Stargate: Battlestar Galactica - Elysium -
#7
Nun denn, verehrte Leserschaft, am heutigen Tage schließen wir Elysium ab.
Viel Lesespaß wünsche ich  Angel

10. Elysium, Part II

Andromeda-Galaxie
Orbit von Elysium
Battlestar Leonis

Commander Jonathan Richard Edwards betrat das Combat Information Center der Leonis, einem Kampfstern der Valkyrie-Klasse. Erstmals seit ungefähr sechs Jahren würde er wieder ein Kommando führen.

“Commander an Deck”, sagte der XO, nahm Haltung an und salutierte.
“Ist schon gut, Colonel Hale. Wie ist unser Status?”, fragte Edwards, während er ebenfalls salutierte.

“Die Speicher wurden gelöscht beziehungsweise ausgetauscht, die auf die Lage von Elysium hinweisen könnten. Alle relevanten Daten wurden ausgedruckt oder auf Speichermodule kopiert, damit die Zylonen nicht an wichtige Informationen gelangen. Alle Leute sind an Bord, ebenso die Vorräte. Die Computer sind hochgefahren - kurz gesagt, wir sind bereit, Sir”, meldete Colonel Mike Hale und legte seinen Bericht auf den Taktiktisch für den Commander hin.

Commander Edwards nickte zufrieden. “Also gut. Bringen Sie uns raus! XO, Sie haben die Wache! Ich bin kurz in meinem Quartier - mein Gepäck unterbringen.”
“Verstanden, Commander.”
Während Jonathan Edwards wieder das CIC verließ, gab Mike Hale den Befehl für den ersten FTL-Sprung.

Wenige Minuten später betrat Edwards sein Quartier, legte den Bericht seines XO auf seinen Schreibtisch und das Gepäck, was er noch dabei hatte vor dem Schrank ab. Dann nahm er den Umschlag in die Hand, den ihm Admiral O’Hara vor seiner Abreise gegeben hatte, riss ihn auf und begann, in den Papieren zu blättern. “Wieder so ein Geheimbefehl”, seufzte er und las weiter. Als er fertig war, wusste er Bescheid und dachte: ´Also darum geht es.`

Eine Stunde später setzte er sich mit seinem Führungsstab zusammen, um sie in Kenntnis zu setzen, worum es noch ging.
“Die radioaktive Signatur, die von einer Explosion stammt, die wir vor einigen Monaten gemessen haben”, erinnerte sich der XO.
“Richtig. Wir haben zunächst den Auftrag, dorthin zurückzukehren, wo sich Admiral Baker von uns getrennt hat - im Bereich der Null-Koordinaten. Wo wir uns auch eine Weile aufhalten sollen, circa einen Monat. Danach geht es in den Epsilon-Sektor, von da kam die Explosion”, bestätigte Commander Edwards.
“Deswegen die vielen Vorräte auf dem Schiff”, dämmerte es dem CAG.
Der Colonel ergänzte: “Die reichen uns ungefähr zwei Jahre.”
“Major Whitman, Sie informieren als CAG all Ihre Piloten!”, ordnete der Commander an. “Der XO und ich werden die anderen Offiziere und die übrige Crew informieren, sobald wir wieder im CIC sind.”

Elysium
Elysium-City

Verschwitzt und völlig außer Atem betrat Ryan Edwards das Klassenzimmer und entschuldigte sich dafür, dass er zu spät zum Unterricht erschien. Sein Lehrer, Oliver Wilder, konnte sich schon vorstellen, weshalb der Junge zu spät kam, und mal wieder die ersten vier Stunden geschwänzt hatte.
‘Hätte ich in diesem Fall vermutlich auch getan`, dachte Wilder, und machte sich einen Vermerk.
Nachdem die Stunde zu Ende war, nahm er Ryan kurz zur Seite und erinnerte den Jungen, sich von seiner Mutter ein Entschuldigungsschreiben geben zu lassen.


Mercury-Flotte

Die Flotte um den Kampfstern Mercury befand sich irgendwo zwischen den Kolonien, Kobol und Neu-Caprica, von dessen Existenz die Mitglieder dieser Flotte nur etwas ahnen konnten.
Admiral Baker lag mal wieder auf der Krankenstation seines Schiffes, da er einige Stunden nach der Schlacht um Kobol einen Kreislaufzusammenbruch erlitten hatte.

Captain Lucas Nash saß seit Tagen in der Brig. An seiner Schläfe war von dem Schlag noch eine kleine Beule auszumachen, die aber inzwischen leicht verblasst war. Die Tür ging auf und er bekam Besuch. In Begleitung von Doktor McQuarie, betrat Baker - gestützt und begleitet von einigen Marines - die Zelle, in der Nash eingesperrt war. Der junge Offizier vermutete sofort, dass man ihn nun hinrichten würde, als er das Aufgebot bemerkte.
Doch es kam ganz anders, denn der Admiral räusperte sich kurz und entschuldigte sich: “Captain Nash, es tut mir wirklich leid, was vor einigen Tagen zwischen uns vorgefallen ist. Ich habe Ihnen großes Unrecht angetan und weiß nicht, wie ich es wieder gerade biegen kann - Sie sind ein guter Offizier.” Nach einer kurzen Pause fuhr er fort: “Ich hätte auf Sie und andere hören sollen, den Kampf auszuweichen, dann wären … wären über 2900 Menschen noch am Leben …, ich allein trage dafür die Verantwortung ...”

“Sir…”, begann Lucas Nash, brach aber ab, denn Baker war noch nicht fertig: “Wir haben einen kleinen Planeten gefunden, wo wir eine Weile bleiben können, er ist zwar nur am Äquator bewohnbar …, doch es reicht erstmal, um zu rasten. Ich befördere Sie hiermit vom CAG zu meinem XO - Herzlichen Glückwunsch.”
Captain Nash war dermaßen verblüfft – ihm fehlten doch glatt die Worte. Erst als ihm bewusst wurde, was da gerade geschehen war brachte er ein: "Danke, Admiral”, heraus. Wieder einmal hatte Steven Baker ihn überrascht.



2 Monate später
Andromeda-Galaxie
Neu-Caprica

Die Zylonen hatten im Kampf mit der Galactica und der Pegasus schwere Verluste hinnehmen müssen, obwohl zumindest die Pegasus zerstört werden konnte war die Stimmung unter den Zylonen schlecht.
“Die Menschen sind weg. Aber wir haben Hera jetzt bei uns. Wie sieht also unser weiteres Vorgehen aus?”, fragte Boomer in die Runde.
“Wir nehmen die Verfolgung wieder auf und beenden dieses Kapitel ein für alle Mal. Denn dieser Plan hat ja wohl nicht funktioniert oder habt ihr vergessen, was meine Flotte und ich bei Kobol erlebt haben?”, antwortete Mephisto und fand bei Cavil sowie den anderen Einsern und den Vierer und Fünfer Fürsprecher. Die anderen Modelle waren noch unentschieden.
“Und wir machen uns nebenbei auf die Suche nach der Erde, die unser Freund Doktor Gaius Baltar für uns finden wird”, ergänzte Cavil. Der Blick von ihm wanderte zu Caprica-Sechs und D’Anna und fügte hinzu: “Das werdet am besten ihr zwei übernehmen, Baltar entsprechend zu motivieren.”

Mephisto grinste belustigt, während sich die Sechs und die Drei irritiert anschauten und sagte dann: “Wenn niemand etwas dagegen hat, werde ich mich um die Flotte von Admiral O’Hara und Präsident Wales kümmern; ich habe ein Versprechen einzulösen.”
“Tu das Bruder”, meinte ein anderer Einser, “dann nehme ich mich der Mercury und Admiral Bakers an.”
“Und wie willst du die Nyx finden, wo wir doch jegliche Spur verloren haben?”, fragte Leoben neugierig.

“Ganz einfach, ich habe schon vor über einem Jahr Suchpatrouillen nach ihr ausgesandt. Und da wir Maschinen sind, haben wir alle Zeit der Welt”, antwortete Mephisto verschlagen und sah dabei Natalie an.
Die Sechs ließ sofort eine Schimpftirade ab: “… du dreckiger, verlogener Mistkerl …”
“Keine Angst meine Liebe; ich werde mein Versprechen halten. Ich baue es sogar aus: Ich lasse jeden Menschen am Leben, der seine Waffen niederlegt”, beruhigte Mephisto sie.
“Das ändert aber nichts daran, dass Du mich hintergangen und angelogen hast”, schrie Natalie ihn wieder an.
“Äh, Bruder”, meinte Mephisto und sah zu Cavil, “Du würdest mir einen großen Gefallen tun, wenn du diese Sechs mitnehmen würdest, wenn deine Flotte sich auf den Weg macht.”
“Aber gern, Bruder”, akzeptierte Cavil die Bitte bereitwillig.



Milchstraße
Erde, SGC

General O’Neill saß im Büro und dachte nach, während er die Einsatzberichte durchging: ´Zu blöd, dass Aufgestiegene immer wieder alles vergessen, wenn sie zurückgeschickt werden.´
Daniel hatte es schon wieder getan, obwohl er anscheinend diesmal nicht wirklich aufgestiegen war.

O’Neill unterzeichnete gerade den letzten Missionsbericht von Colonel Carter, als Sergeant Siler hereinkam. “Sorry Sir, aber die Replikatoren haben hier ganz schön gewütet”, entschuldigte sich Sylvester Siler und legte einige Akten vor.

“Ist mir gar nicht aufgefallen”, kommentierte Jack O’Neill, der sich nur vage an den Kampf erinnerte. Dann sah er den neuen Papierstapel: “Was denn, noch mehr? Warten Sie, Siler; bin gleich fertig.” Schnell setzte er seine Unterschriften darunter, es waren sowieso nur Materiallisten, wie Jack beim Durchblättern feststellte.
Nachdem er fertig war, verließ er fluchtartig sein Büro, keine Sekunde zu früh.
“Äh, General. Zu Ihnen wollte ich gerade, ich habe hier ein paar …, wo wollen Sie denn hin, Sir?”, fragte Walter Harriman-Davis, der ihm entgegenkam.

“Ich gehe ein paar Stückchen Kuchen essen. Anubis weg, Replikatoren-Sam weg, alle Replikatoren weg …, ich habe was aufzuarbeiten. Legen Sie das da auf meinen Schreibtisch!”, brummte General O’Neill, als er die Akten sah, die der Master Sergeant bei sich hatte. “In Ordnung, Sir.”

Die Augen verdrehend drückte O’Neill den Schalter im Fahrstuhl. In der Cafeteria traf er Lieutenant Colonel Carter, die sich gerade einen Pudding aussuchte. “Schon beim Nachtisch?”, fragte Jack.

“Ja, nach dem Lemonenhuhn brauch ich etwas Süßes”, antwortete Sam.
Während beide sich an einen Tisch setzten, fragte O’Neill sie: “Was ist mit den Informationen, die letzte Nacht aus Atlantis gekommen sind?”

“Daniel und ich haben uns sofort darum gekümmert sowie jeder verfügbare Wissenschaftler dieser Basis. Wir werten immer noch diese Daten aus. Doktor Weir und Atlantis brauchen militärische Unterstützung und dringend ein ZPM, um die Schilde zu aktivieren. Aber die Zeit drängt, die paar Wochen sind schnell vorbei”, antwortete Sam besorgt.
“Heute früh habe ich sofort den Präsidenten und Hammond informiert. Die Daedalus ist fertig und startbereit. Colonel Everett ist bereits mit einigen Dutzend seiner Marines sowie der benötigten Ausrüstung eingetroffen, die wir durch das Stargate direkt nach Atlantis schicken werden. Und da wir unser ZPM nicht nehmen können, weil wir es für die Versorgung von Antarktika benötigen, habe ich Daniel gesagt, er soll eines, oder besser ein paar mehr finden."
"Was ist eigentlich mit Joe Spencer?”, fragte Colonel Carter, um das Thema zu wechseln.
“Er und seine Frau haben eine Geheimhaltungspflicht unterschrieben und leben zeitweise wieder zusammen. - Ein Stück Apfelkuchen?”

Einige Tage später hatte Doktor Daniel Jackson eine Referenz in der Datenbank gefunden, die aus Atlantis gekommen war und auf die Gruppe der Antiker hinwies, die lange vor dem Krieg mit den Wraith die Pegasus verlassen hatte und in die Andromeda gereist war. Er konnte nun die bisherigen Daten über die Antiker, die er hatte, durch die von Jack O’Neill und auch von den Asgard sowie den Nox ergänzen. Und beschäftigte sich daher in jeder freien Minute damit.

Kurz darauf verstarb bedauerlicherweise Doktor Catherine Langford. Daniel erbte ihren gesamten Nachlass, der ihre komplette Sammlung umfasste. In der Hoffnung, etwas Brauchbares zu finden, arbeitete er sich erst einmal tagelang durch.

So kam es, dass einige Wochen später ein ZPM in Ägypten gefunden wurde, mit einem Video, welches für große Aufregung sorgte. Nachdem das ZPM untersucht worden war, wurde es freigegeben und zunächst an die Energieversorgung des Stargates angeschlossen, um Atlantis anzuwählen.

Noch vor der Anwahlsequenz trat General O’Neill an Colonel Everett im Torraum heran. “Colonel, geben Sie diese Notiz hier Doktor Weir persönlich, falls sie Ihnen nicht glauben sollte. Die Daedalus wird in knapp vier Tagen eintreffen, nachdem Sie und ihre Leute durch sind. Viel Glück.”
“Jawohl, und danke, Sir.”
Mit dem Befehl, das Anwählen des Sternentores zu beginnen, verließ Jack  den Stargateraum und begab sich in das Kontrollzentrum.



Andromeda-Galaxie - Milchstraße

Alles wirkte irgendwie vertraut und doch schien es ein wenig anders zu sein - sah so etwa das Jenseits aus? Captain Kara “Starbuck” Thrace hatte sich das Leben nach dem Tod ein wenig anders vorgestellt. Sie stand im Combat Information Center der Galactica, welches in einem hellen Licht erleuchtet war, doch niemand außer der Viperpilotin selbst schien anwesend zu sein. Kara stellte fest, dass sie immer noch ihre Pilotenkombi trug und nahm schließlich ihren Helm ab. Die Viperpilotin hatte irgendwie das Gefühl, dass sie beobachtet wurde, aber es war niemand zu sehen.
Das letzte, woran sich Starbuck erinnerte war, dass sie sich mit jemanden unterhalten hatte, der wie Leoben aussah.

Sie war irritiert und murmelte: “Verfluchter Mist. Bin ich jetzt nun tot oder doch nicht?” Dann spürte Kara einen Lufthauch und rief erschrocken: “Ist da jemand?”
Vorsichtshalber zog Captain Thrace ihre Waffe, dann hörte sie eine Stimme, die von der DRADIS-Konsole kam, wo immer Admiral Adama stand, wenn er im CIC war.
“Nein, du bist nicht tot, Kara”, antwortete eine ruhige, sachliche und männliche Stimme.

“Bist du es schon wieder und wo bin ich gerade?”, fragte Starbuck.
“Nein. Und du befindest dich, sagen wir mal … in einer Art Schwebezustand, in den ich dich geholt habe, nachdem deine Viper für die Augen von Major Lee Adama scheinbar explodiert ist. Unsere Reise wird nur sehr kurz sein, obwohl es Dir länger vorkommen wird. Einer der vielen Namen, die ich während meiner menschlichen Zeiten trug, war Hippokrates. Ich war Arzt, bevor ich aufgestiegen bin, zu einer höheren Form des Seins. Es gibt noch viele Andere, die so sind wie ich, und es verstößt gegen unsere Regeln uns in die unteren Ebenen einzumischen, darum wirst du alles, was ich sage, auch wieder vergessen.”

“Und was soll dann der Mist, wenn ich alles wieder vergessen werde?”, motzte Kara, während sie ihre Waffe wieder ins Holster schob.
“Bleib ganz ruhig und entspann dich - ich weiß, was für Fragen dich beschäftigen”, beruhigte Hippokrates sie. Dann fuhr er fort, ihre Fragen zu beantworten: “Da wir uns auf einer anderen Bewusstseinsebene befinden und ihr Hilfe benötigt, sind wir dabei, eine Reise in eine andere Galaxie zu machen, in der ebenfalls Menschen leben, die zum Teil auch unsere Nachkommen sind, und euch helfen können, so wie es bei eurem Volk der Fall ist.”

Kara Thrace sah den Antiker ratlos an. ‘Was ist er nur für ein Wesen … ist er einer der Götter von Kobol?’
Hippokrates wusste, was in Starbuck vorging, also begann er, ihr von den Antikern zu erzählen, die mithalfen das Leben in der Andromeda-Galaxie zu beeinflussen. Gemeinsam mit einer anderen Spezies, die in dieser Galaxie sesshaft und mit ihnen befreundet war. Auch berichtete er, wie er und die Anderen die Entwicklung und den Verlauf der Geschichte der Kolonien zu Beginn mit geprägt und später nach ihrem Aufstieg weiterhin beobachtet hatten. Dann verneinte er, eine Art Gott zu sein.

“Verflucht! Und ich werde alles wieder vergessen”, schimpfte Kara verzweifelt und schlug sich die Hände vors Gesicht, als Hippokrates schließlich mit seinem Vortrag fertig war.
“Ja. Wir sind da. Und so sind nun einmal unsere Regeln: Wir dürfen uns eigentlich nicht einmischen, deshalb muss ich dich schnell absetzen und wieder verschwinden. Aber wer weiß …”, meinte Hippokrates am Ende geheimnisvoll.

“Was? Wie? Moment …”, rief Kara gerade noch, als sie schon ein helles Licht umhüllte und ihr dann schwarz vor Augen wurde. Den Knall und den Aufprall, als sie auf einen See einschlug bekam sie schon gar nicht mehr mit.



Andromeda-Galaxie
Battlestar Leonis

Die Mannschaft der Leonis hatte über einen Monat im Bereich der Nullkoordinaten ausgeharrt. Doch schon auf den Weg dahin war man öfter auf die Zylonen gestoßen, die mit ihren Jägern, allein oder in kleinen Gruppen, offenbar nach ihnen suchten. Deswegen hatte Commander Edwards zwei der Raptoren unter dem Befehl von Captain Bristol zurück nach Elysium geschickt, um Admiral O’Hara und Präsident Wales zu informieren.

Edwards wich den zylonischen Patrouillen aus, in dem er immer sofort den Befehl für einen weiteren FTL-Sprung gab. Manchmal sogar mehrmals hintereinander. Was ihn und alle an Bord an meisten wunderte war, dass die zylonischen Jäger die Leonis gar nicht angriffen, sondern weiterzogen.


Elysium
Elysium-City

Nach drei Tagen erreichten beide Raptoren Elysium. Captain Bristol überbrachte Admiral O’Hara und Präsident Wales die Informationen, die bei beiden Männern eine große Besorgnis hervorrief.

“Ich danke ihnen, Captain Bristol. Hat Commander Edwards sonst noch etwas verlauten lassen - sollen Sie wieder zu ihm zurückkehren?”, fragte Samuel O’Hara.
“Nein, Admiral. Wir sollen hier bleiben, da er uns aus Sicherheitsgründen nicht die nächsten Koordinaten mitteilen wollte, wo sich die Leonis als nächstes aufhalten wird”, antwortete Bristol müde von der langen Reise.
Präsident Wales zog die Augenbrauen hoch und wandte sich fragend an den Admiral: “Woran denken Sie gerade, Sam?”

Admiral O’Hara nahm einen Stift und ein Blatt Papier und zeichnete damit eine grobe Karte der Andromeda: “Also hier, schon ziemlich am Rand unserer Galaxie, …sind wir. Die Kolonien sind dort…, die Nullkoordinaten sind in etwa hier…, und die Werte der Explosion, die wir gemessen haben - und von einer Atombombe stammen, kamen von hier… Dieses Gebiet nennen wir den Epsilon-Sektor.”
Dann verband er die einzelnen Punkte so, dass sie eine Art Raute beziehungsweise Rhombus bildeten, und schrieb Zahlen darauf.

“Ah, ich verstehe”, nickte Bruce Wales, der meinte zu erkennen, was im Admiral vorging.
“Die Leonis hat eine lange Reise vor sich - von den Null-Koordinaten bis zu dem Ziel im Epsilon-Sektor, also von hier aus.”
“Ganz genau, Herr Präsident.”

Jetzt wurde Wales bewusst, was nun wirklich in O’Hara vorging. “O nein! Sie haben doch nicht etwa vor, noch einen Kampfstern in den Epsilon-Sektor zu schicken. Wir können doch kein weiteres Kriegsschiff entbehren, da wir mit einem Angriff der Zylonen rechnen müssen.”
“Die Zylonen finden uns. Das kann schon morgen, in einer Woche, nächstes Jahr oder erst viel später sein. Und wenn wir ein Schiff der Berzerk-Klasse dorthin schicken, oder auch ein weiteres der Valkyrie-Klasse, macht es keinen allzu großen Unterschied, wenn die Zylonen mit allem, was sie haben, uns angreifen, und wir ein weiteres Schiff verlieren",  entgegnete der Admiral, der seinen Entschluss bereits gefasst hatte.

Der Präsident merkte es schon und stimmte etwas zögerlich zu: “Ich verstehe Sie. Die Zylonen haben unsere Spur verloren und wissen nicht, wo wir sind. Es wird einige Zeit dauern, bis sie alle Sterne nach uns abgesucht haben, da unsere Galaxie ziemlich groß ist. Zumindest in dieser Hinsicht haben wir wirklich verfluchtes Glück, und die Wahrscheinlichkeit, dass die Toaster einige Systeme sogar vergessen, ist möglich …
Admiral, ich gewähre ihnen drei Tage, um Leute zu finden, die sich freiwillig auf diese Mission begeben wollen, und einen Kampfstern der Valkyrie-Klasse ihrer Wahl, da wir im Falle eines erneuten Angriffs Transportschiffe benötigen.”

“In Ordnung, Herr Präsident”, nickte O’Hara, “wir sehen uns in drei Tagen wieder.”
“Sir, ich melde mich freiwillig.”
“Gut. Captain Bristol wäre schon mal der Erste”, stellte Admiral Samuel O’Hara amüsiert fest.
“Na, das fängt ja gut an”, seufzte Präsident Bruce Wales, der bereits ahnte, dass vermutlich demnächst eine weitere Mannschaft aufbrechen würde.



Milchstraße
Erde, SGC

General O’Neill begab sich zufrieden zur Krankenstation, um nach Captain Thrace zu sehen, die er aus seinem See gerettet hatte. Das erste Gespräch zwischen ihnen war gut verlaufen, und auch Daniel war in der Zwischenzeit bei ihr gewesen.
“He, Sie sollen sich doch noch schonen.” Jack O’Neill schaute verblüfft auf die  vollständig angezogene Person auf dem Bett.
“Wenn ich dauernd im Bett liege, kann ich Ihnen wohl kaum helfen, oder?”, fragte Kara, die sich gerade die Stiefel zuschnürte.

“Sie haben grünes Licht Captain”, versicherte Doktor Lam, und erklärte Starbuck damit für entlassen.
“Gut”, grinste Jack, “kommen Sie mit in die Cafeteria, Thrace?”
“Warum nicht. Gehen wir. Und dieser Daniel Jackson ist eine richtige Nervensäge.”
“Ach, auch schon gemerkt.”
Rege miteinander plaudernd machten sich beide auf den Weg zur Cafeteria.


Edora

Drei Wochen waren vergangen. General Hammond kam vorbei, um die Schiffe zu besichtigen, die in den Weltraumfertigungsdocks, die die Asgard zur Verfügung gestellt hatten, gebaut wurden. Dank der Technologien der kleinen Außerirdischen gingen die Arbeiten gut voran. Es wurde rund um die Uhr gearbeitet, denn die Zeit drängte.
Die Prometheus lieferte gerade das Stargate ab, welches für die Phoenix bestimmt war. Starbuck war ebenfalls mit Colonel Carter an Bord der Prometheus unterwegs gewesen und Kara nutzte die Gelegenheit, um sich die Startröhren für die Viper anzusehen. Daniel richtete derweil die Bibliothek und sein Quartier ein, wobei ihm Vala Mal Doran half, die wachsam von einigen Soldaten im Auge behalten wurde.

Der Start und Beginn der Mission rückte immer näher. Das erkannte man daran, dass sich auf einer Wiese auf Edora die Kisten in den Zelten stapelten, die durch das Tor eintrafen oder aber von der Prometheus heruntergebeamt wurden. Die Kisten wurden dann von den anderen Schiffen hochgebeamt und in den entsprechenden Lagerräumen untergebracht.

Am Tag des Starts erhielt General Jack O’Neill an Bord der Phoenix noch einmal unerwarteten Besuch. “Laira”, entfuhr es Jack, der vollkommen überrascht war, die Edoranerin an Bord des Schiffes zu sehen.
“Hallo Jack”, lächelte ihn die Frau an. Sie war nicht allein - sie hielt ein Kind, welches von O’Neill war, in ihren Armen. Der General hatte kaum Zeit gehabt, sie beide zu besuchen, hoffte aber, nach der Mission, die nun anstand, das ausgiebig nachholen zu können.



Andromeda-Galaxie

Ein weiterer Kampfstern der Valkyrie-Klasse, die Virgon unter dem Kommando von Commander Andrews, hatte Elysium seit geraumer Zeit verlassen. An Bord befand sich nur ein Minimum an Personal.


Zylonische Flotte

Cavil tigerte an Bord seines Schiffes herum, er wurde erst vor kurzem in einen neuen Körper heruntergeladen. Und weshalb? Natalie Faust hatte ihn und seine Delegation von den Zenturios einfach erschießen lassen. Mephisto hatte ihn ja gewarnt, was diese Sechs betraf. Doch mit dieser Aktion hatte Natalie Cavil vollkommen überrascht. Er musste sich dringend etwas einfallen lassen.


Elysium
Elysium-City

Immer noch wurden die beiden Zylonen Sharon und Steve von den Menschen misstrauisch beäugt, obwohl sie geholfen hatten, die Bomben zu entschärfen, die sonst einen großen Teil der Flüchtlingsflotte zerstört hätte.
Und vor allem jetzt - da sich beide zwar unter strenger Aufsicht auch auf der Straße aufhalten konnten, blieben doch vereinzelte Beleidigungen nicht aus. Dies zu beschließen war nicht einfach gewesen, da viel Überzeugungsarbeit geleistet werden musste, bis Sharon und Steve endlich einmal ihre Appartements verlassen durften.

Die Lehrer hatten beschlossen, mit den Schülern in den nächsten Tagen etwas zu unternehmen. Man wollte mit ihnen durch die Landschaft der näheren Umgebung wandern, die bereits genau kartographisiert und vermessen worden war. Die Kinder waren von dem Entschluss der Lehrer begeistert, mal keinen Unterricht zu haben und stattdessen etwas anderes zu machen. Denn bisher war es nur dem Militär und den Wissenschaftlern erlaubt gewesen, einen gewissen Umkreis einzelner Gebiete zu verlassen.

Major Edwards war vom aktiven Dienst befreit worden und vertrieb sich ihre Zeit als  Fluglehrerin, da sich Commander Edwards auf einer Mission befand. Tamara hätte gerne ihre drei Kinder begleitet, doch es stellte sich heraus, das Tabita und Lucas, die in einer gemeinsamen Altersstufe waren, eine andere Route nehmen würden als Ryan. Auch war sie damit an der Reihe, auf ihre beiden Enkel aufzupassen, da Vanessa und John ins Flottenhauptquartier mussten, um einen Termin wahrzunehmen.

Tamara schaute auf die Uhr, als es an der Tür klopfte. “Guten Morgen, ihr Lieben, kommt doch rein.” “Sind die drei schon weg?”, fragte Vanessa Nash-Edwards.
“Ja. Schon seit einer Viertelstunde“, antwortete Tamara, während sie zusammen ins Wohnzimmer gingen.

Tabita und Lucas hatten Glück, denn ihr Treffpunkt war die Schule, die nur 300 Meter von zu Hause entfernt war. Ryan hingegen musste durch die gesamte Stadt laufen, um an seinen zu gelangen. Als der Junge bemerkte, dass die Zylonin Sharon ihm auf demselben Bürgersteig entgegenkam, wechselte er sofort die Straßenseite. Die Acht hatte es natürlich auch gemerkt, blieb kurz stehen und sah dem Jungen hinterher. Sie konnte es ihm nicht verübeln.

Ryan und Jonathan hatten sich in letzter Zeit oft über dieses Thema unterhalten, dass Sharon zwar ein Zylon war, sich aber für die Menschen entschieden hatte. Dennoch traute der Junge der Zylonin weiterhin nicht, denn er konnte einfach nicht vergessen, was sich an Bord der Heracles ereignet hatte.
„Diese verfluchte Schlampe hat mir eine Waffe an den Kopf gehalten, und du Arsch verteidigst sie auch noch, anstatt die beiden dämlichen Toaster aus der nächsten Luftschleuse werfen zu lassen”, hatte Ryan zum Schluss des ersten Gespräches wütend seinen Dad angeschrien, bevor er aus dem Quartier gerannt war. 
Lange Zeit hatte er seinen Vater dafür gehasst, doch dies war mittlerweile vorüber.
Er erreichte schließlich als einer der letzten den Treffpunkt.


Vereinte Flotte
Phoenix

Doktor Jennifer Keller hatte endlich Laborresultate aus weiteren Testreihen vorliegen, in denen zu erkennen war, dass so gut wie jeder Mensch aus den Kolonien das Antikergen in sich trug. Dabei war es bei den Trägern manchmal stärker ausgeprägt, mal weniger.
Dieses Ergebnis teilte sie unter anderem auch O’Neill, Adama und Roslin mit, die gerade die Missionen der Phoenix nach Neu-Caprica und in das Cyrannus Sternsystem planten.

Einige Tage später hatte sich die Phoenix von dem Rest der Flotte getrennt, nachdem man den Zylonen noch einen schweren militärischen Schlag versetzen konnte, indem man den Sarkophag, der sich an Bord des Flaggschiffes der Erde befunden hatte, mit Atombomben der Asklepios bestückt zurückgelassen hatte. Das Schiff von General O’Neill befand sich nun im Hyperraum und war auf dem Weg nach Neu-Caprica.


Elysium

Die Kinder hatten geahnt, dass es eine längere Tour werden würde, da sie alle Trekkingrucksäcke, Schlafsäcke, Extrakleidung, Lebensmittel und gutes Schuhwerk mitbringen sollten. Nach einer guten Woche erreichten die Schüler und die Lehrer die Ruinen, wo man sich ausruhen, und noch die folgenden zwei Tage bleiben wollte.


Battlestar Galactica

Grübelnd und aufs Äußerste konzentriert sah sich Lieutenant Colonel Samantha Carter die Konstruktionspläne an. Sie stellte fest, dass die Installation und Versorgung der Schildtechnologie und der Naquadahgeneratoren sehr einfach sein würde. Doch die Unterbringung der Hyperraumgeneratoren würde mehr Schwierigkeiten bereiten. Sam entschied sich, Admiral Adama darüber zu informieren, dass man zumindest einen Teil sofort abarbeiten könne, und machte sich mit einigen Notizen in der Hand auf den Weg ins CIC.

“Admiral Adama, könnte ich Sie bitte einen Moment sprechen?”, fragte Colonel Carter, als sie an die DRADIS-Konsole herantrat.

“Vorsicht. Jack hat mir gesagt, wenn Sie oder auch Doktor Jackson so etwas sagen, könnte es durchaus länger dauern”, antwortete William Adama amüsiert, der sich an einen Hinweis von Jack O’Neill erinnerte.
“Der General hat so was gesagt?”
“Ja, hat er. – Aber bitte, was haben Sie herausgefunden, Colonel Carter? Die Kurzform, wenn möglich”, forderte der Admiral lächelnd.
Sie erklärte Adama, was ihr bisher klar geworden war, doch dass sie noch nichts gefunden hatte, um die Hyperraumgeneratoren an die Steuerung anzuschließen.

Admiral Adama hörte ihr aufmerksam zu. Diese Offizierin war wirklich gut. Er konnte verstehen, weshalb sich General O’Neill nur sehr schwer dazu durchringen konnte, sie abzustellen. Sam war fertig und blickte den Admiral abwartend an.
William Adama nickte: “Na schön, die Schilde und die Generatoren können also auf den ausgewählten Schiffen installiert werden. Geben Sie die Entwürfe weiter, Colonel, damit man mit der Arbeit beginnen kann! Und für das andere wird Ihnen schon noch etwas einfallen, davon bin ich überzeugt.”
“Gut, dann werde ich mal den Mechanikern Bescheid geben”, bestätigte Samantha Carter und verließ wieder das CIC, um mit der Arbeit fortzufahren.

Phoenix

Das Erdschiff befand sich bereits seit einigen Stunden im Hyperraum. Jack O’Neill schaute zuerst auf die Uhr und dann zu Lieutenant Graham Simmons, der den Hinweis sofort verstand: “Wir werden in ungefähr einem Tag Neu-Caprica erreichen. Und ich habe gerade eine Subraumbotschaft von der Korolev erhalten.”
“Und was steht da drin?”, fragte der General.
Es dauerte etwas, dann erhielt er einen Ausdruck der Nachricht. “Aha. Daniel hat etwas herausgefunden …”, murmelte Jack.

In der Zwischenzeit holte Anise Präsidentin Laura Roslin ab, um sie wegen ihrer Krebserkrankung zu behandeln.

Major Lee Adama bemerkte das Grinsen auf dem Gesicht des Generals, als dieser mit dem Lesen der Nachricht fertig war und fragte neugierig: “Gute Neuigkeiten, Sir?”
“Oh ja. Carter hat offenbar Lösungen gefunden, um unsere Generatoren an Bord eurer Schiffe zu installieren … und Daniel ist endlich mit dem Übersetzen fertig, von dem, was die Antiker über diese Galaxie wissen.”


Elysium

In den Ruinen untersuchte zeitgleich, als sich die Schüler und Lehrer dort ebenfalls aufhielten, Vizepräsidentin Francine Baltimore die Symbole und Schriftzeichen an einer Wand.
“Das ergibt doch alles keinen Sinn …, diese Zeilen ergeben nichts verständliches, was auch nur im Ansatz auf eine Sprache hindeutet”, murmelte sie kopfschüttelnd und machte sich Notizen.

Die Kinder durften sich heute zwar frei in den Ruinen bewegen, dennoch wurden sie von den Lehrern und einigen anderen Erwachsenen begleitet.
Die Edwards-Geschwister hatten beschlossen, gemeinsam auf Entdeckungstour zu gehen. Einige weitere Schüler sowie die Lehrerin Esther Paris schlossen sich ebenfalls an, und fanden einen Raum, den sie gleich einmal näher in Augenschein nahmen. Durch die Löcher in der Decke drang spärliches Tageslicht ein, ansonsten wurde das Innere nun von den Taschenlampen erleuchtet.
Lucas ging voran. Während er zuvor mit dem Schein seiner Taschenlampe den Boden abgesucht hatte, tastete er nun die Wände und die Decke ab. “Scheint nichts hier drin zu sein”, stellte er fast ein wenig enttäuscht fest.

“Bis auf weitere Schriftzeichen und Symbole an diesen zwei Wänden und dem steinernen Sockel dort”, korrigierte Tabita ihren Zwillingsbruder, und deutete mit dem Strahl ihrer Taschenlampe auf den einzigen Gegenstand, der sich in dem Raum befand.
Esther Paris wies einige andere Kinder an, ihr etwas mehr Licht zu geben, denn sie hatte vor, einige Fotos davon zu schießen, die sie dann der Vizepräsidentin geben wollte. Nachdem sie schon einige Bilder geschossen hatte, trat sie näher heran, um einige Nahaufnahmen zu machen.
Auf einmal tat sich etwas auf der gegenüberliegenden Wand. Diese gab ein Gebilde frei, welches wie aus dem Nichts erschien.
“Was im Namen der Götter von Kobol ist das denn?”, fragte Esther überrascht.

Ryan Edwards, der diesem Objekt am nächsten stand, trat näher und stellte sich auf die Zehenspitzen. Er wollte es sich genauer anschauen, und blickte angestrengt ins Innere, wo er ein seltsames Leuchten bemerkte. Der neugierige Junge wurde von zwei Fortsätzen, die Händen sehr ähnlich waren, überrascht, die hervorschossen und seinen Kopf ohne Vorwarnung fest umschlossen.
“Ah!”, schrie Ryan erschrocken und voller Panik auf. Er zappelte und versuchte verzweifelt sich zu befreien. Doch er hatte keinen Erfolg. Seine Mitschüler waren in Panik ausgebrochen und hatten Angst, ihm zu helfen.
Plötzlich geschah es - ein helles Licht ging von dem Objekt aus, welches den Raum erstrahlte. Kurz darauf ließ es den Jungen wieder frei, der kraftlos und ohne Bewusstsein zu Boden sackte.

Von den verzweifelten Schreien und Rufen alarmiert, erschienen weitere Schüler, Lehrer, Marines und Erwachsene, darunter auch Wissenschaftler und die Vizepräsidentin Baltimore.

Esther Paris hielt den bewusstlosen Jungen im Arm und schrie: “Sein Puls rast. Wir brauchen hier dringend einen Arzt!”
Bevor eine Ärztin erschien, die sich gerade im Camp aufhielt, kam der junge Edwards langsam wieder zu sich und blinzelte in die Taschenlampen, die auf ihn gerichtet waren. “He - was soll das, soll ich etwa blind werden?”, stöhnte er erschöpft.

Keinem war so richtig klar, was da gerade passiert war und um was für ein Objekt es sich handelte, was sich da immer noch an der Wand befand.

“Hallo Michelle, wir haben da einen Patienten für dich”, begrüßte Lucas die Ärztin.
“Guten Tag, Lucas. He, lasst mich mal bitte hier durch, Leute!”, meinte Doktor Nash und verschaffte sich etwas Platz. „Ist das etwa eine neue Idee, sich vor der Schule zu drücken, Ryan?”, scherzte Michelle Nash, als sie neben dem Jungen kniete.
“Ha, ha, ha - sehr komisch”, murmelte Ryan immer noch leichenblass.

“Seid bei dem Untersuchen vorsichtig”, riet Esther Paris den Wissenschaftlern, die sich in der Zwischenzeit vorsichtig dem Objekt näherten.
…

wird in Stargate: Battlestar Galactica, Season 2.2 fortgesetzt
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RE: Stargate: Battlestar Galactica - Elysium - - von Jonathan J. O´Neill - 06.10.2026, 19:30

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