mitteilen werde.„
Er blickte noch einmal in die erwartungsvollen Gesichter, bevor er fortfuhr: „Unter diesen Planeten ist einer, der unsere bisherige Lehrmeinung völlig durcheinander zu bringen scheint, aber nach den bisherigen Daten, die besten Bedingungen für eine Besiedlung bietet.“ Eine leichte Unruhe breitete sich unter den Zuhörern aus und er legte wiederum eine kurze Pause ein, bis sich eine gespannte Stille eingestellt hatte. „Also auf besagtem Planeten wurden verschiedene Ruinen gefunden sowie Texte, die viel älter sind, als unsere eigene Geschichte. Die erste Vermutung war dennoch, dass es möglicherweise Kobol sein könnte - doch dies konnte bereits widerlegt werden. Ich versichere Ihnen, dass dieser rätselhafte Planet eine Woche lang so gründlich erforscht werden wird, wie es geht, um Antworten zu finden.“
Sofort schossen mehrere Hände in die Luft, um Fragen zu stellen, aber der Präsident winkte ab. „Mehr Informationen sowie die Entscheidung, wo wir unser neues Zuhause finden und beginnen werden, werde ich Ihnen dann in frühestens sieben Tagen mitteilen. Ich danke Ihnen allen für Ihre Geduld.”
Danach bat Francine Baltimore alle, zu gehen, ohne weitere Fragen zu stellen, da man eh nicht mehr wisse, als das, was der Präsident bereits in seiner Rede gesagt hatte.
Milchstraße
Erde, Antarctica
Vorsichtig betrat Doktor Elizabeth Weir den gesicherten Antikeraußenposten. Die neue Leiterin des Stargate-Programms hatte sich wenige Stunden nach dem Sieg über die gewaltige Armada von Anubis, der versuchte, die Erde zu erobern, einfach doch kurz die Zeit genommen, um sich den neu entdeckten Stützpunkt der Antiker auf der Erde persönlich anzusehen. Gerade warf Elizabeth einen Blick auf die Stasiskammer, in der sich Colonel O’Neill immer noch befand. Außer ihr, SG-1, sowie Soldaten und einigen Wissenschaftlern, war auch General Hammond anwesend.
“Das Komitee hat beschlossen, dass alle weiteren Forschungen und Aktivitäten wieder aufgenommen werden sollen, da keine unmittelbare Bedrohung mehr besteht, und die Gefahr, die Anubis dargestellt hat, nicht mehr länger existent ist. Aber diese Arbeiten sollen bis auf weiteres gegenüber allen anderen geheim gehalten werden, damit es trotzdem keinerlei Sabotageakte gibt, zu denen die verbliebenen Feinde der Erde durchaus weiterhin in der Lage sind”, teilte General Hammond mit, der besorgt in Richtung des eingefrorenen Colonel’ schaute.
Doktor Weir bestätigte diese Anordnungen und ergänzte: “Ganz genau. Dabei steht die Suche nach Atlantis ganz oben auf der Missionsliste. Wir vermuten auf Grund der bisherigen Forschungsergebnisse von Major Carter, Doktor Jackson und Jonas Quinn, dass sich Atlantis in der Andromeda-Galaxie befindet, und wir so diese zwei Missionsziele eventuell auf einen Streich abhaken können.”
“Ich werde mich an die Übersetzungen der Texte machen, die die Antiker hier hinterlassen haben, sobald wir wieder im Stargate-Center sind”, sagte Daniel und warf einen letzten Blick auf Jack, bevor er mit den anderen zur Ringplattform ging.
Sam war seinem Blick gefolgt und schnitt besorgt das nächste Thema an: “Wir müssen unbedingt die Asgard kontaktieren. Sie sind die einzigen, die uns mit Colonel O’Neill helfen können.”
Elizabeth Weir ahnte, dass dieser Punkt, den Major Carter gerade angesprochen hat, vollkommen begründet war und sich deswegen Sam noch einmal im SGC an sie wenden würde.
Teal’c nickte nur kurz und schaute sich noch einmal um, bevor auch er die Ringplattform betrat, wo die anderen bereits auf ihn warteten, um den Außenposten zu verlassen.
